kn, eine Iteration

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    • Nettes Detail, der Brückenkopf von Küstz auf der Müdsbluter Seite.^^

      Was genau ist eigentlich am Rand von kn? Gibt's da noch weitere Schollen weiter draußen, oder hören die Schollen direkt am Rand auf?
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Die schraffierten Flächen sind die Unterstadt, also da hat die Stadt noch ein Untergeschoss. ^^

      Die Schollen gehen auch außerhalb von kn weiter, aber ich hatte keine Lust mehr sie auch zu zeichnen. Die Schollen werden auch größer werden, denn die Landschaft ist recht flach. Man erkennt sehr gut, dass in Püffzing besonders große Erhebungen gibt, die Schollen werden immer kleiner. Tatsächlich besteht der gelbe Kreis in der Mitte aus so vielen kleinen Schollen, dass ich sie nicht mehr hingezeichnet habe. Dort steht die kaiserliche Burg, die recht klein ist und über Hängebrücken mit Türmen, die auf anderen kleinen Schollen stehen, verbunden ist.

      Jetzt muss ich mir noch Details, wie z.B. unabhängige Schollen, ausdenken und die Stadt mit wichtigen Orten bevölkern.

      Irgendwie wirken die meisten Schollen auf mich noch zu langweilig/gleichförmig. Was meint ihr? Fehlt da noch was?
    • Tö. schrieb:

      Irgendwie wirken die meisten Schollen auf mich noch zu langweilig/gleichförmig. Was meint ihr? Fehlt da noch was?
      Hm, hab eine Weile draufgestarrt - viele sind glaub ich schon recht interessant, aber zwischendrin sind halt welche, die quasi rechteckig sind, bzw. klar ein Rechteck als Grundform haben. Du könntest dir ungewöhnliche Parkettierungen anschauen, und/oder andere geometrische Formen - regelmäßige Siebenecke, sowas? - zur Inspiration, vllt.
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    • Womit eins vielleicht noch arbeiten könnte, ist die Abstände zwsichen den Schollen etwas variieren. So das der einfache Strich mal ein schmaler Graben und woanders vielleicht eine etwas breitere Lücke ist. Überlappungen sind auch möglich, bzw. teilweise mit der Unterstadt eh schon da.

      Btw wenn man in die Lücken zwsichen den Schollen fällt, wo geht es da hin? Gibt es einen tieferen "Boden" und wenn ja wie tief ist das etwa?
      Genrekonstruktivist, Weltformeltheoretiker und professioneller Es-sich-selbst-kompliziert-Macher

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...
    • @Jundurg
      ja ich glaube ich nehme mitr einfach mal die Bereiche vor, die langweilig sind und fülle sie neu mit Linien.

      @Alpha Centauri
      Ja ich glaube auch, das ist die weitaus wichtigste und interessanteste Darstellung. Einfach mal ein Schnappschuss von eine Realsituation und nicht idealisiert, dass alles zusammenliegt.
      Cool wäre natürlich irgendwann eine Animation zu haben, wie die Schollen sich bewegen.
    • Ich will heute ein neues Detail von kn darstellen, was recht verwirrend werden könnte. Nämlich die Metawelt pf.

      Die Bewohner von kn sind recht abgeschnitten von der Welt, genießen einen recht hohen Lebensstandard und haben viel Zeit. Damit die Leute sich in ihrer Stadt nicht langweilen, gibt es viele Hobbies, Feste und Theaterstücke. Aber das reicht mir nicht.
      Ich möchte, dass ein großer Teil der Bürger aktiv an einem riesigen Rollenspiel teilnimmt, welches ununterbrochen läuft. Dieses Rollenspiel spielt in der Welt pf, welche sich natürlich in der Realität sehr stark mit kn überschneidet, sprich die Architektur gibt ein urbanes Setting vor. Da pf allerdings so populär ist, hat es natürlich massive Auswirkungen auf kn und bestimmt mit wie das Stadtbild aussieht.
      pf muss den Bewohnern von kn natürlich was bieten, deshalb vermute ich, dass es sehr viel mehr Gewalt, Intrigen, Mysterien, Horror und Glanz in pf gibt. Die Menschen sind sehr aufwändig verkleidet und spielen ausgedachte Kulturen und Wesen.
      Inzwischen ist pf natürlich auch institutionalisiert und auf den meisten Schollen gibt es Organisatoren für Veranstaltungen. Wirtschaftlich ist pf auch ein Segen für kn, da viele Schneider, Kostümbildner und andere Handwerker beschäftigt werden.
      Aber es gibt natürlich eine Menge Leute/Organisationen, die pf ablehnen und klar von kn trennen möchten. Z.B. könnte es witzig, wenn sich der viel zu überfüllte, fiktive Adel von pf mit dem realen Adel von kn in die Haare kriegt. ^^

      Ich will, dass sich alles vermischt. Die Realität von der Fiktion aufgebrochen wird. Die Macht fluide durch die Bevölkerung wabert. Diversität künstlich aus Spaß und Lust daran erschaffen wird.
      Oder Kurz: Ich wills bunt. ;D
    • Nur ein Wort: Yeah!

      Gibt es einen Ursprungsmythos für pf und wie hängt dieser mit der tatsächlichen "Erfindung" des Rollenspiels zusammen? Ist dieser den Bewohnern überhaupt bekannt? Gibt es jemanden, der Hohheit, über den "Kanon" hat? Wie wird mit fiktivem Tod umgegangen? Gibt es ein optisches Erkennungszeichen, ob eine Person gerade in seiner pf-Rolle ist?
      Genrekonstruktivist, Weltformeltheoretiker und professioneller Es-sich-selbst-kompliziert-Macher

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    • Schön, dass euch die Idee gefällt; ich weiß ja, dass nicht alle Metawelten mögen. ^^
      @Alpha: Vielleicht werden einige Fragen im Folgenden beantwortet:

      Heute habe ich etwas an kn gewürfelt und erstaunliche Dinge herausgefunden.
      Die Steilküste an/auf der kn gebaut wurde ist gar nicht natürlich, stattdessen hat sich die Zivilisation hochgetürmt und einfach auf ihre alten Gemäuer weitergebaut. Also gibt es unter der normalen Stadt eine riesige, alte, mehrere Lagen hohe Altstadt. Dort findet man auch noch alte Schätze und Geheimnisse, die ich mir noch nicht vorgestellt habe.
      Lange war der Großteil dieser Unterstadt fast vergessen und unzugänglich. Vor einer Generation jedoch ist ein Teil der Bevölkerung in diese Unterstadt geflohen und hat sich dort stark vermehrt.
      Ich weiß noch nicht was die damalige Kaiserin so schlimmes getan hat, aber es war nichts Kinderfeindliches, hat dafür aber etwas mit Menschenopfern zu tun. ^^
      Dann gab es eine Revolution, die Kaiserin wurde entmachtet und kn teilte sich in theoretisch autonome Stadtteile und Schollen. Das aktuelle System ist allerdings auch nicht super, die Gewalt ist subtiler geworden und (ehemalige) Beamte werden verachtet und diskriminiert; die haben schließlich den Mist unterstützt. In diesem Umbruch, der viele junge Leute mitbrachte, muss natürlich was ganz Neues entstehen.
      Und hier kommt pf ins Spiel. Denn die Kinder brachten ihre Rollenspielwelt mit in die Gesellschaft als sie erwachsen wurden. Diese hat sich natürlich stark geändert, aber sie steckt immer noch voller Wunder und Schauer. Sie ist geprägt, von Geschichten, Bildern und Büchern, die sie in der Unterstadt gefunden haben.
      Die Unterstadt ist natürlich ein super wichtiger Schauplatz für pf und bietet noch so viel Potential, denn vieles ist noch nicht entdeckt.
      Ich werde mich wohl bald auf Schatzsuche begeben. Ich weiß schon, dass in einer Scholle große Mengen Sprengstoff liegen (nach meinem Würfel besteht eine Scholle praktisch aus Sprengstoff ^^). Bin mal gespannt wie die Bürger mit so einer potentiellen Gefahr umgehen.

      Jetzt muss ich noch herausfinden, was denn los war, dass so viele Menschen in die Unterstadt geflüchtet sind.
      Was habt ihr noch für Fragen? Jetzt wo ich würfle kann ich ein paar gebrauchen. ^^
      _______________________

      Edith sagt das Durchgestrichene ist LANGWEILIG. Ich stimme zu und nenne es veraltet.

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    • So, ich iterieren endlich weiter.
      Ende Juli hab ich kn neugestartet und erstmal meinen digitalen Schreibtisch leergefegt. Davon weiß niemand, weil sich äußerlich wenig geändert hat, aber ich habe kn wieder auf das Wesentliche reduziert und das hat gut geklappt. Infolge dessen habe ich gewaltig viel gebastelt, anfangs hauptsächlich analog auf Papier, aber seitdem das Wetter abends kühler ist bin ich wieder digital unterwegs. ^^


      Also wie siehts jetzt aus?


      Geografie:
      So in etwa sieht kn jetzt aus: [Karte]

      Man sieht es gibt noch weiße Flecken und generell fehlt Farbe.
      Die Schollen sind immernoch zentrales Element der Stadt. Generell soll kn sehr vertikal werden, denn kn ist sehr klein. Ich denke aktuell an ca. 1km² aber keine das kann sich auch noch ändern. Da die Bevölkerung auf bis zu 30.000 Bewohner gehen soll, habe ich versucht die Stadt so zu legen, dass man nicht expandieren kann (siehe Karte). Das ist vielleicht nicht super elegant, aber es war mir lieber als ISSO.
      Der Boden ist reich an unterschiedlichen Mineralien, das Meer ist trinkbar, das Moor ist alkalisch, der Grund des Sees besteht aus Quecksilber.


      Farben:
      Der Himmel ist gelb, die Wolken grau, das Meer grünblau, Mondlicht ist bläulich, Chlorophyll-Pflanzen sind grün, Purrhophyll-Pflanzen rot und pink, Kalk ist hellgrau.


      Geschichte:
      Die Geschichte soll ca. 220 Jahre umfassen. Die rudimentäre Geschichte kann ich mal ausbreiten, aber da wird sich sicher noch viel ändern.
      Da wo kn jetzt steht war ursprünglich eine antike Stadt, aber was passiert ist weiß ich nicht. Als die Neuen kommen sehen sie die alten Ruinen und überbauen oder inkorperieren sie.
      Wie die Gründung von kn ablief und wie die Gesellschaft aussah weiß ich nicht genau, denn dann müsste ich ja basteln wo sie herkommen und auf den Rattenschwanz hab ich keine Lust. Also fange ich tatsächlich etwas später an, wenn kn schon ein paar Jahre besteht; ich nenn es trotzdem Gründungszeit.


      Gründungszeit:
      Männer und Frauen haben unterschiedliche gesellschaftliche Rollen.
      -Männer stellen her: Sie bauen Häuser, Möbel, Stadtmauern, Brücken, sie weben, schneidern, kochen, töpfern, gießen Bronze, etc.
      -Frauen machen alles andere: Resourcenbeschaffung, Verwaltung, Handel mit Karawanen, Militär, Medizin, Bildung, etc.
      -Nicht-Binäre: weiß ich noch nicht. Irgendwas was ich aktuell noch zu den Frauen zähle.
      Die Kunst liegt rein bei den Männern, ist also natürlich sehr materialistisch. Es geht um Staturen, Designermöbel, Prachtbauten, Gemälde, Gartenbau, also insgesamt bildende Kunst.
      Die Norm ist Homosexualität oder Bisexualität.
      Es gibt eine Vielzahl an Hautfarben. Die meisten Menschen haben einen dunkleren Teint.
      kn hat keine Anbauflächen außerhalb der Stadt, deshalb sind Gärten wichtig und Nahrung ist immer knapp, weshalb nahezu keine Tiere gehalten werden und hauptsächlich vegetarisch gegessen wird.
      Der Glaube ist ein Götzen-verehrender Fetischismus. Die meisten glauben an eine ganz persönliche Göttin, die sie mit Götzen darstellen und selbst gestalten und sie glauben an personifizierte, aber unpersönliche Naturgewalten zwischen denen sich kn befindet (siehe z.B. WBO18 "Der Boden trägt uns").
      Es regiert ein Ältestenrat bis die Kämpfe mit dem nomadischen Nachbarvolk, den Nehlen, einen Herrscher auf den Plan rufen. Der Meisterbürger. Ganz recht kein Bürgermeister, sondern ein Meisterbürger. ^^


      Kaiserliche Metallzeit:
      Die Zeit der Kaiserinnen beginnt mit dem Friedensschluss mit den Nehlen. Was alles in dieser Epoche geschieht weiß ich nicht, aber hier sind Auszüge: Waffenverbot, kn wird reich durch Handel, Männerkrise: irgendwann ist eine Stadt halt gebaut und viele Männer müssen in andere Berufe gehen oder auswandern, eine Belagerung findet statt, die Alchemie findet viele neue Materialien und Säfte, die Magie wird auch erweitert, Homunkulusse und Robotter werden geschaffen, Strom wird nutzbar.
      Kulturell und gesellschaftlich ändert sich viel. Die Kultur der Nehlen hat einen gewaltigen Einfluss auf kn, insbesondere auf die Frauen. Diese erfinden darstellende Künste, das Theater erlebt seine Blütezeit, pf wird erfunden, ausgefallende Mode prägt das Stadtbild, ein dominant-devot-eigen-Rollenbild entsteht, tierische Produkte sind DIE Luxusartikel. Auch der Glaube wird diverser. Durch die Nehlen, immer mehr Karawanen, die Belagerer, aber auch durch das Theater und pf finden neue Religionen einzug.


      Die Zeit der Tausend Prinzessinnen:
      Nach der Kaiserzeit übernimmt hauptsächlich der Adel von pf die Stadt, was zur Folge hat, dass die kleine Stadt in hunderte Winzstaaten zerfällt. Das wirft im Grunde erstmal alles zurück; ich denk in Richtung Metro 2033. Dieses Machtgehabe löst sich dann langsam auf. Die übriggebliebenen Staaten bleiben bestehen, aber die Grenzen verschwinden und Stadt funktioniert wieder als ganze. Dann kommt ein allgemeiner Aufschwung und die Kultur spielt komplett verrückt, sodass die aktuelle Zeit, komplett bunt ist und die Pracht der kaiserlichen Zeit nochmal übertroffen wird. Spätestens jetzt treten auch Cyborgs auf.



      So, ich habe haufenweise Zeug ausgelassen oder abgekürzt, aber ich bin müde. *schlafengeh*

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    • Und das ganze in 220 Jahren? Was ne Hektik... :freak:

      Sehr schön, hier mal alle wichtigen Rahmeninformationen auf einen Schlag zu sehen. Gefällt mir sehr gut!
      Und ich weiß, dass die Stadt nicht wachsen soll, aber was genau hindert die Leute daran, Sümpfe trockenzulegen und das Plateau zu besiedeln? Und reichen die Bisexuellen (und wenigen Heterosexuellen?), um die Bevölkerung auf 30.000 ansteigen zu lassen oder waren es von Anfang an sehr viele?

      Ich hoffe, bald mehr vom neuen alten kn zu hören!

      PS: Autokorrektur meint, die Stadt heißt in... Aber ich vertraue mal dir. ;)
    • @Nikedah
      Ich mag die schmale Geschichte, dann passiert immer was. Nich hier lange hunderte Jahre ausruhen, nein! Action!! Ich gebe zu, dass besonders die kulturell-gesellschaftliche Entwicklung arg zackig daherkommen wird, aber ich nehme das in Kauf für die Intensität. So erkennt man erst richtig wie spannend Geschichte ist. ;D
      Mach dir um die Bevölkerungsentwicklung keine Sorgen. Die Homobeziehungen sind auch nicht zwingend kinderlos, Transpersonen, sowie spezielle Sexualmagie machen es möglich. Nur cis-Schwulenpaare werden auf Adoptionen oder Leihmütter ausweichen müssen. Abgesehen von der Fortpflanzung ist auch Zuwanderung für einen großen Teil der Bevölkerung verantwortlich.
      Das Entwässern des Moorgebiets dürfte ziemlich schwer werden. Sicherlich wird das teilweise getan und Torf abgebaut. Aber wirklich, die Stadt ist so wässrig, das klappt nicht richtig.
      Ja, fürs Plateau könnt ich mir auch noch ne Ausrede einfallen lassen, aber was solls. Für mich reichen die geographischen Begebenheiten aus, um die Konzentration zu rechtfertigen. Und wenn es mir reicht, dann reicht es auch insgesamt. ^^


      So, Runde zwei.
      Nachdem ich den Block an Geschichte weg habe, bleiben erstmal nur viele Details. Die meisten davon unausgegoren, wie es üblich bei mir ist. Aber hier sind etwas gereiftere. ^^


      1) In kn werden leichtverderbliche Lebensmittel in Kühlkammern gelagert. Die Kammern sind große unterirdische Räume die vollständig mit Eis ausgekleidet sind und gekühlt werden. Die ständig frierenden und rotwangigen Verkäuferinnen tragen Pelzkleidung und meist um den Hals eine Atemmaske, falls die Luft spontan einfriert/kristallisiert (das passiert oft in kn). In den Kammern befinden neben Früchten, Brot und Fleisch auch solch obskuren Dinge wie alchemistische Substanzen, eingefrorene und damit gebannte Succubi, oder eine große Durftorgel eines Parfümmachers. Die meisten Güter sind im Privatbesitz der Bevölkerung, aber in den Kühlkammern werden auch Lebensmittel oder Eimer mit Eis verkauft. Die meisten Kühlkammern gehören der Eisprinzessin aus pf (Wä, über die weiß ich ja noch gar nix :-/ ).
      Um die Kammern auch im Sommer zu kühlen werden teure Kältemischungen genutzt, zusätzlich werden Eissammler eingestellt. Diese gehen bei Ebbe den schmalen Küstenstreifen entlang und sammeln Eisbrocken auf, die morgens angespült werden. Diese Eisbrocken stammen von Frosthaien. Sieben Meter großen, langsam schwimmenden Haien, die tagsüber in großer Tiefe verweilen und nur nachts an die Oberfläche kommen. Sie sind sehr schwer und robust, und besitzen wie alle Haie keine Schwimmblase, stattdessen werden sie kalt, so kalt, dass das Tiefseewasser an ihnen gefriert und sie aufsteigen wie Eiswürfel. Man sieht sie nie, aber das Eis bleibt morgens zurück. Einmal schwamm ein toter Frosthai in den Wellen. Der große Körper war komplett von einer dicken Eisschicht umgeben und ein paar Seevögel, die leichte Beute witterten, waren daran festgefroren.


      2) Türen in kn werden vom Tormacher gebaut. Sie sind etwas tiefer als wir sie kennen, denn in ihnen sind zweidimensional angeordnet kleine Zimmer und Gänge sogar mit Möbeln eingebaut, in denen kleine Wesen, die Torwichtel wohnen. Die Torwichtel haben eigene soziale Strukturen und bilden in großen Türen sogar Staaten. Sie sind dafür verantwortlich nur die Schlüssel zu erkennen, die zu ihrer Tür gehören. Da so eine wichtige bürokratische Entscheidung in einem Staat durch mehrere Verwaltungsebenen gehen muss, dauert es meist 1-2 Minuten, um ein großes Tor zu öffnen, in einer normalen Wohnungstür, ist die Entscheidung schneller getroffen. Sollte jemand versuchen gewaltsam die Tür aufzubrechen oder zu zerstören, wird jener mit von hundert kleinen Wichteln angegriffen. Wichtel essen Insekten, Spinnen, Eicheln und Käse.
      Irgendwie fehlt mir bei denen noch so ein bisschen das Gefühl, aber ich finde diese 2D-Stadt-in-jeder-Tür-Idee einfach witzig. :lol:


      3) Succubi sind weibliche Dämonoiden. Ich weiß noch nicht genau wie sie aussehen, aber ihre Haut ist schon mal rot und gummi- oder latexartig. Sie sind semiflüssig, was vor allem dann auffällt, wenn sie sie ihren Körper stark verformen oder sich schnell bewegen und ihr Körper dann nachfließt. Wegen ihrer flüssigen Natur hassen sie die Kälte, denn wie oben geschildert, können sie einfrieren. Sie halten sich deshalb gerne im Warmen auf und sie lieben Feuer, Kerzen und Zigaretten.
      Succuben beherrschen Feuchtigkeitsmagie, sie sind über-sich-hinaus und können neben ihrem Körper auch geringe Mengen Flüssigkeit an Oberflächen entlangfließen lassen oder in Organen kontrollieren. (Die fertigen bestimmt wunderschöne Skulpturen aus dem flüssigen Kerzenwachs :D ) Der Kontakt der Flüssigkeit zu einer festen Oberfläche ist wichtig, auch sie selbst unterliegen dieser Einschränkung, so ist es ihnen nicht möglich zu springen. ;D Sukkuben sind nachtaktiv, ihre Augen können am besten in schummrigen Licht sehen, strahlendes Sonnenlicht ist viel zu hell für sie. Tagsüber schlafen sie in Gefäßen, die ihre Flüssigkeit zusammenhält, denn im Schlaf zerfließen sie vollständig. Irgendwie find ich das lustig. "Ich habe einen Topf voll Succubi " ^^
      Succuben leben normalerweise in kleinen, eusozialen Gruppen zusammen. Sollte eine Succuba aus ihrer Gesellschaft entfernt werde, wird sie sehr meist ängstlich und versucht schnellstmöglich eine neue Gruppe zu finden, dabei sucht sie auch menschliche Gesellschaft auf. Viele Menschen nehmen eine Succuben gerne auf, da sie über ein ausgeprägtes Sexualleben verfügen und ihre magischen Fähigkeiten sowohl beim Sex nutzen, als auch in anderen Domänen, z.B. zum Wundenheilen, Geschirrtrocken oder Thermometer manipulieren.^^ Jedoch ist es hochwahrscheinlich, dass die Sukkuba keinen adäquaten Ersatz in ihren menschlichen Freunden findet und ihren Stress nicht verliert. Sie wird dann zu einer Königin und kann sich asexuell parthenogen fortpflanzen, um eine neue Gruppe Sukkuben zu begründen.
      Nun wird es oft gefährlich für die Menschen. Die Succuba sucht einen Wirt und wird versuchen ein Ei in den Körper eines großen Wesens, wie z.B. einen Menschen, zu legen. Dabei wird das Ei tief in ein Gewebe injiziert und die Wunde magisch verschlossen. Dies wird durch Geschlechtsverkehr verschleiert, sodass das Opfer meist zu spät seine Situation erkennt. Das Ei, sollte es nicht entfernt werden, wird sich entwickeln und eine Larve wird den Wirt von innen auffressen und dann aus dem Rücken ausbrechen. :zitter:
      Aufgrund dieser Horrorvermehrung sind Succubi meist höchst geächtet und werden getötet oder eingefroren. Kulturen die mehr Erfahrung mit Succubi haben, besprechen mit ihnen das Problem. Sie versuchen der Succuba möglichst viel Angst und Stress zu nehmen, dies hat zur Folge, dass sie deutlich weniger und seltener Nachwuchs zeugt, aber vor allem stellen sie große Tiere als Wirte für die Larven zur Verfügung. So ist ein Miteinander möglich.