Bekanntes neu und Geklautes eigen machen

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    Vom 28.9.-1.10. findet das Weltenbastlertreffen im Feriendorf am Burgensteig in Nentershausen statt. Zur verbindlichen Anmeldung geht es hier lang.

    Neulinge sind wie immer höchst erwünscht und wir freuen uns euch kennenzulernen!

    • Bekanntes neu und Geklautes eigen machen

      Ihr kennt das: Euch gefällt eine Idee und statt sie eins zu eins zu übernehmen verändert ihr sie. Oder ihr seht in der realen Welt eine Tatsache, die ihr in eurer Welt verändern wollt. Habt ihr dafür Methoden?
      Hier sind ein paar von mir:

      Weglassung: Ein erwartetes Element wird bewusst weggelassen: Auf meiner Welt gibt es keine fliegenden Wesen wie z.B. Vögel.

      Kombination
      oder Synthese: Das Kombinieren von zwei oder mehr bekannter Ideen.

      Abstraktion: Man nimmt Elemente aus einer Idee, um den Kern zu erhalten oder einen neuen Kern zu schaffen.

      Inversion: Man nimmt eine Idee und invertiere sie: Eine Patriarchische Gesellschaft wird zu einer matriarchalischen.

      Variablen einführen: Sachen die normalerweise konstant sind variieren lassen: Im Winter nimmt die Schwerkraft zu.

      Konstanten einführen: Dinge die normalerweise variabel sind konstant machen: Der Wind bläst auf der ganzen Welt immer gleich stark.

      Neue Zusammenhänge erfinden: Wenn du einen Autounfall hast wird deine Nase unsichtbar.

      Was meint ihr dazu? Welche Methoden habt ihr?
    • Trajan schrieb:

      Uuuh, coole Zusammenfassung! Da muss ich mir mal nähere Gedanken dazu machen. Auf jeden Fall eignet sich das hervorragend als Bastel-Ressource! Danke, Tö! :hail:
      Dem stimme ich zu :thumbup:

      Tö. schrieb:

      Was meint ihr dazu? Welche Methoden habt ihr?

      Was ich oft mache, könnte man als "Abweichung" bezeichnen: Wenn ich beispielsweise eine Gesellschaft oder ein historisches Ereignis als Vorbild nehme, kann man sich hier die Frage stellen "Was wäre wenn?". Der Ausgangspunkt oder das dahinterstehende Konzept bleibt dasselbe und wäre eins zu eins übernommen. Aber an einem bestimmten Punkt ändern sich etwas, dass so nicht stattgefunden hat, woraus sich völlig andere Konsequenzen ergeben müssten. Das Brainstorming zur weiteren Geschichte hilft mir eigentlich ganz gut weiter. Es passt am ehesten zu deinem Punkt "Variablen verändern", aber nicht in dem Sinne, in dem du dein Beispiel angeführt hast.

      Tö. schrieb:

      Kombination oder Synthese: Das Kombinieren von zwei oder mehr bekannter Ideen.

      Daraus könnte sich auch das genaue Gegenteil ergeben: Man nimmt eine Idee und zerlegt sie in mehrere einzelne Konzepte, die für sich allein stehen und an denen man weiter arbeiten kann.
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
    • Sehr schöne Auflistung, der ich eigentlich kaum was hinzufügen kann. Lediglich die Zustimmung, dass gerade bei Æýansmottir ich sehr viele davon geradezu exzessiv angewendet habe. ;D

      Tö. schrieb:

      Weglassung: Ein erwartetes Element wird bewusst weggelassen: Auf meiner Welt gibt es keine fliegenden Wesen wie z.B. Vögel.

      Hey! :D Gimmefive! ;D

      Das birgt dann direkt wunderschöne Folgeprobleme, die man bebasteln kann, wie z.B. die Erschließung der ökologischen Nische des Luftraumes durch andere Tiere.
      Ich habe übrigens auch keine Huftiere, aber das hat nicht so weitreichende Folgen.

      Kombination oder Synthese: Das Kombinieren von zwei oder mehr bekannter Ideen.

      Auch das ist ein Prinzip, welches ich vor allem bei den Hexapoden ausprobiert habe. Æýansmottir ist ja ein Konglomerat an "Standard-Fantasyrassen", deren Klischees oftmals zum Teil invertiert werden. Aber ein paar schöne Fantasy-Ideen fehlten halt noch, die habe ich dann zusammengeworfen, in dem Fall "Zentauren", "Vampire" und "Medusa" ... (letzteres ist noch nicht so ausgearbeitet und dürfte den meisten noch neu sein).

      Inversion: Man nimmt eine Idee und invertiere sie: Eine Patriarchische Gesellschaft wird zu einer matriarchalischen.

      Das ist vermutlich das Gleiche wie "Man nimmt ein Klischee, und verändert es bewußt (ganz oder teilweise) in ihr Gegenteil.

      Das Spiel mit Variablen und Konstanten finde ich spannend! :D Danke für die Inspiration.
      Æýansmottír-Blog - Mysterion-Blog - Deviant - Mysterion - Æýansmottír (provisorisch) - Bloubbuji

      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • Coole Ideen. :)

      Ich habe auf meiner Welt etwas anderes gemacht: ich habe beschlossen, dass Menschen bzw. Humanoide nicht die einzige intelligente Spezies sind. Und nicht mal die schlaueste. Daraus ergaben sich jede Menge interessante Zusammenhänge, zB dass es keine "allgemeingültigen Wahrheiten" und schon gar keine "mein Gott ist der einzig richtige"-Ideologien gibt. Es gibt auch keine Dualität männlich/weiblich, gut/schlecht oder was auch immer.

      Außerdem hat die Welt ein Schwarmbewusstsein aus Milliarden von Geistern, mit denen man interagieren kann. Darauf beruhen sowohl Magie als auch Wissenschaften und Religionen.

      Rabenzeit 1 gibt's bei Amazon für den Kindle und als gedrucktes Buch im Buchhandel. Als epub bei mir.
      Und Glitzi 8 ist fertich.
    • Eigentlich wollte ich nur schreiben: Super Liste, kann man so ausdrucken und an die Wand hängen. Aber jetzt hab ich dann doch noch ein bisschen selber Nachdenken wollen -

      Übersetzung: Zu einer Idee eine analoge Idee in einem anderem Kontext finden. 12tonmusik -> 26buchstabenliteratur. Seeräuber -> Weltraumpiraten.

      Variation/Multiplikation: Aus einer Idee werden viele - Feueroger, Eisoger, Steinoger, Glücksoger, Zahnarztoger...

      Perspektive wechseln: X ist total verwerflich, weil ...! X ist das größte überhaupt, weil ...! Versuche, Argumente zu finden für die Position, die einem selbst befremdlich vorkommt.

      Seltenheit/Häufigkeit vertauschen: Kinder werden nur alle hundert Jahre geboren. Unglaubwürdige Zufälle passieren alle fünf Minuten. Gold liegt auf der Straße herum.

      Detailverliebtheit/Grober Überblick: Weniger als allgemeines Prinzip, aber oft ergeben sich neue Fragen allein daraus, sich tiefer in einen Aspekt einer Sache hineinzuwühlen, als man das normalerweise tut... bietet sich natürlich eher für die Fachspezialisten an; ein Zoologe kann halt auf einem anderem Level Tiere basteln; ein Mediziner macht sich vielleicht über Muskelaufbau einer Alienspezies Gedanken? - Andersrum gibts vielleicht Bereiche, die normalerweise im Detail bebastelt werden, aber es gar nicht müssen. (z.B. die Grenzziehung zwischen zwei Ländern: Gekrakelte Linie ist standard, aber ein grader Strich würde auch schon reichen, und ergibt dann eine andere Kartenästhetik)
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Dabei fällt mir ein, dass ich mal eine Geschichte über ein Land schreiben wollte, in dem Sexualität dieselbe Wertigkeit hat wie hier das Essen. Und umgekehrt. ^^ Restaurantbesuche waren echt obszön, aber Sex im Park völlig normal. ;D

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      Und Glitzi 8 ist fertich.
    • :lol: Sehr schön, das klingt gut! Ich will das lesen!
      I would have followed you, my brother. My captain. My king.


      Diese Bastlerin verpflichtet sich freiwillig dazu, ihren freiwilligen Verpflichtungen nur noch auf freiwilliger Basis nachzukommen. Die Freiwilligkeit dieser Tatsache ist freiwillig.
    • Teria schrieb:

      Dabei fällt mir ein, dass ich mal eine Geschichte über ein Land schreiben wollte, in dem Sexualität dieselbe Wertigkeit hat wie hier das Essen. Und umgekehrt. ^^ Restaurantbesuche waren echt obszön, aber Sex im Park völlig normal. ;D

      Das gefällt mir. :D Könnte ich mir irgendwo in meiner Welt auch vorstellen. ;D

      Interpolation?
      Geht eigentlich in die Richtung Variation/Multiplikation. Ewas, was normalerweise zweimal da ist, ist völlig normal, wenn es sechsmal vorkommt, oder achtmal. Beine. Augen.
      Ich denke da grad an die Grundsatzentscheidung, dass außerhalb Æyansmottirs "normale Schöpfung" vorherrscht und die Lebewesen alle den ähnlichen Grundaufbau haben, nur eben nicht vierzählig, sondern sechszählig (Hexapoden, Zentauren). Das zieht sich bis in die kleinste Tierwelt hinein, zumindest was Säuger angeht.
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    • Teria schrieb:

      Dabei fällt mir ein, dass ich mal eine Geschichte über ein Land schreiben wollte, in dem Sexualität dieselbe Wertigkeit hat wie hier das Essen. Und umgekehrt. ^^ Restaurantbesuche waren echt obszön, aber Sex im Park völlig normal. ;D

      Kommt fast genau so vor in "The Wise Man's Fear" von Patrick Rothfuss. Nur mit Musik statt mit Essen. Eines meiner absoluten Lieblingsbücher... <3

      Salyan schrieb:

      Tö. schrieb:

      Kombination oder Synthese: Das Kombinieren von zwei oder mehr bekannter Ideen.

      Daraus könnte sich auch das genaue Gegenteil ergeben: Man nimmt eine Idee und zerlegt sie in mehrere einzelne Konzepte, die für sich allein stehen und an denen man weiter arbeiten kann.

      Salyan, das verstehe ich nicht so ganz. Das klingt so als wolltest du ein weiteres Bastelprinzip für Tös (<--- schaut immer noch doof aus!) Liste vorschlagen. Nur blicke ich nicht, was da eigentlich das Prinzip ist. Könntest du ein Beispiel nennen?
      Ich glaube, für eine französische Hure ist Elatan ein bisschen zu provinziell.

      Kann man eigentlich mit Fäkalien töpfern? -- Tö.


      Über meine Welt Lacerta:
      Die Welt Lacerta -- Das Reich Fálorej
    • @Teria: Ich habe ein Volk (Skarrak), bei denen das so ähnlich ist. Sie haben keinen Sex im eigentlichen Sinne (man könnte ihre Fortpflanzung mit Korallenblüten oder laichenden Fischen vergleichen), aber finden Essen abartig (das heißt ja, dass man nicht genug Photosynthese betreiben kann- und daher ein Schwächling ist :draufzeig: ) Natürlich muss jeder von ihnen essen - sie würden es nur nie eingestehen bzw. sind sich nicht bewusst, dass der "Honig", den sie von "ihren" (das Besitzverhältnis ist in Wahrheit andersrum) intelligenten "Bäumen" (fleischfressende photosyntheseunfähige sessile Wesen) bekommen, sie am Leben hält. Ihre Oberfläche ist einfach zu gering und ihre Lebensweise zu aktiv, um komplett von Photosynthese leben zu können.

      Die beiden Spezies are proudly brought you by Themen, die Klein-Meike im Biounterricht spannend fand :lol:
      Hüterin der Schrecken, Licht des Nordens, Akolythin des Herrn der Zeit (Zitat Merlin)

      Man kann WBs nicht in Fäkalien aufwiegen (Zitat Alkone)

      Hast du grade einen akustischen Kotz-Smiley gemacht? (Zitat Jundurg)

      Dithmarscher Dänendämon (Zitat Elatan)
    • Tö. schrieb:

      Was meint ihr dazu? Welche Methoden habt ihr?
      Was ich einmal gemacht habe, fasst eigentlich mehrere (wenn nicht gar alle) genannten Methoden zusammen: die eigene Definition (die Methode geht zumindest bei "Bekanntes neu machen").

      Beispiel: Es gibt in der Literatur hunderte Arten von Vampiren. Die einen können dies, die anderen das, diese können so getötet werden, jene anders, hier und da gibt es Überschneidungen, doch hauptsächlich Unterschiede. Ich habe mir einfach überlegt, wie ich einen Vampir sehe. Dabei ist es völlig egal, was andere dazu sagen, solange ich das Grundkonzept "(beinahe) unsterbliches (oder: untotes) Wesen mit dem Namen 'Vampir', das anderen Blut (oder sonst eine Lebensenergie) aussaugt, seine Opfer zu seinesgleichen machen kann, das Licht (aus welchen Gründen auch immer) meidet" beibehalte. Auch meine eigene Definition wandelte mit der Zeit, und ich bin nicht sicher, ob ich heute fertig bin.

      Die gleiche Methode wende ich auch auf alle anderen mehr oder weniger of vorkommenden Wesen an, wie zB Werwölfe, Elfen, Zwerge, Kobolde etc.

      "Geklautes eigen machen" ist da schon schwerer, da müsste meist auch eine Namensänderung her und alle Eigenschaften geändert werden, die nicht unbedingt dabei sein müssen (ich würde nur den Teil, den ich gerne selbst auch haben würde, rausnehmen und in einen völlig anderen Kontext -- Umgebung in Welt -- setzen).
    • Bei der "Essen und Sex"-Diskussion kommt mir eine Folge von Star Trek: Enterprise in den Sinn in der sich die Crew mächtigen Ärger einhandelt als sie Abgesandte eines außerirdischen Volkes zum Essen einladen, nicht wissend, dass in deren Gesellschaft die Nahrungsaufnahme so privat ist wie die Paarung. Ich weiß allerdings nicht mehr, welche Folge das war. Allerdings fällt mir dabei auf, dass bei Star Trek sehr viele typische "Aliens der Woche"-Folgen genau darauf beruhen, dass diese Aliens genau eine Sache nicht, anders oder zusätzlich machen, was eben für Komplikationen sorgt, die es zu lösen gilt. Da man diese speziellen Außerirdischen auch meist danach nie wieder sieht, erfährt man auch sonst praktisch nichts über sie, was natürlich diese eine Eigenschaft zu ihrer charakteristischen, um nicht zu sagen definierenden macht.

      Unabhängig davon finde ich es aber durchaus interessant über die Implikationen solcher Auslassungen oder Veränderungen nachzudenken. Um bei dem Beispiel zu bleiben (weil ich mich erinnere, mir auch nach dem Anschauen der Enterprise-Folge darüber Gedanken gemacht zu haben), wie glaubhaft ist es, dass sich Nahrungsaufnahme zu einer derart privaten Angelegenheit wie Sex entwickelt? Schließlich dürfte es wohl bei den allermeisten humanoiden Spezies essentiell für ihre Entwicklung gewesen sein, dass die Beschaffung von Nahrung kollektiv erfolgt, und folgt daraus nicht zwangsläufig das gemeinsame Mahl am Lagerfeuer als zentrales Sozialereignis? Natürlich dürfte sich das Tabu der öffentlichen Nahrungsaufnahme erst viel, viel später entwickelt haben, ebenso wie Sexualität ja auch in unserer realen Welt immer und überall gleich stark tabuisiert wurde und wird. Eine Star-Trek-Folge von 45 Minuten Länge kann in solche Fragen natürlich kaum eintauchen, beim Weltenbasteln ist das natürlich etwas anderes. Und da bieten sich auch Möglichkeiten, sich eine Idee, die anderswo vielleicht oberflächlich angekratzt wurde, eigen zu machen.
    • Trajan schrieb:

      Salyan, das verstehe ich nicht so ganz. Das klingt so als wolltest du ein weiteres Bastelprinzip für Tös (<--- schaut immer noch doof aus!) Liste vorschlagen. Nur blicke ich nicht, was da eigentlich das Prinzip ist. Könntest du ein Beispiel nennen?
      Sollte ein Vorschlag sein, ja :D

      Banales Beispiel: Ein Auto.
      - Es ist ein Transportmittel, welches ohne Zugtiere auskommt und stattdessen motorbetrieben ist.
      - Für ein Auto braucht es gute Straßen, möglichst sogar asphaltiert. Dementsprechend braucht es eine gute Infrastruktur.
      - Geschichtlich gesehen war das Auto ein Produkt der Industrialisierung, es brauchte neue Fertigungsmöglichkeiten.
      - Durch das Auto ist die Gesellschaft sehr viel mobiler geworden, alles ist schneller und hektischer.
      - Umweltverschmutzung durch das Auto ist ein großer Punkt, der beachtet werden muss.

      Etc.
      So hat man schon 5 weitere Konzpte, an denen man arbeiten kann. Transportmittel 1, Infrastruktur 2, Industrie und Wirtschaft 3, mobile Gesellschaft 4 und Umweltverschmutzung 5. Die müssen nicht miteinander zusammenhängen, wenn man nicht will, aber so hat man halt eine Liste an unterschiedlichen Dingen, die man bebasteln kann.

      Auto deshalb als Beispiel, weil gerade eine Auto-Werbung am TV lief.^^

      Ich hoffe, es ist ein wenig klarer geworden, was ich damit meine. Vielleicht ist der Vorschlag ja auch zu sehr um die Ecke gedacht^^
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
    • Bei mir schaut das Basteln oft so aus das mir etwas in Büchern, Filmen, Bildern, etc. wirklich gut gefällt. Dann überleg ich mir wie das ganze in meine Welt passen könnte und dort funktioniert. Dabei wird es oft mit schon vorhandenen Ideen kombiniert und auf meine Ansprüche zugeschneidert.

      Z.b. sind meine Krait ziemlich zusammen geklaut. Als Quellen dienen Fluch der Karibik, The Witcher (vor allem 1 und 3), HP Lovecraft, Zitteraale, Wasserschlangen und Wassertierchen die im Laufe ihres Lebens ihr Geschlecht wechseln.
      "Acts of kindness are not always wise and acts of evil are not always foolish, but regardless, we shall always strive to be good." - Logarius
    • Meine Welt basiert im Grunde auf unserer eigenen. Daher ist die Vegetation recht ähnlich. Eutarien habe ich an Europa angelehnt und mir eine Karte genommen, die Europa im 12. Jahrhundert darstellt. Diese habe ich etwas variiert. Auch die Geschichte ist ähnlich, aber anders. Ich habe sie auf meine Bedürfnisse zugeschnitten, an eine Story angeglichen, die ich mit meinem Ehemann erdacht habe (eine Mischung aus den Überlieferungen der Geschichte des dritten Kreuzzugs und den Inhalten aus Assassin's Creed). Näheres dazu erfahrt ihr, wenn ich meine Welt hier vorstelle.

      Jedoch gibt es in meiner Welt etwas, das mich von unserer (abgesehen von anders aussehenden Kontinenten, umgezogenen Inseln, etc.) unterscheidet: Der Zusatz der Fantasie. Neben den Menschen habe ich sechs weitere Völker eingeführt, wovon ich eigentlich recht gut schon die Geschichte habe, wie die sich aus den Menschen entwickelt haben, ist jedoch noch nicht spruchreif. Und es gibt Magie. Alle sieben Völker leben in der Neuzeit mit dem Wissen voneinander nebeneinander. Friedlich nicht gerade, da einige gegeneinander Kämpfen. Es gibt auch nicht wirklich Länder in denen NUR ein Volk lebt. Sie sind sehr vermischt. Zwar gelten Vampire dort weiterhin als "Böse", "Gemeingefährlich" und "Kriminell", aber es gibt auch etliche Vampire, die als Polizisten arbeiten und ziemlich lieb und nett sind. Im Gegensatz sind auch Engel, die als Nett und Toll gelten ziemlich Gefährlich ...

      Ich habe mir für diverse Städtenamen auch die Sprache von JRR Tolkien angeschaut und Wörter, deren Bedeutung ich brauchte, verändert. Oder auch Worte benutzt, die wir aus unserer Welt kennen: Achilles, Damokless, ... Manches auch verändert: Verdamis (Verdammnis), Eutarien (Europa), usw.

      Fertig bin ich mit meiner Welt noch lange nicht. Ich schürfe an der Oberfläche. Wortwörtlich: Ich zeichne momentan eine riesige Weltkarte!

      LG Tariq
      Als die Templer kamen, brachten sie die Dunkelheit mit. Unsere Aufgabe ist es das Licht zu finden und zu verbreiten. Wir handeln im Dunkeln, um dem Licht zu dienen, denn wir sind Assassinen!

      Al-Mualim Rasheed Ibn Mohamed – Mesuf, Tasanien, 4. Zeitalter
    • @Tariq-Alexey
      Ich kann ja verstehen, dass du dich darauf freust uns deine Welt vorzustellen, doch in diesem Thread soll es, um die Methoden gehen, die Weltenbastler nutzen, um fremde oder bekannte Ideen zu verändern, damit diese verbastelt werden können. Wenn du deine Welt vorstellen möchtest musst du voher 10 sinnvolle Kommentare schreiben. Also vielleicht könntest du uns genauer erzählen was für Methoden du bis jetzt genutzt hast, außer "Diese [Karte] habe ich etwas variiert.".

      Wo wir gerade bei Karten der echten Welt sind: Ich habe mal bei Googlemaps rumgezoomed und mir einsame schottische Küsten ausgeschnitten. Die habe ich mit Hilfe meiner drittklassigen Bildbearbeitungsfähigkeiten zu einem ganz neuen Kontinent zusammengeschnipselt.
      Leider finde ich das Endergebnis, welches ein bisschen wie Australien aussah, gerade nicht. :-[
    • Tö. schrieb:


      Wo wir gerade bei Karten der echten Welt sind: Ich habe mal bei Googlemaps rumgezoomed und mir einsame schottische Küsten ausgeschnitten. Die habe ich mit Hilfe meiner drittklassigen Bildbearbeitungsfähigkeiten zu einem ganz neuen Kontinent zusammengeschnipselt.
      Leider finde ich das Endergebnis, welches ein bisschen wie Australien aussah, gerade nicht. :-[

      Die Welt Æyansmottirs ist ja ebenfalls zusammengeschustert aus lauter Umrissen von Seen. ;) Seen deshalb, weil die Umrisse der Kontinente meistens doch zu sehr bekannt sind, und weil mal was anderes und so. :D Allerdings hat ein See den Umriss von Island, weil die Weltenidee auf der Island-Reise entstanden ist.
      Finde ich völlig legitim, warum soll man die großartigen Ergebnisse von Slartibartfaß & Co. nicht nutzen...
      Æýansmottír-Blog - Mysterion-Blog - Deviant - Mysterion - Æýansmottír (provisorisch) - Bloubbuji

      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
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