[2018-03] An den Nordhängen des Regengebirges

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    • [2018-03] An den Nordhängen des Regengebirges

      Vor langer Zeit wagten sich die ersten Trch'zon aus den dichten Wäldern des Südens in die trockeneren Savannen-Regionen nördlich des Regengebirges. In vielen kleinen Armen fließt dort das Wasser an den Nordhängen der Berge hinnter und bahnt sich den Weg durch das hügelige Land darunter. Der wasserreichste Arm dreht noch eine weite Schleife Richtung Osten und führt dann nach Nordwesten durch die Wüste in RIchtung des fernen Ozeans. In einer etwas regenreicheren Epoche siedelten sich Trch'zon an den Ufern an und auch das umliegende Hügelland war bald recht bewohnt. Die Flussarme hatten zu dieser Zeit eine ganz besondere Eigenschaft: Eine einzigartige Symbiose aus mikrobiellem Leben sorgte dafür, dass in ganzen Abschnitten das Wasser nicht mehr als Flüssigkeit floss, sondern zu einem zähflüssigem Schlick wurde, dessen Konsistenz über einen breiten Bereich variierte. Da ja trotzdem große Mengen an Wasser durch die Hänge fließen musste, verbreiterte sich der Lauf sehr und die Täler wurden zu den charakteristischen Schlickfeldern. Die Trch'zon, die an diesen Feldern siedelten, etnwickelten eine ganz eigene Art des Schlickfeldbaus, mit dem sie die nährstoffreiche Nahrung aus den Feldern gewinnen konnten. Mit normalen Booten sind die Felder nicht befahrbar, doch die Trch'zon entwickelten mit der Zeit auch passende Fahrzeuge. Die auf den Höhenzügen lebenden Trch'zon blieben dagegen Nomaden und erbeuteten ihre Nahrung als Jäger und Sammler.

      Doch dann erlebte die Region eine niederschlagsärmere Zeit. Über mehrere Jahrzehnte regnete es deutlich weniger und das empfindliche System des Schlickfeldbaus konnte sich nicht mehr halten. Viele der Siedlungen wurden verlassen, lediglich in der östlichen Schleife des Flusses konnte der Feldbau in reduzierter Form noch weitergehen. Die meisten Trch'zon wanderten in feuchtere Regionen im Osten ab, wo sich in späterer Zeit eine neue Hochkultur bilden sollte. An den verbleidenden Rinnsalen der ehemals imposanten Schlickströme konnten nun die Nomandenstämme verweilen, die zwar kaum permanente Siedlungen dort bauten, das ausgetrocknete Material allerdings vor allem für Kunstzwecke verarbeiteten. Das Material war wegen seiner Empfindlchkeit nicht für Behausungen geeignet, sah aber richtig verarbeitet durchaus schön aus. Ein ehemals besonders breites Feld wurde als heilige Tempelanlage benutzt, wo Runen und kleine Figuren in einer labyrintharitgen Struktur einen mythologischen Weg symbolisieren. Wichtige Versammlungen mehrerer Gruppen wurden bald regelmäßig dort abgehalten.

      Wieder änderte sich das Klima. Die Niederschläge wurden wieder mehr und der Schlickfeldbau erlebte eine zweite Blütezeit. Diejenigen Trch'zon, die in der östlichsten Schleife des Flusses augeharrt hatten, breiteten sich weiter flussaufwärts aus und kamen irgendwann auch an das Götterlabyrinth. Die Hügelnomaden hatten es in der Zwischenzeit geschafft, den Hauptlauf des Flusses so umzuleiten, dass ihre heilige Stätte dadurch nicht zerstört werden konnte. Allerdings gab es natürlich Konflikte mit den neu ankommenden Siedlern, die schnell zahlenmäßig wieder in der Überzahl waren. Nach Jahrzehnten des auch bewaffneten Kampfs, in dem auch Teile des Götterlabyrinths zerstört wurden einigte man sich schließlich auf eine mit genauen Grenzziehungen versehene Karte, in denen Jagd- und Bebaungsgebiete genau festgelegt wurden. Das Götterlabyrinth liegt wie eine Insel umgeben von dicht besiedeltem Schlickfeldland und die Hügelnomaden haben stets freien Zutritt dorthin garantiert. Einige Wächter sorgen dafür, dass die Schlickbauern nichts von dort stehlen oder sich Land aneignen und obwohl immer noch tiefes gegenseitges Misstrauen herrscht, ist das Zusammenleben mittlerweile doch zumindest gewaltfrei geworden.

      So, das gefällt mir für den Anfang schon mal ganz gut :) Was habt ihr für Ideen dazu? Wie kann ich das Ganze mythologisch am Besten unterfüttern?
      Genrekonstruktivist, Weltformeltheoretiker und professioneller Es-sich-selbst-kompliziert-Macher

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    • Wie O'r'zoth, der Bote das Wort der Wächter zum ersten Mal vernahm


      Im Zeitalter der ersten Wanderungen begab es sich, dass ein junges Trch'zon namens O'r'zoth mit seinem Stamm eine harte Zeit erlebte. Wenig Wild zeigte sich in den Hügeln und das Wasser in den Bächen wurde weniger und weniger. In ihrer Not begab sich der Stamm sich in unbekannte Gefilde nach Osten, doch viele seiner Mitglieder starben. Or'zoth jedoch war stark im Körper wie im Geiste. Als der Stamm nur noch aus drei Trch'zon bestand, dem Alten Th'st'zt, einer werdenden Mutter O'orch'so und O'r'zoth, war die Not groß.


      Th'st'zt sagte: "Wir sollten hier bleiben und in Würde sterben."


      O'orch'so sagte: Wir sollten zurück gehen ins Land unserer Ahnen, der Osten hat uns kein Glück gebracht."


      Or'zoth schwieg. Doch in der Nacht sah es ein Licht an einem Baum, das flackerte. O'r'zoth trat näher heran und in der Form der Äste zeichnete sich die Gestalt des Wächters Or'Or, das die Zukunft sieht, ab. Ein Blitz zuckte über den Himmel und die Worte "Geh weiter!" waren auf dem Antlitz des Wächters einen kurzen Moment lang zu sehen. Als Or'zoth am Morgen erwachte, wollte es das Erlebnis seinen Begleitern mitteilen, doch beide waren verschwunden. "Was hast du getan!" rief Or'zoth hinunter zu Or'or, doch Or'zoth fand kein Zeichen des Wächters mehr. Um ihm zu trotzen, lief es vier Tage und vier Nächte nach Westen ohne anzuhalten. Als es sich endlich zum Ruhen niederlegen musste, tauchte wieder das Antlitz des Or'or auf und wieder las Or'zoth die Worte "Geh weiter!". Wieder trotze es ihm, doch weil es zu schwach zum Gehen war, blieb es fünf Tage und fünf Nächte an der selben Stelle und bereitete sich auf den Tod vor. Doch es fühlte sich mit jedem Tag stärker und begann zu überlegen, ob es den Worten von Or'or nicht Folge leisten sollte. Als es am Morgen wieder die Worte "Geh weiter!" in den Ästen des Baumes las, ging es widerwillig los. Als es nach sechs Tagen zu der Stelle kam, wo es seine Gefährten zum letzten Mal gesehen hatte fand es dort zwei Hügel, auf denen jeweils ein Stein lag, auf dem in der Stimme der Toten stand "Geh weiter!" Jetzt rannte Or'zoth schneller, es fühlte sich so stark wie noch nie. Nach sieben Tagen, an denen es weder aß nach trank, öffnete sich vor ihm ein Tal, auf dem sich ein buntes Feld außergewöhnlcher Schönheit ausbreitete. Links war ein Stein mit dem Wort "Danke!", rechts war ein Stein mit dem Wort "Bewache!". Und Or'zoth ging in die Mitte der Ebene, wo es durch ein Tor in das Tempelfeld eintrat. In dessen Mitte fand es nicht nur Or'or, sondern alle neun Oberen Wächter schräg zu dessen grüner Seite. Sie feierten und tanzten und heißen Or'zoth in ihrer Mitte willkommen.


      "Wir haben dich zu uns geholt, doch du musstest alleine kommen. Denn dir werden wir nun das Geheimnis der Zeit eröffnen. In den Linien dieses Tempels schließen sich alle Kreise, die nach nah und fern das Gefüge der Welt zusammenhalten. Wir Wächter nehmen hier die Nachrichten der Menschen auf, doch unsere Zeit ist bald vorbei. Du musst nun der Wächter werden und wir werden die nächste Stufe der Reise antreten. Bald werden andere kommen und deine Aufgabe ist es dafür zu sorgen, dass dies hier immer ein heiliger Ort bleibt."


      Und sie tranken zehn Kelche mit Tor'chor-Wasser. Am nächsten Morgen waren die neun Wächter verschwunden und hinunter in die nächste Welt aufgestiegen. Or'zoth blieb aber im Tempel und führte in den nächsten Jahren die Linien der Welte weiter zusammen und verwob es schöner, als es je zuvor gewesen war und machte es zum Labyrinth aller Götter. Elf Jahre nach seiner Ankunft kamen die anderen Stämme und Or'zoth lehrte ihnen alles, was die Wächter ihm beigebracht hatten. Und bis heute halten die neuen Wächter den Frieden und die Schönheit des Labyrinths.


      [Diese Sage kann gern im Rahmen der Sagen-Vergleichs-Aktion interpretiert werden]
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    • Also zuerst mal: Ich mag die dazugehörige Hintergrundgeschichte sehr, und finde das mit dem Schlckfeldbau richtig spannend. Wie funktioniert das eigentlich genau?

      Ansonsten:
      Eine Interpretation aus der Perspektive von Halkein Wolkhal, der sich Notizen macht, wie er die Geschichte adaptieren könnte:

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      Also was schon mal ganz nett auffällt: Or'zoth ist weder männlich noch weiblich; ich mag Kulturen, die es Leuten erlauben, das zu sein.
      Macht die Geschichte schon mal sympathisch.

      Insgesamt geht es um ein junges Trch'zon - finde eine sprechbare Variante von diesem Wort - das von Wächtern (so wie Ahnen?) ausgewählt wird, sich anfangs weigert, diesen zu gehorchen, dann aber doch deren Geboten folgt und dafür mit einer heiligen Pflicht belohnt wird.

      Insgesamt... wenn ich Wächter durch Ahnen ersetze, das ganze vage vorm Drakrika ansiedele und ein Drachen/Menschenbundpaar dann letzten Endes einen Schatz finden lasse und die Wache darüber übernehmen... ist die Geschichte eigentlich ziemlich gut erhalten geblieben.

      Oder- nein, die behalte ich so, wie sie ist: eine Geschichte aus einem fremden Land, zum Erklären von Wächtern die Parallele zu Ahnen ziehen, und... irgendwie zu versuchen herauszufinden, wieso Kontakt mit Menschen wichtig ist.

      Noch wichtiger: Finde heraus, was Trch'zon sind. Und wie das Wort ausgesprochen wird.
    • Crimson Square schrieb:

      Also zuerst mal: Ich mag die dazugehörige Hintergrundgeschichte sehr, und finde das mit dem Schlckfeldbau richtig spannend. Wie funktioniert das eigentlich genau?
      Das hoffe ich im restlichen Monat noch genauer herauszufinden. Sehr matschige Angelegenheit auf jeden Fall :lol:

      Ein Wächter des Götterlabyrinths anwortet Halkein:

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      Bei den Begriffen "männlich" und "weiblich" handelt es sich, wie mir zugetragen wurde, um Personenkategorien, die die Gesellschaft Individuen meist aufgrund ihrer Rolle bei der Fortpflanzung zuweist. Bei Trch'zon gibt es so etwas nicht, da alle in dieser Beziehung gleichberechtigt sind. Ich stelle mir ein Leben in solchen Kategorien äußerst kompliziert und einschränkend vor, aber da es sich selbst in vielen eurer Sprache so dramatisch niederschlägt, scheint es sehr tief in vielen Köpfen verwurzelt zu sein.

      Ich entschuldige mich auch für die Unannehmlichkeiten beim Aussprechen unserer Namen. Unsere Sprechwerkezuge unterscheiden sich doch sehr von Euren und die Transkription ist oft unzureichend. Eine brauchbare Speziesbeschreibung befindet sich beispielsweise hier (S.41).

      Die Wächter hier in der Sage sind nicht wirklich Ahnen, zumindest nicht körperlich. Sie könnten als geistige Vorfahren bezeichnet werden, nicht uns höherstehend, nur uns vorangehend. Wir brauchen ihre Erfahrung genau wie sie unseren Elan und unsere Nuegier brauchen. Und es wird die Zeit kommen, in der uns die nächste Wächtergeneration ablösen wird, die wiederum andere Tugenden einbringen wird. Ob das alles einmal zu einem großen Kreis wird oder nicht, darüber streiten sich die Wächter, aber meiner Anischt nach muss es so sein. Aber um dies klarzustellen: Bei den Schlickfeldbauern aus dem Nordosten handelt es sich ganz sicher nicht um unsere Nachfolger!
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    • Halkeins Antwort:

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      Glaub mir, ich verstehe Ihr Unverständnis, für Drachen macht das Konzept auch keinen Sinn; mein Geschwister Halnar hat es auch nie verstanden. Für (Teil-)Menschen ist es aber durchaus wichtig, und nicht wirklich nur eine Kategorie aufgrund ihrer Fortpflanzung - in Außenseitergesellschaften sind auch gesellschaftliche Erwartungen involviert, und insgesamt es ist mehr ein individuelles Gefühl von das bin ich, das weder männlich noch weiblich entsprechen, noch für Leute klar und komplett frei entschlüsselbar, noch fixiert und starr statt frei und wandelbar sein muss.
      So kann es, wie in meinem Fall, auch dazu kommen, dass Leuten aufgrund ihrer Fortpflanzungskategorie ein Geschlecht von außen zugeschrieben werden würde, dass nicht ihrem Gefühl ihrer selbst entspricht; sie sind dann das, wie sie sich fühlen, was auch von jeder vernünftigen Gesellschaft so anerkannt wird.
      Ich entschuldige für den kurzen Vortrag; ich bin gerade einmal wieder dabei, zu versuchen, Halnar klar zu machen, was "Geschlecht" überhaupt heißt.
      Insgesamt heißt diese Eigenschaft der Trch'zon für mich nur, dass diese Geschichte für Drachen leichter verständlich ist als viele andere.

      Aufgrund der Beschreibung, was der Begriff "Wächter" bedeutet, muss ich zugestehen, dass "Ahnen" in unserem Sinne eine extrem gute Übersetzung und Übertragung wäre - der Begriff konnotiert sowohl körperliche als auch geistige Vorfahren, vorangegangen und doch nicht höher; ich habe das dumpfe Gefühl, dass sie nicht komplett gleich sind - auch wegen dieser Geschichte - aber doch nah genug, um für eine Übertragung dienbar zu sein.

      Eine Frage noch: Wie genau sind Sie an mein persönliches Notizbuch gekommen?
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      Vielen Dank für die Erklärung mein liebes Halkein, verzeiht mir eventuelle Taktlosigkeiten und Ungenauigkeiten, sie rühren einzig aus Unwissenheit. Eure Art, die Dinge zu betrachten klingt um einiges angenehmer als das, was ich anderswo hörte, ich hoffe dass es sich so gut leben lässt. Ich frage mich, ob ich vergleichbare Personenkategorien auch auf meiner Welt kenne, könnte die Identifikation zu einem Volk oder einer Beruf und vielleicht eine solche sein? Aus dem tiefen Süden gibt es Legenden von einer Stadt,in der sich jedes junge Trch'zon in einem heiligen Ritus mit seiner Berufung vermählen muss.
      Was ich Notizbücher angeht, weiß ich nicht wovon Ihr sprecht, ich weiß beizeiten einfach Dinge.


      Nun ein Paar Worte zur Philosophie der Labyrinthwächter (Ich glaube, die Vorsilbe "Götter" von dem Labyrinth lass ich in Zukunft weg, sie passt nicht mehr wirklich zu den aktuellen Entwicklungen:

      Das Zentrum des Labyrinths ist aus ihrer SIcht der Ort, der das Universum zusammenhält, von dort geht alles aus, dort endet alles, es verändert sich stetig und ist im FLuss. Das sternförmige Ornament an diesem Ort wird nur als Symbol dieses Allerheiligsten empfunden, die wirklich wichtigen Verbindungen finden auf nichtmaterieller Ebene statt. Auch als in einem Krieg mit den Schlickfeldbauern einmal das Ornament zersört wurde, bleibt der Ort erhalten, die Störungen wirkten sich aber auf das ganze Universum aus, weil sie sich sowohl räumlich als auch emetional nahe am Zentrum befanden, und lösten in der Folge auch ein starkes Erdbeben und eine besonders starke Flut aus.
      Jedes Trch'zon, für das das Labyrinth ein heiliger Ort ist, wird immer wieder dort hin zurück kehren und nach Anweisungen der Wächter ellipsenförmige Bahnen durch das Labyrinth laufen, das den symbolischen Beginn des nächsten Lebensabschnitt darstellt. Alter wird nach der Anzahl solcher Durchläufe gemessen, Nichtgläubige sind also von ihrer Wertigkeit wie Neugeborene.Tiere wiederum könnnen durchaus ein spirituell hohes Alter erreichen. Es wird im Kollektiv darauf geachtet, dass jeder das richtige Alter angibt, hier eine falsche Angabe zu machen ist ein Verbrechen, das den Ausstoß aus allen Gemeinschaften nach sich zieht. Die Anzahl der Durchläufe beispielsweise in irgendeiner Form auf dem Körper zu markieren ist in ienigen Stämmen üblich, aber nicht verpflichtend Im innersten Teil des Labyrinth wandeln Nicht-Wächter nicht lange, wohl aber im umgebenden Vorbereich. Um alles im Fluss zu halten, werden symbolisch Gegenstände herum gereicht, Trinkgefäße oder Werkzeuge.
      Neue Wächter können zum Einen die direkten Nachkommen der Wächter werden, die es zu 95% auch tun, da die Wächter eine so hoch angesehene Gruppe sind. Wenn sie es aber aus irgendeinem Grund nicht wollen, müssen sie sich einer aufwendigen Zeremonie unterziehen, die ihr spirituelles Alter wieder auf ein Normalniveau bringen soll (enthält viel Rückwärtslaufen wahscheinlich ;) ), erst dann werden sie als Normalsterbliche in die Welt hinaus gelassen. Trch'zon aus den Stämmen wiederum, die Wächter werden wollen, müssen Glück haben: Nur an ganz bestimmten Tagen, die die Wächter aus verschiedenen Faktoren berechnen, werden neue angenommen und nur, wer an einem solchen Tag auftaucht, hat eine Chance. Das als Außenstehender vorherzusagen ist beinahe unmöglich, deshalb sollte man sich diesen Lebensplan nicht zu fest vornehmen. Insgesamt sind aber trotzdem vielleicht 20% aller Wächter auf diese Weise dort hin gekommen.

      Meta-Kommentar:
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      Die Weltsicht der Wächter, die ich hier gebastelt habe, ist natürlich auf der Zr'ton-Ebene, wie ich sie meistens bebastele eine Religion unter vielen und auch wie die meisten anderen "falsch", da meine gewöhnliche Betrachtungsebene sehr naturwissenschaftlich ist. Aber, es gibt auch eine Meta-Ebene, wo diese Relgion recht hat und die ist genau so eine Welt, die nicht mehr oder weniger richtig als das gewöhnliche Zr'ton ist. Und diese Ebene auszubasteln und mit Zr'ton verschwimmen zu lassen, ohne dass eine zu klare Hierarchie entsteht, ist, was mich momentan am meisten interessiert. Und ganz vielleicht stelle ich irgendwann noch eine weirde Meta-Verbindung zu Rhingon her, damit alles hübsch verknotet wird. :kopfkratz: :gaga: :fluecht:
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