[WIBA 2016]Ergebnisse & Bastelthread

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    • [WIBA 2016]Ergebnisse & Bastelthread

      In diesem Thread kommen die Ergebnisse des Winterbasteln 2016.
      (Link zum Aufgabenthread)

      Das Winterbasteln ist im Gegensatz zur WBO kein Wettbewerb, es geht einfach darum, sich Anregungen zum Basteln zu holen, einmal was anderes zu machen. Besonders soll auch der Schwerpunkt nicht auf dem fertigen Produkt liegen, sondern auf dem Prozess - es ist also erwünscht, darüber Auskunft zu geben, wie es einem gerade mit einer Aufgabe geht. WIBA steht auch für "Work in Brogress, ahahaha!" (sorry, der musste sein...) Für lange fertige Aufsätze zu einer Aufgabe ist das Du-und-Deine-Welt-Forum ein geeigneterer Ort (gerne kann man von hier dorthin verlinken).

      Los geht's. :)
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Aufgabe für Jundurg: Erzähl doch mal etwas über ein paar issoyische Kulturen und/oder Städte von deiner feinen Brettspiel-/Weltkarte.

      Hmm, das könnte ich als Mammutprojekt auffassen, zu jeder Stadt einen Artikel zu schreiben... oder ich lass es. Hab mir fürs erste die Städte Süd-Antitons vorgenommen; eine sowieso etwas stiefmütterlich behandelte Gegend. Mal sehen, was ich finden kann.
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    • @Jundurg: Wie viel es wird, überlasse ich mal ganz dir.

      quote]Bastle doch mal ein Tier, das man essen kann.[/quote]
      So, ich habe mal meine Liste zum Basteln Tieren und Pflänzchen bemüht und bin auf einige, brauchbare Ergebnisse gestoßen:
      • Orange - Strand - Rost - Kriecher: Vielleicht eine Art Wurm oder Raupe, deren Speichel Eisen zersetzen kann. Etwa fingerdick.
      • Braun - Küste/Riff - Riesen - Glotzer: Plattffisch, der sich im Sand verkriecht und nur die Augen gucken heraus.
      • Oliv - Fluss/Bach - Borsten - Löffel: Tier (Insekt? oder vielleicht sogar eine Art Hase?), dass an flachen Flussläufen lebt und mit seinen Borstenhaaren wie ein Wal kleine Tierchen und Algen aus dem Wasser filtert.
      • Rot - Eis - Klapper - Hirsch: Vielleicht ein knallroter Eisvogel/Storch?
      • Braun - Wald - Aas - Dieb: Aasfressener Vielfraß?
      • Braun - Moor - Frost - Biber: Brauner Moorbiber
      • Transparent - Fluss/Bach - Leder - Eidechse: Mal aufheben. Da geht was.
      • Rot - Steppe - Bart - Kamel/Dromedar: Rotes Kamel mit besonders langem Fell am Kinn.

      Essen kann man sie bestimmt alle - ob sie schmecken ist die andere Sache. Bis jetzt hab ich bei den ersten Beide die meiste Hoffnung, um aus ihnen etwas Schmackhaftes zu machen. Allerdings könnten die Kamelhöcker auch besonders zart sein... ^^
      "Barbarism is the true nature of mankind. Civilisation is unnatural!" - Conan
      "Das ist KEIN Müll! Das ist MEINE WELT!" - Rilli
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    • Trajan schrieb:

      Was war das für eine Methode, Logan? Irgend ein Generator?

      Ja. Ist eine Exceltabelle (LINK). Brauchst halt noch ein Würfeltool, um die Ergebnisse zu ermitteln. Ich empfehle den von Donjon.

      Einfach oben in der Zeile vom Würfeltool folgende Zeile eingeben: 1d20 | 1d30 | 1d75 | 1d86 und in der Exceltabelle die Spalten C, D, E und G entsprechend auslesen.

      Beispiel: 7 | 16 | 8 | 53 => Braun | Fluss/Bach | Teufel/Dämon | Fliege

      Für Pflanzen lautet die Würfelformel 1d20 | 1d30 | 1d53 | 1d22 und die Spalten C, D, F und H auslesen.

      Und wenn es jemand hier gibt, der sich mit Programmierung auskennt, für einen richtigen Randomgenerator wäre ich echt dankbar. :)
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    • Ich interpretier meine Aufgabe jetzt mal so, dass ich mir vornehme, die Kultur der Zadanx und deren Hauptstadt Ailahumm mal total rundzuerneuern. Sie haben es dringend notwendig, ich hab da im Moment nur Araber und Fremen im Kopf, und das passt eigentlich so überhaupt nicht mehr.

      Also: Alle Wüstenvolkklischees rausschmeißen. This shall be the plan. :)
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    • So, dann teile ich hier mal meine bisherigen Fortschritte. :)

      Meine Aufgabe von Salyan lautete ja folgendermaßen:

      Salyan schrieb:

      Aufgabe für Trajan: Mach doch mal was zu deiner vierten Rasse auf Lacerta, die da so alleine im Westen lebt. =)

      Wer gerne wüsste, was es damit genau auf sich hat, der gucke einfach in den relevanten Weltvorstellungs-Thread unter "Die vier Rassen Lacertas".

      Meine erste Überlegung war folgende: Als ich mit dem Basteln von Lacerta begonnen habe, war es eine bewusste Entscheidung, den westlichen Kontinent erst mal unbeachtet und mysteriös zu belassen, da ich einen Ort haben wollte, wo ich meine etwas abgefahreneren Bastelideen ansiedeln kann, die sonst nirgendwo hinpassen. Die Gefahr daran, die mir erst klar wurde, als ich meine Aufgabe von Salyan erhielt, ist natürlich, dass ich mich nie an den westlichen Kontinent heran wage und er auf ewig so unbefriedigend unbekannt da sitzen bleibt. Daher bin ich sehr dankbar dafür, dass ich mich nun damit beschäftigen muss. :thumbup:

      Trotzdem will ich aber nichts dort basteln was mir zu viele Vorschriften macht, die mich beim zukünftigen Basteln allzu sehr einschränken. Ich will einen Ort, wo nach wie vor so ziemlich alles (irgendwie) möglich ist. Also war meine erste Festlegung, dass der westliche Kontinent ein besonders magischer Ort ist. Da Magie auf Lacerta ein Rohstoff ist, der verbraucht werden kann, heißt das dann wohl, dass sich dort besonders viel Magie befindet, in Form des magischen Metalls Thaumasium.

      Der nächste Gedanke war dann, dass meine vierte Rasse irgendeine Art von magischer Affinität besitzt, die sie besonders mächtig/mysteriös/cool macht. ;D Außerdem will ich mich nicht von Anfang an auf ein bestimmtes Aussehen oder Verhalten für die vierte Rasse festlegen, da mich auch das in Zukunft mehr einschränken würde, als mir lieb ist. Daher habe ich entschieden, dass die vierte Rasse eigentlich eine ganze Gruppe verwandter, aber verschiedener Rassen darstellt, die aus Unwissenheit von den anderen drei Rassen Lacertas (Menschen, Oger, Gnome) als eine Rasse angesehen wird. Dann kann ich in Zukunft immer wieder neue Varianten erfinden, ohne alles wieder umändern zu müssen.

      Außerdem wird es Zeit, dass ich der "vierten Rasse" irgendeinen sinnvollen Namen gebe, mit dem ich arbeiten kann. Ich habe mich bei Lacerta dafür entschieden, meinen Rassen Namen zu geben, die den meisten Leuten schon bekannt sind, einfach damit man sich von Anfang an irgendwas darunter vorstellen kann, auch wenn sich z.B. ein "Gnom" auf Lacerta in vielerlei Hinsicht von dem unterscheidet, was man sich in der Regel unter einem Gnom vorstellt. Diese Praxis will ich nun für die vierte Rasse fortsetzen. Daher taufe ich sie hiermit aufgrund ihrer magischen Affinität und ihrer Mysteriosität auf den Namen Dämonen.

      Eine Aussage aus meiner ursprünglichen Weltvorstellung will ich allerdings revidieren. Nämlich die Aussage, dass Menschen, Oger und Gnome noch keinerlei Kontakt zu den Dämonen hatten. Ich finde es nämlich cooler, wenn es früher auf der ganzen Welt Dämonen gegeben hat, als Magie noch weiter verbreitet war. Damals lebten Dämonen auch auf den östlichen Kontinenten und jagten den anderen Rassen mit ihrer magischen Macht Furcht und Schrecken ein. Als allerdings im Osten der Großteil der Magie verbraucht wurde, verschwanden fast alle Dämonen dort, während sie im stark magischen Westen noch überleben konnten. Vielleicht gibt es ja noch ganz ganz selten und vereinzelt auch noch Dämonen im Osten, an ganz besonders magischen Orten...

      Das heißt ja dann quasi, dass Dämonen magische Energie zum Überleben brauchen. Cool, das klingt gut! :D Ui, wie wäre es hiermit: Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Magie zu speichern. Die häufigste natürliche Möglichkeit ist, dass sich Magie im Metall Thaumasium ablagert. Aber es gibt auch Lebewesen (z.B. eben Dämonen), die Magie direkt in ihren Körpern speichern können und sie so direkt einsetzen können, im Gegensatz zu Menschen, die magisches Thaumasium verwenden müssen, um Magie zu nutzen.

      Ja, das klingt schon alles ganz gut. :) Eine Frage, die mich jetzt noch beschäftigt, ist warum der Westkontinent so viel magischer ist als der Rest der Welt. Da hab ich zwei Ideen dazu. Einerseits gibt es auf dem Westkontinent nur Dämonen, also keine anderen Rassen, die die ganze magische Energie verbrauchen. Vielleicht ist das ja der Grund warum dort noch so viel Magie übrig ist... Aber ich glaub das kann nicht der alleinige Grund sein. Ich denke da muss ich mir noch irgendwas einfallen lassen. Da kommt mir eine Idee von Jerron in meinem ursprünglichen Vorstellungsthread ganz gelegen. Er meinte damals:

      Jerron schrieb:

      Du hast die dem Thaumasium innewohnende Magie mit Erdöl verglichen. Da drängt sich die Frage auf, wie denn die Magie damals in das Gestein hineingekommen ist. Sind das vielleicht die fossilen Überreste von Einhörnern, Drachen und Feen? ;D Und was passiert mit Magie, nachdem sie verbraucht wurde? Wird in magisches CO2 umgewandelt?

      Das mit den fossilen Überresten von Einhörnern lasse ich zwar doch lieber sein (so cool das auch sein mag!), aber mir gefällt da die Vorstellung eines "magischen Kreislaufs": Magie lagert sich im Thaumasium ab, bis sie durch Verwendung wieder in die Luft freigesetzt wird. Dort steigt sie in die Atmosphäre auf und bleibt dort so lange, bis sie irgendwann wieder auf die Erde herab fällt und von Thaumasium aufgenommen werden kann. Und was die Erklärung für die viele Magie im Westen angeht: Ich stelle mir das Ganze so vor, dass in der Atmosphäre magische Strömungen existieren, die die Magie weite Strecken zurücklegen lassen, bis sie wieder den Boden erreichen. Diese Strömungen sind völlig unabhängig von allen anderen meteorologischen Vorgängen wie Wind und Niederschlag, und die allermeisten von ihnen führen zufällig zum westlichen Kontinent. Daher sammelt sich die Magie auf ganz natürliche Weise dort.

      Hui, da hab ich an einem Nachmittag vermutlich viel mehr gebastelt als im gesamten vergangenen Jahr. Und es hat wieder richtig Spaß gemacht!!! :klatsch: Ich muss unbedingt bald weiter machen!

      Ich hoffe, ihr findet meine Gedankengänge auch halbwegs interessant! ;)
      Ich glaube, für eine französische Hure ist Elatan ein bisschen zu provinziell.

      Kann man eigentlich mit Fäkalien töpfern? -- Tö.


      Über meine Welt Lacerta:
      Die Welt Lacerta -- Das Reich Fálorej
    • Ich hoffe, ihr findet meine Gedankengänge auch halbwegs interessant!

      Anderen beim Basteln zugucken ist spannend. Zumindest für mich. :)

      Ich denk auch mal ein bisschen laut.
      Bei den Zadanx, die im Süden von Issoy wohnen, wird es sich wahrscheinlich um ein Volk handeln, das schon länger da ist, als die Welt drumrum. Sie sind ursprünglich von noch weiter im Süden heraufgewandert, als im Norden noch alles Traumland war... und so.

      Bisher hatte ich immer die Idee vom Berg Feimp, wo alle Zadanx einmal im Leben hinpilgern, und vom "Atem Gottes", Schwefeldämpfe, die aus der Wüste kommen. Ist halt sehr vom Islam und von den Fremen beeinflusst, respektive. Da muss ich überlegen, ob ich nicht einen Twist einbauen kann, damit es von diesem Klischee mal wegkommt.

      Vielleicht pilgern sie zwar dorthin, aber nicht aus religiöser Pflicht, sondern aus anderen Gründen? Womöglich sogar rein wirtschaftlichen? Aber was ist überhaupt mit der Religion, diesem einzigen Monotheismus Issoys? Die Zadanx sind irgendwie die totalen Außenseiter damit. Im Grunde passen sie gar nicht wirklich nach Issoy. (Sind ja auch basteltechnisch von einer früheren Weltenskizze herübergewandert)

      Spinnenpanzer waren in der früheren Skizze mal die Spezialität der Zadanx, und Laserkanonen. Das passt nur so mäßig nach Issoy. Wobei Laserkanonen in einer Traumwelt wieder Sinn ergeben würden. Also vielleicht ist die Wüste der Zadanx viel traumartiger als das nördliche Issoy.

      Und im Süden, im Herkunftsland der Zadanx, ist es noch ärger, da ist totales Chaos. Und die Vorfahren der Zadanx sind einem Propheten nachgerannt, der sie nach Norden führte.

      Herrje, jetzt hab ich plötzlich wieder Israeliten im Kopf. :autsch: Irgendwie komm ich vom abrahamitischen hier nicht weg. Auch wenn ich eher Sufis im Kopf habe als Rabbis...

      Eine Idee, die mir heute kam, ist Sandmagie. Sand ist ja total schwer an sich zu verzaubern, weil er - so wie Wasser - ja irgendwie aus unzählbar vielen Teilen besteht, die man nicht alle gleichzeitig im Kopf haben kann. Also muss man irgendwie größere Mengen zusammenfassen. Dafür wäre es praktisch, Muster in den Sand zu zeichnen...

      Jetzt bin ich schon wieder versucht, den Zadanx eine Zuckerwüste zu verpassen. Die Idee aus der Kurzgeschichte von vor zwei Jahren lässt mich halt nicht los, und ich hab sie bisher in keiner Welt richtig untergebracht.

      Ähem. Naja. Sandmagie. Sand, der sich vom Boden erhebt und zu Häusern zusammenbäckt. Und das als die normale Art, Häuser zu bauen - magisch hergestellter Sandstein. Hmmm.
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    • Viel Zeit zum Basteln hab ich leider im Moment nicht, aber hier mal eine kurze Inentionsbekundung 8)

      Mythologie habe ich auf Zr'ton tatsächlich erst bei sehr wenigen Völkern: In Chton's'chr hält man sich für zu schlau für sowas (auch wenn die Anbetung einiger abstrakter Ideale und deren Wegbereiter auch als Mythologie gesehen werden kann) und das einzige Volk bei dem ich was habe, ist extrem isoliert.

      Ich dachte mir, ich könnte mir die Tr'sch genauer vornehmen. Über die habe ich bei der WBO im Sommer beim Hstorischen regionalen Ereignis geschrieben. Ich habe dort schon recht genau ausgearbeitet, wie ihre Tempel aussehen (und was sich da verändert hat) aber was genau angebetet wird, weiß ich noch nicht. Nur, dass ein doppeltes Ereignis in vielen Zusammenhängen als das Negative des normalen Ereignis gesehen wird und Unglück bringt...
      Genrekonstruktivist, Weltformeltheoretiker und professioneller Es-sich-selbst-kompliziert-Macher

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...
    • Ich hab inzwischen mal ein bisschen eruiert, wo denn eine Freizeitbeschäftigung für Stinkreiche am besten hinpasst. Stinkreiche gibt es zwar in jeder Welt und Gegend (ausgenommen vielleicht Essale), aber deren Freizeit sieht oft nicht so anders aus als bei den Nichtreichen - oder eben halt im Detail unterschiedlich, wenn an Sportveranstaltungen statt Fussballspielen eben Pferderennen besucht werden, weil das teurer ist und man sich damit ein bisschen abgrenzen kann.

      Ich suche also was richtig Schweineteures mit dem man sich richtig abgrenzen kann.

      Und ich glaube, da werde ich am ehesten im AIT fündig. Dort ist zwar der Aufenthalt in freier Natur meistens recht teuer und auch eigentlich auf die hohen Schichten beschränkt, aber Niederschichtige sind durchaus auch in der Natur, wenn sie eben dort arbeiten. Immanent teuer sind dann eigentlich eher so Sachen wie Weltraumspaziergänge und so.
      Klar, das tun auch Leute, die da irgendwelche Satelliten reparieren oder so, aber wenn man da eben keine Arbeit zu tun hat, sondern irgendwas Lustiges ... wenn man hier ein Tor hintut und da auch eins, und dazwischen wuseln stinkreiche Leute in Raumanzügen mit ihren Steuerdüsen herum und versuchen, einen Ball ins Tor zu kriegen.

      Jööö.

      Ich glaub, ich muss da ein paar Weltraumballregeln ausarbeiten.
      Don't diagnose and drive.

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    • Trajan schrieb:

      Ich finde es nämlich cooler, wenn es früher auf der ganzen Welt Dämonen gegeben hat, als Magie noch weiter verbreitet war. Damals lebten Dämonen auch auf den östlichen Kontinenten und jagten den anderen Rassen mit ihrer magischen Macht Furcht und Schrecken ein. Als allerdings im Osten der Großteil der Magie verbraucht wurde, verschwanden fast alle Dämonen dort, während sie im stark magischen Westen noch überleben konnten. Vielleicht gibt es ja noch ganz ganz selten und vereinzelt auch noch Dämonen im Osten, an ganz besonders magischen Orten...

      Das heißt ja dann quasi, dass Dämonen magische Energie zum Überleben brauchen. Cool, das klingt gut! :D

      Und obendrein ergibt sich für deine Dämonen in Sachen Magie bzw. Thaumasium eine interessante Doppelwirkung: Einerseits sind ihre besonderen magischen Fähigkeiten das, was sie von den anderen Rassen (Spezien?) abhebt und sie in die Lage versetzt, denen "Furcht und Schrecken" einzujagen - andererseits ist es aber auch ihre Achillesferse, denn ohne ausreichend hohes Aufkommen magischer "Energie" (die es im Osten eben nur dank Thaumasium-Vorkommen gibt/gab) können sie gar nicht überleben. Cool cool. :)

      Anregung / Verständnisfrage: Wenn andere Leute Thaumasium "verbrauchen", um Magie zu wirken, was passiert dann mit dem Thaumasium? Wird es dabei physisch verbraucht (also wird weniger/verdampft/verschwindet), oder in ein verwandtes Abfallprodukt umgewandelt, oder ist es nur "entladen" und kann wieder neu mit Magie aufgeladen werden, wenn eine ausreichend starke Strömung es trifft?
      Je größer der Begriff, desto kleiner bekanntlich sein Inhalt – und er hantierte mit Riesenbegriffen.
      - Kurt Tucholsky über Rudolf Steiner
    • Snapshot schrieb:

      Und obendrein ergibt sich für deine Dämonen in Sachen Magie bzw. Thaumasium eine interessante Doppelwirkung: Einerseits sind ihre besonderen magischen Fähigkeiten das, was sie von den anderen Rassen (Spezien?) abhebt und sie in die Lage versetzt, denen "Furcht und Schrecken" einzujagen - andererseits ist es aber auch ihre Achillesferse, denn ohne ausreichend hohes Aufkommen magischer "Energie" (die es im Osten eben nur dank Thaumasium-Vorkommen gibt/gab) können sie gar nicht überleben. Cool cool.

      Ja genau, so entsteht dann auch nichts übermächtiges. Jeder hat Stärken und Schwächen, und es ergeben sich interessante Möglichkeiten zur Interaktion zwischen den Rassen (oder Spezien, ja). Das ist ja auch eine der Sachen, die ich am liebsten bastle! :)

      Snapshot schrieb:

      Anregung / Verständnisfrage: Wenn andere Leute Thaumasium "verbrauchen", um Magie zu wirken, was passiert dann mit dem Thaumasium? Wird es dabei physisch verbraucht (also wird weniger/verdampft/verschwindet), oder in ein verwandtes Abfallprodukt umgewandelt, oder ist es nur "entladen" und kann wieder neu mit Magie aufgeladen werden, wenn eine ausreichend starke Strömung es trifft?

      Ja, das ist eine Frage, die ich mir schon lange stelle. Die ursprüngliche Idee war, dass Thaumasium selbst der magische Rohstoff ist und entsprechend durch Anwendung verbraucht wird. Mittlerweile hab ich allerdings eine Trennung zwischen "magischer Energie", die verbraucht wird, und Thaumasium als "Behälter" für magische Energie. Ich denke am sinnvollsten ist es, wenn das Thaumasium nach magischem Gebrauch einfach nur entladen wird und weiter existiert. Im Lauf von Jahrhunderten kann es sich dann vermutlich auch wieder aufladen.
      Ich glaube, für eine französische Hure ist Elatan ein bisschen zu provinziell.

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    • Shay schrieb:

      Bastel doch mal irgendetwas, was den Übergang zu einer anderen Lebensphase bei einem deiner Völker markiert. (also z.B. so etwas wie eine Taufe, Hochzeit, Beerdigung...). Ob das eine Feier ist, oder irgendetwas anderes, ob positiv oder negativ besetzt, überlasse ich dir.

      Ich nehm das einfach mal als Anlass eine Kultur auszuarbeiten, die bisher sträflich vernachlässtigt wurde: Die der Andšaren/Andḫaren (je nach Region). Historisches Vorbild sind nebenbei die Assyrer und Babylonier. Leider ist noch nicht so viel über die Andḫaren bekannt, weshalb das jetzt ziemliche Grundüberlegungen werden.


      Klassische Übergänge wären, wie Shay schon angedeutet hat, Hochzeiten oder Beerdigungen, aber das ist mir eben zu klassisch. Für meine altorientalisch angehauchte Kultur braucht es etwas eigenes. Nicht, dass die genannten Sachen nicht auch enthalten wären, aber das wäre ja zu einfach. Ich denke, dass es etwas mit dem großen Götterpantheon zu tun hat, der sich je nach Region unterscheiden kann, aber größtenteils doch die gleichen Gottheiten besitzt.
      Dieser Übergang hat also etwas mit den Göttern zu tun...da jetzt im Hintergrund Gloryhammer - Universe on Fire läuft, will ich, dass dieser Übergang etwas mit Feuer zu tun hat :D Impliziert aber auch, dass zumindest einier dieser Götter das Attribut "Feuer" besitzt, denkbar wäre der Sonnengott oder ein Berggott.
      Eine Pilgerreise in die Berge, die die Länder der
      Andḫaren umschließen, beispielsweise zu einem Feuerheiligtum wäre eine gute Idee...Battlelore - Thousand Caves...Dabei fällt mir ein, dass eines der wichtigsten Orte der Assyrer die Quelle des Tigris in den Taurus-Bergen Anatoliens war, bzw. das, was sie für die Quelle hielten, nämlich eine Höhle. Die Reise zum Feuerheiligtum führt also durch eine Höhle! Durch die ein Fluss fließt!
      Sprich nicht nur der Berggott mit seinem Attribut Feuer, sondern auch der Gott des Wassers und der lebenswichtigen Flüsse (zur Bewässerung des regenarmen Landes) bekommen eine wichtige Rolle in dieser Reise. Ich könnte mir auch gut den Grund dieser Reise vorstellen: Man wird bei den Göttern vorstellig! Mit Beginn des Erwachsenenalters hat jeder männliche Nachkomme der
      Andḫaren bzw. der Untertanen dieser Götter diese Reise durchzuführen, ob Thronerbe oder Bauer. Damit fällt man unter die Gerichtsbarkeit der Götter, die sich davor durch die Menschen und die Könige vertreten ließen, wie es auch die Könige Assyriens waren: Verwalter der Götter.

      Ein Toter, der vor dem Erwachsenenalter stirbt, fährt in die Unterwelt, wo er keine Ruhe finden darf. Ein Verbliebener kann in einem Tempel in einer Stadt einen der anwesenden Götter bitten, seinen Sohn zu erretten und ins eigentliche Totenreich zu überführen oder überführen zu lassen; dazu muss er den Körper des Toten in einen Tempel bringen und zwar innerhalb weniger Tage.

      Stehen die Erwachsenen unter der Gerichtsbarkeit der Götter werden sie von diesen nach ihrem Tod begutachtet und entweder, je nach gelebtem Leben, in die Unterwelt (schlecht) oder Totenwelt (gut) geschickt.
      Der Pilgerreise lassen sich sicher noch mehr Götter hinzufügen und sie lässt sich bestimmt noch gut ausarbeiten...aber das passt auch gut zum historischen Vorbild:
      Šamaš , der Sonnengott, der aus den Bergen im Osten steigt und der oberste Richter ist.


      Zusammenfassend: Pilgerreise am Anfang des Erwachsenenalter der Männer, um von den Göttern gerichtet zu werden. Was mit den Frauen passiert...noch keine Ahnung^^ Aber das ist schonmal ein guter Ausgangspunkt zum weiteren Basteln. So eine Reise muss beispielweise von einer Zentralen Macht geschützt und gewährleistet werden, zB mit Wegstationen etc... =)
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
    • So, dann will ich auch mal meine Gedankengänge darlegen...

      meine Aufgabe war ja, ein sabessisches Drama zu erfinden

      Bevor ich mir Gedanken über konkrete Stoffe machen kann, muss ich erst mal die Kunstgattung besser verstehen. Und eines ist klar, ich will keinen Abklatsch des antiken Theaters.
      Also habe ich mir erst ein mal Gedanken darüber gemacht, welche Kunstgattungen es in Sabessa gibt, und wie sie sich im sozialen Gefüge einordnen.

      Oberschicht:
      Sich berieseln lassen, passt eigentlich nicht in das Ideal der sabessischen Oberschicht. Ein Adliger ist kein Konsument, sondern ein Handelnder. Folgende Kunstformen genießen hier hohes Ansehen:
      Epik (also lange Heldengedichte): die werden zwar oft von professionellen Sprechern vorgetragen, allerdings gilt es als Zeichen einer guten Erziehung, ellenlange Passagen auswendig zu können
      Lyrik: am besten selbstgeschrieben, die Regeln sind traditionell sehr streng, in jüngerer Zeit gibt es da auch eine "Avantgarde"
      Architektur, Landhschaftsarchitektur, Malerei: am besten in der Rolle des Bauherrn ;)
      Rhetorik, geschliffene Diskussionskunst und Briefeschreiben gelten ebenfalls als Kunstform

      Musik, Tanz, Akrobatik gelten allenfalls als Hintergrundamüsement bei Festen, etc.

      Unterschicht:
      Die Unterschicht ist nicht so versnobt und mag alles, was Spaß macht. Tanz (ob selbst oder als Darbietung) und Musik (gerne mit Gesang) sind beliebte Kunstformen. Auch Theater ist hier fest verwurzelt, allerdings ausschließlich als Komödie oder Melodrama mit größtenteils recht derbem Humor.

      So, und jetzt kommen wir zum Drama ;)
      Das Drama ist eine sehr neue Kunstform, die erst in den letzten Jahren entstanden ist (in den 1850er-Jahren), und zwar als Adaption des Unterschichtentheaters in der Oberschicht. Aber mit dem Theater der Unterschicht hat es wenig zu tun. Die ersten Aufführungen fanden in den Parks der adligen Landsitze statt als "theatralische Spaziergänge". Dabei warten im Gelände verstreut Darsteller darauf, dass das "Publikum" auf seinem Spaziergang vorbeikommt, um dann eine Szene vor ihnen aufzuführen. Das ganze soll so wirken, als wäre man durch Zufall Zeuge eines realen Vorfalls geworden. Das Publikum wird oft miteinbezogen, z.B. indem sich eine verfolgte Jungfer in ihre Mitte rettet. Unter besonders fanatischen Anhängern dieser Kunstform kann es auch sein, dass einer der Zuschauer selbst eine der Rollen übernehmen muss - ohne, dass er vorher eingeweiht wurde. Aber die Handlung ist ja bekannt (siehe unten).
      Die Stoffe stammen aus der klassischen Epik, und die allgemeine Handlung wird vorausgesetzt, so dass oft nur Schlüsselszenen tatsächlich dargeboten werden. (Es passiert nicht selten, dass von einem oder mehreren der Zuschauer die entsprechende Stelle des Epos auf dem Weg von einer Szene zur nächsten rezitiert wird). Die Kunst ist es dabei, durch geschickte Inszenierung die Spaziergänger so zu lenken, dass sie die Szenen in der richtigen Reihenfolge erleben. Teilweise gibt es auch einen "Führer" der das sicherstellt.
      Wie gesagt, die ersten Aufführungen fanden in Parks statt, das ist auch immer noch in der Mehrzahl der Fälle so. Es gibt aber vereinzelt auch Inszenierungen für Stadtvillen oder es wird einmal eine komplette Thermenanlage dafür gemietet (wie die ellicrischen Bäder mit ihren großzügigen Grünanlagen).

      Die die-hard-Traditionalisten mögen zwar die Nase über diesen neumodischen Kram rümpfen, im Großteil der sabessischen Oberschicht hat diese Kunstform aber eingeschlagen wie eine Bombe. Denn es gibt kaum etwas, was elitärer wäre
      - man versteht es nur, wenn man über weitreichende Bildung verfügt
      - die Vorstellungen finden vor sehr elitären Gruppen statt (allgemein nur auf Einladung)
      - die Stoffe sind aus dem Kern der sabessischen Tradition
      - es ist eine sehr aktive Form der Kunst, keine passive
      - das ganze hat den Charakter eines "Happenings" über das man im günstigsten Fall noch lange spricht
      Wenn Gott allwissend ist, weiß er dann auch wie Papiertaschentücher schmecken?
    • Dann will ich mal meine Aufgabe lösen. Die lautete, zu erklären, wie meine Welten miteinander verbunden sind.

      Ganz grundlegend sind sie wie einander überlagert. Nicht alle meiner Weltenwesen können diese Überlagerung wahrnehmen, aber für die, die es können, sieht es an der Stelle etwas verschwommen aus, ein bisschen wie wenn man ohne 3D-Brille versucht, 3D-Bilder zu sehen, ein bisschen doppelt.
      Allerdings gibt es diese Überlagerungen nicht überall, sondern nur an manchen Punkten.

      Je nachdem, auf welche der Stellen man sich konzentriert, geht man einen anderen Weg, wenn man läuft. So kann man, wenn man durch eine einzige Tür gehen will, an verschiedenen Orten herauskommen. Das geht nicht nur über Türen, so etwas kann auch mitten in der Landschaft vorkommen, überall.
      Theoretisch könnte man auch zwei verschiedenfarbige Fäden in jeweils einer Welt befestigen und dann den Weg ertasten, indem man sich an einem der Fäden entlang tastet.

      Gebündelt gibt es diese Überschneidungspunkte an einer besonderen Stelle, auch wenn sie anderswo auch vorkommen.
      Dazu muss man wissen, dass meine Welt mir als Abenteuerspielplatz, Zweitzuhause und Erholungsort dient, daher muss ich natürlich auch einen Platz drin haben.
      Das ist mein Weltenhaus, sozusagen mein sicherer Ort. Von da aus kann ich durch die Türen in jede der Welten wechseln. Ein bisschen wie die Tardis, nur dass es sich nicht bewegt, sondern man selbst.
      Das befindet sich in einer Art Zwischenort. Von außen betrachtet sieht es passend zur jeweiligen Welt aus, beispielsweise wie eine alte Hütte oder ein Raumschiff. Bleibt man aber am Zwischenort, sieht man sein eigentliches Aussehen.
      Damit es mein sicherer Ort bleibt, kommt da auch nicht jeder durch.

      Wie diese Überschneidungen begründbar sind, kann ich nicht erklären, da fehlt mir das Wissen, um zu sagen, ob so etwas physikalisch möglich wäre und wenn ja, wie.
      Drum bleibt die "wissenschaftliche" Erklärung Isso.

      Da ich ja nun aber auch in der realen Welt lebe, gibt es noch einen Weg, an den Zwischenort zu kommen: über Träume. ;-)
      Mein Hauptziel sind ja nicht nur Tag-, sondern auch Klarträume.
    • @Nixe: Klingt cool! :) Kann man an diesen Überlagerungspunkten in alle anderen Welten wechseln, oder ist es eher so, dass jeder dieser Punkte nur in ganz bestimmte Welten führt?

      War das jetzt neu gebastelt oder wusstest du das alles eh schon? Und falls Letzteres zutrifft, hättest du gerne eine neue Aufgabe? ;)
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    • Bastel doch mal eine Modewelle (es muss nichts mit Klamotten zu tun haben, es meint nur, dass einer etwas anfangt, was die anderen so cool finden, dass sie es nachmachen) auf Thiios.

      Buntglasige Brillen!

      Ich weiß noch nicht genau, in welcher Epoche genau, und von wem, aber ein paar Jahrzehnte lang waren in Thiios buntglasige Brillen angesagt. Vermutlich bedeutet auch die Farbe noch was...
      Hmmm..
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Jundurg, danke für die Aufgabe. Und die magischen Sandsteinhäuser finde ich echt cool.

      Amanita, bastel doch mal eine Persönlichkeit, die einen großen Einfluss auf Elementarmagie hatte, obwohl sie selber keinerlei magische Begabung hat/hatte.


      Madori und die Elementarmagie

      Der elavische Kriegsheld Madori kam zur Königswürde, indem er Elavien aus den Händen des sarilischen Feldherrn Fajan und seiner Truppen befreite.
      Fajan war Fluormagier und viele seiner Gefolgsleute waren ebenfalls Elementarmagier, die alle ihnen durch ihre Fähigkeiten gegebenen Möglichkeiten hemmungslos gegen die Elavier ausnutzten.
      Madori selbst hatte ebenfalls Unterstützung durch Elementarmagier, allen voran die Dergom Lergama. Dies in Elavien zu erwähnen zeugt jedoch bis heute von einem Mangel an interkultureller Sensibilität. Lergama war eine tugendhafte Frau, die dem Bösen standhalten konnte, weil sie die ganze Zeit über Jungfrau blieb, bitte schön.
      Madori war der Ansicht, dass Elementarmagie mehr Schaden als Nutzen mit sich brachten und beschloss deshalb sie zu verbieten.
      Als Retter aus Krieg, Leid und Chaos fiel es ihm relativ leicht, dies zu implementieren. Die elavischen Elementarmagier hatten entweder mehr oder weniger freiwillig mit den Sarilern kollaboriert, oder waren bereits geflohen.
      Madori erließ auf das Praktizieren von Elementarmagie die Todesstrafe und sorgte dafür, dass überall verbreitet wurde, dass diese Fähigkeiten den Charakter verdarben und den Menschen zum Bösen verführten.
      Das Auftreten von Elementarmagie ist allerdings nur sehr begrenzt bewusst zu steuern, sodass es natürlich trotzdem passierte. Die Betroffenen taten ihr Bestes dies zu verbergen, wer das nicht schaffte, wurde hingerichtet. Noch zu Madoris Lebzeiten bildete sich jedoch eine Geheimorganisation von Elementarmagiern, die sich nach Fajan „Faganidenorden“ nannten und massiv gegen die Regierung von Madori und den von ihm eingesetzten Adligen arbeiteten. Dadurch wurde Madoris These untermauert und die Abneigung gegen Elementarmagie verselbstständigte sich. Gleichzeitig verbreitete sich die Praxis Kindern Nachtschattengewächse wie Stechapfel zu verabreichen, um das Auftreten von Elementarmagie zu unterbinden, was wegen falscher Dosierung immer wieder zu Todesfällen führte und bis heute führt.
      Die innere Hemmung war aber so groß, dass ihn Elavien irgendwann auch von Natur aus wesentlich weniger Elementarmagie auftrat als anderswo und wenn waren es häufig Gaben für Metalle, die weder von den Betroffenen noch von der Gesellschaft als solche erkannt wurden. Stattdessen wurden sie für ihre prospektiven und metallurgischen Fähigkeiten geachtet.

      Bei den ersten Generation funktionierte das neue Regime noch gut und wer nicht gerade mit Elementarmagie zu tun hatte, oder als pro-sarilisch empfunden wurde, hatte ein gutes Leben, diese Zeit wird heute auch oft als goldenes Zeitalter von Elavien bezeichnet.
      Mit der Zeit und zunehmender Inzucht unter den Adelsfamilien änderte sich das jedoch, Verschwenderei verbreitete sich beim Adel, während die Armen immer ärmer wurden, gerechtfertigt wurde auch das mit Fajan/Faganu. Mit der Zeit ging bei den meisten Elaviern sogar das Wissen darüber verloren, was Elementarmagie eigentlich war und wie sie sich zeigte. „Alchimisten“ wurden nur noch als etwas Böses und Gefährliches empfunden.
      International verpasste Elavien mit der Zeit den Anschluss an neue Entwicklungen und wurde schließlich mehr oder weniger zwischen arunischen und ruarischen Handelsgesellschaften aufgeteilt, unter Zustimmung der Adligen, die sich dabei bestens bereichern konnten.
      Das elavische Volk erduldete dies fast 200 Jahre lang, bis der schwere Krieg zwischen Arunien und Ruaris ausbrach, wobei beide Seiten rücksichtslos Elavier aus den unteren Schichten verheizten, die ihnen von den Adligen zugewiesen wurden.
      Da die beiden Großmächte durch den Krieg vor allem mit sich beschäftigt waren, nutzten die Elavier diese Gelegenheit für eine überraschenderweise friedliche Revolution und die Implementierung eines demokratischen Systems.
      Da die neuen Politiker im Krieg miterlebt hatten, welche Auswirkungen die Elementarmagie und die Produkte der neuen chemischen Industrie hatten, kamen sie zu dem Ergebnis, dass es unverantwortlich war, Elavien weiterhin ohne Elementarmagie leben zu lassen. Eine zweite, staatliche elementarmagische Geheimorganisation wurde gegründet, die Zahl der Mitglieder ist aber bis heute sehr gering.
      Offiziell werden Elementarmagier nicht mehr dafür allein bestraft, doch auf dem Land oder in den Slums der Großstädte kommt es immer noch vor, dass angebliche Elementarmagier gelyncht werden.
      Die von Madori etablierte Position zu diesem Thema ist bis heute tief im elavischen Bewusstsein verankert.

    • Bastel doch mal eine Stadt die aufgrund ihrer einzigartigen Architektur bekannt ist und die gleichzeitig ein absoluter Lebens- und Handelsknotenpunkt ist. Mich würde in dem Kontext besonders interessieren was das einzigartige an der Architektur ist, warum die Stadt so ein wichtiger Knotenpunkt ist, und wie Fragen zB bezüglich Denkmalschutz und so gehandhabt werden.


      Hier kommen meine ersten ganz groben Ideen zu dieser Aufgabe.



      Colória


      An der südlichen Meeresküste befindet sich die Hauptstadt Colória, die mit ihren rund 500.000 Einwohnern auf etwa 190 km² zugleich die größte Stadt des Landes darstellt.

      In der Mitte Colórias liegt ein schwarzer Berg, auf dessen Spitze ein großer Flughafen angelegt wurde, sowohl für Personen- als auch für Warenverkehr. Zwei Flüsse (westlich die Weiße und östlich der Noir) fließen an beiden Seiten des Berges entlang vom Meer durch die Stadt bis ins weite Land hinein. Außerhalb von Colória befinden sich weiße Wälder und weiße Felder. Die Stadtteile sind ähnlich wie Blütenblätter rund um den Berg angeordnet.

      Der Nama Colória ist Programm, denn das Besondere ist die farbliche Aufteilung der Stadt. Ganz südlich am Meer liegt der blaue Stadtteil namens de' Han, im Süd-Westen erstreckt sich der lila-violette Stadtteil Cinquásia, im Nord-Westen erleuchtet der rote Stadtteil Allurá, im Norden der orangefarbene Stadtteil Mandárin, im Nord-Osten der gelbe Stadtteil Sóla und im Süd-Osten der grüne Stadtteil Virídia.


      [IMG:http://img5.fotos-hochladen.net/uploads/coloria11sic3jn9bz.jpg]


      De'Han (Süden / Blau):


      Cinquásia (Süd-Westen / Lila-Violett):


      Allurá (Nord-Westen / Rot):


      Mandàrin (Norden / Orange):


      Sóla (Nord-Osten / Gelb):


      Virídia (Süd-Osten / Grün):





      (to be continued...)

      Edit: Größenangabe, Bild
      Drachenhase



      Keep Smiling