Siebenunddreißigstes Speedbasteln am 10. April 2018: Pilgerreisen

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    Vom 22.-25.11. findet das Weltenbastler-Wintertreffen in Arnolds Ferienhof in Oberlauringen (Landkreis Schweinfurt) statt. Zur verbindlichen Anmeldung geht es hier lang.

    Neulinge sind wie immer höchst erwünscht und wir freuen uns euch kennenzulernen!

    • @Teja: Überlaufen wie am Grand Canyon ... ja. Selber dachte ich direkt an Mekka.

      @Nharun: Die sind noch überraschend religiös. Die Bevölkerungszahl ist schneller gestiegen, als die Religiosität abgenommen hat, daher haben sie mehr ernstgemeinten Andrang von Novizen. Trotzdem sind sie für die Pilger natürlich auch touristisch hergerichtet und Übernachtungen kosten saftig.

      @Lizhard: Ja, die sind durchaus vergleichbar. Diese Religion basiert in gewisser Weise sogar auf dem Christentum, bzw. spezifisch sogar auf dem europäischen Klosterleben im Hochmittelalter (zu der Zeit wurden die Leute auf den neuen Planeten entführt, auch Ordensleute).

      @Eld: Danke sehr.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Eld schrieb:

      @Ela: Entwickelt sich in dem Dorf denn auch eine Buchindustrie?
      Wenn wir den Begriff Industrie genau nehmen: Nein. In der Tat werden dort aber Bücher und Texte abgeschrieben und verkauft/verschickt. Einige Gelehrte haben hierfür extra Assistenten nach Ellerbühl geschickt, die ihnen Abschriften zukommen lassen, da die Bestände die Bibliothek nicht verlassen dürfen.


      ~ Der Ort für jene, denen unsere Welt nicht genügt ~
    • Uuund nachgereicht!

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      Alle verwendeten Namen sind lediglich Pseudonyme und Platzhalter. Die tatsächlichen Namen der Personen und Orte wurden noch nicht gebastelt. Sie werden eventuell nachträglich eingefügt.


      Der Pilger


      Das Exil. Ein Ort des Fremden, ein Ort, wo man nicht hingehört. Ein jeder hat so einen Ort. Selbst ich. Ich, der einst über ein Großes Reich herrschte. Ich, ein König von Gnaden. Anerkannt vom eigenen Bruder. Vertrieben, vom anderen. Zurückgekehrt, wieder auf dem Thron, nur, um den nächsten Usurpator zu empfangen. Dieser kam mit der Klinge, wir waren unvorbereitet.


      Das ist meine Geschichte, wie ich ins Exil ging. Doch ist es ein Exil, wenn es doch mehr Heimat ist, als Fremde? Ich sehe es nicht als Strafe, denn wieso auch? Ich habe nichts verbrochen, im Gegenteil, der Usurpator tat dies. Ich begann nun eine Reise, mit allem Hab und Gut, das geblieben ist, Familie und Dienerschaft, welche loyal geblieben ward.


      Eine Reise an einen Ort, unbekannt dem Usurpator. Ein Ort der Ruhe, der Gelassenheit, der Stille. Ein Ort, der seine eigene Wärme bietet, eine Wärme, nicht physisch ertastbar. Ein Ort, wo wir uns sammeln können, wo wir uns Vorbereiten auf unsere Rückkehr. Kein Exil, sondern ein Ort der Vorbereitung. Ein Heiliger Ort.


      Viele Jahre war er bewahrt worden, von Nyl, dem Wächter des Nordens. Er achtet ihn wie seine Region. Würde er diese verlieren, der Heilige Ort bliebe dennoch sicher. So weit im Norden ward er. Wir wandern hin. Nicht jeden Tag, nicht jedes Jahr, auch nicht jeden Monat. Nein, einmal, denn dies ist die Ausnahme. Und ich gehe nicht allein. Viele wandern, viele, welche auf meiner Seite sind.


      Eines Tages werden wir zurückkehren, und Yyz befreien. Doch wir müssen uns neu ausrichten. Unsere Gnade erneuern. Unsere Dynastie mag zu Ende sein, wie traurig das nur ist. Doch wenn wir wiederkehren, werden wir eine Neue Dynastie gründen, aus der Asche der Alten. Wir werden wieder kehren, unter der Gnade des Einen, und Yyz wird zu neuem Glanz erstrahlen!


      (Meldwin I., der letzte König der Ersten Dynastie von Yyz)
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      Fleischrechte für Fisch!
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    • So, hat etwas gedauert, aber dafür ist der Lobsbeeren-Kompott richtig gut durchgezogen und so schmeckt er am besten. Also, ...

      @Elatan : Allein durch die Namen schaffst du in der Geschichte Atmosphäre und weckst Erwartungen. Zudem ist es dadurch sehr schön zu lesen und gab mir dabei ein Gefühl von Gelassenheit. Mir fällt die Festlegung von Namen immer schwer, weshalb es gleich doppelt beeindruckt. Die Überschrift verrät natürlich schon die Richtung und ich bin froh, mit meinem Beitrag nicht in diese gegangen zu sein. Wer schon zu einer entfernten Bibliothek gereist ist, um einen Bestand zu einem Spezialthema zu nutzen oder gar nur ein Buch einzusehen, der kann es deinen Wissenschaftlern ein wenig nachfühlen, wie es ist, zu so einer großen Bibliothek zu pilgern. Forschende Wissenschaftler und Kopisten gibt es also, werden dort auch ganze Institute angesiedelt, ist eine Universität angeschlossen? (In welcher Form auch immer, die Bibliothek von Alexandria gehörte ja zu einem Museion, also einem Tempel und dennoch wurde geforscht und ausgebildet.)

      @Eld : Das "wenn überhaupt" zu Anfang lässt mich gleich fragen, wie häufig die Pilgerreisen bei den anderen Religionen sind. Wie hoch ist denn der Anteil der Secarier, die im Laufe ihres Lebens pilgern, wenn die Pilger bestimmt werden? Und wieviel pilgern gleichzeitig? Das Reisen in die Fremde erinnert an die irischen Mönche des Frühmittelalters, auch wenn die Motivation eine andere zu sein scheint. Die Problematik der Versorgung erinnert ein wenig an die Forderungen des Paulus an die frühen Missionare. Interessanterweise kommt er darüber auch zu den Forderungen nicht zu lang zu verweilen. Ein interessantes Konzept, dass einen schon in Versuchung bringt, es zu kopieren.

      @Teja : Das ist wahrlich ein besonderer Pilgerort. Nur verrate uns doch auch, ob es dort tatsächlich besondere Erkenntnis gibt. Das mit der höllenmäßigen Anrüchigkeit ist natürlich besonders interessant. Da Technik, Wissen und Glaube hier zusammentreffen, ist die Frage, ob auch Atheisten das Herz des Universums sehen wollen. Und es ist schon eher eine Queste als eine Pilgerreise, aber so war es ja auch noch vor wenigen Jahrhunderten, wenn jemand nach Jerusalem pilgerte. Und während du uns immer näher an das Herz des Ganzen führst, baust sehr gut Spannung auf und schürst die Neugier.

      @Veria : 79 Wegeklöster! Das ist mal eine Pilgerinfrastruktur! Wenn du über Religion schreibst, zumindest beim Speedbasteln, ist es eine Mischung von Religionstext und Religionstext, was du auch mit der Sprache deutlich machst. Das ließt sich immer sehr interessant. Irgendwie gerate ich da jedesmal in Versuchung, eine Erwiderung zu schreiben. Auch mich würde die Kommerzialisierung von Pilgerfahrt und Klöstern interessieren. Wie sehr ist da Event und religiöse Erbauung im Widerspruch? Und wo du von Mekka schreibst, ist es von der Größenordnung wie die Hadsch vorzustellen, oder noch größer?

      @Nharun : Diesmal ist die Information schön in einen Dialog gepackt, der die Motivation erst spät andeutet und einfach herrlich geschrieben ist. Werden wir erfahren, was der Frager entdecken wird? Ich musste auch sehr lachen. Und MI! Da ist das Risiko direkter und offensichtlicher als bei unseren Spionage-Haushaltsgeräten. Ein wenig mehr historische Einzelheiten würden mich schon interessieren, ich will aber nicht bei jedem Pilgerort nachfragen. Wie ist denn der Zeitverlauf von den ersten Menschen zum Frager? Und wieviel Wahrheit schreibt Herechas Nikides? Oder ist er nur der Erich von Däniken deiner Welt? Ich hoffe, dazu wird mehr zu lesen sein. (Oder ist es vielleicht schon, es wird bei mir noch dauern, bis ich mir Einzelheiten zu euren Welten gemerkt habe.)

      @Lizhard : Das sind ja mal große Transporter. Eine schöne Bauarbeit und ein nützlicher Tunnel. Wenn er so eng und dunkel ist, wie klappt dann die Belüftung? Worin bestand denn der Sieg jenes Gottes? Die Betrachtung des Austausches von Ideen und Idealen als Handel ist natürlich immer interessant. Worin bestand denn die Gegenleistung der Ghuramiten bei dieser Analogie? Durch die kurze Erklärung zu Beginn bleiben die folgenden Ausführungen verständlich. Für die kurze Bastelzeit ist das schon ein sehr dichter Text. Ich habe festgestellt, dass die Inspirationen beim Speedbasteln schneller kommen, wenn man ein paar Mal teilnimmt. Sehr hilfreich ist es, dass Stichwort 'um die Ecke' zu betrachten.

      @Chrontheon : Wie Nharun schon sagte, sehr schön geschrieben und in einer ganz eigenen Stimmung eines Neubeginns nach dem Misserfolg. Man möchte mehr über den Ort im Norden wissen und der Grund, der ihn gleichzeitig zum Exil und Ort der Erneuerung macht. Eine Pilgerreise eigener Art zu einem Ort, der aber im Dunkeln bleibt. Dazu ist es eine schöne Variante von einem Umsturz zu berichten. Ich hoffe, es ist irgendwann oder irgendwo noch von den Hintergründen zu lesen. Irgendwie habe ich das Gefühl, nicht alles erfasst zu haben, was ob meiner Kreislaufprobleme auch nicht verwunderlich wäre. Und so einen Platzhalter-Hinweis sollte ich mir auch zulegen.

      Acht Bastler waren wir diesmal. Da kommen die Erklärungen zu meinem Beitrag in einem weiteren Post.
    • Ich hoffe, die ganzen Fehler stören nicht zu sehr. Etwas geht mir ja immer durch die Lappen, aber diesmal ist es eine ganze Menge. Wenn ich mich wieder konzentrieren kann, werde ich es nochmal korrigieren.

      @Elatan : Ja, der Falke ist eine Hommage an Einfach göttlich / Small Gods von Terry Pratchett. Für die, die es nicht kennen: Der Gott Ohm hat keine wahren Gläubigen mehr, weshalb er in der Gestalt einer Schildkröte ausharren muss. Eines seiner Probleme sind Adler, die den Trick kennen, wie sie an Schildkrötenfleisch kommen. Der Gedanke war statt Wanderfalken einen Pilgerfalken zu entwerfen, der natürlich nicht nur Wandern sollte. Und was macht ein Greifvogel bei einem Tempel? Da kam mir Terry Pratchett in den Sinn. Ganz ist es das noch nicht. Denn ich hatte an dem Tag hinter dem Haus einige Elstern gesehen, und mich gefragt, ob es auch Vögel gibt, die etwas bringen statt zu stehlen. Aber das passte eben nicht so ganz zum Thema. Und da Pilgern mit Wandern verbunden ist, saß ich in der Falle und hatte eine Idee.

      @Veria : Und die Elstern waren es auch noch nicht ganz. Ganz zu Anfang hatte ich geprüft, was sonst noch in "Pilgerreisen" verborgen ist, befürchtete aber, dass das zu offensichtlich ist. Zudem wäre es auf eine wichtige Festlegung für die Wirtschaft meiner Zwerge hinausgelaufen, die ich nicht beim Speedbasteln treffen wollte. Aber aus welchem Material sind die Schildkröten-Devotionalien? Ja, da blieb kein Wahlmöglichkeit. Und wo ich dabei war, musste eine übertragene Bedeutung her.

      @Teja : Fressfeinde gehören eben zu einer realistischen Natur. Es kann gut sein, dass die Schildkröten intelligenten Salat oder kluges Gras fressen. Ich wehre mich noch, aber die Mitleidsbekundungen zeigen mir, dass die putzigen Tierchen anscheinend zu viele Identifikationsmöglichkeiten bieten. Gibt es schon Vampirschildkröten, die Feldhamster aussaugen? ;) Da es eine Verbindung zu realen Pilgerreisen geben sollte, lag die Nachahmung einfach nahe.

      @Nahrun : Und Verbindungen sind in der Tat auch das Thema. Wie oben geschildert kam ich beim Basteln vom Hölzchen aufs Stöckchen. Und das ging weiter. Ich habe da noch mehrere Ideen, die vielleicht an die Geschichte angehängt werden, wenn ich sie in meine Weltdarstellung einbaue. Da konnte ich mich nicht wehren. Ich musste mich sogar zurückhalten und schlussendlich war es der Grund, warum ich den Zeitpunkt etwas verpasste. Ich überlegte, ob ich den wahren Grund, warum die Zwerge die Eisenschildkröten kaufen, zumindest andeuten sollte. Gut, dass ich es nicht tat. Denn der Grund hat sich schon wieder geändert. Mal sehen, was es schließlich sein wird. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass die Erklärung mit dem stabilen Gehäuse zumindest halb richtig ist, die Figuren wohl als glückbringend gesehen werden. Aber eher so wie Hufeisen: Sie haben noch einen anderen Nutzen, der den Hauptgrund für ihre Nutzung ist, wobei ich nur noch zwischen verschiedenen Möglichkeiten schwanke.

      @Lizhard : Zu den armen Schildkröten habe ich ja schon geschrieben. Ich hatte schon Angst, dass ich die ganzen Eingebungen nicht plausibel unter einen Hut bekommen habe. Sonst habe ich ein oder zwei Ideen und der Rest ist Ausarbeitung. Diesmal wurde ich geradezu mit Ideen überflutet, nachdem die Vogelwelt erst einmal feststand.

      @Eld : Wie schon gesagt, war das mit den Assoziationen diesmal so wie mit einer Kugel im Flipper, die erst einmal Punkte sammeln geht. Da musste ich nur auswählen und plausibel verbinden.

      Alles in Allem war das Speedbasteln diesmal seltsam für mich. Bei langsamerem Tempo wären so zahlreiche Ideen höchst willkommen und garantierten einen durchbastelten Nachmittag oder Abend. Aber hier musste ich stoppen, auswählen und schnell Erklärungen finden. Und danach konnte ich nicht weiterschreiben. Eigentlich ärgerlich, denn soviel Kreativität passiert einem ja selten. Sonst ist da eine Idee, um die herum ich einen Text aufbaue, mühsam erarbeite oder, seltener, einfach schreibe. Oder ich kann auf Ideen zurückgreifen, die mich schon länger umtreiben. Nicht das ich große Probleme hätte, inspiriert zu werden. Irgendwie fehlt das Gefühl, 'wirklich' etwas getan zu haben.
    • Riothamus schrieb:

      Diesmal ist die Information schön in einen Dialog gepackt, der die Motivation erst spät andeutet und einfach herrlich geschrieben ist. Werden wir erfahren, was der Frager entdecken wird? Ich musste auch sehr lachen. Und MI! Da ist das Risiko direkter und offensichtlicher als bei unseren Spionage-Haushaltsgeräten. Ein wenig mehr historische Einzelheiten würden mich schon interessieren, ich will aber nicht bei jedem Pilgerort nachfragen. Wie ist denn der Zeitverlauf von den ersten Menschen zum Frager? Und wieviel Wahrheit schreibt Herechas Nikides? Oder ist er nur der Erich von Däniken deiner Welt? Ich hoffe, dazu wird mehr zu lesen sein. (Oder ist es vielleicht schon, es wird bei mir noch dauern, bis ich mir Einzelheiten zu euren Welten gemerkt habe.)
      Hmm dieses Lobsbeerenkompott schmeckt sehr gut :)
      Herechas Nekides IST der Erich von Däniken meiner Welt (des Jahres 1979 Nach), nur dass seine von "ernsthaften" Wissenschaftlern und breiten Teilen der Öffentlichkeit als absurd zurück gewiesenen Theorien größtenteils korrekt sind. Nicht im Detail, aber in den Grundzügen. Und es wird wohl auch zum Großteil an Verschwörung auf Regierungsebene liegen, dass diese "Ursprung im All"-Theorie so wenig ernst genommen wird. Fakt ist bis etwa 6000 Vor (also gut 8000 Jahre vor dem Dialog) waren die torajanischen Hominiden entwicklungsmäßig irgendwo zwischen Homo Erectus und Neanderthaler, wobei näher an ersterem als an letzterem. Dann plötzlich gibt es städtische Siedlungen, fortschrittliche Metallwerkzeuge ... Strom und einiges an SciFi-Kram, was die kommenden Jahrtausende teils weniger, teil mehr "überlebt" hat. Dieser auffällige "Bruch" wird offiziell heruntergespielt und auf die fragwürdige Überlieferungssituation geschoben. Was war da los? Die Erdlinge kamen! Da kamen aus dem All plötzlich Forscher und Kolonisten, die den "neuen" Planeten für sich beanspruchten. Die "ersten Menschen" kamen von der Erde, und sie hatten einen Sandkasten gefunden, um Gott spielen zu können und schufen aus dem primitiven "Homo Torajanensis" mittels Genmanipulation etwas, was ihrem Bilde entsprach. Aber irgendwas ging schief, denn die Wissenschaftler können nachweisen das gut 100 Jahre nach dem Auftauchen der Ersten Menschen die Altvorderen mit ihren Dämonen ins Spiel kommen - ob sie vorher schon da waren und sich nur nicht belegen lassen oder ob die ersten Menschen sie aus ihrer Heimat mitgebracht haben, wäre wohl ein Streitthema der Wissenschaft, würde es einen öffentlichen Diskurs dazu geben.
      Zu diesem Thema schreibe ich auch an einem kleinen Artikel für meine Website, aber der befindet sich noch in der Überarbeitungsphase.


      ~ Der Ort für jene, denen unsere Welt nicht genügt ~
    • Durch das Tages-Bastelthema im Chat -Erntefest- habe ich eben noch ein kleines Extrem-Speedbasteln ganz für mich allein durchgeführt. Dabei hat sich nachfolgend Berichtetes herausgestellt:

      Es gibt tatsächlich intelligenten Salat, intelligent für Salat zumindest. Kontakte mit anderen intelligenten Wesen gab es nicht, aber Wissenschaftler sind seiner Intelligenz auf die Spur gekommen, als sie zufällig feststellten, dass sie die richtige Zahl an Blättern am Rand einkringeln können.

      Dieser Salat ist erntefest. Diese Erntefestigkeit entwickelte sich wegen seines Wohlgeschmacks für Schildkröten. Geerntete Blätter verwelken in wenigen Sekunden, Stil und Wurzeln sind mit Steinen sowie angereicherten Metallen und Mineralien verstärkt.

      Daraufhin entwickelten einige Schildkröten Vampirzähne, mit dem sie den Saft des Salats aussaugen. Dabei bleiben zur passenden Jahreszeit auch Samen an ihnen haften, so dass sich der Salat dadurch besser verbreiten kann. Die Intelligenz äußert sich darin, dass der Salat versucht durch unterschiedliche Zusammensetzung des Saftes die Vampirschildkröten zu dressieren. Davon hat allerdings inworld sonst niemand Kenntnis. Weitere Äußerungen der Intelligenz mögen noch hinzukommen.

      Noch nicht entdeckt ist, dass man mit intelligentem Salat Salatfelder vor Schildkröten und begrenzt vor Schnecken schützen kann. (Jedenfalls habe ich noch nicht entdeckt, dass es entdeckt ist.)

      Bei dem Magieunfall (ISSO-Speedbastel-Magie der 10. Stufe) wurde eine Kleintiergehirnstruktur mit einem Salat verbunden, so dass es sich sozusagen um eine natürliche Hybride handelt. Heute sind die Gehirne in den Strunk integriert. Als negative Auswirkung dieser magischen Entwicklung versuchen manche Salat in Panik davonzulaufen. Je nach Festigkeit des Bodens gelingt es ihnen manchmal sich selbst zu entwurzeln.

      Allein durch die Augenscheinnahme der Vampirschildkröten entstand die fehlgehende Theorie, dass die Schildkröten Hamster aussaugen.

      Ich finde, das gehört als Ergänzung so sehr zu meinem Speedbastelbeitrag, dass ich es noch posten sollte.