[Höhlenwelt Peschtschera] Ein Bild für Peschtschera

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    • [Höhlenwelt Peschtschera] Ein Bild für Peschtschera

      Susann Houndsville schrieb:

      Hi "fluchtiger Besucher, ich bin im Moment noch am Bild für Ryan dran (nebenbei ärgere ich mich noch mit meinem neuen rein englischsprachigen 3d Programm Zbrusch herum, :zeter: meine Umgebung geht bei so etwas immer in Deckung )
      aber die Idee mit der Höhle und der Lumineszenz der Tiere und Pflanzen finde ich klasse! Wenn du besondere Vorstellungen hast, wie etwas aussehen muss oder vor allem nicht aussehen darf, schick mir einfach alles. Ansonsten bin ich immer froh, wenn ich zu deiner Welt auch selbst kreativ werden darf!

      fluchtigerBesucher schrieb:

      Konkret geht es mir um eine Höhle mit Vegetation, wobei ich dir dafür noch einige Beispiele für echte "große Höhlen" und Pflanzen die ohne Sonnenlicht auskommen liefern müsste, und auch noch etwas zu den Lichtquellen....


      Zur Inspiration erstemal die größte Höhlenkammer der Welt: Sarawak-Kammer und ein Foto von ihr, und die größte Höhlenpassage: Hang Sơn Đoòng

      Ich hatte zwar auch Lebewesen entwickelt die selbst biolumineszent sind (so einen Höhlenbären). Auf dem Bild sollte aber alles sehr reduziert sein, also nur Höhle und Pflanzen. Von denen die meisten nur reflektieren und selbst nicht leuchten, vielleicht bei manchen etwas was aussieht wie leuchtende Flechten und Moose.

      Die Beleuchtung der Szenerie erfolgt durch biolumineszente Biofilme die sich entweder an dem Höhlenboden und den Höhlenwänden oder an der Höhlendecke befinden. Ersteres hatte ich favorisiert als ich Peschtschera zuerst vorgestellt habe und es ist für eher kleinere Einzelhöhlen besser. Die zweite Variante finde ich für größere Einzelhöhlen interessanter. Es geht mir vorallem um von Menschen besiedelbare/besiedelte Höhlen, es handelt sich also zwangsläufig um Höhlensysteme die aus Einzelhöhlen bestehen. Um die Ausmaße der Höhle deutlich zu machen wäre es gut wenn ein Mensch oder eine kleine Gruppe angedeuted werden. Aber am besten nur schemenhaft angedeuted sodass man nicht sagen könnte ob es Jetztmenschen oder Neandertaler sind.

      Susann Houndsville lass dir Zeit mit der Technik und mit den anderen Bildern. Ich müsste noch viel mehr zeigen und zu den Höhlen sagen.
    • Etwas zur Inspiration für die Vegetation:

      fluchtigerBesucher schrieb:

      Bei Peschtschera hatte ich mit Orchideen bereits mykoheterotrophe Planzen verwendet. Für Bäume in Höhlen sind andere Pflanzenfamilien, bei denen es sowohl mykoheterotrophe als auch Bäume gibt besser geeignet (Orchideenbäume sind keine Bäume). In der Familie der Heidekrautgewächse gibt es die namengebenden Heidekräuter, Heidelbeeren, Erdbeerbäume und die folgenden mykoheterotrophen Planzen:

      Pleuricospora fimbriolata (wiki)
      Monotropastrum (wiki)
      Hemitomes congestum google bing (wiki)
      Allotropa virgata (wiki)
      Monotropsis (wiki)
      Sarcodes sanguinea (wiki)


      Es wäre also ein baumartiges mykoheterotrophes Heidekrautgewächs ähnlich den Erdbeerbäumen vorstellbar oder Bäume inspiriert von dieser Pflanze:

      fluchtigerBesucher schrieb:

      Parasitaxus ist ein parasitischer Strauch/kleiner Baum auf Neukaledonien. Beim deutschen Artikel findet man noch keinen Hinweis auf Mykoheterotrophie beim englischen dann schon.

      It is generally mentioned that Parasitaxus usta is the only known parasitic gymnosperm. The species remarkably lacks roots and is always found attached to the roots of Falcatifolium taxoides (another member of the Podocarpaceae). However, the question is still left open, as the plant is in any case not a haustorial parasite, which is usually the case with angiosperms. Certain experts therefore consider the plant as a myco-heterotroph.


      Noch mehr Links zum Parasitaxus (mit Bildern):

      projectnoah.org/spottings/7294558/fullscreen
      threatenedconifers.rbge.org.uk/taxa/details/parasitaxus-usta
      parasiticplants.siu.edu/parasitaxus.html


      Orchideen wären immer noch für Bodenpflanzen oder lianenartige Pflanzen denkbar:

      fluchtigerBesucher schrieb:

      Ich wusste das es myko-heterotrophe Orchideen gibt und Vanillen Orchideen sind, deshalb lagen Höhlenvanillen nahe:

      fluchtigerBesucher schrieb:

      Nicht zu vergessen sind die Früchte der Orchideen die eine grosse Rolle als Gewürze spielen. Einer Art ist Geschmacklich mit der oberirdischen Vanille zu vergleichen.


      Eine myko-heterotrophe Verwandete der Gewürzvanille: Pseudovanilla foliata


      Pulque wird aus den Saft von Agaven hergestellt eine Höhlenvariante könnte aus einer ganzen Reihe ans mykoheterotrophen Pflanzen stammen nicht nur aus Orchideen.

      fluchtigerBesucher schrieb:

      Aus den Blütenstumpf einer Orchidee wird ein Pulque-ähnliches Getränk hergestellt, allerdings auch zur Gewinnung von Süssstoff genutzt.
    • Noch etwas Inspiration:
      Gaping Gill (google, bing)
      Sơn-Đoòng-Höhle (google, bing)

      Die Beleuchtung der Szenerie erfolgt durch biolumineszente Biofilme die sich entweder an dem Höhlenboden und den Höhlenwänden oder an der Höhlendecke befinden. Ersteres hatte ich favorisiert als ich Peschtschera zuerst vorgestellt habe und es ist für eher kleinere Einzelhöhlen besser. Die zweite Variante finde ich für größere Einzelhöhlen interessanter. Es geht mir vorallem um von Menschen besiedelbare/besiedelte Höhlen, es handelt sich also zwangsläufig um Höhlensysteme die aus Einzelhöhlen bestehen. Um die Ausmaße der Höhle deutlich zu machen wäre es gut wenn ein Mensch oder eine kleine Gruppe angedeuted werden. Aber am besten nur schemenhaft angedeuted sodass man nicht sagen könnte ob es Jetztmenschen oder Neandertaler sind.


      Zu der ersten Variante ist noch zu sagen, das ich dafür eine monochromatische Beleuchtung favorisiere (zum Beispiel Grün). Die Vegetation kann dann auch etwas exotischer, für Menschen von der Oberfläche ungewöhnlicher aussehen. Mit kleineren Höhlen ist gemeint das die Höhlenpassagen nicht breiter als 100 Meter werden (bis auf Ausnahmen).

      Bei der zweiten Variante befindet sich die Beleuchtung an der Höhlendecke. Zur Inspiration die Waitomo Glowworm Caves (google, bing). Weil die Entfernung zu der Lichtquelle größer ist und die Lichtquelle ein Biofilm / Snottite ist, kann diese flächiger sein als in den Waitomo Höhlen. Die Lichtquellen leuchten in vielen verschiedenen Farben sodas auch die Farben der bestrahlten Objekte sichtbar wird. Aus der Entfernung überwiegt dann doch eine bestimmte Farbe zum beispiel ein gelbliches Licht wie man es von der Oberfläche kennt. Überhaupt hat die Welt bei dieser Variante mehr Ähnlichkeit mit der Oberfläche, um dann doch total anders zu sein. So können die Blätter der Pflanzen beliebige Farben (zum Beispiel weiss, lila, rot, blau, gelb, grün, usw) haben weil sie keine Photosynthese betreiben, sondern zum Beispiel symbiontischen Mikroorganismen in ihnen leben. Die verholzten Teile der Pflanzen sind nicht so bunt sondern entsprechen farblich denen von der Oberfläche. Die Höhlenpassagen können durchaus mehrere hundert Meter breit sein so wie bei der Sarawak-Kammer.

      Ich finde beide Varianten haben ihren Reiz, am besten wäre ein Vergleich. :)

      Jetzt werd ich deine Kreativität mal lieber nicht weiter einschränken.
    • Hi,
      Ich werde versuchen, das Ganze umzusetzen, Danke für die Bildlinks, es ist immer einfacher für mich, ein Gefühl für ein Bild zu bekommen, wenn ich etwas ansehen kann. Bei den Pflanzen würde ich gerne eigene entwerfen, die denen, die Du vorschlägst ähneln, als dierekt die originalen Arten zu verwenden. In einem so fremden Ökosystem würden die Original Arten von der Erde so nicht überleben, es würde also echter ausehen, wenn ich eigene, ähnliche Arten kreieren könnte. Wäre das OK?
      LG Susi
      "Verbessern statt meckern!" ;D (Zitat: Heinrich Hundseder)
      Meine Welt: arimoon.com
      Hier geht's zu meinen Bildern:
      posterlounge.de/kuenstler/susi-h/
      puzzle-offensive.de/Kat/8-Gesa…er-Puzzle-545-0-20-1.html
    • Die myko-heterotrophen Pflanzen von denen ich Bildmaterial besorgen konnte sind alle nicht sehr groß, die Größte war der Parasitaxus, der es immerhin zum Strauch / kleinen Baum gebracht hat. Ein unterirdischer Wald wird natürlich anders aussehen, als rein vergrößerte myko-heterotrophen Pflanzen von der Oberfläche. Es wird also eine Kombination aus Inspiration durch Pflanzen von der Oberfläche (myko-heterotrophen und "klassischen"), meinen Beschreibungen und deiner Kreativität.

      Bei Variante 2 sollte der Wald tropisch aussehen, bei Variante 1 zwar auch aber da ist es so exotisch das tropisch es schon fast nicht mehr trifft. Auf vielen von den Höhlenfotos gibt es Durchbrüche zu der Oberfläche, die gibt es in meinen Höhlen nicht, weil sie von der Oberfläche abgeschieden sind.

      Weil ich es sonst nur in den Weltbeschreibungen stehen habe: Es gibt in den Höhlen auch Gewässer also Flüsse und Seen und sogar Thermalquellen (google). Weil es mit den Thermalquellen schnell überladen aussehen kann, überlass ich die Wahl der Dosis dir. :)
    • fluchtigerBesucher schrieb:

      Susann Houndsville schrieb:

      Da es morgen mit dem Radl losgeht, kann ich die nächsten 3 Wochen leider keine Bilder mehr liefern, leider habe ich im Vorbereitungsstress das Höhlenbild noch nicht fertigbekommen, hier aber schon mal einen Blick auf das Bild im Entstehungsprozess, der Vordergrund fehlt allerdings noch. Das steigert ja vielleicht ein wenig die Spannung: :sabber:
      Ich könnte übrigens die jeweilige Geschichte von euch zum Bild dazuposten, das fände ich eine schöne Idee.

      Bis in drei Wochen,
      LG Susi



      Vielen Dank für die die viele Arbeit die du dir mit dem Bild schon gemacht hast. Im Moment bist du im Urlaub deshalb wünsch ich dir einen Schönen Urlaub aus der Ferne.

      Mir gefällt die Maltechnik sehr die du fürs Bild verwendet hast.

      Es ist schön das der Dunst in der Höhle dargestellt ist. Bei größeren Höhlen gibt es den Dunst sogar in horizontalen Schichten, die dann im Kleinformat Wolkenschichten ähneln. Beispiel in einer vietnamesischen Höhle.

      Schön das du einen Menschen schemenhaft im Bild hast damit man die Größe der Höhle erkennt.

      Besonders gut finde ich das du dich für Variante 2 entschieden hast (Licht von oben). Doch da beginnen auch die Probleme. Der leuchtende Biofilm bedeckt nähmlich die ganze Höhlendecke.

      Bei der zweiten Variante befindet sich die Beleuchtung an der Höhlendecke. Zur Inspiration die Waitomo Glowworm Caves (google, bing). Weil die Entfernung zu der Lichtquelle größer ist und die Lichtquelle ein Biofilm / Snottite ist, kann diese flächiger sein als in den Waitomo Höhlen. Die Lichtquellen leuchten in vielen verschiedenen Farben sodas auch die Farben der bestrahlten Objekte sichtbar wird. Aus der Entfernung überwiegt dann doch eine bestimmte Farbe zum beispiel ein gelbliches Licht wie man es von der Oberfläche kennt. Überhaupt hat die Welt bei dieser Variante mehr Ähnlichkeit mit der Oberfläche, um dann doch total anders zu sein. So können die Blätter der Pflanzen beliebige Farben (zum Beispiel weiss, lila, rot, blau, gelb, grün, usw) haben weil sie keine Photosynthese betreiben, sondern zum Beispiel symbiontischen Mikroorganismen in ihnen leben. Die verholzten Teile der Pflanzen sind nicht so bunt sondern entsprechen farblich denen von der Oberfläche. Die Höhlenpassagen können durchaus mehrere hundert Meter breit sein so wie bei der Sarawak-Kammer.

      Es stören die treppenähnlichen Wege, der dargestellte Höhlenabschnitt sollte ohne menschliche Bauwerke sein.


      Der Fokus lag für mich auf den Wald in der Höhle. Ich hatte mir eine sehr große Höhle wie die Sarawak Chamber (Querformat) vorgestellt deren Boden durch einen Fluss etwas eingeebnet ist (Sedimentation/Erosion) wie bei dieser vietnamesischen Höhle. In dieser Ebene befindet sich ein sumpfiger tropisch anmutender Wald aus myko-heterotrophen Pflanzen.
      Mit einer "flächigen biolumineszenten Deckenbeleuchtung" optisch ähnlich wie in dieser Gletscherhöhle auf Kamtschatka. Nur das der Biofilm auf der Decke leuchtet und das Licht nicht von der Oberfläche kommt wie auf dem Beispiel. Rötliche Flächen sind auch notwendig damit neben Grün und Blau alle Farbbereiche die für ein farbliches Sehen von Objekten auf dem Höhlenboden vorhanden sind. Wieder ein Beispiel aus einer Gletscherhöhle.

      Bisher hatten die meisten dich um kleine Änderungen gebeten, bei mir wäre es ein Neuanfang des Bildes.


      Zu den myko-heterotrophen Pflanzen: es waren natürlich nicht-photoautotrophe Pflanzen gemeint.

      Susann Houndsville schrieb:

      So nun erstmal ein erholtes Hallo an alle aus dem Urlaub zurück!
      Leider habe ich die Angaben von Fluchtiger Besucher erst zu spät gesehen, das Bild ist schon fast fertig, und eine Änderung dieser Art ist nicht mehr möglich, nun ist es eben ein Bild aus einer anderen Höhlenwelt. Sorry! :eyebrow:
      Ich werde aber wenn das in Ordnung ist, mich ersteinmal am nächsten Wunsch versuchen, sonst sind am Ende die Welten der armen wartenden am Schluß der Reihe schon wieder im Nirwana verschwunden bevor ich sie gemalt habe...
      Hilfreich ist es immer, mireine umfassende Beschreibung (auch gerne mit Skizzen, dürfen auch Strichmännchen sein) zu schicken, in der alles Wichtige enthalten ist. Ansonsten geht so ein Künstlerhirn auch manchmal komplett unvohergesehene Wege... :freak:
      LG Susi

      Susann Houndsville schrieb:

      So nun erstmal ein erholtes Hallo an alle aus dem Urlaub zurück!
      Leider habe ich die Angaben von Fluchtiger Besucher erst zu spät gesehen, das Bild ist schon fast fertig, und eine Änderung dieser Art ist nicht mehr möglich, nun ist es eben ein Bild aus einer anderen Höhlenwelt. Sorry! :eyebrow:
      Ich werde aber wenn das in Ordnung ist, mich ersteinmal am nächsten Wunsch versuchen, sonst sind am Ende die Welten der armen wartenden am Schluß der Reihe schon wieder im Nirwana verschwunden bevor ich sie gemalt habe...
      Hilfreich ist es immer, mireine umfassende Beschreibung (auch gerne mit Skizzen, dürfen auch Strichmännchen sein) zu schicken, in der alles Wichtige enthalten ist. Ansonsten geht so ein Künstlerhirn auch manchmal komplett unvohergesehene Wege... :freak:
      LG Susi
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