Staatsformkonfusion!?

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    • Staatsformkonfusion!?

      Momentan bin ich dabei, das Ghzgt. Laerthringen fertig zu basteln. Allerdings ergaben sich da einige Probleme. Ich probiere es mal in Stichwörtern:

      Die Gliederung ist im Grunde föderal(?), es gibt also mehrere souveräne Staaten innerhalb des Bundes. Ihre jeweiligen Herrscher können darüber frei verfügen. Hinzu kommt ein Stadtstaat, der vom Oberhaupt des Bundes kontrolliert wird. (//edit: Hierbei sei gesagt, die Gliedstaaten selbst sind monarchisch organisiert)

      Regelmäßig nominieren die Staatsoberhäupter mehrere Anwärter für den Platz des Oberhauptes des Großherzogtumes. Diese werden von Religion und den anderen Oberhäuptern abgesegnet.
      Es findet eine unregelmäßig bestimmte, aber wiederkehrende Wahl statt, bei derer die Oberhäupter das Oberhaupt des Staatenbundes bestimmen können. Dabei dürfen auch mehr als einer, aber nicht mehr als zwei erwählt werden.

      Das Oberhaupt des Bundes darf Ratssitzungen mit den anderen Oberhäuptern einberufen. Besitzt die Macht, das Ghzgt. international zu repräsentieren und darf - mit Einwilligung einer Mehrheit - die Kontrolle über einen Gliedstaat temporär übernehmen, ohne den rechtmäßigen Herrscher zu annullieren.

      Das Oberhaupt des Bundes darf den Bündnisfall ausrufen, jedoch keinen Angriffskrieg verlautbaren.

      Was wäre das? Fehlen da noch infos?
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya

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    • wichtige Fragen müssten noch beantwortet werden.

      Wer bezahlt was, wer gibt wem Geld und für was (bauen, krieg). Wer darf welche Steuern erlassen.
      Wer formuliert Gesetze, wer darf in welchen Ressorts entscheiden. ( marktrechte vergeben, handelsrechte, gerichte halten) Hibt es sachen, an die alle monarchen sich halten müssen?
      Und wer kontrolliert wem. Auch wichtig.

      Vielleicht hilft das etwas.

      ​​
      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Es klingt nach einer Konstruktion aufgrund einer komplizierte und langen Entwicklung wie das Heilige Römische Reich.

      Ich würde es als Mischung von Elementen verschiedener Staatsformen betrachten. Die meisten "westlichen Demokratien", auch die Bunderepublik, sind ja auch solche Mischungen aus Demokratie, Monarchie und Oligarchie. Am deutlichsten Britannien. Die bekanntesten antiken Beispiele für Elemente verschiedener Staatsformen in einem Staat wären Rom und Sparta. Für Mittelalter und Frühe Neuzeit ist das HRR ja schon genannt.
    • Ja, ist etwas komplizierter wohl.
      Momentan setzt es sich aus 4 Gliedstaaten und dem Stadtstaat zusammen. Jeder laerthringische Gliedstaat hat so ungefähr seine eigene Herrschaftsform - so war das der Plan.

      Gliedstaaten im Großherzogtum Laerthringen und ihre Herrschaftsformen
      • ① Gmündbüren - Konstitutionelle-matriarchische Erbmonarchie (Die Monarchin ist an die Verfassung seines Gliedstaates gebunden, ihr Stab setzt sich ausschließlich weiblich zusammen. Ihre Position wird an die zweitälteste Tochter vererbt.)
      • ② Julheim - Absolute-matriarchische Erbmonarchie (Obwohl der Gliedstaat eine eigene Verfassung hat, darf die Monarchin absolut regieren. Rein weiblich. Älteste Tochter vererbt den Sitz.)
      • ③ Heiligenthal - Theokratisch-konstitutionelle Wahlmonarchie (Der/die Monarch/in ist an die Verfassung wie auch den religiösen Ansichten gebunden. Die Wahl erfolgt durch die Priesterschaft, wobei eine Rotation zwischen den zwei einflussreichsten Religionen erfolgt - welche Priesterschaft ihren Monarchen stellen darf, entscheidet sich jedes Mal aufs Neue durch ein Verfahren.
        Entsendet immer 2 Anwärter.)
      • ④ Vanngarde - Absolute-dyarchisch-matriarchische Wahl-/Erbmonarchie (Es gibt zwei Monarchinnen. Eine wird regelmäßig durch den Senat erwählt, der andere vererbt seine Position an die älteste Tochter weiter - obwohl beide absolute Macht im Gliedstaat haben, so passiert es meist, dass einer der beiden eher dominanter gegenüber dem Anderen ist.)
      • Stadt Laerthenau - ? (de jure Haupstadt des Bundes. Der/die erwählte Großherzog/in ist zugleich Oberhaupt von Laerthringen als auch des Stadtstaates. Hier tagt auch der Senat von Laerthringen, die legislative Kraft des Bundes.)
      Akteure, welche nicht Teil des Ghzgt. sind, aber Einfluss besitzen
      • ⑥ Reichsland Oberlaerthringen-Ost - Gehört zum Nachbarland, ehemals Gliedstaat (Darf noch immer Kandidaten für die Wahl zum Oberhaupt des Bundes entsenden und sich an der Wahl dazu beteiligen - solange Bedingungen eingehalten werden.)
      • ⑦ Freie Stadt Neu-Herdweiler - Konstitutionelle Erbmonarchie (Gehört nicht zu Laerthringen, ist allerdings Teil der Zollunion. Direkt verbündet mit dem Stadtstaat. Darf keine Anwärter zur Wahl entsenden und sich sonst an der Wahl beteiligen, besitzt jedoch Mitspracherecht im laerthringischen Senat.)


      Jeder Gliedstaat besitzt seine eigene Exekutive, Judikative und Legislative Kraft - sie verwalten sich somit größtenteils Autonom. Es gibt jedoch ebenfalls eine Verfassung des Gesamtbundes, an diese sich alle Gliedstaaten halten.
      Jedes Mitglied zahlt einen regelmäßigen Betrag an den Bund, der von allen Mitgliedern im Senat stets neu verhandelt wird, ansonsten darf der Bund keine Steuern erheben. Marktrechte vergibt jeder Gliedstaat selbst.
      Besonderheiten gibt es jedoch was die Gerichte angeht. Zwar unterhält jedes Mitglied seine eigenen Gerichte, doch es gibt eine Instanz, welche Streitigkeiten zwischen Gliedstaaten richtet.

      In erforderlichen Zeiten darf der Großherzog die Kontrolle über die Armeen der einzelnen Mitglieder übernehmen.

      Der Senat von Laerthringen
      Sobald eine Wahl beendet und der Großherzog bestimmt ist, bilden alle übrigen Anwärter den Senat von Laerthringen. Sie haben die Kraft Gesetze zu erlassen/diskutieren, welche den gesamten Bund betreffen. Ausgenommen ⑦, sie entsenden immer direkt Senatoren.

      Die Sache mit der Kontrolle... Kontrolle in wie fern?

      Wäre das somit eher eine Republik? Immerhin wäre der Senat u. das Oberhaupt von Repräsentaten der einzelnen Mitglieder erwählt. Das ist es ja... wie bezeichnet man das? Es ist ja de facto eher ein Zweckbund gegen die Nachbarn, wobei eine ältere Tradition eher dazu führte, dass sie entstand. Ist 'ne weitläufige Geschichte und nicht Teil des Problems.

      Quasi mehr ein Bündnis, wobei niemand dominieren sollte.
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya

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