[WBO2013] Nachbesprechung

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    Vom 28.9.-1.10. findet das Weltenbastlertreffen im Feriendorf am Burgensteig in Nentershausen statt. Zur verbindlichen Anmeldung geht es hier lang.

    Neulinge sind wie immer höchst erwünscht und wir freuen uns euch kennenzulernen!

    • [WBO2013] Nachbesprechung

      So! Wie bereits angedeutet/vorgeschlagen, versuchen wir es doch einfach mal mit einem Thread, um Fragen der Teilnehmer bzgl. der WBO-Ergebnisse und/oder noch offene Fragen der Jurymitglieder aus der Welt zu räumen.
      Mein Vorschlag, um die Übersichtlichkeit zu wahren: jeder Post sollte als erstes folgende Zeilen enthalten (ggf. aus Quotes entfernen und nach oben schieben, damit die Posts nicht unendlich lang werden):
      Kategorie
      Beitrag
      Wer fragt Wen? (ergänzt durch die Richtung: Teilnehmer > Jury bzw. Jury > Teilnehmer ODER Leser > Jury bzw. Leser > Teilnehmer oder ...)


      Ein Beispiel?
      Wenn ich also Sina zu ihrem Beitrag in Brauch/Sitte etwas fragen wollen würde, dann hätte mein Beitrag folgenden Header (ruhig auch so gequotet, damit es sich besser abhebt)

      Kategorie: Brauch/Sitte
      Beitrag: Die Begruessung der Wintergeister
      Ly fragt Sina (Jury > Teilnehmer)


      Damit sollte eine öffentliche Kommunikation eigentlich möglich sein, sofern gewünscht ...
      Und damit es nicht zuuuuu chaotisch wird, bitte nicht alle auf einmal ... wenn so viel Redebedarf auf einmal ist, dann sollten wir vielleicht doch besser mehrere Threads starten ... schaut einfach selber mit, ob der Thread noch lesbar ist.

      Und damit es hier auch noch einmal steht: keine Punkte-Diskussionen - im Gegensatz zu offiziellen Sportwettbewerben kann hier niemand nachträglich noch Punkte dazu gewinnen. Die Würfel sind und bleiben gefallen. - Ich fordere jedes Jury-Mitglied dazu auf, diesbezügliche Fragen schlichtweg zu ignorieren. Wir haben diesen Job angetreten in dem Wissen uns nicht rechtfertigen zu müssen und dabei soll es auch bleiben.
      [20-02-2007] Update auf Anra'sari: die Geschichtsschreibungen der Perelemen und der Tel'sahr sind online
      [26-04-2009] Inspirationsweltchen: die Blattfeen
    • Kategorie: Lokale Persönlichkeit
      Beitrag: Siebenhammer
      Salyan fragt Azassino (Teilnehmer > Jury)

      Ich würde gerne deine Bewertung in Worten hören, da mir die Punktvergabe an sich wenig konstruktives gibt, mit dem ich arbeiten kann.^^ Aber danke noch für die Punkte ;)
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
    • Kategorie: Gilde/Verein/Bündnis
      Beitrag: Rechenmeister
      Teilnehmer Veria > Juror Ly

      Du schreibst, dass die Bevölkerungszahlen von Santo und Ivenaya unklar sind. Jup, stimmt, das war einmal Copypasta mit versäumter Korrektur. In der zweiten Box sollten natürlich nicht die Bürger von Santo sondern die von Ivenaya genannt sein. Ivenaya hat 12000, nicht Santo.

      Und zur Kuppel am Meeresgrund: Sie muss den Druck von all dem Wasser drüber nicht tragen, da in der Kuppel auch Wasser ist. Sie ist auch in keinster Weise dicht, sondern hat vielmehr grosse Löcher, durch die man durchschwimmen kann, das ist damit gemeint, dass sie offen konstruiert ist.
      Don't diagnose and drive.

      Dieser Bastler hat sich freiwillig dazu verpflichtet, ab sofort je Woche einen wertvollen Bastelpost mehr zu verfassen als bisher. Er möchte damit das Forum zu mehr Aktivität anregen. Hilf ihm und mach einfach mit!
    • Dann nutz ich den Thread mal zu einer ausführlichen Antwort zur ersten Kategorie. Fragen, die zweimal gestellt wurden, habe ich natürlich nicht zweimal hier aufgeführt.

      Kategorie: Regionale Spezialität
      Beitrag: Die Sprache der Grünrübe
      Heinrich beantwortet Jury


      Vinni:
      Wo kommt die grüne Farbe her?
      Die Farbe war flüssige Lebensmittelfarbe. Die Karotten habe ich in die Farbe eingelegt, was auch etwas gedauert hat.

      Wenn die Sklaven gar nicht sprechen, wie bringen sie einander die Sprache bei?
      Wirklich gar nicht sprechen tun sie nicht, aber in Anwesenheit der Herren können sie natürlich nicht sprechen. Außerdem gibt es eine Gebärdensprache, die mit der Sprache der Grünrübe verwandt ist.

      Steht jemand da und reicht jedem seine kunstvoll gestaltete personenbezogene Botschaft?
      Nicht jeder bekommt ständig Botschaften, aber es gibt in der Küche tatsächlich jemanden, der dafür verantwortlich ist.

      So viel Aufwand für die Sklavenversorgung wird geduldet? Es fällt nicht auf, dass jeder was anderes bekommt?
      Die Herren gehen nicht in die Küche und sehen die Sklaven nur im Vorbeigehen essen. Da fällt es nicht wirklich auf, dass die Sklaven da ihr Ding drehen.

      Und woher haben die Küchenleute die Informationen, die sie weitergeben?
      Das weiß ich tatsächlich noch nicht ;D

      Sturmi:
      Wie funktioniert die Logistik der Mitteilungen?
      Das ist eine gute Frage...

      Woher weiß der Sklave, der den Tisch deckt, wem er welchen Teller hinstellen soll?
      Das ist tatsächlich gar nicht so schwer. Die Sklaven kennen sich ja untereinander und können auch untereinander kommunizieren, meistens in der oben bereits erwähnten Gebärdensprache.

      Wer bringt wem die durchaus komplexe Sprache und das Multiplizieren für die Zeit- und Zahlenangaben wann wie bei?
      Die Sklavenhaltung ist nicht so, wie man sich allgemein Sklaven vorstellt. Es gibt Sklaven in der Buchhaltung und Schreiber, denen die Herren zum Beispiel ihre Briefe diktieren. Manche Sklaven können daher besser Rechnen und Schreiben als ihre Herren. Diesen Zusammenhang hätte ich wahrscheinlich noch in den Beitrag einbringen müssen.

      Wenn Gelegenheit für Lektionen ist, ist doch Gelegenheit zur Kommunikation, wozu dann die Sprache?
      Weil es nicht immer die Möglichkeit gibt, sich zu unterhalten und Informationen auf diesem Weg unter umständen schneller und unverfälschter ans Ziel kommen, als wenn man es über Stille Post weiter gibt.

      Wie hat man sich den Telegrammservice vorzustellen?
      Der Überbringer bekommt die Nachricht, merkt sie sich und bringt sie dann auf dem anderen Hof auf den Teller.

      Yela:
      Wie kann die "Grünrüben-Sprache" von den Sklaven überhaupt erlernt werden?
      Die jüngeren Sklaven bekommen Lektionen, indem sie keinen eigenen Teller bekommen, sondern von den älteren Sklaven (meist den Eltern) ihr Essen bekommen.

      Wie kann ein komplettes Sprechverbot überhaupt durchgesetzt werden?
      Gar nicht ;) Solange die Sklaven unter sich sind, können sie sprechen, auch wenn früher vielen Sklaven die Zunge herausgeschnitten wurden. Das wird aber nicht mehr gemacht.


      Zu Einheimischen und auswärtigen Gästen: Ich hatte die Aufgabe dahingehend interpretiert, dass Einheimische (in meinem Fall dann noch zusätzlich eingeschränkt auf die Sklaven) Informationen aus dem Essen ziehen können, die andere nicht sehen können.
      -10,5 23 ∑ π
    • Und noch eine weitere Fuhre Anworten, diesmal drei Disziplinen in einem Beitrag.

      Kategorie: Kriminalität/Konflikt
      Beitrag: Der Vier-Winde-Krieg
      Heinrich beantwortet Jury


      Dass die Verwandtschaften verwirrend sind, fand ich auch ;D Eine Graphik, die das Ganze etwas entzerrt hätte, konnte ich mangels Zeit leider nicht erstellen. Dass der Krieg so interpretiert werden kann, dass er nicht ungewollt war, hatte ich bereits befürchtet. Daher war das wohl mein schlechtester Beitrag überhaupt, aber dabei sein ist ja bekanntlich alles :P

      Kategorie: Tierart
      Beitrag: Flugpferde
      Heinrich beantwortet Jury


      RedScorpion:
      Warum heißen die Flugpferde so?
      Es ist analog zu Flughunden und Fledermäusen, weil die Tiere deutlich größer sind, vergleichbar mit der Größe eines Pferdes eben. Aber vielleicht benenn ich die Tiere ja noch um (mir schwebt gerade etwas wie Flederpegasus vor).

      Desweiteren gibt es keine Beschreibung des Kopfes.
      Tatsächlich bin ich mir selbst noch nicht ganz schlüssig darüber, wie genau der Kopf aussieht, aber wahrscheinlich hat er Ähnlichkeiten mit einem Kalong.

      Vinni:
      Wie soll man auf Fledertieren reitet, um die Flughäute nicht zu verletzen?
      Das ist genau eines der Probleme, die nicht gelöst worden sind, weshalb diese Zähmversuche von den meisten Bewohnern Aranors etwas verspottet werden.

      Es klingt mir mehr nach Zähmen um des Zähmens Willen.
      Das ist auch teilweise so, man muss schon ein bischen ein Nerd sein, um sich damit zu beschäftigen. Allerdings ist es wesentlich ungefährlicher und effizienter, das Fell der Tiere aus einer Zucht zu gewinnen, als sie zu jagen.

      Gomeck:
      Was genau bedeutet die Maßeinheit Schritt?
      Eine genaue Einheit ist das nicht unbedingt, da der Schritt in praktische jeder Stadt anders definiert wird, aber es ist meistens knapp unter einem Meter. Die sehr große Flügelspannweite habe ich daraus abgeleitet, dass die Flügel ziemlich groß sein müssen um die pferdegroßen Tiere überhaupt tragen zu können. Wie andere Fledertiere, können sie die Flügel aber auch so zusammenfalten, dass sie nicht weiter stören.

      Kategorie: Pflanzenart
      Beitrag: Sternchen
      Heinrich beantwortet Jury


      Alpha:
      Gehe ich recht in der Annahme, dass vieles, was in dem Beitrag vorkommt, bereits vor dem Start der Aufgabe existierte?
      Die Vorlage dafür existierte schon eine ganze Weile, allerdings habe ich die WBO zum Anlass genommen, das ganze mal ausformuliert zu Papier zu bringen ;)

      Rilli:
      Hängen die Zungen immer draußen, oder sind die nur zeitweise draußen?
      Die Zungen kann man sich mehr wie Chamäleon-Zungen vorstellen. Sie sind zunächst einmal nicht draußen, da sie nur bestimmte Insekten fangen wollen. Über die Geräusche hört die Pflanze (wie das genau funktioniert ist momentan noch ISSO), wenn sich ein Insekt in erreichbarer Nähe befindet. Die Zunge schnellt dann hervor und zieht das Insekt ins Innere der Pflanze. Nähert sich allerdings ein Insekt, dass der Bestäubung dient, frisst die Pflanze das Insekt natürlich nicht auf, sondern lässt es gewähren. Es findet also eine Selektion statt, ob das Insekt Futter oder Bestäuber ist. Natürlich haben sich das auch potentielle Futter- sowie Schadinsekten zunutze gemacht, die sich für die Pflanze dann anhören, als seien sie Bestäuber.

      Tolle Idee mit den Plüschsamen und dem Protoblättchen, aber da hätte man noch mehr schreiben können!
      Da muss ich nochmal in mich gehen und die Bio-Artikel in der Wikipedia durcharbeiten. Als ich das geschrieben hatte, hatte ich es vor Augen, aber jetzt ist das leider nicht mehr ganz so präsent.
      -10,5 23 ∑ π
    • Kategorie: Lokale Persönlichkeit
      Beitrag: Siebenhammer
      Azassino antwortet Salyan (Jury > Teilnehmer)


      Der ganze Beitrag war sehr schön und stimmig zu lesen. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und mich - vor allem was die Unbehaglichkeit angeht - in die Jägerin hineinversetzen. Die Situation selbst ist natürlich ein alter Schuh, aber trotzdem hübsch aufbereitet. Die Aufgabenstellung betreffend war mir der Beitrag stimmig und detailliert genug für jeweils 9 Punkte. Zur vollen Punktzahl konnte ich mich beide Male wegen Kleinigkeiten nicht überwinden. Zwei Punkte Abzug bei der Vorgabentreue gab es, weil der Name in meinen Augen nicht "martialisch genug" war und ich durch den Beitrag nicht vollkommen von dem friedlebenden Wesen des Admirals überzeugt wurde.

      Das der Admiral tatsächlich auf diese Weise sieben Luftschiffe "fast vollständig zerstört" hat und dafür nicht gefeuert wurde, ist das einzige was mich kurz stutzen lassen hat. Da habe ich aber beide Augen zugedrückt. Ich kenne weder die genaue Art der Verankerung, welche die Kriegsschiffe gehalten haben, noch das Gesellschaftssystem. Vielleicht ist man in dieser Welt ja tatsächlich so tolerant.
      :alt: :arbeit:

      Erst wenn wir die Vergangenheit gelesen haben, können wir die Zukunft schreiben.
    • Kategorie: Tierart

      Beitrag: Roth'zr'st

      Alpha Centauri beantwortet Jury
      (und ich frage mich bis heute, was ein holzloser Urwald ist, ich glaube, das war irgendwie vertippt oder anders gemeint...)
      Das stimmt tatsächlich so. Im tropischen Regenwald von Zr'ton gibt es tatsächlich so gut wie kein Holz. Dadurch dass es so keine richtigen Bäume mit Stämmen gibt, sind natürlich die unteren Schichten noch dichter undurchdringlicher. Ich habe länger überlegt, wie und ob ich diese Info einbauen soll. Der Text war eh schon so lang und ich selber habe von dem Ganzen bis jetzt auch noch keine sooo genauen Vorstellungen. Deswegen habe ich mich entschieden, das nur mal in dem einen Nebensatz fallen zu lassen. Sicher nicht die Optimallösung, aber ich wollte das Ganze nicht unnötig aufblähen.

      Allerdings hätte man für mich den Beitrag definitiv noch mal ein bißchen
      toppen können, wenn man wenigstens eine Skizze oder ähnliches von dem
      doch recht schwer vorstellbaren Tier gehabt hätte. Egal wie krakelig. ;)
      Oder aber man bemüht Skulptris, das ist doch für sowas wie gemacht...

      Bei dem exotischen Äußeren wäre auch eine Skizze sehr nützlich gewesen.

      Ich weiß, ich weiß :-[ . Das ist eins der größten Probleme bei meiner Welt, dass das ganze schwer vorstellbar ist, und ich mich beim Zeichnen ziemlich schwer tue... Ich hoffe ich bin beim nächsten Mal so fit, dass ich dann auch in der Beziehung was liefern kann.

      Und wodurch wird die Wesensveränderung der gefangenen Tiere verursacht?
      Wirklich nur Stress oder wirklich körperliche Beschwerden?
      Na ja das kommt vor allem davon, dass ihre Instinkt ihnen sagen, dass dadurch, dass sie keine Nahrung in die unteren Gänge liefern können, ihre Weibchen sterben werden. Diese Bedrohung und die Unfähigkeit etwas dagegen tun zu können sorgen für die Agressivität oder Apathie bei ihnen. Sie werden sozusagen von dem Ausführen ihres Lebenszwecks abgehalten.

      Ich frage mich jedenfalls, wie die Fortpflanzung abläuft, immerhin wird
      von Teilung und von Schwangerschaften geredet, was für mich nicht ganz
      zusammenpasst.
      Ja, das wäre noch mal ein eigenes Kapitel gewesen... Ich habe mich entschlossen das nicht weiter auszuführen, weil der Beitrag sowieso schon so lang war und ich stattdessen lieber noch etwas mehr In-World-Texte am Schluss haben wollte. Der Terminus "Schwangerschaft" war aber falsch, das hätte ich noch korrigieren müssen, wobei ich sagen muss, dass ich in Sachen Begrifflichkeiten zu dem Zeitpunkt, als ich den Text geschrieben habe (und auch jetzt noch teilweise), ziemlich unsicher war, weil ich das Fortpflanzungssystem erst relativ kurz vorher gebastelt hatte und das der erste geschriebene Weltentext war, in dem ich damt zu tun hatte.
      Genrekonstruktivist, Weltformeltheoretiker und professioneller Es-sich-selbst-kompliziert-Macher

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...
    • Mein Fazit der WBO ist natürlich ein sehr positives, zweiter Platz hinter Sturmi in der Statistik ist ja wohl super *freu* und einmal konnte ich ihr sogar Gold wegschnappen ;D Aber auch so war ich für mich mit meinen Ergebnissen zufrieden und freue mich über neue Details zu meiner Welt und nette Geschichten, die entstanden sind. Das ist ja neben dem Wettbewerb auch der wichtigste Grund für mich, an der WBO mitzumachen. Daß es mir was für die Welt bringt. :)

      Was die Diskussion um die Bilder angeht, da finde ich, hat Sturmi in ihrem Post alles gesagt. Es wäre aber trotzdem sinnvoll, die entsprechenden Meinungen hier auszuschnippeln und in einen eigenen Thread zu packen. Vielleicht könnte jemand mit der entsprechenden Moderatorenmacht so gut sein...?

      Mich als Jury der fraglichen Disziplin hat das Bildchen in der Fußnote von Heinrichs Beitrag übrigens kaum gestört. Es war in den Fußnmoten lediglich zur Erläuterung von etwas, was man nach der Erwähnung auch selbst hätte nachschauen könnte. Und nachdem mir das andere Bild so schwer im Magen lag, hat mich der eindeutige Verweis auf die Quelle sehr erleichtert. Aber natürlich sollen auch solche Verweise nicht die Regel sein und WBO-Beiträge ausfüllen, so wie es Sturmi in ihrem Gruselbeispiel so anschaulich illustriert hat ;) Wir müssen da mal irgendwas für die Regeln formulieren...

      Was meine eigenen Beiträge angeht, da scheinen erfreulich wenige Fragen offen zu sein :D Ich habs trotzdem mal zusammengesucht:

      Kategorie: Mythologie
      Beitrag: König der Tiere
      Vinni antwortet Silph (Teilnehmer > Jury)


      Nein, die Königswahl läuft nicht so ab wie die doch sehr simple Absprache der Tiere. Es gibt eine große Versammlung und tagelanges Palaver mit dem Abwägen von Positionen. Die Wahl ist vermutlich geheim und wird auch von Räten, Wahrsagern und Magier begleitet. Details kenne ich noch nicht, außer daß es für Außenstehende vermutlich endlos langweilig ist. Der erste Tag vergeht schon mal mit den förmlichen Vorstellungen der Teilnehmer und Kandidaten. ;)

      Kategorie: Historisches Ereignis
      Beitrag: Aufstand der Fischer
      Vinni antwortet Heinrich (Teilnehmer > Jury)


      Mit dem Gastwirt hast du mich ertappt, das hab ich nachtäglich reinkorrigiert, um die Legendenbildung deutlicher zu machen. Offenbar nicht sehr geschickt. ;) Daß Askhitana eine Stadt mit hochtrabenden Namen ist - bzw. ein solches Dorf war - hat keinen tieferen Sinn, das ist nur eine Feststellung. Der Ort hieß immer schon so, keine Ahnung, wer sich das ausgedacht hat, es ist auch keine tiefsinnigere Bedeutung des Namens bekannt. Und für ein Fischerdorf ist es tatsächlich ziemlich hochtrabend ;)

      Und zu guter letzt würde ich mir auch von Gerrit beim Historischen Ereignis und von Azassino bei der lokalen Persönlichkeit noch einen Kommentar zum Beitrag wünschen :)

      Und dann lese ich mich mal noch durch die anderen Beiträge :D
      Mir hatten doch nüscht! Damals, kurz nach dem Krieg!
    • Und hier der letzte Schwung Antworten. Jetzt kann ich auch mal die anderen Beiträge lesen.

      Kategorie: Brauch/Sitte
      Beitrag: Die Erweckung
      Heinrich beantwortet Jury


      Silph:
      Wie definiert sich der Höhepunkt des Sonnenjahrs?
      Es gibt auf Aranor zwei unterschiedliche Zyklen, nach denen ein Jahr berechnet werden kann, die unterschiedlich lang dauern: das Sonnenjahr und das Windjahr. Während das Windjahr großen Einfluss auf das Wetter hat und daher die Jahreszeiten bestimmt, ist das Sonnenjahr dadurch gekennzeichnet, dass die Tage kürzer oder länger dauern. Der Höhepunkt des Sonnenjahres ist entsprechend der längste Tag des Jahres.

      Ly:
      Von wem wird die Weisheit erbittet?
      Bei dem Glauben der Calben handelt es sich um einen Naturgeisterglauben. Die Weisheit wird also von Geistern und der Göttin erbeten. Es gibt dabei die Göttin, die Winde und die Geister, die allesamt während der Zeremonie angerufen werden. Wie das genau aussieht weiß ich aber noch nicht.

      Warum sind die beiden Zeremonien zusammen gefallen? Wäre nicht Zeit genug gewesen die neue Serde vorher zu weihen?
      Zum einen brauchen beide Zeremonien eine Vorbereitungszeit, die für die Weihezeremonie einfach sehr knapp gewesen wäre. Außerdem ist es nicht leicht, eine gesamte Volksversammlung zu organisieren, zu der dann alle kommen können. Die sowieso sehr knapp beieinander gelegenen Termine zusammenzulegen ist daher IMHO ein logischer Schluss.

      Und warum hat sie vorher noch keinen Namen? Wie sprach man sie vorher an?
      Die Calben (so der Name des beschriebenen Volkes) glauben, dass der Name für alle Zeit fest mit dem Schicksal verknüpft ist. Entsprechend darf die Zill vor ihrer Weihe zur Serde noch keinen Namen tragen, da sie noch keine endgültige Stellung in der Gesellschaft hat, sie wird daher einfach mit Zill angesprochen. Bei den anderen Calben ist das übrigens nicht weiter problematisch, da zumindest die Töchter den Müttern nachfolgen und die gesellschaftliche Stellung daher von Anfang an klar ist. Und bei den Männern ist das sowieso alles etwas lockerer, da sie aus Sicht der Calben eh nicht wichtig für das Schicksal sind.

      Gibt es nur eine Zill oder werden alle einer bestimmten Gruppe so genannt?
      Es gibt immer nur eine Zill. Stirbt die Zill, vor der Serde, muss schnellstmöglich eine neue Zill bestimmt werden. Ist die Zill zu jung, wenn die Serde stirbt, wird ein Stellvertreter bestimmt, der regiert, bis die neue Serde alt genug ist. Geweiht wird die Serde in diesem Fall aber dann trotzdem zeitnah.

      Was würde sich ändern, wenn man die Zeremonie in der gesprochenen Sprache spricht?
      Wahrscheinlich nicht viel. Die Worte sind nicht wirklich magisch, sondern nur in den Köpfen der Calben mächtig. Es ist vergleichbar mit Latein in christlichen Messen.

      Jundurg:
      Alle möglichen Begriffe werden in den Raum geworfen.
      Wenn du mir verrätst welche, kann ich sie dir gerne erklären.

      Warum findet die Zeremonie so statt?
      Weil sie so tradiert ist. Es ist gerade bei religiösen Riten manchmal einfach nicht mehr auszumachen, warum die Dinge so sind, wie sie sind und hier sind Politik und Religion sehr eng miteinander verzahnt.

      Woher kommen die Phrasen?
      Diese Frage finde ich ehrlich gesagt etwas seltsam. Bei Riten gibt es oft irgendwelche Phrasen, die von den Vorgängern übernommen wurden und traditionsbewusste Gesellschaften neigen dazu, Aussprüche wortwörtlich zu übernehmen.

      Wie ist die ganze Kultur drumherum aufgebaut?
      Das war IMHO für die Aufgabe nicht wichtig. Erstens wäre die Ausführung eine etwas längere Abhandlung und zweitens ist sie noch nicht besonders gut ausgebaut. Vielleicht werde ich sie irgendwann mal ins D&DW-Board posten.

      Kategorie: Landschaftlich markanter Punkt
      Beitrag: Schwarzer Freudentod
      Heinrich beantwortet Jury


      Sturmi:
      Wie kamen die Taraki auf diese Lösung mit dem Lianensaft? Woher wussten sie dass es Pheromone sind, die da am Werk sind?
      Sie wussten nicht, dass es Pheromone sind. Sie wissen nicht einmal, dass es Pheromone gibt. Die Lösung war wahrscheinlich eine Zufallsentdeckung, da Taraki immer auf der Suche nach neuen Substanzen für ihre Tränke sind.

      Würde es nicht auch reichen, sich die Nase mit Wachs zu verstopfen und nur durch den Mund zu atmen?
      Nein, würde es nicht, weil die Pheromone dann einfach über den Mund aufgenommen werden würden und sie dann immer noch ihre Wirkung entfalten könnten.

      Lockte es nur Menschen zu sich oder auch andere Säugetiere?
      Es wird sich vor allem von den Tieren des Waldes ernährt haben, also nein, es lockte nicht nur Menschen an.

      Warum ist das Wesen auf einmal keine Gefahr mehr? Ist es tot, vielleicht verhungert?
      Woran es nun letztendlich gestorben ist, weiß ich nicht, aber es lebt nicht mehr und stellt deshalb keine Bedrohung mehr dar. Wahrscheinlich ist es schlicht an Altersschwäche gestorben. Unkreaturen sind übrigens genauso wie andere Wesen völlig lebendig, nur ihre Entstehung ist nicht die Gleiche wie bei sich fortpflanzenden Lebewesen.

      Vinni:
      Wenn Magiestürme so häufig sind, rechnen die Einwohner dann nicht schon mit seltsamen Effekten?
      Durchaus, aber selten erreicht ein Magiesturm eine solche Stärke, dass so krasse Effekte auftreten. Der Magiesturm der zur Erschaffung des Schwarzen Freudentods geführt hat, war schon ein besonders starker Sturm, der so nur alle hundert Jahre auftritt.

      Kategorie: Gilde/Verein/Bündnis
      Beitrag: Die Magologen von Velsing
      Heinrich beantwortet Ly (Jury)


      "Arien" würde ich mir dringend noch einmal überlegen, ob ich das so beibehalten will … und auch Aranor?! ist eher unglücklich …
      Arien, oder in anderer Schreibweise Arienn, und Aranor sind schon alte Begriffe (wahrscheinlich beinahe 20 Jahre), die einfach so tief in meiner Welt verankert sind, dass ich sie da nicht einfach ändern mag.

      Wozu das Apostroph in "Darma' von Velsing"?
      Das Apostroph steht für einen Glottalverschluss. Irdische Sprachen, in denen Glottalverschlüsse bedeutungsunterscheidend sind, benutzen hierfür auch das Apostroph.

      Irgendwie müssen die Thaumaschmiede ja vorher schon ihren Beruf gelernt haben, oder?
      Ja, Thaumaschmiede sind damals wie heute eine verschwiegene Gemeinschaft, die ihre Geheimnisse gut hütet und in ihrer Struktur den Alchimisten ähneln.

      Und was haben sie gewährleistet? Eine noch größere Waffenproduktion, obwohl man an der Schwelle zum Frieden stand?
      Da liegt wohl ein Missverständnis vor. Das Land stand keineswegs an der Schwelle zum Frieden, sondern befürchtete, von gegnerischen Armeen überrannt zu werden. Die Schmiede sollte die Unabhängigkeit gewährleisten, was so aber nicht wirklich funktioniert hat.

      Kategorie: Architektur/Bauten
      Beitrag: Err Shonham
      Heinrich beantwortet Jury


      Bei dem Beitrag war ich etwas enttäuscht, weil ich es nicht so schlecht eingeschätzt hätte, vor allem in Bezug auf die Vorgabentreue scheine ich die Aufgabe einfach irgendwie anders aufgefasst zu haben. Aber sei's drum...

      Kanophys:
      Welches Viertel bezieht sich denn jetzt auf die Aufgabe?
      Auf die Altstadt, denn die unterscheidet sich deutlich sowohl von der Neustadt, als auch von Fanderoot.

      Aber was ist denn jetzt der Zweck dieses anderen Baustils?
      Neben dem Zweck der Repräsentation (es soll das Reich in seiner Herrlichkeit repräsentieren), steht mMn im Beitrag ein zweiter Zweck detailliert drin. Es ist weniger ein offensichtlicher, ins Auge springender Punkt, als viel mehr die Summe der Einzelheiten.

      Und in wie Fern wurde es schnell erbaut?
      Anscheinend habe ich eine andere Vorstellung davon, was "schnell" bedeutet, aber ein Jahr ist aus meiner Sicht eine ziemlich kurze Zeit, um ein ganzes Stadtteil zu erbauen.
      -10,5 23 ∑ π

    • Kategorie: Historisches regionales Ereignis
      Beitrag: Der Aufstand der Fischer
      Gerrit antwortet Vinni (Jury > Teilnehmer)

      Hallo Vinni! Ursprünglich hatte ich für Deinen Beitrag einen (wenn auch kurzen) Kommentar geschrieben. - Bloß irgendwie habe ich es geschafft bei der Bewertung den Kommentar ins Datennirvana zu schicken oder so, jedenfalls wurde er nicht angezeigt. Sorry dafür.

      Im Prinzip ging es mir bei Deinem Beitrag genauso wie bei dem Beitrag von Lakyr. Ich fand ihn echt gut und habe auch nicht direkt etwas zu meckern gehabt.
      Das ich keine Höchstpunktzahl vergeben habe liegt mehr an meinem Gefühl/persönlicher Vorliebe. Damit ich wirklich Höchstpunktzahl gebe muss der Beitrag mich eben richtig umreißen. (Wie man in der Statistik sehen kann habe ich eh vergleichsweise viele Punkte vergeben.)
      Das ist zwar kein objektives Kriterium, das gebe ich zu, aber würde ich es nicht so machen hätten in der Kategorie drei Beiträge von mir Höchstpunktzahl bekommen - und das ist halt auch nicht Sinn der Sache.
      Vermutlich hilft Dir das jetzt nicht wirklich. Darum versuche ich es noch etwas anders auszudrücken: Dein Beitrag ist zu gut, als dass ich objektive Kritikpunkte gefunden hätte. Also war es nur mein Bauchgefühl, welches über die letzten Punkte entschieden hat. Einfach halt Geschmackssache.
      Wobei ich die Präsentation geliebt habe, weil ich selbst auch ein Geschichten-Onkel bin.
    • Kategorie: Lokale Persönlichkeit

      Beitrag: Orchtn St - Eine Persönlichkeit der Gegensätze

      Alpha Centauri beantwortet Jury

      Der Verständlichkeit halber wäre daher auf jeden Fall eine kurze Beschreibung der Spezies hilfreich gewesen.
      Da muss ich sagen, dass ich da bei diesem Beitrag bewusst darauf verzichtet habe, einfach, um mal zu sehen, ob ich überhaupt einen akzeptablen Weltenbeitrag ohne die ganzen Kompliziertheiten meiner Welt zustande bringe. Ich wollte außerdem die Geschichte in den Mittelpunkt stellen und nicht die biologischen Besonderheiten. Ich hatte eher schon geplant, den Text so zu schreiben, dass es sich bei den Personen genauso gut um Menschen handeln könnte. Aber ganz klappt das bei meiner Welt wohl einfach nicht. :pfeif:



      Im zweiten Absatz ist dann plötzlich davon die Rede, dass Or'cht'rn St
      die Gabe hat "Menschen" zu überzeugen. Das verwirrt jetzt doch etwas,
      ist das jetzt nur ein Tippfehler, oder gibt es wirklich auch Menschen
      dort? Da danach nichts davon zu lesen ist, gehe ich von einem Versehen
      aus.
      Jap, das war nicht beabsichtigt. Also nächstes Mal: noch genauer drüberlesen! *vornehm*

      edit: ui, Profirang :)
      Genrekonstruktivist, Weltformeltheoretiker und professioneller Es-sich-selbst-kompliziert-Macher

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...
    • Meinst du damit jetzt die Texte, die theoretisch auch im Kommentarfeld deiner Jury-Bewertungen hätten stehen können? Das wäre glaube ich in der Tat etwas zu umfangreich für den Thread hier, fürchte ich. :-/ Eigener Thread wäre in dem Fall wegen der Menge an Text besser.
      Æýansmottír-Blog - Mysterion-Blog - Deviant - Mysterion - Æýansmottír (provisorisch) - Bloubbuji

      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • Kategorie: Architektur/Bauten
      Beitrag: Die Luftpiraten von Achneba Kalka
      Kanophys beantwortet/fragt Jury

      Sturmfaenger:

      Nur markant weil Insel…
      Nein, markant weil Solitär, d.h. einzelnes Eiland inmitten leeren Raums.

      Warum wurde es für die immer mächtiger werdenden Luftpiraten, immer schwerer und kostspieliger, den Luftraum um Achneba Kalka zu kontrollieren?
      Es wurden einfach immer mehr Luftschiffe.

      Wie senden sie echte Hilferufe?
      Entweder über den Sprechfunk oder über Leuchtgranaten. Der Luftraum dort ist zwar nicht mehr so dicht befahren wie früher, aber immernoch dicht genug, damit ein hilfebedürftiges Schiff recht schnell auffällt.


      Vinni:
      Demnach müsste das Okulon eher eine Größe in Kubikkilometern haben anstatt in Quadratkilometern?
      Da hast du im Prinzip recht! Die Aufteilung der Welt und die Anordnung der Eilande macht aber eine Angabe als Fläche hier möglich (ist, wie ich finde bei Entfernungen auch nachvollziehbarer als ein Volumen). Das hätte ich aber angeben müssen %-).

      Und was ist drumrum um den leeren Raum?
      Da verweise ich dich besser auf meinen Weltenvorstellungsthread.

      Sind Verträge über gesetzwidriges Verhalten nicht ohnehin ungültig?
      Da der Vertrag nicht unter Zwang entstanden ist, hat er wie alle Verträge Gültigkeit. Die Piraten handelten ergo legal.

      Auch die Piraten werde niemanden verklagt haben, wenn die Regeln nicht eingehalten werden…
      Das ist sogar schonmal vorgekommen ;). Zwar nicht bei diesem Eiland, aber es gab einen Fall, da wurde ein Schiff nach Vertragsbruch von den Piraten gekapert und geplündert. Anschließend wurde das Unternehmen von den Piraten bei der Polis verklagt.


      Gomeck:
      Wenn es tatsächlich ein seltsam geformtes Luftschiff sein soll, dann müsste das dabeistehen, ...
      Das hab ich jetzt irgendwie nicht so ganz verstanden!?

      Zur Vorgabe: der erste Punkt "warum war es früher gefährlich" ist nur tlw. umgesetzt, ...
      Da muss ich dir Recht geben!

      P.S.: Das Problem mit der Karte ist mir beim Schreiben schon aufgefallen. Mittlerweile gibt es auch eine Karte, die ich bei Gelegenheit hier auch vorstellen werde.


      Allgemein:

      Mir ist/war bewusst, dass man aus meinem Beitrag den grundsätzlichen Aufbau meiner Welt nicht herauslesen kann. Diesen nochmal gesondert zu beschreiben hätte bei dieser Welt mit Sicherheit den Rahmen gesprengt! Daher finde ich es auch gut, dass das wohl keine all zu großen Auswirkungen auf eure Bewertungen gehabt hat.
      Für zukünftige WBOs: Vielleicht hat jemand von euch noch einen Tipp, wie ich den recht komplexen Aufbau der Welt einigermaßen flüssig in dem Text hätte unterbringen können.
      "Die Wahrheit ist, daß mir auf Erden nicht zu helfen war." - Heinrich von Kleist
    • Kanophys schrieb:

      Gomeck:

      Zitat
      Wenn es tatsächlich ein seltsam geformtes Luftschiff sein soll, dann müsste das dabeistehen, ...

      Das hab ich jetzt irgendwie nicht so ganz verstanden!?

      Ich meinte dieses Bild ... welches für mich eine fliegende Insel darstellt, was für mich aber keinen Sinn bezüglich des Beitrages ergäbe...
      Oder anders ausgedrückt: was ist das da auf dem Bild eigentlich, und warum ist es in dem WBO-Beitrag enthalten? ;)
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      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • Gomeck schrieb:

      Meinst du damit jetzt die Texte, die theoretisch auch im Kommentarfeld deiner Jury-Bewertungen hätten stehen können? Das wäre glaube ich in der Tat etwas zu umfangreich für den Thread hier, fürchte ich. :-/ Eigener Thread wäre in dem Fall wegen der Menge an Text besser.

      In den schriftlichen Bewertungen meiner dieses Jahr abgegebenen Beiträge stehen einige offene Fragen bzw. falsche Annahmen die ich gerne beantworten / klar stellen / erklären möchte. Im Grunde gehört es ja hier rein, aber aufgrund des Umfanges wäre es halt in einem eigenen Thread übersichtlicher...
      :alt: :arbeit:

      Erst wenn wir die Vergangenheit gelesen haben, können wir die Zukunft schreiben.
    • Gomeck schrieb:

      ...was ist das da auf dem Bild eigentlich, und warum ist es in dem WBO-Beitrag enthalten?
      Das auf dem Bild ist Achneba Kalka, also das Eiland (oder besser Solitär) um das es in dem Beitrag geht ;).
      Ok, der Aufbau meiner Welt geht aus dem Beitrag nicht hervor, aber wie kommst du denn darauf, dass es sich auf dem Bild um ein Luftschiff handeln sollte?
      "Die Wahrheit ist, daß mir auf Erden nicht zu helfen war." - Heinrich von Kleist
    • Kategorie: Brauch/Sitte
      Beitrag: Die Immerwinternacht

      Salyan beantwortet Jury (Ly und Silph)

      Leider kamen mir die ganzen Gedanken erst ein paar Tage später, andererseits hätten sie auch meiner Meinung nach die Atmosphäre im Beitrag etwas nüchterner gemacht und das wäre mir eh nicht so recht gewesen...


      Lys Fragen:

      Mir ist nicht ganz klar, warum es der steinerne Stern, die Mauer und der Menhir sein müssen, damit der alte Mann zur Nacht aufsteigen kann - was ist damals passiert, damit das gelingen konnte? (Könnte es heute unter ähnlichen Bedingungen vielleicht noch einmal funktionieren, dass jemand zur Nacht aufsteigen kann?)

      Nein, das kann nicht mehr passieren, da es nur eine Legende ist und nicht mehr. Es ist gut möglich dass sich diese Legende dadurch gebildet hat, dass einer der Erbauer des Heiligtums erfroren ist, möglicherweise sogar beim Errichten des Menhirs selbst.

      Was hier auch eine Rolle spielt: Die Anlage ist wirklich älter als die Kultur der ataroc, als diese Menschen nach Norden kamen lebten hier zwar auch Menschen, aber deutlich weniger und auch nicht in der Nähe dieser Insel. Das Heiligtum wurde nicht mehr benutzt, sein Zweck war sogar in Vergessenheit geraten.

      Das ganze lässt sich nicht mehr ganz genau zurück verfolgen (Ich geh die Sache mal mit In-World-Mentalität an...tun wir mal so als ob ich ein Archäologe in Silienar bin, der hunderte von Jahren später diesen Platz ausgräbt). Die Anlage ist älter als die Kultur der ataroc, auch die Legende stammt ursprünglich nicht von ihnen. Als die ataroc nach Norden kamen fanden sie hier die kläglichen Überreste einer anderen Kultur vor, die beinahe schon tot war. Es lebten kaum Menschen auf den Inseln, das Heiligtum wurde nicht mehr benutzt, sein Zweck war in Vergessenheit geraten. Die ataroc vermischten sich mit den Menschen hier, die alte Kultur war schnell hinweggefegt. Allerdings ging unter anderem diese Legende um den alten Mann aus dem Eis und die Nacht nicht unter, allerdings wurde sie abgeändert und mit anderen Geschichten der ataroc verschmolzen, vor allem als sie die Anlage für sich entdeckten. Sie wussten nicht, was sie hier vorfanden und verbanden sie schnell mit den Legenden der alten Kultur und der ihrigen. Sie sahen in der Anlage ein großes Heiligtum und es entstand dieser Kult. Mit den Jahren gewann er Anhänger und breitete sich unter den verstreuten ataroc aus, sie nahmen einen neuen Glauben an und ließen ihre alten Götter nach und nach in Vergessenheit geraten.


      Und wo kommt das "Dorf" her? Wurde es später gebaut? Warum? (Der alte Mann wird ja kaum so viel Platz gebraucht haben.)

      Das wurde von den ataroc errichtet, als die Anlage schon relativ verfallen war. Anfangs wohnten hier viele Familien, die versuchten die Anlage wieder herzurichten, was ihnen teilweise auch gelang. Beispielweise war der Stern an einigen Stellen völlig verwittert, die Steinmauer trug ebenfalls Verwitterungsspuren, aber nicht so deutlich, da sie aus massiven Blöcken errichtet ist. Der Stern wurde wieder sichtbar gemacht und einige Stellen ausgetauscht. Einige dieser Arbeiter, meist die männlichen Oberhäupter der Familien, nahmen später zusätzlich die Positionen von Priestern ein.


      Und dann ist es auf der einen Seite verlassen (warum?), aber auf der anderen Seite wohnen dort die Bewahrer der Insel - hö? Sind sie so eine Art Priester oder kümmern sie sich zusätzlich (zum eigenen Überleben) nebenbei halt noch um die "paar Steine"?

      Das hängt mit dem Kult an sich zusammen. Er verbietet den Aufenthalt von Nicht-Priestern auf der heiligen Insel, abgesehen von den Häuptlingen bei der Immerwinternacht. Natürlich mussten die Familien wegziehen, die Männer ließen ihre Frauen irgendwann zurück bzw. schickten sie fort.

      Und ja, genau das tun sie.


      Und warum sollten sich die Nacht und der alte Mann sich nicht zueinander wenden, sondern die Menschen mit Kälte strafen? Krieselt es hin und wieder in der Ehe? *lach*

      Um ganz ehrlich zu sein, weiß ich darauf keine Antwort...Seit Tagen zerbrech ich mir den Kopf darüber, aber etwas sinnvolles will mir dazu nicht einfallen =( Das beste dreht sich darum, dass die ataroc ihnen den Weg weißen, aber dann müsste ich die Opferbereitung umgestalten...Wenn ich eine Lösung hab, werd ich sie dir mitteilen...irgendwie bin ich gerade enttäuscht von mir selbst^^


      Silphs Fragen:

      Mir ist ein bisschen unklar, warum man dem Mann und der Nacht Opfer darbringen muss, wenn es doch hauptsächlich darum geht, dass die beiden sich finden und miteinander beschäftigen anstatt mit den ataroc, aber wahrscheinlich fehlt mir hier einfach ein Detail in der Glaubenswelt.


      Tja, das ist wie schon bei Lys Fragen...


      Ist eigentlich schonmal jemand bei dem Brauch erforen? Oder verhungert?

      Erfroren ja, verhungert nein.
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.