[Sanktuaria] Länder und Völker

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    • Nemedon schrieb:

      Also allesamt reine Naturgötter, sprich Götter die Aspekte der natürlichen Umwelt vertreten. Praios stellt allerdings ein krasses Gegenteil dazu dar. Existieren keine Götter die ein Zwischenstadium darstellen oder ähnlich Praios eher menschlich-spirituell ausgelegt sind? Eine höheres geistiges Ziel anstreben?
      Die Götter wurden überarbeitet, ich mache gleich mal nen neuen Thread für Götter, Religion und sowas.


      Faxion schrieb:

      1. Benennungen
      Grüner Wald und Schattenwald sind zwar ausgesprochen aussagekräftig, bringen aber finde ich nicht so ein mystisches Bild rüber. Etwas kunstvolleres hätte vielleicht besser zu einem ja doch sehr mythischen Ort gepasst. Alte Götter stößt mir auch böse auf, weil es mich einfach zu sehr an das Lied von Eis und Feuer erinnert.
      Ja, Benennung ist nach wie vor meine große Schwäche :D Grüner Wald ist wahrscheinlich nur ein Arbeitstitel, Schattenwald könnte bestehen bleiben, da er für die Kartographen tatsächlich größtenteils unbekannt und schattenhaft ist. Niemand weiß, wie groß er wirklich ist und was dahinter liegt.

      Faxion schrieb:

      2. Die Politik
      Verstehe ich vermutlich noch nicht so ganz - es gibt als Fürsten und Barone und keine Grafen als Zwischenstufe? Diese sind wie ich heraus gelesen habe mehr oder weniger unabhängig und werden nicht von einer höheren Instanz regiert abgesehen von dem Rat, der ja selbst aus den Mächtigsten von ihnen gebildet wird? Wer entscheidet dann, wer Fürst ist und wer nur ein Baron? Wenn es generell Rivalität zwischen den Häusern gibt kann ich mir halt schwer vorstellen, dass ein ambitioniertes Geschlecht als Baron "stecken bleibt".
      Da hast du natürlich Recht :D Ich habe mich bisher nur auf eine Art Feudalsystem festgelegt, wie die einzelnen Titel lauten werden, weiß ich noch nicht sicher. Zwischenstufen gibt es natürlich.
      Wer bestimmt, wer Fürst und Baron ist? Ich kann mir denken, dass jede adelige Familie sich in eine Fürstenposition kämpfen könnte, wenn sie sich gegen ihre Konkurrenten durchsetzt. Wenn ein kleiner Landlord genug Macht ansammelt, kann er gegen seinen Herren rebellieren und seinen Platz einnehmen. Rivalen seines Herren könnten den Aufstand ja sogar unterstützen, um einen ungeliebten Gegner loszuwerden. Es ist also eine Art ständiger Wandel.
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    • Ambicatus schrieb:

      Da hast du natürlich Recht Ich habe mich bisher nur auf eine Art Feudalsystem festgelegt, wie die einzelnen Titel lauten werden, weiß ich noch nicht sicher. Zwischenstufen gibt es natürlich.
      Wer bestimmt, wer Fürst und Baron ist? Ich kann mir denken, dass jede adelige Familie sich in eine Fürstenposition kämpfen könnte, wenn sie sich gegen ihre Konkurrenten durchsetzt. Wenn ein kleiner Landlord genug Macht ansammelt, kann er gegen seinen Herren rebellieren und seinen Platz einnehmen. Rivalen seines Herren könnten den Aufstand ja sogar unterstützen, um einen ungeliebten Gegner loszuwerden. Es ist also eine Art ständiger Wandel.
      So ein dynamisches Wechselspiel zwischen Häusern finde ich spannend, das gefällt mir! Hast du schon ungefähre Ideen im Kopf, wie groß die Ausmaße davon sind bzw. wie viele adelige Familien es in Kessing etwa gibt? Die Acht an der Spitze müssten ja schon ein ganz schönes Gefolge zusammen haben.

      Die von dir eingefügte Karte gefällt mir auch. Die Zivilisationen scheinen sich ja wirklich sehr auf den Westen zu konzentrieren, sind das Gebirge am Ostrand und der Gelbe Rücken (den Namen mag ich) ähnlich schlecht erforscht wie der Schattenwald?

      Freue mich schon auf den Thread zu den überarbeiteten Religionen und weitere Informationen über die verschiedenen Länder :thumbup:

      Liebe Grüße, Marc
      ???
    • So, da ich jetzt endlich eine vernünftige Karte hochladen konnte (wenn auch in schlechter Quali) ein paar Worte dazu.

      Braun ist Gebierge, dunkelgrün ist Wald, dunkeldunkelgrün ist der besonders dichte Schattenwald, hellgrün ist Grasland und gelb ist vegetationsarme Steppe oder Taiga. Blaue Linien sind natürlich Flüsse, rote Linien sind Grenzen zwischen Ländern und gestrichelte rote Linien sind Grenzen innerhalb der Länder (Provinzen etc.), die ich aber bisher noch nicht überall eingefügt habe.

      Ein paar Worte zu den einzelnen Provinzen Sanktuarias, das durch einen Schusselfehler meinerseits auf der Karte Sanktuarien heißt :schild:



      Tuarien


      Tuarien ist die größte und mächtigste Provinz des Reiches. Das Hauptland Tuariens befindet sich in der südlichen Hälfte der Provinz. Dort sind die größten Städte des gesamten Reiches zu finden. Die nordöstliche Region ist eher abgelegen, dort lebt man vor allem von der Landwirtschaft. Im größten Teil Tuariens folgt man einer wärmeren Auslegung des Praiosglaubens (südlicher Kanon), geprägt von Mitleid, Nächstenhilfe und dem Bestreben, Gutes zu tun. Je weiter man an die beiden nördlichen Provinzen herankommt, desto strenger und härter wird der Glaube (nördlicher Kanon). Das kommt daher, dass im Süden einst die Gottheit Sol verehrt wurde, die unter anderem für Barmherzigkeit und Mitleid stand. Die Göttin ist verschwunden (mehr im Religionsthread), aber die Geisteshaltung hat sich im Praiosglauben gehalten.
      Durch den Zusammenschluss mit den anderen Provinzen ist Tuarien die reichste und mächtigste Provinz von allen, vor allem Kaldrau und Galderaan sind von ihr abhängig. Die Hauptstadt des sanktuarischen Reiches befindet sich in Tuarien (nicht eingezeichnet, südlich des Wortes "Tuarien in der Mitte des Flusses), wichtige Entscheidungen werden hier getroffen. Hier befindet sich das Zentrum des Reiches und der ganzen Region.
      Das alte tuarische Reich (vor der ganzen Praiosgeschichte) reichte etwa bis an das Wort "Sanktuarien" auf der Karte heran, die nördlichen Gebiete kamen erst später dazu, als die Bewohner dieser Landstriche zum Praiosglauebn konvertierten.


      Hjaltingen


      Nach Tuarien ist Hjaltingen die zweitmächtigste Provinz. Die Hjaltinger sind ein relativ altes Volk, aber ein junges Land. Erst durch die gesellschaftlichen Strukturen und die Verwaltung der Kirche wurde diese Region überhaupt zu einem verwaltbaren Land, davor prägten lokale Anführer, Ältestenräte und komplett unregierte Gegenden das politische Bild. Die Hjaltinger sind ein sehr freiheitsliebendes Volk, was auch religiös bedingt ist. Der Glaube an ihren Gott Onir ist noch immer weit verbreitet, vor allem auf den Inseln haben die alten Lebensweisen überdauert. In einigen Gegenden sind sogar noch die alten Machtstrukturen geblieben, hier herrscht die Kirche nur auf dem Papier.
      Wirtschaftlich profitiert Hjaltingen in jüngster Zeit enorm vom Handel mit Tamworth, einem Reich südwestlich des Kontinentes auf der Karte. Außerdem spielt natürlich die Fischerei eine große Rolle, wobei die Jagd auf Wale aus religiösen Gründen kaum ausgeübt wird (Wale gelten als heilige Tiere). Im Binnenland wird außerdem auf dem fruchtbaren Marschboden Landwirtschaft betrieben.
      Hjaltingen ist eine junge, aber mächtige Provinz, die sich vorerst mit der tuarischen Vorherrschaft abgefunden hat, da diese ja durchaus Vorteile bringt, aber mit wachsendem Selbstbewusstsein seinen eigenen Weg geht. Für die Zukunft wird plane ich, dass Hjaltingen sich abspalten und in dem Hjaltischen Seebund neu organisieren wird. Aber das ist noch Zukunftsmusik...


      Kaldrau

      Kaldrau liegt im bergigen Nordwesten des Landes. Landwirtschaft ist nur eingeschränkt möglich, viele Nahrungsmittel müssen aus Tuarien importiert werden. Dafür ist es reich an Ressourcen wie Eisen, Gold, Silber und Kupfer. Es gibt viele Minen und Steinbrüche, nur entlang des Flusses wird hauptsächlich Landwirtschaft betrieben. Entstanden ist die Provinz aus einem unbedeutenden, kleinen Bergkönigreich. Durch die Unterstützung aus dem Rest des Landes ist Kaldrau mächtiger geworden, da es jetzt eine größere Bevölkerungszahl ernähren kann. Trotzdem ist Kaldrau noch unterentwickelt, große Städte gibt es fast nur im Süden und entlang des Flusses. Diese Provinz spielt keine große Rolle in der Welt. Der Praiosglaube ist allgemein verbreitet, die unbedeutenden lokalen Götter vergessen. Kaldrau ist eher dem nördlichen Kanon zuzuordnen, doch verglichen mit Galderaan und Okt sind sie eher "weich".


      Galderaan

      Das Leben in Galderaan ist hart. Die Winter sind eiskalt, im Sommer fällt kaum genug Regen, um das karge Land zu bewirtschaften, es gibt keine Flüsse, um Handel zu betreiben und die Menschen werden immer ärmer und ärmer, während sich in Tuarien die feinen Kirchenleute ihre Dächer mit Gold decken (metaphorisch). Trost finden die Bewohner in ihrer Religion. Sie glauben an den nördlichen Kanon und sind sehr strenggläubig und wollen sich darin auch von dem reichen Tuarien abgrenzen.
      Diese soziale Unzufriedenheit und die Strenggläubigkeit machte sich der "Orden der Ewigen Flamme" zunutze. Dieser ehemalige Monsterjägerorden vertritt eine extrem praiotische Auslegung. Nachdem er unter Belael, ihrem neuen Führer, eine Menge Unterstützer gewonnen hatte, trat er in Galderaan einen Aufstand gegen die Kirche los. Innerhalb kürzester Zeit fielen ihnen die meisten Städte der Provinz in die Hände. Der größte Teil der Städte Galderaans wird nun von dem Orden als "Goldene Allianz" kontrolliert. Sanktuarien und Okt befinden sich momentan seit zwei Monaten im Krieg mit dieser neuen Macht, aber der einbrechende Winter macht es schwer, Städte zu belagern. Während der Bürgerkrieg langsam ins Rollen kommt, machen immer mehr Gerüchte die Runde, dass es sich bei Belael um einen Seraphim (eine Art Engel) handle, andere Gerüchte sprechen von magischen Fähigkeiten und wieder andere Gerüchte bezeichnen ihn als einen Dämonen.
    • Faxion schrieb:

      Hast du schon ungefähre Ideen im Kopf, wie groß die Ausmaße davon sind bzw. wie viele adelige Familien es in Kessing etwa gibt?
      Naja, die acht mächtigsten Familien (ich nenne sie mal Hochadel) und ihre Vasallenfamilien machen schon den größten Teil aus, aber es gibt auch einige mächtigere Familien, die zum Beispiel erst vor kurzer Zeit aus dem Hochadel geflogen sind und auf ihre Rückkehr hinarbeiten. In manchen Gegenden Kessings gibt es allerdings auch so wenig Infrastruktur, Städte, Ressourcen außer Holz etc., dass die Zahl der Familien hier äußerst gering ist. Eine genaue Zahl kann ich dir aber nicht nennen.

      Faxion schrieb:

      Die Zivilisationen scheinen sich ja wirklich sehr auf den Westen zu konzentrieren, sind das Gebirge am Ostrand und der Gelbe Rücken (den Namen mag ich) ähnlich schlecht erforscht wie der Schattenwald?
      Ja, jedenfalls die Zivilisationen, die den Menschen dort bekannt sind. Man weiß von Zivilisationen südlich des Gelben Rückens, dieser ist nämlich etwas besser erforscht. Das Khorr-Gebirge im Nordosten ist ebenfalls besser erforscht als der Schattenwald, aber die Zeit großer Expeditionen und Entdeckungsreisen bricht grade erst heran, es gab noch nicht viele ernstzunehmende Versuche, den Schattenwald oder das Khorr-Gebirge zu durchqueren.

      Nemedon schrieb:

      Gibt es bei dir wirklich Salem?
      Ja. Wieso?
    • Geisterstund' - meine Stund'.

      Ambicatus schrieb:

      Nemedon schrieb:

      Gibt es bei dir wirklich Salem?
      Ja. Wieso?

      Salem ist ein sehr bekannter Name, der sofort die Assoziation zu den Hexenprozessen in Salem (Link) weckt. Doch wenn du dem ersten Link aus dem Zitat oben nicht folgen magst, zähle ich dir gerne auch ein paar Dinge auf: Sehr viele Orte und Dinge tragen diesen Namen. Sei es als Erwähnung im alten Testament, als Titel einer recht bekannten Fernsehserie und in Romanen (z.B. von Stephen King), als Namensvariante von Salim, eine Zigarettenmarke gleichen Namens, X Ortschaften vor allem in den USA, der Name der Reichsabtei / Schloss Salem in Deutschland u.v.a.m.



      Ambicatus schrieb:

      Hjaltingen

      Nach Tuarien ist Hjaltingen die zweitmächtigste Provinz. Die Hjaltinger sind ein relativ altes Volk, aber ein junges Land. Erst durch die gesellschaftlichen Strukturen und die Verwaltung der Kirche wurde diese Region überhaupt zu einem verwaltbaren Land, davor prägten lokale Anführer, Ältestenräte und komplett unregierte Gegenden das politische Bild. Die Hjaltinger sind ein sehr freiheitsliebendes Volk, was auch religiös bedingt ist. Der Glaube an ihren Gott Onir ist noch immer weit verbreitet, vor allem auf den Inseln haben die alten Lebensweisen überdauert. In einigen Gegenden sind sogar noch die alten Machtstrukturen geblieben, hier herrscht die Kirche nur auf dem Papier.
      Wirtschaftlich profitiert Hjaltingen in jüngster Zeit enorm vom Handel mit Tamworth, einem Reich südwestlich des Kontinentes auf der Karte. Außerdem spielt natürlich die Fischerei eine große Rolle, wobei die Jagd auf Wale aus religiösen Gründen kaum ausgeübt wird (Wale gelten als heilige Tiere).
      Jedem alten DSA-Hasen dürfte sofort klar sein, welche Ecke Aventuriens dafür Pate stand. Die Parallelen zu den Hjaldingern sind frappierend. Sorry. :-/
      Doch vermutlich lege ich die Messlatte zu hoch an. So lange du und deine Rollenspiel-Runde damit klar kommen, ist das selbstverständlich ok. Ich persönlich liebe die Thorwaller mit ihren Eigenheiten in Aventurien.
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

      Damokles-Sternenring - meine kleine Galaxie
      Rollenspiel-Anekdoten
    • Ich bin dem Link gefolgt, aber dass viele Orte Salem heißen ist für mich kein Grund, den Namen nicht zu wählen. Ich wusste nicht ganz, was du meintest :D Den Namen habe ich bewusst gewählt, weil er bestimmte Assoziationen weckt, ohne, dass es EINE Sache gibt, die man damit verbinden würde. Ich denke dabei an alte Städte und Menschen wie Jerusalem und Methusalem, gleichzeitig aber auch an diese Hexengeschichte, irgendwo bei H.P. Lovecraft kommt das glaube ich auch vor, in manchen Spielen (wie etwa Fallout 49 heißen manchmal Gegenden so...diese Verbindung aus Altem und Unheimlichen beschreibt finde ich die Atmosphäre Salems sehr gut.


      Nemedon schrieb:

      Jedem alten DSA-Hasen dürfte sofort klar sein, welche Ecke Aventuriens dafür Pate stand. Die Parallelen zu den Hjaldingern sind frappierend. Sorry.
      Doch vermutlich lege ich die Messlatte zu hoch an. So lange du und deine Rollenspiel-Runde damit klar kommen, ist das selbstverständlich ok. Ich persönlich liebe die Thorwaller mit ihren Eigenheiten in Aventurien.
      Jap, das ist aus DSA geklaut und stammt aus der Zeit direkt vor der ersten Runde. Ich war total im Stress und brauchte schnell noch etwas Hintergrund.
      Allerdings hat DSA die Thorwaler ja auch nicht alleine erfunden. Wie bei vielen anderen Sachen sind die Parallelen zu der echten Welt sehr offenkundig. Blonde Krieger, die Runen malen, mit Hacksilber zahlen und auf Inseln im Norden leben? Das sind natürlich unschwer erkennbar die Wikinger. Eine starke Seemacht mit einer Mischkultur aus Orient (tulamidisch) und europäisch (mittelländisch), die brutal mit ihren Kolonien umgeht und super reich ist? Spanien zur Zeit ihrer Kolonien. Das Hosrareich ist Frankreich, das Mittelreich ist Deutschland, das Bornland ist Polen unter der Herrschaft des Deutschen Ordens etc. Auch die Schöpfungsgeschichte mit Titanenkriegen oder so ist jetzt nicht wirklich neu.
      Klar, Hjaltingen habe ich aus Zeitdruck relativ ungefiltert übernommen, aber das hat auch DSA mit realen Dingen getan. Ich behaupte, außer besagter Gegend und dem Wort "Praios" habe ich nicht mehr oder weniger abgekupfert als andere auch.
    • Ich bin dem Link gefolgt, aber dass viele Orte Salem heißen ist für mich kein Grund, den Namen nicht zu wählen. Ich wusste nicht ganz, was du meintest :D Den Namen habe ich bewusst gewählt, weil er bestimmte Assoziationen weckt, ohne, dass es EINE Sache gibt, die man damit verbinden würde. Ich denke dabei an alte Städte und Menschen wie Jerusalem und Methusalem, gleichzeitig aber auch an diese Hexengeschichte, irgendwo bei H.P. Lovecraft kommt das glaube ich auch vor, in manchen Spielen (wie etwa Fallout 49 heißen manchmal Gegenden so...diese Verbindung aus Altem und Unheimlichen beschreibt finde ich die Atmosphäre Salems sehr gut.
      Also mir würde jetzt spontan einfallen, einfach die Schreibweise zu ändern. Shaelem, Selaem oder was weiß ich...vielleicht wäre es dann weniger offensichtlich ;D Man denkt da halt wirklich sehr schnell an Hexen, ich zumindest. Prinzipiell finde ich die Namenswahl da aber gar nicht schlimm, solange es zum Ort passt.
      Klar, Hjaltingen habe ich aus Zeitdruck relativ ungefiltert übernommen, aber das hat auch DSA mit realen Dingen getan. Ich behaupte, außer besagter Gegend und dem Wort "Praios" habe ich nicht mehr oder weniger abgekupfert als andere auch.
      Hm, aber nur weil es Usus ist, muss man es ja nicht tun? Natürlich basieren die meistens Fantasy Welten auf realen Vorbildern, manche sogar sehr, sehr stark (Westeros, die Warhammer Welt...), der Trick ist dabei wohl, auch ganz neue, eigene Inhalte hinzuzufügen? Auch der Mix von Kulturen kann etwas reißen, ich mein, Rohan ist ein Land mit Wikinger-Reitern...

      Mach dir aber keinen zu großen Kopf darüber - Solange die Welt stimmig ist, ist alles gut.
      ???
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