[Damokles-Sternenring] Raumstation Goltar 7

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    • [Damokles-Sternenring] Raumstation Goltar 7

      Kommen wir zu dem Urgestein meiner Welt. Die Stelle an der sich die ersten Ideen zu DA-ST kristallisierten. Womöglich blitzt an manchen Stellen noch naive Anfänger-Schnitzer durch, die ich gerne ausmerzen würde.



      Raumstation GolTAr 7

      Die längst in die Jahre gekommene Raumstation GolTAr 7 wurde seinerzeit im Yalpelor-System errichtet, einem Grenzsystem das heute zur 'Allianz der inneren Randwelten' gehört. Obgleich sich die Station nahe der Hoheitsgebiete sowohl der VerKon (Verbündete Konzernwelten) als auch der Nuhma-Hegemonie befindet, erreicht nur ein kläglicher Teil des grenzüberschreitenden interstellaren Handels diese Niederlassung. Und doch vermochte sie sich seit weit über hundert Zyklen (Standardjahre) zu behaupten. Ihre ursprüngliche Aufgabenstellung (Erholungs-Habitat und Nahrungsproduktionsstätte für die Minenarbeiter der allesamt lebensfeindlichen Welten des Yalpelor-Planetensystems) verlor längst an Bedeutung, allenfalls die Erzverarbeitungsanlage wird zum Teil noch genutzt, wobei große Bereiche der Maschinerie de facto brachliegen.
      Der Fortbestand der Station beruht heutzutage auf ihrer strategischen Lage und dem ideellen Wert für die föderale Allianz – als einziges je wirklich erobertes System von einem anderen Sternenreich.
      Mag es auf GolTAr 7 auch noch ein paar vereinzelte hartnäckige Prospektoren und alteingesessene wohlhabende Familien geben, so finden sich doch weit mehr Gestrandete verschiedenster Spezies hier. Die stets im System patrouillierenden Kriegsschiffe vermitteln zwar den Eindruck von Ordnung und Sicherheit, doch verbirgt sich auf der Raumstation viel zwielichtiges Volk in dunkleren Gängen und hinter den Fassaden seriös wirkender Geschäfte. Als wenn diese Konstellation nicht bereits genügend Spannungspotential bieten würde, taktieren Diplomaten und Spione der drei Sternenreiche im Hintergrund, abseits des Fokus der Medien, die sich lieber auf die Machtzentren mit all ihrem Glamour, Staatsakten und offiziellen Verlautbarungen konzentrieren.



      Das Yalpelor-System

      Reihenfolge von innen nach außen:
      1. Yalpelor - Zentralgestirn, blauer Riese mit einer Oberflächentemperatur um die 25.000°C. Der Stern ist dabei ca. 10.000-mal heller bei 20fach größerem Durchmesser, als die mythologische Sonne der Hosa.
      2. Aloc - Innerster Planet des Systems, der dem Inbegriff einer düsteren Lavawelt entspricht.
      3. Elbat - Ehemaliger Haupt-Bergbauplanet, der bekannt ist für seine gigantischen Tafelberge.
      4. Kisum - Kleinerer Gasriese mit massiven „Nordlichtern“ und diversen Monden.
      5. Urénd - Großer Gasriese mit Ringen und gut hundert Monden. Neben den großen Trabanten (u.a. Flar, Zaframar, Lemru, Chalime, Nestrac, Sukram, Iffets, Pestnah) existieren viele kleinere Monde. Auffallend unter diesen vielen Gesteinsbrocken sind die beiden gegenläufigen Planetoiden Fluw und Nevu'or.
        GolTAr 7 - Folgt Urénd auf der selben Umlaufbahn um das Zentralgestirn. Die Station befindet sich dabei im sogenannten Lagrange-Punkt 5.
      6. Reuet-Neba - Äußerster Planet des Systems umgeben von einer giftigen Atmosphäre. Bekannt ist er zudem durch seine beiden charakteristischen Monde Déhlen (heller Eismond) und dem düsteren Nostmèr (ausgebeutete Minenwelt).


      Äußeres Erscheinungsbild

      Vom All aus erkennt man schnell, dass die längliche Station aus drei hintereinander liegenden Zylindern besteht. Das längere Mittelteil dreht sich in die eine Richtung, während die beiden schmaleren Enden, die das zentrale Segment einrahmen und leicht überragen, in die entgegengesetzte Richtung rotieren. Diese Form erweckt bei manchen Beobachtern Assoziationen zu einem Kauknochen oder einer Gymnastik-Hantel.
      GolTAr 7 ist so ausgerichtet, dass sie mit einem ihrer stumpfen Enden stets der Sonne Yalpelor zugewandt bleibt. Die dortige Außenhaut ist verstärkt und dient als Schild gegen die Strahlung des Zentralgestirns.



      Ein paar Zahlen

      Das Zentralhabitat besitzt eine Länge von 5km, sowie einen Durchmesser von 1,6km (innen). Die Innenfläche des zentralen Zylinders beträgt über 25km². Dadurch das sich der Zylinder 1x pro Minute um 360° dreht, wird genügend Zentrifugalkraft erzeugt, um damit Effekte nahe 1g (Erdanziehungskraft) zu simulieren. Die Rotationsgeschwindigkeit entspricht somit 300km/h (83,333m/s)
      Die beiden schmaleren Zylinder sind jeweils nur ca. 2km lang, überragen den Mittelteil etwas und drehen sich entgegengesetzt dazu. Dadurch wird der Nutation und der damit einhergehenden Taumelbewegung der Station entgegengewirkt.



      Innerer Aufbau der Station

      Wie manche vermutlich bereits erahnen, stellt das Zentralhabitat eine Art Hohlwelt dar. Diese wird hauptsächlich als Parkanlage genutzt (umlaufender 3km breiter Bereich), welchen zwei schmalere Streifen mit unterschiedlichem städtischem Erscheinungsbild einrahmen (jeweils ca. 1km breit). Während die 'Stadt' Swalin in Richtung Yalpelor deutlich repräsentativerer Natur ist, erkennt man dem Hafenviertel am anderen Ende sofort seinen Charakter als dichtbebautes Vergnügungsviertel an. Was auf den ersten Blick als sehr geringer Platz für die vielen Bewohner wirkt, entpuppt sich jedoch als Ameisenhaufen, wenn man die ca. sieben Etagen (mit jeweils 5m Ganghöhe) unterhalb der ‘Oberfläche‘ durchstreift.
      In der ersten Unterebene finden sich primär Beförderungssysteme für das Mittelhabitat, um die Innenwelt möglichst frei von solchen Strukturen zu halten. Dazu noch erste Wohnquartiere, wobei diese i.d.R. für größere Lebensformen (z.B. Danmeer) ausgelegt sind. Manche Hallen (für Sport u.ä.) ragen zum einen von der darunter liegenden zweiten Ebene bis in die Erste hinein. Umgekehrt beanspruchen vereinzelte Bauten des Parks (Seen, Theater) ebenfalls Raum in der ersten Ebene.
      Die zweite Ebene dient ausschließlich als Wohnebene inklusive mehrerer öffentlicher Schutzräume (bei seltenen Lagekorrekturen der Station oder bei Angriffen), unterschiedliche Hallen (Sport, Konzerte, Lager usw.). Die nachfolgenden Ebenen dienen unterschiedlichen weiteren Zwecken (Büros, Forschungskomplexen, Recyklinganlagen usw.). Die vorletzte Ebene wird ausschließlich zur Nahrungsproduktion genutzt. Zu guter Letzt findet die unterste Ebene (respektive äußerste Ebene) Platz für das Masseregelungssystem, das durch umpumpen von Flüssigkeit jegliche drohende Unwucht vermeiden soll. (Redundantes System) Erwähnenswert sind hier eigentlich noch die vier Aussichtskuppeln (eine davon wird mittlerweile als Disco verwendet) und Rettungskapseln (eindeutig zu wenige für eine Evakuierung der gesamten Bevölkerung).

      Doch wie gelangt Licht in die Innenwelt des Habitatrings? Durch die Mittelachse, sprich entlang der Rotationsachse, verläuft eine ungefähr 30m durchmessende Röhre, die in ihrem Innern vier Schienenstränge enthält für Transporte zwischen dem Hafen- und Swalin-Ring (s.u.). Personenabteile verfügen über schwenkbare Sessel, die auf der Hälfte der Strecke sich um 180° drehen. So werden Passagiere durch die Beschleunigung, und am Ende durch das Abbremsen, in die Polster gedrückt.
      Die Außenseite der Röhre dient wiederum als Lichtquelle und erzeugt einen steten Wechsel von Tag und Nacht im Habitat. Während der 'Nacht' glitzert die dunkle Zentralachse in Anlehnung an Sterne, die man durch eine Atmosphäre hindurch betrachtet. Doch auch Lichtkegel oder Laufschriften sind mögliche Nutzungen.
      An den 'Steilwänden', die die Städte an ihrer jeweiligen Rückseiten begrenzen, befinden sich Aufzüge, die hoch zur Zentralachse führen. Bemerkenswert an dieser an sich gewöhnlichen Konstruktion ist, dass die Aufzüge nicht in gerader Linie nach oben fahren, sondern ihre Schienen sich in Spiralen dem schwerelosen Zentrum nähern. Diese Bauweise passt sich optimaler der wirkenden Corioliskraft an.

      Hafen-Ring: Der Zylinder der sich auf der von der Sonne abgewandten Seite der Station befindet. Er wird im Gegesatz zur ‘Hohlwelt‘ des Zentralhabitat fast gänzlich ausgefüllt durch Decks und beherbergt zudem den großen Raumhafen für Handels- und Versorgungsschiffe (bzw. deren Beiboote). Diese fliegen den Hangar im Zentrum der Rotationsachse an und müssen sich dementsprechend der Drehbewegung von GolTAr 7 anpassen. Nach dem Einflug eines Raumschiffs wird dieses auf einer Plattform verankert, welche sich anschließend langsam abgesenkt, wodurch zunehmend die Zentrifugalkraft auf Schiff und Insassen wirkt. Die Plattformen sind untereinander beweglich, so dass durch Positionsveränderungen Unwuchten der Station vermieden werden. Allerdings passiert es regelmäßig durch diese steten Anpassungen, dass Erstbesucher vor dem Abflug irritiert ihre Raumschiffe suchen, da es nicht reicht, sich den ‘Parkplatz‘ zu merken. Schwerbeladene Raumschiffe, die z.B. Erze für die Weiterverarbeitung abladen wollen, werden nur auf ca. halbe Höhe abgesenkt, um ein ab- und beladen von Fracht zu erleichtern.
      Abgesehen vom Raumhafen befinden sich in diesem Teil der Raumstation vor allem die Erzverarbeitungsanlagen und andere industrielle Einrichtungen. Des Weiteren existieren hier Quartiere für Lebensformen (z.B. Vipmaró und manche Sylvanie), die eine geringere Schwerkraft bevorzugen, als jene die im Habitatring vorherscht. Entsprechend ihrer Nähe zum Hafenring wird die nahegelegene 'Stadt' Hafenviertel genannt, während der ursprüngliche sylvanische Name 'Fenhakeldun' fast gänzlich aus dem Alltagsgebrauch verschwunden ist.

      Der schmale Zylinder von Goltar 7, der direkt der Strahlung Yalpelors ausgesetzt ist, wird Swalin-Ring genannt. Neben einer dickeren Außenhaut findet sich ein weiterer Raumhafen, allerdings fliegen diesen fast ausschließlich Militärschiffe und wohlhabende Bewohner mit persönlichem Liegeplatz für ihre Raumschiffe an. Desweiteren sind hier die größten Verwaltungskomplexe, Krankenhäuser, der GSD (GolTAr-Sicherheits-Dienst) u.ä. Einrichtungen beheimatet.
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

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    • So richtig kann ich mir den Habitatring nicht vorstellen. Ist die gesamte Außenhaut (also von innen) des Zylinders bewohnbar? Ich meine, wenn sich der Zylinder dreht, dürfte das ja funktionieren. Also würde man immer in das innere des Zylinders schauen, wenn man nach oben guckt (da befindet sich dann die Röhre, oder?). Sieht man denn auch den Rest des Zylinders? Also man schaut nach oben und entdeckt Parkanlagen und Städte?

      Gibt es vielleicht noch eine Skizze?
      Ansonsten ist das Sonnenstsytsem sehr interessant. Inwieweit stehen die Welten denn in Bezug zur Raumstation?
      Achja: Was ist die mythologische Sonne Hosa?

      ​​
      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Geisterstund' - meine Stund'.

      Vyserhad schrieb:

      So richtig kann ich mir den Habitatring nicht vorstellen.
      Der zentrale Zylinder ist komplett an der Innenseite bewohnt, bzw. begehbar. (Im Park leben nur ein paar Laufey.) Dadurch kann man tatsächlich einen großen Teil der Röhre sehen. Alerdings ist das Licht der Neonröhre des Lichtbandes so hell, dass man nicht direkt hoch zu schauen vermag. So wirkt es, als wenn man in einem Tal leben würde mit anfangs sanft steigenden Hängen, die letztlich aber in senkrechte Wände übergehen. Das reicht schon, damit es so manchem Neuankömmling mulmig wird, weshalb diesen "Schleuderweichlingen" stets empfohlen wird, nicht nach oben zu schauen. Vor allem im dicht bebauten Fenhakeldun (Vergnügungs- und Hafenviertel) fällt es relativ einfach die vermeintlichen 'Seitenwände' zu ignorieren.
      In der 'Nacht' glitzert die Röhre ähnlich flackernden Sternen. Ein diffuser Lichtring wandert im Laufe der dunklen Stunden von der Swalin-Seite nach Fenhakeldun. Dieser spendet zwar kaum Licht, jedoch vermag man an ihm grob das Voranschreiten der Nacht abzuschätzen. Zudem erstrahlen im Park versenkte Lampen. Diese beleuchten jedoch nichts (sie sind ja versenkt), sondern werden erst sichtar für einen Beobachter ab einem Winkel von ca. 40°. (Bezogen auf die Krümmung des Zylinders.) Dies wirk dann fast so, als wenn man in einem Tal stünde, und man ein paar Sterne oberhalb der 'Bergkette' sehe. Dieser optische Trick funktioniert natürlich nur im Park.
      Befindet man sich Nachts jedoch in Swalin, dessen Erscheinung von repräsentativen Gebäuden und Villen geprägt wird, und schaut nächtens nach oben, so vermag man z.B. die Party des Gouverneurs in weiter Entfernung zu sehen. Mit einem Fernglas oder Teleobjektiv ähnelt das dann einer Luftaufnahme.
      Wegen einer Skizze müsste ich zu Hause mal schauen. Z.Zt. sitze ich an meinem Tablet an der Nordsee. :-/


      Vyserhad schrieb:

      Inwieweit stehen die Welten denn in Bezug zur Raumstation?
      Das Yalpelor-Planetensystem gehörte mit seinen rohstoffreichen jedoch lebensfeindlichen Welten zur VerKon. Da dieses System zum äußersten Rand des Sternenreiches gehörte, bzw. anfangs sogar noch etwas außerhalb lag, etablierten ein paar Konzerne ihre Präsenz und ihren Anspruch für die VerKon durch den Bau dieser Station. In den ersten acht bis neun Jahrzehnten diente Goltar 7 fast ausschließlich der Nahrungsproduktion für die Beschäftigten im Bergbau auf den Planeten und Monden, sowie als Verarbeitungs- und Veredelungszentrum für Rohstoffe nachdem die Erze i.d.R. bereits vor Ort erste Verarbeitsungsschritte durchlaufen hatten.
      Im Krieg zwischen der 'Allianz der inneren Randwelten' und den 'Verbündeten Konzernwelten', welcher maßgeblich die Zusammenarbeit der föderalen Welten der Allianz vorantrieb, eroberte die Allianz nach anfänglichen Rückschlägen nicht nur mehrere Systeme zurück, sondern eroberte zum Ende der Auseinandersetzung auch noch das Yalpelor-System. Als die VerKon das erste ureigene System verlor, führte dies zum Einlenken des Ligarates, wonach es zu einem Friedensvertrag zwischen den beiden Sternenreichen kam.
      Beantwortet das deine Frage, Vyserhad, oder zielte sie auf etwas anderes ab?


      Vyserhad schrieb:

      Was ist die mythologische Sonne Hosa?

      Nemedon schrieb:

      Der Stern ist dabei ca. 10.000-mal heller bei 20fach größerem Durchmesser, als die mythologische Sonne der Hosa.
      Die meisten intelligenten Spezies wissen nicht mehr, von welchem Plaeten sie ursprünglich abstammen. Dazu gehören auch die Hosa (Menschen), die nur über vage Mythen über ihre Entstehungswelt verfügen.
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    • Hallo Nemedon,

      ein bisschen musste ich bei Deiner Raumstation zuerst ja an Babylon 5 denken. War das vielleicht auch eine Deiner Inspirationsquellen?

      Aber mal inhaltlich: Du sprichst von alteingesessenen wohlhabenden Familien. Über die würde ich gerne mehr wissen. Haben die sich ihren Reichtum einfach nur erhalten aus der Blütezeit der Station? Oder sind gewisse Bereiche von Goltar 7 vielleicht aus irgendwelchen Gründen bei den höheren Gesellschaftsschichten sogar angesagt? Als Feriendomizil – als Partylokation o.ä.?
      Überhaupt würde mich interessieren ob die Station ihre eigenen kulturellen Entwicklungen hervorgebracht hat, immerhin ist sie ja ein Schmelztiegel der Kulturen.

      Grüße
      Gerrit
    • Entschuldige die späte Antwort, Gerrit.

      Ja, Babylon 5 war die erste Inspiration. Jedoch habe ich mich danach intensiver mit O’Neill-Kolonien u.ä. Konzepten und Problemen beschäftigt. Daher z.B. die gegenrotierenden Enden, ein flexibles Massenausgleichsystem, keine gigantischen Fenster (Strahlung) usw. Die von Joseph Michael Straczynski produzierte Fernsehserie griff aber grob die Probleme eines Raumhafens innerhalb eines rotierenden Zylinders auf, welches ich aufgriff und weiter ausarbeitete.

      Was die alteingesessenen wohlhabenden Familien betrifft, so ist ein großer Teil noch aus der Zeit von vor der dem Krieg mit den Verkon, da sie ansonsten ihren Besitz auf der Station verloren hätten. Doch gab es über die Jahre auch 'Neuzugänge', die sich hier her zurückzogen. Allerdings ist Goltar 7 nicht unbedingt für seine frische Luft, fantastische Sonnenuntergänge o.ä. bekannt, weshalb den meisten hinzugekommenen Reichen eine dubiose Vergangenheit nachgesagt wird.

      Die kulturelle und biologische Vielfalt (verschiedenste kulturschaffende Lebensformen mit mehr oder weniger abweichenden Denkweisen und Werten) auf engstem Raum führt immer wieder zu punktuellen Konflikten. Da Goltar 7 aber die einzige eroberte Welt darstellt, (andere Systeme wurden nur zurück erobert,) und die Station ursprünglich einem Konzern der Verkon gehörte, entschied man sich für einen zivilen Gouverneur, der (theoretisch) alle sechs Zyklen neu gewählt wird. Allerdings setzte sich der amtierende Gouverneur seit über dreißig Zyklen immer wieder durch. Ob es dabei immer mit rechten Dingen zuging, wird gerne mal hinter vorgehaltener Hand spekuliert. Doch alle Unfälle, plötzliche Skandale etc. die Gegenkandidaten selbst oder ihr Umfeld ereilten, konnten nie bis zu ihm zurück verfolgt werden. %-)


      Edit bemerkt gerade überrascht, dass ich die 1.000er bei Postings erreicht habe. :o
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