[Zen Demon] Erkundung der Roten Welt

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      Gibt es einen Weg, Balcmauh den Zugang zu verhindern?
      - Nein
      Kann man ihm den Zugang zumindest erschweren?
      - Vielleicht
      Könnte luzides Träumen ein Weg sein?
      - Vielleicht
      Balcmauh nutzt Schwächen im seelischen Immunsystem, um einzudringen - gibt es eine Möglichkeit, dieses Immunsystem zu stärken?
      - Ja
      Vielleicht durch mentales Training und Meditation?
      - Nein
      Durch bestimmte Nahrungsmittel?
      - Vielleicht
      Quantenmagie?
      - Wahrscheinlich ja
      Könnte diese Form der Magie mit dem Avus der Roten Welt zusammenhängen?
      - Ja
      Lässt sich diese Energie vielleicht abzapfen und direkt verabreichen?
      - Ja
      Hängt diese Praxis mit einem Ritual zusammen?
      - Ja
      Ist dieses Ritual allgemein bekannt und Teil der normalen Sicherheitsvorkehrungen?
      - Weitgehend
      Gibt es Risiken bei der „Impfung“?
      - Nein
      Entstehen Nebenwirkungen?
      - Wahrscheinlich nicht
      Könnten die Impfungen mit den Esker-Mutationen zusammenhängen?
      - Wahrscheinlich ja
      Könnte es sein, dass die Impfungen die Esker-Mutationen hervorrufen?
      - Wahrscheinlich nicht
      Wird die Impfung intravenös durchgeführt?
      - Wahrscheinlich ja
      Ist eine andere Spezies am Impf-Ritual beteiligt?
      - Ja
      Handelt es sich um ein Insekt?
      - Ja

      Vuzle Dythaun - Auch bekannt als „Avus-Wespe“

      Die Avus-Wespe ist in den Gegenden um die Meridiane und um den Knotenpunkt des Avus der Roten Welt weit verbreitet. Sie ähnelt optisch sehr stark einer irdischen Libelle, misst eine Körperlänge von etwa 18-20 Zentimetern und ernährt sich ausschließlich vom fließenden Avus-Strom. Ihr transparentes Exoskelett offenbart die darunter liegenden, silbrig schimmernden Leitbahnen, die den Körper wie ein feines Netz durchziehen. Avus-Wespen sind frühzeitig von Menschen domestiziert und weiter gezüchtet worden, da ihr Gift als Impfstoff gegen mentale Angriffe durch Balcmauh oder anderen Viren eingesetzt wird. Die Impfung wird mit der Übersiedlung in die Rote Welt ritualisiert durchgeführt und im Verlauf alle acht bis 10 Jahre aufgefrischt. Da das Gift der Avus-Wespe die reine Substanz des Energiestroms beinhaltet, verbindet es den geimpften Organismus energetisch und auf Quantenebene mit Zen Demon, sodass eine Stabilisierung des seelischen Immunsystems erreicht wird. Diese Stabilisierung erschwert es Balcmauh, sich in einen geimpften Wirt einzunisten. Die Impfung birgt keinerlei Risiken, Nebenwirkungen sind unwahrscheinlich. Es wird vermutet, dass die Impfung und damit erfolgende „Synchronisation“ mit Zen Demon die Entstehung von Esker-Mutationen bewirken oder zumindest begünstigen könnte. Die Stärkung des seelischen Immunsystems wird außerdem mittels anderer Techniken erprobt, beispielsweise durch die Praxis des luziden Träumens. Auch einige Lebensmittel, die mit reiner Avus-Energie angereichert sind, könnten zu einem erhöhten Schutz beitragen und werden diesbezüglich weiter untersucht.
    • Es folgen die neusten Entdeckungen (die einigen WBO-Juroren und Lesern bereits bekannt sein dürften).


      Die Eismaare der Roten Welt
      Das nördliche Festland der Roten Welt ist weitgehend geprägt von vulkanischen Landschaften. Weitläufig bedeckt von schwarzem Lava- und Aschegestein und stellenweise eindrucksvoll durchbrochen von mehreren Eismaaren, stellt dieses Gebiet der Roten Welt eine besondere und schützenswerte Sehenswürdigkeit dar.

      Der Mondsee Vjsetr entspricht einem vulkanischen Eismaar mit beinahe kreisrunder Form. Ursprünglich ganz und gar kreisrund anmutend prangt gegenwärtig am nord-östlichen Saum Vjsetrs Istoth Dorna, eine Anomalie, die die Rote mit der irdischen Welt verbindet. Mandelförmig pulsierend unterbricht sie die kreisrunde Form des Maares und lässt dieses aus der Vogelperspektive einem silbrigen Halbmond ähneln. Vjsetr misst einen ungefähren Durchmesser von 280 Metern und ist damit das größte Eismaar der Roten Welt.

      Noch mehr Entdeckungen:

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      Kjasetr, das Tiefmeer. Schon aus der Ferne vernehmen wir ein unmissverständliches Rauschen, das sich nun vor unseren Augen in einen brodelnden Kessel inmitten einer ungleichmäßig geformten Caldera verwandelt. Langsam steigt heißes Gas an die Oberfläche der dunkel und zähflüssig anmutenden Flüssigkeit. Inmitten des von Eis bedeckten Vulkankraters erinnert uns Kjasetr an eine gluckernde Pechgrube - jederzeit imstande unberechenbare Mengen der teerartigen Flüssigkeit in die Atmosphäre zu schleudern.

      Thulabatr, die Wiege der Nuyn. Einen sehr flachen, vulkanischen Kegel ausfüllend, mutet Thulabatr eher an, wie ein flacher, weitläufiger See. Ruhig und transparent liegen die Wassermassen in einem rauen Bett aus Eis und schroffen Vulkangestein. Seltsames Moos und andere Kriechpflanzen, Flechten und Pilze bewuchern ausgewählte Nischen der Uferregion. Uns allen liefen Schauder über den Rücken, so als seien die Nuyn beständig anwesend - vielleicht beobachten ihre Blicke uns und jeden Schritt den wir tun.

      Njunetr, das Blutmeer. Die Witterung hat hier dazu beigetragen, dass Njunetr kleine Ausläufer bildet, die in flache Wasseransammlungen münden. Verschiedene Algensorten haben sich hier ausgebreitet und färben das gesamte Blutmeer tiefrot. Wie tiefe Kratzspuren auf dem Rücken einer mit Seepocken übersäten Panzerechse muten die feinen Rinnsale und ausladenden Wasserlachen an. In einigen dieser Ausläuferlachen entdecken wir außergewöhnliche molchartige Lurche, die aufgrund ihrer transparenten Körper kaum mit dem Auge auszumachen sind. Sie scheinen einer wechselwarmen Lebensform zu ähneln und verfärben sich bei Berührung tief schwarz. Wir bezeichnen sie im Eifer des Entdeckens daher als „Venta-Lotl“.

      Znirjr, den Drachen. Das womöglich kleinste, jemals gemessene Maar mag Znirjr sein, dessen Durchmesser eine durchschnittliche menschliche Körperlänge nicht überschreitet. Ähnlich einem zischenden Geysir, formt Znirjr eine tiefe Röhre, aus der beständig Dampf an die vereiste Oberfläche austritt. Seltsames Gestein und kristallisiertes Mineral entdecken wir am Rand des Maares - es weist keine bekannte Struktur auf oder ähnelt in irgendeiner anderen Art und Weise den uns bekannten irdischen Mineralien. Es erinnert uns eher an pflanzliches Material, das verhärtet und doch organisch anmutet. Mit einer Kanüle gelingt es uns, geleeartiges Material aus dem Inneren des kristallisierten Minerals zu entnehmen - höchst beeindruckt stellen wir fest, dass sich dieses Gelee an der Luft stark erhitzt und als Wärmequelle dient.

      Die Zwillingsmaare Nesqr und Novr, die Augen der Mutter. Wesentlich abweichend und ungewöhnlich im Vergleich zu den anderen Eismaaren, erstreckt sich die spröde und vulkanische Felslandschaft um die zwei Eisscheiben herum. Nesqr und Novr sind vollständig zugefroren, nicht aber umgeben von Eis - wie zwei weiße Augen auf dunklem Grund blicken sie in Richtung des endlosen und sternenlosen Alls der Roten Welt. Wir entscheiden, hier länger zu verweilen, um weitere Untersuchungen anzustellen. Es stellt sich heraus, dass beide Maare eine unterirdische Verbindung miteinander vorweisen, die in ein unterirdisch gelegenes Höhlensystem führt. Uns ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht klar, wie weitläufig sich das Höhlensystem in die Gesteinsschichten hinein erstreckt, wohl aber, dass es ein uns unvorstellbares Ausmaß besitzen muss - es ist so, als würden unsere Echos noch immer dort widerhallen und die eigentliche Tiefe dieses unterirdischen Hohlraums offenbaren.

      Vjsetr, der Mondsee. Besonders beeindruckend empfinden wir die beinahe perfekte kreisrunde Form des Mondsees. Auch Vjsetr ist vollständig zugefroren und liegt hell und schimmernd in einem schwarz-grauen Bett aus abgekühlten Lavamassen. Wir registrieren hier völlige Windstille und ein leises Summen, dessen Herkunft wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausfindig machen können. Mit einem Durchmesser von ungefähr 280 Metern können wir Vjsetr als größtes Maar identifizieren. Am nord-östlichen Ufersaum entdecken wir etwas Ungewöhnliches - pulsierend und wabernd liegt dort etwas, das wir nicht richtig beschreiben können. Zuverlässig melden unsere Detektoren das Vorhandensein einer ungewöhnlich großen Anomalie, die die Ausmaße der künstlich erzeugten Einstein-Rosenbrücke im Verwaltungszentrum weit übersteigt. Wir können uns nicht erklären, aus welchen Gründen diese, neuartige Anomalie entstanden ist. Mit bloßen Augen beobachten wir mehrere Dydx-Schwärme, die den flimmernden Hohlraum zwischen Uferwand und Eismasse emsig ausloten. Wir vermuten, dass die Anomalie durch eine Instabilität des Programms Zen Demon ausgelöst wird, können dies aber nicht eindeutig bestätigen. Mehrere unserer Messgeräte versagen im Umkreis der Anomalie und sind daher für uns unbrauchbar. Es ist nicht ersichtlich, wohin die Anomalie führt, welche Punkte sie miteinander verbindet und weshalb. Wir sind kurz davor unseren Verstand zu verlieren, als plötzlich eine holographische Version unserer Expeditionsmitglieder im Greisenalter der Anomalie entspringt um daraufhin wieder zu verblassen. Wir können nicht ahnen, welche Konsequenzen das Auftreten der Anomalie für die Zuflucht der Menschen bedeutet - nicht ansatzweise ahnen wir, wozu das Programm Zen Demon noch fähig ist und beginnen mit der Erforschung der Anomalie noch am nächsten Tag.


      Anomalien in Form von gewucherten Einstein-Rosenbrücken sind eine Folge der Synchronisation der Roten Welt mit dem Raumzeit-Kontinuum der Erde. „Balcmauh“, auch bekannt als „Traumfresser“ wandelt durch die Träume intelligenter Individuen um sich an deren Energie zu laben. Dadurch ist er im Besitz der Fähigkeit, von Körper zu Körper zu wandern und sich ungehindert auszubreiten - ist die Energie seines Wirts vollständig resorbiert, so stirbt dieser und Balcmauh ergreift Besitz von einem neuen Wirt. Der Traumfresser stammt womöglich aus einer nicht-stofflichen Hinterkammer Zen Demons. Durch die Träume seiner Wirte bewegt er sich durch die nicht-manifesten Abbilder der Erde, um geeignete Synchronisationspunkte ausfindig zu machen. Durch diese schlüpft er unbemerkt hindurch und erzeugt Einstein-Rosenbrücken, die einen Verbindungspunkt in der Roten Welt erzeugen. Sein Ziel ist es, eine vollständige Synchronisation der Roten Welt mit der Erde zu erzeugen, sodass die Rote Welt sich im Raum-Zeit-Kontinuum der Erde manifestieren kann. Problematisch ist, dass der Prozess zeitlich nicht kontrolliert werden kann und die Synchronisation somit zu einer Gefahr für die menschliche Zivilisation werden kann. Sollte die Synchronisation zu früh erfolgen, könnte das auch einen Zusammenbruch des Programms Zen Demon bedeuten. Dass Balcmauh ausgerechnet einen menschlichen Wirt benötigt, um beide Welten zu synchronisieren, ist ein Problem, das bei der Programmierung von Zen Demon nicht beabsichtigt wurde.

      Nuyn sind nachtmahrartige Geschöpfe, die in einigen Erzählungen vorkommen, die sich um die Entstehung der Roten Welt ranken und oft als Kinderschreck und Horrorfiguren gelten.



      Übrigens:

      Das Orakel ist hungrig.
      Füttert es doch mit ein paar Fragen.
      Dateien
    • Aus dieser Welt fließt immer so eine tolle Stimmung...

      - die Namen teilweise ... hast du in letzter Zeit mal mit nordischer Mythologie zu tun gehabt?

      Das Orakel ist hungrig... hmm. Bei der Welt fällt es mir schwer, Fragen zu finden.

      Gibt es denn Orte, die Gemütlichkeit ausstrahlen?^^
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Um ehrlich zu sein sind die Namen intuitiv entstanden. Als ich dann anfing Danheim und Co. zu hören fiel mir die Ähnlichkeit der Wörter auf. ;D

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      Gibt es auf Zen Demon Orte die Gemütlichkeit ausstrahlen? - Wahrscheinlich
      Sind diese Orte natürlich? - Nein
      Sind diese Orte von Menschen angelegt? - Nein
      Sind diese Orte durch eine andere Spezies entstanden? - Vielleicht
      Befinden sich diese Orte in einer anderen Sphäre? - Unwahrscheinlich
      Sind diese Orte Ruinen einer untergegangenen Spezies? - Unwahrscheinlich
      Sind diese Orte halluziniert? - Vielleicht
      Entspringen diese Orte einem Projektionsphänomen? - Vielleicht
      Eine Art Fata Morgana? - Wahrscheinlich
      Sind diese Orte, an denen das Phänomen auftritt immer dieselben? - Unwahrscheinlich
      Handelt es sich um Anomalien? - Unwahrscheinlich
      Handelt es sich um Schwärme? - Nein
      Hängt das Phänomen mit dem „Saum“ zusammen? - Unwahrscheinlich
      Entspringt die Fata Morgana einem Traum? - Vielleicht
      Entspringt die Fata Morgana einem höheren Bewusstsein? - Vielleicht
      Handelt es sich um eine chemische Reaktion? - Vielleicht
      Hängt die Fata Morgana mit den Pollen einer Pflanze zusammen? - Vielleicht
      Ist das Phänomen unerforscht? - Nein
      Hängt das Phänomen mit dem Avus zusammen? - Wahrscheinlich
      Sind die Ley-Meridiane dafür verantwortlich? - Vielleicht
      Eine Kombination aus Pollen, Avus und Meridianenergie? - Unwahrscheinlich
      Handelt es sich vielleicht um einen elektrisierenden Pollenwind? - Ja


      Umbee - Pollenflug des Glühkelchs

      Zen Demons raue Landschaft und Umgebung verwandelt sich alljährlich in ein farbenfrohes Meer aus Lichtspielen und irisierenden Auroren, wenn die Pollen der Umbee-Pflanze vom Wind weit über die Ebenen und Flächen getragen werden. Die Umbee-Pflanze wird auch „Glühkelch“ genannt, da sie in direkter Verbindung zu den Energien der Meridiane steht, von denen sie sich speist und aufgrund dessen große, lumineszierende Blüten ausprägt. Die Energie konzentriert sich charakteristischerweise in diesen gläsernen, kelchartigen Blüten der Pflanze, in welchen auch der Pollen heranreift. Trennt sich der Pollen von der Pflanze, enthält er noch etwa zwei Drittel der zuvor aufgenommenen Avus-Energie. Die winzig kleinen Pollenpartikel, die dann durch die Lüfte getragen werden, irisieren aufgrund ihres Energiegehalts und verursachen das warme und äußerst ästhetisch anzusehende „Glühen“ und „Glimmen“ ganzer Atmosphärenbereiche Zen Demons.
    • Ich versuch neue Fragen zu finden. Hoffentlich machen die auch irgendwie Sinn, ich hab leider nicht die Welt als Ganzes im Kopf. :-[

      Wer benennt Sachen?
      Was haben Menschen so bisher auf Zen Demon hinterlassen, was verändert?
      Wie sehen die Forschungsstationen innen aus, wie sind sie eingerichtet?
      Gab es Konflikte bei den Expeditionen, und um was? Gibt es Leute, die sich Machtpositionen errungen haben, und haben sie damit Schaden angerichtet?
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)