[Damokles-Sternenring] intelligente Spezies

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    • [Damokles-Sternenring] intelligente Spezies

      Unterschiedlichste Völker existieren in der Galaxie des Damokles-Sternenrings. Es existieren derzeit über 20 mehr oder weniger ausgearbeitete Spezies, von denen ich Einige hier nach und nach vorstellen möchte:

      Hosa (hier im Startpost)
      Katzona (hier im Startpost)
      Bioroide + K.I.P.s
      Kephasi’i
      Heffalons
      Tri-Teem
      Sylvani
      Noea
      Aklasur
      Quilltesh
      Vipmáro
      Danmeer
      Skelva
      Sheloi
      Chanera
      Laufey
      Pelka
      Turroka
      Menon
      Rotani

      Beginnen möchte ich jedoch nicht mit den fremdartigsten kulturschaffenden Spezies, sondern mit den Menschen und der Klischeerasse des Damokles-Universums. Auch wenn sie die erste Spezies überhaupt war, die ich für meine Welt ersann, wurde sie im Laufe der Zeit eher noch klischeebehafteter. So als ob ein Ausgleich von Nöten wäre, je mehr ich an anderen möglichst fremdartigen Spezies bastelte.
      Doch nun bin ich gespannt, was ihr von diesen Kreaturen haltet.



      Hosa - Einzahl: Hosa

      Erscheinungsbild: Humanoide Rasse (zentraler Torso von dem ein Kopf, zwei Arme und zwei Beine ausgehen), deren Körperchemie primär aus H2O (Wasser) und Kohlenstoff besteht. Sie sind eine zweigeschlechtliche Spezies, bei denen die Männchen ausgewachsen im Durchschnitt 1,78 Meter groß werden, die Weibchen 1,65 Meter (bei einer Standardgravitation von 1g). Die Hosa sind eine Spezies, die man zu einer anderen Zeit und an einem anderen Ort sicherlich ’Menschen’ genannt hätte. Doch da dieses Wissen bereits vor Äonen verloren ging, …
      Biologische Besonderheiten: Aus unserer Sicht – keine. Es kann nur vorkommen, dass auf manchen der wiederentdeckten Welten ausschließlich Hosa einer bestimmten Hautfarbe vorkommen. Oder andere phänotypische Merkmale dort primär sind, wie Haarfarbe, Körpergröße u.ä. Eine Entwicklung, die auch andere Spezies erfuhren während der „Dunklen Zeit“.
      Sonstiges: Zu den beliebtesten Haustieren gehören sicherlich die Belbrit. Dies ist eine kleine Lebensform, die fast so wirkt, als bestehe sie nur aus einem langhaarigen Pelzball.
      Machtpolitischer Faktor: In der Nuhma-Hegemonie stellen die Hosa die offensichtlich herrschende Spezies dar.



      Katzona - Einzahl: Katzona

      Erscheinungsbild: Raubkatzenartige humanoide Rasse, die im Durchschnitt 15cm größer als Hosa werden. Ihre Körper tragen, abgesehen von der Lauffläche ihrer Füße und der Innenfläche der Hände, ein dichtes Kurzhaarfell, dass je nach Ursprungswelt und Clan, unterschiedliche Färbungen und Muster aufweisen kann. Männliche Katzona verfügen in der Regel über eine ausgeprägte Kopfmähne, deren Wangenpartie sie gerne flechten. Bei weiblichen Katzona hingegen fehlt diese Kopfmähne, sprich auch am Kopf findet sich die übliche kurze Körperbehaarung.
      Die Iris um die senkrecht geschlitzte Pupille der Katzona-Augen weist zumeist eine gelbe bis rote Färbung auf, zuweilen kommen ansonsten grüne oder graue Töne vor. Fangzähne und ausfahrbare Klauen an Händen (5 Finger pro Hand) und Füßen (4 Zehen jeweils) unterstreichen ihr wildes Erscheinungsbild.
      Ihre Mimik vermag man weniger an der Mundpartie abzulesen, als vielmehr an der Stellung der beiden Ohren, die die Katzona zuweilen sogar unabhängig voneinander bewegen. Wer viel Zeit mit dieser Spezies verbringt, erkennt womöglich, dass ihre Augen sich dezent verdunkeln, wenn starke Emotionen, wie Wut und Leidenschaft, sie ergreifen.
      Kleidung kennen die Katzona in sehr ähnlicher Weise, wie die Hosa. Doch tragen sie Diese meist etwas lockerer, damit sie sie auf keinen Fall in der Bewegungsfreiheit einschränkt. Schuhe und ggf. Handschuhe sind entweder an den Spitzen offen, um den Krallen Platz zum Ausfahren zu lassen. Oder aber sie sind verstärkt, um nicht von den Krallen beschädigt zu werden.
      An Schmuck erfreuen sich vor allem Ohren-Piercings einer breiten Beliebtheit bei beiden Geschlechtern. Locker sitzende Halsketten jedoch tragen Katzona fast nie, eher schmuckvolle Gürtel. Zudem sieht man in so manchen Bartzöpfen Perlen. Doch was Außenstehenden nur als Zierrat erscheint, verrät Eingeweihten etwas über den sozialen Status des Individuums in dessen jeweiligen Clan.
      Recht selten soll es unter reisenden Katzona gar Männchen geben, die ihre prachtvollen Mähnen mit so etwas skurrilem wie einer „Frisur“ verunstalten.
      Bevorzugte Ökosphäre: Ihre Bedürfnisse sind fast identisch zu der der Hosa, jedoch ziehen sie Welten mit einer etwas geringeren Helligkeit vor.
      Biologische Besonderheiten: Katzona vertragen, abgesehen von wenigen Ausnahmen, fast nur Fleisch als Nahrungsmittel. So wundert es nicht, dass gerade diese Spezies bevorzugt Insekten als Fleischersatz-Lieferanten züchtet, wegen des besseren Verhältnisses betreffs Platzbedarf und benötigter Futtermenge. Während sie diese Krabbler zumeist vor dem Essen verarbeiten lassen, nehmen sie das Fleisch größerer Tiere gerne roh zu sich. Doch gibt es solche Speisen beim Volk nur zu besonderen Anlässen.
      Dank der im direkten Licht schimmernden Augen (Tapetum lucidum) verfügt diese Spezies über eine ausgeprägte Dämmerungssicht. Auch ihre übrigen Sinne, wie Gehör, Geruchs- sowie Geschmackssinn, scheinen im direkten Vergleich zu denen der Hosa, dezent ausgeprägter zu sein.
      Dank ihrer fast durchweg dual angelegten Organe regenerieren sie sich etwas schneller bei Verletzungen. Doch zugleich sind ihre Vitalzeichen, wie z.B. Puls und Herzschlag, schwerer wahrzunehmen, was schon so manches Mal dazu führte, dass sich totgeglaubte Katzona später doch wieder erholten. Dies führte zu dem berühmt-berüchtigten Mythos der neun Katzonaleben.
      Zu guter Letzt sei noch der begründete Verdacht erwähnt, dass die Katzona über eine latente Seher-Fähigkeit verfügen. Diese Art von Gefahreninstinkt erschwert es, Angehörige dieser Rasse im Kampf zu überraschen.
      Verhalten: Um ihre wilde Natur zu unterdrücken, sind große Teile des sozialen Lebens ritualisiert. Eine Ethik, die Ehrenkodizes und Pflichtgefühl gegenüber dem Clan, Kampfgefährten und engen Freunden hoch hält, wird dabei gefördert. So wundert es auch nicht, dass sich physische Wettkämpfe jeglicher Art bei ihnen großer Beliebtheit erfreuen.
      Lernt man diese Spezies besser kennen, entdeckt man aber auch eine geradezu verspielte Seite an ihnen. Seien es Geschicklichkeitsspiele oder Spiele mit ihren Kindern. Allerdings geht dieser Trieb so weit, dass sie auch mit unterlegenen Gegnern gerne „spielen“, um den Kampf für sich interessanter zu gestalten.
      Lieblingshaustiere: Domilon(s), eine Art Säbelzahnkatze.
      Machtpolitischer Faktor: Dominierende Rasse im Gebiet der Clanwelten.
      Bekannte Clans: (und was Katzona mit diesen Clans assoziieren)
      • Amunei (Erzähler)
      • P’Trehna (kämpferisch + stark)
      • Grauja (geschickt + schnell)
      • Predal (Schlau, aber schwach)
      • Trejanor (heimlich, verschlagen)
      • Rakémer (verweichlicht, Händler)
      • Nehéma (schön, eitel, Künstler)
      • Groglay (stoisch, wachsam, haarlos)
      • Orggyal (unruhig, Agoraphobiker)
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

      Damokles-Sternenring - meine kleine Galaxie
      Rollenspiel-Anekdoten
    • Ich habe eine paar Fragen:

      1) Warum heißt es „Damokles-Universum“?
      2) Hat das Wort „Hosa“ eine Bedeutung? Warum nennen sich diese Menschen „Hosa“?
      3) Du hast geschrieben, die Katzona haben dual angelegte Organe. Heißt das, sie haben zwei Mägen, zwei Herzen etc.? Wo im Körper befinden sie sich? Ist ihr Oberkörper wegen der dual angelegten Organe breiter?
      4) Die Kazona sind offensichtlich sehr katzenartig. Werden die weiblichen Katzona wie Katzen rollig?
      5) Wieviele Kinder bringt eine Katzona im Durchschnitt auf einmal auf die Welt?
      6) Wie alt werden sie und wann sind sie ausgewachsen?
    • Moin, moin Lorien. Dann will ich mal versuchen die ersten Fragen zu beantworten:

      1) Warum heißt es „Damokles-Universum“?
      Zum einen, weil es einen Damokles-Mythos in meiner Welt gibt, nach der dem kläglichen Überrest einer zuvor revoltierten Rasse von den Rotani die Besiedlung einer idyllischen kleinen Welt gestattet wurde. Diese Überlebenden waren durch Kampf und eine lange Flucht sowohl körperlich als auch geistig ausgezehrt. Es war ihnen von Anfang an bewusst, dass über diesem Planeten Damokles schwebte (Anm.: vermutlich ein Mond mit instabiler Bahn o.ä.), der jeder Zeit ihren endgültigen Untergang bedeuten konnte. Trotzdem blieben sie.
      Der andere Grund ist weniger greifbar. Achthundert Zyklen nach der dunklen Zeit, also quasi heutzutage in meiner Welt, gibt es unverändert die diffuse Angst vor einer möglichen Rückkehr der damaligen Herrscherrasse der Rotani. Sollten sie wiederkehren, so befürchtet man im günstigsten Fall die erneute Versklavung aller kulturschaffender Spezies. Das worst case scenario hingegen wäre die endgültige Auslöschung. Kein Wunder also, dass die heutigen Rassen den momentanen Zustand mit der Damokles-Mythologie vergleichen.
      Und bevor die Frage aufkommt, warum ich kein anderes Wort ersann für Damokles im Titel - wegen dem Leser. Mit Damokles verbinden die meisten Menschen etwas. Selbst wenn sie außer dem Titel noch nichts weiter über meine Welt kennen, drückt der Name doch gleich eine potentielle Bedrohung aus. Und Universum impliziert, dass sich diese Gefahr auf sehr viele Sternensysteme beziehen dürfte. Soweit mein persönlicher Hintergedanke dazu.

      2) Hat das Wort „Hosa“ eine Bedeutung? Warum nennen sich diese Menschen „Hosa“?
      Die intelligenten Spezies wurden immer wieder von den Rotani entwurzelt und auf verschiedensten Welten angesiedelt über Jahrtausende hinweg. Ursprüngliche Identität ging nach und nach verloren, Sprachen entwickelten sich weiter. Das der Name Hosa eine abgekürzte Form von homo sapiens darstellt, weiß dementsprechend niemand mehr.

      3) Du hast geschrieben, die Katzona haben dual angelegte Organe. Heißt das, sie haben zwei Mägen, zwei Herzen etc.? Wo im Körper befinden sie sich? Ist ihr Oberkörper wegen der dual angelegten Organe breiter?
      Bei den zwei Mägen bin ich mir unsicher, doch zwei Herzen tatsächlich. Auch wir Menschen haben bereits mehrere dual angelegte Organe (Nieren, Hoden und Ovarien, Lungenflügel, Mandeln, Augen und Ohren, im weiteren Sinne auch die Hirnhälften, etc.). Und ja, sie wirken im Durchschnitt etwas kräftiger gebaut.

      4) Die Kazona sind offensichtlich sehr katzenartig. Werden die weiblichen Katzona wie Katzen rollig?
      Ja, sehr (Raub-)katzenartig. :nick: Die Empfängnisbereitschaft der weiblichen Katzona wird u.a. geregelt über die Ernährung. In schlechten Zeiten gibt es somit keine Schwangerschaften. Ansonsten greifen auch hier regulierende Rituale ein, damit sich zwei Katzona nicht plötzlich zwei Tage zurückziehen. So etwas zeichnet sich, dank der traditionellen Regeln, bis zu sieben Tage vorher ab. Es mag auch außerhalb dieser 'heißen' Zeit sexuelle Kontakte geben, doch sind sie nicht der Fortpflanzung, sondern der Partnerbindung und dem eigenen Vergnügen geschuldet. Wobei bei dieser Spezies die Frauen innerhalb der Beziehungen die Offensiveren sind, während Männer im Vorfeld der Paarbindung um die Gunst offensiver "balzen".

      5) Wieviele Kinder bringt eine Katzona im Durchschnitt auf einmal auf die Welt?
      1-3 Katzona-Babys sind die Regel. 4 kommen sehr selten vor. Sie vermehren sich also unter günstigen Bedingungen schneller, sind jedoch eingeschränkter von der Ernährung.

      6) Wie alt werden sie und wann sind sie ausgewachsen?
      Körperlich ausgewachsen sind sie ca. mit Fünfzehn. Rituell als "volljährige" Mitglieder werden sie mit Zwanzig in die Gesellschaft aufgenommen. Ihre durchschnittliche Lebenserwartung auf hochentwickelten Welten liegt bei achtzig Zyklen. Bei Hosa hingegen um die hundert Zyklen.
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    • Durch die Diskussionen mit Lord Finster angeregt, stelle ich diese Spezies etwas vorgezogen vor. Ganz fix, bevor der Weltuntergang :zitter: heute über uns hereinbricht. :lol:


      Künstliche intelligente Persönlichkeiten – Abkürzung: K.I.P.

      Zu Beginn muss ich der Verständlichkeit halber drei in-world Begriffe erklären:

      ? Simulierte künstliche Intelligenz, landläufig SimulKI oder grob verkürzt K.I. genannt. Hierbei handelt es sich um Programme, die zwar intelligentes Verhalten nachahmen, jedoch nur im Rahmen ihrer Programmierung und eigenen Erfahrungen. Niemand spricht ihnen eigene Rechte zu, doch ihre Erwähnung hilft die nachfolgende „Spezies“ besser zu verstehen.
      ? Künstliche intelligente Persönlichkeit, landläufig K.I.P. genannt. Diese sind tatsächlich sich ihrer selbst bewusste Programme. Sie besitzen die Fähigkeit auf Grund von Wissen (Programmiertem wie Erlerntem) Lösungen zu abstrakteren Problemen zu extrapolieren, wozu SimulKIs allenfalls rudimentär in der Lage sind. Des Weiteren entwickeln K.I.P.s eigene volitionale Persönlichkeiten mit gelegentlichen aleatorischen Macken oder Marotten. Und sie entwickeln im Laufe der Zeit Gefühle, die sich vor allem in Bindungen zu Personen ihrer Umgebung zeigen.
      ? Bioroide. Dies sind grundsätzlich ebenfalls K.I.P.s, trotzdem stellen sie eine Sonderform dar. Nicht wegen einer andersartigen Programm-Architektur, sondern weil ihre Körper äußerlich exakt einer kulturschaffenden Rasse nachempfunden wurden.


      K.I.P.s sind in erster Linie Programme. Computer ab einer gewissen Größe sind grundsätzlich in der Lage solche Intelligenzen aufzunehmen. Durch ihre Fähigkeit ihre eigene Programmierung in gewissen Grenzen selbständig zu verändern, versetzt sie erst in die Lage, bekanntes Wissen auf andere Gebiete zu übertragen, und sich an veränderte Situationen anzupassen. Ergo sich weiterzuentwickeln.
      Solche sich ihrer selbst bewussten Programme finden verschiedenste Verwendung. Sei es als mobile Einheiten mit eigenem Körper, als Schiffscomputer, in Forschungseinrichtungen, in militärischen Einrichtungen usw.
      Aus Sicherheitsgründen werden zivilen SimulKIs und K.I.P.s spätestens seit einem mysteriösen Aufstand vor ca. 15 Zyklen mit den vier K.I.-Gesetzen versehen, die unveränderbar in ihre primäre Datenmatrix eingebettet sind. Diese lauten:

      1. Weder durch seine Aktivitäten, noch durch seine Unterlassungen, darf ein Mitglied einer kulturschaffenden Rasse zu schaden kommen. Nicht letale Gewalt ist nur erlaubt, um intelligentes Leben zu erhalten.
      2. Er muss seinem Besitzer gehorchen, außer wenn dies dem ersten Gesetz widerspricht.
      3. Er soll seine eigene Existenz schützen, außer wenn dies dem ersten oder zweiten Gesetz widerspricht.
      4. Er muss Befehlen aller biologischen Persönlichkeiten gehorchen, außer wenn dies einem der ersten drei Gesetze widerspricht.


      Doch warum diese Computerprogramme aufzählen unter den intelligenten Spezies des Universums? Schließlich sind sie in der Regel Eigentum von biologischen Persönlichkeiten oder Organisationen.
      In der Allianz der inneren Randwelten existieren vereinzelte Welten, in denen K.I.P.s die gleichen Rechte genießen, wie alle anderen kulturschaffenden Wesen auch. Und wenn ein Besitzer seine K.I.P. freigibt, d.h. ihr offiziell den Status des eigenen Besitzes übergibt, dann fallen quasi das zweite und vierte Gesetz hintenüber. Dem dritten Gesetz müssten sie nicht mehr folgen, jedoch gibt es nur selten K.I.Ps, die grundlos ihre eigene Existenz beenden.

      Leider sind freie künstliche Persönlichkeiten in der Nuhma-Hegemonie und der Verkon trotzdem „Personen zweiter Klasse“. Zudem existieren seit dem schon erwähnten K.I.-Aufstand Gesetze, dass jegliche Art von künstlicher Intelligenz als Solche offensichtlich erkennbar sein muss. (Beispiele: Kein organisch wirkender Hautüberzug über eine humanoide Gestalt. Verbot der Stimmmodulation oder sonst wie offensichtlich „künstlich“ klingende Stimmen.) Somit sind die vormals in manchen Bereichen recht beliebten Bioroiden nunmehr verboten. (Medizinisches Personal, Begleiter auf Langzeitmissionen in kleinen Schiffscrews, Begleitservice, Spionage, usw.)

      Unbestätigten Gerüchten zufolge soll es eine Art Fluchthilfeorganisation geben, die gefährdete K.I.P.s und Bioroide unterstützen, in sicherere Bereiche der Galaxie zu verschwinden.

      Edit: Doch trotz aller Intelligenz existieren entscheidende Unterschiede in ihrer Denkweise, Motivationen und Emotionen im Vergleich zu Menschen. Dies wurde allerdings im Thread zu den Technologien des Sternenrings behandelt.
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

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    • Hiho,

      hört sich gut an! :)

      Mich hat der Name Hosa im ersten Moment direkt an Hose erinnert :) Und ich fand den Namen irgendwie komisch.
      Mit der Erklärung darunter machte das dann natürlich gleich mehr Sinn.
      Trotzdem könntest du rein theoretisch auch den Namen Homo sapiens sapiens (als weitere Abstufung gegenüber Homo sapiens neanderthalensis) verwenden.
      Also in dem Fall Hosasa (mit Betonung auf dem ersten a) oder Ähnliches.

      Der Name Katzona kam mir dann auch etwas zu klischeehaft rüber, da ich auch sofort an irgendwas mit Katzen denken musste und es dann danach tatsächlich gelesen hab.
      Du könntest ja, wenn du das beim "Menschen" ja auch schon gemacht hast, ebenfalls den wissenschaftlichen Namen von Katzen nehmen.
      In dem Fall wäre das Felidae. Und eventuell daraus etwas basteln, was bei dem eh schon fantasyhaften Namen ziemlich gut ginge.



      Und dann noch etwas zu deinen 4 K.I. Gesetzen:




      Da sich das Ganze ja in einem höchst ausgereiften und technologisch fortschrittlichen Umfeld abspielt dürfte es meiner Meinung nach für intelligente Computer kein Problem mehr sein, sich so umzuprogrammieren oder zu modifizieren, dass von ihnen aus gesehen z.B. die Hosa (die ja eine kulturschaffende Rasse sind) gar keine solche mehr sind. Kultur ist ja im weitestgehenden Sinne Ansichtssache und relativ. Genauso mit der Intelligenz. Die Computer könnten sich selbst derart weiterentwickeln, bis sogar die Hosa ihnen gegenüber derart unterentwickelt sind, dass das bei der K.I. unter nicht intelligentes Leben fällt.

      Als Beispiel:

      Angenommen alle Hosa und Katzona wären Affen, wie wir sie hier auf der Erde kennen und es gäbe keine Menschen. Es gibt Affen die intelligenter sind als andere oder größer, schneller usw.
      Affen, die sich zum Beispiel gegenseitig putzen oder durch clever Aufschlüsse an Nahrung gelangen, gelten unter ihnen als kultiviert. Und da sie das intelligenteste Wesen auf der Welt sind, ist alles andere automatisch weniger bzw gar nicht intelligent. Zumindest in derer Definition. Würden sich jetzt aber von den Affen selbst gebaute Überbananen wiederum selbst weiterentwickeln können, wäre dieser Entwicklung ja keine Grenzen gesetzt.
      Angenommen aus diesen Überbananen werden Menschen so wie wir, dann wären Affen für uns unkultiviert und "unintelligent".

      Und wenn Gesetz 1 außer Kraft gesetzt wird, automatisch alle anderen auch, also letztendlich alle und somit könnten sich die K.I. grenzenlos weiterentwickeln.

      Ich hoffe ich hab das richtig verstanden mit deinen 4 Gesetzen :)


      Gute Nacht :)
    • Hallo Frorwint.

      Frorwint schrieb:

      Also in dem Fall Hosasa (mit Betonung auf dem ersten a) oder Ähnliches.
      Ja, ein durchaus guter Gedanke. Das Einzige, was mich daran hindert, war so ein unsäglicher Schlager von Rex Gildo, der ständig "Hossa Hossa" schmetterte. Das würde mir dabei ständig hoch kommen. :zitter:


      Frorwint schrieb:

      Und wenn Gesetz 1 außer Kraft gesetzt wird, automatisch alle anderen auch, also letztendlich alle und somit könnten sich die K.I. grenzenlos weiterentwickeln.

      Ich hoffe ich hab das richtig verstanden mit deinen 4 Gesetzen
      Jein. Ja sie wären freier in der Entwicklung. Nein, sie unterlägen weiterhin gewissen Grenzen des Körpers und der Wahrnehmung. Doch sie haben tatsächlich das Potential schlauer zu werden, womit keineswegs größere Datenbanken gemeint sind. Doch Über-Computer wurden schon so unendlich oft in der SF herangezogen, dass wollte ich nicht unbedingt erneut aufkochen. Und selbst eine Art Roboterrebellion setzte ich in die Vergangenheit. Doch Rollenspielern soll es später möglich sein, neben Hosa und Katzona, auch eine K.I.P. zu spielen.


      Frorwint schrieb:

      Da sich das Ganze ja in einem höchst ausgereiften und technologisch fortschrittlichen Umfeld abspielt dürfte es meiner Meinung nach für intelligente Computer kein Problem mehr sein, sich so umzuprogrammieren oder zu modifizieren, dass von ihnen aus gesehen z.B. die Hosa (die ja eine kulturschaffende Rasse sind) gar keine solche mehr sind.
      Nun, die 4 Gesetze sind gerade dazu gedacht, die künstlichen Intelligenzen im Zaum zu halten. Für die Biologischen sind sie Werkzeuge, die schon einmal aus dem Ruder gelaufen sind.
      779 bis 785 VeRota - „Roboteraufstand“. Rebellion der verschiedenen künstlichen Intelligenzen (SimulKIs, KIPs und Bioroide), der sich über weite Teile der Verkon, Nuhma-Hegemonie und Allianz ausbreitete. Endete offiziell mit einer Schlacht am Rande des Virgo-Sektors durch koordinierte Streitkräfte der Verkon und Allianz.
      Das stammt aus der Damokles-Vorstellung, und in Post 4 in dem Treat wird auf diese Thema noch mal genauer eingegangen.


      Frorwint schrieb:

      Angenommen alle Hosa und Katzona wären Affen, wie wir sie hier auf der Erde kennen und es gäbe keine Menschen. Es gibt Affen die intelligenter sind als andere oder größer, schneller usw.
      Affen, die sich zum Beispiel gegenseitig putzen oder durch clever Aufschlüsse an Nahrung gelangen, gelten unter ihnen als kultiviert. Und da sie das intelligenteste Wesen auf der Welt sind, ist alles andere automatisch weniger bzw gar nicht intelligent. Zumindest in derer Definition. Würden sich jetzt aber von den Affen selbst gebaute Überbananen wiederum selbst weiterentwickeln können, wäre dieser Entwicklung ja keine Grenzen gesetzt.
      Angenommen aus diesen Überbananen werden Menschen so wie wir, dann wären Affen für uns unkultiviert und "unintelligent".
      Nun, wenn die Affen die Bananen schnell genug essen, wäre ihnen durchaus Grenzen gesetzt. ;) Doch warum sollte man etwas erschaffen, dass unkontrollierbar wird? Man will sich doch nicht selbst gefährden. Angenommen wir würden durch Genmanipulation in die Lage versetzt ach so tolle Elfen zu züchten. Edel, charismatisch, wunderschön, geschickt, klug, magiebegabt, etc. Was würden die dann von uns halten? Wie lange würde es wohl dauern, bis sie uns in Schranken weisen würden? Und das wäre ein absolut vorhersehbare Entwicklung.
      Ja, die intelligenten Völker meines Universums leben in dem Glauben einmal geschlampt zu haben bei der Entwicklung von SimulKIs und K.I.P.s. Das sie zu schnell und unbedacht Technologien wiederentdeckt /-entwickelt hätten. Zugleich gilt dies in meiner Welt aber auch als ein Wink mit dem Zaunpfahl, nicht zu unvoreingenommen mit neuen Technologien umzugehen.
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

      Damokles-Sternenring - meine kleine Galaxie
      Rollenspiel-Anekdoten
    • Katzona ...... für eine Katzenartige Rasse ...... Da war wohl der Name da, bevor die Rasse ausgearbeitet wurde, oder?
      Du hast dir wohl den Löwen als Vorbild genommen.
      Find ich gut, dass du dich nicht um die so gern verschrieenen Klischees kümmerst. Ist immerhin deine Welt und die soll so sein wie du willst.
      (Nur ein kleiner Aufschrei der "Klischee? - Egal - Fraktion".)

      Wenn das Muster und die Farbe des Fells sie einem Clan zuweist, gibt es demnach keine, is wenige, Katzona die ihr Fell selbst Einfärben, wie es Menschen gelegentlich mit ihren Haaren machen, oder Irre ich mich da?
      Kommt es vielleicht vor das ein Katzona, der aus seiner Sippe rausgeworfen wurde von einer anderen Aufgenommen wird und dieser dann sein Fell färbt um sich Äußerlich dem Clan anzugleichen?
      Oder gibt es das gar nicht?

      Die Idee den Katzona eine Katze als beliebtestes Haustier zu geben finde ich Interessant.
      Wie ist denn ihr Verhältnis zu ihren Haustieren? Bei Menschen, die Affen als Haustiere halten ist oft zu beobachten das der Affe oft als eine Art Kinderersatz dient und sehr Vermenschlicht wird. Ist das bei den Katzona ähnlich? Immerhin gehören sie und ihr Haustier einer Verwandten Spezies an.

      Du schriebst, dass Katzona in die Hitze kommen, jedoch auch außerhalb dieser Zeit Sexuelle Kontakte haben können.
      Zwecks Partnerbindung oder dem eigenen Vergnügen. Bei irdischen Katzen ist es so, dass die Weibchen den Sexuellen Kontakt nicht wirklich mögen können, weil der Katerpenis wohl eine Unangenehme Form besitzt. Ich entnehme deiner Antwort das diese bei den Katzona offenbar anders ist. Oder ist es eher so, dass Katzona Weibchen den Sexuellen Kontakt zulassen obwohl es eine unangenehme Erfahrung für sie ist?
      Das würde eine hohe Sozialisation Bedeuten, oder die Notwendigkeit jemanden an sich zu binden (egal was kommt).

      Du beziehst dich immer wieder auf den Ehrenkodex und die Ritualisierten Verhaltensweisen dieser Rasse.
      Ist es vielleicht teil des Kodex das sich weibliche Katzona binden müssen. Vielleicht weil sie sonst in ihrer Gesellschaft nicht anerkannt würden? Oder weil es sich "nicht gehört" eine Alleinerziehende Katzonamutter zu sein?
      Mehr Platz für Tiere!
      Kauft größere Teller!
    • Hallo Talisman.

      Talisman schrieb:

      Katzona ...... für eine Katzenartige Rasse ...... Da war wohl der Name da, bevor die Rasse ausgearbeitet wurde, oder? Du hast dir wohl den Löwen als Vorbild genommen.
      Ja, Löwen waren Teil der Katzen-Inspiration. Ich wollte so eine Spezies, bevor der Name entstand. Anfangs nur, weil sie ich sie cool fand. Doch im Laufe der Jahre zeigte sich, dass so manche Spezies des Damokles-Universums zu andersartig war, als dass sich Leser / Spieler vernünftig in sie hineinversetzen konnten. Doch die Katzona mochte durchweg jeder von Anfang an. Und auch in den Runden wurden sie ad hoc adäquat dargestellt.


      Talisman schrieb:

      Wenn das Muster und die Farbe des Fells sie einem Clan zuweist, gibt es demnach keine, is wenige, Katzona die ihr Fell selbst Einfärben, wie es Menschen gelegentlich mit ihren Haaren machen, oder Irre ich mich da?
      Kommt es vielleicht vor das ein Katzona, der aus seiner Sippe rausgeworfen wurde von einer anderen Aufgenommen wird und dieser dann sein Fell färbt um sich Äußerlich dem Clan anzugleichen?
      Oder gibt es das gar nicht?
      Nein, in der Regel wird kein Katzona sein Fell färben. Deutsche Staatsbürger, deren biologische Herkunft in anderen Erdteilen liegen, färben sich auch nicht die Haare oder Haut. Die Fellzeichnung ist einfach nur ein Hinweis, woher der entsprechende Katzona stammt. Doch diese Grenzen beginnen in den vergangenen Zyklen langsam zu verschwimmen. Fast alle Katzona tragen ihr Fell mit einer Art Stolz. "Ich / meine Ahnen stammen von der Welt .... Wir haben die dunkle Zeit überstanden." Oder: "Ich stamme von einer der vier Herzwelten der Clan-Welten."
      Doch ich könnte mir gut vorstellen, dass ein Katzona-Spion vorgibt zu einem Clan / Welt zu gehören, die nicht in den Clan-Welten gelegen ist. In dem Fall dürfte das Einfärben tatsächlich von gewissem Nutzen sein.


      Talisman schrieb:

      Wie ist denn ihr Verhältnis zu ihren Haustieren? Bei Menschen, die Affen als Haustiere halten ist oft zu beobachten das der Affe oft als eine Art Kinderersatz dient und sehr Vermenschlicht wird. Ist das bei den Katzona ähnlich? Immerhin gehören sie und ihr Haustier einer Verwandten Spezies an.
      Im Gegensatz zu den geselligen Katzona, sind ihre Domilons von Natur aus eher Einzelgängerisch. Und es sind Raubtiere, größer und kräftiger als Schäferhunde. (Und nein, man kann nicht auf ihnen reiten. ;D ) Ihre Zähmung gelingt nur, indem man sie frühzeitig von ihren Muttertieren wegnimmt und statt dessen von einem Katzona großziehen lässt. Dadurch werden sie geprägt. So lange sich der Katzona als der Stärkere zeigt, ordnen die Domilons sich ihm unter und verbleiben z.T. in ihrem jugendlichen Verhalten.
      Domilons sind also nicht das, was wir als Haustiere ansehen würden. Es kommt nur der Entsprechung bei den Katzona am Nächsten.


      Talisman schrieb:

      Bei irdischen Katzen ist es so, dass die Weibchen den Sexuellen Kontakt nicht wirklich mögen können, weil der Katerpenis wohl eine Unangenehme Form besitzt. Ich entnehme deiner Antwort das diese bei den Katzona offenbar anders ist.
      Von dem unangenehmen Koitus höre ich zum ersten Mal. Stelle mir das bei den Katzona aber tatsächlich "angenehmer" vor. :D


      Talisman schrieb:

      Du beziehst dich immer wieder auf den Ehrenkodex und die Ritualisierten Verhaltensweisen dieser Rasse.
      Ist es vielleicht teil des Kodex das sich weibliche Katzona binden müssen. Vielleicht weil sie sonst in ihrer Gesellschaft nicht anerkannt würden? Oder weil es sich "nicht gehört" eine Alleinerziehende Katzonamutter zu sein?
      Nein, die Rituale sind dazu da ihre überschäumende Natur zu bändigen. Es sind also gesellschaftliche Kodizes, die ihnen helfen, das Miteinander möglichst reibungsarm zu gestalten.
      Im Gegensatz zu Hosa, binden sich Katzona fast immer ein Leben lang an einen Partner.


      Talisman schrieb:

      Find ich gut, dass du dich nicht um die so gern verschrieenen Klischees kümmerst. Ist immerhin deine Welt und die soll so sein wie du willst.
      Danke, Talis. :) Mache bis heute einen Bogen um die breite Klischee-Diskussion über Elfen. Bislang erfüllt mich ein gutes Bauchgefühl bei diesen 'humanoiden Katzenartigen'. Und im Damokles-Universum erfüllen die Katzona tatsächlich die Sparte, für die sie ersonnen wurden.
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

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    • Eine humanoide oder sonstig mobile K.I.P. bekommt seinen Strom über wiederaufladbare Energiezellen. Das heißt, entweder es stöpselt sich regelmäßig an eine Aufladestation, oder es fällt irgend wann aus. Natürlich können sie in Ruhe länger kognitiv aktiv sein, als in Bewegung. Zudem verfügen Computer stets über eine kleine Reservezelle explizit für ihr "Gehirn". Man stelle sich einen Energieausfall auf einem Raumschiff vor. Da wäre es richtig übel, wenn sogleich der Computer mit ausfiele.

      Wird künstlichen intelligenten Persönlichkeiten der Saft abgedreht, dann verlieren sie schlicht das Bewusstsein. Zu Datenverlust kommt es nicht, dank volumenholographischer Datenspeicherung. Laden sie sich auf, sind also quasi auf stand-by, erleben K.I.P.s durchaus etwas Ähnliches wie Träume.
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    • Kleiner Hinweis auf Merlins 0815-Weltenblog, der die Katzona ebenfalls aufgriff:

      Zitat von Merlin (Quelle: 0815-weltenblog.livejournal.com/8034.html ):
      "Der Name Katzona kam mir dann auch etwas zu klischeehaft rüber, da ich
      auch sofort an irgendwas mit Katzen denken musste und es dann danach
      tatsächlich gelesen hab.

      Du könntest ja, wenn du das beim "Menschen" ja auch schon gemacht hast,
      ebenfalls den wissenschaftlichen Namen von Katzen nehmen.

      In dem Fall wäre das Felidae. Und eventuell daraus etwas basteln, was bei dem eh schon fantasyhaften Namen ziemlich gut ginge."

      (Quelle)


      Obwohl ich kein Latein in der Schule hatte, kenne ich die Bezeichnung "Felidae" (Katzenartige) aus Tierbüchern, genau wie "Canidae" (Hundeartige), "Ursidae" (Bärenartige) und "Bovidae" (Kuhartige).
      Für mich wäre eine Änderung von Katzona in Felidae bedeutungslos. Ich assoziiere beides mit Katzen. Jetzt könnte natürlich (wie bei "Hosa") das Wort Felidae abgewandelt werden.

      "Fel" in Felis und Felidae assoziiere ich gleich mit "Fell". "Dae" assoziiere ich mit Latein, auch seltsam.
      Und wenn wir nur "Fe" nehmen, wie bei "homo sapiens"?

      Felis chaus (Schreber, 1777) – jungle cat
      Felis margarita (Loche, 1858 ) – sand cat
      Felis nigripes (Burchell, 1824) – black-footed cat
      Felis silvestris (Schreber, 1775) – wildcat
      Felis catus (Linnaeus, 1758 ) – domestic cat
      Felis bieti (Milne-Edwards, 1892) – Chinese mountain cat[2]
      Felis attica (Wagner, 1857) – (extinct)
      Felis lunensis (Martelli, 1906) – Martelli's cat (extinct)
      Was könnten wir daraus ableiten?
      Fech? Fecha?
      Fema? Femar?
      Feni? Fenig?
      Fesi? Felsi? Fesil? Felsil?
      Feca...lieber nicht...
      Febieti?
      Featt?
      Felu?

      Könnte alles funktionieren, als Bezeichnung der Menschen. Irritierend fände ich es allerdings schon wenn sämtliche Völker einen menschlichen Namen haben, ohne dass es Übernahmen gibt. Wir nennen neue Gegenstände, Tiere oder Völker eben doch nach dem Namen, den bereits im Ausland dafür existieren (Anime? Gorilla? Vandalen...äh).

      Und natürlich sind die Felidae größer als die Gattung, Felis und (iirc) sind die Katzona eher von Großkatzen (Unterfamilie Pantherinae bzw. Gattung Panthera) inspiriert.

      Subfamily Pantherinae[1][6]
      Genus Panthera
      Tiger (Panthera tigris)
      Lion (Panthera leo)
      Jaguar (Panthera onca)
      Leopard (Panthera pardus)
      †Lung-tan tiger (Panthera zdanskyi)
      Genus Neofelis
      Clouded leopard (Neofelis nebulosa)
      Sunda clouded leopard (Neofelis diardi)
      Genus Uncia
      Snow leopard (Uncia uncia or Panthera uncia)
      Patigri?
      Pale? Panthereo? Paleo...wenn die Leute an etwas älteres denken sollen ^^
      Paon? Paonca?
      Panpar?
      Pazda? (mit dem Entdecker im Namen?)
      usw.

      Wenn das Damokles-Universum die mit dem Wort "human" spielt (Nuhma) dann könnten wir selbiges mit onca, leo oder tigris, ... anstellen.
      Noch weiter gedacht können wir andere Sprachen wählen oder andere Bereiche (muss ja nicht Taxonomie sein)...mythische Katzenviecher (Ccoa?), Katzengottheiten (Bastet?), Katzenprodukte (Whiskas?), Katzen-Symbole (ja, wegen whiskers, Schnurrhaar).

      Die bisher hängen gebliebenen Völker des Damokles-Universums (Rotani, Hosa, Katzona, K.I.P.) sind nicht sehr kryptisch benannt. Rot(ani) ist eine Warnfarbe, Katzona errinert mich an Pizza Calcone (fragt nicht) und eben an Katzen, K.I.P. hat die K.I. im Namen (und abgekürzte Viecher sind tendenziell Maschinen)...nur bei Hosa habe ich mich gewundert, weil ich Namen irdischer Völker im Kopf hatte (z.B. Dinka, Hupa, Kuna, Kuma, usw.). Aber durch das Wort "Nuhma" hatte ich schon so eine Ahnung, dass etwas Bekanntes verfremdet wurde.

      Das Damokles-Universum ist hinsichtlich vielsagender Namen sicher allein. Da gibt es viele Welten, die Völker nach etwas benennen, was sie (nach Ansicht der WB(s)) "ausmacht". Eben z.B. Fuchsmenschen an Wörter wie "Vulpes" oder "Reineke" oder "Kitsune" anlehnen.

      Es gibt keine Lösung, die jede Welt perfekt machen würde.
      Mir fällt allerdings die Häufigkeit auf, mit der diese Lösung verwendet wird.

      Vor allem verwundert mich, dass Frorwint auf "Katzona" mit "Felidae" reagiert. Ich weiß nicht, wie ich künftig auf sowas antworten kann.

      "Felidae" ist deshalb ein "fantasyhaftes" Wort, weil die Fantasy viele altgriechisch-lateinische Worte klaut.
      Nicht jeder bastelt úmatayashámahide. Und lieber ist es mir, die Leute klauen bei ihnen vertrauteren Sprachen, als mit keltisch-nordischen (oder nichteuropäischen) Suffixen ihr Schindluder zu treiben.

      Die Space Opera könnten wir u.U. freilich der Fantasy zuordnen (ihr wisst schon, Abenteuerreisen, Meutereien, Häfen, umherstreifende Nomaden, Kastengesellschaften, Insektenviecher, "Magier", Intrigen, usw.) und insofern verstehe ich die Wahl des Wortes "fantasyhaft" für ein Sci-Fi-Setting durchaus (denkt an die Namen der Kolonien bei BSG).
      Dennoch fehlt der Fantasy ein Element, dass beim Damokles-Universum (und in vielen Weltraumopern) relevant für die Benennungen ist: die Trennung von der Erde, die "einsame Zeit", die Ära ohne Kontakt zur Erde und somit zur Vergangenheit bzw. zum Rest der Menschheit.

      Tolkien bediente sich des Tricks, Orts- und Personennamen als Übersetzungen zu bezeichnen. Frodo heiße nicht wirklich Frodo, der Name wirke nur auf das Publikum vertrauter. Manchmal tun Werke der Fantasy und Sci-Fi das auch.
      Und insofern kann ich hier nicht viel sagen, außer dass die "einsame Zeit" mMn zu einer Sprachspaltung führen sollte. Was idR nicht bedeutet, dass Wörter zu Wortchimären würden wie bei Planet der Affen.

      Ich will also darauf hinaus, dass mir das Wort "Katzona" zwar arg seltsam vorkommt, ich aber das Spiel mit dem Wort "Felidae" (oder irgendeiner mythischen Katzenfigur) für genauso banal halte. Wenn eine Welt zwischen den Sternen angesiedelt ist, Sternenkonstellationen die Namen wie Cassiopeia oder "der Orion-Gürtel" tragen, einem Weltall das nur so vor Zahlen und Verweisen auf griechisch-römische Mythologie strotzt, da verstehe ich nicht wirklich weshalb die Leute, wenn sie dann ins (große, weite, langweilige) Weltall geschossen werden, diese Namen beibehalten würden. Warum würde ich mein Leben auf einem Gesteinsklumpen namens "Hydra XII" verbringen wollen?

      Klar, auf einer Welt mit aufrecht gehenden (Stuben)Tigern sind solche Fragen vielleicht fehl am Platze.
      Aber wenn wir dabei sind, über "klischeehafte" Namen zu reden, kann ich Felidae echt nicht als Alternative anbieten. Weil das Klischee in allen obigen Vorschlägen zu irgendeinem Grad enthalten ist. Ich denke nicht, dass Menschen es cool fänden, wenn irgendeine Alien-Kultur sie als Schimpanseia bezeichnet, mal ganz davon abgesehen, dass es seltsam wäre, wenn auf Alien-Welten Viecher leben würden, die aussehen wie winzige vierbeinige Menschen (sagte Merlin und dachte über die Säbelzahn-Katzen nach, die die Katzona als Haustiere haben).

      Wie gravierend solche Logiklücken für den entsprechenden Bastler sind kann ich nicht wissen, aber wollte das Thema trotzdem ansprechen.
      Zumal es mit Sicherheit eine oder mehrere WB-Welten im Webring gibt, bei denen irgendwelche Katzenviecher "Felidae" heißen ...oder Vogelviecher, deren Name sich an "Aves" anlehnt arrrrghghdfgihbhaiokldjogilj bidkvnhcjncewp bloubbuji.
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    • Es gibt nun einen neuen Blogeintrag, der sich am Rand mit dem Wort "Katzona" auseinandersetzt. Der Name ist Programm "Beachtlich, aber nicht zu befolgen".

      Der relevante Teil noch einmal hier:
      Aber Beachtung? Wie wäre es mit Beachtung, statt mit Befolgung? Mit einem nicht so unkritischen Umgang bezüglich gewisser Elemente? Wie wäre es, wenn wir an einen Punkt kommen, wo gutes Weltenbasteln das Weltenbasteln ist, bei dem gründlich über ein Problem nachgedacht wird und am Ende besonders informierte Entscheidungen über das Ergebnis getroffen werden. Wo nicht einfach ein "Klischee" verschrieen wird, weil es ein Klischee ist... und dann mit einer anderen Idee ersetzt wird, die auch das Problem aufweist.

      Darum habe ich über Katzona und Felidae gesprochen.
      Ich finde wie Frorwint, dass der Name eines Aliens das Publikum gern im Unklaren darüber lassen kann, was das Alien nun eigentlich ist. Also das Echsianer oder Eschianer eben keine Echsenwesen sind und Katzona eben keine Katzen. Der Überraschung halber.
      Ich würde das Nemedon sicher nicht vorschreiben, aber ich finde (wie Frorwint), dass es günstige Alternativen gibt.
      Der Unterschied ist nur, wo wir jeweils diese Alternativen suchen.
      Zum Schreiben des Blogeintrags veranlasste mich die ironische Situation, dass mich "Felidae" nicht überrascht hat. Ich kannte den lateinischen Begriff.
      Mein Alternativvorschlag wäre gewesen, nach einem Merkmal der Aliens zu suchen, dass ihnen nicht auf die Stirn geschrieben steht. Oder das Wort "Felidae" (oder andere lateinische Katzennamen) so stark abzuwandeln, bis darin keine "Katze" mehr erkennbar wird (siehe Link).

      Ob dieser Alternativvorschlag besser ist, hängt von den Zielen der Welt ab, von den eigenen Prinzipien und den Prämissen für dieses Alien.
      Aber ich finde es gut, alle Optionen an den Tisch zu bringen. Lieber nenne ich die Katzenwesen "Stabi", weil sie Stabarchitektur verwenden oder eine menschliche Wissenschaftlerin namens Stab den Erstkontakt machte.


      Falls das im Kontext noch nicht klar sein sollte, es ist nichts, was ich am Damokles-Universum kritisiere. Auch wenn es beim ersten Absatz noch so wirken mag.
      Willkommen im Kreis der willfährig leichtgläubigen und begeistert abseitigen Phantasten. --- Entropie
    • Wenn das Damokles-Universum die mit dem Wort "human" spielt (Nuhma) dann könnten wir selbiges mit onca, leo oder tigris, ... anstellen.
      Noch weiter gedacht können wir andere Sprachen wählen oder andere Bereiche (muss ja nicht Taxonomie sein)...mythische Katzenviecher (Ccoa?), Katzengottheiten (Bastet?), Katzenprodukte (Whiskas?), Katzen-Symbole (ja, wegen whiskers, Schnurrhaar).
      Danke für die Inspirationen für Cano, T'Grisi, B'Testa und W'Shaski. :D Mystische Ccoa sagt mir leider nichts. :weissnicht: Woher hast du die?


      Die bisher hängen gebliebenen Völker des Damokles-Universums (Rotani, Hosa, Katzona, K.I.P.) sind nicht sehr kryptisch benannt. Rot(ani) ist eine Warnfarbe, Katzona errinert mich an Pizza Calcone (fragt nicht) und eben an Katzen, K.I.P. hat die K.I. im Namen (und abgekürzte Viecher sind tendenziell Maschinen)...nur bei Hosa habe ich mich gewundert, weil ich Namen irdischer Völker im Kopf hatte (z.B. Dinka, Hupa, Kuna, Kuma, usw.). Aber durch das Wort "Nuhma" hatte ich schon so eine Ahnung, dass etwas Bekanntes verfremdet wurde.
      Bei Nuhma hast du durchaus richtig gelegen. Jedoch blieb den Rotani nach Jahren nur noch der Mittelteil eines wesentlich längeren Namens erhalten, der nichts mit Rot zu tun hat. ;) Manche der eingangs bereits aufgezählten Rassen kann man tatsächlich rekonstruieren, wenn man weiß, dass ich des Öfteren Anagramme verwende.
      Das künstliche intelligente Persönlichkeiten, die nichts desto Trotz als Werkzeuge gedacht waren, mit einer Abkürzung leben müssen, fand ich logisch. Zudem unterstreicht es ihren technologischen Charakter und bleibt durch das integrierte KI leicht wiedererkennbar für Leser. Bis ich mich auf KIP seiner Zeit festlegte, spielte ich mit solchen Dingen, wie:
      AI - Anorganische Intelligenz
      AAP - Anorganische aleatorische Persönlichkeit
      PIA - Aleatorische Intelligente Persönlichkeit.
      KAI - Künstliche Aleatorische Intelligenz
      KIP - Künstliche intelligente Persönlichkeit
      ASpi - Anorganischer Spirit (Seele, Gespenst, Geist)
      NiBiS - Nicht-Biologischer-Spirit (Seele, Gespenst, Geist)
      NoBiS - Non-Biologischer-Spirit (Seele, Gespenst, Geist)
      NeuronI - Neuronale (künstliche) Intelligenz
      CyNei - cybernetisch-neuronale Intelligenz
      NiBI - Nicht-Biologische-Intelligenz

      Da fiel mir die Bezeichnung Simulki wesentlich leichter in den Schoss. Berücksichtigt man, dass Menschen (und vermutlich auch so manches Alien) Abkürzungen gern 'verschleift', war es mir wichtig, dass man sie umgangssprachlich flüssig aussprechen kann. Und so landete ich dementsprechend letztlich bei KIP und Simulki.


      Ich finde wie Frorwint, dass der Name eines Aliens das Publikum gern im Unklaren darüber lassen kann, was das Alien nun eigentlich ist. Also das Echsianer oder Eschianer eben keine Echsenwesen sind und Katzona eben keine Katzen. Der Überraschung halber.
      Ich kann deine Gedankengänge absolut nachvollziehen. Würde ich eine gnadenlos ernsthafte Welt basteln, würde ich auch genau das tun. Doch so ist es quasi ein Spiel in einem (RP-)Spiel. Es gibt immer wieder Situationen am Spieltisch, in denen mal ein Spieler zu Untätigkeit verdammt ist, weil sich die Spieler aufteilten. Oder einfach Leute, die einen Heidenspass daran haben, Easter-Eggs zu entdecken. Die Namen sind also durchaus mit einem Augenzwinkern zu sehen und nicht immer so offensichtlich, wie bei der Nuhma-Hegemonie.


      Aber ich finde es gut, alle Optionen an den Tisch zu bringen. Lieber nenne ich die Katzenwesen "Stabi", weil sie Stabarchitektur verwenden oder eine menschliche Wissenschaftlerin namens Stab den Erstkontakt machte.
      :idee: Stimmt, einen solchen Fall gibt es tatsächlich ebenfalls. Ein Pelk (Mrz.: Pelka) entstammt ursprünglich aus den Anfangsbuchstaben von "Kleptomane", was einen Teil ihrer Psychologie wiederspiegelt.
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

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    • Ccoa sind den aus Quechua-Mythen entnommen. Fliegende Katzen, fand ich nur angemessen.
      In D&D gibt's auch Ccoa. Da sind das schwarze Panther mit Tentakeln auf dem Rücken. %-)

      Ein Pelk (Mrz.: Pelka) entstammt ursprünglich aus den Anfangsbuchstaben von "Kleptomane", was einen Teil ihrer Psychologie wiederspiegelt.

      Nett. ;D
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    • @ot / Frorwint
      Vielleicht weil viele Leute Katzen als Haustiere haben. Da es so Sachen wie "Terra Felis Katzenfutter" gibt, wäre die "zufällige" Namenswahl vielleicht ein wenig beeinflusst von solchen Wörtern, die die Autor*en aufgeschnappt, sich nebenbei eingeprägt und irgendwo im Hinterstübchen gelagert haben. Katzen wird auch oft ein eigener Kopf nachgesagt. Daher vielleicht die Häufigkeit von Katzen- im Vergleich zu Hundevölkern. :weissnicht: ;)
      Willkommen im Kreis der willfährig leichtgläubigen und begeistert abseitigen Phantasten. --- Entropie
    • Ja muss ja im Prinzip daran liegen. Es werden eigentlich auch häufiger katzenartige als hundeartige Rassen als intelligent dargestellt. Hunde bzw. Wölfe werden da meistens als böse Kreaturen modifiziert, die keine eigene Sprache haben.

      Wobei man natürlich sagen muss, dass die bei Fantasy häufig benutzten Großkatzen (Pantherinae) meiner Meinung nach eher was mit einem Wolf zu tun haben als mit den Kätzchen, die bei uns ums Haus schwirren.
    • Merlin schrieb:

      Vielleicht weil viele Leute Katzen als Haustiere haben. Da es so Sachen wie "Terra Felis Katzenfutter" gibt, wäre die "zufällige" Namenswahl vielleicht ein wenig beeinflusst von solchen Wörtern, die die Autor*en aufgeschnappt, sich nebenbei eingeprägt und irgendwo im Hinterstübchen gelagert haben.
      Habe noch nie eine Katze besessen, immer nur Hunde. *schmunzel* Musste deshalb erst kurz im www stöbern wegen des Katzenfutters. Ich kann nur hoffen, dass es meine Katzona nicht in so vielen Geschmacksrichtungen gibt, oder gar eine Zielgruppe dafür existiert. Wobei ... eine intelligente Spezies die das Fleisch einer anderen int. Spezies als Delikatesse ansieht ... *notiert und abwägt*


      Merlin schrieb:

      Katzen wird auch oft ein eigener Kopf nachgesagt. Daher vielleicht die Häufigkeit von Katzen- im Vergleich zu Hundevölkern. :weissnicht: ;)
      :nick: Man nimmt diese 'Mitbewohner' dadurch imho eher als Individuen wahr, anstatt der treuen, die Nähe suchenden, Hunde. Doch ich brauchte kooperierende "Katzen", drum finden sich bei mir mehr Löwenanteile als von anderen Katzenarten.


      Frorwint schrieb:

      Ja muss ja im Prinzip daran liegen. Es werden eigentlich auch häufiger katzenartige als hundeartige Rassen als intelligent dargestellt. Hunde bzw. Wölfe werden da meistens als böse Kreaturen modifiziert, die keine eigene Sprache haben.
      :hmm: Kenne verschiedene Beispiele für beide Spezies als "die Bösen". Rein vom Gefühl her stimme ich dir aber dahingehend zu, dass Katzen häufiger als intelligente Wesen herangezogen werden als Vorlage.


      Frorwint schrieb:

      Wobei man natürlich sagen muss, dass die bei Fantasy häufig benutzten Großkatzen (Pantherinae) meiner Meinung nach eher was mit einem Wolf zu tun haben als mit den Kätzchen, die bei uns ums Haus schwirren.
      Wus? ??? Wieba? :kopfkratz: Gnampf. :freak:

      Kann deinen Satz nur in soweit verstehen, wenn du damit sagen willst, dass wilde Großkatzen mehr gemein haben mit wilden Wölfen, als mit Hauskatzen. Doch hinkt der Vergleich mMn. Die Hälfte meiner Jugend wuchs ich auf einem Dorf auf und bekam durchaus mit, was unsere lieben halbwilden Dorfkatzen so trieben. Deren Verhalten liegt deutlich näher dem der Großkatzen als an Wolfsrudeln. Von der Biologie mal ganz zu schweigen.
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

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    • Streunende Katzen neigen in der Tat zur Rudelbildung. Das Einzelgängertum, dass der Katze nachgesagt wird, gehört ins Reich der Fabeln.

      Und ich muss hier doch mal ganz stark protestieren. Ihr behauptet ernsthaft, ein Hund hätte keine Persönlichkeit? Dann kennt ihr nicht viele Hunde - da gibts ein genauso breites Spektrum, wie bei anderen Spezies auch. Frechdachse, Feiglinge, freundliche, arrogante, verspielte - die unterscheiden sich durch weit mehr, als nur das Aussehen.
      Braiiiins.
    • Tejaava schrieb:

      Streunende Katzen neigen in der Tat zur Rudelbildung. Das Einzelgängertum, dass der Katze nachgesagt wird, gehört ins Reich der Fabeln.

      Und ich muss hier doch mal ganz stark protestieren. Ihr behauptet ernsthaft, ein Hund hätte keine Persönlichkeit? Dann kennt ihr nicht viele Hunde - da gibts ein genauso breites Spektrum, wie bei anderen Spezies auch. Frechdachse, Feiglinge, freundliche, arrogante, verspielte - die unterscheiden sich durch weit mehr, als nur das Aussehen.


      Naja bei unseren Hauskatzen gebe ich dir vielleicht Recht, aber was ist mit Wildkatzen, Luchsen und Tigern?

      Bei den Hunden gebe ich dir recht, wobei....gibt es auch HUndeartige die keine Rudeltiere sind? Ich denke nichtsdestotrotz kann es genauso wie bei Katzenartigen auch bei Hundeartigen Einzelgänger und Gruppentiere bzw. Gattungen geben. Schließlich gibt es auch einzelgängerische Menschenaffen, siehe Orang- Utan.
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