[Das Macroversum] Politische und Soziale Strukturen

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    • [Das Macroversum] Politische und Soziale Strukturen

      Das Macroversum

      Politische und Soziale Strukturen im Interdimensionalen Imperium

      Die Sozialen Strukturen des Imperiums haben sich im Verlauf des Krieges stark verändert, die Politischen Strukturen blieben bis auf kleine Abänderungen gleich. Im folgenden werden diese Strukturen und deren Wandel in der Geschichte, sowie die imperialen Zonen beschrieben.

      Das Imperium kann in sieben Bereiche aufgeteilt werden: das Imperium (die imperialen Kernzonen), die Kolonien (die Direkten Imperialen Kolonien), die Front-Zonen (Krisenzonen/Schlachtfelder), die Peripherie/Außenzonen (die Kolonien der Kolonien), die Einflussgebiete (direkte imperiale oder koloniale Kontrolle), Verbündete (indirekte imperiale oder koloniale Kontrolle), Befreundete Zonen (Handelsbeziehungen, werden teils ausgebeutet).

      Grundsätzlich gilt: Je höher die Zone, und je höher der menschliche Teil, desto höher der Dienstgrad. Somit hat der Rangniedrigste Dummy* (G1) im Imperium immer noch mehr zu sagen als der Ranghöchste Mensch der Kolonien. Ausnahme ist die Rangfolge der Kommandanten während der Schlachten, welche sich nach der Einheit richtet, die sie kommandieren. Die Wertung der Zonen ist folgende:
      1. Die Imperialen Kernzonen
      2. Die Imperialen Kolonien
      3. Die Front-Zonen
      4. Die Außenzonen
      5. Die Einflussgebiete
      6. Die Verbündeten
      7. Die Befreundeten Zonen
      ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
      *Dummy: Eine humunculus-/roboterähnliche Puppe, an der anfangs nur (Waffen-)Tests durchgeführt werden. Später wurden sie zu einer neuen sozialen Schicht und auch als Soldaten im Krieg eingesetzt.
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      Politik des Imperiums

      Die Imperiale Politische (Militärische) Hierarchie

      An der Spitze der Regierung steht der (unsterbliche) Imperator Ch'dahn, der die absolute Macht der Legislative, Exekutive und Judikative innehat. Er repräsentiert das Imperium nach innen und nach außen, er ist das Gesicht des Imperiums, er ist das Imperium. Solange er lebt, besteht sein Reich, stirbt er, stirbt das Imperium mit ihm.

      In beratender Funktion, doch ohne direkte Macht, sind ihm die zehn Minister unterstellt. In der Kommandozentrale der imperialen Hauptstadt sitzen sie an ihren Konsolen und führen seine Befehle aus. Nebenbei empfangen sie auch Gäste, erklären Situationen und führen Tests im Sinne der Wissenschaft und der Forschung durch, in der sie -- an oberster Stelle -- auch selbst mitarbeiten.

      Da das Imperium durch den Krieg militärisch geprägt ist, besteht die nachfolgende Hierarchie aus militärischen Rängen. Ab einem gewissen Dienstgrad hat man das Recht, sich um bestimmte Positionen im zivilen Bereich zu bewerben, z.B. als Statthalter, Bürgermeister oder Senator.

      Es gibt 21 reguläre Dienstgrade, drei Ausbildungsdienstgrade und und bis zu 16 untere Dienstgrade, wobei man bei entsprechender Loyalität spätestens nach dem zehnten unteren Dienstgrad einen Ausbildungsdienstgrad oder einen regulären Dienstgrad erhält. Zudem gibt es noch den inoffiziellen (Start-)Dienstgrad Cannon Fodder 0 und eine nicht festgesetzte Anzahl Unehrenhafter Dienstgrade. In speziellen Situationen können noch weitere Dienstgrade eingeschoben werden, falls ein Soldat eine Beförderung verdient, jedoch eine bestimmte noch nicht erreichen soll.

      Ganz unten beginnt man als Cannon Fodder 0, da man jedoch keine Befehlsgewalt innehat (nicht einmal über sich selbst), zählt es nicht als Dienstgrad. Die Zahl nach der Bezeichnung zeigt hier die Anzahl der Schlachten, die man ehrenhaft überlebte. Soldaten ab dem Rang des Cannon Fodder 2 haben Befehlsgewalt über sich und alle niederen Dienstgrade, Cannon Fodder 1 hat Befehlsgewalt über sich selbst.

      Dishonorable Cannon Fodder wird man, wenn man als Cannon Fodder eine Schlacht unehrenhaft überlebt, d.h. sich versteckt, anstatt zu kämpfen. Die Nummer hinter der Bezeichnung zeigt ein zehntel der Schlachten, die man ehrenhaft überleben muss, um wieder Cannon Fodder zu werden. Wenn man jedoch direkt zum Dishonorable Cannon Fodder degradiert wird, muss man die ganze unehrenhafte Laufbahn durchgehen, bis man wieder Cannonfodder ist. Zu dem Zeitpunkt wird entschieden, ob man als Cannon Fodder 0, Cannon Fodder 1, oder seinem ursprünglichen Rang zugeordnet wird.

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chrontheon ()

    • Wer wird denn alles Cannon Fodder 0? Gibt es eine Wehrpflicht?
      Also muss man bis zu elf Schlachten überleben, um einen normalen Dienstgrad zu erlangen. Wie realistisch ist das denn? Schließlich steht im Einführungsthread ja:
      Es gibt zwar auch Stellvertreterkriege, das größte zusammenhängende Gemetzel findet aber direkt zwischen den beiden Machtblöcken statt. Ca. 40% aller Soldaten werden dort hingeschickt (und verenden meist elend).
      Wie viele Menschen und Dummys kämpfen denn? Und wieviel Prozent haben einen normalen oder Ausbildungsdienstgrad?
    • Tö. schrieb:

      Wer wird denn alles Cannon Fodder 0? Gibt es eine Wehrpflicht?
      Ja, so in der Art. Grundsätzlich gibt es drei Arten, den imperialen Streitkräften beizutreten:

      1. Man wird schon in der frühen Kindheit als Kadett auf die Akademie geschickt, wodurch man während der normalen Schulausbildung auch militärisch trainiert wird. Auch wenn man während der Ausbildung theoretisch in den Rängen aufsteigt, behält man seinen Ausbildungsdienstgrad, bis man als Unteroffizier die Akademie absolviert.

      2. Man meldet sich freiwillig. Dadurch genießt man eine Ausbildung in einer Kaserne, nach der man den Rang eines Private hat. Das kann man aber erst, wenn man volljährig ist, mit Einverständnis der Eltern vielleicht 1-2 Jahre früher.

      In beiden Fällen kann man einen weiteren Lehrgang als Offiziersanwärter an der Akademie besuchen.

      3. Man wird durch die Wehrpflicht verpflichtet. Das kann einen immer treffen, in Krisensituationen auch in einem Alter, in dem man sich nicht einmal mit Einverständnis der Eltern freiwillig melden darf. In dem Fall beginnt man als Cannon Fodder 0.

      Grundsätzlich gilt: je höher die (eigene) gesellschaftliche Schicht (bzgl. Heimatzone), desto geringer die Wahrscheinlichkeit, als Cannon Fodder eingezogen zu werden.



      Also muss man bis zu elf Schlachten überleben, um einen normalen Dienstgrad zu erlangen.
      Ja, so in der Art.


      Tö. schrieb:

      Wie realistisch ist das denn? Schließlich steht
      im Einführungsthread ja:

      Zitat
      Es gibt zwar auch Stellvertreterkriege, das größte zusammenhängende Gemetzel findet aber direkt zwischen den beiden Machtblöcken statt. Ca. 40% aller Soldaten werden dort hingeschickt (und verenden meist elend).
      Ja, das ist so eine Sache: Das ist nicht sehr wahrscheinlich. Genau hab ich mir die Sterbequoten der einzelnen CF-Ränge noch nicht ausgerechnet, aber Pro "Jahrgang" (die bekommen wöchentlich Nachschub von 10 CF-Legionen) überlebt im Durchschnitt nur einer bis über CF-10. Mindestens 9 der CF-Legionen sterben während der ersten Schlacht aus.



      Wie viele Menschen und Dummys kämpfen denn?
      Es kämpfen nicht nur Menschen und Dummies, dazwischen gibt es noch Humunculi, organische, halborganische und anorganische Roboter, sowie die Klone der organischen Exemplare (incl. Mensch). Je niedriger, desto häufiger am Schlachtfeld vertreten (werd ich mir auch noch ausrechnen). Da aber bisher nur die Imperialen Kernzonen und die Kolonien alle bis zu den Dummies einsetzen, werden nur dort ausschließlich Dummies als Cannon Fodder eingesetzt (auch wenn diese Tendenz zurückgeht).



      Und wieviel Prozent haben einen normalen oder Ausbildungsdienstgrad?
      *nachschau*

      Soldaten mit Ausbildungsdienstgraden kämpfen normalerweise nicht an vorderster Font ... selbst in Krisenzeiten sind sie nur hinten, um sich Strategien zu überlegen, die anderen jedoch ...

      Auf eine reguläre Legion (420 000 Mann) kommen ca 3 CF-Legionen (je 84 Billionen Mann). Das klingt nach mehr, als es aussieht, wenn man mal eine Schlacht im zentralen α-Komplex (= Front-Zonen) gesehen hat. Meist ist es diese Konstellation aus 4 Legionen, die eine Schlacht einleitet. Die Cannon Fodder Soldaten sind, wie der Name schon sagt, "nur" dafür da, das Feuer des Feindes auf sich zu lenken. Die Masse soll jedoch nicht nur dafür sorgen, dass die Gegner lange mit ihnen beschäftigt sind, sondern wird, wenn das Feuer doch auf die besseren Soldaten gerichtet wird, zu einer ernstzunehmenden Gefahr.

      Die gesamten Streitkräfte: *rechne*
      Reguläre Dienstgrade: ca. 235 200 000 Mann (alle Zonen, jedoch ohne "Zusatzlegionen", zur Unterstützung oder für Spezialeinsätze)
      Ausbildungsdienstgrade: --- (dazu hab ich noch keine Daten, es sind aber genug, um die Gefallenen und Rentner zu ersetzen, bis zu 1000/Akademie)
      CF-Dienstgrade: min 84 Billiarden Mann (1000+ CF-Legionen, die Durchgehend im Einsatz sind, mit Unterbrechungen von 12h-3 Tage zum "Auffüllen")

      Wenn man aber bedenkt, wie viele Welten das Imperium beinhaltet, sollte man erkennen, dass nur die wenigsten Bürger hier mit eingerechnet wurden.

      ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

      Hab ich irgendwas vergessen?
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    • Ja, das ist so eine Sache: Das ist nicht sehr wahrscheinlich. Genau hab ich mir die Sterbequoten der einzelnen CF-Ränge noch nicht ausgerechnet,aber Pro "Jahrgang" (die bekommen wöchentlich Nachschub von 10 CF-Legionen) überlebt im Durchschnitt nur einer bis über CF-10. Mindestens 9 der CF-Legionen sterben während der ersten Schlacht aus.
      Dann nimmt die Mortalität unter höheren Cannon Fodder Dienstgraden zu, denn "über CF-10" heißt nach meinem Verständnis "zwölf Schlachten überlebt", also:
      84*10^13 * X^12 = 1
      X ist dabei die Durchschnittsüberlebenswahrscheinlichkeit und beträgt ca. 5,7% (Unehrenhafte natürlich nicht mit eingerechnet). Gibt es gute Gründe sich diesem Lotto freiwillig auszusetzen?

      Wie wird eigentlich gekämpft? Bei Legionen und Wegwerfsoldaten denke ich an Infanterie, aber wie sieht das Schlachtfeld aus, wenn 252 Billionen Legionäre kämpfen? Und wie kämpfen die regulären Legionen, wenn auf einen Legionär 200 Millionen Cannon Fodder kommen?
    • Tö. schrieb:

      Zitat
      Ja, das ist so eine Sache: Das ist nicht sehr wahrscheinlich. Genau hab ich mir die Sterbequoten der einzelnen CF-Ränge noch nicht ausgerechnet,aber Pro "Jahrgang" (die bekommen wöchentlich Nachschub von 10 CF-Legionen) überlebt im Durchschnitt nur einer bis über CF-10. Mindestens 9 der CF-Legionen sterben während der ersten Schlacht aus.

      Dann nimmt die Mortalität unter höheren Cannon Fodder Dienstgraden zu, denn "über CF-10" heißt nach meinem Verständnis "zwölf Schlachten überlebt", also:
      84*10^13 * X^12 = 1
      X ist dabei die Durchschnittsüberlebenswahrscheinlichkeit und beträgt ca. 5,7% (Unehrenhafte natürlich nicht mit eingerechnet). Gibt es gute Gründe sich diesem Lotto freiwillig auszusetzen?
      Ok, das ist ... unerwartet wahrscheinlich! Wenn einer von 100 überlebt, sollte es doch 1% sein, doch von 840 Billionen? Da sollten es doch haufenweise Nachkommastellen mit vielen 0en geben, oder?


      Tö. schrieb:

      Wie wird eigentlich gekämpft? Bei Legionen und Wegwerfsoldaten denke ich an Infanterie, aber wie sieht das Schlachtfeld aus, wenn 252 Billionen Legionäre kämpfen? Und wie kämpfen die regulären Legionen, wenn auf einen Legionär 200 Millionen Cannon Fodder kommen?
      Ja, so wie das hier gemeint ist, sind es Infanteristen. Cannon Fodders gibt es aber überall, wenn auch in geringeren Mengen.

      Das Schlachtfeld ist entsprechend groß, zieht sich an manchen Orten über ein ganzes Sonnensystem. Grundsätzlich werden die Cannon Fodders vorgeschickt, damit die Gegner ihre ganze Munition auf sie verschwenden, oder einfach abgelenkt werden, manchmal mischen sich aber auch reguläre Soldaten zwischen sie, um einen strategischen Vorteil zu gewinnen. Es sind einfach Massen, die kommen, und sich auflösen ...
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    • Ok, das ist ... unerwartet wahrscheinlich! Wenn einer von 100 überlebt, sollte es doch 1% sein, doch von 840 Billionen? Da sollten es doch haufenweise Nachkommastellen mit vielen 0en geben, oder?
      Die 5,7% beziehen sich auf die Durchschnittsüberlebenswahrscheinlichkeit in einer Schlacht. Wenn eine Person von 840 Billionen überlebt ist die Überlebenswahrscheinlichkeit freilich 1/84^13, also
      0,000 000 000 000 12% oder anders ausgedrückt 5,7%Überlebenswahrscheinlichkeit^12Schlachten.

      Ja, so wie das hier gemeint ist, sind es Infanteristen. Cannon Fodders gibt es aber überall, wenn auch in geringeren Mengen.

      Das Schlachtfeld ist entsprechend groß, zieht sich an manchen Orten über ein ganzes Sonnensystem. Grundsätzlich werden die Cannon Fodders vorgeschickt, damit die Gegner ihre ganze Munition auf sie verschwenden, oder einfach abgelenkt werden, manchmal mischen sich aber auch reguläre Soldaten zwischen sie, um einen strategischen Vorteil zu gewinnen. Es sind einfach Massen, die kommen, und sich auflösen ...

      Das verstehe ich nicht. Was heißt Vorschicken in so einem Setting? Hat jeder Cannon Fodder ein Jetpack? Oder kämpfen alle auf den Planetenoberflächen? (Wird das nicht eng?) Hat der Gegner denn ein Äquivalent zu den Cannon Fodder?
      Und wenn pro Jahrgang 10 CF-Legionen dazukommen, aber 90-94,3% sterben, können pro Jahrgang nur etwas mehr als drei solcher Schlachen geschlagen werden. Wie lang ist die Zeiteinheit "ein Jahrgang"? und wie lange dauern Schlachten?
    • Tö. schrieb:

      Die 5,7% beziehen sich auf die Durchschnittsüberlebenswahrscheinlichkeit in einer Schlacht. Wenn eine Person von 840 Billionen überlebt ist die Überlebenswahrscheinlichkeit freilich 1/84^13, also
      0,000 000 000 000 12% oder anders ausgedrückt 5,7%Überlebenswahrscheinlichkeit^12Schlachten.
      Ja, das könnt hinkommen... Aber es sind normalerweise nur 11 Schlachten, die man (ehrenhaft) überleben muss.


      Tö. schrieb:

      Zitat
      Das Schlachtfeld ist entsprechend groß, zieht sich an manchen Orten über ein ganzes Sonnensystem. Grundsätzlich werden die Cannon Fodders vorgeschickt, damit die Gegner ihre ganze Munition auf sie verschwenden, oder einfach abgelenkt werden, manchmal mischen sich aber auch reguläre Soldaten zwischen sie, um einen strategischen Vorteil zu gewinnen. Es sind einfach Massen, die kommen, und sich auflösen ...
      Das verstehe ich nicht. Was heißt Vorschicken in so einem Setting? Hat jeder Cannon Fodder ein Jetpack? Oder kämpfen alle auf den Planetenoberflächen? (Wird das nicht eng?)
      Große Planetenüberflächen. Und viele. Natürlich sind trotzdem nicht alle gleichzeitig draußen, aber sie bringen durchgehend Nachschub. Und manchmal fliegen die Cannon Fodders auch mit Jetpacks durch die Luft (oder werden durch die Luft katapultiert, sie würden eh sterben), wenn die Kommandanten beschließen, dass sie das Schlachtfeld noch weiter füllen müssen. Eng wird es natürlich trotzdem (seeehr!).

      Hat der Gegner denn ein Äquivalent zu den Cannon Fodder?
      Logischerweise hat Ram'sandor die Strategie Ch'dahns übernommen und auch Cannon Fodders aufs Schlachtfeld geschickt , allerdings ohne ein System dahinter und meist nur, um die eigenen (lückenhaften) Reihen aufzufüllen.

      Und wenn pro Jahrgang 10 CF-Legionen dazukommen, aber 90-94,3% sterben, können pro Jahrgang nur etwas mehr als drei solcher Schlachen geschlagen werden. Wie lang ist die Zeiteinheit "ein Jahrgang"? und wie lange dauern Schlachten?
      Ja, so ungefähr. Da man jedoch unter einem "Jahrgang" den wöchentlichen Nachschub an Cannon Fodders versteht, und sich Schlachten von der Größenordnung über nicht weniger als 4 Tage ziehen (zumindest der erste Teil, an dem die Cannon Fodders eingesetzt werden), geht sich das schon aus. der erste Teil der Schlacht (Startphase) endet nach 4-6 Tagen mit 80% Verlusten, der zweite Teil ("Strategiespiel") dauert oft 3-7 Wochen, in denen weitere 8-12% der ursprünglichen Menge an Cannon Fodders draufgeht, und der dritte Teil (Endphase), in dem beinahe der ganze Rest stirbt, ist gewöhnlich nach bis zu 12 Stunden beendet. In der Phase entscheidet sich, welche Seite gewinnt oder verliert, oder ob es ein "Unentschieden" gibt, wodurch das ganze ähnlich weitergeht (<-- das ist meistens der Fall).
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    • Ja, das könnt hinkommen... Aber es sind normalerweise nur 11 Schlachten, die man (ehrenhaft) überleben muss.
      Du hast recht ich hatte nen Denkfehler: Die Durchschittsüberlebenswahrscheinlichekeit je Schlacht beträgt damit 4,4%. Die 0,000 000 000 000 12% beziehen sich jetzt auf 11 Schlachten (4,4%^11).

      Ich werd jetzt aufhören mit den Rechnereien. ^^
    • Ich habe mich beim Lesen immer wieder gefragt, warum sich Billionen von Menschen einfach so als Cannon Fodder verheizen lassen sollten. In deiner Beschreibung klingt das so als würden die sich alle brav wie die Lämmer zur Schlachtbank führen lassen.. Ist da nie mal jemandem der Gedanke an eine 'Rebellion' gekommen? Schließlich wäre man den höheren Rängen ja zahlenmäßig mehr als deutlich überlegen.
    • reini1981 schrieb:

      Ich habe mich beim Lesen immer wieder gefragt, warum sich Billionen von Menschen einfach so als Cannon Fodder verheizen lassen sollten. In deiner Beschreibung klingt das so als würden die sich alle brav wie die Lämmer zur Schlachtbank führen lassen.. Ist da nie mal jemandem der Gedanke an eine 'Rebellion' gekommen? Schließlich wäre man den höheren Rängen ja zahlenmäßig mehr als deutlich überlegen.
      Warum die Cannon Fodders freiwillig aufs Schlachtfeld ziehen:
      Das Imperium hat sich natürlich einige Gründe einfallen lassen, mit denen sie die Cannon Fodders überzeugen können, für sie in den Tod zu gehen.
      1. Ehre: Von klein auf wird den Bewohnern beigebracht, dass "Soldat" der ehrenvollste Beruf im Imperium ist. Selbst Cannon Fodder 0 stehen sozial eine Stufe über den (normalen) Zivilisten.
      2. Gehalt/Rente/Totengeld: Das Gehalt und die Rente werden in erster Linie über die Gesellschaftliche Schicht berechnet, weshalb man als Zivilist niemals (legal) so viel verdienen könnte wie als Soldat (auch CF-0). Zudem erhalten die Familien der gefallenen Soldaten 30-70% des Gehalts, welches sie während ihres Dienstes verdient haben (weniger bis garnichts falls unehrenhaft). Bürger aus ärmeren Regionen nehmen den Job als Cannon Fodder hauptsächlich deswegen an, weil sie somit ihre Familien sogar Tod (als CF) beser ernähren können als lebend und Zivilist.
      3. Strafen: Wehrdienstverweigerer werden (im besten Fall) in Fabriken, Minen, etc als Strafarbeiter eingesetzt, (im schlechteren Fall) werden sie dennoch aufs Schlachtfeld geschickt, nachdem ihnen jedoch Manasprengsätze* u.ä. eingepflanzt werden, die ein Offizier jederzeit hochgehen lassen kann, wenn er die Loyalität des Soldaten bezweifelt. Im schlimmsten Fall werden sie hingerichtet. Das klingt weniger schlimm als es ist.² Durch die Hinrichtung mittels einer durchschnittlichen Manawaffe u.ä. wird der Körper in Stücke zerrissen, und das Bewusstsein hängt scheinbar für immer in einer Zwischenwelt³ fest, wo sie immer noch die Schmerzen der Hinrichtung spüren. Zusätzlich kann noch die Einberufung/Strafarbeit/Hinrichtung einzelner Familienmitglieder oder der gesamten Familie angedroht werden.
      ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~
      *Diese Sprengsätze können sie sich auch freiwillig einpflanzen lassen. Sie wären dann so eingestellt, dass sie beim Tod des Soldaten stärker explodieren. Somit kann er durch seinen Tod auch gegnerische Soldaten mitreißen oder Schäden in gegnerischen Einrichtungen verursachen.
      ²Die Auswirkungen der unterschiedlichen Stärke-Einstellungen der imperialen Waffen wurden an den Dummies getestet.
      ³Die Zwischenwelt ist das macroversale Äquivalent zur Hölle. Jemanden "in die Hölle zu schicken" bedeutet hier also, ihn durch eine solche Hinrichtung zu töten.
      ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

      Ist da nie mal jemandem der Gedanke an eine 'Rebellion' gekommen? Schließlich wäre man den höheren Rängen ja zahlenmäßig mehr als deutlich überlegen.
      Ja, leider gibt es viele dieser 'Rebellen'. Daher auch die oben erwähnten Maßnahmen, auch wenn sie nicht viel dagegen ausrichten. Als letzter Ausweg gäbe es noch die Möglichkeit, den Soldaten die Unterstützer-Software, die eigentlich für Humunculi und Klone gedacht ist, "einzuprogrammieren", wodurch diese wie Roboter wären. Unfähig, ihre Körper mit eigenem Willen zu steuern, werden sie von einer Kommandozentrale aus kontrolliert und ziehen für das Imperium in die Schlacht.
      Diese Methode kann nur leider nicht auf die breite Masse angewendet werden. Im Falle einer größeren Rebellion müsste das Imperium hart gegen die Rebellen vorgehen, wodurch wir gleich beim zweiten Teil der Frage wären ...
      Ja, zahlenmäßig sind die CF-Legionen den regulären Soldaten unüberschaubar überlegen. Aber da hört die Liste ihrer Vorteile schon auf. Die imperialen Kernstreitkräfte haben:
      • Bessere Ausbildung
      • Bessere Ausrüstung (Waffen, Schutzanzüge, etc)
      • Bessere Strategen
      • Strategisch bessere Punkte
      • Einen (für Rebellen und sonstige Eindringlinge) unerreichbaren Kernkomplex, in den sie sich im Notfall zurückziehen können, und von dem aus sie die Rebellen auch mit Mana-Raketen zubombadieren können
      • Einen (beinahe) unbegrenzten Zugang zu Munition
      • Schnellere Schiffe mit besserer Panzerung und besseren Schutzschilden
      • Alle Elementaristen (ja, alle, denn die werden kurz nach der Geburt in einen eigens für ihre Erziehung und Ausbildung eingerichteten Komplex gebracht)
      • Den Zugang zu allen imperialen Waffenarsenalen
      • Die Auslöser zu den implantierten Sprengsätzen der CF-Soldaten
      • Die Kontrolle über die CF-Schiffe (die CF-Transporter sind rein ferngesteuert, die Kampfschiffe fliegen auch hauptsächlich auf Autopilot)
      • Zu viel mehr, als dass ich hier den Platz dafür verwenden könnte, ohne einfach zu viel zu schreiben.
      Kurz gesagt: Als CF sollte man jeden Gedanken, eine Rebellion zu gründen oder einer beizutreten, sofort vergessen, da man gegen das Imperium keine Chance hat. (Besonders, wenn du schon als Imperium-kritisch eingestuft wurdest, denn dann könnten sie dir schon eine Unterstützer-Software einprogramiert haben, die deine Gedanken -- zumindest teilweise -- ausspioniert und den imperialen Offizieren weitergibt.)
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    • Sehr schön, endlich mal eine ehrliche Bezeichnung für Red Shirts, wenn auch nur inoffiziell. :lol:

      Gab es denn schon größere Revolutionsversuche, die gescheitert sind? Kennt man unter den Zivilisten "Helden" solcher Aufstände, denen man unter vorgehaltener Hand hinterher trauert, oder würde man sie eher verfluchen, weil sie mit ihren gescheiterten Rebellionen striktere Maßnahmen hervorgerufen haben?

      Gibt es vielleicht sogar Pläne/Versuche, den Imperator selbst auszuschalten? Woher kommt dessen Unsterblichkeit? Und was hält Rebellen davon ab, sich als vermeintlich vorbildliche Bürger so weit hinauf zu arbeiten, daß sie im Gefolge des Imperators nahe genug an ihn herankommen könnten?


      Und ist "Solange er lebt, besteht sein Reich, stirbt er, stirbt das Imperium mit ihm." nur Propaganda, oder hat der Imperator einen Trumpf im Ärmel, ohne den das Imperium unter einem Nachfolger tatsächlich zusammenbrechen würde?
      Bring me your soul, bring me your hate
      In my name you will create
      Bring me your fear, bring me your pain
      You will destroy in my name

      - Les Friction, Dark Matter
    • Ich wusste gar nicht, dass man innerhalb von 30 Sekunden keine zwei Anworten schreiben kann....


      PBard schrieb:

      Sehr schön, endlich mal eine ehrliche Bezeichnung für Red Shirts, wenn auch nur inoffiziell. :lol:
      Red Shirts? Ist das eine Bezeichnung für die Cannon Fodders?


      PBard schrieb:

      Gab es denn schon größere Revolutionsversuche, die gescheitert sind? Kennt man unter den Zivilisten "Helden" solcher Aufstände, denen man unter vorgehaltener Hand hinterher trauert, oder würde man sie eher verfluchen, weil sie mit ihren gescheiterten Rebellionen striktere Maßnahmen hervorgerufen haben?
      Gab es denn schon größere Revolutionsversuche, die gescheitert sind?
      Größere, kleinere, mittlere, nur gedachte ... es gab von allem was, und alles ist gescheitert!

      Kennt man unter den Zivilisten "Helden" solcher Aufstände, denen man unter vorgehaltener Hand hinterher trauert, [...]?
      Nun, da könnte es schon welche geben, aber die werden auch irgendwann vergessen. (Du musst wissen, die Geschichte des Macroversums zieht bis jetzt schon über Millionen von Jahren!)

      ... oder würde man sie eher verfluchen, weil sie mit ihren gescheiterten Rebellionen striktere Maßnahmen hervorgerufen haben?
      Ja, davon gibt's auch sicher welche! Manchmal lassen die aufgebrachen Bürger die Familie des "Helden" auch noch einmal dafür büßen, was "der verdorbene Spross" angestellt hat.. :pfeif:


      PBard schrieb:

      Gibt es vielleicht sogar Pläne/Versuche, den Imperator selbst auszuschalten? Woher kommt dessen Unsterblichkeit? Und was hält Rebellen davon ab, sich als vermeintlich vorbildliche Bürger so weit hinauf zu arbeiten, daß sie im Gefolge des Imperators nahe genug an ihn herankommen könnten?
      Gibt es vielleicht sogar Pläne/Versuche, den Imperator selbst auszuschalten?
      :rofl: GAA-HAHAHAHAHAHA!!! *beruhig* Tut mir Leid, aber ich wusste nicht, dass ich das in den Threads anscheinend nicht deutlich genug erklärt hab: Keiner, aber wirklich keiner, kommt an den Imperator ran!

      Pläne gab es natürlich, besonders in den Peripheren Zonen. Allerdings sind die eingegangen, sobald die Prae-Putschisten festgestellt haben, dass sie keine Möglichkeit sehen, ihn persönlich zu finden. "Versuche" scheiterten ebenfalls daran, dass die Prae-Putschisten nicht einmal in der Lage waren, ihr Universum zu verlassen.

      Woher kommt dessen Unsterblichkeit?
      Die ist ihm von Chrontheon gegeben. Er wurde nämlich direkt in seiner Person geschaffen, ausschließlich mit dem Zweck, das Imperium zu leiten. Wo Ram'sandors Unsterblichkeit herkommt, ist immer noch unklar (sowohl inworld, als auch outworld).

      Und was hält Rebellen davon ab, sich als vermeintlich vorbildliche Bürger so weit hinauf zu arbeiten, daß sie im Gefolge des Imperators nahe genug an ihn herankommen könnten?
      Ok, mal angenommen, ein Bürger der Peripheren Zone wüsste, wie das ganze Imperium aufgebaut ist. (Dass ein Putschist von dort kommt, ist am wahrscheinlichsten, die Imperialen und Kolonialen Bürger leben zu gut und in den Front-Zonen sind sie zu sehr mit kämpfen beschäftigt, Einflussgebiete und Verbündete sind offiziell nicht Teil des Imperiums.)

      Also jener Bürger -- nennen wir ihn mal Kal Dvagon -- plant mit seinem kleinem Freundeskreis im Keller seines Hauses, hoffend, dass sie nicht abgehört werden, einen Putschversuch. Zuallererst weiß Kal, dass es sowohl theoretisch, als auch praktisch unmöglich ist. Zum einen weiß er, dass der Imperator nur mit sehr wenigen Personen in Kontakt ist. Die wären einmal die zehn Berater/Minister/rechten Arme Ch'dans/nenn-sie-wie-du-willst, dann noch die Feldmarschalle der sieben Zonen, und vielleicht noch drei bis vier weitere hohe Offiziere der imperialen oder kolonialen Streitmächte. Vielleicht auch Elementaristen, sofern sie ihm nachweisbar treu ergeben sind.

      Aber Kal ist kein Elementarist. Das weiß er, denn wäre er einer, wäre er im frühen Kindesalter auf die Akademie geschickt worden, und durch die Erziehung hätte er die den Gedanken zum Putsch gehabt. Er ist ein ganz normaler Mensch. Und er ist einer der wenigen Glücklichen, die nicht vom Imperium rekrutiert werden, weshalb er sich freiwillig melden, und so die CF-Ränge überspringen kann (steigert seine Überlebenschancen, macht aber im Grunde keinen großen Unterschied).

      Kal wird also in einer Kaserne ausgebildet, und startet danach als Private. (Nur wenige, die Kinder von Soldaten zum Beispiel, können als Kadetten in der Militärakademie anfangen und als Unteroffiziere einsteigen. Kal ist keiner von denen.) Mal angenommen, er tritt den Space Corps der Peripheren Zonen (= größte Chancen, durch herausragende Leistungen kann er die Wahl beeinflussen) mit Beginn der Volljährigkeit (im Durchschnitt und hier: 20J.) bei, braucht er als Durchschnittssoldat (mit Herausragenden Leistungen) 10 Jahre bis zur ersten Beförderung (30J.), für die nächsten drei Beförderungen jeweils 7 (51J.), nach ca 8-12 Jahren ist er Lance Corporal (59-63J.) und weitere 10 Jahre später Corporal (69-73J.). Und bevor er Unteroffizier wird, ist er auch schon über 80 Jahre alt.

      Die Lebenserwartung (nicht für Soldaten, die sich ständig im Krieg befinden) in den imperialen Zonen beträgt 100-120 Jahre, in den Kolonien 90-110 Jare, in den Front-Zonen 80-100 Jahre, in den Peripheren Zonen 70-90 Jahre, in den Einflussgebieten 60-80 Jahre, bei den Verbündeten 50-70 Jahre und in den Befreundeten Zonen 40-60 Jahre. Folglich wird Kal sich als Unteroffizier (oder schon weit davor) lieber in den Ruhestand begeben, da er (als Soldat) eine Lebenserwartung von ca 60-65 Jahren hat (wenns gut läuft, als Stratege erreicht er vielleicht bis zu 83 Jahre).

      Wie du siehst, kommt er in seiner Position nicht annähernd an einen Offiziersrang ran, und auch nur die obersten Offiziere (Feldmarschall) treten mit Ch'dahn (persönlich) in Kontakt. Zudem werden die Bürger (Soldaten) immer mehr und besser überprüft, je höher sie aufsteigen.

      Anderes Szenario (extremes Beispiel): Der Raumpirat und Schmuggler Feronalh Peran kann mit einem gestohlenen Dimensionsschiff sogar die Barrieren von α-Komplexen überwinden. Auf dem Schwarzmarkt kauft er vielleicht noch Energiekristalle und Waffen, für die er die Kristalle als Munition verwenden kann (wenn er Glück hat, erwischt er sogar Mana-, Äther-, Plasma- oder Strahlenenergiekristalle, ist aber sehr unwahrscheinlich, da die auf dem Schwarzmarkt noch seltener sind). Er hat am Ende vielleicht eine Flotte aus 100 Dimensionsschiffen (was eh schon übertrieben ist), bemannt mit je 50 Mann (sich nicht mitgerechnet), die jeder mit Energiestrahlwaffen (vgl imperiale Sturmgewehre) und Energiegranaten bewaffnet sind.

      Er schafft es, unbemerkt aus den Außenzonen in den Imperialen Hauptkomplex zu gelangen und befindet sich nun in den Kolonien (die Front-Zonen kann er überspringen, da anderer α-Komplex). Seine Ankunft wird registriert, auf potentiell feindlich/gefährlich eingestuft und ein Geschwader interstellarer Abfangjäger bewegt sich auf ihn zu. Kommt es zur Konfrontation, ist es aus, denn Schilde und Waffen kolonialer Raumjäger sind besser als alles, was man am Schwarzmarkt der Außenzonen findet. Kann er der Konfrontation ausweichen (von jedem Komplex, durch den oder an dem er vorbei fliegt), kommt er an die peripheren β-Komplexe der Imperialen Zonen. Und spätestens da ist es endgültig aus. Interdimemsionale Abwehrkanonen schießen die feindliche Flotte mit konzentrierten Manastrahlen ab und pulverisieren sie, bevor sie die Verteidigungsvorrichtungen überhaupt bemerken. Es ist bisher erst einer soweit gekommen, und der hatte mehr Glück als Verstand, was ihn aber auch nicht in die Geschichtsbücher eingehen lassen hat.

      Das "Gefolge" besteht eigentlich nur aus den 10 Beratern, und die sterben eigentlich auch nicht..


      PBard schrieb:

      Und ist "Solange er lebt, besteht sein Reich, stirbt er, stirbt das Imperium mit ihm." nur Propaganda, oder hat der Imperator einen Trumpf im Ärmel, ohne den das Imperium unter einem Nachfolger tatsächlich zusammenbrechen würde?
      Tjo, die Sache ist die: Er ist das Imperium. Und stirbt er, stirbt das Imperium. Selbst wenn er einen Nachfolger hätte, der ihm treu ergeben wäre und nichts mit irgendwelchen Putschisten oder Ram'sandor zu tun hätte. Denn Ch'dahn ist der letzte Punkt des Imperiums, der zugrunde geht, wenn das Imperium zerfällt. Und ist das der Fall, wird Ram'sandor seine Streitmächte wei einen Hurricane über die Überreste ziehen lassen und alles einnehmen. Dann hat Ch'dahn, der Imperator, von Chrontheon zum Schutz des Macroversums eingesetzt, verloren.

      ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

      Noch Fragen?
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    • Red Shirts waren bei Star Trek die armen Hunde, die bei Außenmissionen nur dazu da waren, um mit ihrem vorzeitigen Ableben den Ernst der Situation zu unterstreichen. Wenn jemand bei einem Außeneinsatz nicht zur Stamm-Crew gehörte und eine rote Uniform hatte --> Überlebenschance konvergierte gen Null. :lol:

      (John Scalzi hat dazu ein ganz wunderbares Buch geschrieben: Red Shirts )

      Mein rebellisches Herz weint natürlich bei den Beschreibungen, aber klingt insgesamt sehr interessant! :thumbup:
      Bring me your soul, bring me your hate
      In my name you will create
      Bring me your fear, bring me your pain
      You will destroy in my name

      - Les Friction, Dark Matter
    • PBard schrieb:

      Red Shirts waren bei Star Trek die armen Hunde, die bei Außenmissionen nur dazu da waren, um mit ihrem vorzeitigen Ableben den Ernst der Situation zu unterstreichen. Wenn jemand bei einem Außeneinsatz nicht zur Stamm-Crew gehörte und eine rote Uniform hatte --> Überlebenschance konvergierte gen Null. :lol:
      Oh! %-) Ja ... Red Shirts in Massen ...


      PBard schrieb:

      Mein rebellisches Herz weint natürlich bei den Beschreibungen
      Tjo, dagegen kannst du nunmal nichts machen ... aber siehs mal so: Auch, wenn es nicht so aussieht, ist der Imperator der Gute! Wenn du die Rebellion gegen Ram'sandor unterstützen willst, wird Ch'dahn dir gerne dabei helfen!



      aber klingt insgesamt sehr interessant! :thumbup:
      Danke!
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    • Die Imperiale Soziale (Zivile/Militärische) Hierarchie

      Zu allererst: Aufgrund der hohen Verluste sind Menschen als Soldaten teuer geworden, und werden nur aus den niedrigsten sozialen Zonen aufs Schlachtfeld geschickt. Aufgrund ausreichender Ressourcen gibt es nun folgende Ersatzmöglichkeiten, in eben jener Hierarchie:
      1. Mensch
      2. Klon (eines Menschen)
      3. Humunculus
      4. Klon (eines Humunculus)
      5. Organischer Roboter
      6. Klon (eines Organischen Roboters)
      7. Halborganischer Roboter
      8. Klon (des organischen Teils eines Halborganischen Roboters)
      9. (Mechanischer) Roboter
      10. Dummy G3
      11. Dummy G2
      12. Dummy G1
      Cyborgs (Halborganische Menschen und Humunculi, sowie deren Klone) werden entsprechend ihres organischen Teils kategorisiert, im imperialen Raum werden Cyborgs nicht extra für militärische Zwecke erschaffen.
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    • Klon (eines Menschen)

      Wodurch unterscheidet sich denn ein Klon vom Original? Ne identische Kopie wär ja eigentlich wieder ein Mensch. Wie wird der niedrigere Rang gerechtfertigt?

      Wie teuer sind die jeweiligen Technologien im Verhältnis zueinander und warum?
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Jundurg schrieb:

      Wodurch unterscheidet sich denn ein Klon vom Original? Ne identische Kopie wär ja eigentlich wieder ein Mensch. Wie wird der niedrigere Rang gerechtfertigt?
      Naja, Klonen heißt hier nicht eins-zu-eins-dublizieren von Menschen. Das geht in keiner meiner Welten. Klone -- so, wie sie aus den Brutkästen kommen -- kannst du dir vorstellen wie Komapatienten: Sie leben (vegetieren), aber nix im Hirn. (Ok, ist ein bisschen hart ausgedrückt. Komapatienten haben wahrscheinlich mehr im Kopf.) Damit sie funktionieren, wie sie sollen, brauchen sie eine Unterstützer-Software, die so programmiert ist, dass sie im organischen Computer (= Gehirn) funktioniert.

      Das sollte den niederen Rang rechtfertigen. Aber auch die Tatsache, dass ein Mensch seinen Klon als Avatar verwenden kann! :D


      Jundurg schrieb:

      Wie teuer sind die jeweiligen Technologien im Verhältnis zueinander und warum?
      Sehr teuer. Ich hab jetzt keinen Preis (ich hab gar keine Preise, nicht mal für Brot am Schwarzmarkt), aber der Durchschnittsbürger kann sich nichts davon leisten. Im Imperium kann sich ein einigermaßen wohlhabender Bürger jedoch schon mal einen Humunkulus als Diener leisten, oder einen Klon für gefährliche Arbeiten, oder aber auch einen organischen Roboter zum Angeben.
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