[2018-02] Geheimdienste? Issoy?

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    • [2018-02] Geheimdienste? Issoy?

      So. Ein Slowbastelthema, für das ich gänzlich unvorbereitet bin. ;D

      Ich habe, als Issoy noch in den Kinderschuhen steckte, mal was über eine recht geheime Organsation überlegt, die der Familie Gemle-Gartly untersteht, und die magisch manipulierte Schwebfliegen zur Kommunikation einsetzt.

      Aber ich weiß weder
      - ob die Sache mit den Schwebfliegen funktioniert (Magietheorie, uff...)
      - was die Gemle-Gartly überhaupt geheim halten wollen
      - ob die Geheimorganisation nicht einfach mit den Gemle-Gartly identisch sind, anstatt ihnen zu unterstehen
      - ob es irgendwelche anderen geheimen Organisationen gibt
      - in welchem Jahrhundert ist das alles überhaupt?!

      ß ß ß ß ß

      Ich schreibe mal auf, was ich auswendig zu den Gemle-Gartly weiß:

      - Es sind eigentlich zwei Familien, nämlich Haus Gartly und Haus Gemle, die aber über Jahrhunderte eine feste Allianz haben, und ein gemeinsames Wappen.

      - Es sind beides chalanische Adoptivfamilien. (Bei den Chalanern gehört jedes Kind erst einmal der Familie der Mutter an, diese ist komplett matrilineal, aber es gibt zusätzlich noch parallel Adoptivfamilien. Die meisten Kinder haben zwei Nachnamen, einmal den der Mutter, und dann den der Adoptivfamilie. (Hm, das System muss ich auch mal genauer durchdenken, merk ich grade))

      - Die beiden Häuser stehen teilweise für komplementäre Richtungen. Haus Gemle hat einen Fokus ins Kleine, Gartly ins Große. Dementsprechend betreiben die Gemle die modernste Mikrobiologie, Alchemie und magische Grundlagenforschung, die Gartly sind bei Voidfahrt, Großprojekten und alles was mit anderen Welten zu tun hat hat vorn dabei.

      - Gemle ist gelb, Gartly ist lila

      - Haus Gartly hat als Wappen ein silbernes Schlüsselloch (Verschwiegenheit)

      - Haus Gemle hat im Wappen ... die Schwebfliege? Ich glaube, so wars.

      - Das gemeinsame Wappen hat einen hellgrünen abstrahierten Baum auf gelb-lila gestreiftem Hintergrund.

      - Das Motto der Gemle-Gartly ist "für die maximale Diversität" oder genauer "für die maximale Diversität auf engstem Raum" oder auch einfach "möglichst hohe Kontraste".

      - beide Familien holen sich ihre Familienmitglieder von überallher, wo sie begabte Menschen finden - möglichst solche, die komplett anders sind als die, die sie schon haben

      - (im ersten Jahrhundert?) gibt es Familienoberhäupter, die den Schritt in die magische Ultralanglebigkeit gewagt haben, und einige Jahrhunderte alt werden können. (Die Prozedur hat nur eine geringe Erfolgswahrscheinlichkeit, deswegen macht es kaum jemand.)

      - Ich kenne auswendig keine Angehörigen der beiden Häuser mit Namen... verdächtig eigentlich. ;D Vllt halten sie sich doch eher im Hintergrund.

      - chalanische Küche, abgeleitet vom Motto der Gemle-Gartly, serviert konträre Speisen gleichzeitig und es ist Sitte, abwechselnd vom einen und anderen einen Bissen zu nehmen. Auch spontanes Kombinieren ist erlaubt, es gibt meistens recht viele Schüsseln mit unterschiedlichem Zeug. (Ich hab das mal ausprobiert und dabei gelernt, dass Erdbeereis und Spinat durchaus kombinierbar ist als Beilage zu Nudeln. ;D )

      - in irgendeinem WBO-Beitrag hatte ich mal ein von den Gartly gefördertes Projekt, bei dem es darum ging, Kinder/Jugendliche in die hohe Atmosphäre zu befördern, um sie dort zwischen den Sternen nach Weltenmüll suchen zu lassen. kA ob ich diese Idee weiter verwende.

      - Definitiv sind die Gartly aber diejenigen, die den ersten Voidraumhafen bauen... allerdings weiß ich nicht wann. Möglicherweise deutlich nach meiner momentanen Bastelgegenwart, da ich ja die Geschichte weitgehend gelöscht habe und wieder im ersten Jahrhundert anfange.^^

      - Die Gemle-Gartly bestehen schon zur Gründung von Issoy, und sie überleben den Zusammenbruch von Issoy relativ unbeschadet. (Verdächtig?^^)

      Hach, bei all diesen Verdächtigungen bin ich versucht, mir nen Charakter zu bauen und per Würfel die Welt zu erkunden... von Schwägum nach Chalan-Goy sinds ja auch nur ein paar Kilometer. ;D Aber das würde vermutlich in Absurditäten ausarten. :pfeif:

      ß ß ß ß ß

      Naja, ok. So weit mal. Ich hab keinen blassen Schimmer, ob ich an das Februarthema wirklich herankomme oder eher nur so drumherum kreisen werde.^^
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Ich hab beschlossen, dass ich mal, anstatt spezifisch über Geheimdienste, ganz allgemein über das Militär nachdenken werde. :)

      So ziemlich alle Fragen sind offen. Ich denke einfach schriftlich-laut nach. :weissnicht:

      - Ich weiß nicht, ob es eine etablierte Trennung zwischen Militär und Polizei gibt. Tendentiell haben beide das gleiche Ziel, nämlich die Bevölkerung zu schützen. Angriffskriege innerhalb Issoys sind mir ab dem Jahr 0 keine bekannt, es gibt wohl aber kleinere Kämpfe zwischen Agenten verschiedener Seiten, was sich weitgehend außerhalb der Zivilgesellschaften abspielt.

      Deshni und Te-Merlo (u.a.) haben außerdem noch mit Bürgerkriegen zu kämpfen, da es Monarchien mit relativ großen Klassenunterschieden ist.

      Ab dem 3.Jhdt n.I. vermute ich, dass sich eine Weltregierung herausgebildet hat, gegen die sich kaum noch jemand stellt.

      Äußere Bedrohungen

      Issoy ist ja nicht alleine, es gibt andere Welten, und daher müssen die Bewohner immer auf Angriffe von außen gefasst sein. Vermutlich gibt es das sogar relativ häufig, allerdings eher nur in den äußeren "Schutzgürteln", die aus Koloniewelten und Traumgebieten bestehen.

      Jede rote Zone Issoys ist eine potentielle Möglichkeit für Invasoren (sowohl Monster als auch menschliche Angreifer), daher muss es wohl überall dort stationierte Grenzposten geben. Magisch ist Issoy allerdings nahezu allen Angreifern klar überlegen, weswegen oft ein*e einzige*r Kampfmagier*in durchaus reicht, um eine kleine Invasion zurückzuschlagen. Zur Sicherheit sind natürlich aber immer mehrere im Einsatz.

      Zu Monstern ist auch zu sagen, dass die meist selbst für issoyanische Verhältnisse zu physikalisch unmöglich sind, und daher in den "normalen" bewohnten Gebieten eh nicht lebensfähig.

      - Um den Bogen zu Geheimdiensten zu schlagen: Es kann natürlich auch sein, dass Invasionen durch eingeschleuste Agenten vorbereitet werden... allerdings weiß ich nicht, wie die issoyanische Außenpolitik aussieht.

      Einwanderung

      An sich gibt es Einwanderung von komplett fremden Welten, allerdings bewegt sich das eher in einem Bereich von ein paar Dutzend Leuten pro Jahr, mit gelegentlichen "Spikes", wenn mal hundert Leute gemeinsam eintreffen. (Reisen zwischen den Welten sind nicht gerade ungefährlich und es ist unwahrscheinlich, dass jemand zufällig Issoy findet unter den abertausenden Welten des Multiversums.)

      Anders ist es natürlich mit bekannten, "erschlossenen" Welten des Multiversums. Kolonien, ehemalige Kolonien, und so weiter. Darüber weiß ich fürchterlich wenig. :-/ Intuitiv würde ich sagen, dass die große Mehrzahl dieser Welten so lebensfeindlich ist, dass es kaum möglich ist, dort dauerhaft zu wohnen. Somit gibt es dort auch keine Menschen, die nach Issoy einwandern würden - die Leute aus den Kolonien sind ohnehin schon issoyanische Weltbürger.

      - Spezies: Issoy ist an sich eine Menschenwelt. Allerdings ist die Definition von "Mensch" recht locker: Alles was humanoid aussieht, denkt, isst und lebt. Aus magietheoretischen Gründen hält sich die Bevölkerung, selbst die aus fremden Welten eingewanderte, ziemlich nah an das, was für Menschen auf der Erde auch charakteristisch ist. (Je menschenunähnlicher, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, im Multiversum gerade auf Issoy zu stoßen.)

      Die Ausnahme sind natürlich die zweite intelligente Spezies Issoys, die Sternenboten. Aber niemand weiß so recht, wo die herkommen, und ob es anderswo auch welche gibt. Sie leben in Issoy auch überwiegend am Rand der roten Zonen, oder auch in den roten Zonen selbst. (Im Gegensatz zu Menschen scheinen sie überhaupt keine Probleme zu haben, dort zu navigieren und am Paraboloid zu bleiben.)

      Falls es Einwanderung von Sternenboten aus anderen Welten gibt - würde das niemandem auffallen, da Menschen diese sowieso nicht auseinanderhalten können, und auch nicht statistisch erfassen können.

      - Menschen, die massiv aus der Norm fallen (z.B. Hörner am Kopf haben, drei Meter groß sind, ...) gibt es, sind aber so selten, dass jede einzelne Person normalerweise dann auch weltweit die einzige ist, die so aussieht. Aufgrund ihrer Devise der maximalen Diversität auf engstem Raum werden die meisten von ihnen von den Gemle-Gartly angeworben.

      Einwanderungsprüfungen

      Im ersten Jahrhundert gibt es wohl noch etwas strengere Regeln, wie mit Fremdweltlern umgegangen wird. Die meisten von ihnen bekommen eine Wohnung in Silraw zugeteilt, einer Stadt, die ganz generell die Funktion einer Schnittstelle nach außen übernimmt.
      Dort werden sie in die Gebräuche der Welt und in die Sprachen eingeführt - in späteren Jahrhunderten geht das extrem schnell, da ihnen einfach ein Sprachservitor in den Kopf gepappt wird (quasi eine automatische intelligente Übersetzungssoftware), im ersten Jahrhundert ist das ein längerer Prozess und mit etwas mehr Misstrauen verbunden. (Da der Gründerkrieg noch nicht so lange zurückliegt)

      Ich denke, die generelle Prüfung ist durchaus eine Aufgabe, die mit Geheimdiensten zu tun hat - neben der offiziellen Überprüfung durch die Behörden in Silraw werden Einwanderer wohl auch von Agenten der einzelnen issoyanischen Häuser überwacht. Es kann ja immer sein, dass sich in einer Gruppe harmloser Hassebauern ein gefährlicher Kampfmagier versteckt. ;)

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      Das Militär

      Im ersten Jahrhundert gibt es im Wesentlichen nur noch drei große politische Mächte: (Zentral-)Issoy, Königreich Deshni und Ordensreich Taslu. Diese arbeiten widerwillig zusammen, wenn es um äußere Bedrohungen geht, stehen sich aber misstrauisch gegenüber und sind durchaus auf einen Angriff der anderen beiden gefasst.

      Einige Gebiete sind neutral, und werden von den drei großen Mächten gemeinsam geschützt, sind aber unabhängig. (Das betrifft vor allem Te-Merlo, Vargussūlus und Nlak) Und noch ein paar kleinere Gebiete sind überhaupt Niemandsland, um die sich außer den lokalen Bewohnern niemand wirklich kümmert (z.B. Teile von Pauri, Inseln innerhalb von roten Zonen, "Kontinent Z", der überhaupt fast nur aus roten Zonen besteht)

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      Wie sieht Kampfmagie überhaupt aus?

      - Generelle Tendenz: Nahkampf > Fernkampf
      Gute Magier*innen können Projektile, Geschosse, Pfeile, usw. sehr effizient abwehren, wenn sie schnell genug sind, diese kommen zu sehen oder zu hören. Ab dem 2.Jhdt ist die Servitor-Technologie auch so weit, das automatisch zu machen, wodurch damit ausgestattete Soldat*innen gegen normale Fernkampfwaffen praktisch immun sind.

      Ein von einem feindlichen Magier direkt mit der Hand geführtes Messer jedoch ist auf magischem Weg kaum abzuwehren. Glaube ich... jedenfalls nicht mit Bewegungsmagie. Vermutlich hat Alchimie da mehr zu bieten.

      - Generelle Tendenz: Psychologischer Angriff > Physischer Angriff

      Ein scharfes Messer ist ja schön und gut, aber es bedarf immer auch einer fähigen Magier*in, die dafür sorgt, dass es auch ein scharfes Messer bleibt, und sich nicht in einem unaufmerksamen Moment in einen Plastikblumenstrauß verwandelt. ;D
      Alles, was also genutzt werden kann, die andere Seite abzulenken, ist ein großer Vorteil. Täuschung, Illusionen, Ablenkungen, "psychologische Kriegsführung", unangenehme Bilder, Geräusche, Gerüche, Störungen des Gleichgewichtssinns, verstörende persönliche Information, ...

      Ich denke, gerade hier wird auch klar, dass Geheimdienste im Grunde Teil dieser Militärs sein müssen.^^ Im richtigen Moment eine Illusion des verstorbenen Partners einer Soldatin heraufzubeschwören, ist effektiver als bloße Waffentechnik.

      Unterschiede zwischen den Fraktionen

      Okay, wenn ich ein Strategiespiel daraus machen würde (hab ich nicht vor, Issoy ist ja ne friedliche Welt ;) ), müssten die drei Seiten natürlich auch unterschiedliche typische Strategien haben. Tatsächlich fällt mir dazu was ein:

      Taslu setzt seit Jahrhunderten auf Kreaturenmagie. D.h. sie züchten Wesen, z.B. Riesenechsen, die möglichst immun gegen psychologische Tricks sind; die möglichst direkt von Magiern gesteuert werden können; die möglichst furchterregend und/oder ekelhaft aussehen.^^ Brechwürmer können eingesetzt werden, um durch tiefe Frequenzen Angstzuständen in Feinden hervorzurufen. Diverse Drogen verändern die Bewusstseinszustände der Soldat*innen und machen sie weniger anfällig für bestimmte vorhersehbare Beeinflussungen (aber anfälliger für andere). Bei Kämpfen um Wasser (das an sich als starkes Antimagikum wirkt) können sie auch Pseudotiere wie Maù Gaihrà einsetzen, "Rinnsalige" die auf Magie generell unvorhersehbar reagieren.

      Deshni hat vermutlich die Nase vorn bei telepathischer Kommunikation über weite Strecken, also eine bessere Koordination. Außerdem den vermutlich bestausgebauten Geheimdienst. Deshnianische Magier*innen sind vermutlich besser darin, meditative Zustände zu Verteidigungszwecken zu nutzen, also weniger anfällig für Schockmomente. Ansonsten hat Deshni wahrscheinlich das zahlenmäßig größte Militär.

      Issoy hat mehrere Schwerpunkte. Südissoy stellt mit den Hts (u.a.) wohl die besten Nahkämpfer. Die Varréz haben "Werwölfe" bzw. einige Expertise in Gestaltwandlerei. Die Tendenz geht in beiden Fällen dazu, sehr mächtige Einzelpersonen zu haben, anstatt ein großes Team. Die Wissenschaft und Allgemeine Magietheorie ist in Issoy etwas weiter als im Rest der Welt, d.h. Alchimie, Flaschenbau (d.h. Informatik), generell technische Hilfsmittel, Fahrzeuge/Schiffe, sowie auch mentale Technologie wie Servitore und Partikore.

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      Hm, jetzt wo ich darüber nachgedacht habe, finde ich es direkt schade, dass ich keine Kriege geplant habe. :diablo: Aber das kann ich mir dann ja für Post-Issoy aufheben, wenn es um die Kolonialisierung des bekannten Multiversums geht, oder so.^^

      Jedenfalls brauche ich jetzt nicht mehr darüber nachdenken, ob ich Geheimdienste überhaupt brauche. Wo sich gegenseitig belauernde Militärs sind, ist Spionage ja quasi essentiell.
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