[Imoelete Obscura] Weltenkonzept

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Es pfeifen die Spatzen schon von den Dächern: die diesjährige Olympiade beginnt in nunmehr weniger als zwei Wochen!
    Das WBO-Orgatool ist hiermit initialisiert. Es mögen sich vor allem für die ersten Kategorien schnell findige Jury-Mitglieder finden.
    Wir wünschen allen viel kreativen Spaß!

    • [Imoelete Obscura] Weltenkonzept

      Vorwort

      Eigentlich hatteich vor, dieses Jahr bei der WBO teilzunehmen. Doch neben dem Chaos das sich als „Leben“ bezeichnen lässt,
      bin ich derzeit unsicher welchen Weg ich zukünftig in meiner kreativen Arbeit einschlagen will.
      Hiermit stelle ich euch das Konzept vor, welches meine bisherige Bastelarbeit derzeit radikal in Frage stellt.

      Einleitung

      Imoelete Obscura (vorläufiger Arbeitstitel) ist der Versuch die bisherige Welt Imoelete in einen neuen Kontext und eine neue Form zu bringen.
      Bisher befindet sie sich im Embryonalstadium, obwohl einige ihrer fundamentalen Ideen für meine Verhältnisse uralt sind.

      Aufbau der Welt

      Die Welt ist eine Kugel, diese setzt sich aus steinernen und hölzernen Regionen zusammen.
      Sie hat in etwa die Größe eines kleineren Planeten. Ein steinerner Kern hält sie zusammen.
      Die Schwerkraft ist nach innen gerichtet. Die hölzernen Bereiche sind von zahllosen Gängen und Räumen
      durchlöchert. Zusätzlich durchziehen Kanäle dieselbe Welt und versorgen die verschiedenen Weltregionen mit Wasser.
      Durchbrochen wird dies gelegentlich durch größere Hallen, Canyons und Seen.

      Die Welt an sich „lebt“, das Bedeutet, dass ihr Holz teils nachwächst. Im Gegensatz zu einer steinernen Untergrundwelt ermöglicht diese lebendige Umwelt kontinuierliche Veränderung,
      auch sind Regionen des Wachstums oder auch des Zerfalls/ der Verrottung möglich. Zudem könnte dieses Setting zahlreichen seltsamen Kreaturen (Cthulu inspiriert) Unterschlupf bieten.

      Grundkonzepte und Ziele

      Die Welt sollte sich dynamisch entwickeln, so sollten Zivilisationen und Kulturen
      durch plausible Wirtschaftsformen auf einer plausiblen Ökologie entstehen.
      Die Welt sollte vielen seltsamen Religionen und Ideologien eine Heimat bieten.
      Mit etwas Kreativität sollte es möglich sein binäre Geschlechterkonzeptionen überschreiten,
      oder auch alternative Modelle hierzu erarbeiten. Zudem sollte die Welt einer
      Vielzahl an Spezies und seltsamer Flora und Fauna Raum bieten.
      Es sollte spezielle durch Segen oder eine „göttliche Flüssigkeit“
      übertragbare Superkräfte geben.

      Erarbeitungsüberlegungen

      Um eine dynamische Welt zu entwickeln, würde ich, wenn ich dieses Konzept
      weiter verfolge, zuerst die geographischen und klimatischen
      Gegebenheiten untersuchen und ausarbeiten, um dann eine seltsame Ökologie zu erstellen.

      Diese Flora und Fauna könnte dann die Lebensgrundlage für die verschiedenen intelligenten Lebensformen bieten.
      Erst wenn ich deren Umwelt halbwegs verstehe, werde ich in der Lage sein ihre Denkweise zu verstehen, und Zivilisationen erstellen können.
      So gibt es weder Tages- noch Jahreszeiten, Karten müssten Dreidimensional erstellt werden.
      Auch Städte werden vermutlich eine Dreidimensionale Form annehmen.
      Handelsnetze werden wohl meistens mit den wichtigsten Wasserwegen übereinstimmen.
      Abseits der Wasserwege würden dem Handel wohl zuviele Hindernisse im Weg liegen.

      Mein weiteres Vorgehen?

      Ich habe mir überlegt entweder zahlreiche Inhalte meiner bisherigen Arbeit in dieses neue Setting zu übertragen,
      also eine Verschmelzung vorzunehmen, oder dieses Konzept zu einer eigenständigen Welt neben
      meiner bisherigen Welt aufzubauen. Da das Setting schon alleine räumlich seltsam ist, benötigt es wohl einiges an Zeit und
      Vorstellungsvermögen es auszugestalten, andererseits ist es wohl relativ originell.

      Jetzt bin ich auf eure Meinungen und Anregungen gespannt.
    • Nur um es richtig zu verstehen - die Welt ist also quasi ein Gesteinsplanet, der von einer gigantischen Pflanze vollständig umwachsen ist und das Leben finden in dieser Holzschicht statt? (also quasi ein kugelförmiger Riesenbaum)
      Dann gleich die Frage, wie sieht die Oberfläche aus?
      Gibt es überhaupt Metall in der Welt (also in der Holzschicht)?
      Wie hoch soll das Technologielevel ausfallen?

      Ich finde es eine gute Idee, zuerst die Umwelt zu entwickeln, und dann die Kulturen die darin leben könnten. Letztendlich ist das der natürliche Weg, dass sich eine Kultur an die Umwelt anpasst, so erscheint alles mehr aus einem Guss.
    • Gudea schrieb:

      Die Welt ist eine Kugel, diese setzt sich aus steinernen und hölzernen Regionen zusammen.
      Sie hat in etwa die Größe eines kleineren Planeten. Ein steinerner Kern hält sie zusammen.
      Liegen Stein und Holz zwiebelschalenartig übereinander (innen Stein, außen Holz) oder soll man sich das eher so vorstellen wie ein ungeordnetes Konglomerat aus Stein und Holz, so wie ein nicht ordentlich durchgekneteter Teig?


      Ein paar Detailfragen und Anmerkungen:

      Gudea schrieb:

      So gibt es weder Tages- noch Jahreszeiten, Karten müssten Dreidimensional erstellt werden.
      Daraus schließe ich, dass Leben in dieser Welt generell nur im Inneren möglich ist. Warum wird die Oberfläche nicht besiedelt?

      Gudea schrieb:

      Die Schwerkraft ist nach innen gerichtet. Die hölzernen Bereiche sind von zahllosen Gängen und Räumen
      durchlöchert. Zusätzlich durchziehen Kanäle dieselbe Welt und versorgen die verschiedenen Weltregionen mit Wasser.
      Interessant finde ich die Hydrologie deiner Welt. Wenn eine nach innen wirkende Schwerkraft wirkt, müsste ohne zusätzliche Kräfte jegliches Wasser in alle vorhandenen Gänge dringen und den Planeten von innen her bis zu einem bestimmten Niveau "anfüllen" - danach wäre kein weiteres fließendes Wasser möglich. Welche Vorgänge transportieren Wasser gegen die Schwerkraft wieder nach oben?

      Ganz generell gefragt: Welche Energiequelle hält das Leben auf dieser Welt aufrecht? Grüne Pflanzen in unserem Sinne sind ja im dunklen Inneren eines Planeten ohne Sonneneinstrahlung nicht möglich (außer es gibt künstliches Licht, und dann müsste man wieder fragen, woher dieses seine Energie bezieht). Es muss also eine andere Grundlage der biologischen Kreisläufe geben. Vielleicht ist sogar das Weltenholz selbst die grundlegende Biomasse, von der sich alle anderen Lebensformen direkt oder indirekt ernähren? Wenn ja, dann würde ich natürlich gleich weiterfragen, woher das Weltenholz die Energie für sein Wachstum bezieht.

      Hier ein paar ungeordnete Gedanken, welche Energieformen im Inneren eines Planeten zur Verfügung stehen könnten, die nicht von äußerer Sonneneinstrahlung stammen:

      1) Radioaktive Zerfallsprozesse im Gesteinskern, die diesen aufheizen. Der Weltenbaum könnte aus dem Temperaturgradienten zwischen (heißem) Planetenzentrum und (kalter) Oberfläche nutzbare Energie gewinnen.

      2) Gezeitenkräfte, falls sich der Planet im Gravitationsfeld eines oder mehrerer anderer Himmelskörper befindet. Wieder wäre der Weltenbaum mit seiner gigantischen Ausdehnung gut geeignet dafür, Gezeitenkräfte irgendwie nutzbar zu machen.

      3) Chemische Reaktionen. Die würden allerdings nicht lang genug anhalten, um für geologische Zeiträume stabile Umweltbedingungen zu garantieren, weil nach ein paar Jahrtausenden die Ausgangsstoffe ausgingen. Also eher schlechte Idee als Primärenergiequelle.

      4) Ganz was anderes, z.B. die von dir erwähnte "göttliche Flüssigkeit".
    • Gute Nachmittag, anbei meine Antworten auf eure Fragen

      Katzkamon schrieb:

      Nur um es richtig zu verstehen - die Welt ist also quasi ein Gesteinsplanet, der von einer gigantischen Pflanze vollständig umwachsen ist und das Leben finden in dieser Holzschicht statt?
      Nicht ganz. -> Siehe nächster Absatz.

      Angustus schrieb:

      Liegen Stein und Holz zwiebelschalenartig übereinander (innen Stein, außen Holz) oder soll man sich das eher so vorstellen wie ein ungeordnetes Konglomerat aus Stein und Holz, so wie ein nicht ordentlich durchgekneteter Teig?

      Im Zentrum des Planetoiden befindet sich ein steinerner Kern. Um diesen Kern herum befinden sich 6 steinerne "Säulen" (vom Kern ausgehend in jede Richtung eine) die sich nach oben hin ausbreiten. Um diese gigantischen "Säulen" herum liegen die hölzernen Bereiche. Jeder der 8 Holzbereich hat also an seinen Ecken drei gigantische Gesteinsbereiche. Die Gesteinsbereiche und Holzbereiche sind in etwa das Äquivalent zu Kontinenten in herkömmlichen Welten.
      Man kann von einer lebenden Pflanze sprechen, allerdings besitzt diese nicht wie eine herkömmliche Pflanze Blätter oder Wurzeln. Leben findet überwiegend in der Holzschicht statt. Da aber die steinernen "Säulen" auch von einigen Gängen durchzogen werden, ist auch hier Leben möglich, wenn gleich die Umwelt in den steinernen Bereichen erheblich kärger ist. Der Gesteinskern ist zu kompakt. Nur im absoluten Zentrum der Welt gibt es einen mystischen Ort, ansonsten ist der Gesteinskern lebensfrei.


      Wieder zwei Fragen die ich gemeinsam beantworten will:

      Katzkamon schrieb:

      Dann gleich die Frage, wie sieht die Oberfläche aus?

      Angustus schrieb:

      Daraus schließe ich, dass Leben in dieser Welt generell nur im Inneren möglich ist. Warum wird die Oberfläche nicht besiedelt?
      Zuerst ein paar grundlegende Details zur Kosmologie. Der Planetoid ist der einzige Himmelskörper im Universum. Folglich gibt es keine Sterne oder eine Sonne die auf irgendeine Weise die Oberfläche beleuchten könnte, der Himmel bleibt für immer und ewig dunkel. Daraus folgt, das die Oberfläche ziemlich kalt ist. Die Oberseiten der steinernen "Säulen" sind größere Gesteinswüsten und Berge, während die Oberfläche der Holzbereiche wesentlich wirrer und komplexer ist, hier gibt es unzählige Ausgänge, tiefe Canyons und seltsame Holzformationen. Allerdings kann ich mir auch Leben an der Oberseite vorstellen. Da einerseits es im Inneren des Planetoiden weitaus mehr Lebensraum gibt, und andererseits die klimatischen Bedingungen so schwierig ist, wird die Oberflächenpopulation eher gering sein. Ich kann mir einige Nomaden auf den Gesteinswüsten vorstellen, oder eine Oberflächenzivilisation die eine zusätzliche Energiequelle gefunden hat.

      Katzkamon schrieb:

      Gibt es überhaupt Metall in der Welt (also in der Holzschicht)?
      Metalle sind eher selten. Sie können vor allem in den steinernen "Säulen" abgebaut werden. Es werden sich vermutlich Handelsnetze bilden, um diese Metalle entlang von Wasserwegen in das innere des hölzernen Bereichs zu bringen. Metalle werden tief im Inneren der Holzbereiche extrem teuer sein. Nomaden haben vermutlich dazu keinen Zugang. Um die Minen in Gang zu setzten werden Zivilisationen vermutlich Sklaven an den "Säulen" ansiedeln.

      Angustus schrieb:

      Interessant finde ich die Hydrologie deiner Welt. Wenn eine nach innen wirkende Schwerkraft wirkt, müsste ohne zusätzliche Kräfte jegliches Wasser in alle vorhandenen Gänge dringen und den Planeten von innen her bis zu einem bestimmten Niveau "anfüllen" - danach wäre kein weiteres fließendes Wasser möglich. Welche Vorgänge transportieren Wasser gegen die Schwerkraft wieder nach oben?
      Wasserkreisläufe sind sicher existenziel. Ich kann mir vorstellen, dass die Holzbereiche am Rand des Gesteinskernes mit Sumpfgegenden vergleichbar sind, da hier einerseits viel Wasser zusammenkommt, die Gegend andererseits aus Gründen (siehe nächste Antwort) sehr warm sein wird. Das Szenario, dass du beschreibst will ich vermeiden, da dies weitgehend das Ende der Welt bedeuten würde (die unteren Bereiche verfaulen, während die oberen Bereiche verdorren). Ich habe mir überlegt, dass in den hölzernen Bereichen weite Teile des Holzes ähnlich wie in herkömmlichen Pflanzen Wasser nach oben transportieren können. Ich vermute, dass natürliche Pflanzen dies nicht über hunderte/tausende Kilometer leisten können, aber schließlich handelt es sich nicht um eine gewöhnliche Pflanze. In den oberen Bereichen könnten dann kleinere Bäche entstehen, die sich auf dem Weg in die unteren Bereiche zu größeren Flüssen vereinigen, deren Wasser wiederum vom Holz aufgesogen wird.
      Ich habe noch nicht genügend darüber nachgedacht, wie sich Flüsse in diesem Setting genauer bilden.

      Angustus schrieb:



      Ganz generell gefragt: Welche Energiequelle hält das Leben auf dieser Welt aufrecht? Grüne Pflanzen in unserem Sinne sind ja im dunklen Inneren eines Planeten ohne Sonneneinstrahlung nicht möglich (außer es gibt künstliches Licht, und dann müsste man wieder fragen, woher dieses seine Energie bezieht). Es muss also eine andere Grundlage der biologischen Kreisläufe geben. Vielleicht ist sogar das Weltenholz selbst die grundlegende Biomasse, von der sich alle anderen Lebensformen direkt oder indirekt ernähren? Wenn ja, dann würde ich natürlich gleich weiterfragen, woher das Weltenholz die Energie für sein Wachstum bezieht.



      Hier ein paar ungeordnete Gedanken, welche Energieformen im Inneren eines Planeten zur Verfügung stehen könnten, die nicht von äußerer Sonneneinstrahlung stammen:



      1) Radioaktive Zerfallsprozesse im Gesteinskern, die diesen aufheizen. Der Weltenbaum könnte aus dem Temperaturgradienten zwischen (heißem) Planetenzentrum und (kalter) Oberfläche nutzbare Energie gewinnen.



      2) Gezeitenkräfte, falls sich der Planet im Gravitationsfeld eines oder mehrerer anderer Himmelskörper befindet. Wieder wäre der Weltenbaum mit seiner gigantischen Ausdehnung gut geeignet dafür, Gezeitenkräfte irgendwie nutzbar zu machen.



      3) Chemische Reaktionen. Die würden allerdings nicht lang genug anhalten, um für geologische Zeiträume stabile Umweltbedingungen zu garantieren, weil nach ein paar Jahrtausenden die Ausgangsstoffe ausgingen. Also eher schlechte Idee als Primärenergiequelle.



      4) Ganz was anderes, z.B. die von dir erwähnte "göttliche Flüssigkeit".
      Das Weltenholz ist wohl die grundlegende Biomasse, von der alles ausgeht. Mit deiner ersten Vermutung lagst du richtig. Gerion hat mir die Idee gegeben, dass Teile des Gesteinskernes aus radioaktivem Material bestehen, der dann die grundlegende Energie für die Welt liefert. Die 2 Vermutung geht nicht, da ich in diesem Weltenkonzept andere Himmelskörper ausschließe. Vermutlich ist das Weltenholz zur Photosynthese fähig, oder trägt auf verschiedene Weisen dazu bei, einen Sauerstoffkreislauf zu etablieren.
      Jedoch gibt es wohl in unterschiedlichen Bereichen unterschiedliche Arten des Weltenholzes, die alle jedoch miteinander verwachsen sind. Es unterscheidet sich oft von herkömmlichem Holz darin, dass es wohl nicht so leicht entflammbar ist.

      Katzkamon schrieb:

      Wie hoch soll das Technologielevel ausfallen?
      Mit dem Technologielevel bin ich relativ flexibel. Zivilisationen werden in diesem Setting eher durch die geographischen Gegebenheiten ausreichend eingeschränkt. Ich habe noch nicht bestimmt welche Technologien möglich sind, und welche nicht, aber mir sind ein paar Grundsätze der Entwicklung von Zivilisationen in diesem Setting eingefallen.

      Raumfahrt ist nicht möglich, bzw. wird wohl nicht wirklich angestrebt werden, da angesichts des dunklen Himmels jeglicher Antrieb dazu fehlt.

      Ich kann mir Zivilisationen bis etwa zur frühen Industrialisierung vorstellen. Allerdings werden wohl Fabriken und Maschinen in weiten Teilen des Planetoiden eher die Ausnahme sein, da Metall teuer und begrenzt vorhanden ist. Manufakturen könnten jedoch weit eingesetzt werden. Seilzüge und ähnliches werden wohl größere Anwendung finden. Falls es größere Flüsse gibt, oder Bereiche die unter Wasser liegen, kann ich mir sehr gut U-Bootflotten vorstellen.

      Weite Teile der Welt werden wohl lange vom Nomadismus geprägt sein,oder von kleine sesshaften Ackerbauerngruppen. Viele Bereiche des Planetoiden währen wohl lebensfeindlich oder unwirtlich.

      Jedoch könnten sich Städte und Handelsnetze bilden. Zentral ist wohl die Aufrechterhaltung und Kontrolle der Handelswege für diese Zivilisationen (z.b. für die Metallzufuhr). Ich vermute, dass solche Urbanen Zentren viele Wesen aus dem Umland anlocken könnten. Daher wird wohl an Arbeitskräften kein Mangel innnerhalb der Städte sein. Vermutlich resultieren daraus einerseits innerstädtische Konflikte (Oligarchen<->Unterschicht) aber auch regelmäßige Konflikte mit den Nomaden des Umlandes. Es wird wohl ein Nebeneinander verschiedener Lebensformen mit unterschiedlichen technischen Möglichkeiten geben.

      Schusswaffen kann ich mir gut in diesem Setting vorstellen. Jedoch wird ihre Effektivität dadurch eingeschränkt, dass Konflikte oft in zahllosen kleineren Gängen und Höhlen stattfinden werden. Zudem wird ihre Herstellung wohl teuer sein.

      Die Kartographie wird sich wohl fundamental unterscheiden. Geographen und Mathematiker dieser Welt werden sicherlich irgendwann von innen die Kugelform der Welt erkennen.
    • Das Konzept gefällt mir richtig gut! :)

      Für den Wassertransport würde ich an Dampf/Geysire oder sowas denken - je nachdem, wo die Wärme herkommt. (Das hab ich scheints noch überlesen)

      Um diesen Kern herum befinden sich 6 steinerne "Säulen"

      Warum gerade 6? Das wäre ja dann eher eine Art Weltenwürfel, vom Konzept her. Und hab ich das richtig verstanden, dass die Säulen nach oben hin breiter werden?

      Ich muss grad irgendwie an Salz denken... Ist ja auch so eine typische Bergwerksressource, die grad früh in Kulturen enorm wichtig war - und wie sieht es mit dem Salzgehalt im Wasser aus - es gibt ja eigentlich nicht so wirklich Meere, oder?
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Jundurg schrieb:

      Warum gerade 6? Das wäre ja dann eher eine Art Weltenwürfel, vom Konzept her. Und hab ich das richtig verstanden, dass die Säulen nach oben hin breiter werden?
      Es sind 6 "Säulen" damit halbwegs eine Symetrie gewahrt bleibt, und man sich die Welt räumlich vorstellen kann und in jede Richtung eine "Säule" führt, was die Orientierung auf und Segmentierung der Welt ermöglicht.
      Allerdings ist die Welt eine Kugel, wobei der Vergleich mit einem Würfel bei der Vorstellung helfen kann.
      Die Säulen werden nach oben hin breiter, da ja auch allgemein die Welt nach oben hin breiter wird, und ich größere Steinwüsten auf der Oberfläche etablieren will.

      Jundurg schrieb:



      Ich muss grad irgendwie an Salz denken... Ist ja auch so eine typische Bergwerksressource, die grad früh in Kulturen enorm wichtig war - und wie sieht es mit dem Salzgehalt im Wasser aus - es gibt ja eigentlich nicht so wirklich Meere, oder?
      An große Meere habe ich nicht gedacht, allerdings dürfte noch viel Platz in der Welt sein, sodass Raum für größere Sümpfe oder Höhlen mit Binnenseen vorhanden ist.
      Salz scheint eine wichtige Ressource zu sein, an die ich bis jetzt überhaupt nicht gedacht habe. Der Salzgehalt im Wasser ist vermutlich eher gering. Vermutlich gibt es Salzvorkommen in den "Säulen". Daher müssten dann auch Salzhandelsstraßen entstehen.
    • Benutzer online 1

      1 Besucher