[Nostalgie] Meine erste Welt

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    • Meine erste Welt ist ja leider ;) auch meine gegenwärtige Welt. Immer noch. Auch wenn sie sich dermaßen verändert hat, dass das keinem auffallen würde, der die Entwicklung nicht mitgemacht hat.
      Hier ist jedenfalls eine meiner ersten Weltkarten aus den späten Achtzigern oder frühen Neunzigern - wie lange Zeit ein Ausschnitt, da ich die komplette Welt erst vor einigen Jahren entworfen habe. Das hier entspricht dem heutigen Yador und Godvyon zusammengenommen sowie die Barrikaden.
      Letztere sind heute weit im Süden, den Rest findet man - auf den Kopf gestellt - hier
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    • Meine "erste Welt" war ein Versuch, die Welt des Brettspiels "Die Siedler von Catan" umzusetzen. Dabei blieb die von mir beschriebene Insel Teil der realen Erde. Allerdings habe ich dann bald gemerkt, dass die von mir gestaltete Welt mit dem Brettspiel außer dem Namen nur wenig gemeinsam hat - wie sollte sie auch, schließlich bietet Catan wirklich nicht genug Material für eine ordentliche Ausarbeitung und die Insel selbst schaut ja von Spiel zu Spiel und je nach Erweiterungen anders aus.

      Also begann ich, den Ozean um Catan herum mit neuen Kontinenten und Ländern auszufüllen und hatte auf einmal eine komplette neue Welt geschaffen, die ich Nantharia nannte. Als nächsten Schritt musste ich alle irdischen Überbleibsel aus Nantharia eliminieren. So wurde z.B. aus der christlichen Religion die "Erste Kirche", die immer noch existiert.

      In der Folgezeit wurde mir Nantharia zu groß, weswegen ich mich auf den damaligen Westkontinent meiner Weltkarte beschränkte und Catan ging endgültig in den Fluten des Meeres unter. Bereut habe ich das nie, denn sowohl Catan als auch der Rest des ursprünglichen Nantharia waren relativ albern. Im Grunde genommen habe ich nur Ideen aus anderen Fantasy-Welten geklaut und auf der Landkarte angesiedelt. Die Existenz von Elben, Zwergen und Goblins auf dem heutigen Nantharia ist so ein Überbleibsel der copy&paste-Phase.
    • :klatsch: Herrlich! ich bin begeistert, das ist alles sehr interessant zu lesen ;). Ich bin leider nie so weit gegangen mit dem Basteln wie ihr - ich hatte "nur" eine Art Waldlichtung mit einem wunderschönen großen See, an dem öfter mal Einhörner, Drachen und andere Wesen auftauchten ^^. Dahin hab ich mich gedanklich zurückziehen können und damit wars auch gut.

      Das "Welten"basteln hab ich dann erst angefangen als ich auf das Forum gestoßen bin ;D
      ... gibt es keine Tür, geh ich durch die Wand.
    • Meine erste Welt habe ich irgendwann begonnen, ich glaube die ersten Karten muss ich so mit sechs Jahren gezeichnet haben. Die hat dann die wildesten Transformationen durchlaufen, wobei jeweils der Held der vergangenen Jahre zum Tyrannen erklärt wurde und schließlich vom nächsten Helden abgelöst (das hat sich ungefähr fünf Mal wiederholt).

      Die Ur-Welt bestand aus den Ländern Rakitualien und Bäerleinzoda, rund herum hat sich ein ganzer Kontinent angesammelt, der schließlich mit der Zeit Magier, Orks, Elben und Zwerge acquierierte, sogar Katzenmenschen - ich weiß nicht mehr, wie die da hinkamen :-/ ;)

      Ich hab grad eine alte Weltkarte von 2003 (?) vor mir liegen, die ist vollkommen schwarz mit Namen, und das war nur die grobe Übersicht; Wahnsinn. Ich spiele mit dem Gedanken, diese Welt doch mal wieder weiterzubasteln, aber sie ist voller Logikfehler und Ländern, die eigentlich nur deswegen da sind, weil sie schon immer da waren, auf jeder Karte seit 1997 oder so... Außerdem gibt es keine Zeitlinie, es sei denn eine kreisförmige, weil zwei Herrscher sich gegenseitig nachgefolgt sind, was etwas verwirrend ist. Außerdem an die fünf einander widersprechende Metaplots, je nach Laune des Bastlers ;D

      Nach drei Kurzgeschichten im Pratchettschen Stil habe ich die Welt dann mehr oder weniger aufgegeben, zugunsten von weltenlosen Geschichten, die im Nirgendwo angesiedelt waren.

      Und angereichert von dort kehre ich mit Issoy zurück in die Bereiche der Landkarten. :)
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Habt ihr noch irgendwelche Welten in Erinnerung, die ihr als Kinder z.B. mit anderen Kindern zusammen erfunden habt? Bitte posten :D

      ~Lightfoot~
      Diese Welt hab ich mit meinem Bruder und 2 Freunden zusammen "erfunden" als wir noch recht jung waren ;D . Sie ist eigentlich eher durch "Fortsetzungsgeschichten" entstanden, bei denen ich meist der Erzähler war, weswegen ich mich wohl an das meiste erinnern kann :) .

      Der Planet Lightfoot ist in einer fernen Galaxie und wird von den Lightfoots bewohnt (wie einfallsreich), humanoiden asexuellen Wesen die schon nach 1 Stunde erwachsen werden und keine Haare haben, weswegen sie Afroperücken in verschiedensten Ausführungen haben, welche ihnen unterschiedliche Superkräfte geben. Der Planet wird vom Adelsgeschlecht der Lightfoot regiert, dessen Oberhaupt König Cheeseye ist, der mit dem wahnsinnigen Menschen Ronelde Pitiloir verheiratet ist, den er einst mit seinem UFO abholte (Dieses Ereignis ist auch als "Tag X" bekannt). Ronelde hat ein trapezförmiges Gesicht und trägt eine Baskenmütze. Er wird in riesigen Hochsicherheitsanlagen festgehalten um sein höchst willkürliches Verhalten zu neutralisieren. Cheeseye liebt ihn trotzdem, was kein anderer verstehen kann. Cheeseyes erster Sohn "Baby" ist der Patriarch des Baby-Geschlechts, dessen Mitglieder alle solche Namen haben wie "Baby 2", "Baby 3", "Baby 4" etc.. Ein anderer Sohn namens Bobanek wurde zum Patriarchen des Boba-Geschlechts ernannt (Boba 2, Boba 3...). Alle Adeligen hausen im riiiiiieeeeesigen Lightfootpalast auf der Königsinsel. Die normalen Bürger leben auf der "Central Island" in der Stadt "Central". Manche Bürger leben auch in der Stadt "Moss Beacon" oder "Fairview". Auf der Central Island sind auch die Perückenfelder und die Haargelplantagen. In den Feldern wachsen Perücken, denen man mit bestimmten Haargelen bestimmt Fähigkeiten verleihen kann. Zusätzlich gibt es die Maskenfelder und die Handschuhfelder, auf denen Masken und Handschuhe mit bestimmten Fähigkeiten geerntet werden. Außerdem besitzen viele Lightfoots UFOs, mit denen sie durch Zeit und Raum reisen können.
      Hallo :)
    • Meine erste ernstzunehmende Idee war eine Welt namens Itopia, in der Magie und Technologie nebeneinander existieren. Da war ich vielleicht 9 oder 10 Jahre alt ^^.
      Habe viele (ziemlich primitive) Karten gezeichnet und Skizzen von itopianischen Sternenschiffen, Kriegern, Waffen usw. angefertigt. Ich war auch ziemlich stolz drauf... das waren meine ersten Versuche eine eigene Welt und eine Geschichte drumrum zu erschaffen und ich denke immer noch gerne dran zurück :).
    • Die ländliche Hafenstadt Havenau.
      Ist nicht wirklich eine Welt gewesen, aber es war Teil von etwas undefiniertem Größerem und hatte seine eigenen kleinen Einzigartigkeiten. Meist habe ich versucht, mich vor dem Schlafen absichtlich hineinzuträumen in dem ich stark daran dachte - aber ich weiß bis Heute nicht, ob es jemals wirklich geklappt hat. Stattdessen versank ich öfters in Tagträumerei über den Ort. Es gab viele schöne Erlebnisse dort, aber auch tragisches und erschreckendes bis hin zum blanken Horror teilweise.

      Sie bildet bis Heute die Basis für Gwynnaeron und in allen Versuchen Welten zu erstellen, hatte es irgendwie Einfluss.

      Ja, ich weiß - es gibt ein sehr berühmtes Spiel das diesen Namen nutzt- aber ich war zuerst. Muss sagen, ich war erschrocken das der Ort in dem Spiel tatsächlich auch an der Küste liegt! Aber nicht wirklich eine Stadt ist... eher ein Landgut.
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • blackfirefly schrieb:

      Weltenbasteln hab ich schon als kleines Kind getan, manchmal zeichnete ich riesige Karten die sich über zehn Seiten Papier erstreckten... *seufzendzurückerinner*
      Jap. Meine ersten Karten waren auch mehrere (vieeele) A4-Seiten mit Tesa aneinandergeklebt, auf denen dann Age-of-Empires-Symbölchen wie Häuser (die dunklen Weidenholzhütten mit dem Lagerfeuer davor), Bäume, Wild, Einheiten... eingezeichnet waren. Die Karte wurde zigmal neu gemacht, weil ich damit nie richtig einverstanden war (alte Gewohnheit von mir %-)). Auf dieser Age-of-Empires-Welt spielten auch Geschichten, und natürlich handelten sie immer von einer Prinzessin (die überhaupt keine Basis in Age of Empires hat!) und einer Einheit der schwer gepanzerten Reiterei aus dem feindlichen Lager. In Rot und Blau. Hachja.

      Später, in einem "eigenen" Setting, gab es die große dynastische Geschichte, ein einziger großer Stammbaum, in deren Mittelpunkt eine typische Mary Sue namens Daniela stand. Sie hat natürlich einen Daniel geheiratet. Alle waren entweder auf ihrer Seite oder gar nicht auf ihrer Seite, dazwischen gabs nichts! Weltenbastlerisch war das ganze nicht sehr wertvoll, es gab eine ca. rechteckige Landkarte, im Süden davon Danielas Königreich und ein befreundetes Königreich, die beiden Namen haben es sogar ins Frühstadium meiner jetzigen Welt geschafft. Nördlich davon waren die Mystic Mountains (wer Roller Coaster Tycoon gespielt hat, erinnert sich...), und schließlich noch irgendein anderes Königreich. Im Westen war Küste, westlich des Meeres war wohl noch irgendetwas geplant. Die höchst qualitätvolle bleistiftgezeichnete Karte ist mir leider verloren gegangen.
      Den Stammbaum habe ich über die Jahre hinweg aufbewahrt und bin froh drüber, es ist einfach auch eine schöne Erinnerung und vor allem ist es schön, die Charaktere hinter den Namen ohne Zusatzinformationen einfach so wiederzuerkennen, obwohl ich sie schon längst vergessen wähnte. Wie alte Bekannte, die man trifft.

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      Da war ich vielleicht zwölf und hatte im Kopf viele andere, voneinander unabhängige Geschichten, die jede für sich eine Halbwertszeit von drei bis vier Tagen hatte. Die aktuellsten davon warf ich zusammen auf eine Landkarte und voila.
    • Wenn man das hier liest und sich zurückerinnert, fallen einem doch so einige Sachen ein... *seufz*

      Angefangen hat es glaub ich schon mit ca. drei Jahren. Meine großen Leidenschaften waren zu der Zeit Tiere, das ABC und Zahlen. Also erfand ich die Wederwelt (der Name kommt aus einer falsch verstandenen Zeile in irgendeinem Lied), das war zuerst mal einfach ein großes Haus mit Tieren drin. Der Feind der Welt hieß aus irgendeinem Grund "Marathon". Später positionierte ich das ganze auf einer Insel, fügte zu meiner Dinosaurierphase eine Art Portal ins Dinoland hinzu, daneben kamen dann andere Länder wie Eisland oder Wikingerland(hauptsächlich meiner großen Schwester zuliebe) dazu (aus dieser Zeit müsste es sogar noch eine Karte geben, die muss ich unbedingt mal suchen...). Das lief so weiter, bis ich schätzungsweise zehn Jahre alt war. Während dieser gnazen Zeit malte ich immer wieder Karten von bekannten und unbekannten Gegenden, mit besonderer Vorliebe für Autobahnsysteme (in einer meiner jetzigen Welten habe ich das auch wieder ausgelebt). Irgendwann zu der Zeit gab es dann auch die Kuscheltierwelt mit der kleinen Schwester (da sind wir ja hier im Forum schon mal drei :lol: :lol: ), sogar eine Art Olympiade haben wir mal gemacht und letzthin haben wir eine von meiner Schwester geschriebenes Geschichte auf unserem Uraltcomputer über Kuscheltierland entdeckt, war echt interessant ;D. Und wie die Zeit so vergangen ist, kam irgendwann das Bedürfnis, mal was "Richtiges" zu machen. Nach mehreren weniger zufriedenstellenden Anläufen im Sci-Fi-Bereich formten sich langsam die Grundideen für die Welten, an denen ich heute bastle...
      Genrekonstruktivist, Weltformeltheoretiker und professioneller Es-sich-selbst-kompliziert-Macher

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...
    • Das mit dem Ländern für die Kuscheltiere ist wohl doch verbreiteter als ich damals dachte :D
      Großtiereland 1-4 und Neutiereland 1 und 2, dazu die Ritterburg mit dem Ritter, der sich in Superman verwandeln konnte, der große böse Feind names "Scheibenwerfer" (irgendein Spielzeug, dass ein bisschen an diese Bionicle erinnert, aber keins ist), der die Teile eben genannter Bionicle in sich integrieren konnte um noch stärker zu werden und die ganzen anderen Spielzeuge, die ohne Logik irgendwie ihren Platz in dieser komischen Welt gefunden haben...hach ja.^^

      Meine erste Welt war die Insel Alamanda, von der ich auch gerne eine Karte einscannen würde, aber da erkennt man so gut wie nix mehr, da sie mit Bleistift auf Karton (diese Kartons am Rücken von College-Blöcken) gezeichnet wurde...genauso wie mein Versuch Valinor zu zeichnen, als ich noch nicht wusste, dass es von dem Land auch Karten gibt, was deutlich schief gegangen ist :D

      Das erste "echte" Land hatte irgendwie keinen Namen; im Raum standen mal "Arisa" oder "Viengard" aber ich hab mich nie drauf festgelegt. Es sah in etwa so aus wie Mordor, da es auch von fast allen Seiten von Bergen eingeschlossen war. Und die Geschichte erinnerte auch ein bisschen an den Herr der Ringe...So im Nachhinein weiß ich gar nicht mehr warum die eigentlich ins Feindesland gegangen sind :D
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
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