Speedbastel-Sammelthread 2: Sechzehntes bis zweiunddreißigstes Speedbasteln

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    • Imateves erste Hochzeit

      Nuyali, die Nacht, war eine der ersten. Lirasa, der Schimmer, war gar noch älter. Ihre genaue Abstammung verliert sich im Dunkel der Geschichte der Götter, doch sicher ist, dass Nuyalis Urahn die Insel ist, Lirasas hingegen die Magie. Mit dem Treffen dieser Götter kam das Licht des Tages, denn Nuyali gebar die Tochter Imateve, die strahlende Göttin der Sonne. Mit dem Treffen dieser Götter kam auch die Strömung, denn Nuyali gebar den Sohn Liangar, den wilden Gott der stürmischen Wirbel.
      Imateves helles Licht schien auf Liangars Strömungen und brach sich darin, das bunte Zusammenspiel gefiel beiden und sie beschlossen, zu heiraten.

      Imateve hielt die Farben in einem Kristall fest und Liangar formte eine Skulptur daraus, diese war Symbol der bunten Ehe. Imateve strahlte hell an ihrem Hochzeitstag, denn alle Götter feierten mit ihr und Liangar, und Liangar umwirbelte seine Gemahlin wild und die Farben malten alles an. Doch die Ehe selbst langweilte Imateve bald und sie und ihr Gemahl kamen überein, die Skulptur zu zerbrechen und ihrer Wege zu gehen, nach einem halben Jahr weniger einem Tag.
      Dies war Imateves erste Hochzeit. Dies war Imateves erste Ehe. Jedes Jahr heiratet sie wieder, dann strahlt sie hell, bis die Ehe sie langweilt und sie und ihr Gemahl das Symbol zerbrechen.

      Darum seid euch bewusst, wählt den richtigen Ritus zur Hochzeit. Eine Ehe nach dem Ritus der Imateve beginnt stürmisch und bunt, doch bald wird sie euch langweilen, auf dass ihr das Symbol zerbrecht. Andere Riten haben andere Vorzüge. Wählt klug, was zu euch passt, und macht keine falschen Versprechungen.
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    • Gegen die Rassentrennung

      Aus der Rede des Eudexas vor dem Senat, am 32.10.1965, in Bezug auf die Eingabe "Zur Aufhebung der Rassentrennungsgesetze":

      In der Klassik setzte sich unter den Arbaren, die für das Verständnis ihrer südlichen Nachbarn, schon immer eine recht lockere Sexualmoral hatten, zunehmend das System der Horger durch. Während die „Familie“ im eher südlichen Verständnis - Vater, Mutter, Kinder - schon in der Antike keine besondere Bedeutung unter dem Nordvolk besaß und es so etwas wie die Ehe nicht gab, verlor durch die Weitergabe der Kinder an die Horger das, was von „Familiensinn“ noch übrig war, an Bedeutung, beziehungsweise unterlag einem Wandel: Nicht die Abstammung von den Eltern war entscheidend, sondern bei welchem Horger man lebte. Nun gab es auch unter den Arbaren ein seit langem existierendes Inzest-Tabu, welches zunächst auch noch eingehalten wurde, da die Kinder, obwohl der Fürsorge ihres Horgers überantwortet, weiterhin als „Sohn“ oder „Tochter“ ihrer Mutter benannt wurden und die Kinder derselben Mutter nicht miteinander verkehren durften. Im Verständnis der südlichen Völker freilich bereits eine Regelung, die an die reinste Barbarei grenzte und ihr Bild vom „arbarischen Wilden“ noch festigte. Doch mit dem Fortschreiten des neuen Gesellschaftsmodells, verschwand die Sitte, Kindern den Namen ihrer Mutter beizugeben. Das Inzest-Tabu wandelte sich und fortan war es untersagt, dass die „Tiner“ - so die Bezeichnung der „Kinder“ eines Horgers - eines Horgers untereinander sexuell verkehrten. Doch mit den Jahren sorgte dies für eine gewisse Unruhe, vor allem weil sich in den Horger-Hallen immer wieder Techtelmechtel und Liebe einstellten. Nach einigen Jahrzehnten begann das Inzest-Tabu immer weniger Beachtung zu finden und schrumpfte am Ende darauf zusammen, dass ein Horger nicht mit seinen Tinern verkehren durfte.

      Dies führte zusammen mit der Tatsache, dass die Arbaren einen sehr freizügigen Umgang miteinander pflegen und der in manchen Ländern des Südens als „heilig“ geltende Beischlaf für das arbarische Verständnis eher den Stellenwert eines Zeitvertreibs hatte dazu, dass von einem genetischen Standpunkt aus betrachten, die Arbaren untereinander unglaublich eng verwandt sind und mancherorts nach den Gesetzen manch südlicher Länder, niemand mit dem anderen verkehren dürfte, ohne sich strafbar zu machen.

      So darf man sich nicht wundern, dass die Arbaren bis weit in unsere Zeit als eigene Rasse verstanden wurden, auch wenn man längst dazu übergangen war, die Menschen anderer Völker als Mitglieder derselben Rasse zu verstehen. Die Trennung in „Menschen“ und „Arbaren“ ist heute noch, auch wenn längst nicht mehr dem Stand der Wissenschaft entsprechend, bei uns so sehr akzeptiertes, kulturelles Gedankengut, dass man ihnen die Benutzung bestimmter Lokalitäten untersagt, ihnen bestimmte Plätze im öffentlichen Verkehr zuweist oder sie per Gesetz von der Heirat mit „unserem Volk“ abhält, als seien es Tiere oder andere Minderwertige. Und das obwohl sich unsere Völker seit den frühesten Tagen bereits vermischt haben, nicht nur kulturell, sondern auch ganz fleischlich. Können wir, die wir heute Verderbte als Erkrankte in unseren Reihen akzeptieren, wirklich ein ganzes Volk unserer genetischen Brüder ausschließen, nur weil sie von ihren Vorvätern eine andere Gesellschaftsform ererbt haben?
    • Das ladorische Königtum

      Die heiligen Schriften der Sentarier lassen nicht selten einen großen Spielraum für Interpretationen, die zu manch Streitigkeit führen. Gerade die Ladorier haben dies nur allzu oft schon erfahren müssen, da sie mitunter sehr »eigene« Ansichten über das haben, was die heiligen Texte aussagen. Die größte und wichtigste Abweichung zur Hauptströmung des Sentarismus ist, dass die Ladorier in den Sentarim tatsächlich Götter sehen, während der Konsens eigentlich lautet, dass die Sentarim lediglich gottähnliche Wesenheiten sind – ein Unterschied, der in der Praxis eigentlich kaum zu merken ist für Laien und Außenstehende.

      »Wahrscheinlich haben die Ladorier solche bescheuerten Ideen, weil ihre Hirne so inzestzerfressen sind«, mag manch einer denken und sich dabei darauf beziehen, dass in der ladorischen Königsfamilie tatsächlich in einem sehr großen Stile Inzest betrieben wird. Am häufigsten kommt es vor, dass ein König mit einer Schwester oder Base Kinder in die Welt setzt, doch beschränken die ladorischen Monarchen sich nicht hierauf. Das Blut der Könige soll reingehalten und nicht verwässert werden. Die Inspiration hierfür entnahmen sie tatsächlich wieder den heiligen Schriften, in denen steht: »Und die Sentarim nahmen die edelsten Töchter und Söhne, Brüder und Schwestern der Menschen zu sich und ließen sie sich zum Manne und Weibe nehmen, auf dass ihre Kinder sie noch überragten.« Dieser Vers bezieht sich auf die Schaffung der Alben und die allgemeine sentarische Auffassung lautet, dass nicht die Sentarim hier genannt wurden, sondern die Merohim, die einstigen Diener der Sentarim, die dem Bösen verfielen (doch das würde hier zu weit führen). Ferner sind sich die Theologen eigentlich einig, dass hier nicht gemeint ist, dass tatsächlich Geschwister Kinder miteinander hatten, sondern Töchter und Söhne verschiedener Eltern; es also nur etwas komisch ausgedrückt wurde. Die Ladorier aber folgen dieser Lesart nicht und sind der Meinung, sie müssten das »gute Blut« ihres legendären ersten Königs auf diese Weise erhalten.

      Die einfache Bevölkerung steht hinter dieser Praxis, übt sie allerdings selbst nicht aus, da sie dafür keinen Grund haben; in dem Blut ihrer Vorfahren ist nun einmal nichts so edles, das auf diese Art erhalten werden müsste. Für den Hochadel ist es eine große Ehre, Ehebande mit der Königsfamilie einzugehen, doch hat er inzwischen erkannt, dass Inzest vermutlich doch nicht so ideal sein kann, wie es die offizielle Lehrmeinung ist: Durch ihre Verbindungen zum Hofe wissen die Adligen besser als das einfache Volk, welche negativen Auswirkungen diese Praxis haben kann und wie schwächlich manch ein König war.
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    • In Zest(en)

      Man nehme:
      8 Eier
      100 g Zucker
      100 g Mehl
      Je eine Limone, Zitrone und Orange
      Eine Prise Salz
      Frische Sahne

      Zubereitung:

      Von allen Zitrusfrüchten die Schale in Zesten abschneiden, darauf achten, nur den bunten Teil zu erwischen, nicht den Weißen. Beiseite legen. Den Saft auspressen, beiseite stellen.
      Die Eier trennen. Eiweiß mit der Hälfte des Zuckers und einer Prise Salz schaumig schlagen, das Eigelb mit der anderen Hälfte schaumig schlagen. Langsam das Mehl unterheben und die Hälfte des Saftes hineintropfen lassen. Vorsichtig den Eischnee unterheben.
      In einem gut angeheizten Ofen Backen, bis der Kuchen gar, aber noch weich ist. Herausnehmen und Abkühlen lassen.
      Die Hälfte der Zesten klein hacken. Die Sahne aufschlagen und die gehackten Zesten unterheben. Kuchen mit Zestensahne servieren und einige schöne Zestenstreifen darum dekorieren.
      Braiiiins.
    • @Veria: Ein schöner Mythos, sehr stimmig!

      @ Nharun: Arme Arbaren! Ich hoffe, dass Eudexas Rede was brachte, denn die Arbaren sind, nach dem, was ich über sie weiß, ein tolles Völkchen.

      @Teja: Njom njom ;D
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    • Die Menschen Sarakats treten an ihrem vierzigsten Mond vor ihre Geisterahnen, steinerne Statuen jener Geistestiere, von denen sie glauben, dass sie die Menschen behüten. Welche Statue das Kind als erstes berührt, dieses Geistestier hat es zu sich geholt und wird fortan sein Hüter sein und das Kind wird seinen Namen neben dem eigenen tragen.
      Ursprünglich galten die von einem Geistestier Behüteten nur als Verbündete außerhalb der Familie, aber immer mehr verschob sich diese Bedeutung und inzwischen haben die Geistesgenossen die biologische Familie in der Bedeutung überholt.
      Im Jahr 667 nach Sarakatscher Zeitrechnung schließlich verkündete Hohepriester Dschungelwolf Imhep:
      Und niemals sollen sich zwei Leute unter demselben Geistestier verbinden, denn alle Kinder eines Geistes sind Schwestern und Brüder vor der Natur!
      So höret die Geschichte, die mir im Traume gezeigt wurde und mir wie euchdie Bedeutung dieser Geschwisterschaft aufzeigt:
      Einst, zur Zeiten des Hohepriesters vor mir, waren ein Fleckenkater und eine Fleckenkatze, aufgewachsen wie Geschwister im Tempel der Großen Fleckenkatze. Doch als sie allmählich zu Mann und Frau wurden, so wandelte ihre gegenseitige Zuneigung sich abartig: In Begehren und Lust.
      In Geheimhaltung trafen sie sich oft und gaben sich ihren Gelüsten hin und bald ward die Kätzin schwanger.
      Doch als sie niederkam, so gebar sie drei missgeformte Gestalten: Nicht menschlich, nicht tierisch waren sie und doch mit dem getupften Fell und den weichen Pfoten der Fleckenkatze.
      „Was haben wir getan?“ riefen Kater und Kätzin da „Wie verdienen wir den Zorn der Götter?“
      Da zog Nebel auf und die Große Fleckenkatze selbst erschien ihnen.
      „Diese drei sind die Kadaver der Reinheit, die ihr fort warfet. Diese drei sind die Kadaver eurer Ehre, die ihr brachet. Diese drei sind die Kadaver der Krieger die ihr hättet werden können!“
      Damit verschwand das Geistestier und Kater und Kätzin wurden aus ihrer Heimat verjagt und mussten den Rest ihres Lebens in Schande verbringen, weil sie den heiligen Bund der Geschwisterschaft besudelt hatten.
      Hüterin der Schrecken, Licht des Nordens, Akolythin des Herrn der Zeit (Zitat Merlin)

      Man kann WBs nicht in Fäkalien aufwiegen (Zitat Alkone)

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    • *lobs*

      @Nharun: Sind die Arbaren denn so wenige, dass die gar so nah verwandt sind? Immerhin sind ja auch diverse Tierpopulationen, sofern gross genug, nicht zwangsläufig nah verwandt, auch wenn die typischerweise gar keine Tabus in die Richtung kennen.

      @Elatan: Awwww, wie süss, Inzestkönige. Sind die monogam oder kommt da wenigstens gelegentlich durch die ein oder andere Nebenfrau frisches Blut rein wie bei den Pharaonen? Haben die was in der Art der Habsburgerlippe?

      @Teja: Mjam! Schön trollig ;D . Wo kommt die zweite Hälfte vom Saft hin?

      @Cyaral: Sehr schöne Neudefinition von Verwandtschaft mit Neudefinition von Inzest. Aber sag mal ... Kätzin? Das ist ein gruseliges Wort ... und bei der ersten Erwähnung war sie noch eine Katze.



      @Teja: Der Inzest ist zwischen Imateve und ihrem Bruder Liangar.

      @Elatan: Danke sehr.
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    • @Cyaral: Verstehe ich das richtig, dass Menschen dann z.B. als Katzen und Kater bezeichnet werden, wenn ihr Geistestier eine Katze ist? Ein toller Beitrag!


      Veria schrieb:

      @Elatan: Awwww, wie süss, Inzestkönige. Sind die monogam oder kommt da wenigstens gelegentlich durch die ein oder andere Nebenfrau frisches Blut rein wie bei den Pharaonen? Haben die was in der Art der Habsburgerlippe?
      Gute Fragen. Soweit ich weiß, sind sie monogam, es kommt aber durchaus vor, dass ein jüngerer Bruder des Königs ein Nicht-Familienmitglied heiratet und dann später irgendwie doch auf den Thron kommt. Ein Sohn aus einer solchen Ehe kann dann dem Vater auch später als König folgen. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es zu Konflikten kommen kann, wenn die erste Frau des Königs stirbt, er eine Schwester oder Nichte heiratet und ein Sohn dabei herauskommt, der dann, trotz des jüngeren Alters, wohlmöglich stärke Ansprüche geltend machen könnte.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Elatan ()

    • @Veria Mythologie ist immer spannend :thumbup:
      @Elatan Allein schon "weil ihre Hirne so inzestzerfressen sind" ein schöner Beitrag :thumbup:
      @Teja Eine sehr leckere Interpretation des Themas :thumbup:
      @Cyaral Ein sehr schöner Beitrag, ich schließe mich Elas Frage an!



      Elatan schrieb:

      Arme Arbaren! Ich hoffe, dass Eudexas Rede was brachte, denn die Arbaren sind, nach dem, was ich über sie weiß, ein tolles Völkchen.
      Ja, es brachte was. Aber eine Änderung im Gesetz, bewirkt nicht mit der gleichen Geschwindigkeit eine Änderung im Kopf.


      Veria schrieb:

      Sind die Arbaren denn so wenige, dass die gar so nah verwandt sind? Immerhin sind ja auch diverse Tierpopulationen, sofern gross genug, nicht zwangsläufig nah verwandt, auch wenn die typischerweise gar keine Tabus in die Richtung kennen.
      Ach, da ist der gute Eudexas einfach der Fehlinformation aufgesessen. Es mag vielleicht ein paar eher abgelegene Orte geben, auf die das zutrifft, aber in ihrer Gesamtheit erstrecken sich die Arbaren über ein so großes Gebiet und sind so zahlreich, dass eine tatsächliche Verwandschaft eher die Ausnahme als die Regel ist. Und nur weil es möglich ist, das Geschwister und andere nahe Verwandte miteinander dürfen, ist das ja kein Zwang.
    • @Veria: Schöner Beitrag, ich mag vor allem den Hochzeitsbrauch mit der Statue.

      @Nharun: Dieses System der Kinderaufzucht klingt interessant. Haben sie denn irgendwelche Folgen dieser engen Verwandtschaft (häufige Erbkrankheiten oder andere Mutationen)?

      @Elatan: Interessant, was ein kleiner Interpretationsunterschied so hervorbringt. Gibt es andere Stellen in den heiligen Schriften, die sie so wörtlich auslegen und was für Folgen hat das?

      @Teja :lol: Jetzt will ich das fast probieren (Schade nur, dass da Ei drin ist :kotz: )

      @Mein Beitrag:

      Danke für die Lobsbeeren :)

      @Veria: Kätzin ist doch ein ganz normales Wort...? Ich wollte sie einfach nur von den ganzen anderen "Fleckenkatzen" in der Geschichte abgrenzen (und ich muss dringend Dschungeltiere basteln :pfeif: Wollte am Liebsten "Jaguar" oder so schreiben aber die gibts ja nicht wirklich in Tervela)
      Ich kenne das so: Katze: Tierart, gelegentlich auch weibliches Tier dieser Art; Kater: Männchen dieser Tierart; Kätzin: Weibchen dieser Tierart (Zugegebenermaßen ist vielleicht die deutsche Version von "Warrior Cats" an meiner Interpretation dieser Worte Schuld)

      @Ela @Nharun: Ja, sie werden nach ihrem Tierahnen benannt. Ich wäre dann zum Beispiel "Cyaral Hase" :pfeif: :fluecht: :rofl:
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    • Cyaral schrieb:

      Dieses System der Kinderaufzucht klingt interessant. Haben sie denn irgendwelche Folgen dieser engen Verwandtschaft (häufige Erbkrankheiten oder andere Mutationen)?
      Ich denke so im Vergleich zu anderen Gesellschaften, ähnlich großen Gesellschaften, sind Erbkrankheiten und sowas vermutlich häufiger, aber außerhalb der Statistik dürfte das nicht in einem Maß sein, das irgendwelche deutlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft hat.
    • Cyaral schrieb:

      Ich kenne das so: Katze: Tierart, gelegentlich auch weibliches Tier dieser Art; Kater: Männchen dieser Tierart; Kätzin: Weibchen dieser Tierart (Zugegebenermaßen ist vielleicht die deutsche Version von "Warrior Cats" an meiner Interpretation dieser Worte Schuld)
      Ich kenne das so: Kater=männlich, Katze=weiblich oder generisch, Kätzin=was überkandidelte Cat Ladies in Haustierforen schreiben, wenn sie explizit Katzenweibchen meinen. Mir ist "Kätzin" in, ähem, freier Wildbahn noch nie untergekommen, sogar sämtliche Tierärzte, die ich kenne, reden von Katzen oder zur ganz expliziten Unterscheidung auch mal von Katzenweibchen.
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    • Zweiunddreißigstes Speedbasteln am 13. März 2018

      [IMG:https://i.imgflip.com/262jmx.jpg]

      Überzeugen wir ihn am Dienstag dem 13.03. um 20:30 Uhr! Die Vorbesprechung beginnt wie immer um 20:00 Uhr im Chat. Seid ein letztes Mal dabei, bevor eine neue Ära des Speedbastelns beginnt!
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    • Der Klosterkrieg

      Allgemein versteht man unter Kriegen Auseinandersetzungen mit Waffen und Toten und Verletzten. Wenn nun allerdings zwei Klöster des Propheten sich über die Bedeutung einer Stelle im Buch Gilan uneinig sind, dann ... nun, dann kann es auch mit Waffen und Toten und Verletzten ablaufen und so ist es auch oft genug geschehen, aber in diesem Fall nun eben nicht.
      Die Ansicht der Brüder im Kloster Faigera war, dass die besagte Stelle "Der Prophet wanderte, bis ihm der Stern erneut erschien." wörtlich zu verstehen ist, dass also tatsächlich der Stern inmitten des Sternkreises ein zweites Mal hell aufleuchtete.
      Die Ansicht der Brüder im Kloster Skentke war hingegen, dass diese Stelle auf eine durch das Wandern und Fasten (immerhin war der Prophet da gerade in einer Wüste) ausgelöste Vision deutet, der echte Stern im Sternkreis also kein zweites Mal für alle sichtbar hell aufleuchtete.
      Erstere Ansicht ist natürlich, wenn man die Überlieferungen betrachtet, absolut unhaltbar, denn während ein erstes Aufleuchten des Sterns im Sternkreis überall gesehen wurde (es handelte sich immerhin um eine Supernova), ist ein zweites ausschließlich an dieser einen Stelle im Buch Gilan erwähnt.

      Die Brüder der beiden Klöster beschimpften einander als Häretiker und Ketzer, es kam auch gelegentlich zu Prügeleien, insbesondere zwischen den beiden Klostervorständen, deren handgreifliche Reibereien im Gerichtsbuch der nahen Stadt Sivagana detailliert vermerkt sind.
      Der Streit zog sich über knapp zwei Jahrzehnte, dann starb der Abt des Klosters Faigera und Dannae Mirin Lasvina weihte einen Vertreter der zweiten Ansicht zum neuen Klostervorstand und legte im Zuge dessen auch die verbindliche Position der Kirche zu dieser Stelle des Buches Gilan fest.



      (Falls sich wer fragt, was das mit dem Thema zu tun hat: Abt-Reibung)
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