kn, eine Iteration

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    • Iteration Nr. 20, oder so. ^^
      Geschichtliches

      Ich hab endlich wieder Lust zu basteln. Und zwar will ich die Frühzeit von kn basteln. Wie so üblich werde ich das meiste davon bald über Bord werfen, aber ist ja egal ich will basteln. :D
      Ich hab mal festgelegt, dass kns Geschichte recht kurz, ca. 200 Jahre lang ist. Um genau zu sein ist sie unsere Jahreszahl - 1800 Jahre lang. Also müssen wir zur Gründung nun 220 Jahre zurückreisen. In eine Zeit in der das Wachsmeer noch hauptsächlich aus Wasser bestand und die Küste schollenartig zerklüftet war. An jener Meeresbucht gab es ein kleines Dorf, Müdsblut. Dort lebten ein paar Menschen zwischen Moor, Wald und Meer friedlich vor sich hin. Es gab Hexen, viele Tiere, Feste mit den Nehlen, und drei schwarze Steinstelen, in deren Schatten sich Schatten schatteten. Die Menschen schmückten sich mit Knochen und Blumen. Metalle kannten sie nicht und ihre Hütten sollten nicht lange stehen, denn jemand kam.
      Eines Tages ritt Kaiserin Ponor, Ehefrau der Königinnen, Polyherrscherin der Welten ein. Mit ihr ein Heer aus Zoldat*innen mit Masken und glänzender Bronzerüstung. Ich weiß nicht so genau was passierte. Hat sie das Dorf einfach übernommen, gab es Hexen die sich gegen sie stellten, oder gab es eine Hochzeit mit der Dorfvorsteherin? Weiß nicht und ich hab grade keine Lust eine dramatische Geschichte zu erfinden. ^^
      Jedenfalls übernachtete die große Polyherrscherin diese Nacht in Müdsblut und träumte. Sie träumte von einem Schloss aus Metall, einschüchtend und edel. Es kroch aus dem Boden empor wie eine Muschel aus dem Wattenmeer. So sehr bewegt von dem Traum, ließ sie sogleich Pläne für den Bau eines Schlosses an diesem Ort schmieden und zog weiter, wohl um eine ihrer Königinnen zu besuchen.
      Einige Zeit später war aus dem kleinen Dorf, eine kleine Stadt geworden. Aus allen Ländern kamen Handwerker:innen. Metalluriginnen auf Stelzen mit bunten Ohrringen und Piercings, eine Armee aus Schwarzmänteln, die unter sich blieben und mit dem Bau begannen, vermummte Gräber, die sich mit Bronzeklauen tief in den Boden buddelten. Alle spachen sie unterschiedliche Sprachen und so setzte sich ein Raunen durch, welches noch heute in kn gesprochen wird.

      Ich mach für heute Schluss. :)
      Notiz an mich: Wenn du versuchst Dinge kohärent und homogen zu machen, geht es dir nicht gut. Dann solltest du nicht basteln. Deine Welt muss albern, neugierig, sexy, niedlich, grausam und kuschelig bleiben! Dann geht es dir und kn gut.
      Notiz an euch: Erinnert mich daran. Ernsthaft! Das würde mir sehr helfen.
    • Ich hab immer noch kein richtiges Gefühl für die Stadtteile.
      Küstz und Grimmau hab ich schonmal beleuchtet. Und mir fehlt die Dekadenz die eher in den Luxusvierteln (Püffzing, Osmord und Vürr) zu finden ist. Ich unterscheide die Dekadenz der Reichen mal abiträr von der Opulenz, die in pf vor allem in den ärmeren Stadtteilen zu finden ist. Also in den dekadenten Stadtteilen können auch die Dinge sein, die richtig Resourcen kosten, wie die Schlösser oder der Zoo.
      Püffzing ist seit jeder der Kaiserinnensitz, mit Schloss, Präsenterie und Bordell. Also eher Juwelen, schmuckvolle Architektur und viel Prunk und Federn. Flamboyant! (aah, irgendwie ist mir das zu generisch, da muss ich nochmal ran. Not edgy enough)
      Osmord ist schon immer als eine Art BDSM-Rotlichtvieltel geplant. Die Ästhetik ist also Rot-Schwarz, Ketten und Peitschen, Leder und Messer, Fleischarchitektur und Blutpfützen, Kampfarenen und Dungeons. Biss und Kuss.
      Here be Vampire-Ladys. :diablo: :peitsch:
      (Zugegeben, jetzt bin ich mir nach meiner Eigenen Aufteilung nicht sicher, ob Osmord ein dekadentes oder doch ein opulentes Viertel ist.)
      Vürr ist ein ländliches Viertel. Edle Villen, viel Platz und Ruhe, alles was man will um ungestört von den unterpreviligierten Massen zu leben. Hier ist die Gewalt am schlimmsten, weil defakto Immunität der TäterInnen besteht, und alles hinter verschlossenen Türen geschieht, so wie in der Legende von Elisabeth Báthory der "Blutgräfin". Also ganz klar, der Zoo kommt hierhin! Die Kirschnymphen blühen hier, weil das einfach super dekadent ist einen Kirschnymphenbaum zu besitzen und eh alle Grundstücke große Gärten haben. Ich könnte mir hier noch überlegen, wie der Stadtteil von den anderen abgetrennt ist und wie die Chicks with Bricks Steine rüberwerfen oder mit Wut die Mauer brechen. :kopfwand:


      Püffzing ist zu brav. Die Kantenbaroness wünscht Osmord oder Vürr weiterzubasteln. ^^
      Notiz an mich: Wenn du versuchst Dinge kohärent und homogen zu machen, geht es dir nicht gut. Dann solltest du nicht basteln. Deine Welt muss albern, neugierig, sexy, niedlich, grausam und kuschelig bleiben! Dann geht es dir und kn gut.
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    • Weil die Herrschaftsverhältnisse in kn noch nicht unübersichlich genug sind, will ich noch einen Stadtrat einführen. Ich würde ja sagen, dass jedes Mitglied demokratisch von den Bewohner_innen des Stadtteils gewählt wird, aber ich glaube ich will einfach nur Personen, die ihren Stadtteil besonders gut repräsentieren, also die personifizierten Stadtteile. Vielleicht sollte ich dazu einen Messbeauftragt(e) bestimmen. Jaa, ich will ja viele bekloppte Maßeinheiten und da wäre so eine Person super gut.
      Jochen Karius von Böffel ist kns Hauseigener Messninja und ausgebildeter Skalensamurai. Mit Messschiebern und spitzem Bleistift bewaffnet, schlecht er nachts durch die Gassen und misst unter widriegsten Bedingungen z.B. das magnetische-butto-neutral-Einkommen. "7,127763(4) Vollmüsli, eine Veränderung von 0,2 Promille." Jochen trinkt gerne Bier und ist Stammkunde in einer Taverne und zwei Spelunken. Er ist in dünnen dunkelblauen Stoff gehüllt auf dem weiße Linien gezogen sind und manchmal Formeln stehen. Seiner Meinung nach sind Quanteneffekte sein größter Feind, deshalb schleicht er sich an: "Damit der Messwert nicht mitbekommen, dass er gemessert wird!" So kann er auch sehr seltene und unbekannte Größen messen, die in den meisten Welten gar keinen Sinn ergeben würden. Für ihn ist kn ein wahres Paradies an Messbarem. Die Quanteneffekte seien hier besonders schläfrig :weissnicht: . Insbesondere die Mächtigkeit, fluktuiert so sehr, dass er schon verwundert festgestellt hat, dass eine matschige Pflaume eine Wochen lang bis zu 9 HyperSahne an Mächtigkeit aufwieß und damit die dritthöchste Machtkonzentration seit beginn der Messungen beherrbergte. In seiner Freizeit schnitzt Jochen gerne Wendeltreppen in Kreidefelsen.

      Okay, Jochen misst also die Personen, die am meisten ihre Stadtteile personifizieren, aus. Spoiler: Es werden (fast) alle Frauen sein. Nur was macht der Stadtrat dann? Haben die irgendwas zu sagen, oder treten sie gegeneinander in Sportwettkämpfen an... ich bin für beides. Debatten und Leichtathletik! :puschel: Okay cool, in Zukunft werde ich also auch die Personen zum Stadtviertel basteln. ^^
      Notiz an mich: Wenn du versuchst Dinge kohärent und homogen zu machen, geht es dir nicht gut. Dann solltest du nicht basteln. Deine Welt muss albern, neugierig, sexy, niedlich, grausam und kuschelig bleiben! Dann geht es dir und kn gut.
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    • Tö. schrieb:

      Osmord ist schon immer als eine Art BDSM-Rotlichtvieltel geplant. Die Ästhetik ist also Rot-Schwarz, Ketten und Peitschen, Leder und Messer, Fleischarchitektur und Blutpfützen, Kampfarenen und Dungeons. Biss und Kuss.
      Gedanke kam mir hier grade: Warum ist sowas eigentlich immer rot und schwarz? Vielleicht sollte ich ein Gelbgrünlichtviertel basteln. :kopfkratz:

      Tö. schrieb:

      Osmord ein dekadentes oder doch ein opulentes Viertel ist.
      Was ist denn bei dir der Unterschied zwischen dekadent und opulent?


      Jochen ist mal wieder ein Tö-sches Original. :D
      Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable. / / / You're forcing your norms on everyone else: You are normal. I am a freak: I will make you freak out.

    • Jundurg schrieb:

      Vielleicht sollte ich ein Gelbgrünlichtviertel basteln. :kopfkratz:
      Ja probiers mal aus. Ich nehme ja nur eine Konvention die ich mag, aber mit Farben rumspielen macht immer Spaß. :D


      Jundurg schrieb:

      Was ist denn bei dir der Unterschied zwischen dekadent und opulent?
      Für mich ist Dekadenz Macht insbesondere Reichtum besitzen und sie nicht "nutzbringend" verwenden, sondern für überschwänglichen Luxus. Aufwändige Genüsse der Mächtigen, die es sich leisten können.
      Opulenz hingegen ist keine Resourcen haben, aber sich dennnoch als mächtig und reich und dekadent zu zeigen. Protzen der Machtlosen, die es sich eigentlich überhaupt nicht leisten können.
      Also ist die Tatsache, dass Effekthexen ausgebildet werden ziemlich dekadent. Aber die Tätigkeit der Effekthexen an sich ist opulent, weil sie eine große Macht vortäuschen, aber im Grunde ist es nur Spektakel.
      Mir fallen jetzt schon viele Beispiele ein in denen die Definitionen nicht greifen. Egal ;D

      Riesig viel Dank für euer freudiges Feedback, das habe ich gerade sehr gebraucht. :bussi: :knuddel:
      Notiz an mich: Wenn du versuchst Dinge kohärent und homogen zu machen, geht es dir nicht gut. Dann solltest du nicht basteln. Deine Welt muss albern, neugierig, sexy, niedlich, grausam und kuschelig bleiben! Dann geht es dir und kn gut.
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    • "Iteration!! Iteration! Die neue Iteration ist da!" ;D
      Da ich ja nur eine Welt basteln kann werd ich schummeln und meine Hauptwelt kn nun vierteilen. Es gibt jetzt folgende klimatisch unterteilte Regionen: sonnig, norddeutsch, eisig, Zug. Es wird eine warmtrockene Stadt mit dem Wachsmeer geben (kn) und eine bisher nicht benannte Stadt mit Schnee und Eis. Zwischen den beiden Städten wird es eine Zugverbindung geben, die einen Zwischenhalt bei meiner norddeutschen Ruralpunk-Welt hat. Ein Grenzfall wird die Ästhetik "einsame nordische Hütte in der Schneelandschaft", denn gehört die zum Ruralpunk oder zur polaren Stadt?
      Des Weiteren werde ich versuchen eine Balance zwischen meiner Primärästhetik (lesbische Erotik, Pelze, Grausames, Dekadenz) und meiner Sekundärästhetik (Albernes, Niedliches, der interessante Kram) herzustellen. Eine gute Mischung wäre mir sehr lieb, damit ich mich nicht verstecke und trotzdem so aufregend bunt bastel, wie ich es liebe. :D
      Daneben würde ich gerne Rohstoffausbeutung und chemische Industrie tief in die Welt verbasteln.

      Ein Überblick:
      • kn wird vermutlich ein paar Stadtteile an die kalte Stadt verlieren, dafür will ich einen neuen hinzufügen: Aderna. Zusammen mit Küstz soll dieser das warmtrockene Klima gut einfangen: dünne Stoffe, bunte Farben, nackte Haut, Goldschmuck, Piercings, Raubkatzenfelle zum darauf liegen, Sonne genießen und die Liebhaberin küssen. <3 kn bekommt die Schollen zurück, die waren cool und werden nicht nur von Trajan vermisst. Das Wachsmeer, dass in der Nacht zur romantischen Kerzenlandschaft wird, ist immer noch ganz zentral, auch pf bleibt unberührt. Welche Resourcen ausgebeutet werden muss ich noch sehen, sicherlich wird es Großwildjagd geben. Ponor die Polyherrscherin wird allerdings nun aus der Historie in die Gegenwart geholt und wird als Kriegsherrin aktiv auf Feldzug gehen, erobern und sich einheiraten. Die kn'sche Kaiserin ist z.b. mit ihr verheiratet. Die Nehlen werden in Amazonen umbenannt, zumindest hier im warmen kn. Dann hab ich vielleicht Amazonen in Sommerkleidern, hach, wie schön. :engel:
      • Ruralpunk wird hoffentlich nen neuen Namen bekommen, aber bis dahin mach ich erstmal so weiter. Es ist ja norddeutsch, landwirtschaftlich, katholisch mit heidnischem Unterton, also heimatlich für mich. Und was gibt es heimatlicheres als einen Heimatskrimi? Ich brauche also eine Kommissarin in einer schicken Jacke! Vielleicht versetzte ich also Kerstin Krix und Egon Gerber nach Klein-Quakenbrück, mal sehen, aber vermutlich brauch ich zwei Kommissarinnen. Und die brauchen ein Motorrad mit Beiwagen. Ich glaube auch eine Baronin könnte hier in die gegend passen. Vielleicht was mit Vampiren, mal sehen. :D
      • Die kalte Stadt wird von Oligarchinnen geführt, die miteinander um Macht ringen und Edeldamen umwerben. Blut fließt zu genüge, teil sind Scharfschützinnen auf den Dächern, Bodyguradinnen begleiten die Reichen und es gibt Gated Communities in denen dem Reichtum des Imperialismuses gefröhnt wird. Je reicher und dekadenter es wird, desto unmoralischer auch, bis hin zu Sexsklaverei und zelebriertem Kannibalismus. An sonsten könnte es viktorianisch und ein bisschen cyberpunkig werden, weil ich gerne ein Razorgirl haben will. Es ist eine Stadt des Fleisches. Junge Frauen in Pelzmode gibt es hier überall. Pelzfarmen, Jagden, vermutlich auch schwerer Bergbau und wunderschöne Winterlandschaften.
      Ich hoffe euch gefällt die neue Iteration :)
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    • Dann solltenn die Paläste unbedingt aus viel Glas sein, denn was hat man von grausamer Dekadenz, wenn man sie nicht zeigen und seinen lächerlichen Untertaneninnen so richtig vorleben kann, wie sehr Armut doch kacke ist^^

      Vielleicht ist die Kälte ja auch gar nicht naturgegeben, sondern künstlich? Evtl produziert eine unterirdische Industrie an der Oberfläche die Kälte für, sagen wir durchsichtige Stoffe?
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      "Mehr pseudo als Mary geht nicht."
    • Also ich finds voll super ^-^ Ich find Deine Ideen sowieso klasse, ich erinnere mich noch an die halluzinierten Spezialnüsse, die als Währung verwendet werden. Nach einer gewissen Zeit werden sie essbar (und so als Zahlungsmittel wertlos) und die Reichen veranstalten ein Wettessen. Das ist so das Level, wo man sich als Weltenbastler nicht mehr zu vergleichen braucht ;p
    • @Mogyu
      Dankeschön, das ist ne coole Assoziation. :thumbup: Ich muss bei der kalten Stadt vor allem an Black Lagoon denken und Balalaika die Anführerin der russischen Mafia in Roanapur. Ich hab Oligarchinnen als Herrscherinnen gewählt gegenüber den Prinzessinnen von kn, weil ich versuche antimittelalterlich zu basteln und da passte die Assoziation zu der Dekadenz. Das Viktorianische hab ich genannt, weil die Romantik und Gothic Horror so sehr damit verknüpft ist, zudem soll das Bereichern am Imperialismus durchkommen. Wie das letztlich aussehen wird weiß ich noch nicht, denn viktorianische Settings finde ich zunehmen langweilig. Vielleicht orientiere ich mich mehr an der Serie "another Periode". Die spielt viel mit dem abstrusen Machtgefälle der Oberschicht und ihren Bediensteten. :)

      @Lord Finster
      -Da sprichst du einen wichtigen Punkt an. Das Verruchte! :diablo: Erotik braucht eine Spannung und ich empfinde es schwer die zu dosieren. Eine sadistische Freude/kinky Fantasie wird spannend, wenn sie gegen eine Wertevorstellung widerspricht. Deshalb ist Ruralpunk konservativ, damit eine lesbische Liebesbeziehung dort unanständig ist, was der Rest der Welt einfach nicht bieten kann. Genauso wird es auch schwer werden "Pelz ist Mord" in meiner Welt zu etablieren, aber diese Position ist für die Erotik notwenig. Dein Vorschlag die Unterdrückung in Glaspaslästen zu zelebrieren, steigert sehr die Dekadenz und deshalb wird sowas auch zum tragen kommen, aber es nimmt das bewusst Sündhafte raus.
      Ich werde daher nicht kohärent bleiben können, was Wertevorstellungen in meiner Welt angeht. Generell überlege ich Dekadenz und Epicness variabel zu machen, so wie kn ja manchmal 100 Einwohner zu haben scheint und manchmal ne Großstadt ist.
      Oder kurz: Ich bin die Kantenbaroness; Dinge müssen auch inworld edgy sein. :lol:
      -Du glaubst gar nicht wie schwer ich mich damit tue Klimata vor mir zu rechtfertigen. Ich habe erstmal aufgegeben fancy Dinge mit Temperatur und Vegetationszonen anders als mit geographischer Lage zu begründen. Wirklich ich bin monatelang an der Räumlichekeit und Geometrie meiner Welt gescheitert. Mit dieser defakto ein-dimensionalen Aufreihung von drei Orten bin ich endlich zufrieden. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass es irgendwann sehr spannend wird über Industrie und Kälteerzeugnung nachzudenken; ich vermisse die Forsthaie schon sehr. :D

      @Joshuah
      Es freut mich sehr zu lesen, dass die Langzeit-Lurker meine Basteleien schätzen. :D Das kriegt man ja erst mit wenn jemand sich anmeldet und das schreibt. ;D Und besonders freue ich mich, dass dir die sehr eigenwillige und unintuitive Idee rund um die Nüssen gefallen hat, (an das Wettessen der Reichen kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern ^^). Vielleicht trau ich mich mal wieder mehr alberne Ideen zu basteln. ;) Dein Kommentar freut mich riesig :D
      Notiz an mich: Wenn du versuchst Dinge kohärent und homogen zu machen, geht es dir nicht gut. Dann solltest du nicht basteln. Deine Welt muss albern, neugierig, sexy, niedlich, grausam und kuschelig bleiben! Dann geht es dir und kn gut.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tö. ()

    • Öhm, ich bin aber gar kein Langzeit-Lurker ._. Ich habe von dem Forum erst gehört bei einem alten Livestream von Mhaire Stritter über die Wege der Vereinigungen (der sehr interessant war), und habe mich dann auch gleich angemeldet. Das Datum steht ja auf meinem Profil. Aber trotzdem macht es mir Spaß, im Forum rumzulesen, und manchmal bleibt eben auch etwas hängen ^.^

      Ich glaube, Du hattest über die Nüsse in einem Thread über Zahlungsmittel geschrieben, in dem ich dann auch geschrieben habe, über... Goldmünzen xD sie sind vielleicht nicht originell, aber sie glänzen schön ^_^

      Edit: also ich hab den Stream nicht live gesehen, sondern in der Aufnahme auf Youtube ^.^ irgendwie gefällt es mir, alte Livestreams zu gucken
    • In kn gibt es nur wenige Straßen. Ihr wisst ja wie eng die Stadt gebaut ist, insbesondere die ärmeren Viertel. Hier gibt es oft nur Ziegelmauern und Beton oder Holzpfeiler, die aus dem Wachsmeer zwischen den Schollen ragen und rostige Stahlbrücken oder Kupferkabel, die Gebäude verbinden. Es ist ein Paradies für Parkour und Tetanus! :lol: Die Chicks with Bricks mauern fleißig weiter und reißten stets altes ab, so ändern sich ständig die Routen in diesem dreidimensionalen Labyrinth. Es gibt ganze Nachbarschaften die nur mit erheblichen Parkourkünsten erreicht werden können und schon die Kleinsten gehen mutig auf dünnen Mauern und springen über schwindelerregende Abgründe, die müssen schließlich zur Schule!! Schwere Stürze kommen selten vor, aber Blessuren sind die Norm. Bewohner dieser Stadtteile sind an den Schwielen an Händen und Füßen zu erkennen. Viele von ihnen sind begnadete Bot*innen, weil sie sich überall in der Stadt mühelos bewegen können, selbst eingezäunte Gebiete sind nicht vor ihnen sicher.


      Es gibt eine Tradition Kochrezepte nur in Prosatexten (selten auch Lyrik) niederzuschreiben. Dabei wird das Gericht was gekocht wird auf die Stimmung der Geschichte abgestimmt. Und die Charaktere sollten mindesten einmal, an einer passenden Stelle, das Gericht auch essen, die Genrekonventionen geben dabei oft die Lage der Mahlzeit in der Geschichte an. Kochzerepte haben sich dabei immer mehr zu persöhnlichen Selbstfindung entwickelt, denn jede ließt nur was sie auch isst. Wer einen Kuchen zum Kaffee backen will, wird wohl auch über Personen lesen, die ein ähnliches Leben wie man selbst führt. Daher ist es umso wahrer, dass man andere Gerichte ausprobieren muss, um andere Menschen besser zu verstehen. Und noch wichtiger gute AutorInnen sind stets am Kochen und, haben immer ein großartiges neues Rezept. :D *froi*
      Notiz an mich: Wenn du versuchst Dinge kohärent und homogen zu machen, geht es dir nicht gut. Dann solltest du nicht basteln. Deine Welt muss albern, neugierig, sexy, niedlich, grausam und kuschelig bleiben! Dann geht es dir und kn gut.
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    • Es wird dich sicher überraschen, aber bei Kochen bin ich dabei :lol: :lol: :lol:

      Kochen und Erzählen gehört sowieso zusammen. Hat schon Neelix auf der Voyager gesagt ;)
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    • Ich hab vor 15 min entschieden, dass ich mal wieder alles zusammenknülle. kn größer zu machen und auszudifferenzieren in verschiede destinkte Orte war eh ne komische Idee. Ne ne, so geht das nicht. Die Welt muss neugierig sein, Spaß machen und einfach extrem heterogen sein. Ich nenn mein Zielgenre jetzt einfach mal "Faustkämpfe und Kissenschlachten", ich weiß nicht genau wieso, aber es fühlt sich richtig an. :)
      Also lösen wir erstmal mein übliches Problem mit dem Klima. Ich werde jetzt einfach die Gött*innen der Jahreszeiten töpfern, von den Toten erwecken und in eine Kuscheldecke wickeln. Verabschiedet euch von meinen kläglichen Versuchen allzu realistisch zu basteln, denn das Wachsmeer ist im Sommer da und taucht zum Eismeer im Winter. Im Laufe des Jahre wird sich Fauna, Flora und Klima in und rund um kn ändern, immer so wie ich es gerade am coolsten finde. Es muss genauso die Birnenmagierin geben wie auch mafiöse Oligarchinnen in Pelzmänteln. Dabei wird die Wertvorstellung interessant und was echt ist und was nur gespielt wird. Grundsätzlichen würde ich sagen was mit dem Töten von Menschen zu tun hat, spielt eher in pf, aber Töten und Quälen von Tieren geschieht in kn und ist da DAS große moralisch/politische Streitthema. Durch die aktive Fiktion kann ich eine eher unbewaffente friedliche Bevölkerung haben und trotzdem bewaffnete Schlachten spielen. Alles wird so ein bisschen zusammengeschustert sein, aber es geht darum sich von der Illusion bezirzen zu lassen und sich auf die Fantasie einzulassen: Einzimmerwohnung oder Palast? Beides wahr! :klatsch:
      Notiz an mich: Wenn du versuchst Dinge kohärent und homogen zu machen, geht es dir nicht gut. Dann solltest du nicht basteln. Deine Welt muss albern, neugierig, sexy, niedlich, grausam und kuschelig bleiben! Dann geht es dir und kn gut.
      Notiz an euch: Erinnert mich daran. Ernsthaft! Das würde mir sehr helfen.