[2017-12][Ngiana] Wohin mit den Kartoffeln?

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    • [2017-12][Ngiana] Wohin mit den Kartoffeln?

      So, die Kartoffeln sind aufgestellt und kochen jetzt... Es ist Zeit, mich der Dezember-Aufgabe noch zu stellen, bevor der Monat rum ist. ;D

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      Ngiana hat im wesentlichen dieselben Nutzpflanzen, die es auf der Erde auch gibt. Biologie gehört nicht zu meinen großen Interessensgebieten, aber ich will wissen, mit welchen Speisen eins wo auf der Welt rechnen kann.

      Dafür am besten einmal eine grobe geographische Unterteilung des Planeten - ohne Karte:

      CHSYAINE (Südkontinent. Aussprache des Namens derzeit eher unbekannt.^^)
      darauf die folgenden Gebiete:
      - das Herzland (um den Südpol gelegener Krater, liegt unter dem Meeresspiegel, aufgrund vulkanischer Aktivität sehr warm und feucht (Dschungel)
      - die Höheren Felder (rund um das Herzland, etwas höhergelegen, kalt (Tundra?), aber mit Dampf beheizbar)
      - antarktische Eiswüsten und Eisgebirge (absolut lebensfeindlich, umgeben das Herzland und die Höheren Felder), darin gibt es Canyons und Höhlen, die mehr oder weniger die einzigen Verkehrswege im Polargebiet darstellen
      - die Sechssechstelinseln - dem Kontinent vorgelagert, sehr kaltes Klima (~Island)
      - Kontinentausläufer im dritten Sechstel, reicht bis in die gemäßigte Zone. "Drittsechstelland" mal vorläufig?

      VILRON (quasi Ozeanien. Kontinentalplatte, die halb unter Wasser liegt. Reicht im Süden bis Chsyaine und von dort bis ins nördliche Polargebiet.)
      - Mittelreich-Gebiet (liegt östlich von Drwyaine, bereits früh von dort her besiedelt)
      - Südvilron (sehr sehr viele kleine Inseln, ~Polynesien)
      - Jöpegon (ein kleiner Kontinent weit im Norden)
      - Eiswüstenkontinent (noch ein kleiner Kontinent im Norden, liegt aber direkt nordwestlich von Drwyaine)

      DRWYAINE (Nordkontinent. Reicht von subpolarer Zone bis über den Äquator. Etwa asiengroß.)
      - Westküste (kulturelles Einzugsgebiet der Seefahrerkulturen von Lotave)
      - "Zweistromland" (Wüstengebiet, frühe Hochkulturen)
      - Ostküste, Fyrmeerländer (kulturelles Einzugsgebiet von Datelia und Siréna)
      - Silimsam (Hochgebirge, lange Zeit nur Mislirni zugänglich)
      - Nördliche Gebiete (von Westen her aus Lotave, von Osten aus Datelia beeinflusst)

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      Reis: heimisch am Südkontinent im Herzland. Plantagen in höheren Lagen können ab der orkischen Antike mittels Dampfrohren bewässert werden. Gelangt mit antiken Auswanderungswellen allmählich nach Vilron, von dort dann schließlich nach Lotave. (Dort ist es allerdings zu kalt für Reisanbau, es verbreitet sich aber langsam in südlichere Regionen)

      Kartoffeln: heimisch im gebirgigen Drittsechstelland am Südkontinent; kultiviert ab der orkischen Antike (etwas später als Reis), von Auswanderern sehr rasch nach Vilron verbreitet. Die xolvanischen Eroberer bringen es von dort schließlich auf den Nordkontinent zurück.
      - Mit der Kartoffel gemeinsam verbreiten sich auch die Grunzvögel, kleine hühnerartige Vögel, die mit ihren Rüsseln in der Erde nach Knollen graben. Sowohl Kartoffeln als auch Grunzvögel gelten als typisch für Vilron.

      Weizen: stammt aus dem Zweistromland-Gebiet und bildet dort die Basis für die erste Landwirtschaft am Nordkontinent. Breitet sich rasch über den ganzen Kontinent aus. Gerste und Roggen werden zu ähnlicher Zeit in ähnlichen Gegenden kultiviert.

      Hirse: wurde bereits von Mislirni in der Jungsteinzeit kultiviert, kommt aus dem Nordosten.

      Mais: stammt aus dem Südwesten von Drwyaine. Zunächst bei den dortigen Orkvölkern verbreitet, breitet sich aber rasch über den Kontinent aus.

      Linsen, Kichererbsen: kommen ebenfalls aus dem südlichen Drwyaine, wurden von seefahrenden Orks nach Süden verbreitet.

      Soja: stammt aus dem nördlichen Vilron, wurde von dort sowohl von xolvanischen Eroberern als auch von orkischen Seefahrern in ihre jeweiligen Weltregionen verbreitet.

      Paprika, Chili: stammen aus dem orkischen Herzland.

      Kürbisse, Gurken, Zucchini, Melonen: stammen aus den Westküstengebieten von Drwyaine, und sind typische Hauptnahrungsmittel der dortigen Seefahrerkulturen, die diese weit in den Westen nach Vilron bis ins Mittlere Reich verbreiten.

      Zwiebel, Knoblauch: stammen aus dem orkischen Herzland, wurden aber seeehr früh schon kultiviert, und bereits mit den Auswanderungswellen der Menschen in der Jungsteinzeit praktisch überallhin verbreitet.

      Kaffee: stammt aus dem Dreisechstelgebiet am Südkontinent, wurde dort in der orkischen Antike kultiviert, gelangte dann als seltenes Importgut schon bald in die orkischen Länder am Nordkontinent, wurde aber erst deutlich später dort auch angebaut.

      Kakao: stammt aus Südvilron. Gelangt über xolvanische Eroberer allmählich nach Drwyaine.

      Äpfel, Birnen: stammen aus dem östlichen Drwyaine und werden von den Datelianern kultiviert.

      Wein: stammt aus der Region von Icsbor (den Legenden nach) im Südosten von Drwyaine, und verbreitet sich während der datelianischen Epoche über den ganzen Nordkontinent.

      Bananen, Zitrusfrüchte: stammen aus den südlichen Inselregionen Vilrons, werden von dort zunächst von den Orks in ihr Herzland gebracht, wo sie mit etwas Mühe auch gedeihen, werden später von den Lotavern gehandelt, und schließlich auch in einigen Gebieten am Nordkontinent angebaut.

      Erdbeeren: Von Mislirni in der Steinzeit am Nordkontinent kultiviert.

      Stachelbeeren, Johannisbeeren, Ribisel: Im großen Stil von den Datelianern kultiviert, aber auch den Mislirni schon bekannt.

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      So, mir gehen die Ideen aus. Wenn noch jemand ein absolut unerlässliches Gemüse vermisst, dann bau ich das noch ein. ;)
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Erbsen, Linsen, Bohnen. Kohl. Rosenkohl. Spinat.Brokkoli.

      Hopfen.

      Hafer. (Vielleicht interessant: Den alten Römern galt Hafer nicht als Getreide, sondern als Gras, weshalb er nur als Futter für Tiere und Sklaven geeignet erschien.)