[:3] Lebewesen

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    • [:3] Lebewesen

      Jaja, ich hab immer noch keinen richtigen Namen für die Welt sorry.
      Bin zumindest mit dem ersten Völkchen mal einigermaßen zufrieden und würde das jetzt gern mal vorstelln. Wenn ich mal mit anderen Viechis fertig bin kommen die auch in das Thema.


      Wie viele andere Kreaturen die nicht existieren sollten sind die Feen im ersten Zeitalter der Magie entstanden.


      Feen


      Kurzbeschreibung:

      Feen sind zierliche Geschöpfe die verspielt durch die Lüfte fliegen und neugierig ihre Umwelt erkunden. Obwohl ihre Neugierde groß ist sind sie leicht zu verängstigen und ergreifen Fremden gegenüber bei einer schnellen Bewegung oder lauten Geräuschen sofort die Flucht um das unbekannte Geschöpf aus einem sicheren Versteck heraus beobachten zu können. Da sie nur wenige Mittel haben um sich gegen die Gefahren ihrer Umwelt zu behaupten suchen sie den Schutz eines großen Tiers oder eines Stickbienenvolks und achten darauf immer in deren Nähe zu bleiben. Feen sind sehr überschwinglich in ihren Gefühlen und nur selten betrübt, da sie sich auch an all den Kleinigkeiten wie dem Fall des Regens vergnügen können. Naivität ist eine Charaktereigenschaft die ihnen nicht selten zugschrieben wird. Besonderen Spaß bereitet den lebensfrohen Geschöpfen aber das Fliegen. Vor allem zusammen mit ihren Familienmitgliedern, die ihnen das wichtigste im Leben sind.


      Äußeres:

      Sie werden etwas mehr als 20 cm groß und haben einen annähernd humanoiden, ansatzweise weiblichen Körper. An Stelle des Munds ziert ein großer aber sehr dünner Schnabel ihr Gesicht. Sie stoßen ihn in Früchte, Blüten, Insekten und tote Tiere um sie auszusaugen. Mit ihm verzehren sie Nektar, Fruchtfleisch oder auch Blut. Weiters haben sie einen langen filigranen Schwanz der zum Gewichtsausgleich dient und mit dem sie, wie auch mit ihren krallenhaften Füßen, Gegenstände greifen oder transportieren können. Ihre durchscheinenden Flügel werden von vier dünnen, insektenartigen Armen aufgespannt. Feen sind von Magie durchdrungene Geschöpfe die sich einfache Lichtmagie zunutze machen um über Leuchtsignale miteinander zu kommunizieren, die Gefühle wie Hunger, Angst, Gefahr, Freude oder eine Kombination daraus anzeigen. Diese Signale geben sie über eine Vielzahl an Leuchtpigmenten ab, die sich über ihre zarten Körper und Flügel verstreut finden lassen. Feen deren magische Fähigkeiten ausgeprägter sind erfreuen sich zudem gern an kleinen Spielereien mit Lichtzaubern. Die Färbung und Außenhaut von Feen kann sich je nach Sippe stark voneinander unterscheiden und ist von den jeweiligen Umweltbedingungen abhängig. Manche haben eine zarte Haut, andere ein samtiges Fell und wieder andere einen Chitinpanzer oder eine Mischung daraus. Außerdem gibt es auch Hörner tragende Sippen. Feen können ein Alter von 35 Jahren erreichen, in der Regel werden sie aber nicht viel älter als 20. Im Alter von etwa 6 Jahren ihre Feenstaubproduktion und damit auch die Geschlechtsreife einsetzt. Entlang ihres Rückgrats sitzen drei Drüsen die den Feenstaub bei Bedarf ausstoßen können, der dann durch Flügelbewegungen in der Luft verteilt wird.


      Lebensweise:

      Feen leben in Familien mit etwa 20 Angehörigen auf bevorzugt fruchttragendenBäumen auf denen Stickbienen vorzufinden sind oder auf größeren Tieren die ihnen Schutz bieten können. Dort finden sie Schutz in verlassenen Bienennestern, Baumhöhlen oder im Fell und den Hautfalten des Tiers auf dem sie wohnen. Da die friedliebenden Wesen bis auf ihr energiereiches Pulver völlig ungefährlich sind hat das Bienenvolk oder das Tier mit dem sie Leben einen hohen Stellenwert für sie und ihr Überleben. Folglich sind Feen sehr bemüht um das Wohlwollen ihrer Hüter, halten Ungeziefer von ihnen fern und Füttern sie sogar mit ihrem Feenstaub. Dieser löst Glücksgefühle aus und macht bei mehrmaligem Verzehr abhängig. Zudem wirkt er ist in kleinen Mengen Sättigend und belebend, während er inhöheren Dosierungen starke Kopfschmerzen, Halluzinationen und Ohnmacht herbeiführen kann. Zudem löst Feenstaub Glücksgefühle aus und macht bei mehrmaligem Verzehr abhängig. Wird eine neue Bienenkönigin geboren verlässt die Alte mit einem Teil ihres Volks den Bienenstock um ihr Volk an anderer Stelle neu aufzubauen. Oft finden sich auch einige abenteuerlustige Feen die sich diesen anschließen um ihrerseits eine eigene Sippe zu gründen. Auf der Suche nach Nahrung können sich Feen bis zu 10 km von ihren Nestern entfernen, meistens bleiben sie aber näher. Ihre Gesellschaft ist recht unstrukturiert, wobei aber mit zunehmendem Alter auch der Respekt und die Gewichtung der Botschaften einer Fee in ihrer Sippe anwächst.

      Die etwa 3,5 cm großen, aggressiven Stickbienen gelten als sehr gefährlich und stürzen sich in Massen auf jede Bedrohung die sich ihrem Nest nähert. Dabei versuchen sie in deren Körperöffnungen zu kriechen und es zu Tode zu stechen. Am häufigsten ist dabei der Erstickungstod, da ihre Opfer keine Luft mehr durch ihre angeschwollenen Atemwege bringen können.


      Fortpflanzung:

      Feen sind Zwitter und pflanzen sich über Windbestäubung fort. Beim Liebesspielumschwirren sich die Feen ganz eng und eine der beiden verwirbelt männliche Keimzellen in der Luft. Diese docken dann an der gegensätzliche Fee an und eine kleine Raupe wächst in ihrem Bauch heran. Im Leben einer Fee passiert das üblicherweise zwei bis drei mal. Nach etwa einem Monat ist die Raupe 6 cm lang und bereit an einem Baum in der Nähe abgesetzt zu werden. Während sich die Raupe voll frisst kommen ihre Eltern immer wieder vorbei um nach dem Rechten zu sehen und die Sicherheit ihres Kinds zu gewährleisten. Sobald die Raupe mit einer Länge von 12 cm ausgewachsen ist verpuppt sie sich zu einer Jungfee und fliegt zu ihren Eltern. Feen die sich auf einem Tier niedergelassen haben ziehen ihre Raupen auf diesem heran. Dabei saugen sie sich an der Haut des Tiers fest und sägen diese mit ihrem Kiefer an um etwas Blut aufnehmen zu können, während ihr Speichel die Stelle betäubt.


      Beziehungen zu anderen Völkern:

      Trotz ihrer Hüter werden sie vor allem von Gnomen und Menschen gefangen und zur Beleuchtung in Gläsern verkauft, gegrillt als Delikatesse verspeist oder ihre Körper und ihr Feenstaub zu verschiedensten Mitteln weiter verarbeitet. Darunter fallen gleichermaßen leichte aufputsch Getränke sowie harte Drogen. In Gefangenschaft werden Feen aggressiv oder verfallen in schwere Depressionen und sterben nach etwa einem Jahr.
      Zum Schutz ihrer Sippe versuchen sie ungebetene Gäste von ihren Nestern weg zu führen. Dabei gehen sie alles andere als zimperlich vor und locken ihre Opfer in Sumpfgebiete oder zu gefährlichen Tieren.
      In den Augen der Trolle sind Feen freundliche Waldgeister die sie vor Gefahren warnen, sie zu Nahrungsquellen führen oder verirrten Helfen. Auch wenn sie des öfteren ihre Späße mit den Trollen treiben sind sie gern gesehene Besucher. Besonders engen Kontakt halten die Feen aber zu Giganten, auf denen sie sich gern niederlassen und Unterschlupf in deren Gepäck suchen um darin Sippen zu gründen. So kann sich jeder Trollstamm glücklich schätzen der einen Giganten unter sich hat. Auch in einigen Ansiedlungen von Elfen, deren Glaube dem der Trolle ähnelt, haben sich Feen angesiedelt, da sie dort keine Gefahren zu befürchten haben.
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      "Acts of kindness are not always wise and acts of evil are not always foolish, but regardless, we shall always strive to be good." - Logarius
    • OHH ich liebe deine Feen. Da ich selbst seit ungefähr 2 Jahren Feen auf meiner Welt habe und sie immer wieder ändere, habe ich noch keine konkrete Lösung, wie die Kleinen bei mir sein werden, aber deine Interpretation gefällt mir ausgesprochen gut.

      Was machen die Eltern mit der Larve/Raupe, wenn das Tier, bei dem sie leben, nicht in der Nähe des Baum bleibt?
      Generell wie groß ist der Radius in dem sie sich bewegen? Wenn man bis zu 30 Jahre alt wird und fliegen kann wie groß wird die Welt sein die man erkundet, wenn das Haus (Stickbienenstock) feststeht? Oder ziehen die Bienen um?

      Oh ich will auch so niedliche Feen haben wie du. Ich sollte wieder an ihnen basteln. ^^
    • Freut mich:) . Mit meinen anderen Völkern hab ich auch so meine Probleme hinsichtlich andauernder Änderungen. Das schöne bei den Feen ist für mich beim basteln das sie relativ unbedeutend und wenig verstrickt mit den Geschehnissen und Religionen sind und sich deswegen viel leichter verändern lassen.

      Hab noch einpaar kleine Zusätze die ich auch dem Startpost hinzufüge um die Fragen zu beantworten und Stellen die schlecht verständlich waren etwas umgeschrieben. Danke übrigens, sonst hätte ich mir in nächster Zeit wohl nicht mehr groß Gedanken zu ihnen gemacht^^


      • Feen sind von Magie durchdrungene Geschöpfe die sich einfache Lichtmagie zunutze machen um über Leuchtsignale miteinander zu kommunizieren,
        die Gefühle wie Hunger, Angst, Gefahr, Freude oder eine Kombination daraus anzeigen. Diese Signale geben sie über eine Vielzahl an Leuchtpigmenten ab, die sich über ihre zarten Körper und Flügel verstreut finden lassen. Feen deren magische Fähigkeiten ausgeprägter sind erfreuen sich zudem gern an kleinen Spielereien mit Lichtzaubern.


      • Wird eine neue Bienenkönigin geboren verlässt die Alte mit einem Teil ihres Volks den Bienenstock um ihr Volk an anderer Stelle neu aufzubauen. Oft finden sich auch einige abenteuerlustige Feen die sich diesen anschließen um ihrerseits eine eigene Sippe zu gründen.


      • Auf der Suche nach Nahrung können sich Feen bis zu 10 km von ihren Nestern entfernen, meistens bleiben sie aber näher. Ihre Gesellschaft ist recht unstrukturiert, wobei aber mit zunehmendem Alter auch der Respekt und die Gewichtung der Botschaften einer Fee in ihrer Sippe anwächst.


      • Feen die sich auf einem Tier niedergelassen haben ziehen ihre Raupen auf diesem heran. Dabei saugen sie sich an der Haut des Tiers fest
        und sägen diese mit ihrem Kiefer an um etwas Blut aufnehmen zu können, während ihr Speichel die Stelle betäubt.


      • In Gefangeschaft werden sie aggressiv oder verfallen in schwere Depressionen und sterben nach etwa einem Jahr.
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    • DawnCry schrieb:

      Sie werden etwas mehr als 20 cm groß und haben einen annähernd humanoiden, ansatzweise weiblichen Körper.

      DawnCry schrieb:

      Die etwa 3,5 cm großen, aggressiven Stickbienen gelten als sehr gefährlich und stürzen sich in Massen auf jede Bedrohung die sich ihrem Nest nähert.
      Wie passen die großen Feen denn in die Bauten der Stickbienen? Oder leben sie nur in enger Nähe zu deren Nestern? Wären sie in dem Fall nicht schlechter geschützt? Und wieso sehen instinktgesteuerte Bienen keinerlei Bedrohung durch die extreme Nähe der Feen?


      DawnCry schrieb:

      Feenstaub [...] löst Glücksgefühle aus und macht bei mehrmaligem Verzehr abhängig. Zudem wirkt er in kleinen Mengen Sättigend und belebend, während er in höheren Dosierungen starke Kopfschmerzen, Halluzinationen und Ohnmacht herbeiführen kann.
      Werden dann die Wirtstiere oder gar ganze Bienenvölker gezielt süchtig gemacht? Wenn der Feenstaub in kleinen Dosen sättigt, belebt und Glücksgefühle beschert, wäre dies der rechte Stoff um lange an Projekten zu arbeiten. Womöglich der Kaffee deiner noch namenlosen Welt. ;)


      DawnCry schrieb:

      Feen sind Zwitter und pflanzen sich über Windbestäubung fort. Beim Liebesspiel umschwirren sich die Feen ganz eng und eine der beiden verwirbelt männliche Keimzellen in der Luft. Diese docken dann an der gegensätzliche Fee an und eine kleine Raupe wächst in ihrem Bauch heran.
      Wie vermeiden die Feen eine Selbstbefruchtung? Ansonsten finde ich die Idee amüsant, dass bei deinen Feen das bekannte "Kribbeln im Bauch" kein Synonym für Liebe, sondern für Schwangerschaft ist. ;D (Wenn ganz viele Raupenbeinchen von innen am Feenbauch krabbeln ...) :lol:


      DawnCry schrieb:

      Weiters haben sie einen langen filigranen Schwanz der zum Gewichtsausgleich dient und mit dem sie Gegenstände greifen oder transportieren können. Ihre durchscheinenden Flügel werden von vier dünnen, insektenartigen Armen aufgespannt.
      Ich vermute mal, dass sie über irgend eine Form von Beinen mit Greiffüßen verfügen, oder? Und ihre vier "Arme" dienen ausschließlich für den Flug, und vermögen nichts zu greifen. Kennen sie irgend welche Formen von Werkzeugen und wie vermögen sie diese ggf. zu verwenden? :weissnicht:


      DawnCry schrieb:

      Feen sind von Magie durchdrungene Geschöpfe die sich einfache Lichtmagie zunutze machen um über Leuchtsignale miteinander zu kommunizieren, die Gefühle wie Hunger, Angst, Gefahr, Freude oder eine Kombination daraus anzeigen. Diese Signale geben sie über eine Vielzahl an Leuchtpigmenten ab, die sich über ihre zarten Körper und Flügel verstreut finden lassen. Feen deren magische Fähigkeiten ausgeprägter sind erfreuen sich zudem gern an kleinen Spielereien mit Lichtzaubern.
      Beruht ihre gesamte Kommunikation ausschließlich auf Lichtsignalen? Kein Zirpen aus den Schnäbeln oder eine Form von Gestik oder ritualisierte Flugformen?
      Du erwähnst an mehreren Stellen Lichtmagie. 8) Was verstehst du darunter?

      Ich hoffe das alles klingt nicht nach einem Verhör durch die vielen Fragen. :fluecht:
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

      Damokles-Sternenring - meine kleine Galaxie
      Rollenspiel-Anekdoten
    • Wie passen die großen Feen denn in die Bauten der Stickbienen? Oder leben sie nur in enger Nähe zu deren Nestern? Wären sie in dem Fall nicht schlechter geschützt? Und wieso sehen instinktgesteuerte Bienen keinerlei Bedrohung durch die extreme Nähe der Feen?Wie passen die großen Feen denn in die Bauten der Stickbienen? Oder leben sie nur in enger Nähe zu deren Nestern? Wären sie in dem Fall nicht schlechter geschützt? Und wieso sehen instinktgesteuerte Bienen keinerlei Bedrohung durch die extreme Nähe der Feen?


      "Dort finden sie Schutz in verlassenen Bienennestern, Baumhöhlen oder im Fell und den Hautfalten des Tiers auf dem sie wohnen." Wenn sie so ein verlassenes Nest bewohnen vergrößern sie es für ihre Zwecke.

      Schwer zu sagen, irgendwann hat es wohl eine Fee geschafft sich durch ihr Pulver mit den Bienen gut zustimmen und das hat sich durchgesetzt.

      Werden dann die Wirtstiere oder gar ganze Bienenvölker gezielt süchtig gemacht? Wenn der Feenstaub in kleinen Dosen sättigt, belebt und Glücksgefühle beschert, wäre dies der rechte Stoff um lange an Projekten zu arbeiten. Womöglich der Kaffee deiner noch namenlosen Welt. ;)


      Ja, das passiert gezielt. Die Idee mit dem Kaffee find ich übrigens Klasse, werd ich mir auf jeden Fall merken. Wird eben ein sehr kostbarer "Kaffee" da das sammeln relativ aufwändig ist.

      Wie vermeiden die Feen eine Selbstbefruchtung? Ansonsten finde ich die Idee amüsant, dass bei deinen Feen das bekannte "Kribbeln im Bauch" kein Synonym für Liebe, sondern für Schwangerschaft ist. ;D (Wenn ganz viele Raupenbeinchen von innen am Feenbauch krabbeln ...) :lol:


      Zum Thema Selbstbefruchtung hab ich mir noch gar keine Gedanken gemacht, werd ich mir vielleicht nochmal durch den Kopf gehen lassen wenn ich auch deine anderen Anregungen nieder schreib. Hat jetzt aber für mich weniger Priorität, das klappt schon irgendwie^^

      Awwww, daran hab ich gar nicht gedacht :3

      Ich vermute mal, dass sie über irgend eine Form von Beinen mit Greiffüßen verfügen, oder? Und ihre vier "Arme" dienen ausschließlich für den Flug, und vermögen nichts zu greifen. Kennen sie irgend welche Formen von Werkzeugen und wie vermögen sie diese ggf. zu verwenden? :weissnicht:


      Ihre Arme dienen ausschließlich zum Fliegen. Sie kennen auch keine Werkzeuge und ihre einzigen Bauten sind ihre Nester. Grundsätzlich sind sie im Vergleich mit den anderen intelligenten Spezies einfachen Tieren am ähnlichsten.
      Ich hab mich übrigens grad dran gesetzt so ne Fee zu zeichnen, wird die erste Zeichnung zu meiner Welt. Bin kein großer Künstler, also bitte keine allzu großen Erwartungen :p.

      Beruht ihre gesamte Kommunikation ausschließlich auf Lichtsignalen? Kein Zirpen aus den Schnäbeln oder eine Form von Gestik oder ritualisierte Flugformen?
      Du erwähnst an mehreren Stellen Lichtmagie. 8) Was verstehst du darunter?

      Ich hoffe das alles klingt nicht nach einem Verhör durch die vielen Fragen. :fluecht:

      Kein Zirpen, keine Handzeichen, nur Licht.
      Mein Magiesystem ist jetzt nicht hochtrabend ausgearbeitet. Sie ist zusammen mit Wesen einer anderen Welt über die Welt gekommen und hat sich mit deren Tod auf der ganzen Welt ausgebreitet. Jene die von ihr befallen werden mutieren oder werden magisch begabt. Diese magische Begabung muss der Befallene zu beherrschen lernen bevor sie ihn umbringt (z.b. in Flammen aufgeht). Feen sind jedoch bereits mit der Fähigkeit geboren... Dazu später einmal mehr (hoffentlich^^)...zur Frage: Lichtmagie ist das erschaffen von Licht aus der freien Magie die der Zauberweber mit seiner Begabung zu beeinflussen weiß.

      Fragen sind immer super :)
      Ich brauch nur leider ewig mich mal wieder darum zu kümmern...sollte mir wieder mehr Zeit dafür nehmen
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    • Hab dem Startpost wieder die ein oder andere Kleinigkeit beigefügt:

      • Zum Schutz ihrer Sippe versuchen sie ungebetene Gäste von ihren Nestern weg zu führen.
        Dabei gehen sie alles andere als zimperlich vor und locken ihre Opfer in Sumpfgebiete oder
        zu gefährlichen Tieren.

      • Weiters haben sie einen langen filigranen Schwanz der zum Gewichtsausgleich dient und mit dem sie, wie auch mit ihren
        krallenhaften Füßen, Gegenstände greifen oder transportieren können.


      Und das Bildchen ist fertig ;D

      Ist leider keine plüsch Fee sondern mit Stacheln. Sind einfacher... und ihre durchscheinenden Flügel sind halt nicht zu sehen...zu durchscheinend.
      Der Heiligenschein um ihren Kopf und die Ringe um ihren Schwanz sind Spielereien mit Lichtmagie
      Die "Leuchtpigmente" (Kästchen auf ihrer Haut) sind nicht nur an den eingezeichneten Stellen, sondern über ihren ganzen Körper verteilt. Wäre mir sonst leider zu schwierig geworden, vor allem im Gesicht und dem Busen.
      Sie hat übrigens schon mehrere Hüftvergrößerungen hinter sich... wirkt auf mich aber leider immer noch unproportional, vielleicht mach ich da noch was.
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    • Diese Feen sind originell und reizvoll. Dass sie nicht nur Blüten und Früchte, sondern auch Aas aussaugen, gibt ihnen etwas, wie soll ich es nennen, vielleicht "Unniedliches". Windbestäubung bei "tierischen" Lebensformen ist auch mal eine interessante Variante, und passt hier sehr gut. Insgesamt eine stimmige, runde Sache.
      ... brought to you by the Weeping Elf
    • Hallo DawnCry,

      ich finde Deine Feen auch ziemlich gut.

      Falls Du noch Anregungen wegen der Vermeidung von Selbstbefruchtung brauchen solltest, hier zwei Gedanken dazu.
      1) Du kannst es Dir leicht machen. Bei Zwittrigen Pflanzen ist es oft so, dass in den Blüten Systeme existieren, welche eigene Samen erkennen und aussortieren können. (Stichwort: Selbstinkompatibilität)
      2) Eine andere Variante wäre, dass Deine Feen zu einem bestimmten Zeitpunkt immer nur eine Geschlechtsfunktion ausführen können. Dementsprechend also nur entweder grade Samen verteilen oder in sich aufnehmen. Was dann halt in bestimmten Intervallen wechselt.

      Und eine Frage hätte ich auch noch. Gibt es spezielle Gründe, dass die Feen so verschiedene Verhältnisse zu anderen Völkern haben? Menschen/Gnome auf der einen Seite und Trolle/Elfen auf der anderen. Teilen diese Untergruppen vielleicht generell ähnliche Kulturen? Oder ist das einfach so gewachsen?

      Gruß
      Gerrit
    • Erstmal danke euch Beiden, freut mich wirklich das sie gut ankommen. Man sitzt ja oft Jahre an seiner Welt und bastelt ohne Feedback vor sich hin, da ist sowas dann natürlich besonders schön zu hören.

      WeepingElf schrieb:

      Dass sie nicht nur Blüten und Früchte, sondern auch Aas aussaugen, gibt ihnen etwas, wie soll ich es nennen, vielleicht "Unniedliches".


      Auf sowas versuche ich besonders zu achten. Feen die zu sehr ins niedliche abdriften würden der Atmosphäre im Gesamten nicht zuträglich sein und nicht in die Welt passen. Zudem freue ich mich immer wenn ich es schaffe gute Kontraste zu schaffen.


      Gerrit schrieb:


      Falls Du noch Anregungen wegen der Vermeidung von Selbstbefruchtung brauchen solltest, hier zwei Gedanken dazu.
      1) Du kannst es Dir leicht machen. Bei Zwittrigen Pflanzen ist es oft so, dass in den Blüten Systeme existieren, welche eigene Samen erkennen und aussortieren können. (Stichwort: Selbstinkompatibilität)
      2) Eine andere Variante wäre, dass Deine Feen zu einem bestimmten Zeitpunkt immer nur eine Geschlechtsfunktion ausführen können. Dementsprechend also nur entweder grade Samen verteilen oder in sich aufnehmen. Was dann halt in bestimmten Intervallen wechselt.


      Danke für die beiden Vorschläge. Hab mir tatsächlich keine großen Gedanken mehr dazu gemacht und an anderen Stellen weitergebastelt. Mir gefällt die erste Variante sehr gut. Ich wollte ohnehin das beide Elternteile in der Beziehung schwanger werden können.
      Desweiteren laufen meine Feen Gefahr etwas "Overdesigned" zu sein, da kommt mir so eine simple und effektive Lösung recht gelegen. Werde ich einbauen.

      Und eine Frage hätte ich auch noch. Gibt es spezielle Gründe, dass die Feen so verschiedene Verhältnisse zu anderen Völkern haben? Menschen/Gnome auf der einen Seite und Trolle/Elfen auf der anderen. Teilen diese Untergruppen vielleicht generell ähnliche Kulturen? Oder ist das einfach so gewachsen?


      Ich will das ganze jetzt nicht zu sehr ausbreiten, da ich mir immer noch mit ein paar grundlegenden Punkten nicht 100% im klaren bin in welche Richtung sie gehen sollen. Nunja, das stimmt auch nicht ganz. Eigentlich steht die Richtung schon fest, das Problem ist das ich verschiedene Ereignisketten habe die schließlich zu ähnlichen Ergebnissen führen. Tendiere zwar gerade sehr in eine Richtung, will mich aber noch nicht festlegen und werde daher jetzt auch nicht zu sehr ins Detail gehen.

      In der Variante die ich im Moment bevorzuge sind die Menschen Eindringlinge auf der Welt und Feinde all ihrer Völkerschaften (durch viel Kirchenpropaganda). Zumindest zu Beginn der Invasion.
      Gnome sind sehr Zweckorientiert und legen viel Wert auf das Wohl ihrer Art. Die anderen sind ihnen dabei weniger wichtig. Zudem sehen sie nicht das die Feen mehr als einfache Tiere sind.
      Bei den Elfen muss man unterscheiden. Eine Volksgruppe der Elfen verdankt ihr fortbestehen zu guten Teilen den Trollen, was großen Einfluss auf ihre Kultur gehabt hat. Zudem sieht sich ihr Volk, seitdem sie ihre einstige Heimat so weit ausgebeutet haben, dass kein Leben mehr auf ihr möglich war, als Schutzpatronen des Waldes.
      Die andere ist zu sehr WorkInProgress um eine hinreichende Aussage darüber treffen zu können.
      Feen liegen nicht im Beuteschema der Trolle und hätten keinen Nutzen daraus ihnen zu Schaden. Dazu kommt noch das Trolle vorwiegend Pflanzenfresser sind.

      Ein paar Ausnahmen wird es aber überall geben.

      Schönen Abend noch
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    • So, mal was recht unfertiges, vielleicht komm ich ja wieder in Bastellaune *hoff*


      Krait:


      Kurzbeschreibung:

      Krait sind territoriale Fischwesen die mit ihren Sippen durch verschiedenste Gewässer jagen. Die meisten Sippen leben zwar nomadisch, es gibt aber durchaus auch sesshafte Krait. Diese leben zumeist im Süßwasser und sind friedfertiger als ihre Artgenossen im Meer. In allen Kraitsippen sind feste Rangordnungen und Gruppen etabliert, wobei die Weibchen im untersten Rang zu finden sind, was darauf zurückzuführen ist, dass Alter und Stärke maßgebende Faktoren für den Rang eines Krait in seiner Sippe sind. Zwischen den Männchen kommt es nicht selten zu Kämpfen um die Position des anderen einzunehmen. Diese Auseinandersetzungen gehen nicht selten tödlich aus.
      Benachbarte Kraitsippen führen häufig Territorialkämpfe, richtige Kriege gibt es aber praktisch nicht unter ihnen. Sie sind eine streng gläubige Spezies, die große Fische verehrt und ihnen Opfer darbringt. Jeder Krait dem es möglich ist hat die Pflicht mindestens einmal in die Stadt des Herrn unter den Wogen zu pilgern, wo alle Streitigkeiten beizulegen sind und dem großen Schlund geopfert wird. Ist die Opfergabe nicht angemessen dient der Überbringer dazu den Schlund in seiner Ruhe zu bewahren.


      Äußeres:

      Krait leben Unterwasser, können jedoch mehrere Stunden an Land kommen falls die Luftfeuchtigkeit nicht zu gering ist und deshalb ihre Kiemen eintrocknen würden. Der größte Teil ihres Schwanzes ist von Elektroplasten durchzogen, welche ihnen ermöglichen starke Ströme zu erzeugen, die sie in ihre Krallen leiten können und anderen Wesen bei Berührung einen Stromschlag
      verpassen. Sie verständigen sich durch elektrische Stöße die sie ins Wasser entsenden und orientieren sich auch bei vollkommener Dunkelheit mit deren Hilfe. Zwischen Armen und
      Oberkörper befindet sich eine feste, dehnbare Schwimmhaut. Ihre Arme enden in drei Klauen.
      Zu Beginn ihres Lebens sind alle Krait weiblich. In dieser Lebensphase sind sie in der Lage aus dem Wasser zu springen und mit ihren Schwimmhäuten über den Wellen zu gleiten um Jagd auf Seevögel zu machen. Mit zunehmendem Alter verändert sich ihre Statur und ihr Schuppenpanzer verstärkt sich zunehmend und bedeckt immer mehr Anteile ihres Körpers. Mit einer Größe von etwa 2 Metern beginnt sich ihr Geschlecht zu verändern wobei sie erst mit 2,6 bis 3 Metern vollständig männlich sind. Mit einer Körpergröße von etwa 4 Metern wird den Krait ihr lebenslanges Wachstum zum Verhängnis. Ihr Schuppenpanzer versteift sich bei dieser Größe so weit das sie sich nicht mehr ausreichend bewegen können und sie schließlich verknöchern.


      Lebensweise:

      ...


      Fortpflanzung:

      ...


      Beziehungen zu anderen Völkern:

      Verborgen unter der Oberfläche von großen Gewässern haben die Krait nur wenig Kontakt mit anderen vernunftbegabten Spezies. Ähnlich den Feen fehlt ihnen die Möglichkeit mit diesen zu kommunizieren. Dennoch gibt es zumindest eine bekannte Sippe an Süßwasser-Krait die Handel mit der ansässigen Bevölkerung betreibt, indem sie ihre Waren oder auch Opfergaben an einem Ritualstein ablegen. Am Tag kommen die Dörfler um sich ihren Teil zu holen und in der Nacht die Krait. In den meisten Küstengegenden gelten sie jedoch als eine Plage, die sowohl Fischer als auch Seeleute gefährdet.
      "Acts of kindness are not always wise and acts of evil are not always foolish, but regardless, we shall always strive to be good." - Logarius
    • Ahh ich hab mich direkt gefreut wieder etwas neues in deinem Lebewesenthread zu lesen. Ich bin ja großer Fan von deinen Wesen. Auch hier wieder: Kiemen können eintrockenen, Stromkrallen und stetiges Wachstum das mit Verknöcherung endet, super ^^

      Anmerkung: Der Name Krait weckt sofort Assoziationen, denn das ist der Name einer Giftschlagengattung. War das bewusst gewählt?
      Interessant die Große/Alter mit dem Geschlecht zu verknüpfen. Wie lange leben die Kraits in den einzelnen Lebensabschnitten? Wie lange sind weibliche Kraits schon geschlechtsreif, aber noch nicht männlich?
      Wer oder was ist der große Schlund? und wer entscheidet über die Angemessenheit der Opfergabe?
      Also ist das Handeln mit den Menschen eher so auf gut Glück und hoffen, dass die andere Partei etwas Brauchbares hinlegt? Wie kann so ein Handel nicht einschlafen?
    • Der Neuling meldet sich auch mal zu Wort :)

      Deine Krait hören sich interessant an, ihren Lebenszyklus mit verschiedenen Geschlechtern zu verbinden gefällt mir. Was mir bei der Verknöcherung als erstes in den Sinn kam, war eine Art "Elefantenfriedhof", einen Ort, an den sie sich zurück ziehen, wenn sie merken, dass es mit ihrer Beweglichkeit so sehr zu ende geht, dass sie nicht mehr Jagen/auf Futtersuche gehen. Weiß nicht, ob du damit etwas anfangen kannst^^
      Dabei fällt mir ein - was fressen die männlichen Krait überhaupt? Versorgen die weiblichen die ganze Sippe mit den gejagten Seevögeln oder haben die Männchen eine andere Futterquelle?

      DawnCry schrieb:

      Sie sind eine streng gläubige Spezies, die große Fische verehrt und ihnen Opfer darbringt.

      DawnCry schrieb:

      [...] indem sie ihre Waren oder auch Opfergaben an einem Ritualstein ablegen. Am Tag kommen die Dörfler um sich ihren Teil zu holen und in der Nacht die Krait.
      Wenn die Krait große Fische verehren würde ich Opfergaben nicht gerade an Land bzw. an für Menschen leicht zugänglichen Orten erwarten. Handelt es sich bei dem Ritualstein vllt. um einen Ritualstein der Menschen oder haben die sesshaften Süßwasserkrait einen anderen Glauben als ihre Verwandten entwickelt?
      Mich würde auch interessieren, wie diese Handel entstanden ist und was passieren würde wenn z.B. Waren abgelegt werden, die von der anderen Seite als minderwertig angesehen werden. Wissen die Landbewohner überhaupt mit wem sie Handel treiben oder wird es evtl. als Wunder!/Akt der Götter! betrachtet? Abgesehen davon scheinen mir die Krait kaum merklichen Kontakt zu den Landbewohnern zu haben und würden dementsprechend auch wenig/nichts von Umwelteinflüssen mitbekommen, die Qualität/Quantität der Waren beeinflussen würden (was auch immer bei dir in Frage kommt, Dürreperiode, Inflation...).

      Wie würde es eigentlich genau funktionieren wenn die Krait an Land kommen? Haben sie zusätzlich eine Lunge mit der sie Sauerstoff aus der Luft aufnehmen können oder funktioniert es umgekehrt wie bei z. B. Walen oder Robben, dass sie der Luft dem Wasser in dem Fall mehr Sauerstoff entziehen können?
      Abgesehen davon, was treibt sie an Land?

      Hoffe du kannst mit den Anregungen was anfangen^^
    • Ahh ich hab mich direkt gefreut wieder etwas neues in deinem Lebewesenthread zu lesen. Ich bin ja großer Fan von deinen Wesen. Auch hier wieder: Kiemen können eintrockenen, Stromkrallen und stetiges Wachstum das mit Verknöcherung endet, super ^^

      Anmerkung: Der Name Krait weckt sofort Assoziationen, denn das ist der Name einer Giftschlagengattung. War das bewusst gewählt?
      Interessant die Große/Alter mit dem Geschlecht zu verknüpfen. Wie lange leben die Kraits in den einzelnen Lebensabschnitten? Wie lange sind weibliche Kraits schon geschlechtsreif, aber noch nicht männlich?
      Wer oder was ist der große Schlund? und wer entscheidet über die Angemessenheit der Opfergabe?
      Also ist das Handeln mit den Menschen eher so auf gut Glück und hoffen, dass die andere Partei etwas Brauchbares hinlegt? Wie kann so ein Handel nicht einschlafen?


      Danke, hab direkt wieder etwas Lust aufs Basteln bekommen :)

      Uuups. Hab Krait irgendwie immer mit Wasserschlangen in Verbindung gebracht. Werd den Namen aber wahrscheinlich beibehalten, find ich recht schön und hat sich schon so "eingebürgert". Ihren Altersabschnitten Jahre zuzuordnen fällt mir im Moment recht schwer, wird im Laufe des Bastelns aber sicher noch kommen. Im Moment hab ich bis zur Verknöcherung 80 bis 120 Jahre im Kopf, die Geschlechtsreife mit 15 (sie "schmusen" zwar, die Befruchtung der Eier findet aber extern statt, ist aber WorkInProgress und könnte noch mal ganz anders werden). Die Wandlung des Geschlechts beginnt im Alter von etwa 50 und dauert 5 Jahre. Ihr Wachstum findet nicht recht kontinuierlich sondern in Schüben statt.
      Die meisten Krait werden schon im weiblichen Stadium gefressen. Nicht selten von Artgenossen die eifersüchtig auf den "Harem" eines anderen Krait sind oder einfach nur Hunger haben.

      Der Schlund ist ein großer Abgrund in der Tiefen Stadt. An seinem Grund soll ein gigantisches Ungeheuer, größer als jeder Leviathan, in einem Schlaf ähnlichem Zustand hausen. Wird der Hunger des Monsters nicht gestillt erwacht es und verschlingt die Welt. Ob das Monster wirklich existiert ist mir nicht bekannt. Wenn ist es eine Schöpfung der Herrin der Gezeiten. Zu ihr wird im Glaube der Elfen mehr kommen. Sie soll Schöpferin vieler Wasser-Kreaturen sein, darunter auch die Krait, der Herr unter den Wogen (der zudem ihr Gatte sein soll und das einzige Wesen gleicher Art) und die Tiefe Stadt. Ihre Existenz ist ein ungeklärter Mythos.
      Hohepriester der Krait entscheiden darüber ob die Opfergabe angebracht ist. Und zweigen zuweilen etwas davon ab.


      Der Neuling meldet sich auch mal zu Wort :)

      Deine Krait hören sich interessant an, ihren Lebenszyklus mit verschiedenen Geschlechtern zu verbinden gefällt mir. Was mir bei der Verknöcherung als erstes in den Sinn kam, war eine Art "Elefantenfriedhof", einen Ort, an den sie sich zurück ziehen, wenn sie merken, dass es mit ihrer Beweglichkeit so sehr zu ende geht, dass sie nicht mehr Jagen/auf Futtersuche gehen. Weiß nicht, ob du damit etwas anfangen kannst^^
      Dabei fällt mir ein - was fressen die männlichen Krait überhaupt? Versorgen die weiblichen die ganze Sippe mit den gejagten Seevögeln oder haben die Männchen eine andere Futterquelle?


      Danke, fühle mich geehrt :)

      Find die Idee mit dem Elefantenfriedhof super!
      In der Tiefen Stadt werden verknöcherte Krait als Statuen aufgestellt. Es ist eine große Ehre so zu enden.
      Nomadische Krait lassen jene die im Begriff des Verknöcherns sind als Wächter von Religiösen Orten zurück um dort ewig zu wachen. Diese Orte liegen in den Wanderrouten der Leviathane und sind Stein und Korallengärten in deren Mitte ein großes Seil befestigt ist an dem ein größerer Fisch oder ein Krait der gegen ihre "Gesetze" (das Recht des Stärkeren, Sonderregeln für Priester) verstoßen hat (und den darauf folgenden Kampf überlebt hat/am Leben gelassen wurde) angekettet wird und so den Seeungeheuern als Opfer übergeben wird.
      Zum Rest deiner Ausführungen brauch ich noch etwas Zeit. Danke nochmals!


      So. Und im die Verwirrung mit dem Handel etwas zu klären:

      ...Dennoch gibt es zumindest eine bekannte Sippe an Krait die eine Art Handel mit der ansässigen Bevölkerung betreibt. Dieser Handel ist auf den lokalen Glauben der Dörfler zurückzuführen die in den Krait eine apokalyptische Bedrohung sehen. Wird ihr Hunger nicht befriedigt soll eine unvorstellbare Heerschar an Krait das Land überfluten. Die Opfergaben werden an Ritualsteinen im sumpfigen Küstengebiet abgelegt. In der Nacht kommen die Krait um sich die Geschenke zu holen und lassen nicht selten Schmuckstücke zurück die für sie von wenig Wert sind. In den meisten Gegenden gelten sie jedoch als eine Plage, die sowohl Fischer als auch Seeleute gefährdet.
      "Acts of kindness are not always wise and acts of evil are not always foolish, but regardless, we shall always strive to be good." - Logarius
    • So sieht ein Männchen übrigens aus, Weibchen sind femininer (weniger muskulös, schlanker gebaut, haben ein weniger kantiges Gesicht, ihre Brust erinnert eher an Busen und sie haben keine Knochenpanzerung). Vielleicht probier ich auch mal ein Weibchen.
      Bilder
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    • Die Vorlage hat mir einfach so gut gefallen das ich nicht mehr recht kreativ werden musste ;D

      Die Krait werden übrigens langsam fertig:



      Krait:


      Kurzbeschreibung:

      Krait sind territoriale Reptilien die mit ihren Sippen durch verschiedenste Gewässer jagen und immer auf der Suche nach Beute sind um ihren unstillbaren Hunger zu besänftigen. Während weibliche Krait ein soziales Wesen haben sind ihre Männchen kämpferisch und leicht reizbar. Das Leben der männlichen Krait ist geprägt von Machtkämpfen und Religion. So ist es nicht verwunderlich das sie ständig ihre Kräfte in blutigen Auseinandersetzungen messen.


      Äußeres:

      Aufgerichtet werden Krait bis zu etwa 3 Meter hoch wobei ihr schlangenhafter Unterleib noch weitere 4 Meter messen kann. Sie leben Unterwasser, können jedoch mehrere Stunden an Land kommen falls die Luftfeuchtigkeit nicht zu gering ist und ihre Kiemen eintrocknen würden, die sich Fächerartig auf ihrem echsenähnlichem Haupt aufspannen und ein Stück weit den Rücken entlang hinabziehen. Ihr Kiefer ist mit großen Reißzähnen besetzt die auch bei geschlossenem Mund bedrohlich hervorragen. An älteren Krait sind feste Knochenpanzer zu finden die Teile ihres Körpers besetzen. Am häufigsten ist diese Panzerung entlang ihrer Arme zu finden, da diese recht exponiert vom Torso sind und zusätzlichen Schutz benötigen. Der größte Teil ihres Schwanzes ist von Elektroplasten durchzogen, welche ihnen ermöglichen starke Ströme zu erzeugen, die sie in ihre Krallen leiten können und anderen Wesen bei Berührung einen Stromschlag verpassen. Sie verständigen sich durch elektrische Stöße die sie ins Wasser entsenden und orientieren sich auch bei vollkommener Dunkelheit mit deren Hilfe. Zwischen ihren Armen, die in drei Klauen enden, und ihrem Oberkörper befindet sich eine feste, dehnbare Schwimmhaut. Diese hilft ihnen zusammen mit ihrem schlangenhaften Unterleib bei der Fortbewegung.

      Zu Beginn ihres Lebens sind alle Krait weiblich und sind ihrer selbst noch kaum bewusst. In dieser Lebensphase sind sie in der Lage aus dem Wasser zu springen und mit ihren Schwimmhäuten über den Wellen zu gleiten um Jagd auf Seevögel zu machen. Weibliche Krait sind im Gegensatz zu ihren männlichen Verwandten sehr soziale Wesen denen der Nachwuchs ihrer ganzen Sippe sehr am Herzen liegt. Im Alter von 15 werden die Weibchen Geschlechtsreif. Mit zunehmendem Alter verändert sich ihre Statur und ihr Schuppenpanzer verstärkt sich zunehmend und bedeckt immer mehr Anteile ihres Körpers. Mit einer Torsogröße von etwa 2 Metern und einem Lebensalter von circa 45 Jahren beginnt sich ihr Geschlecht zu verändern wobei sie erst mit 2 bis 2,2 Metern vollständig männlich sind. Dieser Vorgang dauert mehrere Jahre, in diesem Zeitraum sind sie asexuell. Mit einer Größe von etwa 3 Metern wird den Krait ihr lebenslanges Wachstum zum Verhängnis. Ihr Schuppenpanzer versteift sich bei dieser Größe so weit das sie sich nicht mehr ausreichend bewegen können und sie schließlich verknöchern. Dies geschieht im Alter von etwa 70 Jahren, sie können jedoch weitaus älter werden.


      Fortpflanzung:

      Bei der Paarung umschlingen sich ein Männchen und ein bis drei Weibchen und beißen sich zärtlich. Dabei stimuliert das Männchen seine Partnerinnen mit elektrischen Stößen die deren Eiproduktion anregen. Dabei wird das Weibchen für den Rest dieser Lebensphase unfruchtbar. Einige Wochen nach dem Liebesspiel laicht ein weiblicher Krait 80 bis 120 Eier die anschließend vom Männchen befruchtet werden und in ein bis zwei Wochen schlüpfen. In dieser Zeit werden sie von ihren Müttern in Tragetaschen mitgenommen. Die wenigen Zentimeter großen Krait die aus den Eiern schlüpfen bleiben immer in der Nähe ihrer Mütter. In den ersten Jahren fressen sich die kleinen Krait häufig gegenseitig oder werden von Fischen gefressen und in manchen Fällen auch von Männchen verschlungen. Zum Beispiel frisst ein Krait der einen Artgenossen tötet oft dessen Nachwuchs um seine Linie zu beenden.


      Lebensweise:

      Die meisten Sippen leben zwar nomadisch und ziehen mit Herden an großen Wasserschnecken zwischen Algenfeldern umher, an Plätzen die ihren schwer zu stillendem Hunger genügen gibt es aber durchaus auch sesshafte Krait. Diese leben zumeist im Süßwasser und sind friedfertiger und etwas kleiner als ihre Artgenossen im Meer. Während die Weibchen zusammen mit rangniederen Männchen ihre Schneckenherden behüten machendie perfekt an ihre Umgebung angepassten Männchen in Gemeinschaften Jagd auf Beute die um ein vielfaches Größer als sie selbst ist.


      Gesellschaft:

      Sie sind ein recht primitives Volk das trotz ihrer drei klauenhaften Finger einen gewissen Grad an Kultur hervorgebracht hat. So stellen sie aus Korallen, Knochen, Seepflanzen und Muscheln Schmuck und einfache Waffen wie Speere oder Harpunen her. In allen Kraitsippen sind feste Rangordnungen und Gruppen etabliert, wobei die Weibchen im untersten Rang zu finden sind, was darauf zurückzuführen ist, dass Größe und Stärke maßgebende Faktoren für den Rang eines Krait in seiner Sippe sind. Schwache werden ausgestoßen oder müssen im niedrigsten Rang dienen. Der niedrigste Rang in Kraitsippen ist der Besitz von höherrangigen Krait. Je stärker ein Männchen ist desto mehr Weibchen kann es beschützen und desto höher ist sein Rang in der Sippe. Zwischen männlichen Krait kommt es deshalb häufig zu Kämpfen um ihre Stellung. Diese Auseinandersetzungen gehen nicht selten tödlich aus. Benachbarte Kraitsippen führen häufig Territorialkämpfe, richtige Kriege gibt es aber praktisch nicht unter ihnen.


      Glaube:

      Sie sind eine streng gläubige Spezies, deren Religion auf der Angst vor den gigantischen Leviathanen und dem Schlund aufbaut. Jeder Krait dem es möglich ist hat die Pflicht mindestens einmal in die Stadt des Herrn unter den Wogen zu pilgern, wo alle Streitigkeiten beizulegen sind oder in der Arena ausgetragen werden können und dem großen Schlund geopfert wird. Ist die Opfergabe, die von einer Trophäe über Edelsteine bis zu den Weibchen des Überbringers recht vielfältig ausfallen kann, nicht angemessen dient der Überbringer dazu den Schlund in seiner Ruhe zu bewahren. Ob die Gabe angebracht ist entscheiden Hohepriester der Krait die über den Schlaf des Schlunds wachen und einen Anteil an den Opfergaben einfordern.

      Der Schlund ist ein großer Abgrund in der Tiefen Stadt von dem ein unablässiger Sog ausgeht. An seinem Grund soll ein gigantisches Ungeheuer, größer als jeder Leviathan, ruhen. Trotz der Gefahr in die Tiefe gesaugt zu werden füttern sie ihn mit verschiedensten Opfergaben. Noch mehr als den Tod im Schlund fürchten sie den Hunger der Bestie. Es soll so groß sein das es die ganze Welt verschlingen kann falls es Erwacht und jede seiner Bewegungen ein Beben auslöst.

      In der Tiefen Stadt werden verknöcherte Krait als Statuen aufgestellt. Es ist eine große Ehre für sie so zu enden und auf ewig über die Tiefe Stadt zu Wachen.
      Nomadische Krait lassen jene die im Begriff des Verknöcherns sind als Wächter von Religiösen Orten zurück. Diese Orte liegen in den Wanderrouten der Leviathane und sind Stein und Korallengärten in deren Mitte ein großes Seil befestigt ist. An diesem wird ein größerer Fisch oder zuweilen auch ein Krait der gegen ihre primitiven Regeln verstoßen hat, angebracht und so den Seeungeheuern als Opfer übergeben.


      Beziehungen zu anderen Völkern:

      Verborgen unter der Oberfläche von großen Gewässern haben die Krait nur wenig Kontakt mit anderen vernunftbegabten Spezies. Da sie die meisten anderen vernunftbegabten Spezies
      an Größe und Kraft übertreffen und kein einfacher Weg zur Kommunikation besteht ist es nicht verwunderlich das die Krait in anderen Spezies zumeist Beute sehen. Dennoch gibt es zumindest eine bekannte Sippe an Krait die eine Art Handel mit der ansässigen Bevölkerung betreibt. Dieser Handel ist auf den lokalen Glauben der Dörfler zurückzuführen die in den Krait eine apokalyptische Bedrohung sehen. Wird ihr Hunger nicht befriedigt soll eine unvorstellbare Heerschar an Krait das Land überfluten. Die Opfergaben werden an Ritualsteinen im sumpfigen Küstengebiet abgelegt. In der Nacht kommen die Krait um sich die Geschenke zu holen und lassen nicht selten Schmuckstücke zurück die für sie von wenig Wert sind. In den meisten Gegenden gelten sie jedoch als eine Plage, die sowohl Fischer als auch Seeleute gefährdet.
      "Acts of kindness are not always wise and acts of evil are not always foolish, but regardless, we shall always strive to be good." - Logarius
    • Wie sprichst du Krait aus? Kra-it oder Kreit? Noch anders? Eventuell kannst du ja aus der Aussprache ein wenig mehr Abgrenzung zur irdischen Schlangengattung ziehen (weiß allerdings nicht, wie sich die ausspricht.^^)
      Wie nennen die Krait sich selbst? (In einer Sprache aus Stromstößen? :D ) - gibt es vielleicht unterschiedliche Bezeichnungen, wenn sie nicht soo homogen sind, dass sie alle exakt die gleiche Meinung von sich selbst als Spezies haben... (z.B. was sprechendes wie "Volk des Soundso-Ozeans", "Die, die X gemacht haben" "Die, die von X geschaffen wurden" ... )

      Sie leben Unterwasser, können jedoch mehrere Stunden an Land kommen falls die Luftfeuchtigkeit nicht zu gering ist und ihre Kiemen eintrocknen würden, die sich Fächerartig auf ihrem echsenähnlichem Haupt aufspannen und ein Stück weit den Rücken entlang hinabziehen.

      D.h. die Kiemen funktionieren in der Luft wie im Wasser als Atemorgane? Oder atmen sie an Land anders, aber die Kiemen sollten trotzdem nicht eintrocknen?

      Sie verständigen sich durch elektrische Stöße die sie ins Wasser entsenden und orientieren sich auch bei vollkommener Dunkelheit mit deren Hilfe.

      Wie orientiert man sich per Stromstößen? Gibt es Signal-Krait, die an bestimmten Stellen Stromstöße machen (quasi lebendige Leuchttürme...) ?

      Weibliche Krait sind im Gegensatz zu ihren männlichen Verwandten sehr soziale Wesen denen der Nachwuchs ihrer ganzen Sippe sehr am Herzen liegt. Im Alter von 15 werden die Weibchen Geschlechtsreif.

      15 was? ;)
      Die Krait sind also zu Beginn ihres Lebens eher instinktgetriebene Tiere, aber auch sozial - oder werden sie sozial, je mehr sie sich ihrer selbst bewusst werden? Oder sind sie schon bei der Geburt sozial - dann fände ich spannend, wie genau der Umgang zwischen den Älteren und den Jüngeren ist (abgesehen von den Männchen) - wie funktioniert das Zusammenleben also. Sprache? Ab welchem Alter können sie kommunizieren, und auf welchem Level? Was muss der Nachwuchs von den Älteren lernen, und was ist instinktiv einprogrammiert? Welche Instinkte müssen vielleicht kulturell verlernt werden?

      n den ersten Jahren fressen sich die kleinen Krait häufig gegenseitig oder werden von Fischen gefressen und in manchen Fällen auch von Männchen verschlungen.

      Das nenne ich mal eine traumatische Kindheit. :zitter: Wie gehen die Krait damit kulturell um, dass sie sozusagen alle immer nur knapp dem Tod entronnen sind?

      an Plätzen die ihren schwer zu stillendem Hunger genügen gibt es aber durchaus auch sesshafte Krait. Diese leben zumeist im Süßwasser und sind friedfertiger und etwas kleiner als ihre Artgenossen im Meer.

      Ooo, Süßwasser-Krait. Leben die dann in Seen, oder auch in Flüssen? Wie groß müssen die sein? Gibt es Kraitvölker, die vom Meer flussaufwärts wandern, oder umgekehrt?

      Sie sind eine streng gläubige Spezies

      Was passiert mit ungläubigen Krait? Gibt es Glaubenskriege, oder überhaupt drastisch verschiedene Religionen? (Was ist zum Beispiel mit relativ isoliert lebenden Süßwasserkrait?)

      Jeder Krait dem es möglich ist hat die Pflicht mindestens einmal in die Stadt des Herrn unter den Wogen zu pilgern, wo alle Streitigkeiten beizulegen sind oder in der Arena ausgetragen werden können und dem großen Schlund geopfert wird.

      Das klingt wieder sehr danach, als gäbe es genau ein Krait-Volk - mit genau einer Sprache? Gibt's überhaupt verschiedene Sprachen? Was ist mit Krait, die in anderen Teilen der Welt wohnen, weit weg von diesem Schlund?

      Und was sind Leviathane? ;)
      Sind die Hohepriester sesshaft in der Tiefen Stadt? Wie wird man Hohepriester? Ist man als Hohepriester automatisch angesehen genug, um als Statue zu enden?

      Diese Orte liegen in den Wanderrouten der Leviathane und sind Stein und Korallengärten in deren Mitte ein großes Seil befestigt ist. An diesem wird ein größerer Fisch oder zuweilen auch ein Krait der gegen ihre primitiven Regeln verstoßen hat, angebracht und so den Seeungeheuern als Opfer übergeben.

      Woraus besteht das Seil? Ich stelle mir die Krait ja durchaus fähig vor, so manches durchzubeißen.

      Die Beziehung zu anderen Völkern finde ich spannend - den Handel aufgrund von Angst, von Krait überfallen zu werden, finde ich logisch, ansonsten fällt mir aber auch keine einfache Möglichkeit ein. Ich nehme mal an, dass die Krait keine Schrift haben? Was eventuell noch praktisch wäre, wär, die Krait auf ein unliebsames Nachbarvolk zu hetzen, sie quasi als Söldner einzusetzen...
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Uii, so viele Fragen, freu* :) Da merke ich wie vieles ich noch nicht gut bedacht hatte und hab jetzt einpaar mehr Ansätze die ich noch weiter ausbauen will und einpaar Änderungen vorgenommen. Kann wahrscheinlich auch noch nicht jede Frage beantworten, mal sehen.


      D.h. die Kiemen funktionieren in der Luft wie im Wasser als Atemorgane? Oder atmen sie an Land anders, aber die Kiemen sollten trotzdem nicht eintrocknen?


      Ich liebäugle gerade mit dem Gedanken, dass sie doch auch Lungenatmung haben und ihre Kiemen irreversibel zerstört werden falls sie eintrocknen und somit dann zumindest theoretisch an Land weiterleben könnten.


      Wie orientiert man sich per Stromstößen?


      https://de.wikipedia.org/wiki/Elektrische_Orientierung, könnte mir vorstellen das es um ein vielfaches besser funktionieren müsste als auf unserer Welt, damit es für die Krait nützlich ist, aber das klappt schon irgendwie ;D


      Die Krait sind also zu Beginn ihres Lebens eher instinktgetriebene Tiere, aber auch sozial - oder werden sie sozial, je mehr sie sich ihrer selbst bewusst werden? Oder sind sie schon bei der Geburt sozial - dann fände ich spannend, wie genau der Umgang zwischen den Älteren und den Jüngeren ist (abgesehen von den Männchen) - wie funktioniert das Zusammenleben also. Sprache? Ab welchem Alter können sie kommunizieren, und auf welchem Level? Was muss der Nachwuchs von den Älteren lernen, und was ist instinktiv einprogrammiert? Welche Instinkte müssen vielleicht kulturell verlernt werden?


      Mit einem Jahr können sie schwache elektrische Stöße von sich geben, ähnlich dem Gebrabbel eines Babies. Je Älter ein Krait wird, desto stärker, kontrollierter und damit auch besser verständlich, eindringlicher und "lauter" kann er seine elektrischen Stöße von sich geben.
      Im Umgang und der Nähe von Erwachsenen lernen sie immer mehr Wörter und deren Bedeutung. Mit 5 Jahren können sie die wichtigsten Worte verstehen, aber erst mit 20 bis 25 Jahren alle selbst Formen. Ihre Sprache hat keine ganzen Sätze in unserem Sinne sondern nur einzelne Worte und kurze Wortgruppen.
      Die Älteren, die ihr soziales Bewusstsein bereits entwickelt haben, kümmern sich sehr um das Wohlergehen der Jüngeren und versuchen diese zusammen und in der Nähe ihrer Mutter zu halten.


      Das nenne ich mal eine traumatische Kindheit. :zitter: Wie gehen die Krait damit kulturell um, dass sie sozusagen alle immer nur knapp dem Tod entronnen sind?


      Manche sehen ihr Überleben als glücklichen Zufall oder Überleben des Stärkeren, andere glauben vom Schicksal (gleichzusetzen mit dem Willen der Welt) erwählt zu sein. Denn nur wer alt genug wird um zu Verknöchern kann ein Wesen im Stein und schließlich ein Teil der Welt werden.
      Krait bringen Alter mit Weisheit, Stärke und evolutionärem Fortschritt in Verbindung. Das Wasser ist die nächste Phase der Luft und der Stein die nächste Phase des Wassers. Deshalb halten sie die Landbewohner, die an der Luft leben, für am wenigsten fortgeschritten. Darauf folgen die Meeresbewohner, dann jene Wesen die in ihrem Glauben im Stein schwimmen und schließlich die Welt als kollektives Eins zu dem auch der Schlund gehört. Viele Krait glauben, dass sie beim Verknöchern nicht sterben sondern ihre nächste evolutionäre Phase erreichen und zu jenen Wesen werden die im Stein leben.

      Da die Krait ihren Ursprung in der Tiefen Stadt haben kennt jeder den Schlund zumindest aus Erzählungen oder Legenden. Verschiedene Krait haben jedoch oft unterschiedliche Auffassungen zum Schlund und den Leviathanen. Manche sehen diese gar als eine Geißel ihres Volks und versuchen die Leviathane sowie den Schlund zu vergiften. Die Mehrheit verehrt sie jedoch als Uralte Wesen, Vollstrecker des Schicksals und des Willens der Welt. Einfach gestricktere Krait, die nur Macht und Stärke huldigen, betrachten den Schlund und die Leviathane als mächtigste Wesen und verehren sie deshalb.


      Und was sind Leviathane? ;)


      Gigantische, Wal ähnliche Meeresbewohner.


      Sind die Hohepriester sesshaft in der Tiefen Stadt? Wie wird man Hohepriester? Ist man als Hohepriester automatisch angesehen genug, um als Statue zu enden?


      Mittlerweile pilgert nicht mehr jeder Krait, sondern jeder Sippenführer einmal zur Tiefen Stadt. Meist machen sie sich auf den Weg wenn sie bemerken, dass sich ihre Beweglichkeit bald einzuschränken beginnt und sie ihre Position dann sowieso an ein stärkeres Männchen abgeben müssten. Diese Krait dürfen in der Tiefen Stadt verbleiben und dort als Hohepriester und Priester weiterleben, gelten jedoch von nun an als Sippenlos.
      Zentral über dem Schlund sitzt der Palast des Herrn unter den Wogen, in dessen unteren Stockwerken die Priesterschaft ihr Zuhause findet. In der Tiefen Stadt haben sich zudem mehrere kleinere Kraitsippen niedergelassen die sich in eigentlich illegalen, öffentlich nicht unterstützten Bandenkriegen untereinander bekämpfen.


      Woraus besteht das Seil? Ich stelle mir die Krait ja durchaus fähig vor, so manches durchzubeißen.


      Gute Frage...Ich nehme an ihnen werden zuvor die Zähne ausgeschlagen.
      "Acts of kindness are not always wise and acts of evil are not always foolish, but regardless, we shall always strive to be good." - Logarius