[Sektorwelt] Vorstellung

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    • [Sektorwelt] Vorstellung

      Speedbastler, Chatter und TS-Trefflinge wussten es ja schon: Ich hab eine Welt, wo aller krasser Kram reinkommt, der in Kaláte und Laharia nicht reinpasst, insbesondere auch Wortspiele. Jetzt stell ich die Sektorwelt mal besser auch allgemein vor.

      Form und Sektoren

      Die Sektorwelt hat die Form eines inversen Torus. Man stelle sich einen Donut vor, bei dem die Leute im Teig leben - was nicht Teig ist, ist Fels, und der Teig ist natürlich Luft. Am Himmel sieht man davon nur in manchen Sektoren was, denn die meisten Sektoren haben Himmelsschablonen und weitere Maschinerie, die den Himmel ästhetisch modifizieren bzw. auch für einen passenden Rhythmus sorgen.
      Die Sektorwelt ist in 18 Sektoren eingeteilt, wobei erst der kleine Kreis (beginnend im Loch des Donuts, dann nach oben, aussen runter und unten wieder ins Loch) gezählt wird und danach gegen den Uhrzeigersinn diese kleinen Kreise rund um das Loch gezählt werden.
      Himmelsrichtungen gibt es unsere bekannten vier, wobei sie etwas anders definiert sind:
      ~ Norden ist "lochwärts"
      ~ Süden ist "aussenwärts"
      ~ Westen ist "im Uhrzeigersinn ums Loch" bzw. die Richtung, wo die Sektornummern meistens kleiner werden (ausgenommen an der Nummerierungsgrenze)
      ~ Osten ist "gegen den Uhrzeigersinn ums Loch" bzw. die Richtung, wo die Sektornummern meistens grösser werden (ausgenommen an der Nummerierungsgrenze)
      Das führt übrigens dazu, dass für die eine Hälfte der Welt die Kompassrose so aussieht wie für uns und für die andere Hälfte spiegelverkehrt.
      Zusätzlich gibt es aber auch noch:
      ~ Snieten ist "südwärts über die kleinere Nummer, nordwärts über die grössere" bzw. der Sektornummerierung eines kleinen Kreises entlang
      ~ Nüggen ist "nordwärts über die kleinere Nummer, südwärts über die grössere" bzw. der Sektornummerierung eines kleinen Kreises entgegen
      Eine Kompassrose aus Snieten, Nüggen, Westen und Osten sieht auf der ganzen Welt überall gleich aus.

      Landschaft

      Es wurde allgemein immer darauf geachtet, dass die Sektorgrenzen landschaftlich zueinander passen, es stehen also keine abgeschnittenen Steilklippen rum. Das heisst aber nicht, dass an den Sektorgrenzen nicht gewaltige Wettergegensätze aufeinander treffen könnten. Durchaus kann es auf der einen Seite schneien und auf der anderen Seite hat es 30 Grad im Schatten. Es kommt durch die Sektorgrenzen auch nicht zu einem grösseren Temperatur- oder Luftaustausch, auch wenn ein unmittelbarer Grenzstreifen von ein paar Metern Breite sich sehr wunderlich verhalten kann.
      Das Meer ist ganz allgemein deutlich ausgeglichener, auch wenn man Sektorgrenzen durchaus auch merkt. Die Sektorwelt besteht aus etwa 60% Meer und 40% Land in Form von drei grösseren Landmassen und vereinzelten kleinen Inseln. Wie gross das ganze aber gesamt ist, weiss ich noch nicht, ziemlich sicher ist die Fläche der Welt aber deutlich kleiner als die der Erde.
      Die meisten Sektoren enthalten sowohl passable Landstücke und passable Meerstücke, aber es gibt einen Sektor, der (fast?) nur aus Meer besteht (Sektor 11), und einen Sektor, der (fast?) nur aus Land besteht (Sektor 15).

      Bewohner

      Die Sektorwelt wird von folgenden intelligenten und kulturschaffenden Arten bewohnt:
      ~ Menschen
      ~ Naga - ab der Hüfte abwärts Schlange, essen gerne auch mal Mäuse
      ~ Katzenleute - spitze, bewegliche Ohren, langer Schwanz, zartes Fell, sehr beweglich, essen gerne auch mal Mäuse
      ~ Uhrvolk - erinnern sich an die persönliche Vergangenheit und persönliche Zukunft, sind für das Fortschreiten der Zeit sowie für das Wetter zuständig
      ~ Wasserleute - ab der Hüfte abwärts Fisch (und ich meine Fisch, nicht Wal), an Land recht immobil, können aber auch Luft atmen, Schuppen am ganzen Körper
      ~ Elfen - spitze Ohren, goldene Haare
      ~ Dämonen - zwei Hörner auf der Stirn, Hufe an den Beinen, graue Haut (von weiss-hellgrau bis schwarz-dunkelgrau geht die Palette)
      Sie alle haben den groben Körperbau von Kopf, Rumpf, zwei Armen und unten auch was gemeinsam. Naga und Wasserleute haben unten einen Schlangen- bzw. Fischleib, während alle übrigen Arten Beine haben.
      Mischlinge sind generell möglich, allerdings nur jeweils "halb" - die linke Körperhälfte erbt die Art der Mutterlinie, die rechte Körperhälfte erbt die Art der Vaterlinie. Naga- und Wasserleute-Mischlinge mit beintragenden Arten sind da eine kleine Ausnahme, denn sie haben den Schlangen- bzw. Fischleib und eine Beinlänge runter gucken zwei Füsse raus.

      Wesen

      Die Sektorwelt hat auch die sogenannten "Wesen", man könnte sie als teilgöttliche Entitäten oder Prinzipien betrachten. Bisher bekannt sind folgende:
      ~ Kastenwesen: Gibt jedem Bewohner Kleidung und nimmt sie später auch zurück, wenn man den Kasten aufmacht.
      ~ Verwesen: Kümmert sich auf dem Zentralfriedhof um die Zersetzung der beerdigten Toten.
      ~ Transportwesen: Trägt Leute von Stadt zu Stadt.
      ~ Gesundheitswesen: Heilt die Bewohner jeden Nachmittag.
      ~ Finanzwesen: Taucht zufällig irgendwo auf und schwatzt einem Bewohner einen Kredit auf. Kommt aber danach nie wieder, von daher ...
      ~ Büchereiwesen: Reicht den Besuchern von Büchereien genau die Bücher zu, die sie jetzt brauchen (nicht wollen, wohlgemerkt).
      Die Wesen sind einzigartig. Man kann keinesfalls sagen, es wäre in jedem Kasten ein Kastenwesen zuhause oder in jeder Bücherei ein Büchereiwesen, sondern es handelt sich ortsunabhängig um dasselbe Wesen.

      Entstehung?

      Der inverse Torus war definitiv als erstes da, aber wie und woher, das weiss man nicht. Die älteste Art ist definitiv die der Wasserleute, danach kamen vermutlich die Naga, ab da wird es dann unklar. Die Wasserleute haben im ursprünglich grenzenlosen Meer die ersten Landmassen errichtet, vermutlich zur Vorratshaltung, weitere Landmassen wurden später von den Landbewohnern errichtet. Die Sektoreinteilung wurde vorgenommen, sobald sich das Uhrvolk entwickelt hatte, diese Leute konnten sich ja daran erinnern, was sie später tun würden.

      Tag und Nacht, Jahreszeiten

      Ursprünglich wurde die Welt durch im Tagesrhythmus pulsierendes Licht erhellt, das aus der Luft selbst ausgeht, aber erst nach einer beachtlichen Reisestrecke durch die Luft sichtbar wird. Das Uhrvolk hat später die Himmelsschablonen gebaut, die dieses Licht speichern und in die Form von beispielsweise Sonne, Mond und Sterne zwängen. Verschiedene Sektoren haben aber verschiedene Himmelsschablonen und direkt aus dem Sektorgrenzstreifen kann man beide sehen, aber generell sieht man sonst nur eine - die Wirkung der Schablone geht also auch nicht über die Sektorgrenzen.
      An den ursprünglichen Rhythmus des Lichtes aus der Luft halten sich die Sektoren auch nicht zwangsläufig, da die Himmelsschablonen das Licht ja auch speichern. Entsprechend kann auch in einem Sektor Tag sein und im Nachbarsektor Nacht. Sektor 11 hat sogar überhaupt keinen Rhythmus, sondern ein Dauerzwielicht.
      Jahreszeiten gab es vor dem Bau diverser Maschinerien (Wolkenfabriken, Wärmesammelwerke, ...) durch das Uhrvolk überhaupt nicht, aber inzwischen haben sie sich in fast allen Sektoren durchgesetzt. Es gibt aber einige verschiedene Varianten für Jahreszeitenfolgen und auch Jahreszeiten, die man auf der Erde so nicht kennt (durch variierende Gravitation beispielsweise).
      Die Zeit hat an sich dieselbe Quelle (Luft) wie Licht, entsteht allerdings kontinuierlich. Das Uhrvolk speichert die Zeit aber auch (sowohl jeder einzelne Uhrvolk-Körper, das ist biologisch, als auch maschinell) und liefert sie dann überallhin aus - mit gespeicherter Zeit kann man aber auch noch andere hübsche Sachen machen: Zeitschleifen, Paradoxa, Blicke in die Zukunft, Zeitumkehrung und anderes.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Du hast das Bankwesen gar nicht erwähnt. ._.

      Gibt's eigentlich ein Gewesen?

      Genereller Eindruck: Es ist alles viel ordentlicher und systematischer, als ich bisher den Eindruck hatte. Die Wortspiele sind da, dominieren aber nicht...

      Ich finds fast schade, dass die Himmelsschablonen eingesetzt wurden, die Idee von Licht, das einfach aus der Luft rausleuchtet, ist total cool.

      Veria schrieb:

      Naga- und Wasserleute-Mischlinge mit beintragenden Arten sind da eine kleine Ausnahme, denn sie haben den Schlangen- bzw. Fischleib und eine Beinlänge runter gucken zwei Füsse raus.
      Das klingt extremst unpraktisch... können die damit laufen?
      Wie sieht es mit Halb-Naga-halb-Wasserperson-Mischlingen aus?

      Veria schrieb:

      ~ Norden ist "lochwärts"
      ~ Süden ist "aussenwärts"
      Ist diese Himmelsrichtung besonders relevant so alltäglich? Auf der Erde merken wir ja, wenn wir immer weiter nach Norden oder Süden gehen, dass es irgendwann kälter wird, und wir entweder nicht mehr weiterkommen, oder halt einen Pol erreichen.

      Welche Dimensionen hat der Torus - ist es ein eher dünner Schlauch mit viel Nichts in der Mitte - oder eher dick? Ist er perfekt rund, oder elliptisch? Oder vielleicht sogar mit Kurven in verschiedene komische Richtungen?

      (Ich muss grad an einen Gartenschlauch denken, der auf einer Wiese liegt, mit diversen Knicks und vllt auch zwei Umdrehungen, ehe wieder zurückgekommen wird an den Startpunkt...)

      Wie verhält sich das Meer in Bezug auf Gravitation(en)?
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Huhu! *wink*

      Na, ob's das Bankwesen jetzt wirklich gibt (oder nur in einer anderen Zeitlinie, Zeitebene oder wasauchimmer) ist ja strittig, es ist also nicht so wie bei den anderen genannten Wesen, dass man damit definitiv regelmässig zu tun hat.
      Das "Gewesen" ist mir mal in den Sinn gekommen, aber ich hatte noch keine Eingebung, was das tun könnte.

      Was die Wortspiele angeht: Die finden sich dann eher in den Details (Süsswasser enthält Zucker, die Zeitschleife als Haarschmuck, ...) und nicht so im grundlegenden Weltgerüst.


      Ich denke, die Halb-Naga/Wasserleut-halb-Beinträger-Mischlinge können schon rumlaufen. Vermutlich sind Schlangen-/Fischleib dehnbar und/oder breit genug, dass es für Schritte reicht, vielleicht gucken auch schon die Unterschenkel raus, das erhöht die Schrittweite dann ja auch.
      Halb-Naga-Halb-Wasserleut hat wohl eine dünnere Schwanzflosse, aber sie ist definitiv vollständig und funktional vorhanden. Die Flosse ist an sich direkt in der Symmetrieebene des Körpers und das zählt wohl zu beiden Seiten.


      Ob die Himmelsrichtungen relevant sind ... naja, fürs Klima nicht, aber wenn man von A nach B will natürlich schon. Aber mich fasziniert allgemein die Idee, an so selbstverständlichen Dingen wie Himmelsrichtungen oder Jahreszeiten rumzustricken, das denk ich mir auch schon, wenn ich grad ein obskures australisches Lied mit der Textzeile "september is springtime" höre. Solche Dinge möchte ich hier auch ganz gern einfach auf den Kopf stellen.


      Der Torus dürfte einen ähnlichen Lochdurchmesser wie Schlauchdurchmesser haben, und er ist wirklich ein mathematischer Torus aus einem Kreis, der auf einer Kreisbahn rotiert. Also keine Schlenker und Windungen.


      Das Meer und Gravitation ... innerhalb eines Sektors hat das Meer bei geringerer Gravitation eine geringere Dichte und würde entsprechend steigen, aber ich habe keinen blassen, ob und wie sich das an Sektorgrenzen auswirken könnte. Vielleicht gibt es Strömungen, oder vielleicht steht der Meeresspiegel im Grenzstreifen schräg ... wenn ich es recht überlege, fände ich das urcool ...
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Veria schrieb:

      Das "Gewesen" ist mir mal in den Sinn gekommen, aber ich hatte noch keine Eingebung, was das tun könnte.
      Geschichtsschreibung?
      Fragen beantworten der Form "Wie ist das damals eigentlich, Gewesen?" ;)

      Veria schrieb:

      Der Torus dürfte einen ähnlichen Lochdurchmesser wie Schlauchdurchmesser haben, und er ist wirklich ein mathematischer Torus aus einem Kreis, der auf einer Kreisbahn rotiert. Also keine Schlenker und Windungen.
      Schade.^^

      Auja, schräge Meere! :D
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      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Ahhh ja, das Bankwesen und der Schalk mit der Lackdose - jetzt habe ich eine Verbindung. Der WBO-Beitrag war ziemlich cool und die Idee mit diesen Wesen (vor allem das Verwesen^^) hat mir sehr zugesagt.

      Ich glaube, so eine Sektorwelt, die Platz für alles Mögliche bietet, ist eine gute Sache.

      Mich würden die Wasserleute näher interessieren. :)
    • Jundurg schrieb:

      Geschichtsschreibung?
      Fragen beantworten der Form "Wie ist das damals eigentlich, Gewesen?" ;)
      Klingt ja nett witzig, aber ich fürchte, so ein absolutes Geschichtswissen kann ich nicht wirklich brauchen. Vielleicht fällt mir aber noch was ein dafür.

      Mrs. Mortisaga schrieb:

      Ahhh ja, das Bankwesen und der Schalk mit der Lackdose - jetzt habe ich eine Verbindung. Der WBO-Beitrag war ziemlich cool und die Idee mit diesen Wesen (vor allem das Verwesen^^) hat mir sehr zugesagt.
      Ich glaube, so eine Sektorwelt, die Platz für alles Mögliche bietet, ist eine gute Sache.
      Danke sehr.

      Mrs. Mortisaga schrieb:

      Mich würden die Wasserleute näher interessieren. :)
      Die sind grad noch mit am wenigsten ausgearbeitet. Ich weiss, dass sie auch am wenigsten Kontakt zu den anderen haben, weil sie an Land eben recht immobil sind, aber ich hab im Hafen von Findlingen am Nimmermeer schon einen Rollstuhlverleih gesehen - damit kommen die Wasserleute dann schon etwas rum. Aber sie entfernen sich eher nicht weit vom Wasser.

      Crimson Square schrieb:

      Irgendwie macht mich das Urvolk hier am neugierigsten... wie sind die auf die Idee gekommen, dass Jahreszeiten, Sonne, etc gebraucht werden?
      Und was genau ist gemeint mit "die sich daran erinnern werden, was sie später tun würden"?
      Das Uhrvolk kann sich an die Zukunft erinnern, daher auch daran, was sie mal tun werden. Allerdings ist der Umgang mit sich verändernden Zeitlinien/Zeitebenen/... für unsereins nicht wirklich vorstellbar, von daher müssen wir den Leuten einfach glauben, wenn sie sagen, wie etwas in der Zukunft sein wird. Diese Zukunftserinnerung hat allerdings auch zur Folge, dass die Uhrvolkleute nicht zwangsläufig wissen, warum sie etwas machen, nur dass sie es machen, weil es später so ist. Der Ursprung der Ideen "Jahreszeit", "Sonne", etc. ist entsprechend unklar.
      Ganz von der Zukunftserinnerung in eine Handlung gezwungen werden die Leute vom Uhrvolk übrigens nicht. Die Erinnerung an die Zukunft ist nämlich genauso lückenhaft und Gegenstand des Vergessens wie die Erinnerung an die Vergangenheit.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Veria schrieb:

      Klingt ja nett witzig, aber ich fürchte, so ein absolutes Geschichtswissen kann ich nicht wirklich brauchen. Vielleicht fällt mir aber noch was ein dafür.
      Vielleicht ein Wesen, dass auftaucht, um Leute daran zu erinnern, das früher ja alles besser Gewesen ist?


      Veria schrieb:

      Ganz von der Zukunftserinnerung in eine Handlung gezwungen werden die Leute vom Uhrvolk übrigens nicht. Die Erinnerung an die Zukunft ist nämlich genauso lückenhaft und Gegenstand des Vergessens wie die Erinnerung an die Vergangenheit.
      Heißt das, sie erinnern sich aber auch markanter an nähere Ereignisse, d.h. sie erinnern sich umso besser, je näher das Ereignis kommt?
    • Ich vermute eher, das Vergessen läuft in der normalen Zeitrichtung ab. Ein Uhrvolkbaby erinnert sich also an sein gesamtes Leben in vollem Detail (wohl auch an mehrere Zeitlinien-Varianten davon), danach wird davon mehr und mehr vergessen, ausser dem, was dann eben tatsächlich erlebt wird, wobei das dann natürlich auch vergessen werden kann.
      Wenn natürlich etwas in der Zukunft wiederholt sehr oft vorkommt, dann erinnert sich jemand vom Uhrvolk daran auch besser. Das führt dazu, dass das Uhrvolk irgendwann im Leben den Schulstoff einpaukt, nicht zwangsläufig in der Kindheit. (Oder vielleicht sogar gar nicht, wenn das Einpauken in einer alternativen Zeitlinie deutlich genug war / sein wird /wäre / sein könnte ...)
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Crimson Square schrieb:

      Vielleicht ein Wesen, dass auftaucht, um Leute daran zu erinnern, das früher ja alles besser Gewesen ist?
      :rofl:

      Irgendwas in die Richtung wünsche ich mir von Veria fürs Gewesen.
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
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    • Ich finde die Idee mit dem inversen Torus äußerst interessant.
      Auf so eine Idee wäre ich nie gekommen, wengleich das nicht viel heißen muss (bin ein Neuling).
      Super finde ich auch, dass du vorhast, alles Selbstverständliche umzukrämpeln.

      Es stellen sich mir dabei aber noch ein paar Fragen:
      Das Licht (und damit die Energie) wird ja durch die Luft abgegeben und wird erst nach einer gewissen Distanz sichtbar.
      Gibt es irgendetwas, dass das Licht an bestimmten Stellen zum leuchten anregt?
      Wäre das nicht der Fall, müsste doch eigentlich von jedem Luftpunkt Licht ausgehen, würde das nicht bedeuten, dass es überall leuchten müsste?
      Oder verhindern die Himmelsschablonen das evtl. ?

      Gibt es eine Erklärung, wo die Energie herkommt? Ist Sie unendlich, oder gibt es eine Energiequelle außerhalb?
      könnte mir da vorstellen, dass es irgendwelche Dimensionsrisse gibt, durch welche Energie und Zeit in die Welt reinströmen.
      Bei einer Energiezufuhr von außen müsste dabei irgendwie Energie verloren gehen, da sich die Welt ansonsten aufheizen würde...

      Wie wäre es eigentlich noch mit einem Ingenieurwesen?
      E=mc^2
    • Temeraire schrieb:

      Ich finde die Idee mit dem inversen Torus äußerst interessant.
      Auf so eine Idee wäre ich nie gekommen, wengleich das nicht viel heißen muss (bin ein Neuling).
      Super finde ich auch, dass du vorhast, alles Selbstverständliche umzukrämpeln.
      Danke.

      Es stellen sich mir dabei aber noch ein paar Fragen:
      Das Licht (und damit die Energie) wird ja durch die Luft abgegeben und wird erst nach einer gewissen Distanz sichtbar.
      Gibt es irgendetwas, dass das Licht an bestimmten Stellen zum leuchten anregt?
      Wäre das nicht der Fall, müsste doch eigentlich von jedem Luftpunkt Licht ausgehen, würde das nicht bedeuten, dass es überall leuchten müsste?
      Oder verhindern die Himmelsschablonen das evtl. ?
      Es geht von jedem Luftpunkt Licht aus, man sieht es nur erstmal nicht. Man sieht nur das Licht, das schon die nötige Strecke hinter sich hat. - Das führt aber übrigens auch dazu, dass man mit einer Art Spiegelkammer Lampen bauen kann ;) .

      Gibt es eine Erklärung, wo die Energie herkommt? Ist Sie unendlich, oder gibt es eine Energiequelle außerhalb?
      könnte mir da vorstellen, dass es irgendwelche Dimensionsrisse gibt, durch welche Energie und Zeit in die Welt reinströmen.
      Bei einer Energiezufuhr von außen müsste dabei irgendwie Energie verloren gehen, da sich die Welt ansonsten aufheizen würde...
      Also, da gehst du an diese Welt aber deutlich zu realweltwissenschaftlich ran ;) . Ich bin nicht mal sicher, ob auf der Sektorwelt so Sachen wie Energieerhaltung, Impulserhaltung oder die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit überhaupt gelten.

      Wie wäre es eigentlich noch mit einem Ingenieurwesen?
      Hmmm. Muss ich mir überlegen. Danke für die Idee schon mal.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Da meine Freundin jedesmal hellauf von WBO- und sonstigen Beiträgen zu dieser Welt begeistert ist, habe ich ihr mal diesen Thread gezeigt. Und da kamen uns ein paar Gedanken hierzu:

      Veria schrieb:

      Es geht von jedem Luftpunkt Licht aus, man sieht es nur erstmal nicht. Man sieht nur das Licht, das schon die nötige Strecke hinter sich hat.
      Wie weit muss das Licht denn ungefähr von der Quelle entfernt sein, um gesehen zu werden? 10 Meter, 100 Meter, 10 Kilometer? (Ich habe die Ahnung, dass die Antwort "Unterschiedlich..." lautet, wo du schon die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit angesprochen hast... :pfeif: )
      Denn, mal angenommen das Licht braucht zwischen 10 Meter und einem Kilometer, dann gäbe es doch weiter entfernt keine Schatten mehr, oder? Wenn das Licht von überall kommt? Der Horizont wäre also sehr grell... Aber ich bin sicher, dass das Uhrvolk auch dafür eine Lösung hat. :nick:

      Ist das alles mit den Himmelsschablonen überhaupt noch relevant? Ich habe das Gefühl, die hat hier noch niemand richtig verstanden...

      Was ist eigentlich aus dem Gewesen geworden? Und hat die Sektorwelt kein Schulwesen?
    • Somit ist mein Beitrag zum ZWEITEN Mal weg - jetzt schreib ich im Editor voraus. Warum du abstürzen, hä? :mad:


      So, voraus kurz die Fragenantworten:

      Das Licht muss in etwa 15km weit, und das ist konstant.
      Die Himmelsschablonen erklär ich wann anders mal genauer, das ist etwas aufwändiger.

      Das Gewesen ploppt immer wieder mal irgendwo herbei und erzählt, wie viel besser es in der guten alten Zeit war. Und das Schulwesen ist Hausmeister in jeder Schule (und hilft beim Schummeln).


      *schnipp*


      Mir ist aufgegangen, wie das mit den Halbwasserleuten und Halbnaga wirklich funktioniert, und dafür muss ich evolutionär ausholen.

      Alle intelligente Spezies gehören zu den Windetieren. Das ist eine Gruppe Tiere, bei denen sich zur Fortpflanzung zwei umeinander winden und dann legt eines (ist Zufall, welches) ein Ei.
      Die Proto-Wasserleute, von denen auch noch alle intelligenten Spezies abstammen, haben das noch so gemacht. Zwei Populationen haben aber unabhängig voneinander das Konzept von stabilen Geschlechtern entwickelt: Die Wasserleute und die Orks. Da die zwar die gleichen Geschlechter (männlich und weiblich) hatten, aber nicht dieselben (da genetisch anders bestimmt) müssen sie zur Kreuzung auf die alte Winde-Methode mit Eierlegen zurückgreifen. Ja, das klappt noch, dafür sind sie nah genug verwandt.
      Jetzt folgt ein Stammbaum:

      Proto-Wasserleute
      ..|
      ..+--Wasserleute
      ..|....|
      ..|....+--Naga
      ..|
      ..+--Orks
      .......|
      .......+--Uhrvolk
      .......|
      .......+--Elfen
      .......|....|
      .......|....+--Katzenleute
      .......|
      .......+--Menschen
      ............|
      ............+--Dämonen

      Sowohl Wasserleute (inklusive Naga) untereinander als auch Orks (inklusive ihre ganzen Nachfahren) untereinander können VERTIKALE Kreuzungen machen. Das bedeutet, dass die linke Körperhälfte der Mutterspezies (bzw. genaugenommen der linken Körperhälfte der Mutter, falls sie Mischling ist) folgt und die rechte Körperhälfte der Vaterspezies (bzw. genaugenommen der rechten Körperhälfte des Vaters, falls er Mischling ist).
      Wenn hingegen Wasserleute mit Orks wollen (jeweils ihre Nachfahren inkludiert), dann sind das HORIZONTALE Kreuzungen. Die obere Hälfte folgt der Spezies des Eierlegers (bzw. dessen oberer Hälfte) und die untere Hälfte dem andern Elternteil.
      Somit gibt es übrigens jetzt tatsächlich auch z.B. Viertelelfen.

      Da sich solche horizontale Kreuzungen um die Geschlechter der Eltern überhaupt nicht scheren, gibt es dafür auch andere Elternteilbezeichnungen:
      Der Liffer (pl. Leifer) ist der eiablegende Elternteil, die Nater (pl. Näter) ist der nicht eiablegende Elternteil.

      Eine solche Fortpflanzung funktioniert nur zwischen Wasserleut und Ork instinktiv. Wollen das zwei Orks oder zwei Wasserleute (typischerweise dann Homosexuelle) miteinander machen, müssen sie zoomantisch nachhelfen. Da man da aber nur einen evolutionär etwas verbuddelten Instinkt auslösen muss, kann das schon manch begabter Studienanfänger.


      Achja: Orks sind ausgestorben. Nicht, weil irgendwer sie ausgerottet hätte, sondern weil einfach alle Ork-Populationen sich zu Nachfahrenspezies entwickelt haben. Bei Wasserleuten, Elfen und Menschen ist hingegen jeweils eine Population evolutionär stagniert.


      Und beim ersten Reinkopier-Versuch ist mir das Mistding auch gleich nochmal abgeschmiert. Warum machst du das bloss? Wenigstens war der Text im Editor davor sicher.
      Hoffentlich klappt es jetzt ...
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