Arcem (Godbound)

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    • Arcem (Godbound)

      Arcem ist die standard Hintergrundwelt für das Rollenspiel Godbound. drivethrurpg.com/product/18595…ivine-Heroes-Free-Edition

      Der Autor legt wert darauf, dass die Welt nur ein Beispiel ist und praktisch jede Welt als Hintergrund dienen kann. (Wenn sie gewisse Voraussetzungen erfüllt. [Anmerkung von mir].)
      In dieser Standardwelt gibt es sehr zersplittert sogenannte "Realms". Diese, angeblich vormals zusammenhängenden, Landteile wurden von einem katastrophalen Ereignis vor wenigen Äonen (oder weniger, wenn die Kampagne das benötigt) zerrissen und metadimensional verteilt. Hierbei ereignete sich folgendes:
      Große Kriege überzogen die Welt, als aufstrebende Reiche ihre Nachbarn überreden wollten, doch bitteschön die eigenen Werte und Ideen anzunehmen. Magie dieser Zeit war die Theurgie, in der Die Theurgen den einen großen Gott oder seine Engel zu Wundern auffordern konnten.
      Nachdem der Krieg nicht enden wollte, was niemanden so richtig gefiel, kamen die Theurgen auf die Idee, mal bei Gott nachzufragen, was den eigentlich ihm sein Plan für die Welt sei. Sie kamen in den Himmel, schoben die Engel beiseite, bis an Gottes Thron. Und fanden den Thron leer.
      Nachdem der erste Schock darüber verwunden war, fühlten sie sich von dem Machtvakuum herausgefordert und schufen ihre eigenen Götter. Das beendete den Krieg nicht. Im Gegenteil. Nun kriegten Götter gegeneinander. Was die Welt zerriss. Gewinnen konnte keiner der erschaffenen Götter, allerdings waren einige davon langlebig genug die ein oder zwei seitdem vergangenen Jahrtausende zu erklären.
      Schließlich waren alle erschaffenen Götter irgendwie kaputt, entweder haben sie sich gegenseitig zerschlagen, wurden von den Engeln zerschlagen, waren nicht resistent gegen den Zahn der Zeit oder kamen jenem sehr gut verteidigten Thron zu nah. Oder sonstwas. Jedenfalls ist jetzt zwar kein Weltfriede aber immerhin eine relative Ruhe.

      Ach ja, ein paar Menschen mutieren jetzt zu Halbgöttern. (Die Spielercharactere) Wie oder warum weiß niemand so genau.

      Das ganze Weltkonzept ist nahe an westlicher Sichtweise, mit Himmel (jetzt weitgehend zerstört), Hölle (wo die armen Seelen permanent leiden müssen. Auch stark beschädigt) Und die "Realms", was von der Welt der Menschen übrig ist. Hinzu kommt "The uncreated night", ein Gebiet völligem Chaos, das zwischen allem liegt. Gelegentlich können Straßen durch diese "Nacht" gefunden werden, zu anderen Realms, oder einfach ins nirgendwo. Manchmal kommen über diese Straßen gar garstige Biester in die Realms.

      Die im Regelwerk näher beschriebene Realm ist Arcem. Eine Ansammlung an Ländern, die mehr oder weniger die üblichen Phantasy Thematiken abbilden. Es gibt Piraten, Barbaren, Vikinger, Gefallene Königreich, Bandenland, Aufstrebende Magierbündnisse, lose Städtebünde. Alle mit ihren zugewiesenen eigenen Problemchen (Üblicherweise Probleme, denen ein Abenteurer mit der Waffe in der Hand entgegentreten kann.) und Volkscharakteristiken. Außerdem noch die "Far Realms" für: Denk Dir doch selbst was aus.

      Themen wie Rassen, Kultur, Magie, Technologie werden kurz angerissen, fallen aber weitgehend unter "Für das Spiel nicht wichtig". Wenn der Spielercharacter spitze Ohren, grüne Haut und ein Scharfschützengewehr haben will, bitte. Religion bekommt ein weiteres Feld, jedoch wird davon ausgegangen, dass die Spieler ihre Religionen im Laufe der Kampagne selbst formen.

      Es werden noch einige Beispiele für nennenswerte Gegner angeführt. Da fast alles sterbliche von den Spielern überrannt werden kann, gelten als Gegner eher Engel, überlebende "Made Gods", magische Kreaturen aller Art oder "Unmade", Viecher die über vorgenannte Nachtstraßen in die Realm kommen. Menschen werden erst dann gefährlich, wenn sie sich zu großen Haufen zusammenschließen. Und manche Spieler haben dann doch noch Eigenschaften um ganze Städte oder Armeen zu beeinflussen.

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      Im großen und ganzen: Die Welt ist ein Scherbenhaufen. Du bist ein Halbgott. Mach was draus.
    • Ein kleiner Satz aus dem Kapitel zur Erfindung neuer Götterkräfte (Words of Creation):

      If you're building a Word for your own fun, life is simple. Just
      make as many gifts as you enjoy making, and when it stops being
      fun, stop working on it.
      Schön, dass der Autor das Weltenbasteln nur zum Spaß berücksichtigt. Ich denke, einige Bastler hier kennen dieses Vorgehen, oder?
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