Sechundvierzigstes Speedbasteln am 5.6.2018: Volkszählungen

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    • PC hat kein Internet :'( :moeff:
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      Man kann WBs nicht in Fäkalien aufwiegen (Zitat Alkone)

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    • Ich denk mir was aus. Ob ich zeitgerecht zum aufschreiben komm, wird sich zeigen.
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    • Die Volkszählung des Kaiser Teredias

      »[…] Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot ausging von dem Kaiser Teredias, dass alle Welt geschätzt würde. Und es machten sich Gesandte auf in alle Städte und Dörfer nicht nur Atamerés’, sondern auch in alle umliegenden Länder und über deren Grenzen hinaus. Es war dies die erste und größte Volkszählung, die jemals stattfand und während die Atamerer sich dem Gebot ihres heldenhaften Kaisers, welcher sie von der Knechtschaft der Magierfürsten befreit hatte, treu fügten, so hatten die Gesandten es in den anderen Ländern schwer, war der Hass auf ihr Volk doch nicht selten klein durch die Gräueltaten der Hexer, die man auch ihnen anrechnete, obwohl dieses nicht anders konnte, als sich dem Willen seiner tyrannischen Meister zu beugen.

      Manch ein Zähler wurde gar getötet in der Fremde, denn sah man sie als Spione, deren oberstes Ziel es war, herauszufinden, wie stark die zukünftigen Opfer ihres neuen Imperiums waren. Welch böswillige Unterstellung! Unser Volk hatte durch die Knechtschaft bereits viel gelitten und der Befreiungskrieg kostete viel Kraft; warum also hätten wir nach weiteren Kriegen dürsten sollen, zumal doch noch die Große Säuberung nicht gänzlich beendet war und wir uns auf den Wiederaufbau konzentrierten?

      Dieser Wiederaufbau war auch der Grund, den ich in der Volkszählung sehe. Viele Menschen waren gestorben und so musste dafür gesorgt werden, dass Menschen dorthin gingen, wo sie gebraucht wurden. Und fürwahr; auch sollte Kenntnis darüber gewonnen werden, wie viele Männer fähig waren, Waffen zu führen, doch wäre es böswillig, unseren Vorfahren oder zu unterstellen, etwas anderes als die Verteidigung im Sinn gehabt zu haben.« – Kelon von Miras: Atamerische Geschichte.
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    • Brief eines Vaters

      Mein geliebter Sohn, mir geht es gut und ich wünsche, dass es dir gut geht, so betete ich zu den Göttern dieses Landes, dass sie meine Wünsche erhören.

      [...]

      Dass das Volk der Phanecher nicht bis zur 10 zählt, wie allgemein bei uns üblich, sondern bis zu12 ist für den Kundigen kein Geheimnis, haben doch auch viele unserer Händler diese Zählweise übernommen und die Lehrer in den Elementarschulen lehren diese Art zu rechnen auch bevorzugt unseren Kindern. Wie erstaunt war ich, als ich bei meinem Aufenthalt in Irad feststellen musste, dass die Phanecher, vor allem das gemeine Volk, im Alltag auf eine ganz andere Weise zu rechnen pflegt!

      So zählen sie „bit“, „bitot“, „noq“, „noqbit“, „noqbitot“, „noqot“, „bitnoqot“, „bitotniqot“, „thithannoq“, „bit uthithannoq“, „bitot uthithannoq“ und so fort. Dies heißt aber „Fingerglied“, „Fingerglieder“, „ein Finger“, „ein Finger-Fingerglied“, „ein Finger-Fingerglieder“, „Finger“, „Fingerglied-Finger“, „Fingerglieder-Finger“, „drei Finger“, „Fingerglied und drei Fringer“, „Fingerglieder und drei Finger“ und so fort. Bis hin zu „'od“, welches „Hand“ heißt und für 12 steht.

      Nun war ich verwirrt, warum sie zwei Zählungen verwenden und war erstaunt, dass dies keine Probleme hervorruft, doch da wurde mir klar, dass diese im Volk genutzte Zählung und die Methode der Phanecher auch mit ihren „üblichen“ Zahlen zu rechnen, mit ihrer Methode des mit den Fingern Rechnens zusammenhängt. Da es unter den Kaufleuten üblich ist, Zahlen bis zur 60 zu gestikulieren, in dem sie diese mit den Fingern und Fingergliedern ihrer beiden Hände darstellen, wurde mir klar, warum es für die einfachen Leute dennoch verständlich ist und warum die Kaufleute wiederum mit der Volkszählung in diesen Bereichen der Zahlen keine Probleme haben. Es sind einfach unterschiedliche Benennungen für dasselbe.

      Nun frage ich mich, welche Zählung wohl die ältere ist, denn obwohl es wahrscheinlich klingt, dass die sehr wörtliche Volkszählung die ältere ist, haben doch die ältesten Texte, die ich finden konnte, die geläufigen Zahlen.
      Mögest du, mein Sohn, dich also nicht wundern, wenn du mir bald nachreist, um hier unser Geschäft zu übernehmen.

      Lebe wohl.
    • Schwierigkeiten bei Volkszählungen in Cir

      Die Aufgaben einer Zayan sind vielfältig, neben dem spirituellen Wohl ihres Clans kümmert sie sich auch um leibliches Wohl und Unterkunft. Dafür ist es natürlich von großer Bedeutung, zu wissen, wie viele Mitglieder der Clan gerade hat.

      Die Anzahl der lebenden Mitglieder ist meistens überschaubar, zumal eine weise Zayan immer ein Auge auf ihre Schützlinge haben sollte. Dank der Bestattungsresolution von 432 ndF bringen die meisten Männer die Körper ihrer gefallenen Kameraden auch wieder nach Hause, was das Zählen deutlich vereinfacht.

      Man sollte meinen, dass jede Zayan einen Überblick über die Anzahl ihrer erhobenen Diener hat, das ist aber ein Irrglaube. Man weiß nie genau, wie viele Diener man von seiner Vorgängerin erbt, da sie nicht alle ständig aktiv sind. Gerade die, die wegen Wartungsarbeiten gerade ausfallen, sind teilweise schwer wieder zu finden. Es soll auch schon vorgekommen sein, dass schlampige Zayen die Einzelteile verstreuen oder durcheinanderbringen, so dass es schwer wird, festzustellen, wie viele einzelne Diener gerade in der Werkstatt liegen. Schlecht gewartete Diener können natürlich auch komplett ausfallen und das muss man dann auch erstmal merken.

      Und um alles noch komplizierter zu machen, schicken andere Clans gerne ihre eigenen Diener, um die Nachbarn auszuspionieren. So weiß man natürlich dann noch weniger, wer zu wem gehört und ob die eigenen Diener überhaupt vollzählig sind.
      Braiiiins.
    • Zwergenzählung

      Ganz tief unten, hinter den sieben Bergen unter den sieben Stollen bei den ganz tiefen Zwergen ist es wichtig zu wissen, wie viele Zwerge sich gerade in welchen Bereichen des Stollensystems aufhalten, um die Versorgung mit Atemluft zu regeln und gegensteuern zu können, wenn eine Überlastung droht.

      Hierzu stehen an den Zu- und Ausgängen der einzelnen Versorgungsbereiche wunderschön gearbeitete Gefäße auf einer Waage. Jeder, der einen Bereich betritt, legt ein kleines Gewicht in so ein Gefäß, jeder, der einen Bereich verlässt, nimmt einen Gegenstand hinaus. Einige Zwerge sind dafür verantwortlich diese Gefäße zu kontrollieren. Zwar wurde eine Anlage konstruiert, die die jeweiligen Gewichte an eine zentrale Stelle weiterleitet, doch ist dies ein kritisches System, dessen Funktion zusätzlich überwacht wird. Entscheidender für die Wächter der Anzahl ist es aber, dass immer genug Gewichte vorhanden sein müssen, die in die Gefäße hineingelegt oder hinausgenommen werden können.

      Die Gefäße werden von den kunstfertigsten Handwerkern eines jeden Bereichs gefertigt. Sie bestehen aus Stein, Keramik, Zinn, Bronze, Eisen, Silber, Gold, je nachdem welches Material am ehesten für das Handwerk des Bereichs stehen kann. Alle aber bestehen aus Materialien, die der Fels zur Verfügung stellt. Eine gewisse Ausnahme bildet die Keramik, die sozusagen 'künstlicher Stein' ist und in der Sprache der Zwerge auch so genannt wird: 'Albrog'*. Die Gewichte unterscheiden sich entsprechend, wiegen aber immer dasselbe, was durch die Wächter mithilfe von Vergleichsgewichten überprüft wird. Seit Erbauung der Anlage zur Übermittlung des Gewichts wurden Ungenauigkeiten festgestellt, deren Ursache noch nicht ermittelt wurde, aber innerhalb einer gewissen Toleranz liegen, so dass diese Ungenauigkeiten keine Gefährdung darstellt.

      Wie diejenigen gezählt werden, die sich innerhalb eines Versorgungsbereichs aufhalten, werden auch diejenigen gezählt, die sich auf die lebensfeindliche Oberfläche begeben. Doch hat dies einen anderen Hintergrund: Um zu verhindern, dass sich zu viele Zwerge gleichzeitig den Gefährdungen der Oberfläche aussetzen, ist begrenzt, wieviele Zwerge sich gleichzeitig an der Oberfläche aufhalten dürfen. Da es zu riskant ist, sich allein an der Oberfläche zu bewegen, werden hier Gruppen gezählt. Da Expeditionen in der Regel vorbereitet und angemeldet werden, zudem nicht jeden Tag vorkommen, nutzt man an den wenigen Ausgängen zur Oberfläche noch die Übermittlung durch Boten der Wächter der Anzahl.

      Das Gefäß ist hier aus Holz gearbeitet und es wird, aufgrund der Vergänglichkeit dieses oberflächlichen Materials, bei Künstlern der Oberfläche regelmäßig Ersatz bestellt. Die Künstler fertigen sie gemäß ihres jeweiligen oder jeweils bevorzugten Kunststils, wie es auch die zwergischen Meister bei ihren Gefäßen machen. Diese Gefäße verfügen nicht über einen Hohlraum zum sammeln der Gewichte, sondern über eine Anzahl kleiner Hohlräume, in die jeweils ein Gewicht gesetzt werden kann, wodurch die Anzahl an auf der Oberfläche wandelnden Zwergen reguliert werden kann: Es gibt jeweils mehrere Einsätze mit einer unterschiedlichen Zahl an Hohlräumen. So kann je nach Bedarf die Anzahl der Expeditionen gesteuert werden.

      Als Gewicht dienen hier kleine Schildkröten aus schlechtem Eisen, die die Zwerge an der Oberfläche erwerben und bei vielen immer noch ein Schaudern auslösen. Die größte oberflächliche Furcht der Zwerge ist die Furcht vor der Höhe zwischen ihren Köpfen und dem Himmel. Um die Gefahren der Höhe ranken sich bei ihnen verschiedene Geschichten. So wird erzählt, wie Pilgerfalken Schildkröten in luftige Höhen entführen, um sie fallen zu lassen. Allein die Vorstellungen unheiliger Geschöpfe, die sich in die Lüfte erheben ist schon schrecklich. Dass dann das Opfer eines ist, dass gegen die Gefahren der Oberfläche eine eigene Höhle mit sich trägt und tragischerweise dennoch nicht unter die schützende Decke, die die Oberflächlichen Boden nennen, gelangen kann, tut ein übriges, dass sich hierum Legenden, Mythen und Epen ranken. So sollen sich die Schildkröten im Fallen aus Angst in Metall verwandeln und junge Zwerge glauben immer noch, dass eine solche Verwandlung zu den Gefahren der Oberfläche gehören. Realer ist die Gefahr von einer Schildkröte erschlagen zu werden. Solch ein Vorkommnis ist tatsächlich verzeichnet. Dennoch wissen die meisten Zwerge heute, dass die kleinen Schildkrötenfiguren durch die Oberflächlichen geschaffen wurden, die sie bei ihren Tempeln fallen lassen. Sie werden von den Zwergen für verschiedene Zwecke erworben. Dazu gehört die Mahnung vor den Gefahren der Oberfläche ebenso wie auch so profane Dinge wie die Verwendung des Materials und eben die Verwendung als Mittel zur Zählung der an der Oberfläche befindlichen Zwerge.

      Dabei sind die Schildkröte untereinander nur ähnlich und nur aus ähnlichem Material gearbeitet. Daher ist die Bezeichnung 'Gewicht' bei ihnen nicht im wörtlichen Sinn zu verstehen. Dennoch werden die Gefäße immer noch gewogen und mit der Zahl der Schildkröten festgehalten. Die Unwägbarkeit des Gewichts eines Zwerges an der Oberfläche, wie gesagt wird, obwohl eine Schildkröte eine Gruppe symbolisiert, dient den Zwergen zur Veranschaulichung der Unzuverlässigkeit aller oberflächlichen Dinge und Wesen. Daher werden die Nachrichten um die abweichenden Gewichte zurückgehalten. Da es zu viele Eingeweihte gibt, verstummen die Gerüchte nicht und es gibt Verschwörungstheorien und einige Zweifler.

      * Dieses Wort mag sich noch ändern.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Riothamus ()

    • @Nharun: Ich finde diese Zählweise sehr cool! Schöne Idee.
      @Teja: Urghs, das ist irgendwie eklig mit den Zombies ... ;D Aber auch sehr cool! Me gusta!
      @Riothamus: Habe ich schon gesagt, dass ich deine Zwerge mag? ;D Toller Beitrag!
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    • Der Zweite Beitrag ist diesmal nicht so gut geworden, weil mir die Zeit ausgegangen ist.

      °'°'°'°'°'°'°'°'°'°'
      Die hier angeführten Namen sind aufgrund fehlender Sprachkenntnisse nur Platzhalter. Sollten besagte Sprachkenntnisse zu späterer Zeit ausreichen, sie durch die echten Namen zu ersetzen, wird dies vielleicht getan. Bei Beschwerden wenden Sie sich an den Bastler.

      Volkszählungen

      Ein jeder Regent muss von Zeit zu Zeit eine Bestandsaufnahme machen. Wie viele Bürger hat er, wie viele sind gegangen, wie viele gekommen? Wie viel Geld hat er, wie viel wurde ausgegeben, wie viel eingenommen? Und dann noch das Inventar! Ausrüstung, Waffen, Angestellte, Wachen und Soldaten … Da kommt einiges auf einen zu.

      Wie hilft man sich dabei? Ganz einfach, das System der einen Kategorie ist sogar leicht auf die anderen anpassbar. Bei der Volkszählung zum Beispiel ist es folgendermaßen:

      Alle zehn Jahre* kehrt man in seine Heimatstadt zurück, oder zumindest die Stadt, die man als seine Heimatstadt sieht, man muss nur dort registriert sein. Dort zählt der Bürgermeister durch, das Familienoberhaupt nennt ihm die Anzahl, Geschlechter und Alter, sowie Ausbildungen und berufliche Professionen dem städtischen Oberhaupt.

      Der Bürgermeister notiert die Zahlen und Daten, und gibt sie schließlich einem Boten mit, der sie zu ihrem jeweiligen Ritter bringt. Dieser sammelt die Datenblätter aller Dörfer und Städte, deren Verantwortung er trägt, und bringt sie dem Baron, der eine erste Zusammenfassung anfertigt.

      Dieser übergibt die Datenblätter, sowie seine Zusammenfassung, einem Amtsboten, der die Papiere dem übergeordneten Grafen bringt. Der arbeitet mit seinem provinzialen Komitee eine Statistik anhand der ersten Zusammenfassung aus. Die Ursprünglichen Datenblätter und die Statistik werden durch einen Amtsboten ersten Grades zum Herzog gebracht. Die erste Zusammenfassung bleibt beim Grafen. Der Herzog überarbeitet die Statistik und fügt Empfehlungen hinzu, sowie Anmerkungen über darauf bezogene Bereiche.

      Zuletzt werden die überarbeiteten Statistiken von einem royalen Boten zum kaiserlichen Hof gebracht, die ursprünglichen Datenblätter verbleiben beim Herzog. Der Kaiser und seine Berater notieren die Zahlen ins Buch der Statistiken und besprechen daraufhin, inwiefern sie diese Statistiken verwenden können.

      (Volkszählungen im Vereinigten Kaiserreich Lyz, Allgemeinwissen)

      °'°'°'°'°'°'°'°'°'°'
      Die Inventarlisten der Sammler

      Sammler sammeln, und gesammeltes muss gut aufgehoben werden, weil es sonst verloren geht. Das lernt man schon als Kind, und doch gehen immer wieder wertvolle Sammlerstücke verloren. Da war es doch nur natürlich, dass eines Tages ein Sammler ein vollkommen unnatürliches Inventarlistensystem erfindet – das natürlich überaus gut mit Lebewesen funktioniert, insbesondere intelligente.

      Das System funktioniert so (vorausgesetzt, man besitzt entsprechende Sammlerstücke):

      Man ernennt unter den Wesen ein Bosswesen, zum Beispiel den Kobold. Am besten den aus der Special Edition, der mit den Goldmünzen. Der ist von nun an dafür verantwortlich, dass alle Sammlerstücke an ihrem Platz sind. Um nun zu wissen, ob alle da sind, melden sich alle Wesen der gleichen Art bei ihrem jeweiligen Unterboss. Der kann entweder vom Sammler festgelegt, oder von den Sammelstücken gewählt werden.

      Die Unterbosse geben die Zahlen an die Menschen weiter, etwa den Bürokraten, Volkszählern und Hobbylosen. Nach etwa 14 Jahren sind die Beamten mit ihren gefälschten Statistiken fertig, und reichen diese weiter an die Elfen, damit diese die Fälschungen enttarnen und wegwerfen. Ich persönlich verwende gerne den Zwergelf Nha’thal’gin, ebenfalls eine Special Edition, daher kennt der sich mit dem Zeug so gut aus.

      Die Zwerge schmieden nun aus den Überresten der gefälschten Statistiken echte Statistiken, die dann zurück an die menschlichen Bürokraten gehen. Diese brauchen weitere 3 Jahre, nur um herauszufinden, dass daran doch nichts auszusetzen ist, und werfen sie den Orks zum Fraß vor. Weil die davon krank werden, dürfen die Gnome sie durchleuchten, in der Hoffnung, dass sie die Zahlen retten können. Vergesst nicht, die Gnome aus der 2. Edition zu nehmen, sonst können sie das nicht.

      Sind die Daten wiederhergestellt, werden sie von AI-807 überprüft, eingescannt, ausgedruckt, erneut kopiert (nur um Papier und Tinte zu verschwenden) und schließlich vom Goldenen Drachen (ja, ich weiß, wieder Special Edition, aber diesmal nur aus ästhetischen Gründen) dem Sammler vorgelegt.

      (Inventarlistenerstellung für Sammler, Band I, von Nigi Thalinov (Pseudonym), aus der Zweitwelt)

      *Edit, Um Nharuns Lobse zu verstehen:
      Im Ersten Beitrag sind durch einen Schreibfehler dreizehn Jahre Intervalle der Volkszählung gestanden, die wurden berichtigt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Chrontheon ()

    • So, irgendwann hatte ich dann beide Hände frei und durfte auch an den Schreibtisch. Einhändig am Phon speedbasteln ist nicht so das Wahre.


      Die strittigen Völker

      Ein Volk ist, grob gesagt, eine Gruppe Leute, die ausreichend anders ist als ihre Nachbarn. Wobei Nachbarn nicht nur räumliche Nachbarn sein können, sondern auch soziale. Die Frage dabei ist allerdings, wie anders diese Gruppe Leute sein muss, um ein eigenes Volk zu sein. Genügt eine andere Sprache? Eine andere Religion? Genügt es, sich als eigenes Volk zu empfinden oder bewusst abzugrenzen? Ist es ein eigenes Volk, wenn es Seefahrt betreibt, die Nachbarn aber nicht, selbst wenn sie sonst kaum etwas voneinander entscheidet?
      Diese Punkte führten dazu, dass die Universitäten des Sektors neun, es gibt siebzehn davon, neunundsiebzig verschiedene Zahlen angeben, wenn man fragt, wie viele Völker es auf der Sektorwelt gibt. Darüber wird natürlich eifrig diskutiert, denn die drei Völker des Sektors neun teilen eine gepflegte Streitkultur. Oder die zwei Völker des Sektors neun, oder die sieben, oder sechs, oder elf, oder ...
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    • @Elatan Hmm, da bin ich hin und her gerissen, ob ich die Zähler als Spione oder Entwicklungshelfer sehen will. Ein schöner Text!
      @Teja Hihi, dieser Umgang mit den untoten Dienern ist sehr amüsant, aber trotz seiner Verwirrtheit (oder gerade deshalb?) auch hübsch konsequent!
      @Riothamus Yay, Zwerge! Mit diesem Beitrag zeigst du mal wieder sehr schön, warum ich deine Zwerge so mag. Die Idee mit den Gewichten für kritische Bereiche und Expeditionen ist genial und dass die Schildkröten hier wieder auftauchen ist ein leckeres Sahnehäubchen!
      @Chrontheon Die Volkszählung im ersten Beitragsteil wirkt ziemlich bürokratisch und komplex, kein Wunder, dass die nur alle 13 Jahre ausgeführt wird. Zum zweiten Beitragsteil: Du hattest im Chat gesagt er sei nicht so kompliziert wie beabsichtig!? Ich finde ihn kompliziert, aber versteh das bitte als Lob, denn diese herrliche Komplexität macht den Reiz dieses Beitragsteils aus! Gefällt.
      @Veria Du sprichst in deinem Beitrag interessante Probleme um den Begriff "Volk" an, die man eigentlich immer irgendwie bedenken sollte, wenn man gerade irgendwo ein "Volk" platziert; daher regt dein Beitrag trotz oder gerade wegen seiner Kürze zum Nachdenken an, sehr schön!
    • So, Lobsbeerenkompott für alle Bastler, wenn auch wieder mal kurze Kommentare, da ich seit heute Morgen nichts gegessen habe:

      @Cyaral: Das ist tragisch. Es kommt eine Zeit, da es wieder möglich sein wird, am Speedbasteln teilzunehmen. Und Nachreichen ist ja jetzt unbegrenzt möglich. Ich hoffe, das spendet etwas Trost.

      @Veria: Zum Ersten. Ich hoffe, du kannst wenigstens weltenbastlerische Früherziehung betreiben.

      @Elatan: Von biblischem Beginn über den Hintergrund für diverse Abenteuer bis hin zu Geschichtsschreibung als Mittel der Propaganda. Schön zu lesen. Ist Teredias von Tiberius abgeleitet, oder gab es den schon länger?

      @Nharun: Eine interessante Variation des Themas. Ich muss unbedingt das mittelalterliche System, mit den Händen zu rechnen mal wieder hervorkramen. Fehlt da nicht an einigen Stellen die 2?

      @Teja: Das ist natürlich ein unübersichtliches Problem, in das du uns unmerklich ziehst. Der Clan besteht aus Roboter-Dienern?

      @Chrontheon: Zwei Texte, das überfordert mich ja fast. Eine fehler- und korruptionsanfällige Erfassung und Übermittlung passt gut zu Lyz, nach dem, was ich bisher darüber erfahren durfte. Die Inventarlisten sind einfach nur zum Kugeln. Ich sage doch, Zwerge sind unberechenbar. In Lyz wären noch mögliche Auswirkungen der Statistik interessant.

      @Veria: Zum Zweiten. Eine schöne Variation einer alten Diskussion. Das lässt die Kürze vergessen. Hat die Streitkultur, sagen wir, handfestere Aspekte?

      Zu meinem eigenen Geschreibsel:

      Etwas spät, da der Rechner nicht wollte. Und irgendwie habe ich heute das Gefühl, dass ich das Thema noch ziemlich weit fortführen könnte. Da ist es vielleicht gut, dass es Speedbasteln ist.

      @Elatan: Danke.

      @Teja: Danke, aber was die Zwerge mit den Schildkröten machen, war ja offen geblieben. Da war es eine Gelegenheit, den Faden aufzugreifen. Was die wissenschaftliche Methode angeht, würde ich eher sagen, dass sie Teile kennen, so wie es in realer Antike und realem Mittelalter auch war.

      @Nharun: Danke. So ähnlich sollen die Perser die herbeigeströmten Krieger gezählt haben. Jedenfalls behaupteten das die Griechen im Zusammenhang mit den unglaubwürdig hohen Heereszahlen, die sie für die Perser angaben. Allerdings wurden dabei Pfeile gezählt und nicht das Gewicht gemessen. Trotz allem sind meine Zwerge eben praktisch veranlagt. Sie meiden ja auch die Oberfläche nicht komplett, sondern nur so weit es praktikabel ist.
    • @Elatan: Der Anfang kommt mir irgendwie bekannt vor. Wie kommt das nur?

      @Nharun: Schöne Interpretation des Wortes.

      @Teja: Huch. Das wird vom Anfang zum Ende immer schräger. Hübsch.

      @Riothamus: Oh, das Pilgereisen hat wieder einen Auftritt!

      @Chrontheon: 1. Boah, was für Papierkrieg. 2. WTF?
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    • *Lobsbeerenessig austeil*

      @Elatan: Interessant.

      @Nharun: Verwirrend. Aber ich mag die mehrfachen Zählweisen.

      @Teja: Was sind das für Diener?

      @Riothamus: Interessante Zählmethode! "Die größte oberflächliche Furcht der Zwerge ist die Furcht vor der Höhe zwischen ihren Köpfen und dem Himmel." -> Hier hab ich "oberflächlich" anders verstanden als im späteren Verlauf des Textes.

      @Veria: Der Beitrag, so kurz und spät er auch kam, ist nicht minder gut!

      °'°'°'°'°'°'°'°'°'°'

      Nharun schrieb:

      @Chrontheon Die Volkszählung im ersten Beitragsteil wirkt ziemlich bürokratisch und komplex, kein Wunder, dass die nur alle 13 Jahre ausgeführt wird. Zum zweiten Beitragsteil: Du hattest im Chat gesagt er sei nicht so kompliziert wie beabsichtig!? Ich finde ihn kompliziert, aber versteh das bitte als Lob, denn diese herrliche Komplexität macht den Reiz dieses Beitragsteils aus! Gefällt.
      @Erster Beitrag: Ähem... Das hätten eigentlich nur 10 Jahre sein sollen. Ich wollte zuerst 3 schreiben, aber da die Leute zur Zählung in einer bestimmten Stadt sein müssen, hab ich es auf 10 Jahre verlängert, um ihnen mehr Freiheiten zu geben. Hab nur vergessen, das "drei" rauszulöschen! *"drei" lösch*

      @Zweiter Beitrag: Ich wollte, dass er noch komplizierter ist. Seht es einfach als eine grobe Zusammenfassung! Freut mich, dass es dir trotzdem gefällt!

      Riothamus schrieb:

      @Chrontheon: Zwei Texte, das überfordert mich ja fast. Eine fehler- und korruptionsanfällige Erfassung und Übermittlung passt gut zu Lyz, nach dem, was ich bisher darüber erfahren durfte. Die Inventarlisten sind einfach nur zum Kugeln. Ich sage doch, Zwerge sind unberechenbar. In Lyz wären noch mögliche Auswirkungen der Statistik interessant.
      @Erster Beitrag: Das ist das System des Vereinigten Kaiserreiches Lyz, ab 800nZ (Erste Zeitlinie). Kaiser Darion I. hat sein Reich unter Kontrolle, Korruption und Verrat werden hart bestraft. Bürokratische Fehler können jedoch nicht so leicht vermieden werden, doch die Abweichungen sind nie sehr groß.

      @Zweiter Beitrag: Ich wollte einfach was typisches für Zwerge einbauen, und das erste nach Minenarbeit, das mir eingefallen ist, war eben das neuschmieden der Statistiken.

      Veria schrieb:

      @Chrontheon: 1. Boah, was für Papierkrieg. 2. WTF?
      :D Wie gesagt, der Zweite Beitrag hätte komplizierter sein sollen!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Chrontheon ()