[Zr'ton] Weltvorstellung

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    • [Zr'ton] Weltvorstellung

      So, heute möchte ich euch mal meine Welt vorstellen: den Planet Zr'ton

      Die Welt

      Also erstmal ist Zr'ton ein ganz normaler Planet in einem ganz normalen Sonnensystem in einem Universum, das dem unsrigen zum Verwechseln ähnlich sieht (Vielleicht ist es auch unseres...). Jedenfalls gelten dort die selben physikalischen Gesetzmäßigkeiten wie bei uns. Ein Tag auf Zr'ton dauert etwa 16 Erdstunden. Innerhalb von 416 solcher Tage vergeht ein Jahr. Allerdings sind die Jahreszeiten bei einer Achsenneigung von nur 11 Grad nicht so ausgeprägt wie auf der Erde. Begleitet wird Zr'ton von einem kleinen Mond, der nicht viel mehr als ein eingefangener Asteroid ist. Einmal in 5 (Zr'ton)-Tagen umrundet er seinen Mutterplaneten.

      Das hier ist der Planet Zr'ton:



      kurze Erklärung:

      blasslila: Tundraklima

      lila: kaltgemäßigtes boreales Klima

      ocker: gemäßigtes Waldklima

      hellocker: winterkaltes Steppenklima

      weiß: winterkaltes Wüstenklima

      rot: sommertrockenes Westseitenklima

      dunkelbraun: sommerfeuchtes Ostseitenklima

      hellrot: wintermildes Steppenklima

      gelb: trockenes Wüstenklima

      grüngelb: trockenes Savannenklima

      hellgrün wechselfeuchtes Savannenklima

      mittelgrün: Feuchtsavannenklima

      dunkelgrün: immerfeuchtes Regenwaldklima

      Die blauen Pfeile sind Meeresströmungen und die gestrichelten roten Linien sind Plattengrenzen.

      Ich bitte die geringe ästhetische Qualität der Karte zu entschuldigen, sie ist rein zweckmäßig ausgelegt.

      Leben auf Zr'ton

      Auf Zr'ton herrschen aufgrund der großen Rotationsgeschwindigkeit starke Winde und da die Atmosphäre in vielen Regionen sehr feucht ist, sind starke Gewitter auf Zr'ton viel häufiger als auf der Erde. Daran haben sich die Bewohner angepasst: Bei Pflanzen kommt Holz so gut wie nicht vor, weil das Risiko zu verbrennen zu groß wäre. Die meisten Tiere sind imstande große Ladungen aufzunehmen und zu speichern. Blitzeinschläge sind für viele Tiere eine Form der Energieaufnahme. Der Grundaufbau der größeren Tiere unterscheidet sich grundlegend von dem, was wir von der Erde kennen: Das ZNS ("Gehirn") sitzt neben weiteren wichtigen Organen in der Mitte des Körpers von dem einige (meistens zwei oder drei) Gliedmaßen abzweigen, die sowohl zur Fortbewegung als auch zur Sinnesaufnahme dienen. In jedem dieser Gliedmaßen sitzt eine Art "Untergehirn", das die Eindrücke schnell verarbeiten kann. Ganz vorne an jedem Gliedmaß sitzt ein verschließbarer "Mund", durch den die Nahrung aufgenommen wird. Mit diesem "Mund" können die Tiere aber auch Temperatur, Luftdruck und ähnliches spüren (Ihre Haut ist eher ein Außengerüst und recht unempfindlich). Bei vielen Tieren gibt es an jedem Gliedmaß ein Augen, dessen Pupille sich in einem Wulst um den gesamten Gliedmaß (ich beginne gerade, das Wort zu hassen :mad: )bewegen kann. An den Seiten der Gliedmaßen befinden sich meistens Fortsätze, die je nach Art zu verschiedenen Arten der Fortbewegung eingesetzt werden.

      Das waren jetzt die Aspekte, die bei den meisten Tieren etwa gleich sind.

      Die intelligente Spezies

      Die kulturschaffende Spezies auf Zr'ton, die Trch'zon gehören zu einer Gruppe von Tieren, die ursprünglich drei Gliedmaßen besaßen, bei denen sich aber zwei davon vereinigten. Das ermöglichte ihnen verbessertes räumliches Sehen, da jetzt zwei Augen an einem Gliedmaß sitzen. Beim hinteren alleine gebliebenen Gliedmaß, sind die Sinnesorgane etwas verkümmert, dafür befinden sich dort zwei starke Fortbewegungsfortsätze, auf denen sie sich hüpfend bewegen. Sie sind etwa 1,5 m lang. (Tut mir leid, dass ich kein Bild zeigen kann, aber meine Zeichenkünste sind einfach nur unterirdisch) Die Trch'zon kommunizieren mithilfe von elektrischen Entladungen, was das Lautinventar (aus unserer Sicht) stark einschränkt. Ich habe versucht, die Laute, die ich mir vorstelle in Buchstaben zu übersetzen und herausgekommen ist folgendes:

      s: Zischlaut, wie stimmloses "s"

      t: Knacklaut, wie stark behauchtes "t" mit nach vorne geschobener Oberlippe

      th: Knacklaut, wie stark behauchtes "t" mit nach vorne geschobener Unterlippe

      r: Zischlaut, wie behauchtes, gerolltes "r"

      ch: Zischlaut, wie weit im Rachen gesprochenes "ch"

      o: Knacklaut, wie sehr offen und kehlig gesprochenes "o"

      n: Abschlusslaut, nur leicht anedeutetes "n"

      "th" und "s" ergeben zusammen ein "z" (einfach weils besser aussieht).

      Eine Besonderheit bei der Sprache der Trch'zon ist, dass, wenn Oberflächen "angeschrien" werden, die man versengen kann (bei den meisten Pflanzen ist das der Fall), bleibt das Gesprochene für andere lesbar. Also ist die Verschriftlichung der Sprache für die Trch'zon recht einfach und schon sehr früh geschehen.

      Die Kultur

      Zr'ton befindet sich gerade in einer Epoche, in der sich die ersten Stammesgemeinschaften zu Staaten und Reichen machen und erstmals etwas wie überregionaler Handel aufkommt. Erste Kriege werden geführt, aber noch geht alles sehr langsam vontatten. Vielleicht wird Zr'ton eines Tages auch einmal in ein technologisches Zeitalter eintreten, aber das wird sich zeigen. Die am weitesten fortgeschrittenen Kulturen befinden sich im Moment am Nordrand der großen Bucht auf dem Kontinent in der Mitte, aber auch an dessen Ostküste. Da der Regenwald für die Trch'zon nahezu undurchdringlich ist, siedeln sie vor allem an den Flüssen oder auch in unterirdischen Felsstädten. Da der Stein durch bestimmte Mikroben spröde gemacht wurde, lassen sich unter der Erde große Siedlungen errichten. Wo der Wald dann langsam in Savanne übergeht, gibt es auch abseits von Flüssen oberirdische Städte.

      So, das soll es dann fürs erste gewesen sein, ich bin gespannt auf eure Fragen. :zitter:
      Zwei gesichtslose Tintenfische tanzen in den Tod

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...
    • Hallo Alpha Centauri,
      ich muss gestehen, dass ich zu diesem sehr eigenwilligen Ökosystem noch gar nicht so viel sagen kann, obwohl es wirklich von großer Fantasie zeugt.
      Was mir bei der Karte erstmal auffällt, ist die sehr gleichmäßige Verteilung der Kontinente. Das sehe ich bei vielen Fantasie-Landkarten und es kommt mir überall komisch vor. Ansonsten natürlich eher informativ als ästhetisch, aber du hast ja schon gesagt, dass dein Fokus auch wirklich darauf lag.

      Ich versuch mal die Trch´zon zu visualisieren, korrigier mich wenn ich mich irre! Wir haben also einen wie auch immer geformten Torso. Aus dem geht erstmal der eine Zweig der beiden vereinigten, "oberen" Gliedmaßen hervor. Irgendwo weiter oben sitzten an diesem "Arm" dann auch die "Haupt-"augen und zwei Münder.
      Erste Frage: Sind das trotzdem auch sowas wie Greiforgane? Gibt es Hände, oder halten Trch´zon Gegenstände mit dem Mund fest?
      Zweite Frage: Trennt sich das eine, obere Gliedmaß (Du hast Recht, bescheuertes Wort!) oben auch wieder, oder bleibts eins.
      Auf der anderen Seite haben wir das untere... Bein mit zwei Fortbewegungsfortsätzen... was ich mir darunter vorstellen soll weiß ich nun so gar nicht. Kannst du das etwas ausführlicher beschreiben?

      Nochwas: Wie muss ich mir diese "Elektrokommunikation" vorstellen? Sie leiten also Elektrizitiät an die Körperoberfläche und lassen es Knacken, Knistern, oder was auch immer? Müsste das nicht verhältnismäßig leise und dazu noch sehr energieaufwändig sein? Was ist mit der sehr feuchten Umgebung? Besteht da nicht immer das Problem, dass die Entladungen irgendwohin springen, wo sie nicht hin sollen?

      Nu denn, wie gesagt, SEHR eigenwillig und interessant. Ich freu mich auf mehr Details!
      SEESTERN LIEBT DICH!
    • Nordstern schrieb:

      Was ist mit der sehr feuchten Umgebung? Besteht da nicht immer das Problem, dass die Entladungen irgendwohin springen, wo sie nicht hin sollen?
      Stimmt, guter Einwand. Ansonsten kann ich mir das aber sehr gut vorstellen. Und das mit der "Verschriftlichung" ist ebenfalls eine interessante Idee. Nur, wie geht das vonstatten? Lassen sie eine Entladung einfach überspringen? Oder fahren sie zwei stabförmige Elektroden(?) aus, zwischen denen es zur Entladung kommt und fahren damit über ein Blatt?

      Das Problem mit dem Zeichnen kann ich nachempfinden, geht mir genau so. Doch würdest du uns die "Füße", den Korpus, Gelenke, das Organ für die Elektrokommunikation etc. genauer beschreiben. Insgesamt mehr Details bidde.
      Ich freue mich sehr über ungewöhnliche Spezies. Die Idee mit der Vereinigung der zwei Glieder (oder Gliedmaße, oder Extremitäten, oder Manipulatoren, oder Multifunktions-Auswüchse, ...) finde ich ebenfalls gelungen. Doch rein vom entwicklungstechnischen Standpunkt irritieren mich Augen die an so exponierter Lage entstehen, da bei Bodenkontakt die Gefahr der Verletzung und damit Erblindung am Höchsten ist. Und da sie sich an den Enden der 2-3 Extremitäten befinden ...
      Verstehe ich das richtig, dass sie ähnlich Insekten über eine Art Außenskelett verfügen? Dass ihre Münder zugleich ihre Greiforgane (das Äquivalent zu Händen) darstellen? Und sich nur quasi "einbeinig" springend fortbewegen, ohne die Möglichkeit mit weiteren Auswüchsen das Gleichgewicht zu halten? Oder sich auch nur festzuhalten?
      Das Blitze auf Grund ihrer Hitze i.d.R. tödlich sind, lassen wir mal bei Seite. Die Biologie deiner Welt soll sich daran ja angepasst haben. Nur weil es das uns Bekannte überschreitet, schließt nicht die grundsätzliche Möglichkeit aus. :nick:

      Kann nur sagen, erzähl uns mehr. Vor allem mehr Details zur Physis. :klatsch:
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

      Meine Welten und Geschichten
      Rollenspiel-Anekdoten
    • Auf Zr'ton herrschen aufgrund der großen Rotationsgeschwindigkeit starke Winde und da die Atmosphäre in vielen Regionen sehr feucht ist, sind starke Gewitter auf Zr'ton viel häufiger als auf der Erde. Daran haben sich die Bewohner angepasst: Bei Pflanzen kommt Holz so gut wie nicht vor, weil das Risiko zu verbrennen zu groß wäre
      Hmm... du schreibst, dass es in vielen Regionen sehr feucht ist. Da macht es doch einem Urwald nichts aus, wenn da ab und an ein paar Blitze mehr einschlagen als bei unserer Erde oder? Zumal es in einem Wald ja eh nahezu windstill ist, könnte sich Feuer in einer sehr feuchten Region quasi eh kaum ausbreiten. Und seis drum, wenn ab und an ein paar Bäumchen verkohlen, die in einem feuchten Gebiet ohnehin aus dem Boden sprießen würden wie nirgendwo anders.

      Blitzeinschläge sind für viele Tiere eine Form der Energieaufnahme
      Haben diese im Laufe der Evolution irgendwie gelernt besonders viel Ladung aufzunehmen? Oder an Orte zu gehen wo sie ständig aufgeladen werden?
      Es scheint ja wohl von Vorteil, wenn öfters Blitze bei ihnen einschlagen. Dann müssten ja Regionen wo das der Fall is besonders viele Tiere sein und an anderen Orten vllt ein Kampf um wenige PLätze bei denen häufiger der Blitz einschlägt? Oder haben sich die Spezies schon daran gemacht Apparaturen zu entwerfen um Blitze einzufangen und dessen Energie zu speichern. Irgendein Energiebaum oder so, den sie dann einfach anfassen um sich wieder zu beladen :)

      Oder können die Tiere die Energie lange speichern? Weil in unterirdischen Felsenstädte kommt ja womöglich kein Blitz. Es sei denn die haben irgendwelche Leitungen gebaut, die wiederum irgendwelche Energiebäume im Untergrund aufladen?
    • So, erstmal danke für die ganzen Anregungen! :klatsch:

      Also zu deiner Frage Nordstern, an der oberen Gliedmaße (danke, Merlin ;) ) sitzen noch zwei kurze, dünne Greifer (so 25 cm lang), die sich kurz vor dem Ende verzweigen und zwei "Finger" bilden. Der Greifer ist sehr flexibel und dienen zur Nahrungsaufnahme u. ä.. Und ja, die vorderen Gliedmaße ist bis ganz bis zum Ende zusammengewachsen. Tatsächlich ist es sogar so, dass von der Entwicklung her erst die vorderen Teile zusammenwuchsen und sich die Lücke dazwischen später schloss. Die zwei Münder der beiden Gliedmaßen sind dabei übrigens auch zu einem geworden. Der Augenwulst ist übrigens so wie der Mund gut verschließbar, sodass für die Augen keine Gefahr besteht

      Zu den "Beinen" (es sind schon zwei, die halt beide an der hinteren Gliedmaße sitzen), da muss ich gestehen, da bin ich selber noch nicht ganz glücklich. Zum einen sollen sie nicht zu dick sein, zum anderen müssen sie ja auch das ganze Gewicht tragen. Im Moment stelle ich es mir so vor, dass die Dinger ziemlich lang sind und schräg nach vorne gehen, sodass der Schwerpunkt weiter vorne ist.

      Die Elektrokommunikation läuft nach meiner Vorstellung folgendermaßen ab: Die gesamte Außenhaut der Trch'zon ist metallisch durchsetzt und wirkt wie ein Faraday'scher Käfig. In der Mitte der "Hauptgliedmaße", sozusagen am "Hals" sitzt ein Organ, dass große Mengen an Ladung aufnehmen und speichern kann. Dieses Organ besitzen alle Tiere auf Zr'ton irgendwo. Zu dem werden die Ladungen dann geleitet. Bei den höher entwickelten Tieren ist der Ausgang dieses Organs so gestaltet, dass die Ladung auf verschiedene Art und weise abgegeben werden kann und so die verschiedenen Töne erzeugt. Und da alle Lebewesen Ladungs"blitze" problemlos wegstecken besteht auch keine Gefahr.

      Zu deinem Einwand Frorwint, Blitze und Gewitter sind in manchen Regionen Zr'tons fast ein Dauerzustand, sodass es auf jeden Fall ein überlebenswichtiger Faktor ist, keine brennbaren Körperteile zu besitzen.

      Und ja, die regelmäßige Aufnahme von Ladung ist ein essentieller Aspekt im Leben der Trch'zon, und die Versorgung z.B. in Höhlenstädten ist eine Notwendigkeit, die den Alltag durchaus bestimmt.

      Hoffe, ich konnte alle Fragen beantworten.
      Zwei gesichtslose Tintenfische tanzen in den Tod

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...
    • Bei Pflanzen kommt Holz so gut wie nicht vor, weil das Risiko zu verbrennen zu groß wäre.


      Alle anderen mir bekannten Pflanzen würden doch auch von Blitzen zerstört werden (oder?). Haben deine Pflanzen alle einen Blitzableiter, ähnlich der Tiere, eingebaut oder was schützt sie vor den Blitzen?

      Ihre Haut ist eher ein Außengerüst und recht unempfindlich


      Soll ich mir das hart, mit stützender Wirkung, als Exoskelett oder wie in etwa vorstelln? Haben sie neben diesem "Außengerüst" auch ein "Innengerüst"?

      Das ZNS ("Gehirn") sitzt neben weiteren wichtigen Organen in der Mitte des Körpers von dem einige (meistens zwei oder drei) Gliedmaßen abzweigen, die sowohl zur Fortbewegung als auch zur Sinnesaufnahme dienen.


      Gibt es unter deinen Tieren besonders geeignete/häufige Gliedmaßenkonstellationen wie bei uns zum Beispiel Vierbeiner? Ich kanns mir nämlich noch nicht so recht vorstellen^^

      Mit diesem "Mund" können die Tiere aber auch Temperatur, Luftdruck und ähnliches spüren


      Nutzen sie diese Informationen zu mehr als sich zu verständigen? Gewitter sollen ja fast ein Dauerzustand sein, deswegen ist es nicht unbedingt notwendig wahrnehmen zu können, dass bald wieder eins kommt, da sowieso ein Energieüberschuss besteht, oder?

      Die kulturschaffende Spezies auf Zr'ton, die Trch'zon gehören zu einer Gruppe von Tieren, die ursprünglich drei Gliedmaßen besaßen, bei denen sich aber zwei davon vereinigten. Das ermöglichte ihnen verbessertes räumliches Sehen, da jetzt zwei Augen an einem Gliedmaß sitzen. Beim hinteren alleine gebliebenen Gliedmaß, sind die Sinnesorgane etwas verkümmert, dafür befinden sich dort zwei starke Fortbewegungsfortsätze, auf denen sie sich hüpfend bewegen.


      Wodurch wurde diese Evolution ausgelöst? Ich stelle mir diese Wesen als relativ wehrlos vor, da Springen (wie ich es mir vorstelle) nicht die schnellste und sicherste Fortbewegungsart ist. Zudem schließe ich daraus, dass sie keinerlei "Waffen" besitzen und wohl nicht die schnellsten sind darauf, dass sie Pflanzen, Insekten oder/und Aasfresser sind(?). Wobei ich mir nur schwer vorstellen kann wie sie Nahrung zu sich nehmen. Kannst du das bitte auch erläutern? Ist ihre Haut Schutz genug oder besitzen sie andere Hilfsmittel um den Überlebenskampf durchzuhalten?

      Zr'ton befindet sich gerade in einer Epoche, in der sich die ersten Stammesgemeinschaften zu Staaten und Reichen machen und erstmals etwas wie überregionaler Handel aufkommt


      Mit was Handeln sie denn? Bauen sie überhaupt Häuser und ähnliches? Wie gesagt, sie sind wirklich etwas außergewöhnliches und deswegen brauch ich einpaar Anhaltspunkte mehr um sie mir besser vorstellen zu können
      "Acts of kindness are not always wise and acts of evil are not always foolish, but regardless, we shall always strive to be good." - Logarius
    • Hallo Alpha Centauri,

      Also erstmal ist Zr'ton ein ganz normaler Planet in einem ganz normalen Sonnensystem ...
      Jedenfalls gelten dort die selben physikalischen Gesetzmäßigkeiten wie bei uns.
      Fein! Die ganz normale (was hieß das noch gleich?) Physik bietet genug Maggie für zauberhafte Welten.
      Das hier ist der Planet Zr'ton:
      Karte ZRTON 2c.PNG
      Da habe ich einige sehr "normale" und nachahmenswerte Sachen gesehen: Strömungen und Gebirge/Inseln an Plattenkanten. Und ich habe einig Sachen gesehen, die sich mir nicht ohne weiteres erschließen: Strömungen und Gebirge/Inseln. Was hälst Du davon, die Kart mit nach Aura zu bringen? So mit Bildbeschreibungen tue ich mich hier etwas schwer.
      Die meisten Tiere sind imstande große Ladungen aufzunehmen und zu speichern.
      Wie machen die das, ohne zu verkohlen?
      Blitzeinschläge sind für viele Tiere eine Form der Energieaufnahme.
      Hmm ... Wenn Blitze ein Teil der "Nahrung" sind, wie sehen die Nahrungsketten aus. Jagen die Tiere Gewitter und Blitze, anstelle von anderen Tieren? Gibt es so etwas wie Gewitternomaden?
      Der Grundaufbau der größeren Tiere unterscheidet sich grundlegend von dem, was wir von der Erde kennen: Das ZNS ("Gehirn") sitzt neben weiteren wichtigen Organen in der Mitte des Körpers von dem einige (meistens zwei oder drei) Gliedmaßen abzweigen, die sowohl zur Fortbewegung als auch zur Sinnesaufnahme dienen. In jedem dieser Gliedmaßen sitzt eine Art "Untergehirn", das die Eindrücke schnell verarbeiten kann. Ganz vorne an jedem Gliedmaß sitzt ein verschließbarer "Mund", durch den die Nahrung aufgenommen wird. Mit diesem "Mund" können die Tiere aber auch Temperatur, Luftdruck und ähnliches spüren (Ihre Haut ist eher ein Außengerüst und recht unempfindlich). Bei vielen Tieren gibt es an jedem Gliedmaß ein Augen, dessen Pupille sich in einem Wulst um den gesamten Gliedmaß
      Da haben wir an jedem Ende ein Mund und ein Auge. Und darauf laufen "wir"? Autsch, das tut doch weh!
      Bei drei Mündern haben wir auch drei Mägen und drei Ausgänge für Reste? Ich vermute mal, die sitzen im Mittelteil nahe des ZNS. Gibt es ein Vergnügungszentrum oder gar drei? Vielleicht jeweils neben den Unterhirnen. Kann eines der drei Gliedmaßen verloren gehen und das Tier ist immer noch Tier?
      (ich beginne gerade, das Wort zu hassen )bewegen kann.
      der oder das Gliedmaß? klingt verdächtig nach einer physikalischen Maßeinheit. Wie sind die Verwaltungsstrukturen? Hat der OberTrch die Länge seines Laufgliedes als Längenmaß definiert? vgl. die Elle oder der/die/das Yard.
      An den Seiten der Gliedmaßen befinden sich meistens Fortsätze, die je nach Art zu verschiedenen Arten der Fortbewegung eingesetzt werden.
      Hättest Du für zwei oder drei verschiedene Arten ein paar Beispiele? Ich kann mir das schlecht vorstellen. Sind die Gliedmaßen steif bzw mit Gelenken versehen, wie die unseren oder eher wurm/schlangenartig?
      Die kulturschaffende Spezies auf Zr'ton, die Trch'zon gehören zu einer Gruppe von Tieren, die ursprünglich drei Gliedmaßen besaßen, bei denen sich aber zwei davon vereinigten. Das ermöglichte ihnen verbessertes räumliches Sehen, da jetzt zwei Augen an einem Gliedmaß sitzen. Beim hinteren alleine gebliebenen Gliedmaß, sind die Sinnesorgane etwas verkümmert, dafür befinden sich dort zwei starke Fortbewegungsfortsätze, auf denen sie sich hüpfend bewegen. Sie sind etwa 1,5 m lang. (Tut mir leid, dass ich kein Bild zeigen kann, aber meine Zeichenkünste sind einfach nur unterirdisch)
      Mein Vorstellungsvermögen ist auch unterirdisch. Gerade sehe ich eine Raupe, die in der Mitte verdickt ist und am hinteren Fortsatz zwei Noppen hat.

      Eine Besonderheit bei der Sprache der Trch'zon ist, dass, wenn Oberflächen "angeschrien" werden, die man versengen kann (bei den meisten Pflanzen ist das der Fall), bleibt das Gesprochene für andere lesbar.
      Für diese Interpretation des Begriffs "Schriftsprache" als "Sprachschrift" meine vorzügliche Hochachtung! :hail:

      Ist die Sprache zielgerichtet? Wie funktioniert die Empfangseite bei der Kommunikation? Sind die Augen oder eine spezielle Körperfläche als Empfänger/Antenne für die Sprache ausgebildet? Wie funktioniert Gruppenkommunikation, soll heißen: können mehrere gleichzeitig die Sprache eines Senders empfangen?
      Da der Stein durch bestimmte Mikroben spröde gemacht wurde, lassen sich unter der Erde große Siedlungen errichten.
      Füllt die Mikrobe Centaurococcus alphi auf Zr'ton die biologische Nische der terranischen Steinlaus (Petrophaga lorioti)?
      Weiter so! :thumbup:

      Hoffe, nicht alles war nicht hilfreich.
      Was Du nicht brauchen kannst lass liegen. Der nächste Blitz kommt bestimmt.
      Gruß
      Forticus
      # "Ich bin die Konsequenz meiner Entscheidungen." (Buch Forticus 17,1)
      # "Am Anfang war das Wort ... am Ende nur Fe_56." (Buch Forticus 1,∞)
    • Zu deinem Einwand Frorwint, Blitze und Gewitter sind in manchen Regionen
      Zr'tons fast ein Dauerzustand, sodass es auf jeden Fall ein
      überlebenswichtiger Faktor ist, keine brennbaren Körperteile zu
      besitzen.

      "Brennbar" ist aber relativ definierungsbedürftig. Denn Blitze machen aus normalerweise nicht brennbaren Materialien schnell hoch entzündliche. Und ob eine Pflanze nun aus "Holz" besteht oder nicht. Brennen tut die nach mehreren Blitzschlägen allemale. Und wenn es dort ständig zu Einschlägen kommt, sollte es nicht lange dauern, bis alles "brennt" oder zumindest absterben. Es sei denn die Pflanzen haben einen Abwehrmechanismus oder Blitzableiter.
    • DawnCry schrieb:

      Alle anderen mir bekannten Pflanzen würden doch auch von Blitzen zerstört werden (oder?). Haben deine Pflanzen alle einen Blitzableiter, ähnlich der Tiere, eingebaut oder was schützt sie vor den Blitzen?
      Auch die Pflanzen sind natürlich so aufgebaut, dass ihnen Blitzeinschläge wenig ausmachen.

      DawnCry schrieb:

      Soll ich mir das hart, mit stützender Wirkung, als Exoskelett oder wie in etwa vorstelln? Haben sie neben diesem "Außengerüst" auch ein "Innengerüst"?
      Die Außenhaut ist schon eine Art Exoskelett, sie ist aber auch sehr beweglich. Im Inneren befinden sich oft vor allem bei größeren Tieren stützhäute, die dann aber auch mit der Außenhaut verbunden sind.

      DawnCry schrieb:

      Gibt es unter deinen Tieren besonders geeignete/häufige Gliedmaßenkonstellationen wie bei uns zum Beispiel Vierbeiner? Ich kanns mir nämlich noch nicht so recht vorstellen^^
      Die vier Tiere, die ich bis jetzt habe, besitzen alle zwei oder drei Gliedmaßen. Die Fortbewegung funktioniert über Saugnäpfe, über sechs lange, flexible Hangelfortsätze für Waldbewohner, oder zwei bogenförmigen Auswüchsen, mit denen man sich am Boden entlangziehen kann

      DawnCry schrieb:

      Nutzen sie diese Informationen zu mehr als sich zu verständigen? Gewitter sollen ja fast ein Dauerzustand sein, deswegen ist es nicht unbedingt notwendig wahrnehmen zu können, dass bald wieder eins kommt, da sowieso ein Energieüberschuss besteht, oder?
      Na ja, auch wenn man weiß, dass ein Gewitter kommt, muss man j immer noch die Nuancen unterscheiden können. Außerdem wird das Mundfeld auch zum Befühlen von Gegenständen gebraucht.

      DawnCry schrieb:

      Wodurch wurde diese Evolution ausgelöst? Ich stelle mir diese Wesen als relativ wehrlos vor, da Springen (wie ich es mir vorstelle) nicht die schnellste und sicherste Fortbewegungsart ist. Zudem schließe ich daraus, dass sie keinerlei "Waffen" besitzen und wohl nicht die schnellsten sind darauf, dass sie Pflanzen, Insekten oder/und Aasfresser sind(?). Wobei ich mir nur schwer vorstellen kann wie sie Nahrung zu sich nehmen. Kannst du das bitte auch erläutern? Ist ihre Haut Schutz genug oder besitzen sie andere Hilfsmittel um den Überlebenskampf durchzuhalten? Mit was Handeln sie denn? Bauen sie überhaupt Häuser und ähnliches? Wie gesagt, sie sind wirklich etwas außergewöhnliches und deswegen brauch ich einpaar Anhaltspunkte mehr um sie mir besser vorstellen zu können
      Bei diesen Fragen muss ich gestehen, dass sich meine eigene Vorstellung da erst formen muss. Ihre Häuser stelle ich mir im Moment als Steinhöhlen vor, die oft in der Nähe von Wasser liegen, aber ausgearbeitet ist das wie auch ihre Ernährung noch nicht
      Zwei gesichtslose Tintenfische tanzen in den Tod

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    • So, und jetzt zu deinen Fragen Forticus:

      Forticus schrieb:

      Zitat



      Also erstmal ist Zr'ton ein ganz normaler Planet in einem ganz normalen Sonnensystem ...
      Jedenfalls gelten dort die selben physikalischen Gesetzmäßigkeiten wie bei uns.
      Fein! Die ganz normale (was hieß das noch gleich?) Physik bietet genug Maggie für zauberhafte Welten.
      Schöner könnte ich das auch nicht sagen.

      Forticus schrieb:

      Da habe ich einige sehr "normale" und nachahmenswerte Sachen gesehen: Strömungen und Gebirge/Inseln an Plattenkanten. Und ich habe einig Sachen gesehen, die sich mir nicht ohne weiteres erschließen: Strömungen und Gebirge/Inseln. Was hälst Du davon, die Kart mit nach Aura zu bringen? So mit Bildbeschreibungen tue ich mich hier etwas schwer.
      Alles klar, ich werde die Karte mitbringen

      Forticus schrieb:

      Da haben wir an jedem Ende ein Mund und ein Auge. Und darauf laufen "wir"? Autsch, das tut doch weh!
      Bei drei Mündern haben wir auch drei Mägen und drei Ausgänge für Reste? Ich vermute mal, die sitzen im Mittelteil nahe des ZNS. Gibt es ein Vergnügungszentrum oder gar drei? Vielleicht jeweils neben den Unterhirnen. Kann eines der drei Gliedmaßen verloren gehen und das Tier ist immer noch Tier?



      der oder das Gliedmaß? klingt verdächtig nach einer physikalischen Maßeinheit. Wie sind die Verwaltungsstrukturen? Hat der OberTrch die Länge seines Laufgliedes als Längenmaß definiert? vgl. die Elle oder der/die/das Yard.



      Hättest Du für zwei oder drei verschiedene Arten ein paar Beispiele? Ich kann mir das schlecht vorstellen. Sind die Gliedmaßen steif bzw mit Gelenken versehen, wie die unseren oder eher wurm/schlangenartig?



      Mein Vorstellungsvermögen ist auch unterirdisch. Gerade sehe ich eine Raupe, die in der Mitte verdickt ist und am hinteren Fortsatz zwei Noppen
      Das ist schon mal was, mit dem man arbeiten kann. :)
      Also erstmal sind "Mund" und Auge gut verschließbar, sodass die Verletzungsgefahr nicht so groß ist. Außerdem laufen die Tiere ja meistens auf den Fortsätzen an den Gliedmaßen. Beispiele, wie das funktioniert, siehe den Beitrag vorher. Drei bzw. Zwei Mägen (auch hier fand bei den trch'zon die Vereinigung statt) haben die Tiere tatsächlich, bei den Ausgängen und Vergnügungszentren bin ich mir noch nicht sicher.
      Die Frage nach dem Verlust von Gliedmaßen ist interessant, weil ich gerade an einem Fortpflanzungssystem tüftele, wo das auch eine Rolle spielt.

      Forticus schrieb:

      Ist die Sprache zielgerichtet? Wie funktioniert die Empfangseite bei der Kommunikation? Sind die Augen oder eine spezielle Körperfläche als Empfänger/Antenne für die Sprache ausgebildet? Wie funktioniert Gruppenkommunikation, soll heißen: können mehrere gleichzeitig die Sprache eines Senders empfangen?

      Forticus schrieb:

      Der Empfang geschieht wie bei der Aufnahme von Blitzen mit dem Ladungsorgan. Aufnahmefläche ist eigentlich das gesamte Exoskelett. Also gehen die Signale durchaus durch die Luft, man kann sie also schon hören.
      Zwei gesichtslose Tintenfische tanzen in den Tod

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    • Hallo Leute! Klingt ja schonmal interessant ^^

      Alpha Centauri schrieb:

      So, heute möchte ich euch mal meine Welt vorstellen: den Planet Zr'ton

      In welcher Sprache ist der Name? In der Sprache von den... Trch'zon?

      Alpha Centauri schrieb:

      Also erstmal ist Zr'ton ein ganz normaler Planet in einem ganz normalen Sonnensystem in einem Universum, das dem unsrigen zum Verwechseln ähnlich sieht (Vielleicht ist es auch unseres...). Jedenfalls gelten dort die selben physikalischen Gesetzmäßigkeiten wie bei uns. Ein Tag auf Zr'ton dauert etwa 16 Erdstunden. Innerhalb von 416 solcher Tage vergeht ein Jahr. Allerdings sind die Jahreszeiten bei einer Achsenneigung von nur 11 Grad nicht so ausgeprägt wie auf der Erde. Begleitet wird Zr'ton von einem kleinen Mond, der nicht viel mehr als ein eingefangener Asteroid ist. Einmal in 5 (Zr'ton)-Tagen umrundet er seinen Mutterplaneten.

      Holla die Waldfee. Da hast du aber dir fleißig was zusammengeschustert :D Was für ein Stern gehört zu dem Planet? Ein kleiner, roter? Ein großer, blauer?

      Alpha Centauri schrieb:

      Auf Zr'ton herrschen aufgrund der großen Rotationsgeschwindigkeit starke Winde und da die Atmosphäre in vielen Regionen sehr feucht ist, sind starke Gewitter auf Zr'ton viel häufiger als auf der Erde. Daran haben sich die Bewohner angepasst: Bei Pflanzen kommt Holz so gut wie nicht vor, weil das Risiko zu verbrennen zu groß wäre. Die meisten Tiere sind imstande große Ladungen aufzunehmen und zu speichern. Blitzeinschläge sind für viele Tiere eine Form der Energieaufnahme. Der Grundaufbau der größeren Tiere unterscheidet sich grundlegend von dem, was wir von der Erde kennen: Das ZNS ("Gehirn") sitzt neben weiteren wichtigen Organen in der Mitte des Körpers von dem einige (meistens zwei oder drei) Gliedmaßen abzweigen, die sowohl zur Fortbewegung als auch zur Sinnesaufnahme dienen. In jedem dieser Gliedmaßen sitzt eine Art "Untergehirn", das die Eindrücke schnell verarbeiten kann. Ganz vorne an jedem Gliedmaß sitzt ein verschließbarer "Mund", durch den die Nahrung aufgenommen wird. Mit diesem "Mund" können die Tiere aber auch Temperatur, Luftdruck und ähnliches spüren (Ihre Haut ist eher ein Außengerüst und recht unempfindlich). Bei vielen Tieren gibt es an jedem Gliedmaß ein Augen, dessen Pupille sich in einem Wulst um den gesamten Gliedmaß (ich beginne gerade, das Wort zu hassen :mad: )bewegen kann. An den Seiten der Gliedmaßen befinden sich meistens Fortsätze, die je nach Art zu verschiedenen Arten der Fortbewegung eingesetzt werden.

      Hohe Windgeschwindigkeiten aufgrund schneller Rotation? :kopfkratz: Was ist mit Trägheit?
      Die Kreaturen sind schön originell :) Also haben die in etwa das Nervensystem einer Stabheuschrecke? Und irgendwie versteh ich das mit dem Auge nicht ganz...

      Alpha Centauri schrieb:

      Die kulturschaffende Spezies auf Zr'ton, die Trch'zon gehören zu einer Gruppe von Tieren, die ursprünglich drei Gliedmaßen besaßen, bei denen sich aber zwei davon vereinigten. Das ermöglichte ihnen verbessertes räumliches Sehen, da jetzt zwei Augen an einem Gliedmaß sitzen. Beim hinteren alleine gebliebenen Gliedmaß, sind die Sinnesorgane etwas verkümmert, dafür befinden sich dort zwei starke Fortbewegungsfortsätze, auf denen sie sich hüpfend bewegen. Sie sind etwa 1,5 m lang.

      Kann man sich den Fortbewegungsapparat wie eine Art... Klopömpel vorstellen? :lol: Sowas kommt zumindest mir in den Sinn.

      Alpha Centauri schrieb:

      Eine Besonderheit bei der Sprache der Trch'zon ist, dass, wenn Oberflächen "angeschrien" werden, die man versengen kann (bei den meisten Pflanzen ist das der Fall), bleibt das Gesprochene für andere lesbar. Also ist die Verschriftlichung der Sprache für die Trch'zon recht einfach und schon sehr früh geschehen.

      Interessant. Eine Plasmasprache. *hust* Hat das was mit einem altgriechischen Dialekt zu tun? Dem Ionischen? Ha? Haha. Ha. Schon gut, ich bin still.

      Alpha Centauri schrieb:

      Zr'ton befindet sich gerade in einer Epoche, in der sich die ersten Stammesgemeinschaften zu Staaten und Reichen machen und erstmals etwas wie überregionaler Handel aufkommt. Erste Kriege werden geführt, aber noch geht alles sehr langsam vontatten. Vielleicht wird Zr'ton eines Tages auch einmal in ein technologisches Zeitalter eintreten, aber das wird sich zeigen. Die am weitesten fortgeschrittenen Kulturen befinden sich im Moment am Nordrand der großen Bucht auf dem Kontinent in der Mitte, aber auch an dessen Ostküste. Da der Regenwald für die Trch'zon nahezu undurchdringlich ist, siedeln sie vor allem an den Flüssen oder auch in unterirdischen Felsstädten. Da der Stein durch bestimmte Mikroben spröde gemacht wurde, lassen sich unter der Erde große Siedlungen errichten. Wo der Wald dann langsam in Savanne übergeht, gibt es auch abseits von Flüssen oberirdische Städte.

      Nun... wie bearbeiten die ...Viehcher den Stein? Oder hocken die sich einfach nur in Gruben? Ich kann mir ehrlich gesagt nicht so ganz vorstellen, wie solche Wesen Kultur schaffen können, so ganz ohne Arme und so... :kopfkratz:

      Schöne Ideen! Der Planet gefällt mir schonmal ganz gut! Schön fein ausgearbeitet ;)

      Schönen Abend noch.
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    • Ach, da ist ja noch eine Antwort, die hab ich doch glatt übersehen...

      Akiot schrieb:

      Zitat von »Alpha Centauri«

      So, heute möchte ich euch mal meine Welt vorstellen: den Planet Zr'ton





      In welcher Sprache ist der Name? In der Sprache von den... Trch'zon?

      Jepp! Genauer gesagt in der Sprache der Zch'rt, eines kleinen Volkes an der Ostküste.

      Akiot schrieb:

      Zitat von »Alpha Centauri«

      Also erstmal ist Zr'ton ein ganz normaler Planet in einem ganz normalen Sonnensystem in einem Universum, das dem unsrigen zum Verwechseln ähnlich sieht (Vielleicht ist es auch unseres...). Jedenfalls gelten dort die selben physikalischen Gesetzmäßigkeiten wie bei uns. Ein Tag auf Zr'ton dauert etwa 16 Erdstunden. Innerhalb von 416 solcher Tage vergeht ein Jahr. Allerdings sind die Jahreszeiten bei einer Achsenneigung von nur 11 Grad nicht so ausgeprägt wie auf der Erde. Begleitet wird Zr'ton von einem kleinen Mond, der nicht viel mehr als ein eingefangener Asteroid ist. Einmal in 5 (Zr'ton)-Tagen umrundet er seinen Mutterplaneten.





      Holla die Waldfee. Da hast du aber dir fleißig was zusammengeschustert :D Was für ein Stern gehört zu dem Planet? Ein kleiner, roter? Ein großer, blauer?

      Der Mutterstern von Zr'ton ist etwas kleiner als die Sonne, Spektralklasse G6V (also gelb bis orange)

      Akiot schrieb:

      Auf Zr'ton herrschen aufgrund der großen Rotationsgeschwindigkeit starke Winde und da die Atmosphäre in vielen Regionen sehr feucht ist, sind starke Gewitter auf Zr'ton viel häufiger als auf der Erde. Daran haben sich die Bewohner angepasst: Bei Pflanzen kommt Holz so gut wie nicht vor, weil das Risiko zu verbrennen zu groß wäre. Die meisten Tiere sind imstande große Ladungen aufzunehmen und zu speichern. Blitzeinschläge sind für viele Tiere eine Form der Energieaufnahme. Der Grundaufbau der größeren Tiere unterscheidet sich grundlegend von dem, was wir von der Erde kennen: Das ZNS ("Gehirn") sitzt neben weiteren wichtigen Organen in der Mitte des Körpers von dem einige (meistens zwei oder drei) Gliedmaßen abzweigen, die sowohl zur Fortbewegung als auch zur Sinnesaufnahme dienen. In jedem dieser Gliedmaßen sitzt eine Art "Untergehirn", das die Eindrücke schnell verarbeiten kann. Ganz vorne an jedem Gliedmaß sitzt ein verschließbarer "Mund", durch den die Nahrung aufgenommen wird. Mit diesem "Mund" können die Tiere aber auch Temperatur, Luftdruck und ähnliches spüren (Ihre Haut ist eher ein Außengerüst und recht unempfindlich). Bei vielen Tieren gibt es an jedem Gliedmaß ein Augen, dessen Pupille sich in einem Wulst um den gesamten Gliedmaß (ich beginne gerade, das Wort zu hassen :mad: )bewegen kann. An den Seiten der Gliedmaßen befinden sich meistens Fortsätze, die je nach Art zu verschiedenen Arten der Fortbewegung eingesetzt werden.





      Hohe Windgeschwindigkeiten aufgrund schneller Rotation? :kopfkratz: Was ist mit Trägheit?

      Die Kreaturen sind schön originell :) Also haben die in etwa das Nervensystem einer Stabheuschrecke? Und irgendwie versteh ich das mit dem Auge nicht ganz...

      Das mit den Windgeschwingigkeiten kommt meines Erachtens durch eine stärkere Corioliskraft zustande, weil sich die Rotaationsgeschwindigkeiten je Breitengrad stärker unterscheiden. Soweit zumindest meine Überlegungen.
      Das bzw. die Augen befinden sich in einem verschließbaren Wulst, der ringsum die jeweilige Gliedmaße führt. Die Pupillen (an der "oberen" Gliedmaße sind es ja zwei) können frei in diesem Wulst bewegt werden, sodass die Trch'zon eine perfekte Rundumsicht haben.

      Akiot schrieb:

      Zitat von »Alpha Centauri«

      Zr'ton befindet sich gerade in einer Epoche, in der sich die ersten Stammesgemeinschaften zu Staaten und Reichen machen und erstmals etwas wie überregionaler Handel aufkommt. Erste Kriege werden geführt, aber noch geht alles sehr langsam vontatten. Vielleicht wird Zr'ton eines Tages auch einmal in ein technologisches Zeitalter eintreten, aber das wird sich zeigen. Die am weitesten fortgeschrittenen Kulturen befinden sich im Moment am Nordrand der großen Bucht auf dem Kontinent in der Mitte, aber auch an dessen Ostküste. Da der Regenwald für die Trch'zon nahezu undurchdringlich ist, siedeln sie vor allem an den Flüssen oder auch in unterirdischen Felsstädten. Da der Stein durch bestimmte Mikroben spröde gemacht wurde, lassen sich unter der Erde große Siedlungen errichten. Wo der Wald dann langsam in Savanne übergeht, gibt es auch abseits von Flüssen oberirdische Städte.





      Nun... wie bearbeiten die ...Viehcher den Stein? Oder hocken die sich einfach nur in Gruben? Ich kann mir ehrlich gesagt nicht so ganz vorstellen, wie solche Wesen Kultur schaffen können, so ganz ohne Arme und so... :kopfkratz:
      Naja ich stelle mir vor, das der mikrobiell durchdrungene Stein etwa die Konsistenz von Styropor hat, nur feiner. Und vorne an der Hauptgliedmaße haben sie ja auch "zwei Arme" (hab ich vorher vergessen, die zu erwähnen?), etwa 30 cm lang, auf den letzten ca. 5 cm in zwei "Finger" aufgeteilt, sehr flexibel. Mit denen können sie schon Werkzeug herstellen und auch halten.
      Zwei gesichtslose Tintenfische tanzen in den Tod

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...
    • Alpha Centauri schrieb:

      Und vorne an der Hauptgliedmaße haben sie ja auch "zwei Arme" (hab ich vorher vergessen, die zu erwähnen?)
      Ja, hast du. :nick: Deshalb bereitete es uns auch die Probleme bei der Vorstellung, wie die Werkzeuge benutzen / herstellen wollen. *schmunzel*
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

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    • Aber hallo^^
      Die Welt hat es in sich... nach dem ersten Post hatte ich noch ziemliche Schwierigkeiten, mir diese Tiere vorzustellen... Aber das hast du zum Glück schon etwas genauer erklärt.

      Bei der Legende deiner Karte bin ich stutzig geworden... Wenn ich mich nicht täusche, hast du die schwarzen Zonen auf deiner Karte nicht definiert... Sollen das Gebirge sein (alpines Klima)? Wäre naheliegend, da eine ja mitten auf einer Plattengrenze liegt.

      Die meisten Tiere sind imstande große Ladungen aufzunehmen und zu speichern. Blitzeinschläge sind für viele Tiere eine Form der Energieaufnahme.

      Verwerten die diese Energie dann direkt als elektrische Energie? Oder wandeln sie die in irgendeine andere Art von Energie um, wie zum Beispiel Glukose? (Frei nach der Fotosynthese -> statt Licht verwendet man eben Strom (beides elektromagnetische Strahlungen)) ;)

      Ansonsten gefällt mir der Planet soweit gut, und nachdem du im ersten Post geschrieben hast, er liege im selben Universum wie die Erde, drängen sich mir gerade "Sci-Fi trifft Steinzeit"-Szenarien auf. Wie auch immer... Ich bin gespannt, was da noch kommt.
      Es gibt Straßen, denen du nicht folgen, und Städte, die du nicht belagern darfst. - Sun Tzu, Die Kunst des Krieges
    • Fafnir schrieb:

      Bei der Legende deiner Karte bin ich stutzig geworden... Wenn ich mich nicht täusche, hast du die schwarzen Zonen auf deiner Karte nicht definiert... Sollen das Gebirge sein (alpines Klima)? Wäre naheliegend, da eine ja mitten auf einer Plattengrenze liegt.

      Ja, das sind Gebirge.

      Fafnir schrieb:

      Ansonsten gefällt mir der Planet soweit gut, und nachdem du im ersten Post geschrieben hast, er liege im selben Universum wie die Erde, drängen sich mir gerade "Sci-Fi trifft Steinzeit"-Szenarien auf. Wie auch immer... Ich bin gespannt, was da noch kommt.


      Da muss ich dich enttäuschen. Zr'ton liegt zwar möglicherweise im selben Universum wie die Erde (und hat deshalb auch die gleichen physikalischen Gesetze), aber zu einem Aufeinandertreffen mit der Menschheit wird es niemals kommen. Zr'ton liegt nicht einmal innerhalb des von der Erde aus beobachtbaren Universums.

      Fafnir schrieb:

      Verwerten die diese Energie dann direkt als elektrische Energie? Oder wandeln sie die in irgendeine andere Art von Energie um, wie zum Beispiel Glukose? (Frei nach der Fotosynthese -> statt Licht verwendet man eben Strom (beides elektromagnetische Strahlungen)) ;)

      Sie nutzen die Energie vor allem zur Kommunikation, also zum Aussenden von Signalen. Wie ihr Stoffwechsel exakt funktioniert, will ich aber nicht festlegen, dazu kenn ich mich zu wenig mit Biologie aus. Irgendeine Form von Atmung gibt es aber sicherlich auch. Und essen tun sie auch! :)
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    • Habe mir noch mal die Karte angeschaut. Nur wenige Gebirge befinden sich in direkter Nähe zu einer der Plattengrenzen. Gehe ich recht in der Vermutung, dass du diesbezüglich keinen übermäßigen Wert drauf legst? Muss man ja auch nicht immer.
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    • Das ist halt immer so ne Sache, wenn man erst die Gebirge einzeichnet und sich erst hinterher überlegt, wo da Plattengrenzen hinmüssten... ;)
      Aber auf der Erde gibt es ja auch viele, Gebirge, die nicht mal in der Nähe an einer Plattengrenze liegen. Der Ural zum Beispiel, oder die Appalachen. Und auf der Karte sind ja auch nicht alle Kleinplatten eingezeichnet, da kann man sicherlich noch einges erklären. Und an den Plattengrenzen im Ozean befinden sich natürlich auch zum Teil unterseeische Rücken und Gräben, die sieht man auf der Karte halt nicht. Zr'ton befindet sich wohl geologisch gerade einfach in einer Phase, wo die "Landplatten" eine ziemlich ruhige Phase durchleben. Und wo Landplatte und Ozeanplatte aufeinander stoßen ist meistens auch ein Gebirge in der Nähe...
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