[Lacerta] Das Reich Falorej

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    • [Lacerta] Das Reich Falorej

      Ich will euch nun mein derzeit wichtigstes Land vorstellen: das Reich Falorej. Das bedeutet in der Landessprache „vereinigt“, denn bei diesem Reich handelt es sich tatsächlich um zwei Länder, die unter ziemlich ungewöhnlichen Umständen zu einem Reich vereinigt wurden. Ich will in diesem Post folgende Themen behandeln:
      • das Land Dáthaca, seine Struktur und seine Verwaltung
      • die Provinz Rizade und ihre Unabhängigkeit
      • die Geschichte der Vereinigung der beiden Länder
      Hier aber erstmal eine grobe Übersichtskarte, um sich ein Bild von der Geographie zu machen. Das kann sich allerdings teilweise noch ändern, wenn ich feststelle, dass z.B. andere Grenzverläufe logischer oder günstiger wären.

      [IMG:http://i852.photobucket.com/albums/ab89/Trajan92/first_sketch_falorej.jpg]

      Dáthaca
      Das Land Dáthaca ist eines der ersten Länder Lacertas, wo Menschen und Oger einigermaßen harmonisch zusammenleben. Man muss sich dieses Land als den absoluten Rand der zivilisierten Welt vorstellen. Städte gibt es hier keine, sondern nur viele Dörfer, manche etwas größer als andere, die verstreut zwischen dichten Laub- und Mischwäldern liegen. In einigen Gegenden hat die Rodung der Wälder bereits begonnen, sodass es auch offene Flächen mit Wiesen und Feldern gibt. Die meisten Leute leben von einfacher Landwirtschaft und Tierhaltung. Sesshaft sind fast alle.

      In diesem Land gibt es Menschendörfer und Ogerdörfer. Diese liegen teilweise Seite an Seite, doch es gibt keine Mischdörfer. Menschen und Oger sind zwar meist friedliche Nachbarn, aber sie mistrauen sich immer noch zu sehr, um miteinander im gleichen Dorf leben zu können. Im Westen des Landes überwiegen die Menschendörfer stark, während die zwei Rassen im Osten etwa gleich stark vertreten sind. Nur im gebirgigen äußersten Süden sind die Oger in der Überzahl.

      Jedes Dorf fühlt sich einem „Clan“ zugehörig. Diese Clans haben je einen Häuptling, der in der Regel über durchschnittlich etwa einhundert Dörfer herrscht, wobei manche Clans allerdings deutlich größer sind als andere. Auch auf Clanebene mischen sich Menschen und Oger nicht. Es gibt also Menschenclans und Ogerclans, deren Einflussgebiete sich natürlich überschneiden. Es gibt drei Ogerclans und acht Menschenclans. Die Ogerclans sind somit also um einiges größer als die Menschenclans.

      Von den elf Clanhäuptlingen ist immer einer der König von Dáthaca. Dieser kann Mensch oder Oger sein und ist der unangefochtene Herrscher über das ganze Land. Er bestimmt alleine über die Außenpolitik und ist Oberbefehlshaber über die Armee des Landes. Außerdem schlichtet er im Fall von Streitereien zwischen Menschen- und Ogerclans. Sein Amt ist jedoch nicht vererblich. Stattdessen bestimmen die Clanhäuptlinge nach dem Tod ihres Königs seinen Nachfolger. Oft läuft es allerdings doch darauf hinaus, dass der Sohn des Königs auch sein Erbe wird, da sein Clan derzeit eben der mächtigste ist.

      Rizade
      Rizade hingegen war einige Jahrhunderte lang eine Provinz des „Alten Reiches“ und ist somit gut eingebunden in die zivilisierte Welt. Auch hier ist das Klima gemäßigt; es herrschen Laubwälder vor. Allerdings bedecken die Wälder bei weitem keinen so großen Anteil an der Fläche des Landes wie bei Dáthaca. Rizade hat neben vielen Dörfern auch einige Städte und ein ausgebautes Straßennetz. Die Bevölkerungsdichte ist deutlich höher als in Dáthaca.

      Als Rizade vor über zweihundert (Erd-)Jahren in das Alte Reich eingegliedert wurde, wurde beinahe die gesamte Führungsschicht des Landes von den Eroberern getötet. Die wenigen übriggebliebenen verkamen zu einfachen Provinzbewohnern. Die ehemalige Verwaltungsstruktur wurde systematisch zerstört, die Provinz auf absolute Abhängigkeit vom Reich ausgerichtet. Die Verwaltung wurde imperialen Beamten anvertraut. Im Laufe der Jahrzehnte vermischten sich dann allerdings Besatzer und Unterworfene. Eine neue einheimische Verwaltungsschicht entstand, die sich zwar als rizadisch sah, ihre Macht aber allein dem Reich verdankte.

      Im Inneren war das Reich allerdings nicht so stabil wie es schien, und irgendwann kam es zu einem großen Bürgerkrieg, an dem das Reich beinahe zerbrach. Rivalisierende Thronanwärter bekämpften sich mit ihren eigenen Privatarmeen. Diese innere Brüchigkeit nutzten einige eher entlegene Provinzen, um sich vom Reich zu befreien und ihre Unabhängigkeit zu erklären, darunter die Provinz Upikeii, wo die wichtigsten Thaumasium-Bergwerke des Reiches lagen. Auch in Rizade sahen einige wohlhabende Bürger die Chance, die Macht an sich zu reißen und sich vom Imperium loszusagen. Unterstützt wurden sie dabei vor allem von der Bevölkerung im Süden und Osten des Landes, fernab der größeren Städte, die sich vor allem im Westen befanden.

      Die Vereinigung
      Nur kurze Zeit nach der Unabhängigkeitserklärung Rizades stabilisierte sich jedoch die Lage im Alten Reich. Ein neuer, starker Herrscher, der seine Macht beweisen wollte, saß auf dem Thron und nahm sich vor, die verlorenen Provinzen zurückzuerobern. Upikeii, einst selbst ein mächtiger Staat, dessen Bewohner sich noch immer als Unterdrückte sahen, stellte sich jedoch als zu große Herausforderung für das geschwächte Reich heraus und besorgte der imperialen Armee einige schmerzhafte Niederlagen. Und so suchte sich der gedemütigte Herrscher Rizade als nächstes Ziel aus, ein vermeintlich schwaches, leicht zu eroberndes Land.

      Die Wahl war gar nicht mal schlecht, denn in Rizade lief es nicht gut für die neuen Machthaber. Kurz nach der Unabhängigkeit stellte sich heraus, wie abhängig die Provinz vom Reich gewesen war. Das Land hatte keine abgeschlossene Infrastruktur, keinen eigenen Verwaltungsapparat, keine Armee und keine ausreichende Nahrungsversorgung, ganz zu schweigen von den Luxusgütern, die die wohlhabenden Bürger aus Provinzzeiten gewöhnt waren. So wuchs also der Unmut über die neue, machtlose Regierung.

      Die wusste jedoch genau, was ihr zustoßen würde, wenn Rizade zurückerobert würde. Und so sahen sie sich verzweifelt nach Hilfe um. Sie schickten eine Botschaft mit einem lukrativen Angebot an Oreada, den König des mächtigen Dáthaca: Wenn Dáthaca ihnen im Kampf gegen das Alte Reich zur Seite steht, wäre Rizade bereit, sich dem König von Dáthaca zu unterwerfen und beträchtliche Ländereien Rizades an Oreadas Clan abzutreten.

      Oreada nahm dieses Angebot prompt an und marschierte gegen den Widerstand der meisten Clanhäuptlinge nach Rizade, wo er seine Armee mit den Anhängern der rizadischen Machthaber vereinigte. Gemeinsam stellten sie sich dem imperialen Heer entgegen und schafften es tatsächlich, dank ihrer Kenntnis des eigenen Territoriums, der Unfähigkeit des gegnerischen Generals, und des Mangels an Thaumasium auf der Seite des Reiches, es auch zum Rückzug zu zwingen. Das war eine Niederlage zu viel für den Herrscher des Alten Reiches, der kurz danach in einer Palastintrige ermordet wurde.

      Dieser Sieg brachte die erhoffte Erlösung für die rizadischen Machthaber, die nun jedoch gezwungen waren, ihr Versprechen einzuhalten und sich Oreada von Dáthaca zu unterwerfen. So wurden die beiden Länder ein halbes Jahr später feierlich vereinigt. Rizade wurde nach dem Vorbild Dáthacas in acht Clans mit je einem Häuptling eingeteilt. Außerdem übertrug man dem Clan Oreadas die Herrschaft über große Teile des reichen Südens von Rizade. Das war ein geschickter Schachzug ihrerseits, denn im Süden lebte der Großteil der Bevölkerungsgruppe, die sich das Alte Reich zurücksehnte und bei der die Putschisten seit ihrer Unabhängigkeitserklärung verhasst waren.

      Trotz seines Erfolges sah sich Oreada nun dem Unmut seiner Clanhäuptlinge entgegengesetzt, die ihm seinen eigenmächtigen Krieg übel nahmen und Rizade eher als Zumutung denn als Gewinn betrachteten. Sie forderten, in Zukunft bei solchen Entscheidungen mitbestimmen zu dürfen und drohten mit einer Rebellion, sollte er ihnen diese Kompetenzen nicht zugestehen. Schließlich zwangen sie ihren geschwächten König, auf ihre Forderungen einzugehen. Es wurde die Bildung eines Rates beschlossen, der sich aus den Häuptlingen der alten dathacanischen Clans und der neuen Clans von Rizada zusammensetzte. Außerdem wurde es jedem Clan gewährt, eine eigene Armee zu besitzen.
      Ich glaube, für eine französische Hure ist Elatan ein bisschen zu provinziell.

      Kann man eigentlich mit Fäkalien töpfern? -- Tö.
    • Dáthaca - der Name hat etwas. Geht zudem gut über die Zunge. Ist Datháca noch frei? :klatsch:
      Über die gelungene Karte braucht man sicherlich nichts mehr zu sagen. ;)

      Trajan schrieb:

      Es gibt drei Ogerclans und acht Menschenclans. Die Ogerclans sind somit also um einiges größer als die Menschenclans.
      Ich tippe mal darauf, dass es umgekehrt gemeint war. Oder gibt es ungefähr gleichviel Menschen wie Oger, so dass sich die Oger in weniger Clans aufteilen, als die Menschen? :kopfkratz:


      Trajan schrieb:

      In diesem Land gibt es Menschendörfer und Ogerdörfer. Diese liegen teilweise Seite an Seite, doch es gibt keine Mischdörfer. Menschen und Oger sind zwar meist friedliche Nachbarn, aber sie mistrauen sich immer noch zu sehr, um im miteinander gleichen Dorf leben zu können. ... Auch auf Clanebene mischen sich Menschen und Oger nicht.

      Trajan schrieb:

      Von den elf Clanhäuptlingen ist immer einer der König von Dáthaca. Dieser kann Mensch oder Oger sein und ist der unangefochtene Herrscher über das ganze Land. Er bestimmt alleine über die Außenpolitik und ist Oberbefehlshaber über die Armee des Landes. Außerdem schlichtet er im Fall von Streitereien zwischen Menschen- und Ogerclans. Sein Amt ist jedoch nicht vererblich. Stattdessen bestimmen die Clanhäuptlinge nach dem Tod ihres Königs seinen Nachfolger. Oft läuft es allerdings doch darauf hinaus, dass der Sohn des Königs auch sein Erbe wird, da sein Clan derzeit eben der mächtigste ist.
      - Auf der einen Seite misstrauen sie einander so sehr, dass sie nicht zusammen in einem Dorf leben können, nicht einmal gemischte Clans bilden. Doch liegen gelegentlich Oger-Dörfer dicht bei Menschen-Dörfern einträglich beieinander. Das wirkt irgend wie ... nicht ganz rund.
      - Des Weiteren stimmen die Clan-Anführer trotz des Misstrauens über den nächsten König ab. Demokratisch dürfte das vermutlich nicht abgehen, da sonst immer nur Menschen zu Königen gewählt werden dürften, da sie 8 der 11 Clan-Häuptlinge stellen. Wie wählen sie also? Du deutest an, dass es dabei ebenfalls darum geht, welcher Clan gerade der "Mächtigste" ist. Wie stellen sie das für sich selber fest, wen sie als mächtig ansehen? Zudem gab es oft genug in unserer Geschichte Anführer, die gerade deshalb von vielen Schwächeren gewählt wurden, damit nicht der eine Mächtige der nächste Anführer wurde.
      - Der König ist Oberbefehlshaber über die Armee - die aus über tausend Dörfern zusammen strömt. Klingt eher nach einer bunt zusammengewürfelten Horde, die einem starken Führer folgt. Mit Armee verbinde ich immer ausgebildete disziplinierte Kämpfer. Doch das mag auch ein Vorurteil meiner Seits sein.
      - Von wo aus regiert denn der König Dáthacas, da sein Reich ausschließlich aus Dörfern besteht? Oder regiert er sein Land als Wanderkönig?

      Der gesamte geschichtliche Ablauf gefällt mir dann aber sehr gut. Schön erzählt, verständlich und durchweg schlüssig. Klasse. :thumbup:
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

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    • Was mich ja interessieren würde ist es möglich obwohl sich die Oger und die Menschen nicht so recht über den Weg trauen das es auch Beziehung zwischen Mensch und Oger gibt bzw Mischwesen aus solchen Beziehungen hervorgehen ? wenn ja wie geht die Bevölkerung damit um ? sind sie ehr Ausgestoßenen oder sind sie Vollwertige Mitglieder der Geselschaft ?

      Auch interessant wäre wie die Sozialestellung der Menschen oder Oger im jeweiligen anderen Lager ist ? Also ich würde jetzt mal davon ausgehen wenn es ein Menschen Dorf gibt das direkt neben einen Oger Dorf liegt so kommt es doch sicher vor das die Bewohner beider Dörfer miteinander Kommunizieren müssen und auch ein gewisser Warenhandel statt findet oder ? Jetzt würde ein Oger zum Beispiel zum Nachbardorf gehen und dort auf dem Markt Fisch kaufen (ich weiß doofes Beispiel :) ) Wie würden die Menschen darauf reagieren würde der Oger minderwertigeren Fisch bekommen nur weil er Oger ist oder wäre der Fisch teurer oder würde er behandelt wie ein Mensch oder würde er vielleicht sofort umgebracht wenn er sich im Menschen dorf blicken lässt ? Genauso interessant ist es wie es umgekehrt aussieht wenn ein Mensch in einem Oger Dorf auftaucht ? Oder ist das misstrauen so groß das beide Partein vermeiden in einem anderen Dorf aufzutauchen ? Wenn da Misstrauen aber so groß ist dann frage ich mich wie sie denn dann nebeneinander zusammenleben können müsste das nicht auch reiberein geben ?

      Außerdem würde mich interessieren ob es eventuell auch soetwas wie Clan kriege gibt ? Also zwischen zwei verfeindeten Clans ?

      ähm irgenwie glaub ich das passt nicht ganz zusammen oder ?

      Außerdem übertrug man dem Clan Oreadas die Herrschaft über große Teile
      des reichen Südens von Rizade. Das war ein geschickter Schachzug
      ihrerseits, denn im Süden lebte der Großteil der Bevölkerungsgruppe, die
      sich das Alte Reich zurücksehnte und bei der die Putschisten seit ihrer
      Unabhängigkeitserklärung verhasst waren.

      Finde es nicht so geschickt die leute die sich das Alte Reich eh schon zurückwünschen also unzufrieden sind alle unter einem Dach zulassen das würde doch wieder aufruhe geben oder wie ist das gemeint ? Vielleicht weil dort die Putschisten verhasst sind die das ganze angezettelt haben ? aber das macht das ja auch nicht besser weil die Bevölkerung ja trotzdem unzufrieden mit der jetzigen Situation ist ?????
      :schild:
    • Was ich ein bisschen seltsam finde, ist das sich Oger und Menschen den gleichen Herrscher teilen, obwohl sie sich so sehr misstrauen. Gibt es hierzu eine Vorgeschichte, die das erklärt? Und ja wie Nemedon schon gefragt hat: Wie wird gewählt? Wenn jeder Clan eine Stimme hat, werden wohl immer Menschen gewählt. Den Ogern dürfte das mit der Zeit richtig gegen den Strich gehen.

      Wie sieht es mit persönlichen Freundschaften zwischen den beiden Völkern aus? Und wie heiss kocht die Suppe zwischen den beiden Gruppen? Irgendwie kann ich mir ein friedliches Zusammenleben nicht wirklich vorstellen, wenn man sich misstraut. Wie lange gibt es diese Allianz im Land Dáthaca schon?
    • Old_Pirate schrieb:

      Finde es nicht so geschickt die leute die sich das Alte Reich eh schon zurückwünschen also unzufrieden sind alle unter einem Dach zulassen das würde doch wieder aufruhe geben oder wie ist das gemeint ? Vielleicht weil dort die Putschisten verhasst sind die das ganze angezettelt haben ? aber das macht das ja auch nicht besser weil die Bevölkerung ja trotzdem unzufrieden mit der jetzigen Situation ist ??

      Ich denke schon, dass das geschickt ist. Dein Land hat sich losgesagt vom Reich. Dein Nachbarland hilft dir im Kampf, wofür der herrschende Clan Oreadas direkt einen reichen Teil deines Landes als Geschenk erhält. Von da an hat Oreada das Problem mit möglichen Aufständigen. Das Problem wird er aber mit allen Mitteln in den Griff bekommen wollen, da ich davon ausgehe, dass mehr Land + Clansmitglieder + Ressourcen ihm "Macht" verleihen. Doch das vermute ich nur, siehe meine eigene Frage im vorigen Post zur Macht bei den Wahlen zum nächsten König.
      Zudem bleibt das Problemgebiet insgesamt Bestandteil der nun vereinigten Länder. Nur das sich die neuen Clans Rizades nicht mehr damit rumschlagen müssen. ;D
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    • @ Nemedon

      Ja genau das mein ich eben

      Von da an hat Oreada das Problem mit möglichen Aufständigen.
      SIcher mag es stimmen das
      dass mehr Land + Clansmitglieder + Ressourcen ihm "Macht"
      aber es ist jedoch eine höhere Gefahr eines Aufstandes gegeben. Wenn man das mal ganz Schwarzmalerisch sieht dann könnte es ja eventuell sein das die Aufständigen eventuell den Clan unterlaufen und einen handfesten Bürgerkrieg anzetteln ? Gut das kann auch im ganzen Land passieren aber meiner Meinung nach ist es als König nicht so schön zu wissen das die Unruhestiffer sich direkt in meinem Clan befinden verstehst du worauf ich hinaus will ? Sicher ist das eine Zwickmühle wie du ja schon sagtest wobei ich dir auch recht gebe mehr Land mehr Clanmitglieder = mehr Macht aber andrerseits mehr Macht aber dafür mehr unruhestiffter in den eigenen Reihen ?

      Obwohl ... würde man das Gebiet der Unruhestiffter Aufteilen ist es Fraglich ob sie dadurch an Macht verlieren oder sogar Gewinnen da sie dann eigene Clans bilden können ... Das dürfte wohl eine Politisch gesehn große Entscheidung gewesen sein die eigentlich immer einer 50/50 Chance hatt entweder es geht gut oder das Land versingt in Aufständen.

      Mann darf auch nicht vergessen das der Krieg sicher auch Oreada geschwächt hatt und wenn es dann auch noch von innen Anfängt zu schimmeln ? Die überwachung der möglichen Aufständigen bzw die Bestrafung und die Ordnungskräfte die dafür sorge tragen das alles geordnet abläuft kosten eben auch nochmal zusätzlich alles Ressourcen

      Wobei die
      möglichen Aufständigen
      eigentlich sichere Aufständige sind da im Süden Wohnen die
      die sich das Alte Reich zurücksehnte und bei der die Putschisten seit ihrer Unabhängigkeitserklärung verhasst waren.
      und dann
      Dein Land hat sich losgesagt vom Reich. Dein Nachbarland hilft dir im Kampf,
      Also sind die die sich das Alte Reich zurückgewünscht habe ja nicht gerade Glücklich darüber das dein Land geholfen hatt da sie ja wohl ehr auf der Seite deines Gegeners waren. Von daher denke ich das es nur eine Frage der Zeit ist bis es zu Aufständen kommt.
    • meiner Meinung nach ist es als König nicht so schön zu wissen das die
      Unruhestiffer sich direkt in meinem Clan befinden verstehst du worauf
      ich hinaus will
      Gibt doch so einen Spruch: "Halte deine Freunde in deiner Nähe und deine Feinde, da wo du sie sehen kannst." Oder so ähnlich. Natürlich stellen die Aufständigen eine Gefahr dar. Darum müssen die auch unter gestrenge Fittiche genommen werden. Und solange das geschieht und das Reich nicht die entsprechende Unterstützung liefern kann, bzw. mit einer Armee vor der Haustür steht, werden sich die Aufstände wohl in Grenzen halten. Und wer weiss, vielleicht wusste Oreada ja ihnen ihr neues Leben schmackhaft zu machen.
    • Du schreibst, dass Falorej dein zur Zeit wichtigstes Land ist. Meint wichtig hier:
      Wichtig, weil du es gerade entdeckst/bastelst oder wichtig, weil es sehr mächtig ist im Vergleich zu anderen Nationen bzw. besonders groß?
      Sehe ich es Richtig, dass es im NW deines großen Kontinents liegt? Es wirkt jedenfalls nicht besonders groß - im Verhältnis zum gesamten Kontinent.
    • Wie hält sich dieses neue vereinigte Reich stabil?
      Wenn Rizade von Menschen bewohnt ist, dann hätten doch die Ogerstämme wahrscheinlich einen Einflussverlust innerhalb dieses neuen Gebildes?
      Wie ist das Bevölkerungsverhältniss der zwei Teilprovinzen?
      Wenn Rizade gleichgroß ist wie Dathaca, aber besiedelter müsste die Bevölkerung größer sein.
      Doch da sich ja in gewisser weise Rizade dem Herrscher von Dathaca freiwillig unterworfen hat, wäre somit der niedriger entwickelte Teil dieses vereinigten Reiches etwas weniger mächtig?
      Dürfen auch Clanhäuptlinge aus Rizade König werden?
      Werden bei wichtigen Positionen Bewohner eines der Teilreiche oder Clans bevorzugt?

      So wie sich der Text liest ist Rizade von Gütern und Infrastruktur von außerhalb angewiesen.
      Kann Dathaca diese Güter und diese Infrastruktur erbringen?
      Lassen sich die Einwohner Rizades freiwillig in Stämme einteilen, übernehmen sie Teile der Kultur von Dathaca?

      Dieses Konstrukt scheint sehr instabil. Ich finde das instabile Konstruktionen oder Machtverhältnisse meist interessante weltenbastlerische Resultate liefern.
      Interessante nette Vereinigungsidee.
    • Also das mit dem gemeinsamen König ist mir auch sofort aufgefallen.
      Das würde in einer Welt wie wir sie kennen (also hinsichtlich Streben nach Macht, Intrigen, Verrat) nicht wirklich lange gut gehen.
      Es würden ziemlich schnell Interessensgemeinschaften bzw. -konflikte entstehen bis einer der beiden Parteien (in dem Fall Oger oder Menschen) ständig den Königssitz in den eigenen Reihen hält oder sie sich gegenseitig die Köpfe einschlagen.
      Vor allem weil sie sich ja eh noch gegenseitig misstrauen.
    • *Staub wegpust*

      Oh je! Ich sehe gerade, dass ich nie auf irgendetwas hier geantwortet habe... :autsch: Also ich poste hier erstmal das neue Zeug, das ich hier gerade eigentlich herzeigen wollte. Aber in den nächsten Tagen arbeite ich dann auch noch die alten Kommentare hier durch, damit keine Frage unbeantwortet bleibt. Versprochen! :-[

      Die Clans von Dáthaca und Rizade

      Aaaalso. Heute wollte ich euch mal einen kleinen Überblick über die Clans von Dáthaca und Rizade verschaffen, auch wenn das vielleicht Informationen sind, die für andere Leute als mir völlig uninteressant sind.^^ Trotzdem stell ich der Vollständigkeit halber diese Infos hier rein. Hier die einführende Erklärung aus dem ersten Post, was denn eigentlich ein "Clan" ist:

      Trajan schrieb:

      Jedes Dorf fühlt sich einem „Clan“ zugehörig. Diese Clans haben je einen Häuptling, [...] wobei manche Clans allerdings deutlich größer sind als andere. Auch auf Clanebene mischen sich Menschen und Oger nicht. Es gibt also Menschenclans und Ogerclans, deren Einflussgebiete sich natürlich überschneiden.

      In Dáthaca gibt es 8 Menschenclans und 3 Ogerclans. In Rizade gibt es 6 Menschenclans und 2 Ogerclans. Da es einen Menschenclan gibt, der sowohl in Dáthaca als auch in Rizade Ländereien besitzt, sind das insgesamt 18 Clans. Die möchte ich euch jetzt einzeln vorstellen...



      (Auf der Karte stellen die farbigen Flächen die Gebiete der Menschenclans dar. Die Ogerclans werden durch die roten Linien begrenzt.)

      In Dáthaca

      Raváth
      Symbol: Bär
      Farbe: orange
      Häuptling: Kaiser Bileon II (offiziell), Salej Pólifej (übernimmt als Kronprinz die tatsächliche Verwaltung des Clans)
      Rasse: menschlich

      Details:
      Der Clan stammt usprünglich aus der hohen, felsigen Bergregion ganz im Westen von Dáthaca. Mittlerweile erstrecken sich die Raváth-Ländereien mittlerweile quer durch Rizade und nehmen dort fast den gesamten Gebirgsteil des Landes ein. Dies ist den Landschenkungen infolge der Vereinigung von Dáthaca und Rizade zu verdanken. Die Ländereien in Rizade beinhalten außerdem einige der wohlhabendsten und am dichtesten besiedelten Gebiete des Landes, wie beispielsweise die Metropole Agatrige, der größten Stadt in Rizade. Raváth stellte mit Oreada I den ersten Kaiser des Reiches Fálorej. Außerdem ist der derzeitige Kaiser Bileon II ein Raváth. Allerdings war der Clan während der Zeit dazwischen nur äußerst selten an der Macht.

      Tesh
      Symbol: Falke
      Farbe: blau
      Häuptling: Sajveth Bashtar
      Rasse: menschlich

      Details:
      Tesh ist ein sehr ländlicher Clan im Westen Dáthacas, an der Grenze zu Rizade. Tesh der einzige Clan Dáthacas, dessen Gebiet zu weniger als 50% bewaldet ist. Die meisten Clanmitglieder leben als Bauern und bauen auf ihren Feldern Getreide und andere pflanzliche Nahrungsmittel an. Dadurch hat es der Clan zu bescheidenem Wohlstand geschafft, denn ein recht großer Teil der Ernte wird in andere Teile des Landes exportiert.

      Jotac
      Symbol: Speer
      Farbe: grün
      Häuptling: Pagon Gip
      Rasse: menschlich

      Details:
      Der Clan hat wohl am meisten von der Vereinigung profitiert: Jotac ist durch die Nähe zur Reichshauptstadt Ekhoon sehr reich und mächtig geworden. Alle Handelsrouten nach Süden und Osten führen durch Jotac-Gebiet, was vor allem entlang dieser Straßen dazu geführt hat, dass die Orte dort floriert und stark gewachsen sind. Die Bevölkerung von Jotac ist entsprechend sehr groß, und ein sehr hoher anteil davon lebt in größeren Städten.

      Orith
      Symbol: Rad
      Farbe: rot
      Häuptling: Ranggof Trejl
      Rasse: menschlich

      Details:
      Ursprünglich einer der mächtigsten und bevölkerungsreichsten Clans von Dáthaca. In den letzten 500 Lacerta-Jahren sind Oriths Einfluss und Reichtum jedoch immer mehr geschrumpft. Das Clangebiet ist relativ groß, wodurch starke Kontraste zwischen dem infrastrukturell recht starken und zivilisierten Westen und dem dicht bewaldeten und nur sehr dünn besiedelten Osten. Ziemlich viele Bewohner im Westen leben in den zwei größeren Städten, während im Osten fast alle in winzigen, einsamen Dörfern im Wald leben.

      Shomej
      Symbol: Schweinswal
      Farbe: blau
      Häuptling: Tibitel Shanon
      Rasse: menschlich

      Details:
      Das Gebiet des Shomej-Clans ist sehr hübsch, mit grünen Feldern, weiten Laubwäldern, sowie einer spektakulären Küstenlinie. Die Bewohner sind jedoch ziemlich arm, und leben hauptsächlich von Viehzucht und Fischerei (an der Küste). Das einzige halbwegs wohlhabende Zentrum ist die einzige Stadt von Shomej: Ompor, im Süden, das an der Haupthandelsroute nach Osten liegt, dem „Königsweg“.

      Gásifej
      Symbol: Sonne
      Farbe: weiß
      Häuptling: Sifan Wajc
      Rasse: menschlich

      Details:
      Das Gebiet von Gásifej sind die Täler zwischen den hohen Bergen im Süden Dáthacas, sowie die bewaldeten Vorgebirge. Dies ist eines der abgelegensten Gebiete in Dáthaca, und die Bewohner verlassen nur sehr selten ihr Gebiet. Sie leben von Ziegen- und Rinderzucht, und bilden den einzigen menschlichen Clan, der der örtlichen Oger-Population zahlenmäßig unterlegen ist.

      Nijomár
      Symbol: Eichel
      Farbe: schwarz
      Häuptling: Brod Tambow
      Rasse: menschlich

      Details:
      Obwohl der Clan Nijomár eindeutig über das größte Gebiet in Dáthaca herrscht, so ist dieses Gebiet, das fast vollkommen von dichtem, dunklem Wald bedeckt ist, nur extrem dünn besiedelt. Nijomár verfügt über keine einzige Stadt, und fast alle Bewohner leben in winzigen, abgelegenen Dörfern, wo sie die Tiere und Pflanzen des Waldes jagen bzw sammeln. Einige Dörfer, vor allem im Norden, betreiben auch ein wenig Landwirtschaft auf kleinen gerodeten Flächen.

      Othec
      Symbol: Hirsch
      Farbe: grün
      Häuptling: Membron Shadej
      Rasse: menschlich

      Details:
      Lange Zeit gab es keinen Clan in Dáthaca, der abgelegener und unwichtiger als Othec. Die östliche Expansion des Reiches sowie die folgliche Notwendigkeit, die neuen Provinzen in das Reich als ganzes einzubinden, hat das jedoch stark verändert: Othec, und vor allem die dortige Stadt Mirtec, bildet nun ein wichtiges Militär-, Handels- und Verwaltungszentrum. Die meisten Clanmitglieder leben zwar nach wie vor in abgelegenen Walddörfern, aber in und um Mirtec hat sich mittlerweile ein Lebensstil entwickelt, der in diesen Breiten als international und weltoffen durchgeht.

      Hegol
      Symbol: schneebedeckter Berg
      Farbe: blau
      Häuptling: Bejmon Fadish
      Rasse: oger

      Details:
      Hegol ist der Clan von Dáthacas Berg-Ogern. Die meisten Hegol leben in Höhlendörfern hoch oben in den verschneiten Gipfeln des Behaj Gebirges, wo sie Bergziegen jagen und Höhlenpilze anbauen. In einigen Teilen ihres Gebietes sind sie ihren menschlichen Nachbarn zahlenmäßig weit überlegen, was in Dáthaca sonst nirgends der Fall ist.

      Venej
      Symbol: Goldmünze
      Farbe: rot
      Häuptling: Segol Latenda
      Rasse: oger

      Details:
      Venej ist der Ogerclan mit dem meisten Kontakt zu Menschen. In fast allen Teilen ihres Gebietes sind sie in der Unterzahl, und es gibt kaum eine Möglichkeit, regelmäßigen Menschenkontakt zu vermeiden. Infolgedessen gibt es fast keine kulturellen Unterschiede zwischen Venej und den Menschen von Dáthaca. Von allen Ogerclans nimmt Venej auch am aktivsten an der Politik des Landes und des Reichs teil. Außerdem treiben sie weit über ihre Grenzen hinaus Handel, v.a. mit den dortigen Ogern. Etwas anders sieht es allerdings im Süden des Venej-Gebietes aus: Dort sind die kulturellen Unterschiede zu den Menschen schon deutlich ausgeprägter.

      Screb
      Symbol: Axt
      Farbe: braun
      Häuptling: Clebac Eftrol
      Rasse: oger

      Details:
      Während fast alle Hegol- und Venej-Oger die dáthacanische Sprache oder eine ihrer Dialekte als Muttersprache sprechen, spricht ein Großteil der Screb die gleichnamige Sprache Screb, welche auch in den östlichen Provinzen des Reichs weit verbreitet ist. Kulturell ähneln die Screb-Oger ebenfalls stark ihren östlichen Nachbarn. So sind z.B. viele der Screb Anhänger der unter Ogern sehr populären Gshemit-Religion, während die anderen Oger von Dáthaca mittlerweile die Religion der dortigen Menschen angenommen haben. Die Screb sind vor allem Jäger und Sammler, was ausreichend ist, um ihre relativ niedrige Bevölkerungszahl zu ernähren.

      In Rizade

      Panesh
      Symbol: Wellen
      Farbe: blau
      Häuptling: Sevic Danbro
      Rasse: menschlich

      Details:
      Panesh ist der nördlichste Clan in Rizade. Das Gebiet ist auf den meisten Seiten von Meer umgeben, und ihre Kultur spiegelt ihre maritime Lage: Die meisten Panesh verdienen ihren Lebensunterhalt entweder direkt oder indirekt durch das Meer. Panesh wird außerdem stark von seinem südwestlichen Nachbarn Nizitra beeinflusst, einem Land das nicht zum Reich Fálorej gehört. Nizitraner bilden außerdem eine große Minderheit innerhalb des Panesh-Clans. Im Süden des Panesh-Gebietes liegt Vizedem, eine der größten Städte des Landes.

      Latrej
      Symbol: Hinkelstein
      Farbe: gelb
      Häuptling: Frelon Acten
      Rasse: menschlich

      Details:
      Das Gebiet des westlichsten Clans Latrej ragt zwischen den Gebirgsprovinzen Auteb und Firesti im Süden und den unabhängigen Königreichen Pavore und Nizitra im Norden. Ein Großteil des Gebiets ist sehr gebirgig, mit nur wenigen schmalen und gefährlichen Straßen, die in die Provinzen im Süden führen. Die einzige Ausnahme ist der Fazhec-Pass im westlichsten Eck, der genau genommen nach Pavore führt. Dank eines Vertrages zwischen den Ländern ist jedoch ein freier Warenverkehr über den Pass in die Westprovinzen des Reiches möglich. Wirtschaftlich ist Latrej relativ schwach und unwichtig. Die Bevölkerung lebt vor allem von Viehzucht. Kulturgeschichtlich gesehen ist der Clan jedoch interessant, da sich in dem Gebiet eine beachtliche Anzahl an alten heiligen Stätten befindet.

      Zapand
      Symbol: Getreideähre
      Farbe: grün
      Häuptling: Foder Sooc
      Rasse: menschlich

      Details:
      Der Clan Zapand herrscht über große Gebiete in der Mitte Rizades. Die Bevölkerung ist jedoch deutlich geringer als man vielleicht erwarten würde. Dies liegt daran, dass die meisten Städte in der Gegend nach der Vereinigung von Dáthaca und Rizade an den Clan Raváth vergeben wurden, während die ländlichen Gebiete Zapand überlassen wurden. Folglich leben die meisten Zapand in kleinen Bauerndörfern und führen ein relativ armes Leben. Einen starken Kontrast dazu bildet der kleine Teil im Norden des Zapand-Gebietes, in dem sich doch ein paar Städte befinden. Dieser Teil ist dank seiner günstigen Lage zwischen der Hauptstadt Ekhoon und der größten Stadt Agatrige verhältnismäßig reich.

      Fezezhej
      Symbol: Rhamphorhynchus (ein Flugsaurier)
      Farbe: grau
      Häuptling: Javec Hendrim
      Rasse: menschlich

      Details:
      Fezezhej ist ein Clan, dessen Mitglieder sich dem Wasser in verschiedensten Formen sehr verbunden fühlen. Der Großteil der Bevölkerung lebt entlang der langen und komplizierten Küstenlinie. Der Rest lebt entweder entlang des Flusses im Westen oder an den Ufern der beiden großen Seen im Osten. Fezezhej ist einer der ärmeren Clans in Rizade.

      Hevatun
      Symbol: Eichenblatt
      Farbe: braun
      Häuptling: Shavel Lorn
      Rasse: menschlich

      Details:
      Vor der großen Ländervereinigung war das Gebiet, das nun dem Clan Hevatun gehört, eines der abgelegensten und rückständigsten in Rizade, damals eine Provinz des Alten Reichs. Dies hat sich jedoch schlagartig verändert als die Hauptstadt des neuen Reichs Fálorej nach Ekhoon verlegt wurde, auf einer Insel an der Grenze zwischen Dáthaca und Rizade. Seitdem hat Hevatun einen dramatischen wirtschaftlichen Boom erlebt und ist nun der reichste Clan in Rizade. Die meisten Hevatun leben im Osten, möglichst nahen an der Hauptstadt. Hevatun ist außerdem der einzige Clan, der derzeit einen weiblichen Häuptling hat.

      Sham
      Symbol: rote Rose
      Farbe: rot
      Häuptling: Zepond Goj
      Rasse: oger

      Details:
      Mit nur wenigen tausend Mitgliedern, von denen die meisten entweder in den abgelegeneren Teilen des Behaj Gebirges oder in den Städten Agatrige und Vizedem leben, ist Sham der zahlenmäßig kleinste Clan des Reiches. Seit der Vereinigung, als die ersten Oger aus Dáthaca nach Rizade migriert sind, haben sich die Häuptlinge von Sham äußerst stark darum bemüht, ihre Mitglieder in die dortige menschliche Bevölkerung zu integrieren. Und obwohl Vorurteile gegenüber Ogern hier noch relativ häufig sind, waren diese Bemühungen alles in allem sehr erfolgreich, vor allem in den Städten. Die meisten Sham haben inzwischen Kultur und Bräuche der rizadischen Menschen angenommen, und der Kontakt zwischen Menschen und Ogern wird aktiv gesucht.

      Fen
      Symbol: Blitz
      Farbe: blau
      Häuptling: Sheb Thejn
      Rasse: oger

      Details:
      Regelmäßiger Kontakt zu Menschen, die den Umgang mit Ogern nicht gewöhnt sind, hat dazu geführt, dass die Mitglieder des Ogerclans Fen heute abgeschottet und verborgen leben, vor allem im Gebirge im Süden und in den Sümpfen im Norden. Seit der Vereinigung ist es den Fen stets sehr wichtig gewesen, ihre Oger-Kultur und -Identität zu bewahren. Zeitweise nahm dieses Bestreben positive, konstruktive Züge an. Meistens jedoch war das Gegenteil der Fall. Heutzutage sind die meisten Fen bitterarm. Die einzige Ausnahme sind diejenigen, die in die Gegend der Hauptstadt Ekhoon gezogen sind, wo Kontakt zu (vorurteilsfreien) Menschen viel häufiger ist.
      Ich glaube, für eine französische Hure ist Elatan ein bisschen zu provinziell.

      Kann man eigentlich mit Fäkalien töpfern? -- Tö.
    • Die Auflistung ist so etwas trocken, ja, aber das Saftige kann ja noch kommen. Etwas, was die Clans miteinander in Bezug setzt, würde ich als Lesender brauchen. Wer kam zuerst, wie ist die Hackordnung untereinander, gibt es schwarze Schafe oder sind alle ähnlich.

      Mich interessiert auch, wie das Zusammenspiel von einem menschlichen und einem ogrischen Clan ausfällt, die sich ein Gebiet teilen. Gibt es gemeinsame Rechtsprechung, oder sagen wir so, einen Austausch, dass jemand, der als Dieb verurteilt wurde bei den Menschen, bei den Ogern der Region vllt auch untendurch ist? Und was passiert, wenn beide auf das gleiche Land Anspruch erheben, was ja auch zu beiden Gebieten gehört?

      Die Karte ist auch schön... aber leider hab ich grad vorher draufgeklickt und musste dann den ganzen Text nochmal schreiben...möff.^^
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Zuallererst: Respekt für die Karte! Ist die auch wieder mithilfe des Tutorials entstanden, das du schon ob deinem anderen Lacerta-Thread verlinkt hast? Wenn ja, wäre es schön, wenn du es nochmal verlinken oder den Namen angeben könntest, da ich beim alten Link nur zur Startseite komme. Wenn nein, dann wäre auch ein anderes willkommen! :D

      Zum Zusammenleben der Oger und Menschen würde ich auch gerne noch etwas genauere Informationen haben. Du schreibst, dass in einigen Gegenden die Oger und Menschen recht dicht zusammenleben und sie einander tolerieren, in anderen Gegenden aber wiederum so gut wie nichts miteinander zu tun haben. Kann man da noch von einem "allgemeinen" Misstrauen zwischen den Rassen reden oder ist es vielmehr ein normales Phänomen, wie die Unterschiede im Umgang Einheimischer mit Ausländern in ländlichen und städtischen Gebieten in Deutschland? Also im Allgemeinen die Frage, die sich viele andere schon angesprochen haben: Ist es nicht etwas weit hergeholt, dass es NUR "reinrassige" Dörfer gibt, wo das Reich doch die Geschicke beider Rassen so sehr verbindet? In diesem Zusammenhang wäre es natürlich interessant zu erfahren, welche Staatsform hier herrscht. Demokratie halte ich auch für etwas problematisch für die Freiheit der Oger.

      Aber altes in allem: Top! Daumen hoch!

      PS: Du schuldest immernoch Antworten! :D
    • Wow, ein Bastler, der sich schon vor einem Jahr hier registriert hat und seitdem aber nichts gepostet hat, macht sich die Mühe, als ersten Post überhaupt in diesem Forum, mir Feedback zu geben! :D Und dann auch noch richtig gutes Feedback! Danke dir! :klatsch:

      Du hast definitiv recht: Ich schulde auf jeden Fall noch Antworten... :-[ Ich bin nur bisher mit WBO und Urlaub leider nicht dazu gekommen. Spätestens wenn die WBO vorbei ist, kommen meine überfälligen Antworten. Ehrenwort!

      Was meine Landkarten angeht. Puh, das ist lange her. Ganz sicher bin ich mir leider nicht mehr. Bei den Gebirgen hab ich mit ziemlich großer Sicherheit Jerrons Technik benutzt. Aber der Link in der Weltenbeschreibung führt ja zum Cartographer's Guild, also muss ich von dort auch was verwendet haben... Weißt du was, PN mir doch deine Email-Adresse, dann schick ich dir (sobald ich wieder in Deutschland bin) die PDFs der Tutorials, die ich vermutlich verwendet habe. Wär das eine Lösung? :)
      Ich glaube, für eine französische Hure ist Elatan ein bisschen zu provinziell.

      Kann man eigentlich mit Fäkalien töpfern? -- Tö.