Speedbastel-Sammelthread 1: Erstes bis fünfzehntes Speedbasteln

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    • Speedbastel-Sammelthread 1: Erstes bis fünfzehntes Speedbasteln

      Was ist Speedbasteln?

      Beim Speedbasteln setzt man sich zusammen und bastelt in kurzer Zeit etwas zu einem vorher bestimmten Thema. Jeder Bastler entwickelt zum gleichen Konzept eine Interpretation und wir stellen das dann gemeinsam im Forum vor.

      Die Idee dazu ist im Weltenbastlerchat (#weltenbastler) entstanden und darum setzen wir uns auch dort zusammen, um das umzusetzen. Das ist eine ganz spontane Aktion, die wir definitiv wiederholen wollen. Wenn sich dafür ein Publikum findet, wird das auch im Forum angekündigt und man kann sich bei Interesse gerne dazusetzen und mitbasteln!

      Heutiges Thema: Literatur und Dichtkunst
      Braiiiins.
    • Yay, Speedbasteln war eine tolle Idee! :klatsch:

      Die Zaubergedichte (der atamerischen Magierfürsten)
      Das Wesen der Magie ist auch nach vielen Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden ihrer Benutzung noch immer nicht völlig geklärt. Sie lässt sich kontrollieren, ist aber auch imstande, eigenständig Dinge zu bewirken; auf welcher Grundlage sie allerdings »Entscheidungen« trifft – wenn man es so nennen will – ist völlig unklar.

      Oftmals ist die Nutzung von Magie mit Ritualen verknüpft. Viele der heutigen Magier sind sich sicher, dass diese Rituale ursprünglich gar nicht notwendig waren und mehr oder weniger zufällig entstanden: Ein Zaubernder will ein Feuer mit herkömmlichen Methoden machen und scheitert. Frustriert wirft er irgendwann die trockenen Stöcke weg und schimpft: »Brenn endlich!« Gleichzeitig stellt er sich eben genau das vor und so befehligt er eigentlich viel eher mit seinem Geist als mit seinen Worten die Magie dazu, das trockene Holz in Flammen aufgehen zu lassen und schafft es tatsächlich. In Zukunft versucht er es so immer wieder und auch andere Magier und Nichtmagier benutzen immer wieder das gleiche Wort: »Brenn!« Es ist vielleicht ein wenig glorreicher Vergleich, aber die Magie ist in dieser Hinsicht ein wenig wie ein Hund, dem man etwas beibringt und der sich Befehle merkt. Bald schon bedarf es für Magier wesentlich weniger Willensanstrengung, ein Feuer zu entzünden, wenn sie das Wort sprechen, da die Magie quasi schon weiß, was sie zu tun hat. Das macht es grade für Zauberlehrlinge und schwächere Magier leichter, auf diese Art und Weise zu zaubern, indem sie einfach die etablierten Worte sprechen.

      So kam es, dass nicht wenige Völker begannen, Zaubersprüche zu kreieren. Oftmals waren diese Sprüche eher Gebete, da die Schamanen, Druiden und Priester dachten, die Magie käme von ihren Göttern oder Geistern. Diese Gebete und Sprüche waren oft lang – länger, als es eigentlich notwendig war – und so versuchte man, sie leichter merkbar zu machen, indem man sie wie sich reimende Gedichte formulierte. Die Magierfürsten von Atamerés beschäftigten hierfür teilweise Dichter und Sänger, welche aus einzelnen und kurzen Zaubersprüchen wesentlich längere schufen, welche dann von den Magiern genutzt werden konnten. Teilweise waren diese Zaubersprüche auch aus dichterischer Sicht wahre Meisterwerke und die wenigen von ihnen, die den Untergang der Magierfürsten überdauerten, wurden später noch von Barden verbreitet. Oft liegt hierin keine Gefahr, da diese Barden keine magischen Kräfte haben. In manchen Fällen kam es aber auch schon vor, dass irgendein Kind ein solches Gedicht oder Lied aufschnappte und wiederholte – nicht wissend, dass es ein Magier war – und so Chaos anrichtete.
      Straße war gestern, du siehst mich im Board
      Ich häng im World Wide Web, das ist kein friedlicher Ort
      Opfer, wag einen Blick auf die oberen Ränge
      Schieb Respekt; ich bin Forenlegende.


      ~ Komm in den Chat. Wir haben Kekse. ~
    • Eine versteckte Revolution

      Der Tempel des Segretarn bildet ein nichtwegzudenkendes Zentrum für Schriften aller Art im Herzen jeder mitkanischen Stadt. Die emsigen Schreiber in ihren schwarz-weißen Gewändern füllen jeden Tag hunderte von Seiten mit sorgsam gezeichneten Buchstaben. Endlos setzen sie Verträge auf, kopieren Pamphlete und schreiben Berichte, alles, was so ein mächtiges Reich wie Mitka braucht, wird aufgeschrieben und in den Bücherhallen Segretarns verwahrt. Die Feder des himmlischen Schreibers ruht wahrlich nie.

      Doch es gibt zahllose Schriften, die so gar nicht in Segretarns geordnetes Weltbild passen, ja die ganz und gar keinen Zweck in seiner göttlichen Verwaltung erfüllen und eine geradezu häretische Verschwendung von kostbarem Papier und Tinte sind. In solchen Büchern findet man gar die Gedanken von Laien in formloser Prosa niedergeschrieben oder die Reime von Bänkelsängern, die mit Fesseln aus Tinte festgehalten werden.

      Tatsächlich war es lange Zeit die Meinung der Gelehrtern, dass man Geschichten nicht niederschreiben sollte, da sie sich dadurch frei entwickeln könnten und mit der Zeit gingen. Doch während fahrende Geschichtenerzähler auf dem Land immer noch sehr beliebt sind, sucht der Städter oftmals nach einer Unterhaltung, die nicht so sehr ortsgebunden ist. Ein Buch kommt da gerade recht. Für Schreiber des Segretarn galt es lange Zeit als höchst obszön, sich mit der Aufzeichnung niederer Geschichten zu befassen, doch für freischaffende Schreiber gilt das nicht. Tatsächlich sind viele kleinere Tempel dazu übergegangen, Bücher nur zum Zwecke der Unterhaltung zu vervielfältigen, weil sie sonst nicht genug Aufträge erhalten, um die Kosten des Tempels zu decken.

      Dieser Umstand führt jedoch dazu, dass sich der Buchmarkt in den letzten Jahren um ein vielfaches interessanter geworden ist. Vor zwanzig Jahren gab es dort nur eine geringe Auswahl zwischen den „Legenden des ersten Kaisers“ und „Erbaulichen Versen für den Gläubigen“. Heute findet man dort so viele verschiedene Werke, angefangen vom Bauernschwank aus dem Westen des Reiches, bis hin zu einer tragischen Liebesgeschichte zwischen den großen Familien von Gadha. Die Nachfrage ist groß. In ihrer ewigen Weisheit haben die Kaiser von Mitka schon vor langer Zeit bestimmt, dass jedes Kind im Reich Lesen lernen soll – und jetzt kann jeder Bürger zu einem Buch greifen und von Orten lesen, die er niemals in seiner Lebenszeit sehen wird.

      Wir sollten diese Entwicklung ausnutzen, und unsere eigenen Bücher verfassen, um unsere Gedanken zu verbreiten. Auf diese Weise können wir eine Unmenge an Leuten erreichen, die sich unserer Bewegung anschließen könnten.

      Verfasser Unbekannt
      Braiiiins.
    • Literature (arts) in nithan culture

      I'm sure you have heard of nithan literature. It's like asking if you have heard of summer rain. Well I guess it depends what world you come from.
      Only a few tribes in Accarradh are culturally advanced enough to have developed lettering as well as an appreciation for literature and storytelling. One of them are the Nitha. The Nitha have a huge background of mostly mythological legends, passed down from one generation to the next around the campfire. It took surprisingly long before anybody ever thought of writing them down, but once people started getting trained as writers, professional writers, the quantity of different, complex myths became evident.
      So mythology is big with these people.
      If you would wish to read into all that you'd start in your local library looking for “Water Under the Sand” (you need to speak nithakar, too) which is a much loved volume about creation as the Nitha understand it.

      The Nitha have also arguably created the most beautiful poetry on the continent. A number of nithan artists, be they writers, or painters, or musicians, or actors, are well-known in countries as far away as the Nothern Lands. Not to say that all Nithans are talented or ambitious enough to pursue great careers within the arts. But it is believed that nithan culture thrives, especially the arts, in the appreciative and affirmative spirit that is so common in nithan families.
      "Remember your Hippopotamus Oath!"
    • Anriaen ist die cheórmische Tradition der Lyrik. anriae heißt übersetzt „singen“ oder „Musik machen“, kann in bestimmten Kontexten aber auch als „sprechen“ übersetzt werden. Damit wird der mehrdeutige Charakter des Anriaen deutlich, unter den das Singen, Musizieren und Geschichten erzählen fallen.

      Nicht jeder kann ein Anrios, ein Sänger, werden. Normalerweise muss man zum Schüler eines Meisters werden, der immer nur einen Sänger ausbildet. Es gibt sowohl männliche, als auch weibliche Sänger. Zur Ausbildung gehört Gesangstraining, das Lernen mehrere Instrumente und am allerwichtigsten: Eine mehrjährige Reise. Ein Geschichtenerzähler oder Sänger, der keine Geschichten und Lieder kennt, der ist nämlich wenig wert. Eine Reise, auf der man die unterschiedlichsten Dinge erfährt und hört, ist also ganz entscheidend.

      Sänger sind in der cheórmischen Gesellschaft hoch angesehen und die Meister spielen vor Fürsten und Stammesführern. Oft gehören sie auch zum Hofstaat und sitzen an der Tafel der hohen Herren. Begabte Sänger weben zusätzlich Magie in ihre Kunst mit ein, wodurch sie eine ganz andere Dimension erreichen kann. Ein Beispiel für die hohe Achtung vor den Sänger: Der Gründer der mächtigen Niválydh-Familie, eines cheórmischen Fürstenhauses, ist als Anrios Niválydh bekannt und soll mit seiner Kunst sogar Drachen gezähmt haben.

      Themen der Sänger sind oft Zweikämpfe oder Stärke, da auch die cheórmische Gesellschaft stark auf diese ausgerichtet sind. Daneben zählen Lieder über die Ahnen, den großen Geist Feorh oder andere Legenden und Sagen zu den zentralen Themen. Bei Festlichkeiten sind natürlich auch Trinklieder oder flotte Tänze gerne gehört. Liebesgeschichten oder andere „softere“ Themen haben in einer solchen Gesellschaft weniger etwas zu suchen, aber natürlich gibt es auch solche.

      Zu den großen Ereignissen im Jahr der Cheórmir gehört auch der regelmäßige Anriaen-Wettstreit, bei dem die größten Meister zusammenkommen und eine ganze Woche lang gegeneinander sprechen, singen und streiten. Den Sieger bestimmen alle Teilnehmer einstimmig. Das dürfte auch der Grund sein, warum der Wettstreit sich so sehr in die Länge ziehen kann. Es geht im Prinzip darum die Zuschauer zu begeistern und die Konkurrenten zu überreden.
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
    • Aus! Aus! Aus! Speedbasteln ist aus! Deutschland ist Weltmeister!

      Ähem.

      Das wär's für die erste Runde im Speedbasteln. Wir freuen uns über die Teilnehmer und vor allem über die Beiträge, die wir bekommen haben. Ich persönlich freue mich über jeden einzelnen davon und finde alle Ideen haben was und jetzt möchte ich mehr wissen.

      Gab es schon Unfälle mit Aus-Versehen-Gedicht-Magie?
      Warum heißt die Schöpfungsgeschichte "Water under the Sand"?
      Was passiert sonst noch bei den Anriaen-Wettstreiten der Cheórmir?

      Diskussion ist herzlich willkommen! (Wenn noch jemand nachreichen möchte, ist das natürich auch gerne gesehen!)
      Braiiiins.
    • Erstmal danke für die Texte, das war gerade richtig kreativ. Ich mache auf jeden Fall wieder mit!

      Jetzt Fragen: Ist Segretarn also dieser Verwaltungsgott? Wie kam er zu dem job und ist er ein bisschen obsessiv? (hatten wir nicht mal einen thread über neurotische Götter?)

      Jetzt Antworten: Water Under the Sand bezieht sich auf die Wüste in der die Nitha leben, und es geht um einen Ozean und wo er geblieben ist. Die frühen Nitha glaubten, unter dem Sand. Was noch keinen Sinn macht ist, dass der Ozean aber noch da ist. Aber der Ozean ist in der Geschichte ein wandelndes Wesen, und jetzt lebt es halt unter dem Sand.
      "Remember your Hippopotamus Oath!"
    • Die Beiträge finde ich alle toll, wir können uns wirklich auf die Schultern klopfen! Fragen habe ich nicht so wirklich diesmal bzw. Teja stellte sie schon. Eine habe ich aber:

      Salyan schrieb:

      Nicht jeder kann ein Anrios, ein Sänger, werden. Normalerweise muss man zum Schüler eines Meisters werden, der immer nur einen Sänger ausbildet.

      Heißt das, ein Meister darf nur einen Schüler zur Zeit oder jemals (fertig) ausbilden und wie lange dauert die Ausbildung?

      Teja schrieb:


      Gab es schon Unfälle mit Aus-Versehen-Gedicht-Magie?

      Ja, gab es tatsächlich schon. Es gibt z.B. ein Lied, das davon handelt, dass eine Seuche die "schlechten Menschen" dahinrafft und so ihrer gerechten Bestrafung zuführt. Ein Kind mit recht bildlicher Fantasie (denn es reicht nun auch nicht, die Wörter nur so dahinzusagen; man muss sich das ganze schon ein wenig vorstellen) sang dieses Lied und verursachte so die Krankheit. Das muss in etwa im 3. Jahrhundert VAZ in Atamerés gewesen sein, kurz nachdem die Magierfürsten gestürzt worden waren. Ein "Inquisitor" des atamerischen Kaisers fand das heraus und führte das Kind dann seiner "gerechten" Bestrafung zu ...
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    • Segretarn ist der Gott der Schrift, des Rechts und der Verwaltung und er mag keine Kreativität, die stört nämlich bei der Buchhaltung. Wie er dazu kam, weiß ich nicht, vielleicht wurde er auch extra dafür erschaffen von einem mächtigeren Gott. Und ja, er ist obsessiv und neurotisch, aber das sind im Grunde alle Götter.
      Braiiiins.
    • *nachreich*

      Natim Kredre und Securis Taloyani

      Der anteianische Autor Natim Kredre (522-600) war sehr fleissig, 76 Romane und neun Kurzgeschichtensammlungen gehen auf sein Konto. Vierzig der Romane sind Krimis, in allen davon ermittelt Securis Taloyani, der tatsächlich Zeit seines literarischen Lebens nie einen Vornamen erhalten hat. Während die Romane, wie auch die Schreibzeit, einen Zeitraum von 62 Jahren umspannen und sich Technologie und Kultur durchaus verändern, wird Securis Taloyani nie älter, auch ändert sich seine Kindheit, die ihm im jüngsten Roman Technologie bot, die er im ältesten auch als erwachsener Ermittler noch nicht zur Verfügung hatte.
      Securis Taloyanis Fälle sind teilweise zeitlos (Eifersuchtsmorde, tödliche Erbschaftsstreitereien, Entführungen mit Lösegeldforderung), teilweise sehr klar in ihrer Zeit gefangen, wenn zur Schreibzeit aktuelle Themen behandelt werden (Genmanipulation, Trilitkraftwerke, Weltraumkolonien). Die Verfilmungen, von denen es 64 gibt, sind teilweise sehr stark modernisiert. Während einige Dauerbrenner mehrfach verfilmt wurden, gelten einige Romane geradezu als nicht verfilmbar. Diese Ansicht wurde im Jahre 803 sogar zementiert, als ein "unverfilmbarer" Roman verfilmt wurde - und prompt grandios floppte.
      Securis Taloyani gilt im kollektiven Wissen von ISV, AIT und Calan als DER Detektiv schlechthin und wer Krimis liest, lässt nie und nimmer die Taloyani-Krimis aus. Die übrigen Romane des Autors, Liebesromane, Abenteuerromane, eine Kriegsroman-Trilogie und sogar ein Tierroman für Kinder, gelten durchaus auch als gut, aber eine solch weitreichende Wirkung wie ihre Krimi-Kollegen hatten sie bei weitem nicht. Die Kurzgeschichten allerdings werden allgemein als konfus und verwirrend angesehen.
      Don't diagnose and drive.

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    • Teja schrieb:

      Ich stelle ihn mir wie Columbo vor!

      Veria schrieb:

      Ja, der hat auch keinen Vornamen ;D.


      Ach, eine Frage noch... ;D


      Elatan schrieb:

      Heißt das, ein Meister darf nur einen Schüler zur Zeit oder jemals (fertig) ausbilden und wie lange dauert die Ausbildung?


      Es gibt da keine festgeschriebenen Regeln, eher traditionsmäßig. Und für gewöhnlich hat ein Meister nur einen Schüler (ja, mich erinnert das auch an die Sith :lol: ), in ganz wenigen Fällen auch zwei. Die Ausbildung dauert so lange, wie der Meister sagt und dann muss man noch eine Prüfung ablegen, die im Rahmen des Sängerwettstreites abgelegt wird. Aber da man nie sagen kann, wie lange so eine Reise dauert (schon mehrere Jahre) und überhaupt die Vorbereitung davor, ist auch die Länge der Ausbildung unterschiedlich.

      Teja schrieb:

      Was passiert sonst noch bei den Anriaen-Wettstreiten der Cheórmir?


      Trinken, Essen, Feiern, Duelle zwischen Besoffenen mit derben Sprüchen (die Backstage-Version des offiziellen Streites^^) ... was halt so bei großen Festen passiert^^. Allerdings gehört auch eine Versammlung dazu, bei der den Verstorbenen gedacht wird und für ein glückliches neues Jahr gebeten wird (ein bisschen wie Silvester). Zusätzlich wird ein Teil des Hausstandes geopfert. An einem Tag werden die Sänger-Anwärter geprüft: Sie müssen zeigen, was sie in den letzten Jahren gelernt haben, beispielsweise eigene Werke präsentieren, wie gut sie mit Magie in ihrer Kunst umgehen können und wie sehr sie das Publikum begeistern können. Dann entscheidet den die anwesenden Meister, ob der Anwärter sich Anrios nennen darf.


      Frage an Ela: Kann man dann die Magie auch irgendwann nur mit Vorstellungskraft benutzen?
      Frage an Teja: In dem Fall müsste ja ein Großteil der Bevölkerung lesen können oder ist der Markt nur für wenige Alphabeten offen?
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
    • Elatan schrieb:

      Geh raus aus meinem Kopf! :lol:


      Niemals! 8)
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

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    • Salyan schrieb:


      Frage an Teja: In dem Fall müsste ja ein Großteil der Bevölkerung lesen können oder ist der Markt nur für wenige Alphabeten offen?


      In Mitka gibt es tatsächlich eine Schulpflicht von vier Jahren für ALLE Kinder (inklusive Kinder von Sklaven, da Sklaverei nach einem kaiserlichen Dekret nicht mehr auf Nachkommen übergeht). Dabei lernen sie Lesen, Schreiben, Rechnen, ein bisschen Geschichte und wie man ein guter mitkanischer Bürger ist. Und natürlich auch, warum Mitka besser ist als alle anderen und wie man den dreckigen Indigs die einzig wahre Kultur näher bringt. Offiziell herrscht in Mitka auch Religionsfreiheit, allerdings wird die Kaiserin immer noch als gottesgleich angesehen und entsprechend wird von allen Bürgern erwartet, dass sie ihr Opfern (was nicht das gleiche ist wie Steuern zahlen, was natürlich auch erwartet wird).
      Braiiiins.
    • Tö. schrieb:

      Einfach mal häufig in den Chat kommen?

      Das ist eh nie verkehrt ;)

      So in etwa lief das, ja. Ein Thema festgelegt und dann eine Zeit festgelegt. Das geht nachtürlich einfacher, wenn alle wissen, wann es los geht und in den Startlöchern stehen^^
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