Etwas andere Universen.

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Die diesjährige Olympiade beginnt am 19 .7.
    Das WBO-Orgatool ist hiermit initialisiert. Es mögen sich vor allem für die ersten Kategorien schnell findige Jury-Mitglieder finden.
    Wir wünschen allen viel kreativen Spaß!

    • Etwas andere Universen.

      Hmm was haltet ihr von "fallenden Welten"? Ich stelle mir ein implodierendes Universum vor, oder eine starke Anziehungskraft, sodass alles in einen Punkt beschleunigt wird. Soweit so langweilig, denn wir werden ja auch ständig beschleunigt und fallen halt auf den Boden. Was ist wenn wir Reibung ins Spiel bringen und ein Universum mit Medium haben, z.B. Wasserdampf. Jetzt fällt die Welt durch ein gasförmiges Medium, es gibt Reibung, also Wind. Sagen wir die Welt ist ein flacher Suppenteller der mit der Kannte vorraus fällt. Wäre es möglic,h dass die Ozeane (Suppe) entgegen der Fallrichtung fließen und die Welt so einen riesiegen Wassertropfen hinter sich her zieht? Selbst wenn das strömungswiderstandstechnisch funktionieren würde, wovon ich keine Ahnung habe, würde das Wasser doch verdampfen, weil der Druck hinter der Welt abnimmt, Stichwort: Kavitation, oder? Wäre es dann möglich, dass der Wasserdampf der von vorne auf die Welt regnet den Wasserverlusst ausgleichen könnte? Und könnte man dann in dem riesiegen Wassertropfen Schifffahrt betreiben....? Hm ich glaube ich zeichne das mal auf.
      .... Hat jemand einen Suppenteller, eine Highspeedkamera, eine große wasserdampfbefüllbare Testkammer und Suppe?
      ... wenn ich so drüber nachdenke würde es mit einer Kugelwelt besser funktionieren, aber da hab ich doch schon eine andere Idee die ich vielleicht später hier poste.


      P.s. Ich hab grade keine Nacht drüber geschlafen, ob das eine sinnvolle Idee ist. Es kann sein, dass ich morgen vorbei komme und meine eigene Idee zerreiße... Also bis dann. ^^
    • Dann bräuchtest du aber eine Erklärung, warum zwar die "Welt" (der Suppenteller) fällt, nicht aber das gasförmige Medium selbst. Also eine Kraft, die nur auf den festen und flüssigen Aggregatzustand wirkt -- Gravitation im herkömmlichen Sinn tuts nicht, denn die würde das Gas in genau demselben Maß beschleunigen.

      Oder aber: Das Gas wird durch seinen eigenen Druck stabil gehalten, während feste Gegenstände hindurchfallen -- so in etwa wie in den äußeren Schichten des Jupiter. Das würde aber nur für kurze Zeit gehen, weil der Suppenteller recht bald in Bereiche dichteren Gases käme und irgendwo seine Dichte der Dichte des umgebenden Gases gleich wäre -- dann würde er ins hydrostatische (aerostatische? Gibts den Ausdruck?) Gleichgewicht geraten und an diesem Ort bleiben.

      Falls die Sache auf welche Weise auch immer hinhaut (bzw. hinfliegt): Nach der Einstellung des dynamischen Gleichgewichts fliegt der Suppenteller mit konstanter Geschwindigkeit. Von einem Bezugssystem aus, das am Suppenteller hängt: Es weht ein konstanter Wind in eine bestimmte Richtung.

      Ja, ich glaube, dann würden die Ozeane sich wegen der Reibung an der Oberfläche an die Leeseite der Welt bewegen und dort wohl auch tw. verdampfen. Aber zugleich würde hinten die Temperatur sinken (durch Abgabe von Verdunstungswärme), vorne würde sie steigen (durch die Reibung mit dem auftreffenden Gas/Dampf). Es würde sich wahrscheinlich irgendeine Art Konvektionsströmung einstellen, die die Temperaturen wieder ausgleicht.

      Ausgleich des Wasserverlusts durch "Regen" von vorne ist grundsätzlich denkbar (ein Regentropfen oder Hagelkorn, das in einer Wolke nach unten fällt, macht ja auch nichts anderes). Aber die Wasserbilanz ist nur positiv, solange der Umgebungsdampf gesättigt ist (solange der Tropfen innerhalb der Wolke ist). Sobald der Dampf "draußen" ungesättigt ist, kehrt sich der Netto-Materiefluss um, zumal ja dein Suppenteller durch die Reibung ständig Wärme zugeführt bekommt -- die er am einfachsten durch Verdampfen seines Oberflächenwassers loswerden kann.

      Der Suppenteller bräuchte also eine dauernde innere Kühlung, dann könnte er gewissermaßen als Kondensationskeim wirken und sogar ständig anwachsen. Ich hab mir für meine Welt kürzlich eine Neutrinokühlung ausgedacht -- eine Maschine, die Wärmestrahlung in thermische Neutrinos umwandelt und so jeden Körper bis fast auf die Temperatur des Neutrinohintergrundes abkühlen kann (de.wikipedia.org/wiki/Kosmischer_Neutrinohintergrund ), ohne mit dem Zweiten Hauptsatz der Wärmelehre in Konflikt zu kommen; gehört eigentlich nicht hierher, aber falls diese Neutrinokühlung funktioniert (ist noch nicht vollständig durchdacht), könnte sie ja auch deine Suppenteller-Welt abkühlen.
    • Danke für deine Antwort.
      Ich bin bei dem Wasserdampf einfach von einem homogen, im Raum verteilten, Gas ausgegangen, egal ob so etwas realistisch existieren könnte, ... die Braunsche Molekularbewegung ist halt sehr groß, was weiß ich. ^^
      Was wäre wenn der Teller schnell Maximalgeschwindigkeit erreichen würde und dadurch die Reibung deutlich geringer wäre, sodass er sich nicht so aufheizt? Dann sollte es leichter sein das Wasser zu halten, natürlich wird dann der Tropfen kleiner.
      Ich habe aber immernoch Probleme mit den Kräften, denn würde sich ein im Medium fallender Teller nicht unkontrolliert drehen, sodass er nicht mehr mit der Kannte voraus fällt? Vielleicht nicht wenn eine Seite massereicher ist als die andere. Das würde aber heißen, dass die Welt von einer Schwerkraft angezogen würde, und dann könnte es mit einem homogenen Gas schwierig werden, wobei in geringen Höhenunterschieden hier auf der Erde ist der Luftdruck ja auch annähernd konstant, also wenn ich z.B. einen Suppenteller aus 10m Höhe fallen lasse... Oder die Welt ist elektisch geladen oder hat ein starkes Magnetfeld, dann könnte man noch Hydarthüllen vom Wasserdampf einbringen... ich schweife ab. ^^
      Hm wenn ein massereicher Körper durch ein homogenes Gas fällt, würde sich nicht das Gas um ihn verdichten, dadurch würde der Druck verändert, das Wasser mach die Welt schwerer, noch mehr Gas wird angezogen habe ich dann nicht einfach einen immer größer werdenen Wasserball? hm.. vielleicht sollte die Welt doch Masse los sein... dann bräuchte ich auch keine Kraft , aber das Wasser würde auch nicht bleiben, das würde direkt zu Wasserdampf. Hm da muss ich noch dran feilen.
    • Es liegt bei dem von dir genannten sehr interessanten Problem nahe eine Regenwolke zu betrachten und wie sich der hindurchfallende Körper verhielte, nähme man an, die Wolke hätte eine unendliche Ausdehnung. Aber das kann man hier leider nicht anwenden. Du willst ja ein Universum betrachten, das folglich unendlich ausgedehnt ist. So etwas wie einen Luftdruck (und damit auch einen Dampfdruck) wird es aufgrund der Tatsache, dass das Universum keine festen Wände hat (sonst würde dein Planet irgendwann dort aufprallen), nicht geben.
      Wenn du sagst, der Teller fällt, heißt das ja, dass es irgendwo ein Zentrum der Anziehung geben muss. Vielleicht solltest du dieses erst definieren. Dann kannst du auch eine Aussage treffen, wie lange deine Welt fallen kann. Hier könnte man dann nämlich das Jupiterbeispiel heranziehen und sagen, dein Universum ist ein riesiger Jupiter. Dann musst du natürlich auch beachten, dass in diesem Falle während des Fallens der Luftdruck ständig zunähme.
      Deutsch-oldanisches Institut Leipzig
    • Da so etwas Abstraktes in unserer Welt nicht gibt und wir so etwas nicht kennen, würde ich sagen, dass Fantasy nicht immer eine Erklärung braucht. Das, was ohne Erklärung übrigbleibleibt und das Phantastische darstellt, ist für mich die Fantasy. Es hat sich auch keiner Gedanke darum gemacht, ob es quantenphysikalisch möglich ist von einem Wandschrank aus nach Narnia zu kommen. ^^
      Ich kann dir zwar nicht sagen, ob das möglich ist, weil ich mir die Scheibe mit dem Wassertropfen einfach zu cool vorstelle, aber wenn du sie willst, dann mach sie einfach :D
      Wenn du natürlich eine Portion ISSO Unerklärtes mit dir vereinbaren kannst. ^^
    • Danke für die Antworten ^^
      Wenn du sagst, der Teller fällt, heißt das ja, dass es irgendwo ein Zentrum der Anziehung geben muss. Vielleicht solltest du dieses erst definieren. Dann kannst du auch eine Aussage treffen, wie lange deine Welt fallen kann. Hier könnte man dann nämlich das Jupiterbeispiel heranziehen und sagen, dein Universum ist ein riesiger Jupiter. Dann musst du natürlich auch beachten, dass in diesem Falle während des Fallens der Luftdruck ständig zunähme.
      Genau an sowas habe ich gedacht, nur sagen wir die große Masse wäre 5 Milliarden Lichtjahre weit weg, dann würde der Druck sehr langsam zunehmen und wäre für meine Betrachtungen konstant.

      @Bastet
      Aktuell ist es nicht mein Ziel eine Suppentellerwelt zu erschaffen, meine Idee war einfach ein bisschen rum zu probieren, was man alles ändern könnte. Meine kreativen Gedanken bestehen zum Großteil einfach daraus eine ursprünglich einfache Idee durchzuspielen, komplexer zu machen und wieder durchspielen, also führe ich eine Art Iteration durch. Dass ich damit natürlich dennoch keine physikalisch richtige Welt hinkriege ist mir klar, aber es macht mir Freude und ich mag es immer wenn man ein paar mehr Warum-Fragen stellen muss bevor man aufs ISSO trifft.
      Wenn ich ein Buch schreiben würde wäre das anders, ja sogar hinderlich. Narnia wäre nicht besser wenn der Leser wüsste wie genau man durch den Schrank in eine andere Welt gehen kann, es würde eine Teil des Wundersamen wegnehmen. Falls der Schrank erklärt würde, sähe die Geschichte möglicherweise ganz anders aus. Wenn ich z.B. Narniaschränke in meiner Welt hätte, würde ich überlegen, wie sich eine Gesellschaft verändern würde, wenn sie statt Türen solche Portale hätten… ach das hab ich ja schon ^^
      Ich liebe es einfach Dinge zu zerdenken und ich glaube man kann in einigen Fällen interessantere Welten schaffen, als mit ISSO pur, einfach weil man gezwungen ist in die Tiefe zu gehen.
    • Ein Giganto-Jupiter (5 Mrd. Lichtjahre) hätte aber ein massives Stabilitätsproblem: Das wär ja nichts anderes als eine gigantische Gaswolke, die unter dem Einfluss ihrer eigenen Gravitation langsam kontrahiert. Wenn Druck und Temperatur im Zentrum stark genug angestiegen sind, setzt dort Kernfusion ein, die Gaswolke wird zu einem gigantischen Stern (zumindest, wenn sie fusionierbare Atome enthält). Der Strahlungsdruck durch die Kernfusions-Energie würde das Kollabieren für einige Zeit aufhalten, deine Suppenteller-Welt würde also gewissermaßen in die äußeren Schichten eines riesigen Sterns hineinsinken.

      So massereiche Sterne verbrauchen ihren Brennstoff aber extrem schnell, im Zentrum würde sich rasch ein Eisenkern bilden, der unter seiner eigenen Gravitation kollabiert. Es käme zu einer Supernova, die wahrscheinlich die ganze Gaswolke inkl. deiner Suppentellerwelt auseinandersprengen oder zumindest bis zum Verdampfen erhitzen würde.

      Auch in der normalen Strahlungsphase wäre es auf der Suppenteller-Welt extrem ungemütlich, weil ein so großer Stern hauptsächlich im Röntgen-Bereich strahlen würde.

      Da müsstest du schon noch an der einen oder anderen Naturkonstanten drehen, damit so eine große Gasansammlung stabil bleiben könnte. Oder du variierst den Maßstab deiner Welt: Wenn die Suppenteller-Welt wirklich nur so groß wäre wie ein Suppenteller, dann könnte sie in den echten Jupiter stürzen. Die Wesen auf der Welt haben dann auch eine andere Zeitwahrnehmung, sodass die kurze Zeitspanne des stabilen Fallens durch die oberen Atmosphärenschichten (vermutlich in Wahrheit ein paar Minuten bis maximal Stunden) in ihrer Wahrnehmung viele Generationen lang sein könnte.

      Tö. schrieb:

      Was wäre wenn der Teller schnell Maximalgeschwindigkeit erreichen würde und dadurch die Reibung deutlich geringer wäre, sodass er sich nicht so aufheizt? Dann sollte es leichter sein das Wasser zu halten, natürlich wird dann der Tropfen kleiner.
      Das stimmt so nicht ganz. Die Reibungskraft ist proportional zur Relativgeschwindigkeit zwischen Objekt und Gas (bzw. zum Quadrat der Relativgeschwindigkeit). Sie ist also nicht während der Beschleunigungsphase maximal, sondern während der anschließenden Phase konstanter Fallgeschwindigkeit.
    • Es mir zwar Spaß über das Gas und die Kraft, die die Welt anzieht nachzudenken, aber es ging mir primär darum wie sich ein Ozean auf solch einer Scheibe verhällt bzw. ob man einen aufrecht erhalten kann, deshalb ich werde jetzt einfach mal ISSO sagen. Auf die flache Welt wirkt eine Kraft und die Welt befindet sich in einem homogenen Gas, mit einem konstenten Druck. Wie verhält sich der Ozean?
      Das stimmt so nicht ganz. Die Reibungskraft ist proportional zur Relativgeschwindigkeit zwischen Objekt und Gas (bzw. zum Quadrat der Relativgeschwindigkeit). Sie ist also nicht während der Beschleunigungsphase maximal, sondern während der anschließenden Phase konstanter Fallgeschwindigkeit.
      Absolut richtig. Erlaube mir mich verständlicher auszudrücken und zu fragen: Was ist wenn die Geschwindigkeit gering ist? Müsste es dann nicht leichter sein das flüssige Wasser zu halten?
    • Neue Idee: Ein erdähnlicher Planet bei dem die Masse sich zeitlich ändert. Der Planet verändert nicht sein Volumen, aber seine Dichte nimmt ab, dies hat zur Folge, dass die Schwerkraft des Planeten abnimmt.
      Am Minimum nimmt die Masse aber wieder zu und die Schwerkraft steigt auf einen höheren Wert als anfänglich. Ich stelle mir einen periodischen Prozess vor, bei dem die mittlere Masse, der Erde entspricht und dessen Periodendauer ein Jahr beträgt. Was sind die Folgen?
      Kann ich z.B. beim rennen Fluchtgeschwindigkeit erreichen? Wie würde sich Architektonik von irdischer unterscheiden? Wie würde sich Tiere entwickeln und verhalten? Könnte der Planet einen Mond halten? Habt ihr Ideen? ^^
    • Der Planet könnte schon einen Satelliten haben, aber halt nicht auf einer stabilen Bahn. Ich nehm an, dass sich der Satellit in Phasen abnehmender Dichte (und damit abnehmender Zentralkraft) spiralförmig vom Planeten entfernen würde und dass er umgekehrt in Phasen zunehmender Dichte wieder näher käme. Wenn die Schwankungen allzu stark sind, würde der Mond beim Dichteminimum Fluchtgeschwindigkeit erreichen und sich in den Weltraum verabschieden, oder aber er würde beim Dichtemaximum auf den Planeten stürzen.

      Ich hab gerade versucht, mir das mit Energie- und Drehimpuls-Erhaltung durchzudenken, aber irgendwie krieg ich da jedes Mal einen Knoten im Hirn. Fazit: Keine Ahnung, ob du annehmen musst, dass Energie- und/oder Drehimpulserhaltung bei deinem Prozess verletzt sind, oder ob es sich irgendwie vereinbaren lässt.

      Architektur ... die müsste entweder so ausgerichtet sein, dass sie das Gravitationsmaximum übersteht (breit und niedrig halt...), oder (was weltenbastlerisch interessanter ist) sie verändert sich mit den Gravitationsphasen: Vielleicht räumen die Leute jeweils vor dem Maximum alle fragilen Konstruktionen in den Keller und richten sie danach wieder neu auf? Ein Turm, der in die Wolken ragt und der vor jedem "Gravitationswinter" (ich nenn die Maximums-Zeit jetzt mal so, weils mich irgendwie an das Winterfest-Machen eines Gartens erinnert) umgelegt wird?

      Oh, ich merk gerade, diese Welt verletzt wirklich den Energieerhaltungssatz; folgendermaßen lässt sich nämlich ein Perpetuum mobile konstruieren: Bau auf dem Planeten ein Pumpspeicherkraftwerk, d.h. zwei Wasserreservoire auf unterschiedlichen Höhen. Im Gravitationssommer pumpt man Wasser von unten nach oben. Das kostet zwar Energie, ist aber vergleichsweise billig, weil die Gravitation schwach ist. Im Gravitationswinter lässt man das Wasser wieder abfließen und - voila - man gewinnt mehr Energie, als man im Sommer hineingesteckt hat. Das Energieproblem für deine Planetenbewohner wäre also schon mal gelöst...

      Interessant ist auch die Atmosphäre. Sie würde sich in jedem Gravitationssommer nach oben hin stark ausdehnen, der Luftdruck am Boden würde ebenfalls periodisch mit den Gravitationszeiten schwanken. Weil adiabatische Expansion mit Abkühlung verbunden ist, wäre der Gravitationssommer tendenziell kälter als der Gravitationswinter (ok, offenbar sind die Bezeichnungen doch nicht optimal...).

      Lebewesen auf diesem Planeten müssen also sowohl für das starke Gravitationsfeld im Gravitationswinter (ich bleib jetzt trotz allem bei diesem Namen!) als auch für die dünne Luft im Gravitationssommer gerüstet sein. Alternativ: Wie wärs mit einem Gravitationswinterschlaf für Giraffen und einem Gravitationssommerschlaf für Langstreckenläufer?
    • Nachdem der Threadtitel ja etwas offen ist, kann ich hier ja mal meine noch nicht weier ausgearbeitete Idee von aufwärtsfließendem Wasser reinschreiben.

      In Zekuschan hat Wasser die Eigenschaft per Isso, eine bestimmte leichte Steigung aufwärts zu bevorzugen, also ganz leicht aufwärts. In einer fast ebenen Landschaft fließen Flüsse also aufwärts, im Gebirge aber weiterhin abwärts (weil da die Steigungen deutlich größer sind).

      Was ich mir bisher überlegt hab, sind eben Flüsse, die mal aufwärts, mal abwärts fließen; und Kochstellen, die darauf basieren, dass Wasser auf einer leicht gekrümmten Fläche an die oberste Stelle fließt; dann brauchen Kochtöpfe nicht zwangsläufig einen Rand, so sie groß genug sind; und drunter gibt man einfach das Feuer.

      Es gibt wohl auch Anti-Seen, bei denen viel Wasser auf einem Hügel zusammenfließt. In tiefen Gruben sammelt sich aber trotzdem auch Wasser... verwirrend. :D
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Nach kurzem Überlegen gefällt mir die Gravitationsänderungsidee so gut, dass ich ernsthaft am überlegen bin meine Welt darum zu konzipieren, es gäbe eine so schöne Dynamik... ich werd noch ne Nacht drüber schlafen.

      @Angustus
      Dass es eine adiabatische Expansion gibt hab ich noch gar nicht bedacht, danke. Übrigens gefällt mir die Gravitationswinter/sommer Bezeichung sehr gut, die werde ich beibehalten.

      @Jundurg
      Dann kannst du ja energieerzeugende Wasserrutschen-Achterbahnen bauen, zumindest den ersten Teil wo es leicht hoch geht und dann steil runter. Flache Strände wirds dann wohl nicht geben, die müssten ja alle etwas steiler sein. Sind die Gullys in der Mitte der Straße?
    • Dann kannst du ja energieerzeugende Wasserrutschen-Achterbahnen bauen, zumindest den ersten Teil wo es leicht hoch geht und dann steil runter.

      Stimmt. Hat die Welt schon mal kein Energieproblem. ;D Und da es so billig ist, wirds wohl überall plätschernde Wasserfälle geben.

      Sind die Gullys in der Mitte der Straße?

      Ui, Regenrinnen hab ich überhaupt noch nicht überlegt... naja, wenn man die Straßen nach außen gewölbt baut, kann man Abflüsse einbauen, wo Wasser an einen Hügel hinfließt und dann per Wasserfall abstürzt.
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Tö. schrieb:

      Nach kurzem Überlegen gefällt mir die Gravitationsänderungsidee so gut, dass ich ernsthaft am überlegen bin meine Welt darum zu konzipieren, es gäbe eine so schöne Dynamik... ich werd noch ne Nacht drüber schlafen.


      Das wollt ich vorhin schon schreiben... Ich hab leider zu wenig Ahnung davon, aber wenn ich du wäre, würde ich solch eine Welt, wie Angustus sie schildert, definitv ernsthaft bebasteln! :D
      Klingt alles sehr spannend, und ziemlich originell.
    • Gravitationsänderung - Weinglasmodell
      Ich möchte ein anderes Modell aufbringen, das die Gravitationsänderung nicht durch Dichteänderung erklärt, sondern durch eine Umverteilung der Masse. Stellt euch den erdähnlichen Planeten hohl vor. Im Hohlraum ist eine schwere Flüssigkeit, diese ist jedoch nicht gleichmäßig im Planeten verteilt, denn sie wird geschwenkt (Isso). Das Gravitationsmaximum liegt am Äquator am Punkt 1 auf der gegenüberliegenden Seite am Punkt 2 herrscht dem entsprechend Gravitationsminimum. Innerhalb eines halben Jahres schwenkt die Flüssigkeit so weiter, dass die Verhältnisse umgekehrt sind, wieder ein halbes Jahr später und wird sind am Ausgangszustand. Ich hoffe ihr versteht meine Gedanken, falls nicht würde ich noch eine Skizze hochladen.
      Folgen dieses Modell wären, dass die Schwerkraft nicht immer senkrecht zum Boden, also zum Planetenmittelpunkt wirkt, sondern zum Schwerpunkt der Flüssigkeit+der Hülle wirkt. Auch gäbe es keine adiabatische Expansion der Atmosphäre, viel mehr würde sie dicker im Gravitationswinter und dünner im Gravitationssommer sein. Außerdem würde es keine statischen Meere geben sondern jährliche Superfluten/Ebben.
      Was hieße das für das Klima und Wetter der Welt? Wie müssten sich Kulturen anpassen? Gibts es überhaupt sowas wie Hafenstädte?

      EDIT: Hier ist eine Skizze
      Bilder
      • weinglasmodell2.jpg

        68,6 kB, 515×522, 105 mal angesehen
    • Ich glaub', Hafenstädte kannste da knicken. Selbst die Flüsse dürften sich jährlich winden wie Uli Hoeneß bei der Steuererklärung. Die Schwankung dürfte mit der Zeit auch höhere Gebirge schleifen. Ich werd' seekrank, wenn ich mir das nur vorstelle.
      www.das-drachenland.de
      www.hotel-apocalypse.net
      me on Facebook

      - "To make an apple pie from scratch you must first invent the universe." Carl Sagan

      "Mehr pseudo als Mary geht nicht."
    • Es wäre theoretisch möglich, dass sich mit dem Gravitationswinter ein Hochdruckgebiet bewegt, wie stark der Unterschied zum durchschnittlichen Luftdruck ist, hängt von der Stärke der Gravitationsschwankung ab. Ist sie stark genug, sodass sich ein leichtes Hoch ausbilden kann, so müsste im Schnitt immer ein Wind weg vom Gravitationswinter wehen, das hängt aber auch davon ab, ob dein Planet rotiert, denn sonst kommt auch noch die Corioliskraft ins Spiel.
      Interessanter fände ich die Frage, von welcher Beschaffenheit die Flüssigkeit ist und ob das eine Auswirkung auf das Magnetfeld des Planeten hat. Bei Sonnenstürmen könnte das für interessante Effekte sorgen.
      Deutsch-oldanisches Institut Leipzig