[Warhammer 40.000 - Hellborn] Ein "etwas anderes" Fansetting

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    • [Warhammer 40.000 - Hellborn] Ein "etwas anderes" Fansetting

      Eines im Voraus: Ich bin seit 26 Jahren Fan von HeroQuest, Warhammer und Warhammer 40.000. Es war also irgendwie logisch, dass ich irgendwann mal damit begonnen habe ein eigenes Fan-Setting innerhalb des 40k-Universums zu basteln. Da ich etwas mit "Fachchinesisch" um mich werfe, ist HIER der Link zum 40k-Wiki.


      ALLGEMEINES
      Im Jahr 2000 (+/-) kam ein erzählerisches Tabletopspiel namens "Warhammer 40.000: Inquisitor" auf den Markt, dass sich vor allem darin zu anderen TTGs (=Tabletopgames) unterschied, dass es keine Balance zwischen den Killteams (kleine Einheiten mit ca. 1 bis 5 Modellen) der einzelnen Spieler gab und dass das Spielziel nicht einfach nur die Vernichtung oder der Sieg über einen Gegner, sondern das Erzählen einer Geschichte hatte. Das hatte zur Folge, dass es zu einer Kreativwelle innerhalb der 40k-Fangemeinde kam. Das einzige Problem war nur, dass die Modelle im 54mm statt im 28mm Maßstab waren und damit doppelt so groß/teuer waren. Dieses Problem wurde dank Hausregeln überwunden und so gibt es nun die Inq28 (=Inquisitor im 28mm Maßstab) Bewegung, die sich vor allem durch kreative und abgefahrene Modelle, Ideen und Geschichten auszeichnet (Link zum Inq28-Forum).

      Mich hat das Inq28-Fieber circa im Jahr 2005 gepackt und so war es nur mal logisch, dass ich irgendwann mal ein paar eigene Welten innerhalb des 40k-Universums entwickelte. Dies geschah im Jahr 2014 in Form des Hellborn-Sektors.

      Warum habe ich nun "ein 'etwas anderes' Fansetting" geschrieben? Das liegt einfach daran, dass ich mich nicht sklavisch an das 40k-Universum halte und neue Elemente, wie neue Alienrassen, Chaosgötter und andere Nettigkeiten einfließen lasse. Der Grund dafür ist zum Teil auch, dass ich das Setting auch ein bisserl als "Müllhalde" von Welten konzipiert habe, die mir mal im Kopf rumgeschwirrt sind, eigentlich ganz nett sind und irgendwie einen Platz haben sollten. Es ist alles eine Kessel Buntes vor dem Hintergrund des 41. Jahrtausends.


      DER HELLBORN-SEKTOR

      Der Hellborn Sektor ist ein kleiner und abgelegener Sektor am äußersten Rand des Segmentum Obscurus. Der Sektor erstreckt sich über eine gewaltige rote Nebelwolke, welche ihm auch die Namen Hellborn-Nebel oder das Flammenmeer gegeben hat. Er liegt südlich vom Calixis-Sektor und am westlichen Rand der Galaxis. Die Hauptwelt des Hellborn-Sektors ist Anuradha Prime.

      [IMG:http://orig06.deviantart.net/6b29/f/2017/146/d/0/the_hellborn_sector_by_logangaiarpg-dbah521.jpg]

      [IMG:http://orig02.deviantart.net/307c/f/2017/146/2/c/the_hellborn_sektor_in_the_galaxy_by_logangaiarpg-dbah4v6.jpg]

      Geschichte
      Der Hellborn-Sektor war über viele Jahrtausende hinweg ein nahezu vollkommen vergessenes Gebiet des Segmentum Obscurus. Die besiedelten Welten waren lange Zeit vom Imperium regelrecht abgeschnitten und unterlagen somit einer autarken Entwicklung, welche sie zumeist in einen barbarisches bis mittelalterliches Zeitalter beförderte.
      Dies änderte sich mit dem Ende des Zeitalters der Apostasie, als das Imperium in seinem Inneren wieder erstarkte. So wurden Exploratorflotten in die äußersten Gebiete des Reiches geschickt, um die dortigen Welten unter die Herrschaft der planetarer Governeure zu zwingen und neue Ressourcenquellen zu erschließen. Dieses Schicksal erlitt auch der Hellborn-Sektor.

      Eine Freihandelsflotte unter der Führung des Freihändlers Gaveshi Kata aus dem Hause Khara Zhim drang in die flammenden Nebel des Sektors ein und entdeckten einigen abgeschiedene und wilde Systeme. Katas Flotte nahm die Hauptwelt Anuradha Prime ein, welche sich zu dem damaligen Zeitpunkt auf einem spätmittelalterlichen Techlevel befand und errichtete hier die Hauptstadt Karagpur.
      Von Anurdha Prime aus begann das Haus Khara Zhim dann die Eroberung des Sektors, der damals noch als das Flammenmeer bekannt war. Seinen späteren Namen erhielt der Hellborn-Sektor von dem, welcher diesen Ort als den „Ursprung der Hölle“ bezeichnete.

      Der Hellborn-Sektor entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem Außenposten des Imperiums zum Schutz gegen Aliens, besonders Orks und Eldar, welche im Randbereich des Reiches anzutreffen sind. Dark Eldar Piraten und Söldner der Kroot sind auch keine Seltenheit. Hin und wieder tauchen auch Erkundungsschiffe der Tau und der Demiurg auf, doch meistens verschwinden diese auch sofort wieder. Die Tau treiben, genauso wie die Eldar und einige, sehr wenige Orks, Handel mit einigen der Randwelten des Sektors und sorgen so für einen blühenden Schwarzmarkthandel, der aber von der vom Freihandel geprägten Herrschaftsschicht weitgehend toleriert wird.
      Lange Zeit führte so der Hellborn-Sektor ein Dasein als verschlafener Außenposten des Imperiums. Eine graue Zone, wo Recht und Gesetz von denen bestimmt wurden, welche das meiste Throngelt besaßen.


      Dies änderte sich aber im Jahr 532.M38 mit dem Aufstand von Lambda Volantis. Lambda Volantis war eine Minenwelt am Rande des Hellborn-Sektors und Lieferant für unzählige Erze. In besagtem Jahr erhoben sich die Minenarbeiter unter der Führung eines namenlosen, unsanktioniertem Psionikers, der von einem Dämon namens Zechiel als Hülle auserkoren wurde. Der Dämon verwandelte die Minenarbeiter in blinde Chaosanhänger, die gegen die Minenführung rebellierten. In tagelangen Gefechten übernahmen die Kultisten schließlich die Minen von Lambda Volantis, besiegten die Planetaren Verteidigung und schlachteten die Herrschaftsfamilie ab. Der gesamte Planet verfiel dem Chaos noch bevor die imperiale Unterstützung eintraf.
      Im darauf folgenden Krieg, der mit der Ankunft der Imperialen Flotte, der Inquisition und der Space Marines von den Orden der Red Scorpions und Minotaurs begann, endete letztendlich zwar mit der Niederlage der Rebellen und der Vernichtung des Dämonen Zechiel, doch waren die Verluste größer als man zuvor gehofft hatte. Lambda Volantis wurde vollkommen gereinigt, weshalb heute nur noch ein Asteroidenfeld an die einstige Minenwelt erinnert, und als Mahnmal für dieses Drama errichtete die Inquisition hier ihren Außenposten, die Obsidianhalle.

      Seit diesem Vorfall ist das Auge des Gottkaisers verstärkt auf den Hellborn-Sektor ausgerichtet. Das Hellborn-Konklave verfügt über eine Vielzahl fähiger Individuen in der Verfolgung von Hexern, Aufrührern, Chaoskulten, Dämonen und auch Aliens. Doch auch innerhalb des Konklave gibt es, wie so oft, verschiedene Ansichten, wie man die Aufgabe, welche der Imperator seinen Diener aufgetragen hat, bewältigen soll.

      Besonders hervorzuheben ist hier der Vorfall aus dem Jahr 484.M41, der als die Felian-Häresie in die Geschichte des Hellborn-Sektors und in die des Konklave eingegangen ist. Hierbei handelte es sich um den konklaveinternen Konflikt zwischen dem radikalen Xanthiten Sion Felian, welcher mit besonders zwielichtigen Mitteln und Handlangern versucht hat, eine Rebellion in Karagpur anzuzetteln, um so den Sektor von den „verkommenen und verdorbenen Adeligen zu befreien, welche den Nebel in eine Quell der eitrigen Korruption verwandelt haben.“
      Die Aufstände von Karagpur wurden von der Inquisition niedergeschlagen und Felian verschwand daraufhin spurlos. Seit dem wird er von einigen seiner ehemaligen Brüdern und Schwestern, allen voran dem eiskalten Inquisitor Tobias Locke und die Inquisitrix Jenna Catarn, gejagt.

      Weitere Ereignisse, welche den Hellborn-Sektor erschüttert haben, waren:

      • Der Einfall der Kabale der Schmerzhaften Schwestern auf Maramund III: Eine Angriffswelle der Dark Eldar auf die Agrarwelt Maramund III.
      • Die Erscheinung von „Pelorns Zorn“: Der Space Hulk „Pelorns Zorn“ erschien am östlichen Rand des Sektor und drohte mit dem Planeten Typhos zu kollidieren. In einer groß angelegten Aktion griff ein Enterkommando der Minotaurs den Hulk an und konnte ihn von ihnen heraus, dank dem gezielten Einsatz von Thermalbomben, zerstören. Seit dem befindet sich ein Asteroidenfeld aus Hulkresten im Orbit von Typhos.
      • Die Belagerung der Asgard Route: Ork-Freebootaz unter dem Kommando von Skultakker Grimkutta belagerten die Asgard-Handelsroute, bis sie schließlich von einer Freihändlerallianz vertrieben wurden.
      • Der Ausbruch des Schwarzen Hauchs: Auf der Maschinenwelt Amboss VI kam es zu einem Ausbruch einer globalen Seuche, welche Mutationen und dämonische Aktivitäten zur Folge hatte. In einem monatelangen Gefecht versuchten die Sektortruppen und die Einheiten des Hellborn-Konklave eine Pandemie der Nurgleseuche zu verhindern.
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    • Planeten des Hellborn-Sektors
      (Es sind noch bei weitem nicht alle Welten des Sektors ausgebaut, doch sollte diese Auflistung einen kleinen Überblick liefern.)

      Anuradha Prime (Makropolwelt – Ca. 23 Mrd. Bewohner)
      Hauptstadt: Karagpur (ca. 80.000.000 Bewohner) - Sitz der Sektorverwaltung

      Ahen (Tote Welt (offiziell) – Unbekannt)
      Als Tote Welt ausgewiesene Dämonenwelt nahe des Charybdis-Malmstroms.

      Amboss VI (Fabrikwelt – Ca. 18 Mrd. Bewohner.)
      Bekannt durch den Ausbruch des Schwarzen Hauchs.

      Burmeck (Orkwelt – Unbekannt)
      Wilder Planet voller Wüsten, Einöden und giftiger Sümpfe. Heimat vieler wilder Orkclans, die einst hier mit einem Space Hulk abgestürzt sind.

      Cawold (Zivilisierte Welt – Ca. 4 Mrd. Bewohner.)

      Daath Mordavia (Zivilisierte Welt – Ca. 3 Mrd. Bewohner.)
      Planet nahe dem Charybdis-Malmstrom. Weitläufige Wälder und Gebirge dominieren die Welt genauso wie hügelige Weide- und Sumpfgebiete. Das Klima ist eher gemäßigt, die Winter sind oft sehr lang und hart; die Sommer entsprechend kurz und kühl.
      Dunkle, gotische Städte ragen zwischen den Bergen auf und archaische Schienensysteme verbinden sie miteinander.
      Daath Mordavia leidet sehr unter der Nähe zum Malmstrom. Geisterhafte Phänomene, Mutationen, Erscheinungen und Kulte nutzen Warpenergien aus und terrorisieren die Bevölkerung.
      Zudem herrscht in einigen Teilen des Planeten schon seit gut 300 Jahren Krieg zwischen verschiedenen Konfessionen des Imperialen Glaubens. Schon immer waren die Bewohner von Daath Mordavia sehr radikale Anhänger der Ekklesiarchie. Vor Beginn des Konfliktes kam es zu erhöhten Hexen- und Dämonensichtungen. Die Inquisiton, aber auch ganz besonders das Adeptus Administorum, nahm sich der Plage an und die Feuer der Scheiterhaufen brannten monatelang. Der Hexenwahn griff um sich und immer mehr Unschuldige fanden den grausamen Tod in den Flammen. Dieser Missstand förderte die Abspaltung eines Teils der Gläubigen, welche sich nun „Remissiatoren“ nannten und sich gegen die wahllose Ermordung von Verdächtigen stellten. In den Augen des Administorums und der Inquisition wurden die Remissiatoren als vom Chaos verdorbene Rebellen abgestempelt. Diese hingegen bezichtigen die Administratoren, Priester und Hexenjäger als verkommene Verräter des Imperiums, weshalb es nun in einigen Ländern von Daath Mordavia zu grausamen und unmenschlichen Kriegshandlungen kam. Bis dato ist dieser Konflikt noch nicht gelöst worden.
      Gleichzeitig ist der Planet aber auch ein wichtiger Freihafen und Sitz vieler Adelshäuser, weshalb die Sicherung der Welt zu einer der wichtigsten Aufgaben des Hellborn-Konklave geworden ist und ein Einsatz des Exterminatus nicht in Frage kommen mag.

      Dawn (Bergbauwelt – ca. 3 Mrd. Bewohner.)
      Sehr heißer Planet, der sehr nahe an seiner Sonne steht. Die Temperaturen auf der Tagseite liegen bei rund 700°C, auf der Nachtseite bei gut -200°C. In der gemäßigten Dämmerzone marschieren gewaltige Maschinenstädte. Sie ernten die Erze direkt vom Boden ab. Diese werden sogleich aufbereitet und dann mit Frachtern ausgeflogen, die von speziellen Schildschiffen begleitet werden, welche die Frachter vor der tödlichen Sonnenstrahlung schützen.

      Dhoy Drakai (Urzeitwelt – Unbekannt)
      Weitläufige Berg- und Hügelwelt mit breiten Tälern und großen Grasebenen. Heimat wilder Reitervölker und Barbarensteppe.

      Dreghei (Todeswelt – Ca. 2 Mrd. Bewohner.)
      Ein Wüstenwelt.

      Eisenfall (Feudalwelt – Ca. 2 Mrd. Bewohner.)
      Insgesamt sehr kalter Planet an der Grenze zur Unbewohnbarkeit. Nur ein schmaler Streifen von rund 200 km Breite in der Äquatorregion ist bewohnbar bei Temperaturen die bestenfalls um die 18 bis 20°C betragen. Heimat eines rauen Menschenschlags, der sich auf einem mittelalterlichen Niveau befindet.

      Emperor’s Landing (Makropolwelt – Ca. 30 Mrd. Bewohner.)
      Größte Welt des kernwerten Sektorrandes. Der Legende nach sollen hier die ersten Freihändler, Exploratorflotten und somit auch das Licht des Imperators angekommen sein. Wenn auch nicht die Hauptwelt des Hellborn-Sektors, so ist sie doch eine einzige gewaltige Stadt und Raumhafen zu vielen anderen Sektoren.

      Fenrir III (Todeswelt – Unbekannt)
      Eisplanet.

      Hargaladh (Exoditenwelt – Unbekannt)
      Liegt eigentlich außerhalb des westlichen Randes des Sektors. Ist die Heimat der Exoditen des Hauses Har Lorith.

      Hell’s Gate (Raumstation – Ca. 1 Mrd. Bewohner.)
      Hell’s Gate ist ein Raumhafen am Rande des Hellborn-Nebels.

      Iburan (Alienplanet – Unbekannt)
      Iburan liegt am Rand des Hellbornsektors und ist ein Außenposten der Jannac-Allianz.

      Kimorra (Barbarenwelt – Ca. 3 Mio. Bewohner.)
      Eine insgesamt sehr warme Welt mit großen Meeren und Kontinenten. Die Bewohner befinden sich auf einem eisenzeitlich-antiken Techlevel.

      Lambda Volantis (Einst Bergbauwelt, nun Asteroidengürtel. – Ca. 300.000 Bewohner.)
      Sitz der Obsidianhalle, dem Zentrum des Hellborn-Konklave der Inquisition.

      Leheath (Urzeitwelt – Ca. 1 Mrd. Bewohner.)
      Leheath besitzt nur wenige Binnenmeere und eine riesige, fast komplett mit Wald überzogene Landmasse.

      Lithala V (Gasplanet – Ca. 500.000 Bewohner.)
      Kalter Gasriesen, der von einer kleinen Raumstation umkreist wird, welche das Vandaniumgas in der Atmosphäre des Planeten abbaut.

      Maramund III (Agrarwelt – Ca. 4 Mrd. Bewohner.)
      Matar: Todeswelt – Unbekannt
      Einöde nahe des Charybdis-Malmstroms. Wird aber von einigen wenigen Siedlern bewohnt, die hier ihre Ruhe suchen.

      Mharab Prime (Militärische Welt – Ca. 25 Mrd. Bewohner.)
      Sitz der Imperialen Armee und Raumhafen der Imperialen Flotte des Hellborn-Sektors.

      Neu Kromberg (Fabrikwelt/Industialisierte Welt – Ca. 7 Mrd. Bewohner.)
      Neu Kromberg ist keine Fabrikwelt des Adeptus Mechanicus, sondern unterliegt der Herrschaft mehrerer Manufakturendynastien. Der Planet erinnert in etwa an das Heilige Terra während der Industriellen Revolution und dem Ende des 19. sowie dem Beginn des 20. Jahrhunderts.

      Oceanus VII (Wasserwelt – ca. 3 Mrd. Bewohner)
      Die Wasserwelt Oceanus VII ist komplett mit Wasser überzogen. In diesem gewaltigen Meer befinden sich unglaublich viele Tiere und Pflanzen, welche das Imperium zur Nahrungsversorgung benötigt. Daher wurden am Meeresboden von Oceanus VII Kuppelstädte errichtet, deren Bewohner vom Fischfang und Algenzucht leben.

      Orpheus VIII (Verbotene Welt – Unbekannt)
      Offiziell wird Orpheus VIII als Todeswelt gehandelt, welche von einer unkontrollierbaren, planetaren Seuche entvölkert wurde. Um die Seuche einzudämmen befindet sich ein engmaschiges Netz aus Abwehrsatelliten in der Umlaufbahn des Planeten, welche jedes unangemeldetes Schiff unter Feuer nehmen.
      Inoffiziell befindet sich ein Außenposten der Hellborn-Konklave auf Orpheus VIII, dessen Aufgabe es ist den Charybdis-Malmstrom zu beobachten und eine Warnung zu versenden, falls etwas den Wirbel verlassen will.

      PX-23 (Todeswelt – Unbekannt)
      Diese bizarre Welt besitzt nur wenige Siedlungen und kleine Raumhäfen. Sie ist zudem zu 99% noch nicht offiziell erkundet worden.
      Die Oberfläche ist von weiten Erz- und Sandwüsten, schleimigen Pilz- und urzeitlichen Farnwäldern sowie stinkenden Sümpfen und tödlichen Gebirgen überzogen. Trotzdem ist dieser wilde Ort bei Abenteurern, Aliens, Schatz- und Glücksjägern sehr beliebt, da man hier reiche Erz- und Edelsteinvorkommen kennt und auch schon Artefakte vergangener Kulturen und Archeotech gefunden hat. Zudem wird PX-23 von einigen wilden, oft mutierten Stämmen bevölkert, welche zudem seltsame und bisweilen unbekannte Götter anbeten, und die unter Umständen brutale, aber unterwürfige Söldner abgeben. Da der Planet von einer dicken, schillernden Wolkendecke umgeben ist, welche die Sensoren der Schiffe stört und auch die Astropathen und Navigatoren verwirrt, wagen nur äußerst waghalsige Piloten die Landung auf PX-23. Allerdings ist der Planet auch von unzähligen Schiffswracks überzogen, die durch die Störungen der Wolkendecke auf dem Planeten notgelandet sind.
      Auf PX-23 existiert eine verlassen Minenkolonie, eine Schmiedenmanufaktur des Adeptus Mechanicus sowie auch Ruinen einiger größeren Städte. Der Planet ist von tiefen Tunnelsystemen, Röhrenbahnen und unterirdischen Siedlungen wie auch von Mutanten bevölkerten Schlickhalden durchzogen.
      PX-23 ist aber auch eine Gruftwelt der Necrons, welche den Planeten „Shonophkeh“ nennen und ein Erwachen der selbigen könnte für den Sektor eine tödliche Bedrohung darstellen. Bis jetzt sind nur einige der Maschinenwesen gesichtet worden.

      Peyvara X (Todeswelt – Ca. 2 Mrd. Bewohner.)
      Eine Welt, komplett von einem sauren Meer bedeckt ist. Aus dem Meer ragen Städte in Form riesiger Hochhäuser heraus, die mit schmalen Stegen verbunden sind und ständig am vor sich hinrosten. Die Säure schwimmt wie Ölteppiche auf dem Wasser und wird von den sogenannten Säureerntern angeschöpft.


      St. Harak (Schreinwelt – Ca. 15 Mrd. Bewohner.)
      Anbetungsort der 10.000.000 Märtyrer

      Terion Secundus (Verbotene Welt – Unbekannt)
      Eine Welt am Rand des Hellborn-Sektors. Offiziell als Todeswelt eingestuft, kann Terion Secundus nur von sehr erfahrenen Piloten erreicht werden, da ein dichter Asteroidengürtel und störende Nebelfelder den Planten umgeben.
      Den Geschichten der Raumpiloten zu Folge, soll es auf Terion Secundus einen umfangreichen Xenos-Schwarzmarkt geben.

      Thoorl (Dämonenwelt – Unbekannt)
      Liegt im Zentrum des Malmstroms und wird von barbarischen Stämmen bevölkert, welche dem Seuchengott Nurgle huldigen. Hin und wieder gelangen einige Chaoskrieger, Dämonen und Wilde mit rostigen Schlachtschiffen aus dem Warpsturm und machen Plünderungen im Umfeld des Malmstrom.
      Seit der Einrichtung des Orpheus VIII-Außenpostens des Hellborn-Konklaves haben diese Plünderungen stark nachgelassen.

      Typhos (Abgeschiedene, zivilisierte Welt – Ca. 6 Mrd. Bewohner.)
      Asteroidenfeld aus den Resten des Space Hulks „Pelorns Zorn“ umgeben die Welt und machen die Reise zwischen Typhos und den anderen Welten kompliziert.

      Uhur IV (Urzeitwelt – Ca. 2 Mio. Bewohner.)
      Uhur IV ist bekannt für seine barbarischen Einwohner, deren Klans sich untereinander bekriegen.

      Velorum Omega (Bergbauwelt – Ca. 9 Mrd. Bewohner.)
      Dieser rote Planet ist eine gewaltige Mine für Eisenerze, Kupfer und andere Metalle. Die Oberfläche ist von tiefen Schluchten durchzogen, an deren Wänden die Habitate der Bewohner hängen. Außerhalb der Schluchten herrschen extreme Stürme, welche die Welt regelrecht glatt geschliffen haben, weshalb es kaum Leben außerhalb der Schluchten geben kann. Von den Habitaten aus gelangt man direkt in die Minenstollen, wo die wertvollen Erze abgebaut werden.
      Herrscher über Velorum Omega ist Handelshaus Celwik. Lord Jarred Celwik ist der aktuelle Herr des Hauses und somit auch planetarer Gouverneur von Velorum Omega. Das Haus besitzt eine technisch gut ausgestattete PVS (Planetare Verteigungsstreitkräfte) und eine eigene Leibgarde, die Rote Wache.

      Vultorn II (Fabrikwelt – Ca. 18 Mrd. Bewohner.)
      Vultorn II ist kein Planet an sich, sondern eine Zusammenballung von kleinen Planetoiden. Diese sind mit Brücken und Kraftfeldern miteinander verbunden. Die Planetoiden beherbergen Manufakturen des Adeptus Mechanicus, Lagerhallen, Wohnhabitate, Datenspeicher, Werften und vieles mehr.

      Wrytar (Zivilisierte Welt – Ca. 5 Mrd. Bewohner.)

      Ynath (Dämonenwelt – Unbekannt)
      Eine der Malmstromwelten.


      Besonderheiten des Hellborn-Sektors

      Bote der Verzweiflung (Space Hulk)
      Größter bis dato entdeckter Space Hulk im Hellborn-Sektor. Er ist ein Konglomerat aus hunderten Schiffen, Raumstationen und Felsbrocken und hat die Größe eines Planeten angenommen. An Bord der Hulks sollen Tausende von Menschen, Mutanten, Orks und anderen Kreaturen in Clans hausen und sich untereinander Gefechte liefern.

      Charybdis-Malmstrom (Warpsturm)
      Kleiner, aber sehr starker Warpsturm, dem schon viele Schiffe zum Opfer gefallen sind. Drei Planeten befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Malmstrom:
      • Orpheus VIII – Beobachtungsposten des Hellborn-Konklaves
      • Matar – Todeswelt
      • Ahen – Todeswelt
      Im Zentrum des Malmstroms gibt es einige kleine Welten, welche alle als Dämonenwelten ausgezeichnet sind.
      Der Malmstrom wird auch oft nur als die Charybdis oder als die Kreischenden Sterne bezeichnet, da die Sensoren der Schiffe, welche den Wirbel selbst im sicherer Entfernung passieren unheimliche Schreie wahrnehmen und Astropathen sowie auch Navigatoren von albtraumhaften Visionen geplagt werden.

      Fluch des Hephaistos (Space Hulk)
      Überreste des gewaltigen Exploratorschiffes „Hammer des Hephaistos“.

      Helioswolke (Energiewolke)
      Die Helioswolke stört die telepathischen Verbindungen der Astropathen und auch den Blick der Navigatoren, was eine Reise durch diese von Stürmen durchzogene Konstellation nahezu unmöglich macht.

      Hort des Irrsinns (Space Hulk)
      Der „Hort des Irrsinns“ wurde von der Charybdis verschlungen und steckt in ihrem Wirbel fest. Es heißt, dass er zu einem Spielball der Mächte des Warps wurde.

      Leichenanger (Trümmerfeld)
      Der Leichenanger ist ein Teil der Helioswolke. Von außerhalb der Wolke kann man eine Vielzahl von toten Schiffen erkennen, die in ihrem Inneren treiben. Diese geisterhafte Erscheinung ist eben jener Leichenanger. Wagemutige – oder auch wahnsinnige – Kapitäne haben schon versucht, die Schiffe zu bergen, doch die meisten sind selbst zu einem Teil dieser Ansammlung geworden.

      Mai-Muiatha, Schatten von (Space Hulk)
      Der Schatten von Mai-Muiatha sind die treibenden Überreste des Weltenschiffes Mai-Muiatha, das durch Kontakt mit dem Chaos verflucht wurde.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Logan ()

    • Als großer Logan- und Warhammer-40k-Fan feiere ich das hier natürlich richtig. Ich finde es schade, dass GW durch seine restriktive Firmenpolitik solche Projekte in einem größeren, offiziellen Maßstab so unterdrückt. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dein Projekt hier als Vorlage für eine P&P-Runde von "Freihändler" oder "Inquisitor" zu verwenden. Also sehr cool und weiter so!
    • Logan schrieb:

      Warum habe ich nun "ein 'etwas anderes' Fansetting" geschrieben? Das liegt einfach daran, dass ich mich nicht sklavisch an das 40k-Universum halte und neue Elemente, wie neue Alienrassen, Chaosgötter und andere Nettigkeiten einfließen lasse.

      Ohne ein Experte auf dem Gebiet zu sein, aber ein bisschen WH40k-Erfahrung hab ich schon auch, und wenn du das nicht dazugeschrieben hättest, wäre mir nicht aufgefallen, dass da was nicht Kanon-konform ist. Will sagen: Das liest sich alles recht stilecht und true to the original. ;)
      Je größer der Begriff, desto kleiner bekanntlich sein Inhalt – und er hantierte mit Riesenbegriffen.
      - Kurt Tucholsky über Rudolf Steiner
    • Erst einmal danke euch dreien! Sorry für die späte Rückmeldung...aber hier kommt sie!

      RedScorpion schrieb:

      Ich könnte mir aber gut vorstellen, dein Projekt hier als Vorlage für eine P&P-Runde von "Freihändler" oder "Inquisitor" zu verwenden.

      Meinen Segen hast du! :)

      Alkone schrieb:

      Findet man auch den ein oder anderen Titanen im Hellborn-Sektor?

      Auf Vultorn II gibt es mindestens eine Titanenschmiede des Adeptus Mechanicus und auf Velorum Omega besitzt das Haus Celwik auch einige imperiale Knights. Während des Schwarzen Hauchs auf Amboss VI gab es auch Gefechte zwischen loyalen Titanen und verseuchten Pest-Titanen des Nurgle.

      Snapshot schrieb:

      Zitat von »Logan«
      Warum habe ich nun "ein 'etwas anderes' Fansetting" geschrieben? Das liegt einfach daran, dass ich mich nicht sklavisch an das 40k-Universum halte und neue Elemente, wie neue Alienrassen, Chaosgötter und andere Nettigkeiten einfließen lasse.

      Ohne ein Experte auf dem Gebiet zu sein, aber ein bisschen WH40k-Erfahrung hab ich schon auch, und wenn du das nicht dazugeschrieben hättest, wäre mir nicht aufgefallen, dass da was nicht Kanon-konform ist. Will sagen: Das liest sich alles recht stilecht und true to the original.


      Bis jetzt ist noch nicht soooo viel Non-Kanon-Content mit eingeflossen. Aber ich hab viele Miniaturen anderer Firmen 40k-isiert. Außerdem sind ein paar Welten dabei wie z.B. Daath Mordavia, Neu Kromberg oder PX-23, die gewisse, andere weltenbastlerische Bedürfnisse befriedigen (Daath Mordavia als grim-dark Weird-War-/Gothic-Horror-Setting im Stil des Dreißigjährige Krieges, Neu Kromberg als Steampunk-artiges Setting und PX-23 als Weird-Gonzo-Sword & Saucery).


      Ich hab hier mal ein paar meiner neuesten Modelle für das Setting:

      [IMG:https://68.media.tumblr.com/d9a1d7813f9230d3a224c1b1c908ca72/tumblr_orxsu5Ezfr1w3o7who3_1280.jpg]
      Groß-Navigator Lord Pieter Occathian, Verschleierter Herr des Navigatorhauses Occathian

      [IMG:https://68.media.tumblr.com/081480c09b080e7e67399eaa38da3a44/tumblr_orxsu5Ezfr1w3o7who4_1280.jpg]
      Heldac Klebaan, Hecatonchrii Datenpriester des Adelshauses Van Stradh von Daath Mordavia.

      [IMG:https://68.media.tumblr.com/4ccc37d965da978e09231a73a837ae4d/tumblr_orxsu5Ezfr1w3o7who1_1280.jpg]
      Lhucia Bonier, Inquisitrix und Meisterin der Befragung Mater Dolorosa mit Folter Drohne.

      [IMG:https://68.media.tumblr.com/226c703b6bbf4dca8d133279c556dbb6/tumblr_orxsu5Ezfr1w3o7who2_1280.jpg]
      Ein Victum Servitor, ein Wartungsservitor, der durch die Schächte von Raumschiffen kriecht und dort Arbeiten vornimmt.

      [IMG:https://68.media.tumblr.com/0506f765c0ffa4490252ed7033f89cae/tumblr_orxsu5Ezfr1w3o7who6_1280.jpg]
      Senator Golgo Melchior des Senats von Anuradha Prime

      [IMG:https://68.media.tumblr.com/1fea1470fadab82925e617633c3e7639/tumblr_orxsu5Ezfr1w3o7who5_1280.jpg]
      Data Recuratorii Xentar Klaan

      [IMG:https://68.media.tumblr.com/f5f86447c9837ef95b3b1e5677a4ca57/tumblr_orxtjsaWmL1w3o7who1_1280.jpg]
      Interogator Johanna Blanche der Hellborn-Konklave

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      Wandernder Unterwelt-Priester der Kalatus-Makropole von Emperor's Landing

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      Pilgerkrieger von Eisenfall

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      Ash Wyllhelm, Söldner

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      Großinquisitor Nemerh Tibexus, Ordo Malleus der Hellborn-Konklave & Murder Engine Servitor

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      Benedictus Priester von Nemerh Tibexus

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      Aufseher Olog Baktan

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      Zwei Aschwüstenomaden
      "Barbarism is the true nature of mankind. Civilisation is unnatural!" - Conan
      "Das ist KEIN Müll! Das ist MEINE WELT!" - Rilli
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    • St. Harak (Schreinwelt – Ca. 15 Mrd. Bewohner.)
      Einst Makropolwelt "Isebrand VI" mit 12 Mrd. Bewohnern. Nach der Entdeckung des "Zahn des Imperators" und dem Krieg gegen den Waaagh! von Khurgnaz Hedsmasha bei dem über 10 Mrd. Bürger starben würde der Planet in St. Harak umbenannt und als Schreinwelt neu kategorisiert. Dank der Verehrung der 10.000.000.000 Märtyrer in den unzähligen Schreinen, Knochenfeldern und Tempeln des Planeten und der kultistischen Anbetung des "Zahn des Imperators" wuchs die Bevölkerung wieder auf 15 Mrd. Bewohner an, wobei die meisten Pilger aus allen Gegenden des Hellborn-Sektors und angrenzender Sektoren sind. Der "Zahn" stellt noch immer ein Politikum dar. Agenten des Hellborn-Konklaves führen geheime Kriege mit Kultisten mit unterschiedlichen Hintergründen sowie mit kleineren Orkbanden um das seltsame Artefakt (Imperiale Kulte, Chaoskulte, Genräuberkulte). Niemand weiß genau, was der Zahn ist und warum er diese Macht hat:
      • Ein fanatischer, imperialer Kult glaubt daran, dass der Imperator ein übermenschlicher, titanischer Gott war, der just hier einen Zahn verlor.
      • Ein anderer Kult glaubt, dass der Zahn seine übermenschliche Größe deswegen erlangt hat, weil er Unmengen an psionischer Energie gespeichert hat.
      • Orks glauben, dass dies ein Zahl von Gork (oder Mork) sei und betrachten ihn als Heiligtum - und wertvollsten Schatz.
      • Chaoskulte glauben, dass er ein Splitter einer Chaosgottheit sei.
      • Genräuberkulte sehen in ihm ein Teil eines Tyranidenschiffes und wollen mit ihm die Macht des vierarmigen Imperators im Hellbornsektor entfesseln.
      St. Harak ist ein einziges Leichenfeld, überzogen von Knochenstaub, Ruinen der alten Makropolentürme, Grabfeldern, Schreinen und Tempelanlagen, welche an das Opfer der 10.000.000.000 Märtyrer erinnern sollen. Zwischen diesem unendlichen Friedhof erheben sich neuere oder wieder Instand gesetzte Makropolentürme, in denen die Pilger, Bürger und Verteidigungstruppen leben. Die größte Makropole ist "Brandfleck" mit 3 Mrd. Einwohnern.

      Der "Zahn des Imperators" in einer fahrbaren Stasiskammer:
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    • Hey mal wieder was Neues von Hellborn. :D
      Ich bin immer wieder fasziniert von dem unverschämten Größenwahn in WH40k. Irgendwie klappt das seltsam gut, dass man immer wieder Spaß damit hat. ^^
      10 Mrd. Märtyrer wegen einem Zahn. :o
      Sehr schick der ...Toothtank? ^^ Die Siegel und Kerzen geben einen schönen kultistischen Flaire und die Objektkombination ist an sich so klasse. Auch dass es so viele Interessensgruppen/Interpretationen gibt, find ich gut.
    • Tö. schrieb:

      Ich bin immer wieder fasziniert von dem unverschämten Größenwahn in WH40k. Irgendwie klappt das seltsam gut, dass man immer wieder Spaß damit hat. ^^
      Das ist auch das, was immer wieder begeistert. Auf der einen Seite kann man galaxieumspannende Kriege führen und gleichzeitig auf winzige Details achten und somit eine ganz eigene Ecke des 40k Universums entdecken oder für sich gestalten. In der 40k-Community, wo ich auf FB bin, tauchen immer wieder neuen Weltenprojekte, die entweder sehr eigenständig sind ("Outgard" ist ein Beispiel einer sehr düsteren Welt, die technologisch kaum weiterentwickelt ist als das Europa des Mittelalters oder 30-jährigen Krieges) oder bekannte Aspekte (z.B. Water World, MadMax oder Mortal Engines) unter der 40k-Lupe betrachten. Und es funktioniert einfach immer wieder...

      Tö. schrieb:

      10 Mrd. Märtyrer wegen einem Zahn. :o
      Es gab sogar ein ähnliches Ereignis in unserer Geschichte: War of Jenkins’ Ear (1739 - 1742), ein Krieg zwischen Engländern und Spaniern, dessen Auslöser das abgeschnittene Ohr des Handelskapitäns Robert Jenkins war. Oder der Eimerkrieg zwischen Bologna und Modena (1325). Nur ist die Zahnsache halt auf 40k Maßstab hochskaliert worden.

      Tö. schrieb:

      Sehr schick der ...Toothtank? ^^ Die Siegel und Kerzen geben einen schönen kultistischen Flaire und die Objektkombination ist an sich so klasse. Auch dass es so viele Interessensgruppen/Interpretationen gibt, find ich gut.
      Dankeschön! :)

      PS: Der Zahn war mal ein Weisheitszahn von mir. [IMG:https://www.cosgan.de/images/smilie/frech/a065.gif]
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    • Als großer 40k-Fan muss ich sagen: Hut ab! Warhammer 40k ist einfach ein extrem un- und außergewöhnliches Setting mit sehr speziellem Flair - aber Hellborn bringt das super rüber! Da kriege ich direkt Lust mich auch an meine wenig ausgereifte 40k-Fanon-Geschichten zu setzen. Besonders gut rüber kommt die krasse Technologiediskrepanz innerhalb des Imperiums (Makropol- und Schmiedewelten und barbarische Steinzeit- und Feudalwelten im selben Sektor). Ich werde Hellborn auf jeden Fall weiter beobachten :) ...auch wenn ich dank GW's Releases in der letzten Zeit etwas die Lust an Warhammer und 40k verloren habe >:(
      Der Schöpfer goss die Welt aus seinen Gedanken
      formte sie nach seinem Willen
      zierte sie nach seinem Wesen
      und sponn sich selbst ein in das Gewebe der Wirklichkeit
      um zu betrachten und zu gedenken
      und in Zeiten größter Not
      sein Kind zu erretten aus den Fängen des Zerfalls

      - Inschrift im Himmelsschrein von Akathi -
    • Lizhard schrieb:

      Als großer 40k-Fan muss ich sagen: Hut ab! Warhammer 40k ist einfach ein extrem un- und außergewöhnliches Setting mit sehr speziellem Flair - aber Hellborn bringt das super rüber! Da kriege ich direkt Lust mich auch an meine wenig ausgereifte 40k-Fanon-Geschichten zu setzen. Besonders gut rüber kommt die krasse Technologiediskrepanz innerhalb des Imperiums (Makropol- und Schmiedewelten und barbarische Steinzeit- und Feudalwelten im selben Sektor). Ich werde Hellborn auf jeden Fall weiter beobachten :)
      Dankeschön erstmal! :D

      Lizhard schrieb:

      ...auch wenn ich dank GW's Releases in der letzten Zeit etwas die Lust an Warhammer und 40k verloren habe >:(
      Darf ich fragen: Warum? Liegt es an den Preisen? Oder eher an den Produkten per se?
      "Barbarism is the true nature of mankind. Civilisation is unnatural!" - Conan
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    • Logan schrieb:

      Darf ich fragen: Warum? Liegt es an den Preisen? Oder eher an den Produkten per se?
      Allgemein habe ich mit der Einstampfung von Warhammer Fantasy und diesem Age of Sigmar Quatsch einen Teil der Lust am Hobby verloren. Die immer weiter ansteigenden Preise kommen natürlich dazu, aber was mir an den neuen Releases einfach nicht zusagt ist diese "Bigger is Better"-Mentalität (Sizecreep): Jedes neue Modell ist größer und protziger als das letze, der Gipfel sind die neuen Space Marines. Mir sind die Modelle einfach zu groß (ich will schließlich Miniaturen und keine Actionfiguren) und sie passen auch nicht in den Fluff - oder besser gesagt, sie passen nicht zu meinem Geschmack. Ich glaube mir wäre es lieber gewesen wenn GW den Plot gar nicht vorangetrieben hätte als dass plötzlich Primarchen und Super-Space-Marines aus dem Nichts auftauchen. Irgendwie bin ich wie ein störrischer alter Mann, was das angeht. Ich bin total in die Versionen von 40k und WHFB verliebt wie ich das Hobby "damals" kennnengelernt habe (5. Edition 40k), und kann mit den Neuheiten insbesondere der letzten zwei, drei Jahre nicht so wirklich was anfangen (mit einigen Ausnahmen, die Imperialen Ritter finde ich super). Achja, und die Tatsache das GW nicht mehr richtig ins Deutsche übersetzt finde ich auch blöd. ;D kurz gesagt: GW trifft meinen Geschmack nicht mehr so wirklich
      Der Schöpfer goss die Welt aus seinen Gedanken
      formte sie nach seinem Willen
      zierte sie nach seinem Wesen
      und sponn sich selbst ein in das Gewebe der Wirklichkeit
      um zu betrachten und zu gedenken
      und in Zeiten größter Not
      sein Kind zu erretten aus den Fängen des Zerfalls

      - Inschrift im Himmelsschrein von Akathi -
    • Lizhard schrieb:

      Allgemein habe ich mit der Einstampfung von Warhammer Fantasy und diesem Age of Sigmar Quatsch einen Teil der Lust am Hobby verloren. Die immer weiter ansteigenden Preise kommen natürlich dazu, aber was mir an den neuen Releases einfach nicht zusagt ist diese "Bigger is Better"-Mentalität (Sizecreep): Jedes neue Modell ist größer und protziger als das letze, der Gipfel sind die neuen Space Marines. Mir sind die Modelle einfach zu groß (ich will schließlich Miniaturen und keine Actionfiguren) und sie passen auch nicht in den Fluff - oder besser gesagt, sie passen nicht zu meinem Geschmack. Ich glaube mir wäre es lieber gewesen wenn GW den Plot gar nicht vorangetrieben hätte als dass plötzlich Primarchen und Super-Space-Marines aus dem Nichts auftauchen. Irgendwie bin ich wie ein störrischer alter Mann, was das angeht. Ich bin total in die Versionen von 40k und WHFB verliebt wie ich das Hobby "damals" kennnengelernt habe (5. Edition 40k), und kann mit den Neuheiten insbesondere der letzten zwei, drei Jahre nicht so wirklich was anfangen (mit einigen Ausnahmen, die Imperialen Ritter finde ich super). Achja, und die Tatsache das GW nicht mehr richtig ins Deutsche übersetzt finde ich auch blöd. ;D kurz gesagt: GW trifft meinen Geschmack nicht mehr so wirklich
      Ok. Das kann ich im Grunde alle nach vollziehen. Ich bin selbst bei 40k seit der Übergangsphase von "Rogue Trader" (40k 1st Edition) und der 2ten Edition, die dann auch auf dt. erschienen ist. Fantasy kam etwas später bei mir.

      Den Untergang der Alten Welt fand ich auch recht doof, vor allem weil sie im aktuellen "Blood Bowl" noch weiterhin existiert, was ich dann doch recht inkonsequent finde. Zu "Age of Sigmar" stehe ich etwas gespalten gegenüber. Ich mag einige der Modelle und auch die radikale Kürzung und Vereinfachung der Regeln. Das Setting ist mir auch zu sehr "World of Warcraft"-lastig und irgendwie finde ich es auch schade, dass dadurch der düstere Aspekt von WHF verschwunden ist.

      Mein Herzblut kocht da insgesamt mehr für 40k - auch wenn es in letzter Zeit einige ziemlich krasse Neuerungen gab und auch hier ein gewisser kunterbunter Popcornfaktor reingeflossen ist. Den Punkt mit den neuen Marines z.B. finde ich auch relativ zwiespältig. Auf der einen Seite hat man einst einen gewaltigen Fehler gemacht, denn Fluffwise sind die Space Marines locker 2 Köpfe größer als ein normaler Mensch und diesen Fehler wollte man jetzt durch die Einführung der Primaris ausgleichen. Für alle True Scale Marine Bastler ist das natürlich ein Segen; für alle anderen ein Witz. Ich hab ein paar von ihnen als einzelne True Scale Space Marines umgebaut, aber mein Schwerpunkt liegt eigentlich eher bei anderen Charakteren und Personen innerhalb der 40ten Jahrtausends, da ich das ohnehin viel interessanter finde als Marines.

      Bei den Preisen und der Übersetzung stimme ich dir voll und ganz zu, wobei ich einen Webshop an der Angel habe, der grundlegend 20% Rabatt auf Alles von GW macht, wodurch die Preise wieder erträglich wurden und ich so wieder an meine Drog...ähm...Medizin kommen und meine Arbeit/Kunst fortführen kann.


      Danke auf jeden Fall für dein Lob und ich bin immer sehr an weiteren 40k-Fan-Sachen interessiert.
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