Karten mit QGIS

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    • Karten mit QGIS

      Vorwort
      Eines vorweg: In diesem Tutorial geht es nicht darum, wie man besonders schöne oder stimmungsvolle Karten gestaltet und auch weniger darum, realistische Geländeformen wie Küstenlinien zu zeichnen. Dafür gibt es hier schon einige gute Anleitungen, von denen man sicher das eine oder andere für die ersten Schritte und die Nachbearbeitung übernehmen kann.
      Hier soll es aber mehr um "technische" Dinge gehen, genauer um die Verwendung eines Geoinformationssystems. Für die meisten wird das wohl "overkill" sein, aber es gibt durchaus Weltenbastler interessante Möglichkeiten, die sich durch die Verwendung von GIS ergeben:
      • Das genauere Ausmessen von Strecken unter Berücksichtigung der Verzerrung durch die Kartenprojektion.
      • Das Erstellen von Karten in verschiedenen Projektionen: Zum Beispiel eine Plattkarte als Textur für einen virtuellen Globus und eine ellipsenförmige oder sonstwie rundere Projektion für eine 2D-Übersicht.
      • Die Verwendung der Karte in anderen Anwendungen, die geographische Daten verwenden. Zum Beispiel könnte man damit eine zoombare Karte wie Google Maps oder OpenStreetMap für seine Welt bauen. Andere Anwendungen wären spezielle Projektionen (z.B. Kugelzweiecke - englisch "gores" - um damit einen Globus zu bekleben) oder das Erstellen von Kontinentalplatten für GPlates (gplates.org/).

      Verwendete Programme
      Für dieses Tutorial habe ich die folgenden Programme verwendet:

      Inhaltsverzeichnis


      Downloads
      • Weltkarte 2013-09-21.zip - Die alte Weltkartenskizze, die ich hier benutzt habe und die etwas misslungene Verkleinerung, an der ich die Bearbeitungsfunktionen erkläre
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"
    • Teil 1: Eine Vektorkarte importieren
      Der erste und mit der wichtigste Schritt ist das Importieren einer existierenden Karte. In diesem Teil geht es deshalb darum, eine Vektorkarte in Inkscape zu exportieren.
      Allerdings sollten die meisten Funktionen in irgendeiner Form in jedem anderen Vektorzeichenprogramm zu finden sein. Für dieses Tutorial benutze ich eine alte Skizze meiner Sapphiria-Karte. Allgemein sollte die Karte auf die reinen Umrisse beschränkt sein, also noch keine Effekte zur Verschönerung enthalten, aber in einem Zustand sein, in dem nur noch kleinere Bearbeitungen an den Formen nötig sind.

      Bevor man die Karte exportieren und in QGIS importieren kann, sollte die Karte zwei Bedingungen erfüllen:
      1.) Die Maßeinheiten der Karte sollten sich mit einem einfachen Faktor in Koordinaten umrechnen lassen. In meinem Beispiel benutze ich eine Plattkarte, in der jeweils 10px einem Längen- bzw. Breitengrad entsprechen. (Falls man keine Plattkarte gezeichnet hat, wird es etwas schwieriger, weil die Projektion noch angepasst werden muss. Mehr dazu später.)
      2.) Alle Elemente sollten einfache Polygon-Pfade mit geraden Linien sein. Dafür wählt man zunächst alle Objekte aus, die keine Pfade sind, also z.B. Kreise und Rechtecke und wandelt sie mit Pfad > Objekt in Pfad umwandeln um. Anschließend müssen alle Kurven in gerade Linien umgewandelt werden. Dazu wählt man mit dem Knotenwerkzeug (1) die runden Teile der Pfade aus und teilt sie mit (in der Regel mehrmals) Neuen Knoten in den gewählten Segmenten einfügen (2) in mehrere Untersegmente und wendet auf diese anschließend die Funktion Die gewählten Abschnitte in Linie umwandeln (3) an. Eventuell muss man hier etwas experimentieren, bis man einen guten Kompromiss aus "Rundheit" und einer nicht zu großen Anzahl Knoten gefunden hat.


      Wenn die Karte in einfache Linienzüge und Polygone umgewandelt ist, ändert man die Größe so, dass eine Maßeinheit einer Koordinateneinheit entspricht. Für eine Plattkarte bietet es sich an, eine Rechteckige Grundfläche zu haben, die alle Längen- und Breitengrade abdeckt. Dann kann man sie einfach zusammen mit den übrigen Flächen auswählen und auf die Maße 360 x 180 verkleinern oder vergrößern. Dabei sollte man die Konturen ausschalten, weil diese in Inkscape mit zur Größe gezählt werden, aber für die Karte nur die tatsächliche Fläche zählt.
      Anschließend muss die Karte noch so verschoben werden, dass der Nullpunkt der Bildkoordinaten auch dem der Kartenkoordinaten entspricht. Auch hier ist eine Grundfläche praktisch, denn mit ihr kann man alles markieren und an die Position -180 / -90 verschieben. Sobald die Karte endlich die richtige Größe und Position hat, ist man an einem guten Punkt angekommen, den Zwischenstand zu speichern.


      Im nächsten Schritt werden nämlich alle Elemente, die zu einer bestimmten Art gehören (z.B. alle Landmassen, alle Flüsse oder alle Straßen) ausgewählt und alle anderen entfernt. Dabei muss man auch darauf achten, dass Linien und Polygone getrennt werden, also man z.B. Flüsse und Seen eben nicht in eine gemeinsame "Gewässer"-Ebene packt.
      Für später kann es auch hilfreich sein, wenn man sinnvoll benannte Layer für einzelne Elemente oder zumindest Gruppen von Elementen hat. Ich habe z.B. in meinem Beispiel für jeden Kontinent einen eigenen Layer benutzt.
      Die gewählten Elemente exportiert man dann schließlich, indem man eine Kopie als *.dxf-Datei abspeichert. Dabei muss man noch darauf achten, im sich dann öffnenden Optionsfenster die richtige Basiseinheit auszuwählen.

      Um die Karte in QGIS zu importieren, startet man zunächst den QGIS Desktop und wählt dort im Menü die Option Layer > Layer hinzufügen > Vektorlayer hinzufügen. Dann wählt man im Auswahlfenster unter Quelle die exportierte .dxf-Datei aus.
      Daraufhin sollte sich ein weiteres Fenster mit dem Titel "Koordinatenbezugssystem-Auswahl" öffnen.
      Für eine Plattkarte wählt man hier ein Geographisches Koordinatensystem, üblicherweise "WGS 84". Wenn alles geklappt hat, sollten die Umrisse als Linien erscheinen, wobei die Koordinaten alle im Bereich -180 bis 180 und -90 bis 90 liegen sollten:


      Um die Polygone wieder in solche zu verwandeln, gibt es im Menü die Option Vektor > Geometrie-Werkzeuge > Linien zu Polygonen. Hier wählt man den Umzuwandelnden Layer (bei Importierten dxf-Dateien üblicherweise "entities") und einen Dateinamen, unter dem der neue Polygonlayer gespeichert werden soll. Auch hier muss ein Koordinatenbezugssystem (KBS) ausgewählt werden. Hier nimmt man einfach das gleiche wie zuvor.
      (Für Linienlayer bietet es sich an, sie auch mit Layer > Speichern unter als "Shapefile" zu speichern)
      Das Ergebnis sollte dann etwa so aussehen:

      Die letzten Schritte für den Import in QGIS müssen dann nur noch für alle übrigen Elemente wiederholt werden. In diesem Tutorial benutze ich aber nur einen Layer mit den Landmassen und die "Grundfläche" sollte auch in einem eigenen Layer sein, aber an den kleinen Fehlern werde ich ein paar Bearbeitungsfunktionen zeigen.
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    • Teil 2: Übersicht über die Toolbars und einfache Nachbearbeitung
      In diesem Teil geht es darum, eine Übersicht über die Kartenansicht zu geben und paar kleine Fehler auszubessern und die Karte etwas schöner darzustellen.

      Bevor es daran geht, zunächst ein kleiner Überblick über die vielen Toolbars. Die Position kann etwas unterschiedlich sein.

      • Die linke der obersten Toolbars ist für das Erstellen, Laden und Speichern von Projekten zuständig, was so eigentlich ziemlich selbsterklärend ist. Man sollte nur beachten, dass die Layerdaten und Projekt in getrennten Dateien gespeichert werden. Man kann also einmal importierte Objekte in mehreren Kartenprojekten gleichzeitig verwenden. Die beiden "Druckzusammenstellung"-Icons dahinter benutzt man, um die Karte als Grafik zu exportieren oder eben zu drucken.
      • Die nächste Toolbar rechts davon ist die Navigation, mit der man die Kartenansicht zoomen und verschieben kann. Sehr praktisch sind da auch die Funktionen, um zur Gesamtkarte oder einem gesamten Layer zu zoomen.
      • Als drittes findet man oben die Toolbar, mit der man Objektinformationen abfragen kann (Info-Symbol mit Zeiger), Objekte auswählen (gelbe Rechtecke), Dinge messen (Lineal-Symbol) und ein paar andere Funktionen, die hier (vorerst) nicht behandelt werden.
      • Ganz rechts findet man noch eine Toolbar mit zwei Hilfesymbolen.
      • Links in der zweiten Reihe der Oberen Toolbars befinden sich die "Digitalisierungswerkzeuge", also alles, um die Objekte auf der Karte von Hand nachzubearbeiten. ("Digitalisierung" bezieht sich auf die ursprüngliche Anwendung, Karten aus Papier in eine digitale Form zu bringen). Um sie benutzen zu können, muss erst mit dem gelben Bleistift-Icon der Bearbeitungsmodus aktiviert werden. Durch nochmaliges Klicken verlässt man den Bearbeitungsmodus wieder, wobei dann die Möglichkeit besteht, die Änderungen entweder zu speichern oder zu verwerfen.
      • Mit der nächsten Toolbar können Beschriftungen erzeugt und bearbeitet werden, aber auch hier mehr dazu später.
      • Die übrigen beiden Symbole in der mittleren Reihe sind für dieses Tutorial erstmal nicht relevant.
      • Die dritte Reihe enthält die erweiterten Digitalisierungswerkzeuge, die eventuell über Ansicht > Werkzeugkästen > Erweiterte Digitalisierungswerkzeugleiste aktiviert werden müssen.


      Aber jetzt zur eigentlichen Nachbearbeitung der Karte. Als erstes verschieben wir die Basisfläche in einen neuen Layer.
      Dazu aktivieren wir den Bearbeitungsmodus (1) und die Objektauswahl (2). Dann wählen wir die die Basisfläche mit einem Klick aus (3) und schneiden sie aus (4). Anschließend fügen wir sie mit Bearbeiten > Einfügen als > Neuer Vektorlayer wieder als neuer Layer ein, wobei wieder eine Ausgabedatei und das KBS ausgewählt werden muss.
      Der neue Layer sollte dann im "Layerfenster" links und auf der Karte angezeigt werden. Im Layerfenster kann man dann die Reihenfolge der Layer ändern und die Grundfläche unter die Kontinente verschieben.

      Danach sollte es etwas so aussehen:


      Das nächste Problem mit der Karte ist der "kaputte" Südkontinent: Vielleicht ist im ersten Teil beim Anpassen der Größe und Position ist etwas falsch gelaufen und normalerweise wäre das ein Grund, ein paar Schritte zurückzugehen und noch einmal von dort zu beginnen. Für dieses Tutorial zeige ich aber an den Fehlern, wie man die Formen auf der Karte nachbearbeiten kann.
      Als erstes verschieben wir die Punkte am Ostende der Karte. Dazu aktivieren wir im Bearbeitungsmodus das Knotenwerkzeug (1) und wählen einen der Eckpunkte ("Knoten") aus, der dann mit einem blauen Quadrat markiert sein sollte (2), während die übrigen als rote Quadrate erscheinen. Jetzt kann man den Eckpunkt mit der Maus verschieben, aber in diesem Fall soll die x-Koordinate auf exakt 180 gesetzt werden. Hierzu geben wir die Koordinate direkt in die Tabelle "Stützpunktbearbeitung" ein, wo die Zeile für den aktuellen Punkt markiert sein sollte (3). Das ganze wiederholen wir dann noch für den zweiten Punkt.

      Um einen neuen Eckpunkt einzufügen, klickt man einfach doppelt auf eine Kante, in der der Punkt eingefügt werden soll. Dieser Punkt kann dann wie vorher verschoben werden. In meinem Beispiel habe ich so die fehlende Ecke eingefügt und mit Hilfe der Stützpunkttabelle in die südwestliche Kartenecke bewegt.

      Als nächstes wäre noch der Streifen im Südwesten zu entfernen. Dummerweise ist er zu schmal, um ihn mit der Maus auszuwählen und jeden Punkt einzeln zu löschen funktioniert auch nicht. Deshalb werde ich im nächsten Teil eine weitere Auswahlmethode zeigen.
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    • Teil 3: Die Attributtabelle

      In diesem Teil geht es darum, den einzelnen Objekten Attribute zuzuweisen. Typische Attribute sind zum Beispiel die Namen eines Landes oder einer Stadt oder Bevölkerungszahlen.

      Um die Attribute anzusehen, öffnen wir die Attributtabelle mit dem grauen Tabellen-Icon rechts neben den Auswahl-Icons. Für mein Beispiel sieht die Tabelle so aus:

      Weil ich für jeden Kontinent einen eigenen Layer angelegt habe, steht dort jeweils in der Spalte "Layer" der Name des jeweiligen Kontinents.

      In der Attributtabelle lassen sich Objekte auswählen, indem man auf die Zahl am linken Rand klickt. In der Beispielkarte taucht der Kontinent "Prennoka" gleich zweimal auf. Man kann also beide einmal auswählen und schauen, welches Objekt der "echte" Kontinent ist und welches das Überbleibsel der Umwandlung. Hier ausgewählte Objekte werden auch in der Kartenansicht ausgewählt (und übrigens auch umgekehrt). In diesem Fall ist direkt die erste Spalte der Streifen, der anschließend mit dem roten Mülleimer-Icon gelöscht werden kann.
      Achtung: Um die Attributtabelle zu bearbeiten, muss wie bei den Digitalisierungswerkzeugen der Bearbeitungsmodus aktiv sein.

      Falls man später mehr Objekte hat, kann man diese auch nach Attributen sortieren, indem man auf die Spaltenüberschrift klickt, oder die Funktion "Objekte mit einem Ausdruck auswählen". Um z.B. alle Objekte mit dem "Layer"-Attributwert "Sablo" zu wählen, verwendet man den Ausdruck Layer='Sablo'.


      Als nächstes entfernen wir die überflüssigen Spalten, die beim Importieren erzeugt wurden: Dazu wählt man einfach die Funktion "Spalte Löschen" und wählt anschließend alle zu löschenden Spalten aus.


      Um eine Spalte hinzufügen, benutzt man entsprechend die Funktion "Neue Spalte". Im sich dann öffnenden Fenster muss neben dem Namen des Attributs auch der Datentyp und die "Breite" des Feldes ausgewählt werden. Die "Breite" ist die maximale Anzahl Zeichen bzw. die Gesamtanzahl Stellen des Attributs. Für Dezimalzahlen gibt die Genauigkeit an, wie viele der Stellen nach dem Komma stehen sollen.
      Für das Beispiel hier fügen wir ein Text-Attribut "Name" mit der Länge 25 hinzu und ein Dezimalzahl-Attribut "MQ" mit Breite 4 und Genauigkeit 1, also drei Stellen vor und eine Stelle nach dem Komma.
      Achtung: Attributnamen können nur maximal 10 Zeichen lang sein. Für längere Bezeichnungen kann aber später ein längeres Alias vergeben werden.


      Um Werte eingeben zu können, klickt man einfach doppelt auf die Tabellenzelle. Für dieses Beispiel kopieren wir aber stattdessen das "Layer"-Attribut ins "Name"-Attribut und berechnen zufällige Werte für die "MQ"-Spalte.
      Dazu öffnen wir mit dem Abakus-Symbol den Feldrechner. Dort wählen wir zunächst die Option "Vorhandenes Feld erneuern" und das Attribut "Name". Als Ausdruck geben wir einfach den Namen des zu kopierenden Feldes ein: Layer und bestätigen mit OK.

      Ähnliches machen wir auch noch einmal mit dem Attribut "MQ". Nur benutzen wir diesmal den folgenden Ausdruck, um Zufallszahlen zwischen 50 und 150 zu erzeugen: randf(50, 150)
      In der MQ-Spalte sollten daraufhin zufällige Zahlen stehen.
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    • Teil 4: Stile und Beschriftungen

      Dass wir die Namen in der Tabelle haben, ist ja ganz gut und schön, aber wie benutzt man sie, um damit Objekte zu beschriften?
      Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Man öffnet entweder die Layereigenschaften mit Rechtsklick auf den Layer im Layerfenster links und anschließend in der Auswahl links den Punkt "Beschriftungen", oder man benutzt das Icon "Layerbeschriftungseinstellungen" in der Toolbar.
      In jedem Fall sollte sich ein Fenster ähnlich wie dieses öffnen (je nach Methode mit oder ohne dem Auswahlmenü links):


      Hier ändern wir oben die Option "Keine Beschriftung" in "Diesen Layer beschriften" und wählen unter "Beschriften mit" das Attribut "Name".
      Darunter lassen sich noch einige Dinge wie die Textgröße, Schriftart und Effekte wie Schatten einstellen, aber auch die Platzierung der Beschriftungen. Aber fürs erste lassen wir diese übrigen Einstellungen erstmal so, wie sie sind.


      Als nächstes kümmern wir uns um die Farben der Objekte. Dazu öffnen wir die Layereigenschaften (Rechtsklick ins Layerfenster > Eigenschaften) und wählen dort "Stil". Hier kann man entweder entweder existierende Stile auswählen oder eigene zusammenstellen. Letzteres würde hier aber zu weit führen, da es hier wie bei den Beschriftungen unzählige Einstellungen und Kombinationsmöglichkeiten.

      Stattdessen wählen wir zunächst den Stil "green" für die Landmassen und "water" für die Wasser-Grundfläche. Das Ergebnis sollte dann etwa so aussehen:


      Wer will, kann aber auch etwas mit den Einstellungen experimentieren.
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    • Kannst du eventuell auch auf die Verwendung von Rasterkarten eingehen, oder funktioniert das grundsätzlich nur mit Vektorkarten?
      Theorie ist, wenn man alles weiß und nichts funktioniert.
      Praxis ist, wenn alles funktioniert und keiner weiß warum.
      Bei mir wird Theorie und Praxis vereint:
      Nichts funktioniert und keiner weiß warum!

      _________________________________________________________________________________________________________

      Erst wenn wir die Vergangenheit gelesen haben, können wir die Zukunft schreiben.
    • Was hast du denn für Rasterkarten und was möchtest du denn gerne damit machen? Je nachdem, was du vorhast, könnte es nämlich besser sein, sie erstmal in einem Vektorgrafikprogramm nachzuzeichnen.

      Grundsätzlich sind Rasterkarten nämlich 1.) speicherplatzintensiv, weil sie unkomprimiert gespeichert werden, und 2.) nicht direkt in QGIS zu bearbeiten.

      Als weltenbastlerisch interessante Anwendungen, für die sich Rasterkarten lohnen, fallen mir folgende ein:
      - Höhenkarten
      - Satellitenbilder
      - als Vorlage oder Hintergrund für Vektorkarten
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"
    • PolliMatrix schrieb:

      Was hast du denn für Rasterkarten und was möchtest du denn gerne damit machen? Je nachdem, was du vorhast, könnte es nämlich besser sein, sie erstmal in einem Vektorgrafikprogramm nachzuzeichnen.

      Habe leider keine Erfahrungen mit Vektorgrafikprogrammen. Welches würde man einem Noob da empfehlen?

      PolliMatrix schrieb:

      Als weltenbastlerisch interessante Anwendungen, für die sich Rasterkarten lohnen, fallen mir folgende ein:
      - Höhenkarten
      - Satellitenbilder
      - als Vorlage oder Hintergrund für Vektorkarten

      In erster Linie erstmal Höhekarten, siehe Profilbild. :D
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      Praxis ist, wenn alles funktioniert und keiner weiß warum.
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      Erst wenn wir die Vergangenheit gelesen haben, können wir die Zukunft schreiben.
    • Thalak schrieb:

      Habe leider keine Erfahrungen mit Vektorgrafikprogrammen. Welches würde man einem Noob da empfehlen?

      Ich weiß nicht, ob andere Programme "noob-freundlicher" sind, aber ich benutze Inkscape: Es ist kostenlos, hat einen großen Funktionsumfang und es verbreitet genug, dass man Tutorials zu verschiedenen Themen dafür findet.

      Thalak schrieb:

      In erster Linie erstmal Höhekarten, siehe Profilbild. :D

      Okay, ich werde mich in den nächsten Tagen mal damit beschäftigen. Wie man Rasterkarten importiert könnte ich schon zeigen.
      Allerdings weiß ich noch nicht, wie man am besten farbige Höhenkarten umwandelt, so dass man im GIS direkt die Höhenwerte hat. Mit Graustufen ginge das relativ einfach.
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    • PolliMatrix schrieb:

      Ich weiß nicht, ob andere Programme "noob-freundlicher" sind, aber ich benutze Inkscape: Es ist kostenlos, hat einen großen Funktionsumfang und es verbreitet genug, dass man Tutorials zu verschiedenen Themen dafür findet.
      Seconded.

      Polli, ich bin echt beeindruckt, was du da an Aufwand in so kurzer Zeit hinbekommen hast! :o Ich werd mir dieses Tut auf alle Fälle zu Gemüte führen, sobald meine Prüfungen rum sind! Vielen Dank dir!!!
      Ich glaube, für eine französische Hure ist Elatan ein bisschen zu provinziell.

      Kann man eigentlich mit Fäkalien töpfern? -- Tö.


      Über meine Welt Lacerta:
      Die Welt Lacerta -- Das Reich Fálorej
    • PolliMatrix schrieb:

      Ich weiß nicht, ob andere Programme "noob-freundlicher" sind, aber ich benutze Inkscape: Es ist kostenlos, hat einen großen Funktionsumfang und es verbreitet genug, dass man Tutorials zu verschiedenen Themen dafür findet.
      Ok, vielen Dank, ich schau mir das mal an und vielleicht komm ich damit ja zurecht.

      PolliMatrix schrieb:

      Ok ich werde mich in den nächsten Tagen mal damit beschäftigen. Wie man Rasterkarten importiert könnte ich schon zeigen.
      Allerdings weiß ich noch nicht, wie man am besten farbige Höhenkarten umwandelt, so dass man im GIS direkt die Höhenwerte hat. Mit Graustufen ginge das relativ einfach.

      Vielen Dank schon mal, das wäre super von dir. Bzgl. der Höhenkarte könnte ich die auch in eine schwarz-weiße Heightmap verwandeln, wenn das dann eher funktioniert....
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      Praxis ist, wenn alles funktioniert und keiner weiß warum.
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      Erst wenn wir die Vergangenheit gelesen haben, können wir die Zukunft schreiben.
    • Ich verwende Corel Draw. Nachdem meine Version X5 unter Win 10 nicht mehr voll unterstützt wird, wollte ich mal auf Inkscape wechseln, aber das hat einfach nicht die volle Funktionalität. Letztendlich bin ich wieder zu Draw zurückgekehrt und lebe jetzt eben damit, dass man bei den Menüs erst etwas sieht, wenn man mit der Maus drüber fährt.

      Mei. Fazit: Inkscape ist ok, aber wenn man viel Vektorgrafiken machen will, dann lohnt es sich in Draw zu investieren. Und sobald die X8 home&student, draußen ist, sollte die X7 nochmal billiger werden, dann steige ich um und bin das Win10-Problem los
      Wenn Gott allwissend ist, weiß er dann auch wie Papiertaschentücher schmecken?
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