[Lym] Elementar- und Magiesystem

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    • [Lym] Elementar- und Magiesystem

      Nachdem mithilfe einiger sehr fleißiger und lieber Bastler das Lymsche Elementar- (und ausversehen damit auch das Magie-)system nun schon vor über einem Jahr generalüberholt wurde, dachte ich es wäre vielleicht mal an der Zeit das berüchtigte Ding ausführlicher zu erläutern. Insbesondere da besagte Hilfsbastler mir gezwitschert haben, dass sie selbst teilweise gar nicht verstehen was sie da mitgebastelt haben ;D Hier ist es also, das Lymsche Elementarsystem.

      Es gibt sechs Grundelemente. Man kann sie auch Dimensionen nennen, degrees of freedom, wie auch immer. Es sind jedenfalls sechs Grundlagen von denen die ersten drei die Bezeichnungen Éom, Mora und Ajsh tragen. Die anderen drei haben noch keine Namen, werden aber ebenfalls dem Prinzip folgen mit jeweils dem Laut anzufangen mit dem das vorherige Wort aufhört, so dass am Ende ein Kreis entsteht.

      Diese sechs Elemente - Éom, Mora, Ajsh, x, y und z- sind nur rohe Essenz und als solche nutzlos. Man stelle sich vor man hätte reine Farbpigmente. Solange man sie nicht mit irgendeinem Öl anmischt oder sonstwie weiter verarbeitet kann man mit ihnen herzlich wenig anfangen. Die Weiterverarbeitung funktioniert in meinem Elementarsystem über sechs Aggregatzustände: fest, schleimkristall, flüssig, Dampf, Gas und Ruß/Rauch. Fest, flüssig und Gas kennen wir alle. Die anderen drei, so unzulänglich die Worte auch sind, sollen jweils Zwischenzustände genau am Übergangspunkt zwischen zwei der "üblichen" Zustände beschreiben. Schleimkristall (eines Tages fällt mir dazu ein besseres Wort ein...) ist also der Zustand genau zwischen fest und flüssig, Dampf zwischen flüssig und Gas, Ruß/Rauch der zwischen Gas und fest (-> auch hier ensteht ein Kreis, der sich in den Bezeichnungen der Elemente dann wiederspiegeln soll)

      Aber weiter im Text: Nimmt man also die sechs Grundelemente und verarbeitet sie anhand der Agrregatszustände weiter, erhält man sogenannte Ausprägungen. Dabei ist jedem Aggregatzustand ein Attribut zugeordnet. Am besten lässt sich das mit einem Beispiel erklären:
      Man nehme Element "Éom" im Zustand "fest". Dann erhält man eine Ausprägung die man als "materiell" kategorisieren könnte - nämlich Gewebe. Ebenso verhält es sich mit Element Mora, Ajsh, x, y, und z. Alle haben im Aggregatzustand "fest" eine "materielle" Ausprägung - die da wären Fels, Feuer, Wasser, Luft, und Magie. Im Zustand "Ruß/Rauch" allerdings hat Element Éom die Ausprägung "wachsen" - was hier als Effekt angesehen wird. Dem Zustand Ruß/Rauch werden Effekte zugeordnet.

      Den Aggregatzuständen sind folgende Attribute zugeordnet:
      1. fest - materiell
      2. schleimkristall - Übergang
      3. flüssig - Aktion
      4. Dampf - emotional
      5. Gas - geistig
      6. Ruß/Rauch - Effekt

      Als Beispiel seien hier mal die Ausprägungen des Elements Éom durchdekliniert:
      1. fest (materiell): Gewebe
      2. schleimkristall (Übergang): Entwicklung
      3. flüssig (Aktion): existierend
      4. Dampf (emotional): leben
      5. Gas (geistig): Essenz
      6. Ruß/Rauch (Effekt): wachsen

      Es gibt also 36 grundlegende Ausprägungen der Elemente. Damit geht das Ganze jetzt über ins Magiesystem. Dazu muss man wissen, Lym ist eine durch und durch magische Welt die mit genau dieser Magie erschaffen wurde. Theoretisch ist also die Macht der Magier unbegrenzt, wobei es da biologische Aspekte git die das wieder etwas einschränken. Das ist aber hier gerade nicht zielführend, also zurück zum Thema:
      Innerhalb jedes Aggregatzustandes sind diese Ausprägungen miteinander kombinierbar. Beispiel: Im Aggregatzustand "Dampf" kann ich die Ausprägung des Elements Éom, hier "leben", mit der Ausprägung zum Beispiel des Elements Mora im Zustand "Dampf" (in diesem Fall "erinnern") kombinieren. Dabei kommt dann etwas heraus, was hier "Erfahrung" genannt werden soll. Ebenso funktioniert es mit den anderen Ausprägungen, und auch in anderen Aggregatzuständen. Das sind eine ganze, große Menge an Kombinationen nur innerhalb der jeweiligen Aggregatzustände. Der Übersicht halber nenne ich diese Kombinationen im Folgenden "Sub-Ausprägungen".

      Übersicht: Wir haben die sechs reinen, nutzlosen Elemente. Diese haben in sechs verschiedenen Aggregatzuständen je eine Ausprägung. Wenn man diese wiederum innerhalb eines Aggregatzustandes kombiniert erhält man aggregatspezifische Sub-Ausprägungen.

      Um das Lymsche Magiesystem zu verstehen stelle man sich jetzt vor, alle diese Ausprägungen und Sub-Ausprägungen seien Perlen, und der Magier eine Nadel mit Faden. Jede Perle gibt es nur ein mal, und man kann sie in beliebiger Reihenfolge auffädeln. Und zwar quer durch die Bank, Ausprägungen und Sub-Ausprägungen jedes Aggregatzustandes bunt gemischt wie man gerade lustig ist.
      Möchte man ein Bestandteil dieser Perlenkette besonders hervorheben, besonders zentral in der Magie verankern, die anderen Perlen besonders fest an diese eine binden, oder ein spezifisches Muster weben, kann man aber natürlich mehrmals mit dem Faden durch eine Perle hindurch fädeln. Die Reihenfolge und Intensität (gemeint ist: wie oft der Faden durch eine Perle hindurch geht) bestimmt dann was bei der Magie herauskommt. Es gibt theoretisch keine Begrenzung der Intensität und keine Vorgaben nach welchem Muster man den Faden webt. Die Möglichkeiten sind also meinem beschränkten mathematischen Verständnis nach endlos. Man muss aber natürlich wissen was man da tut und was man wie kombinieren und fädeln muss um ein bestimmtes Resultat zu erhalten.

      Ich habe zwar die vorläufige Tabelle mit allen Ausprägungen und Sub-Ausprägungen vor mir liegen, Inworld ist das ganze System aber längst nicht vollständig bekannt. Die Grundlagen haben sich die Magier inzwischen erarbeitet, trotzdem haben sie häufig mehr Glück als Verstand bei der Ausübung von Magie. Sie haben lustige Dreiecke mit verschiebbaren Symbolen für die verschiedenen (Sub-)Ausprägungen, mithilfe derer sie sich zurecht legen können wie genau was kombiniert werden soll. Wenn sie ganz luxuriös ausgestattet sind haben sie auch doppel-Tetraeder wo sie direkt alle (Sub-)Ausprägungen in allen Aggregatzuständen überblicken und kombinieren können. Irgendwann werde ich sowas mal aus Holz oder Speckstein schnitzen :)

      So jetzt ist es spät und ich glaube das reicht erst mal als Einführung. Im nächsten Post zu diesem System werde ich mal einige Grafiken einbinden die das Ganze hoffentlich noch etwas verständlicher machen. Und die vollständigen Tabellen gibt es dann auch.

      :wink:
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    • The Horror! The Horror! THE HORROR!!! :zitter:
      .
      .
      .
      ;D

      Spaß beiseite. Ich will mal die Symbole für die ganzen Kombinationen sehen, die ihr beim WBT angefangen habt. Gibt es da schon Fortschritte? Ansonsten hast du immer noch meinen tiefsten Respekt für das System.
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    • Das mit dem Perlen auffädeln wusste ich noch gar nicht. Uh verknotete DNA-artige Magie.
      Wenn du für schleimkristall (wieso schreibst du das eigentlich klein) einen anderen Begriff suchst, das hier sind Zustände oder Dinge, die mir eingefallen sind, die zwischen/bei fest und flüssig liegen:
      amorph, kondensierte Materie (Kondensat), viskos, Flüssigkristall, weiche Materie (weich), Gele, Schmelz, Schlacke, Lava
    • Ach ja, das hab ich auf dem WBT auch so am Rande mitbekommen. :D Das ist aber doch noch kein Jahr her. Die Zeit vergeht zwar schnell, aber nicht so schnell…
      Ich bewundere es sehr, wenn jemand sich die Mühe macht, so ein ausführliches theoretisches System für seine Welt zu machen. Wobei ich dann natürlich immer gleich frage, wie sich das Ganze denn konkret in der Welt auswirkt. Da kann man bestimmt sehr viel Faszinierendes mit machen.
      Auf jeden Fall war es beim Lesen schon ein Aha-Erlebnis, dass die sechs Aggregatzustände eigentlich einen Zyklus darstellen, wenn es dann nach Effekt wieder bei materiell weitergeht. Ist doch so, oder?
      Jedenfalls würde mir Flüssigkristall auch besser gefallen als Schleimkristall, da hatte ich mal so einen ganz hübschen Versuch, wo wir durchs Mikroskop beobachtet haben, wie eine entsprechende Substanz vom regulären Kristall über zwei Flüssigkristallstufen zur zugehörigen Flüssigkeit schmilzt, war wirklich ganz faszinierend anzusehen und würde soweit ich dein System bis jetzt verstanden habe, auch ganz schön passen. Bei Google-Bilder kommt da auch einiges.
    • Amanita schrieb:

      Ach ja, das hab ich auf dem WBT auch so am Rande mitbekommen. :D Das ist aber doch noch kein Jahr her. Die Zeit vergeht zwar schnell, aber nicht so schnell…

      Die Entwicklung des Lymschen Elementarsystems hat sich über DREI WBTs hingezogen. Du hast nur einen Teil davon mitbekommen. ;)
    • Jerron schrieb:

      Amanita schrieb:

      Ach ja, das hab ich auf dem WBT auch so am Rande mitbekommen. :D Das ist aber doch noch kein Jahr her. Die Zeit vergeht zwar schnell, aber nicht so schnell…

      Die Entwicklung des Lymschen Elementarsystems hat sich über DREI WBTs hingezogen. Du hast nur einen Teil davon mitbekommen. ;)

      Drei WBTs ?!?! Echt?! :o
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    • :knuddel:

      Teria jetzt wo du es sagst... man könnte wohl auch behaupten dass das Ding meine Version des Periodensystems ist. Warte, das ist doch auch das Periodensystem der Elemente O.o Äh also ja. Ich schätze ich bau mir gerade meine Weltinterne Chemie - Bloß ist die für einige leichter zu nutzen um lustige Effekte zu erzeugen als für andere. Und generell können einige damit mehr als wir hier auf der Erde mit unserem anstellen können- So hab ich darüber noch gar nicht nachgedacht O.o Hey das könnte man ja dann noch komplizierter machen... ;D

      @Logan: THE HORROR! :D *knuddel* Die Symbole muss ich noch digitalisieren, daran arbeite ich gerade. Ich hatte jetzt nicht so schnell mit so vielen Reaktionen gerechnet und dachte ich hätte noch ein paar Tage um das zu übertragen. Also das kommt dann die nächsten Tage :) Fortschritte gibt es noch nicht. Jedenfalls nicht mehr als die 36 die wir beim Treffen schon erarbeitet hatten. Aber ich stell das System hier teilweise ein um mich mal dazu zu zwingen daran weiter zu arbeiten.

      @Tö: Ich auch nicht :) Ist mir erst eingefallen als ich überlegt habe wie man die Funktionsweise am besten erklären kann. schleimkristall schreib ich klein weil ich es als Zustand erkennbar machen möchte, sonst klingt das so stofflich... Schleimkristallin wäre wahrscheinlich besser. Mit deinen Vorschlägen muss ich mich im Einzelnen nochmal genauer auseinander setzen um zu gucken ob sie das beschreiben was ich haben will - danke! :)

      Veria: :rofl:

      @Amanita: Das wirkt sich in absolut allem aus. Das ist ja der Grund, warum ich diese Dinge Ausprägungen nenne - weil sie das sind, was von den reinen Elementen dann am Ende in der Welt "sichtbar" bzw "erlebbar" wird. Alles in und auf meiner Welt besteht aus diesen Ausprägungen der Elemente. Angefangen bei materiellen Dingen wie Steine, Bäume, Wasser, Erde und so weiter über weit weniger materielles wie Leben, Bewusstsein, Gefühle bis hin zu Gedanken, Ideologien, und so weiter. Absolut alle irgendwie geartete Existenz beruht auf diesen Elementen und ihren Ausprägungen. Es gibt nichts was nicht daraus zusammen gesetzt ist.
      Und die Aggregatzustände bilden einen Zyklus, genau :) Der Versuch klingt nett. Was den begriff angeht würde ich eigentlich gerne ganz vom -kristall weg, das ist so missverständlich weil schon belegt...

      Und ja es waren tatsächlich drei große Treffen bisher ;D

      So jetzt geh ich ins Bett und mach morgen mal mit den Grafiken und der Übertragung der Symbole weiter.
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    • Das System klingt einerseits so, als könnte man es im Chemie-Unterricht in der Schule lernen. Find ich gut. :thumbup:

      Zum anderen würde ich jetzt gerne die Tabelle bestaunen. Sehr schön gefällt mir auch, dass es sechs Elemente sind und nicht vier.

      Eine Frage habe ich nun: Wie genau muss man sich das vorstellen, wenn der Magier die Perlen auffädelt? Das ist ja im Grunde eine Metapher, nehme ich an? Aber was tut er konkret? Gibt es da Rituale oder Gedanken oder tiefenpsychologische meditative Erkenntniszustände oder wie läuft das ab? :D
      Weil Inspiration von oben kommt und Arbeit von unten.
      -Elk (20.10.18, 23:02)



      Plan. Act. Reflect. Repeat 'til finish.
    • Erinnert mich leicht an das Spiel Magicka, falls das jemand kennt^^
      Klingt sehr cool :thumbup: Gerade die Leichtheit das System zu lernen, da hat Eld schon recht. Gibt es denn Schulen an denen das wie Chemie gelehrt wird?

      Frage zum System: Gibt es eine Obergrenze, wie viel man miteinander kombinieren kann?
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
    • Ich stell mir erst mal Perlen mit Faden vor... dann stellt sich die Frage, ob die Reihenfolge des Fädelns immer eine Rolle spielt, oder ob es da gleichwertige Möglichkeiten gibt, die man als Magier sozusagen abstrahieren kann.

      Perlen nach Buchstaben nummeriert...
      Also, ist A-B-C-B-D das selbe wie A-B-D-B-C ? Oder C-B-A-B-D ?
      In allen Fällen wird zweimal durch B gefädelt, es sind also drei Perlen, die alle an B hängen.

      Kann man ganz oft einen Faden zwischen zwei Perlen hin-und-her führen? So A-B-A-B-A-B-A-B-A-B?

      Ist die ganze Natur also im Grunde aus diesen Fäden aufgebaut? Können Fäden reißen? Okay, ich vermute, ich nehm die Metapher zu wörtlich, aber was solls. ;D

      Besteht ein Lebewesen aus einer Menge an Perlen? Wenn ja, was passiert, wenn man eine Perle rausnimmt? Gibt es eine Entsprechung von inneren Organen zu magischem Aufbau? (Was wäre denn z.B. ein Blutkörperchen, und was passiert, wenn Blut gerinnt? Und stelle ich zu blöde Fragen?)
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    • Sooo, sorry das es so lange gedauert hat, mir kam Weihnachten und Neujahr dazwischen :) Aber jetzt gehts weiter.
      Ich hab die vollständigen Tabellen so wie sie bisher sind mal in ein pdf gepackt und angehängt. Dazu ein Wort der Erklärung: Die meisten Begriffe die da stehen, sind Beispiele. Was damit gemeint ist, ist meistens sowas wie "Das Konzept / die Essenz / Die Idee von ... / sowas wie ..." - und nicht das Ding selbst. Genau wie mit der Perlenmetapher: nicht zu wörtlich nehmen.

      elementarsystem.pdf

      Zu den Fragen:
      @Eld: schwierige Frage - ja es ist auf jeden Fall eine größtenteils geistige Tätigkeit. Je nach Denkschule und individueller Begabung kann es auch sein, dass es Rituale und Hilfsgegenstände gibt, aber im Grunde ist es geistig. Wobei das auch etwas missverständlich ist. Es ist eigentlich ein zusätzlicher, sechster Sinn. Magier haben biologisch die Befähigung, die Existenz der Elemente wahrzunehmen und können dann darin geschult werden sie zu manipulieren. Das passiert für den Ottonormalmensch normalerweiser eher unsichtbar. Was da jetzt ganz konkret passiert - also ob sich Magier xyz nun hinsetzt, drei Kerzen anzündet, ein Mantra summt und im Kopf eine sich öffnende Lotusblume vorstellt weiß ich nicht. So weit bin ich noch nicht :) das System selbst ist ja noch gar nicht fertig, und mir wird auch erst nach und nach klar was das überhaupt für meine Welt bedeutet. Dazu gleich noch mehr.

      @Salyan: Magicka kenn ich leider nicht :) Das System wird durchaus gelehrt. Es gibt in den meisten Gegenden der Welt Magierschulen die das wie im Chemieunterricht lehren und erklären und Experimente durchführen und so weiter. Magierschulen sind allerdings teuer, Magier werden also nur die allerwenigsten. Und zu deiner Systemfrage: Es gibt keine Obergrenze, die Möglichkeiten sind endlos.

      @Jundurg: Die Reihenfolge spielt durchaus eine Rolle - Man kann also nicht wie auf der Erde einfach H2O als Formel nehmen, bei mir müsste man dazu wissen ob es H-H-O ist oder O-H-H oder H-O-H. Wie wichtig die Reihenfolge ist, ist eine andere Sache in der ich mir noch nicht ganz sicher bin. Sowas wie A-B-A-B-A-B-A-B-A-B ist möglich :)
      Und ja, die gesamte Natur ist darauf aufgebaut, absolut alles was es gibt besteht aus diesen Elementen. Die Fäden können nicht reißen, weil es sie nicht wirklich gibt ;) Das mit den perlen ist wirklich nur eine Metapher. Ein unzureichend geschulter Magier kann allerdings (glaube ich jedenfalls) schon brüchige Verbindungen formen, sodass seine Magie nicht anhält. Im Allgemeinen hat Magie aber eher dauerhafte Effekte.
      Wenn also die ganze Natur aus diesen Elementen aufgebaut ist, dann, ja, besteht auch ein Lebewesen daraus. Was passiert wenn man da eine "Perle" entfernt hängt davon ab, welche es ist und wo im System sie liegt. Der Aufbau eines solchen Wesens ist ja wahnsinnig komplex, das kann also alles sein, von plötzlich anderen Überzeugungen, komischen Träumen, eine andere Haarfarbe, andere Essensvorlieben bis hin zu Wunden oder Tod. Wirklich alles, es kommt ganz auf die Perle an.
      Wie du das mit den Entsprechungen meinst versteh ich nicht ganz - ein Blutkörperchen besteht selbst aus diesen Elementen. Es ist ja kein reines Magiesystem, sondern vor allem ein Elementarsystem, bzw wie Teria das so schön sagte weltinterne Chemie.


      Noch was wichtiges zur Funktionsweise des Systems: Man kann die gleichen Dinge auf unterschiedlichen Wegen erreichen. Wenn also beispielsweise ganz konkret jemand ein Feuer anzünden möchte, dann muss er verschiedene Ausprägungen der Elemente miteinander kombinieren. Er allerdings unterschiedliche Kombinationen der Elemente und ihrer Ausprägungen nutzen. Dabei gibt es natürlich Kombinationen die mehr "Perlen" beinhalten als andere. wenn also ein Bauer, der keinerlei Magie beherrscht, und ein ausgebildeter Magie, beide ein feuer anzünden möchten, tun sie das auf unterschiedliche Weise. Der Magier hat gelernt aus welchen Elementen in welchem Aggregatzustand Feuer besteht und kann, wenn er richtig gut ist, einfach Element Ajsh im Zustand "fest" nehmen. Das ist der kürzeste Weg Feuer zu erschaffen und er erhält dadurch das reine Konzept von Feuer. Der Bauer, der keine Ahnung von Magie hat, wird gar nicht wissen, dass er da Elemente kombiniert. Er wird im Zweifelsfall ein paar Stöckchen und Feuerstein nehmen und versuchen, einen Funken zu schlagen. Alles was er weiß, ist, dass das meistens funktioniert und das Holz anfängt zu brennen* (siehe Disclaimer etwas weiter unten). Was er dann hat ist allerdings ein Feuer, das aufgrund einer völlig anderen Verkettung von Elementausprägungen entstanden ist als das Feuer des Magiers. Es ist, wenn man so will, ein qualitativ minderwertiges Feuer. Man kann es auch "unreines" Feuer nennen.
      Warum ist das wichtig? Weil man wissen muss was man tut wenn man Magie wirken will. Wenn ein Magier ein Bauernfeuer hernehmen würde um Magie zu wirken, würden wahrscheinlich allerlei unvorhergesehene Dinge passieren - weil dann die Magie, die er wirkt, mit all den anderen Elementausprägungen reagieren würde die in dem Feuer enthalten sind. Die Magie würde verunreinigt. Wenn der Magier also Objekt x in Objekt y umwandeln will und dazu Feuer (das ja wie das gesamte Element Ajsh allgemein mit Veränderung, Umwandlung, etc. zu tun hat) braucht, dann sollte er ein Feuer erschaffen, das aus möglichst wenigen Perlen besteht - sonst wird aus Objekt x nicht Objekt y sondern vielleicht yzbquadrat oder so.
      Es gibt also qualitativ unterschiedliche Arten von Feuer. Das gleiche gilt natürlich auch für alle anderen Ausprägungen der Elemente (weswegen es wichtig ist sie immer als "Konzept von..." zu verstehen und nicht zu wörtlich zu nehmen.) Es gibt also auch verschiedene Arten von Luft, von Gewebe, und von allem anderen was in diesen tabellen so drin steht.
      *Disclaimer: ich habe keine Ahnung ob es Feuerstein gibt und Holz brennbar ist. Aber um die Sache zu vereinfachen nehmen wir mal an, das dem so ist.

      Was kann das System sonst noch? Licht machen.
      Einige wissen ja vielleicht, dass ich real existierende Götter und Halbgötter habe. Meine Welt wurde als Form des Aufstands von den Halbgöttern geschaffen, die von selbst aus sich heraus nicht die Fähigkeit besitzen Elemente nach ihrem Belieben zu formen. Die Götter besitzen diese Fähigkeit und haben den Halbgöttern irgendwann Elementarkugeln geschenkt in denen jeweils ein Splitter der reinen Elemente enthalten ist. Mithilfe dieser Kugeln (inworld heißen sie Earáqe Vy) können die Halbgötter ebenso Elemente formen und manipulieren wie die Götter. Wie gesagt war die Erschaffung Lyms ein Protest gegen die Götter, die daraufhin die Halbgötter verbannt haben. Und zwar in ihre eigene welt. Sie haben um Lym herum eine Bannhülle aus Kristallen geschaffen aus der die Halbgötter nicht heraus können. Die Halbgötter konnten allerdings die Elementarkugeln mitnehmen als sie verbannt wurden.
      Diese Kugeln liegen auf dem oberen Rand des hohlen Kegels der Lym formt. Die Götter sind natürlich unangefochtene Meister in der Formung und Manipulation der Elemente und können daher eine Bannhülle formen deren Zusammensetzung so rein (read: kurze Perlenketten) ist wie sie sonst keiner schaffen könnte. Inklusive Halbgötter. In dem Moment als die Bannhülle geschaffen wurde fand eine unbeabsichtigte Reaktion zwischen Bannhülle und Elementarkugeln statt, ein starker Lichtimpuls entstand zwischen den Kristallen oben am Rand und einem der Elementarsplitter in einer der Kugeln. Dieser Impuls hatte zwei Effekte: zum einen setze sich der Lichtimpuls auf den Kristallen fort die ihn weiter nach unten und ein wenig in die Breite trugen - Man stelle sich das so vor, wie wenn man einen Stein ins Wasser wirft: Die Welle läuft dann nach außen hin weiter. Das Licht lief also wie eine Welle einen Teil der Bannhülle runter. Warum nur einen Teil? Weil die Strahlkraft des Effekts natürlich begrenzt ist, und mein Weltkegel ist groß. Der Impuls hat also nicht alle Bereiche der Bannhülle erreicht. Allerdings ist der Impuls ungefähr wie beim Newtonschen Pendel auch auf die nächstgelegene Elementarkugel übergegangen, der Effekt mit der Lichtwelle die Bannhülle hinunter wiederholt sich. Und so läuft der Impuls immer weiter durch die im Kreis liegenden Kugeln und löst immer wieder diese Lichtreaktion der kristalle aus. Und diese Lichtwellen sorgen dann auf meiner Welt für einen Tag-Nacht-Rhythmus. Ich hoffe das ist halbwegs verständlich.. Auch dazu mal ich mal ein Bild, glaub ich.
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    • Allerdings ist der Impuls ungefähr wie beim Newtonschen Pendel auch auf die nächstgelegene Elementarkugel übergegangen, der Effekt mit der Lichtwelle die Bannhülle hinunter wiederholt sich. Und so läuft der Impuls immer weiter durch die im Kreis liegenden Kugeln und löst immer wieder diese Lichtreaktion der kristalle aus. Und diese Lichtwellen sorgen dann auf meiner Welt für einen Tag-Nacht-Rhythmus. Ich hoffe das ist halbwegs verständlich.. Auch dazu mal ich mal ein Bild, glaub ich.

      Ohja, Bild! Gif! ;D
      Find den Mechanismus großartig, hab grad eine Vorstellung von so LED-Leuchtreklamen.

      Wie du das mit den Entsprechungen meinst versteh ich nicht ganz - ein Blutkörperchen besteht selbst aus diesen Elementen.

      Damit hast du meine Frage ja beantwortet. ;)

      D.h. wenn ein Blutkörperchen gerinnt, ändern sich die Elemente, restrukturieren sich, nehme ich an.

      Ist es so chemisch gedacht, dass Elemente eigentlich nicht verloren gehen können, oder können die auch verschwinden? Ist eine chemische Reaktion also was, wo Perlen wo rauspurzeln und sich woanders dranhängen?

      Ich glaube du hast ja irgendwo Elemente/Aspekte Veränderung - wenn die in reiner Form vorliegen, verändern sie sich dann trotzdem die ganze Zeit?
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    • So, weiter geht's im Text :)

      Erstmal ganz kurz zu Jundurg: Ich hab mich an einem gif versucht und bin kläglich gescheitert...
      Und zu den anderen Fragen: Die sind größtenteils inbegriffen in den letzten Überlegungen (aber noch lange nicht beantwortet, wie du ja weißt...).

      Auf dem letzten WBT wurde eine grundlegende Änderung des Gesamtkonzepts meiner Welt gemeinschaftlich beschlossen: Und zwar ist Lym ab sofort sechsdimensional. Warum? Weil alles auf Lym auf der Zahl sechs fußt und es einfach besser zum Elementarsystem passt. Und dieses System ist inzwischen Dreh- und Angelpunkt meiner gesamten Welt.
      Die sechs Dimensionen wirken sich natürlich grundlegend aus, und zwar sind sie entlang der ursprünglichen Form eines hohlen Kegels ineinander gefaltet, sodass die Spitze des Kegels nun eindimensional ist. Die Dimensionen falten sich "in Trötrichtung" (danke Jundurg!) des Kegels zunehmend auf, sodass es dort, wo meine Kontinente liegen, einen dreidimensionalen "Gürtel" gibt, und ganz unten am Ende des Kegels sind die vollen sechs Dimensionen entfaltet.

      Theoretisch ist die Welt jetzt sogar sechs mal sechsdimensional, da jeder der Aggregatzustände ebenfalls sechsdimensional ist. Jedenfalls erinnere ich mich so daran - Jundurg, Alpha, Tö, Trajan: korrigiert mich wenn ich Unsinn erzähle ;D

      Die Sechsdimensionalität hat natürlich viele lustige Auswirkungen (unter anderem auf Lebewesen die die Dimensionsgrenzen überschreiten), aber darüber wissen wir noch nicht allzu viel. Nur dass man natürlich an Komplexität verliert, wenn man in eine niedrigere Dimension geht (evtl ist man auch nicht mehr lebensfähig) und entweder an Komplexität hinzugewinnt oder aber mangels Komplexität gestreckt wird, geht man in höhere Dimensionszonen.
      An dieser Stelle kurz zu dem Konzert des "gestreckt werdens": Alle Elemente, Elementarausprägungen und Subausprägungen können in unterschiedlicher Dichte, bzw Intensität vorliegen. Im Aggregatzustand fest würde man von Dichte reden (Relativ klassisch irdisch zu verstehen) und in allen anderen Aggregatzuständen von Intensität.

      Was die Praxis angeht:drei von vier Kontinenten befinden sich ausschließlich im dreidimensionalen Bereich. Einer der Kontinente ist groß genug, dass es dort verschiedene Dimensionen gibt je nachdem wo man sich aufhält, aber der wird sowieso von den anderen als Legende abgetan.

      Die Auswirkungen erstrecken sich natürlich auch auf das Elementarsystem und werfen viele Fragen auf, wie etwa: Wodurch entsteht überhaupt eine Verbindung zwischen Elementen? Können Elementausprägungen sich durchdringen oder gehen sie eine chemische Verbindung ein? (wichtig für die Eindimensionalität) Wie beeinflusst man Elementarkombinationen/Verbindungen?

      Aus diesen Fragen ergaben sich wiederum einige sehr wichtige andere Fragen (die zum Teil auch vorher schon da waren, aber die auch einfach immer wieder aufkommen). Ganz wichtig dabei ist die Frage, was denn nun Magie eigentlich ist. Denn: Magie ist nur eine Elementarausprägung, gleichberechtigt mit allen anderen Ausprägungen. Wenn nun aber ein Magier in das Gesamtsystem eingreift indem er mit seiner Magie Elementarkombinationen schafft, verändert, etc - hat die Magie dann nicht einen übergeordneten Stellenwert in dem gesamten System? Das wäre eigentlich schade und würde nicht gut zum bisherigen Aufbau passen.

      Ebenfalls eine ganz wichtige Frage: Was ist und wie funktioniert Temperatur. Temperatur selbst ist in den Tabellen nicht drin und könnte eventuell als Lösungsansatz für einige der obigen Fragen gesehen werden, aber dazu muss man natürlich erst mal wissen, was das ist: Temperatur. Bisher war die Rede von Temperatur als extensiver Größe, was aber fleißig weiter diskutiert wird.

      In der Diskussion all dieser Fragen ist besonders wichtig, dass Zeit selbst ja auch nur eine Subausprägung der Elemente ist und also außerhalb des Systems selbst gar nicht vorkommt. Zeit entsteht erst durch die Kombination verschiedener Elemente. Das bedeutet auch, dass alle Veränderung an den Elementen praktisch eine Parallelwelt erschafft, bzw dass alle möglichen Elementarkombinationen zugleich existieren, denn eine zeitliche Abfolge kann es ja im System selbst nicht geben. Das System muss also ohne Zeit gedacht werden.




      Ganz wichtig: All das ist ein absolutes work-in-progress, und dieser Post soll vor allem dazu dienen, dass die weitere Diskussion öffentlich geführt werden kann. Alpha und ich haben die letzten Tage seit dem WBT ein wenig in PNs miteinander diskutiert, aber die Überlegungen sollen auch hier nachvollziehbar sein - unter anderem weil ja so viele tolle Bastler schon an dem System mitgewirkt haben und immer wieder mitwirken :)

      Daher poste ich auch gleich nach diesem kurzen Update eine der letzten PNs die ich an Alpha geschrieben habe und wir verlegen die weitere Diskussion dann hierher. Ich hoffe, dass ich den aktuellen Stand der Überlegungen halbwegs sinnvoll zusammen gefasst habe.
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    • Sodele, dann hier im Original meine letzte PN an Alpha:


      Ich glaube, die Frage danach was eine Elementarverbindung ist, ist ebenso wie die Frage danach was Magie nun genau ist (bzgl. der evtl übergeordneten Rolle der Elementarausprägung Magie in Bezug auf die Veränderung der Elementarstruktur) eine Frage, die sehr wichtig ist und vielleicht zuerst geklärt werden sollte. Ich fürchte sonst implodiert das System irgendwann, oder zumindest kommen wir nicht wirklich weiter.
      Das Grundproblem dabei ist, dass ich mir darüber damals natürlich keinerlei Gedanken gemacht habe, was bedeutet, dass diese Fragen tatsächlich das Potential haben das gesamte Elementarsystem nochmal völlig umzukrempeln. Das sollten wir auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.

      Auch eine sehr gute Frage ist, wie die Verbindungen zustande kommen - ich habe ja Götter, die die ursprüngliche Welt geschaffen haben, die also irgendwann manuell Dinge zusammengeschmissen und gesagt haben: "So ist es und nicht anders!" Andererseits haben die Götter sich ja inzwischen aus der Welt zurückgezogen, also muss es auf jeden Fall einen automatisierten Mechanismus geben, nach dem sich alles richtet und verändert und entwickelt.
      (Hier stellt sich mir die Frage: An welchem Punkt sagen wir ISSO? Wenn ich richtig informiert bin gibt es ja auch z.B. in Bezug auf den Urknall einen Punkt, an dem man nicht weiter kommt, oder? Gibt es einen solchen Punkt in diesem System?)

      Was die Zeit angeht: hatten wir nicht gesagt, dass theoretisch alle möglichen Elementarverbindungen zugleich existieren müssen, damit es ohne Zeit funktioniert? (geht das auch im Eindimensionalen?) Dann wäre ja nur die Frage, welche dieser Realitäten in der (linearen?) Wahrnehmung der Lebewesen ankommt, oder? Und das wäre doch dann keine konkrete Veränderung am Elementarsystem, sondern eigentlich nur eine Veränderung innerhalb des Systems in Bezug auf die Lebewesen. Wobei sich daraus natürlich weitere Fragen ergeben - kann ein einzelner Magier die gesamte Wahrnehmung aller Lebewesen dauerhaft verändern oder nicht? Ist die Reichweite räumlich oder zeitlich begrenzt? Gilt das nur für Lebewesen der eigenen Spezies oder für alle intelligenten/kulturschaffenden/sonstigen Lebewesen? ...
      Oder ist es eben doch die Schaffung einer "Parallelwelt", wie du es ausgedrückt hast und damit eine (aus Sicht des Magiers) auf der Metaebene stattfindende Handlung?

      Vielleicht müssen wir auch über die Definition von Zeit noch nachdenken.

      Aber zurück zu den Verbindungen zwischen Elementen: Über Dichte bzw Intensität hatten wir ja gesprochen. Über Ausdehnung allerdings nicht, ist denn Ausdehnung überhaupt mit Temperatur verbunden? Gibt es das überhaupt? Oder hängt das eher mit den Aggregatzuständen zusammen? Was ist Ausdehnung, und wie funktioniert sie?

      Unabhängig von der Ausdehnung finde ich eine Verbindung von Elementen über Temperatur aber tatsächlich sehr elegant - es löst jedenfalls die von dir aufgeworfenen Fragen bzgl Verbindungen im Eindimensionalen Raum. Für Temperatur gibt es ja theoretisch sowieso schon ein bestehendes automatisiertes System (die beiden Temperatursonnen, eine strahlt Hitze, die andere Kälte aus) - aber ob das noch zu dem jetzigen Elementarsystem passt weiß ich nicht. Auf jeden Fall soll es ja durchaus auch natürlich entstehende Temperaturunterschiede auf der Welt geben, auch wenn ich nicht zwingend normale Jahreszeiten brauche. Aber ein automatisches System dass den Einfluss der Götter übernimmt könnte man jedenfalls schaffen (Wie genau?). Andererseits sollte es ja eigentlich auch möglich sein, Temperatur manuell zu beeinflussen (nur wie? Über Feuer jedenfalls nicht, glaube ich). Apropos Feuer: Ist Temperatur dann nicht ein Prinzip der Veränderung und damit Teil des Elements, dass auch zu Feuer etc führt? Hätte das dann nicht ebenfalls eine übergeordnete Rolle, so wie die Magie? Das geht dann wieder zurück zu der Frage was Temperatur ist und wie sie funktioniert (extensive Größe und das ganze Blablubb...)
      (Oh und: Wie würde man die Temperatur der Elementarausprägungen, die dann für Verbindungen sorgt, in der physischen Welt wahrnehmen? Gerade bei Verbindungen zwischen solchen Dingen wie Reifung und Choreographie ausführen oder ähnlichen abstrakten Sachen)

      Anderer Gedanke: Vielleicht ist das ganze System eine Art theoretisches Möbiusband. Soll heißen, jede Ausprägung, Subausprägung und Möglichkeit innerhalb des Systems hat zugleich eine übergeordnete Metafunktion und -auswirkung auf das Gesamtsystem selbst - so wie die Magie, wie schon auf dem Treffen festgestellt, oder jetzt die Temperatur. Ergibt das Sinn? Dann könnten wir mithilfe der Elementarausprägungen auf das Elementarsystem selbst einwirken.

      Die Übergänge zwischen den einzelnen (Sub-)Ausprägungen hatte ich bisher übrigens als nicht fließend angesehen, aber mit deiner Frage hast du mich eigentlich davon überzeugt, dass sie fließend sein müssen - nämlich je nach Dichte/Intensität der gemischten Elemente. Anders ergäbe das eher wenig Sinn, denke ich - Oder was meinst du?
      I would have followed you, my brother. My captain. My king.
    • Ohne jetzt auf Einzelaspekte einzugehen, ist mir noch etwas Allgemeines aufgefallen, was möglicherweise ein Schlüssel zum Gesamtbild sein könnte. Bisher gibt es die folgenden Parameter:

      -Aggregatszustand (sechs diskrete Werte, nicht kombinierbar)
      -Element (sechs diskrete Werte, kombinierbar)
      -Ort im Elementarraum (bis zu sechsdimensionale, kontinuierliche, unendliche (?) Skala)
      -Dichte (eindimensionale, kontinierliche, positive (?) Skala)
      -möglicherweise Temperatur (Skala noch nicht geklärt, evtl. kreisförmig)

      Das wären aktuell vier oder fünf Parameter, die das System idealerweise vollständig beschreiben. Das bedeutet: Einen hätten wir noch und es wären sechs! :sabber:
      Und manchmal, manchmal, reimt sich irgendwas auf "od"


      Ich bleib hier noch eine Zeitlang. Ihr findet mich in der Wederwelt im Huftierministerium.
    • Also ich finde die Idee genial. Alleine der Aufwand der hinter dem System steckt ist nicht abzuschätzen als Außenstehender.

      War es eigentlich immer in diese Richtung geplant, oder ergab sich das System irgendwann aus der typischen 0815 Mana-basierenden Magie wie man sie aus den meisten Fantasywerken kennt?
      Ich für meinen Teil hab nun endlich ein Bild für den begriff Zauber-Weber :D

      Du hast es ja mit dem Beispiel Feuer erläutert, aber ich muss nochmal nachhacken: Da deine Magie eigentlich deine grundlegenden Elemente sind nutzt jeder mehr oder minder bewusst Magie?
    • Ich bin zwar alles andere als ein Experte, aber da ich doch beim Entstehen von großen Teilen dieses Magiesystems dabei war, meine ich deine Fragen (zumindest in groben Zügen) beantworten zu können. ^^

      Das Magiesystem ging zwar von Anfang an in die grobe Richtung, doch im Laufe von zahllosen Bastelsessions auf den großen Weltenbastler-Treffen sind ungefähr (zumindest gefühlt) 99% davon erst später dazugekommen.

      Terotox schrieb:

      Du hast es ja mit dem Beispiel Feuer erläutert, aber ich muss nochmal nachhacken: Da deine Magie eigentlich deine grundlegenden Elemente sind nutzt jeder mehr oder minder bewusst Magie?

      Da hast du im Grunde Recht. Der Unterschied zwischen ausgebildeten Magiern und normalen Leuten ist vor allem, dass die Magier mehr (wenn auch bei weitem nicht alles) von diesem System verstehen und es daher sehr viel gezielter und effektiver manipulieren können. :)

      Rilli, soweit alles richtig? ;D
      Ich glaube, für eine französische Hure ist Elatan ein bisschen zu provinziell.

      Kann man eigentlich mit Fäkalien töpfern? -- Tö.