Haben eure Welten eine Zukunft?

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    Die letzten Beiträge der WBO wurden abgegeben und wir warten alle sehnsüchtig auf die Jury-Bewertungen, damit die Ergebnisse der diesjährigen WBO offiziell angezeigt werden.
    Liebe Juroren: fasst euch ein Herz, nehmt euch die Zeit und taucht in die Geschichten ein, die dank eurer Aufgabenstellungen erst möglich geworden sind. Viel Spaß beim lesen!
    (Und lasst uns andere bitte nicht allzu lange warten! ;-))
    Hier geht's lang zum WBO-Orgatool.

    • Da meine Welten vorrangig als Vorlagen für Geschichten dienen...Ja.

      Die Zukunft reicht bei mir immer so weit, dass die Geschichten der wichtigen Charaktere zu ende erzählt werden (d.h. bis zu ihrem Tod.) Dabei sind mir vor allem ihre Stellung in der Zukunft und familiäre Umstände wichtig, beispielsweise liebe ich es, Paare aus der Geschichte in der Zukunft mit einer halben Fußballmannschaft an Kindern zu segnen, gerade weil die in der Regal dann ganz interessante Charaktere sind :)

      Das ganze tue ich aber nur für mich und es wird meistens nicht einmal niedergeschrieben...aber es macht Spaß und lässt das Werk für mich kompletter wirken.

      Liebe Grüße, Marc
      ???
    • Faxion schrieb:

      beispielsweise liebe ich es, Paare aus der Geschichte in der Zukunft mit einer halben Fußballmannschaft an Kindern zu segnen
      *blinzel*
      Und mir wurde mal gesagt, so würden nur Määädchen schreiben. :lol:

      Meine wichtigsten Charakternasen haben durchaus auch eine relativ klare Zukunft, aber die Kinderzahl bewegt sich da typischerweise im statistischen Mittel.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • So mit halben Fussballmannschaften?
      Gut, es gibt natürlich auch Welten, wo eine halbe Fussballmannschaft (fünfeinhalb) eine normale oder sogar niedrige Kinderzahl ist - auf meinen Welten ist das Kinderzahlmittel eher so zwei. Ausnahmen bestätigen die Regel (aber Selcai startet schon mit fünf bekannten Kindern, am Ende hat er acht - die allwissende Bastlerin weiss von neun und er ist noch nicht tot).
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Kurze Antwort: Ja, sie haben eine Zukunft.
      Längere Antwort:

      Existiert bei dir eine definierte "Jetzt"-Zeit (Jahreszahl und inworld-Bezeichnung)?
      Gewissermaßen. Ich verwende für alle Jahre vor und nach der Zeitlosen Dunkelheit die Daten des gregorianischen Kalenders (auch wenn viele inworld-Kulturen natürlich eigene Kalender haben). Meine Hauptbastelzeit ist dabei von 1981 bis 2012.
      Die Zukunft beginnt ganz ausdrücklich mit 2018, also für uns in der Vergangenheit. Warum? Weil eine wichtige Person der Welt 2b an einem Punkt Besuch von ihrer Tochter aus der Zukunft bekommt. Die ist am 30. Juni 2018 geboren.

      Wie weit reicht ggf. dein Zeitstrahl in die Zukunft (Jahre, Dekaden, Jahrhunderte ...), und wie detailliert kreierst du diese Entwicklungen und Begebenheiten?
      Exakt bis 2340. Bisher. Die meisten nicht sehr detailliert, manche sehr, wenn es Dinge sind, über die ich eine Geschichte schreibe. So habe ich eher grob umrissen, wie die Solare Föderation entsteht und sich dem Galaktischen Imperium anschließt, während ich ziemlich genau beschreibe, na ja, zu beschreiben plane, wie Geryon und Diana das Cyborg-Virus freisetzen.

      Welchen Nutzen hat diese zukünftige Zeitlinie für dich?
      Wie alle meine Zeitlinien dient sie der Orientierung, damit ich keinen Mist baue.
    • Ich habe mir meinen alten Beitrag hier nochmal durchgelesen und so wie es aussieht verläuft die Entwicklung meiner Welt eher von dem Cyberpunk-Szenario weg. Das globale Netzwerk existiert weiterhin, aber es ist zu sehr eine eigene, von Geistern beherrschte "Nebenwelt", um für die gesamte Gesellschaft bedeutsam zu sein. Dem entsprechend kann es auch nur schwer von totalitären Regimes und machtgierigen Konzernen instrumentalisiert werden.

      Dafür wird die interplanetare Raumfahrt in der Zeitlinie vorgezogen, zumindest teilweise bis in die Gegenwart. Wie genau das aussieht, habe ich noch nicht festgelegt, aber momentan sieht es so aus, als würde ich die Überwindung einiger großer technologischen Hürden in eine relativ junge Vergangenheit verlegen. Daraus könnte sich auch ein Generationenkonflikt zwischen Pionieren und jenen mit relativ einfachem Zugang zur Raumfahrt entwickeln, aber ich bin mir noch nicht ganz sicher, wie ich damit umgehen werde. Es wird aber (vorerst) nicht nicht der Hauptkonflikt sein.

      Die Zwergenhybride werde ich auch noch überdenken müssen, weil Zwerge, was die Fortpflanzung angeht, nur sehr bedingt mit den anderen Arten kompatibel sind.

      Das alles macht die Zukunft meiner Welt etwas diffus, aber es gibt einige Entwicklungen, die mir momentan wichtig erscheinen: Die erste wäre eine Art Aufbruch der Zwerge, in dem sich zumindest eine bedeutende Fraktion von den übrigen Bewohnern Sapphirias trennt. Die zweite wird eine Spaltung der Lefhen in Sternenfahrer und Heimgebliebene sein. Für die Yetturen sehe ich einen Konflikt zwischen Anpassung an die Lefhen und einem gemeinsamen Aufbruch mit den Zwergen. Was die Trolle betrifft, wird es wohl wie in der Gegenwart darum gehen, alte Feindschaften und Rivalitäten mit den Lefhen und Yetturen zu bewältigen.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"

    • Existiert bei dir eine definierte "Jetzt"-Zeit (Jahreszahl und inworld-Bezeichnung)?
      Ja, es gibt in Ardanea ein Jetzt. Dass das Jetzt aber "die 1980er Jahre" sind (irdisch-westlich betrachtet) weiß ich noch nicht so lange. Eine Inworld-Bezeichnung gibt es dafür bisher nicht, also werden meine Leute es wohl mangels besseren Wissens meinerseits als die "Gegenwart" bezeichnen (komisches Wort eigentlich). Weil ich es mit Kalendern nicht so habe, habe ich mir auch tatsächlich noch nicht überlegt, welches Jahr das in meiner Welt sein soll.

      Wie weit reicht ggf. dein Zeitstrahl in die Zukunft (Jahre, Dekaden, Jahrhunderte ...), und wie detailliert kreierst du diese Entwicklungen und Begebenheiten?
      Es gibt bei mir keinen Zeitstrahl. Müsste mal überlegen, welche Form die Zeit bei mir überhaupt hat, wenn es Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gibt, und Tag für Tag und Jahreszeiten vergehen und Leute auch altern, aber die Gegenwart immer da sein wird und nie dort, wo sie ist, zur Zukunft wird. Hm.
      Zwischen der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft Ardaneas liegt etwa ein Jahrtausend.


      Welchen Nutzen hat diese zukünftige Zeitlinie für dich?
      Meine Zeitebenen, welche Form sie auch immer wirklich haben, haben für mich den Nutzen, dass ich mit verschiedenen Settings experimentieren kann, ohne meine Welt verlassen zu müssen und mit einer weißen Leinwand zu beginnen. Ich habe davon leider noch nicht so wirklich Gebrauch gemacht, aber ich freue mich, über diese Möglichkeiten zu verfügen. Früher bestand die Zukunft meiner Welt nur aus Alpträumen und war von Dämonen bewohnt. Das ist sie auch heute noch, aber seit einiger Zeit kommt noch so ein Endzeit-Cyberpunk-Aspekt hinzu, mit dem ich herumspielen kann, wenn ich denn möchte.
      nobody
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