[2018-05] Die Wachsebene und was eins sonst so mit der Scholle Lambda anfängt

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    • [2018-05] Die Wachsebene und was eins sonst so mit der Scholle Lambda anfängt

      Von meinen fünf Rhingoner Weltschollen ist Lambda bis jetzt die, die am wenigsten eigenen Charakter hat. Ein bisschen arbeite ich ja mit dem "Five-Man-Band"-Trope für dei Schollen, dass jede irgendwie eine rolle in der Gruppe hat. Psi ist die größte und hat den Oyitzberhg, Xi ist das religiöse Zentrum mit dem Gonrhin-Einschlagsloch, Zeta ist die dunkle mysteriöse mit der Kygelspunne und Sigma ist die kleinste mit einer sehr charakteristischen Form, außerdem ist Susans Bild von dort aus gezeichnet. Nur bei Lambda kann ich nicht richtig einordnen, für was sie steht. Beim Steinesammeln hatte ich sogar die Form falsch im Kopf. Deswegen will ich jetzt mehr über diesen Teil der Welt herausfinden.

      Ich kenne auf Lambda die beiden Orte Wendalburhk am Zeh und Herhzphiston. Außerdem weiß ich, dass es einen länglichen See auf der Scholle gibt, der sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite ist. Nur was ist in dem See? Wasser? Bisher habe ich keinen Grund anzunehmen, dass es Wasser auf der Welt geben muss, aber flüssiges Zeug gibt es sicher. Vielleicht ist der See (oder "Zeh") auch eine Art halb Landschaftsmerkmal, halb Lebewesen, so wie der Oyitzberhg und die Kygelspunne. Vielleicht bewegt er sich auc einer kontinuierlichen reise um die Scholle, wie ein Fluss, der nie sein Meer findet. Bewegt sich Wendalburhk dann mit?

      Insgesamt ist Lambda aber einer eher dünn besiedelte Scholle. Zwischen den drei Aufzugsbahnhöfen (Herhzphiston ist einer davon) gibt es Wegverbidungen, aber außer Wendalburhk keine wirklichen Ortschaften Grade der myurhdliche Teil ist eher leer. Hier stelle ich mir eine glatte Hochebene vor, vielleicht aus einem dunkelgrünen oder dunkelblauen wachsartigen Material. An einigen Stellen ist das Wachs aufgerauht, Muster erscheinen aus der einen oder anderen Richtung Sinn zu ergeben. Der Weg durch die Ebene verläuft in einem Graben, kurvig, an den Seiten schränken korallenartige Wälle noch zusätzlich die Sicht ein. Es gibt Menschen in der Ebene, doch die haben mit den Menschen in den Siedlungen nichts zu tun. Ich glaube sogar, dass das einer der Orte ist, wo sich gewisse Realitäten sehr weit voneinander entfernt haben und ein Kontakt kaum mehr möglich ist.

      Mal schauen, was mir noch einfällt. Mit Wachs möchte ich aber in meinem Rhingon-Modell auf jeden Fall arbeiten.

      Was meint ihr dazu? Was könnt in den Wachsebenen noch so kreuchen? Fallen euch noch Rollen- oder Charaktereigenschaften für Lambda ein?
      Genrekonstruktivist, Weltformeltheoretiker und professioneller Es-sich-selbst-kompliziert-Macher

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...
    • Ach verdammt, ich kann nicht anders...

      Vinni schrieb:

      Wenn da auf der Wachsebene Leute wohnen - wovon leben die? Wird da was angebaut oder abgebaut?
      Da wachsen doch bestimmt Sachen. :fluecht:

      ..

      Alpha Centauri schrieb:

      Ich kenne auf Lambda die beiden Orte Wendalburhk am Zeh und Herhzphiston. Außerdem weiß ich, dass es einen länglichen See auf der Scholle gibt, der sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite ist.
      Kann mir gerade schwer vorstellen, wie das aussieht. Mein erster Gedanke war, dass die Scholle in der Mitte ein Loch hat, wo Wasser drin ist - dann hätte der See eine Oberfläche und eine Unterfläche.^^ Aber ich glaube, du meinst es eher so, dass der See über den Rand geht und auf der anderen Seite weiter, ja?


      Alpha Centauri schrieb:

      Vielleicht bewegt er sich auc einer kontinuierlichen reise um die Scholle, wie ein Fluss, der nie sein Meer findet.
      Hm, jetzt stelle ich mir einen Wassertropfen vor, der vom Wind über eine Oberfläche getrieben wird.. *wild assoziier* ich fand das immer total faszinierend, wie Regentropfen während einer Autofahrt am Fenster hin und wieder Flüsse bilden, etwas mäandrieren, und dann wieder austrocknen, und von neuen stärkeren Flüssen verdrängt werden.
      *Klammer zu* )

      Alpha Centauri schrieb:

      Der Weg durch die Ebene verläuft in einem Graben, kurvig, an den Seiten schränken korallenartige Wälle noch zusätzlich die Sicht ein.
      Der Weg? Gibt es nur einen? Ähnlich wie ein Canyon durch eine Hochebene?
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Jundurg schrieb:

      Ach verdammt, ich kann nicht anders...

      Vinni schrieb:

      Wenn da auf der Wachsebene Leute wohnen - wovon leben die? Wird da was angebaut oder abgebaut?
      Da wachsen doch bestimmt Sachen. :fluecht:


      Aus diesem Wortspiel muss ich unbedingt was machen :lol: .
      Prinzipiell ist es nicht notwendig, dass es genug Essen gibt, aber ganz ohne Essen kommen die meisten Menschen auch nicht aus, so rein seelisch. Irgendwelches komisches Zeug (Default-Begriff für alles auf Rhingon, wo ich erst später rausfinden will, was es genau ist) gibt es daher bestimmt. Essen hat es so an sich, in der Nähe menschlicher Existenz aufzutauchen.


      Jundurg schrieb:

      Kann mir gerade schwer vorstellen, wie das aussieht. Mein erster Gedanke war, dass die Scholle in der Mitte ein Loch hat, wo Wasser drin ist - dann hätte der See eine Oberfläche und eine Unterfläche.^^ Aber ich glaube, du meinst es eher so, dass der See über den Rand geht und auf der anderen Seite weiter, ja?

      Der See geht über denn Rand, zumindest manchmal. In meiner Uraltskizze wickelt er sich ganz komisch um eine Ecke herum, das gefällt mir gar nicht so gut momentan, aber ein Stück weit will ich diesem Ursprungsbild halt treu bleiben. Die Flüssigkeit fließt in diesem Fall halt so die Kante hinunter und auf die andere Seite. Vielleicht weiß ich in zwanzig Jahren mal genug über die Welt, dass ich erklären kann, was die Flüssigkeit dazu bewegt, so zu fließen. Ein vollständiges Loch in einer Scholle weiß ich nicht, ob ich das haben will, Höhlen und unterirdisches Zeug gibts ja schon.



      Jundurg schrieb:


      Hm, jetzt stelle ich mir einen Wassertropfen vor, der vom Wind über eine
      Oberfläche getrieben wird.. *wild assoziier* ich fand das immer total
      faszinierend, wie Regentropfen während einer Autofahrt am Fenster hin
      und wieder Flüsse bilden, etwas mäandrieren, und dann wieder
      austrocknen, und von neuen stärkeren Flüssen verdrängt werden.
      *Klammer zu* )
      Wassertropfenästheitk mag ich auch (in der Tat war mein erstes Kunstbild, auf das ich je eine Eins bekommen habe, ein Daumenkino von fallenden Wassertropfen, die sich auf einer Oberfläche ausbreiten *random Assoziation*). Damit will ich auf jeden Fall arbeiten. Vielleicht ist es eine Flüssigkeit, deren Bindung diese Ästhetik auf einer größeren Skala erzeugt. Zitternde Riesentropfen, die sich ganz plötzlich verbinden können, wären doch was. Vielleicht mit wasserläuferartigen Wesen, die sich auf der Oberfläche halten können. Aber darüber muss ich noch länger nachdenken. Vielleicht können auch Igel mit ihren Stacheln die Tropfen platzen lassen. Aaah, so viele Möglichkeiten :faint:


      Jundurg schrieb:

      Der Weg? Gibt es nur einen? Ähnlich wie ein Canyon durch eine Hochebene?

      Aktuell gibt es nur einen. Der führt von Wendalburhk am Zeh vom Zyben der Scholle zum myurhdlichen noch namenlosen Aufzugsbahnhof Richtung Scholle Xi. Herhzphiston und die Aufzüge Richtung Zeta und Sigma liegen auch im zyblichen Teil.

      So tief wie ein Canyon ist der Weg nicht, so dick ist die Scholle ja gar nicht. So, zwei, drei Meter schätze ich, an manchen Stellen vielleicht sieben, die Atmosphäre soll in Richtung felsiger Wald gehen.
      Genrekonstruktivist, Weltformeltheoretiker und professioneller Es-sich-selbst-kompliziert-Macher

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