Was gibt es für Klischees in Welten. Kann/will man sie vermeiden?

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    Vom 28.9.-1.10. findet das Weltenbastlertreffen im Feriendorf am Burgensteig in Nentershausen statt. Zur verbindlichen Anmeldung geht es hier lang.

    Neulinge sind wie immer höchst erwünscht und wir freuen uns euch kennenzulernen!

    • Ja. Aber wir sind zum größten Teil Bewohner der Nordhalbkugel und von deiner relativen Position aus ist es im Süden warm. "ich fahr in den Süden, Wärme tanken" usw. um seinen Urlaub zu beschreiben, "was willst du im Norden? Da ist es doch kalt" usw.

      Dass es noch weiter im Süden wieder kälter wird ist einem vielleicht bewusst, aber es ist kein Teil deines Lebens, also auch wenn es Teil deiner Erinnerungen ist, ist es nicht Teil der gelebten Wirklichkeit
      Selbst wenn man sagt dass man außerhalb von Schubladen denkt, bestimmen immer noch die Schubladen das Denken. Erst wenn man sich bewusst ist dass die Schublade selbst nicht existiert kann man wirklich Neues erfinden

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    • Aber ist die Südhalbkugel nicht eigentlich genauso wie die Nordhalbkugel? Nur halt gespiegelt? Wenn man nun also seine Hauptwelt auf die Südhalbkugel setzt... Reicht es doch einfach aus die Karte umzudrehen, damit man dasselbe Bid hat, das wir haben? Im Prinzip muss sich ja auch erstmal ausgedacht haben, das wir auf der nördlichen Kugel leben. Hätte "der Erfinder" der Himmelsrichtungen die Richtungen einfach anders benannt wären wir jetzt auf der Südhalbkugel. Und ich kann schon verstehen, wieso einige sich lieber oben sehen, also weshalb das Kulturschaffende Volk sich nach Oben setzt auf einer Karte (die genordete Karte war im Mittelalter nichtmal der Standart, soe waren sehr oft geostet). Oder hab ich etwas falsch verstanden bei der Sache?

      Aber zum Thema Klischees. Ich selbst arbeite auch sehr gerne mit Klischees und spiele mit ihnen. Man kann auch aus Klischees immernoch etwas interessantes rausholen. Aver 1:1 einarbeiten möchte ich sie auch nicht. Ich habe zum Beispiel keine Elfen, die alle dieselbe Sprache "Elfisch" sprechen. Sie sprechen durchaus verschiedene Sprachen, in verschiedenen Gebieten. Auch sind sie ansonsten weder die Naturschützenden Hippies noch die düsteren Rebellen, die gegen die Menschen und die Zivilisation ankämpfen. Abgesehen davon sind die Elfen in verschiedenen teilen der Welt auch verschieden.

      Achja und das Problem, dass viele Menschenvölkern irdischen gleichen, habe ich mit unseren Ramdazwis geklärt. Eigentlich gab es auf meiner welt wohl garkeine Menschen, diese kamen erst vor vielen, vielen Jahren auf die welt. Einige auch erst später. So sind eines meiner wichtigen Völker eigentlich Sächsische (Norddeutsche) Plünderer, die eigentlich nach England wollten, dann aber auf Gavindra landeten und dort siedelten. Das Volk, das bei mir im kalten Norden lebt sind eigentlich Ostgoten. Die kamen alle während der irdischen Völkerwanderung auf meine Welt und haben natürlich auch auf meiner Welt damit etwas für Chaos gesorgt.

      Achja und das Volk, das die Wüste beherrscht (es ist aber nur eines der verschiedenen Wüstenvölker, aber das vorherrschende) wurde stark durch ein ebenfalls weit zurückliegendes Ereignis beeinflusst. Nämlich dem, als Jeremia die Bundeslande in einer Höhle auf dem Berg Sinai versteckte. Ebenfalls ein Ramdazwi, mit dem er die Bundeslade in meiner Welt versteckte, was ist ein besserer Schutz als eine andere Welt? ;) Theoretisch sind die in der Wüste damit henotheistische (sie glauben also auch an andere Götter als Untergötter) Juden.

      Es macht Spaß für sowas zu recherchieren und Klischees auchmal etwas umzuarbeiten oder zu begründen. Einige Klischees sind aber auch wirklich logisch. Wie Nomaden in der Steppe. Natürlich hatten die Mongolen gute Technologien im Bogenbau und sicher auch in der Viehzucht. Aber das hilt ja nicht Städte im kargen Land zu bauen. Darauf muss man bei Technologie achten. In welchen Technologien ist man fortgeschrittn und in welchen nicht?
    • Thure schrieb:

      Aber ist die Südhalbkugel nicht eigentlich genauso wie die Nordhalbkugel? Nur halt gespiegelt? Wenn man nun also seine Hauptwelt auf die Südhalbkugel setzt... Reicht es doch einfach aus die Karte umzudrehen, damit man dasselbe Bid hat, das wir haben? Im Prinzip muss sich ja auch erstmal ausgedacht haben, das wir auf der nördlichen Kugel leben. Hätte "der Erfinder" der Himmelsrichtungen die Richtungen einfach anders benannt wären wir jetzt auf der Südhalbkugel. Und ich kann schon verstehen, wieso einige sich lieber oben sehen, also weshalb das Kulturschaffende Volk sich nach Oben setzt auf einer Karte (die genordete Karte war im Mittelalter nichtmal der Standart, soe waren sehr oft geostet). Oder hab ich etwas falsch verstanden bei der Sache?

      Unabhängig vom Namen sind wir im heutigen Europa gewohnt dass auf der Karte oben kalt ist.
      Auch das muss nicht zwangsläufig so sein. Ein guter Teil religiöser Karten war z.B. geostet. D.h. Osten ist oben.
      Die Frage ist halt wie immer bei Karten: Was willst Du darstellen/ist Dir wichtig?
    • Thure schrieb:

      Wenn man nun also seine Hauptwelt auf die Südhalbkugel setzt... Reicht es doch einfach aus die Karte umzudrehen, damit man dasselbe Bid hat, das wir haben?
      Ja, theoretisch schon. Im Weltall gibt es kein oben und unten, wir sind es nur gewohnt die Erde immer gleich darzustellen. Wobei wir wieder bei Gewohnheit sind...
      Natürlich ist ein Hauptkontinent auf der SHK genau gespiegelt und wenn man Norden als wo es kalt ist definiert würde genau dieselbe Karte rauskommen wie wenn das Ganze auf der NHK wäre... dementsprechend wäre diese Übung ziemlich sinnlos... Weil das bedeutet dass die Halbkugel auf der man sich befindet als Nordhalbkugel definiert wird und der Nordpol in Karten wieder oben liegt. Also hat man dadurch nichts geändert
      Selbst wenn man sagt dass man außerhalb von Schubladen denkt, bestimmen immer noch die Schubladen das Denken. Erst wenn man sich bewusst ist dass die Schublade selbst nicht existiert kann man wirklich Neues erfinden

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    • Der Sonnengott "steht" auf dem warmen Teil und man will die Welt so darstellen, wie dieser Sonnengott sie sieht, nicht wahr. Also warm bei den Füßen -> unten. Und kühlen Kopf bewahren.
      Sogar die Achse von Globen ist schief, weil die Welt sich ja vor dem Sonnengott verneigt (schief zur Umlaufbahn rotiert).

      So gesehen lässt sich jede Inworldkarte irgendwie begründen. Und natürlich die Begründung lustig missinterpretieren.
    • es gibt/gab viele Kulturen, die die Karte tatsächlich "anders" herum dargestellt haben.
      alte arabische Karten zB

      Dass unsere Karte so ausgerichtet ist, wie sie heute ist, liegt schlicht und ergreifend daran, dass sie am 0-Meridian ausgerichtet ist.
      Und da England damals eben die Weltmacht war, wurde die Karte so ausgerichtet.



      aber man kann auch eine Welt erschaffen, welche am Äquator am kältesten ist, und bei den Polen am heißesten ;)
    • Allvater schrieb:

      aber man kann auch eine Welt erschaffen, welche am Äquator am kältesten ist, und bei den Polen am heißesten
      Nein, kann man nicht. Zumindest nicht mit den Begriffen Äquator und Pol, denn die sind eindeutig definiert. Pole sind die Rotationsachsen des Planeten, der Äquator ist die Stelle größten Umfangs senkrecht zu den Polen. Klar, die Welt ist eine Kugel und man könnte den Umfang auch woanders hinsetzen, aber dann wäre er nicht mehr senkrecht zur Rotationsachse und damit nicht mehr der Äquator

      Außerdem kann ein Planet am Äquator nicht am kältesten sein, das ist physikalisch unmöglich. Andere Weltenkonzepte (Scheibenwelten usw.) können natürlich anders aufgebaut sein, aber solche Welten haben keine Pole und keinen Äquator
      Selbst wenn man sagt dass man außerhalb von Schubladen denkt, bestimmen immer noch die Schubladen das Denken. Erst wenn man sich bewusst ist dass die Schublade selbst nicht existiert kann man wirklich Neues erfinden

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    • @Gerion
      Wie würdest du die Dinge bezeichnen, wenn wir eine kugelförmige Welt nähmen und von zwei Seiten Wärmequellen einfügen würden? Dann hätten wir in der Mitte einen kälteren Gürtel und von zwei Seiten warme Zentren. Was spricht genau dagegen, wenn man nicht von der irdischen Physik ausgeht und warum sollte man die warmen Zentren nicht Pole und den kalten Gürtel nicht Äquator nennen dürfen?
      -10,5 23 ∑ π
    • Natürlich könnte man die so nennen. Ich ging halt von einem relativ normalen Fall mit einer Sonne aus.

      Und natürlich werden die dann so genannt. Pol und Äquator sind Ortsbezeichnungen. Das sagt nichts über das Klima dort aus. Auf einer Welt mit einer Sonne/Wärmequelle wäre die Wärmeverteilung halt nicht drin...
      Selbst wenn man sagt dass man außerhalb von Schubladen denkt, bestimmen immer noch die Schubladen das Denken. Erst wenn man sich bewusst ist dass die Schublade selbst nicht existiert kann man wirklich Neues erfinden

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    • Gerion schrieb:

      Allvater schrieb:

      aber man kann auch eine Welt erschaffen, welche am Äquator am kältesten ist, und bei den Polen am heißesten
      Nein, kann man nicht. Zumindest nicht mit den Begriffen Äquator und Pol, denn die sind eindeutig definiert. Pole sind die Rotationsachsen des Planeten, der Äquator ist die Stelle größten Umfangs senkrecht zu den Polen. Klar, die Welt ist eine Kugel und man könnte den Umfang auch woanders hinsetzen, aber dann wäre er nicht mehr senkrecht zur Rotationsachse und damit nicht mehr der Äquator

      Natürlich kann man sowas basteln. Eine gigantische Flammenwand erfüllt den Weltenhintergrund. Nur tagsüber hängt ein Kältespender am Himmel, der genügend Kühlung verschafft, um Leben zu ermöglichen.
      Sodale, Gletscher am Äquator, Hitzepole Nord und Süd. Was das für Auswirkungen auf die Niederschläge hat, darf sich jeder selbst durchdenken.

      Nicht unsere Weltphysik, aber bastelmöglich allemal.

      Und immernoch ein ganz normaler planetförmiger Planet, also viel zu normal für Dorte.
    • Hans schrieb:


      Und immernoch ein ganz normaler planetförmiger Planet, also viel zu normal für Dorte.

      :lol:
      Ich mag es halt nicht, wenn man seine Kreativität selbst zensiert. "Das ist naturwissenschaftlich falsch" finde ich beim Weltenbau ebenso blöd wie "das ist zu sehr Klischee". Ich persönlich mag Klischees. Man kann sie bewusst einsetzen, sie leicht abwandeln, das Gegenteil benutzen oder sie völlig ignorieren. All das in derselben Welt. So viele Möglichkeiten!
      Und wenn jemand seine Welt mit Klischees füllen möchte, ja nu, warum nicht, wenn's dem Bastler gefällt?

      Mich verwirrt in vielen Threads die "man"-Frage. Kann man das machen? Soll man das machen? Darf man das machen? Zumindest klingt es für mich oft so.
      Wer wird da eigentlich quasi um Erlaubnis gefragt? Und warum?
      Die anderen Bastler hier?
      Die Gesellschaft?
      Das Amt für Kreativitätsordnung? ;)
    • Dorte, ich muss dir uneingeschränkt zustimmen.^^

      Oft finde ich Klischees auch weniger schlimm als wenn ich merke, dass jemand versucht, diese unbedingt zu vermeiden und alles dadurch irgendwie künstlich wirkt.
      Straße war gestern, du siehst mich im Board
      Ich häng im World Wide Web, das ist kein friedlicher Ort
      Opfer, wag einen Blick auf die oberen Ränge
      Schieb Respekt; ich bin Forenlegende.


      ~ Komm in den Chat. Wir haben Kekse. ~
    • Dorte schrieb:

      Ich mag es halt nicht, wenn man seine Kreativität selbst zensiert. "Das ist naturwissenschaftlich falsch" finde ich beim Weltenbau ebenso blöd wie "das ist zu sehr Klischee".


      Das ist natürlich Geschmackssache. Ich bevorzuge Welten, die naturwissenschaftlich plausibel sind, und störe mich an Dingen, die "falsch" sind. Aber das ist nur mein persönlicher Geschmack, es ist völlig legitim und kann auch ganz reizvoll sein, tief in den ISSO-Sack zu greifen und es ganz anders zu machen.
      ... brought to you by the Weeping Elf
    • Dorte schrieb:

      Ich mag es halt nicht, wenn man seine Kreativität selbst zensiert. "Das ist naturwissenschaftlich falsch" finde ich beim Weltenbau ebenso blöd wie "das ist zu sehr Klischee".


      Das ich Klischees mag, sagte ich ja schon. Aber ich mag auch naturwissenschaftliche Erklärungen. Meine Welt soll plausibel sein. Natürlich kann ich nicht zu 100 % mit den Naturgesetzen arbeiten. Ich muss sie etwas biegen und ergänzen, damit sie auf meine Welt passen. Ich empfinde das nicht als Selbstzensur. Klar beschränke ich mich etwas mit den Möglichkeiten... Aber das tut jeder irgendwie. Und mit gibt es einfach eher das gefühl, das meine Welt sich gut anfühlt.
    • Es steht auch jedem absolut zu, so naturwissenschaftlich oder ISSO zu basteln, wie es dem Bastler halt gefällt.
      Genau darauf will ich ja raus: Das kann in meinen Augen keine "kann/soll/darf man"-Frage sein. Es gibt keine Regeln für den Weltenbau. Wenn ein Bastler etwas machen möchte, dann nur zu! Warum erst absichern, ob man das kann/darf/sollte? Hier im Forum trifft man dann doch nur auf entweder gleiche oder andere Geschmäcker. Es ist eine reine Geschmackssache. Wenn mir jemand zu meiner Welt sagt "das kann naturwissenschaftlich aber gar nicht sein", dann sage ich "doch, in meiner Natur schon, weil ich sie so gebastelt habe".
    • Nun ja, ich denke, dass unser Gehirn Schubladen auch irgendwo benötigt, um Dinge einzuordnen. Daher sind Klischees auch nicht unbedingt schlecht, da wir so einen Orientierungspunkt erhalten. Es kommt für meinen Geschmack nur auf die Dosierung an. Wenn man versucht alle Klischees zu umgehen, wirkt es dann eher krampfhaft. zB. ein Mädchen, das nur Charakterzüge besitzt, die man einem Jungen zuordnet und umgekehrt.
      Dann gibt es natürlich auch noch Fantasyrassen, die durch bestimmte Eigenschaften der Rasse üblicherweise zuordnet werden, so wie in der Realität bestimmte Merkmale erfüllt sein müssen, damit ein Säugetier als Säugetier, ein Vogel als Vogel und ein Insekt als Insekt gekenntzeichnet wird, auch wenn es dann seltsame Rassen wie das Schnabeltier gibt.

      Dorte schrieb:

      Wenn mir jemand zu meiner Welt sagt "das kann naturwissenschaftlich aber gar nicht sein", dann sage ich "doch, in meiner Natur schon, weil ich sie so gebastelt habe".

      Oder: Das ist Magie, die muss man imo nicht erklären. Genauso wie man es nicht unbedingt erklären muss, warum ein Drache Feuer speit. ^^ Allerdings wäre das schon reizvoll. Ist es vll. ein entzündliches Gas und wenn ja, warum wird er selbst nicht verletzt. Als Beispiel.
    • Können wir uns darauf einigen, dass nicht alle Orientierungspunkte Klischees sind? Meere aus Wasser sind doch keine Klischees?

      Können wir uns auch darauf einigen, dass es nicht auf eine "Dosierung" ankommt? Eine Welt mit 15 Klischees ist nicht besser als eine Welt mit 25. Ob die Welt anderen Leuten gefällt ist einfach nicht von Klischees abhängig.


      zB. ein Mädchen, das nur Charakterzüge besitzt, die man einem Jungen zuordnet und umgekehrt.

      Wenn ein fiktives Mädchen "nur [männliche] Charakterzüge besitzt" dann haben die Erfinder der Figur wahrscheinlich ihr wahrscheinlich nicht besonders viel Tiefe verliehen. Aber um ganz ehrlich zu sein glaube ich nicht, dass eine Figur in einem Buch "nur" männliche Charakterzüge haben kann bzw. ich denke, dass das Interpretationssache ist.
      Tendenziell neige ich dazu, burschikose Mädchen und mädchenhafte Jungs für genauso echt zu halten wie mädchenhafte Mädels und jungenhafte Jungs. ;)

      Klischees sind nicht in sich schlimm, okay? Die "höhere Dosierung" sorgt vielleicht dafür, dass ich das Interesse verliere. Aber wenn jemand so basteln will, werden sich bestimmt Leute finden, die mit Begeisterung die Texte lesen, vor denen es mich graust. :)

      Ich finde es vor allem wichtig, dass Leute ihre selbst gesetzten Ziele erfüllen können. Das jemand, deren Welt an das Mittelalter angelehnt ist, sich klar darüber ist, ob sie das reale Mittelalter meint...und wenn ja, dass sie nach dem heutigen Wissensstand in dieser historischen Vorlage keine Diebesgilden vorfinden wird. Das ist ja kein Argument gegen Diebesgilden und am Ende müssen wir Weltenbastler sowieso selbst entscheiden, was in unseren Welten sein darf und was nicht. ;)
      Willkommen im Kreis der willfährig leichtgläubigen und begeistert abseitigen Phantasten. --- Entropie
    • Natürlich, so ist es eine bessere Formulierung. In seinen Welten ist sowieso jeder frei zu tun, was ihm am meisten gefällt. Solange es einem selbst gefällt, ist es ja auch egal, ob es einem Klischee (teilweise) entspricht oder teilweise / vollkommen widerspricht. ^^ Und man wird immer Leute finden, denen gefällt, was man tut und solche, bei denen es nicht der Fall ist. Das ist auch wieder eine Sache des persönlichen Geschmacks. Damit meine ich, dass manchen die Vorstellung der edlen Elfen gefällt, andere bevorzugen dunkle Elfen, was genauso gut ist.
      Nur weil eine Welt ans Mittelalter angelehnt ist oder als Science Fiction-Welt/Geschichte gekennzeichnet ist, muss sie meiner Meinung nach nicht alle realen Fakten erfüllen. Es heißt ja Fantasy und da hat man an sich mehr Entscheidungsfreiheit als beispielsweise bei einem historischen Roman, der in der realen, unseren Welt spielen soll.
    • Gerion schrieb:

      Allvater schrieb:

      aber man kann auch eine Welt erschaffen, welche am Äquator am kältesten ist, und bei den Polen am heißesten
      Nein, kann man nicht. Zumindest nicht mit den Begriffen Äquator und Pol, denn die sind eindeutig definiert. Pole sind die Rotationsachsen des Planeten, der Äquator ist die Stelle größten Umfangs senkrecht zu den Polen. Klar, die Welt ist eine Kugel und man könnte den Umfang auch woanders hinsetzen, aber dann wäre er nicht mehr senkrecht zur Rotationsachse und damit nicht mehr der Äquator

      Außerdem kann ein Planet am Äquator nicht am kältesten sein, das ist physikalisch unmöglich. Andere Weltenkonzepte (Scheibenwelten usw.) können natürlich anders aufgebaut sein, aber solche Welten haben keine Pole und keinen Äquator

      Ach wirklich?

      Angenommen jemand entwirft eine Welt, in einem Sonnensystem mit zwei Sonnen. Und die Umlaufbahn besagter Welt verläuft genau zwischen diesen beiden Sonnen hindurch und die Ausrichtung der Achse liegt so, dass die Pole auf die jeweiligen Sonnen ausgerichtet sind, wäre es, meiner Bescheidenen Meinung nach, sehr wohl möglich, dass die Pole die heißesten und der Äquator der kälteste Ort wäre.

      Und um es nicht ganz so hochtrabend wissenschaftlich zu definieren: An den Polen aktive Vulkane, und am Äquator ein mächtiges Felsmassiv, sollten ähnliche Effekte bewirken. Zumal man dann noch den Fantasyaspekt betrachten kann, dass die Sonne zB um die Welt zirkuliert und dadurch ähnliche Verhältnisse geschaffen werden.

      Von Haus aus zu behaupten dass dies unmöglich wäre, halte ich für übertrieben.