[Vornamen] Benannt nach...

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    Die diesjährige Olympiade beginnt am 19 .7.
    Das WBO-Orgatool ist hiermit initialisiert. Es mögen sich vor allem für die ersten Kategorien schnell findige Jury-Mitglieder finden.
    Wir wünschen allen viel kreativen Spaß!

    • [Vornamen] Benannt nach...

      Die meisten der Vornamen, die bei uns im Gebrauch sind, haben irgendeine Geschichte, warum sie beliebt wurden; wie z.B. die katholischen Heiligen, oder irgendwelche Herrscher, positive Eigenschaften, usw.

      Da wollte ich mal fragen, ob das jemand ausgebastelt hat. Wonach werden Bewohner eurer Welten benannt? Götter, Herrscher, Propheten, Erfinder? Werden die Namen abgewandelt für unterschiedliche Sprachen (John, Johannes, Hans, ...) ? Wie werden Spitznamen vergeben? Was sind so die allerhäufigsten Vornamen, und warum eigentlich?
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Auf der Insel hab ich ein erweiterbares Set Vornamen. Typischerweise weiss ich da eher nicht, woher sie kommen, aber es gibt teilweise verschiedene Varianten (auch übersetzte) und gelegentlich auch männliche, weibliche und zwittrige Formen davon. Ich denke, die haben die Namen schon so lange in Verwendung, dass der Ursprung kaum eine Bedeutung mehr hat.
      Aber natürlich gibt es Namen, denen ein exotischer oder antiker Duft anhängt. Wer hier bei uns ein Kind Kleopatra nennen würde, wählt auf der Insel Iniúa (w) oder Kadma (m). Wer bei uns ein Kind Sirikit nennen würde, wählt auf der Insel eben auch einen Namen vom andern Ende der Insel - angeblich gibt es in Tuibe eine Wagenladung halbwüchsiger Mädchen (es werden da ja nur Mädchen geboren) namens Suriu (so heisst der valekische Kaiser), und ich schätze, da klingt auch massiv der Wunsch der Eltern mit, die Töchter mögen doch mal einen Geschlechtswechsel durchmachen ;D.
      Was da die häufigsten Namen sind ... ich kann es nicht wirklich sagen, aber ich bin schon ziemlich oft über Niviyo/Niviyu (w) gestolpert, allerdings hat das wohl kaum gesamtinsulare Bedeutung, weil ich da grad den Fokus auf die Neltane hatte.

      Die Mákia in Kaláte haben ein streng vorgegebenes Set an Vornamen. Genau gleich viele männliche wie weibliche, jeweils zwei davon direkt einander entsprechend (die nennt man Spiegelnamen). Der Ursprung der Namen ist spezialisierten Historikern bekannt, aber das war es. Das kümmert eigentlich keinen mehr, woher die Namen kommen. Die häufigsten ... Dévis (m) ist sehr häufig, bei den Frauen hab ich keine Ahnung.

      Bei den Teriénna-Zivilisationen geht es den Namen am ehesten so wie bei uns - das liegt daran, dass die meisten Namen dort von irdischen Namen abgeleitet sind. Teilweise kommen noch neuere Namen dazu, die sich erst später entwickelt haben, aber auch da ist der Ursprung typischerweise bekannt. Da gibt es dann so Namen wie Iyuan/Ian/Iannis/Ianan oder Lesva/Elisva/Ilisev aus der biblischen Ecke (Johannes und Elisabeth) oder Ditra/Dira aus der germanischen Ecke (Dietrich).
      Die derzeit häufigsten Namen ... naja, sagen wir mal, die derzeit häufigsten Namen bei Teenagern: Kamiu, Tarris, Ian und Caimi, Tara, Tarina, Iana, Hadett, Bei Kleinkindern finden sich dann unglaublich häufig Yanet, Devanet, Deviana. Und, ja, die Leute haben ihre Kinder nach ihren Idolen benannt.
      Ausserdem gab es vor etwa 40 Jahren einen sehr starken Absturz: Davor war Laithovar ein Name, der ganz gern gelegentlich vergeben wurde - danach ... nix, kein Laithovar (oder auch Laithiu) mehr weit und breit.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Die Mákia in Kaláte haben ein streng vorgegebenes Set an Vornamen.

      Heißt "streng" dass man von diesen Namen keine Abweichung duldet?
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    • Jerron schrieb:

      Hat das einen ähnlichen Grund, wie der, aus dem nach 1945 kein Junge mehr in Deutschland Adolf genannt wurde? ;)
      Ähnlich, ja. Es war nicht ganz so schlimm, was Laithovar Mestelan angestellt hat, und viele sagen, der alte Laithe wusste es wirklich nicht besser, aber er hat halt einen Bürgerkrieg/Abspaltungskrieg ausgelöst.

      Jundurg schrieb:

      Die Mákia in Kaláte haben ein streng vorgegebenes Set an Vornamen.

      Heißt "streng" dass man von diesen Namen keine Abweichung duldet?
      Korrekt. Einer von der Liste muss es sein. Sohn benannt nach dem ausländischen Vater der immigrierten Kindsmutter? Is nich.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Bei Sirena hab ich grade erst angefangen, Vornamen zu basteln. Wahrscheinlich wird es viele Namen geben, die direkt aus der Kirchengeschichte der bodnischen Kirche stammen, also die jeweiligen Hohepriester oder sonstige wichtige Personen. Mal sehen, wie gut ich die dann für andere Länder noch abwandeln kann.
      Berühmte Könige oder Fürsten werden natürlich auch einen Abdruck in der Namenslandschaft hinterlassen.


      Issoy hat ja einen Mix aus deutschen und soalunischen Namen, plus eine ganze Menge, die niemand einordnen kann. Daher weiß ich dort leider auch nicht so recht, wo die Namen herkommen. Natürlich werden mal Namen von berühmten Persönlichkeiten öfter verwendet, aber sie sind nicht die ersten Namensträger.
      Allerdings gibt es in Issoy ja Rechtsästhetiker, die gefragt werden müssen, bevor man jemandem einen Namen geben darf. Die Richtlinien dafür variieren aber stark. Was ich gerne mache, sind Spitznamen und Namensvarianten zu machen.
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      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Über elbische Namen auf dem Elbenpfad weiß ich noch nicht so viel, vor allem, weil der Wortschatz meiner Elbensprachen gegenwärtig in ziemlicher Unordnung ist.

      Es war aber in der klassischen Ära so, dass jeder erwachsene Elb einen gegebenen Namen und einen Wahlnamen hatte. Der erstere wurde ihm gleich nach der Geburt von den Eltern gegeben; den Wahlnamen wählte der Elb sich selbst am 12. Geburtstag. Der gegebene Name war eine private, intime Angelegenheit; in der Öffentlichkeit war ein Elb unter seinem Wahlnamen bekannt. Der gegebene Name spiegelte meistens Wünsche der Eltern für ihr Kind wieder; der Wahlname sagte eher etwas aus der Sicht des Trägers selbst aus. Es gab einige beliebte Namen berühmter Persönlichkeiten.
      ... brought to you by the Weeping Elf
    • Hm, ich hab verschiedene Ansichten wie die Namensvergabe ist.

      Julaynischer Kulturkreis
      Spoiler anzeigen
      Bei den Julayn beginnen alle Anfangs als Aijanna (jul./Mehrz.: Unbefleckte Schicksalsempfänger? Gibt keine wirkliche Übersetzung). Also ist das Singular Aia der erste Name eines jeden Julaynischgeborenen. Erst viel später wird durch einen Ritus der wahre Name bestimmt. Details geb ich darüber nicht, wäre zuviel Offtopic. Sagen kann ich aber, meist setzen sich diese Namen aus Eigenschaften des Trägers, Deutungen während des Ritus und Wünschen zusammen. Ist manchmal sehr kompliziert. Einige Beispiele:

      Amourin'Rhea sur'Quiress an'Hymenarii (Sternengreifende, die Rächerin der Leute von Hymenar) - Sternengreifend, weil sich die Empfängerin sehr für Astronomie interessiert hat und versuchte dieses Feld zu begreifen. Rächerin ist Teil der Schicksalsdeutung des Ritus (wobei es eher eine Vergangenheitslesung ist, man liest die Erinnerungen vergangener Leben im Leystrom, deutet diese aber als das Schicksal der zukünftigen Namensträgerin). der Leute von Hymenar ist eine vage Übersetzung, man könnte auch Hymenarer sagen.
      Oftmals sind vergebene Namen auch Vorboten, geboren durch die Schicksalsdeutung. Womöglich wird Hymenar einer Krise zulaufen und sie ist die Quintessenz derer Rache? Sehr vage, da die Julayn die Bilder aus dem Leystrom nicht als das sehen, was sie sind: Vergangenheit.
      Arinai Shuir del'Julinya (Ehrgebadete Seele vom Geschlecht der Julinya) - Ehrgebadete Seele, Kind von hohem Adel. vom Geschlecht der Julinya, die einzige Möglichkeit eine Art Nachnamen zu bekommen. Ist aber nur beim Hochadel und Königlichen Hause üblich.
      Die Großarchevorin von Ardanija, Ise, ist ziemlich egozentrisch. Ise heisst einfach nur Ich.

      Aber es gibt auch Kurze Namen wie: Talessa, Cori, Alanna, Daeris... üblicherweise Charaktereigenschaften, Gegenstände, Orte. Nach Helden wird nie benannt, denn man empfindet dies als würdelos gegenüber demjenigen. Es gibt sogar einen Trend, nur Ausschnitte aus Wörtern für den Namen zu verwenden: Zum Beispiel: Jaei. Eigentlich Jaeia (jul.: Heimat).

      Und ja, man ist angehalten den kompletten Namen zu sagen, egal wie abstrus lang er ist. Es ist ungemein unhöflich nur das Wort des kompletten Namens als Anrede u benutzen, da kannst du deinen Gegenüber auch gleich beleidigen :) Kosenamen sind auch nicht gerade nett. Und wenn man nicht weiß: Immer fragen! Auch einen Aijanna. Lieber so, als fälschlicherweise jemanden Aia nennen und herausfinden, das dein Gegenüber bereits einen Namen hat. Sehr unnett.
      ...die Gleichschaltung im Namen anfangs ist übrigens Teil der julaynischen Erziehung. Wir sind alle eins, so nach dem Motto. Der Ritus selbst ist nur eine Art der versuchten Bestätigung, welche Rolle jemand in der Gesellschaft spielen wird (vermeintlich).

      Was sind so die allerhäufigsten Vornamen, und warum eigentlich?
      Etwas mit Jul/Juli/Julay ist relativ häufig anzutreffen, liegt sehr wahrscheinlich am Stolz des Volkes sich gegenüber.

      P.S.: Keine Ahnung wie man bei ihnen den Männern Namen gibt. xD


      Gwynnischer Kulturkreis
      Spoiler anzeigen
      Viele Nachnamen basieren auf den Beruf der Familie, Herkunftsort oder vergangene Militärkarriere. Weibliche Vornamen allerdings - ist ein ziemlich hartnäckiger Trend - basieren auf Julaynischen. Bei den männlichen Vornamen geht es teilweise kreativ zu, es gab Fälle von denen jemand nach einem missübersetzen Wort aus dem Urischen ins Tristarisch (Welthandelssprache) benannt ist: Hagqaad (Hackquark?). Aber meistens basieren die Vornamen auf alten Tristarischen, sind importiert aus anderen Ländern oder nach Sagengestalten aus Erzählungen genannt. Ist ein weites Spektrum.
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • Auf Ela-Nor läuft es mit den Namen je nach Volk etwas anders. Ich habe es noch nicht für alle Völker festgelegt, daher hier nur mal ein paar Beispiele:
      • Bei den Elanora und den Alaneroi gibt man dem Kind einen möglichst individuellen Namen, dann folgt der Name des Vaters oder der Mutter (je nachdem ob das Kind weiblich oder männlich ist), dann der Name des Ahnherrn oder der Ahnherrin (meistens Ahnherrin, da die Welt eher weiblich dominert ist ;) ). Ein Beispiel: Talejia d'Layka ko Deliah. Es kommt aber auch vor, dass der Name des Vaters/der Mutter weggelassen wird und nur noch auf den Ahnen verwiesen wird: Sairanna d'Nela.
      • Bei den Drearhee fängt man erst mit einem kurzen Namen an. An bestimmten Punkten im Leben kommt eine Silbe dazu. Je länger ein Name ist, desto älter ist die Person. Es ist sogar möglich, dass auf Grund besonders ehrvoller Taten einfach ein Name oder Titel angehängt wird. Eine Person, die als Si geboren wird, kann im Alter einen Namen wie Siali d'Leanda Kiaroh tragen (wobei hier Kiaroh ein Ehrentitel ist)
      • Bei den Adosy tragen die Personen zwei Namen, die sich nicht verändern. Einen für die Kommunikation mit anderen Völkern und auch untereinander, und einen Namen für die Kommunikation mit den A'doe
      Andere Völker machen das mit den NAmen anders. Allen gemein ist jedoch, dass sie niemals einen Namen verwenden würden, den eine lebende Person schon trägt. Selbst bei Namensanleihen bei bereits verstorbenen Personen wird der Name eine Winzigkeit verändert.
      Die Namensgebung auf Ela-Nor ist also sehr individuell ;)
      "Mein Kopf entscheidet, er informiert mich dann nur davon" die Kuh Moobius aus Topologica

      "Jede hinreichend fortschrittliche Magie ist von Technologie nicht zu unterscheiden." L. N.
    • Da ich ein ziemliches Problem damit habe Namen zu finden (selbst wenn es um Haustiere geht...), halte ich es recht einfach und nehme Namen, die auch in unserer Welt bekannt sind, aber wandel sie dann ein klein wenig um. Manchmal kommen auch plötzlich ausgedachte Namen hinzu, die ich dann auch gerne, sogar lieber, annehme.
      Ich habe da auch noch keine häufigen Namen, weil bisher eher die der Protagonisten stehen und die bleiben einmalig. Dieser Punkt wird sich vielleicht im Laufe der Zeit noch ändern.
      Zwei meiner Protas habe ich Blumennamen gegeben, nur auch ganz leicht abgewandelt, deren Bedeutung auch hervorragend zu ihren Charakteren passt. Ansonsten hat einer meiner Götter eine Mischung aus den lateinischen Namen von zwei Todsünden, was auch perfekt zu ihm passt :3
    • Namen sind ohnehin schon ein heikles Thema. Zum Einen sollen sie markant sein, möglichst auch speziell, andererseits sollten sie auch echt und organisch klingen (für den Leser, dieser Punkt ist SEHR wichtig!).
      Im Allgemeinen verwende ich viel Zeit auf Namen, mehr als gut ist, denn ich bin traditionell unzufrieden damit. Vielleicht geht es anderen ähnlich, aber die selbst erstellten Namen klingen immer künstlich für mich selbst (klar, ich hab sie ja erfunden, also SIND sie für mich künstlich).
      Da es also durchaus schwierig ist, den richtigen Namen zu finden, schränke ich mich nicht noch zusätzlich ein. Jeder Name gehört zu einem Kulturkreis, zu dem es ein reales Vorbild gibt (oder ein fiktives), daher gibt es Vorlagen für Namen, jedenfalls dem Klang nach.
      Meine häufigsten Namen in Fantasy lauten wie
      Rillian
      Zorellius
      Golbert
      Izon Vanderberg
      Zhamet Nakh'Angor
      Kaïron
      Eorlok
      (Mann, ich merke gerade, wie viele ich bereits vergessen habe, wie hieß dieser fiese Erzdämon noch gleich? Larsa Thûl?)
      Graz'Nahando
      Brehme
      Und weitere. Für mich klingen die Namen zwar vertraut durch die Benutzung, aber dennoch grauenhaft gekünstelt.
      Beim Thema SF handelt es sich meist um Namen für Menschen, die sind dann entsprechend normal, traditionell. Mein langjähriges SF-Alter Ego hieß Vincent Alard Rhoderick St.Wickersham III. - allerdings gibt es in Geschichten weit illustere Namen wie Kenget, Dji oder Sabré. Für mich haben die Namen Herleitungen: Kenget ist gälisch und bedeutet 'Krieger' - die Figur ist ein gefallener Kriegsheld, der anschließend an seinen glorreichen Triumph zu unsäglichen Greueltaten gezwungen war, um Schlimmeres zu verhindern. Statt gefeiert als Held zu leben zog er sich in die Unterwelt von Crossroads zurück. Sabré ist eine Design-Soldatin, will heißen, sie wurde als Soldat und Kommandant optimiert gezüchtet, ihr Name leitet sich vom Säbel ab, einem Offizierssymbol. Dji wiederum ist ein Begriff aus einem kongenialen Spiel: Albion. Ich suchte für eine nicht-ganz-menschliche Jägerin einen Namen, der kurz, prägnant und exotisch ist. Das Iskai-Wort für Magier/Eingeweihter kam mir wie von selbst in den Sinn. Der Attentäter Ser Batiste - ich hab den hier schon mal verewigt ;)) bedeutet nichts weiter als Sir Baptiste, eine anglo-frankphile Verballhornung.
      Wenn ich mir für diesen ganzen Schmarn auch noch innerweltliche Begründungen und Herleitung, gar Regeln ausdenken würde, bekäme ich graue Haare - äh, noch mehr graue Haare.

      Halt! Doch! Eine Kultur folgt klar definierten Regeln der Nomenklatur von Individuen: die Borg aus M IV(oder Parsec, wenn ich mich mal entscheiden kann). Borg sind Cyborgs, sie kolonisieren Welten im Gildenraum durch eine Sonde, die einen genetischen Pool mitführt. Aus diesem Pool werden die biologischen Wesen geklont, die die Kolonie bilden. Es werden Borgs immer bei Bedarf erzeugt, d.h. mit klaren Zielvorgaben. Danach richten sich dann auch die Bezeichnungen (oder Designationen, wie Trekkies sagen würden): V für Versorger, M für Maintenance, S für Kundschafter oder E für Wachen. Dazu kommt noch die Typisierung bzw. der Quadrant oder Sektor der Kolonie ebenfalls in Form eines Buchstaben (oder mehr). Besonders wichtige oder funktionell spezifische Borg erhalten einen weiteren Spezialcode aus einer oder mehr Ziffern. Am Schluß folgt eine Art Seriennummer, die sich stets auf den ersten Code bezieht und nur die Heimatkolonie berücksichtigt Einen MC-5 gibt es also in jeder Kolonie. Die Namen lauten dann so {1..2(A-Z)}{/ 0..(0-9,A-Z)}-{1..(0-9)} - zB VX-738 oder CA/SIR-1. Wohlgemerkt ist das die Transkription ins Common der Menschen. Alles vor dem '-' ist eine generelle Typisierung, der individuellste Part steht danach. Menschen und Retis neigen allerdings dazu, den vorderen Teil als Namen zu übernehmen, was die Borgs großmütig tolerieren. Immerhin ist das so, als Nannte man uns "Schreiber-Roman" oder "Arzt-Orologe-Chefarzt".
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      "Mehr pseudo als Mary geht nicht."
    • Vielleicht geht es anderen ähnlich, aber die selbst erstellten Namen klingen immer künstlich für mich selbst

      Früher ja, aber mittlerweile ist dieses Gefühl gewichen...
      Was dazu beigetragen hat, war wohl, dass ich Namen nach Häufigkeit sortiert gelistet habe, und häufige Namen wirklich sehr oft für sehr verschiedene Charaktere verwendet hab (und die dann oft nicht weiter bebastelt).
      Was auch nett ist, ist zu überlegen, wie der Name abgewandelt wird: Wie nennen die Eltern ihr Kind X, wie nennen die Schulfreunde ihren Freund X, wie nennt man einen alten Großonkel X, usw.

      Daher sind Atin, Fian, Corlis, Goruli, Orgoni, Jaoto, Yufeh, Garunni, ... für mich tatsächlich total normale Namen geworden. :D

      edit:
      Und wie ich mich grad so über Namen stürze, fiel mir auf, dass Orange Varréz definitiv die Sorte berühmte Person ist, nach der Kinder benannt werden. Daher musste ich den englischen Namen issoyanisieren, et voilà: "Oranni", mittel-häufiger weiblicher Vorname.
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    • Ich verwende eine Mischung aus realen und selbst erstellten Vornamen. Da meine Welten üblicherweise recht globalisiert sind, gibt es da einen regen Austausch zwischen den Kulturen. Trotzdem gibt es natürlich Namenstraditionen.

      Ziemlich zu Beginn der Geschichte des Zivilisierten Reiches gab es Nian. Er befreite die Insel Thaine von einer Tyrannin und schloss sie dem Zivilisierten Reich an (unter sehr guten Bedingungen). Er bekämpfte Kriegsherren und Piraten, befreite Sklaven und half, das Reich zu vereinen. Natürlich wird er heute nicht völlig unkritisch gesehen, aber für die Bewohner von Thaine und die Füchse des Zivilisierten Reiches allgemein, war er der große Held.
      Deshalb sind männliche Vornamen, die auf -ian enden seitdem weit verbreitet und natürlich auch der Name Nian selbst. Das geht so weit, dass man auf der Schneeebene, der nördlichsten Provinz des Reiches, in der Nian niemals war, de Füchse aus dem Süden scherzhaft "Ians" nennt.
      Auch sonst benennt man Kinder gerne nach historischen Persönlichkeiten. Vabian, Skiana, Holgor, Simka, Tyme ... okay, Tyme ist ein bizarrer Fall, denn eine Tyme ist aufgrund einer Zeitschleife nach sich selbst benannt.

      Auf der Schneeebene kommen viele Namen noch aus dem Kristallreich, das dort in der Antike existierte. Im Kristallreich war die Anzahl der Silben im Vornamen ein Zeichen für den sozialen Status. Amaltenala gehörte definitiv zur Königsfamilie, Ilivissa war immer noch Hochadel. Ka war eine Sklavin.

      Bei den Rotkatzen werden Kinder nach den Eltern benannt. Die Namen bestehen aus zwei bis drei Zeichen. Das letzte kommt vom Elternteil desselben Geschlechts, das erste vom anderen. Um Kinder mit demselben Geschlecht zu unterscheiden, gibt es das dritte Zeichen, das in die Mitte kommt. Das wird einfach nach Klang gewählt.
      Natürlich ist die Sache schwieriger, wenn gleichgeschlechtliche Paare als Eltern anerkannt werden, aber es ist ja auch nur eine Tradition, keine Regel. Man darf da ruhig kreativ werden.

      Einige Name sind Tradition in Familien. In 2a habe ich eine Familie von Werkzeugdrachen, in der der Name Leopold seit dem Hochmittelalter weitergegeben wird (nach Leopold Alim Dorfblenk, Entdecker des Afrikarandes - und auch verantwortlich für den komischen Namen der Insel). In einem Zweig der Familie ist es Drako (nach Drako Drach, dem Helden des Felsentals) in zahlreichen Variationen.

      Im Sauriertal sind Namen traditionell Zahlen. Man nummeriert Kinder einfach durch, oder gibt ihnen Zahlen, die bestimmte Ziffern enthalten, die in der Familie Tradition sind. Kaum jemand wird direkt nach jemand anderem benannt, man variiert immer wenigstens eine Ziffer, aber letztlich gibt es natürlich trotzdem viele gleiche Zahlen.
      Seit die verschiedenen Saurierarten wissenschaftliche Namen haben, wird gerne der Gattungsname vor die Zahl gesetzt. Oviraptor 99, Deinonychus 80, Tyrannosaurus 1000. Diese Traditionen lassen aber nach, besonders (aber nicht nur) bei Mädchen, werden inzwischen auch gerne Namen verwendet, die Abwandlungen des Gattungsnamens ganz ohne Zahl sind. Bei besonders zahlreichen Arten, wie Gallimimus oder Staurikosaurus setzte diese Entwicklung früher ein als bei anderen und ist weiter fortgeschritten.
    • Skelch I. schrieb:

      Seit die verschiedenen Saurierarten wissenschaftliche Namen haben, wird gerne der Gattungsname vor die Zahl gesetzt. Oviraptor 99, Deinonychus 80, Tyrannosaurus 1000. Diese Traditionen lassen aber nach, besonders (aber nicht nur) bei Mädchen, werden inzwischen auch gerne Namen verwendet, die Abwandlungen des Gattungsnamens ganz ohne Zahl sind. Bei besonders zahlreichen Arten, wie Gallimimus oder Staurikosaurus setzte diese Entwicklung früher ein als bei anderen und ist weiter fortgeschritten.
      Okay, das muss ich mal festhalten als absolut fantastisch. Großartige Kombination: Numerieren/Ziffern in Namen und Dinosaurier. Und allein, die Tatsache, dass ich glaube ich noch nie über Dinosauriermädchen nachgedacht habe, verzückt mich. Dass du für sie sogar noch eine Namensgebungseigenheit gebastelt hast, ist einfach toll. :D