Achtundvierzigstes Speedbasteln am 19.6.2018: Utopien

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    • Das Land der Zauberer

      Wer in Gitmalu lebt und jeden Tag drohend die Zikkurat der Magierpriester der Ištunaš sieht, die mit ihren übernatürlichen Fähigkeiten das Land seit über zwei Jahrtausenden beherrschen, der wünscht sich, auch eine solche Macht zu haben, sich die Welt auch nur mit dem eigenen Willen Untertan machen zu können. Und aus diesem Wunsch heraus entstanden irgendwann die Geschichten von einem Land, indem jeder Zaubern kann und das voller Wunder ist. Šašiptim ašru nennen die Kiššatunesen dieses Land der Zauberer und es soll sich im Süden befinden. Der Weg dorthin ist lang und beschwerlich und er führt durch den Dschungel. Irgendwo dort ragt ein Plateau aus dem Urwald aus, zu dem ein schmaler Pfad hinaufführt. Durch eine Höhle und durch einen Wasserfall hindurch muss man schreiten und wenn man schließlich oben angekommen ist, sieht man ein fruchtbares Land, in dem seltsame Kreaturen leben und die wunderbarsten Bauerwerke von den fantastischsten Menschen und Wesen bewohnt werden, die den Menschen völlig fremd, ihnen aber freundlich gesinnt sind; Leid gibt es hier nicht, denn mit Magie wird jedes Leid abgewehrt. Doch warum sind in diesem Lande alle Magier? Es heißt, dass das Wasser auf diesem Plateau daran schuld ist; jeder, der es trinkt, erhält unglaubliche magische Fähigkeiten. Der Wasserfall aber, den man durchschreiten muss, wenn man hinauf- oder hinuntersteigen will, speist sich aus einer anderen Quelle und es wäscht alle Fähigkeiten wieder fort. Die Bewohner des Plateaus leben ewig und wenn sie sterben, so erheben sie sich spätestens am nächsten Morgen wieder, als hätten sie nur ein Schläfchen gehalten.

      Manch ein Narr soll sich tatsächlich schon auf den Weg gemacht haben, dieses Land zu finden, und gescheitert sein. Einige andere sehen das Land der Palmoraker und vor allem ihre Hauptstadt Teriprah als Ursprung der Legende, doch wahrscheinlich gibt es keinerlei wirkliche Grundlage für sie. Nur wenige Menschen haben die Fähigkeit, die Magie zu nutzen und noch weniger entwickeln eine solche Fertigkeit wie die Magierpriester, deren Herrschaft manchen weniger hoffen lässt, dass es ein Land der Zauberer gäbe, sondern viel eher, dass es irgendwo ein Land gibt, in dem es keine Magie gibt.
      Außer Betrieb.
    • Neu Eden

      Nach ihrem Exodus von der Erde fanden die Zoveri einen neuen Planeten für sich, den sie auf den Namen Neu Eden tauften. Der Planet war eine kalte Einöde ohne Leben, als sie dort landeten. Innerhalb einiger Jahrzehnte gelang es ihnen, ihn in ein Paradies zu verwandeln.

      Das Leben dort war endlich so friedlich, wie sie es sich immer vorgestellt hatten. Genug Platz und Ressourcen für alle, um endlich ein freies Leben führen zu können, ohne die gesellschaftlichen Zwänge, die ihnen die Erde auferlegt hatte.

      Wobei man zugeben muss, dass die meisten nur eine vage Vorstellung davon hatten, was das alte Leben anging. Der erste Exodus fand noch mit einem konventionellen Antrieb statt und die ersten Zoveri verbrachten Generationen auf ihrem Schiff, bevor sie zum ersten Mal wieder einen Planeten betraten.

      Während sie diesen terraformten, führten sie auch an ihrem eigenen Genom Modifikationen durch, die sie auch an ihre Kinder weitergeben konnten. Dadurch unterscheiden sie sich auch optisch von unmodifizierten Menschen.

      Das wohl wichtigste an der Philosophie der Zoveri ist ihre Gewaltlosigkeit. Die Einstellung dazu wurde bereits vom Gründer der Bewegung Erik Zovar vorgegeben, aber sie entwickelte sich erst richtig in der Enge des Generationenschiffs. Die heutigen Zoveri sind absolute Pazifisten und sehr stolz darauf, dass sie ihre Konflikte ohne Gewalt lösen können. Ihre Gesellschaft verwendet Rituale, um solche Probleme zu lösen.

      Leider führte diese Einstellung auch dazu, dass sie ihr gerade erst gefundenes Paradies an neue Kolonisten verloren, die den Planeten auf den Namen Topaz umtauften und sich dort einrichteten.
      Einige der Zoveri konnten fliehen und errichteten auf dem Planeten Nod eine neue Heimat. Die Zurückgebliebenen modifizierten ihr Erscheinungsbild noch mehr, um jede Verwechslung mit den Invasoren auszuschließen und nennen sich heute „Eder“. Ihren gewaltlosen Lebensstil praktizieren sie immer noch und blicken auf jeden herab, der anders denkt.
      Braiiiins.

      "Aber die Leiche ist noch sehr informativ!" ~ Nharun ~
    • Neo-Dergomar

      Die Dergom waren eine frühe, silarische Hochkultur, deren Reich im Gebiet des heutigen Sarilien und Tessmar zu finden war. In den Wirren der Kriege der Elemente wurde das Dergom-Reich von den sarilischen Stämmen erobert und vernichtet. Wer Widerstand leistete, wurde getötet, die anderen assimiliert.

      Einigen Dergom gelang es jedoch in Gebiete zu fliehen, die durch den Krieg zu diesem Zeitpunkt weitgehend entvölkert waren. Dank ihres zivilisatorischen Wissens konnten sie den dort ansässigen Sarilern und versprengten Angehörigen anderer Völker dabei helfen unter den widrigen Umständen zu überleben und wurden dort zu einer angesehenen Gesellschaftsschicht.

      Dieses Land nennt sich heute Tessmar und die so genannten Dergom-Tessmari stellen immer noch die Oberschicht dar und führen viele Generationen zurückreichende Stammbäume, um ihre Herkunft zu belegen.

      Die Dergom und ihr Schicksal erfahren in Tessmar, traditionell auch in Elavien und inzwischen auch in Arunien und Ruaris eine gewisse Verklärung (während sie von den Sarilern sehr negativ gesehen werden und wurden.)

      In der Tradition der Dergom-Tessmari und auch einiger Saril-Tessmari, die hinter der Gesellschaftsordnung stehen, existiert die Vision eines neuen Dergom-Reichs, das den perfekten Staat darstellt und Leid und Ungerechtigkeit, die in Tessmar besonders extrem ausgeprägt sind, ein dauerhaftes Ende setzt.

      In Neo-Dergomar gibt es hohen Familien, deren Daseinszweck von Anfang an darin besteht, das Volk anzuleiten. Dafür werden die Kinder dieser Familien einer speziellen Ausbildung unterzogen, in deren Rahmen sie sowohl theoretisches Wissen über Wirtschaft, Verwaltung, Diplomatie, Führung und Landwirtschaft erhalten, als auch praktisch die verschiedenen Lebensbereiche ihres Landes kennenlernen, indem sie dort zeitweise ohne Bekanntgabe ihrer Identität arbeiten. Am Ende dieser Ausbildung wird den genetisch bereits für die Herrschaft vordisponierten Männern und Frauen zugetraut, die gerechte Ordnung weiterhin aufrecht zu erhalten.

      Die Armee steht unter der Kontrolle der hohen Familien, deren Mitglieder dürfen aber nicht selbst kämpfen, sondern die Armee besteht aus Freiwilligen aus dem restlichen Volk. Sie dient ausschließlich der Verteidigung, denn Angriffskriege kommen für dieses Land nicht in Frage.

      Sexuelle Ausschweifungen, Untreue und voreheliche Beziehungen gibt es in Neo-Dergomar nicht mehr, weil die Bewohner in ihrer kulturellen Entwicklung weit genug sind, um diesen animalischen Trieben zu widerstehen. Aus demselben Grund gibt es keine Verbrechen mehr, denn jeder weiß, dass alle glücklicher sind, wenn sie die anderen nicht fürchten müssen. Ohne Verbrechen sind auch keine Strafen und Gefängnisse notwendig.

      Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich die Utopie hier vor allem auf Frieden, Ordnung und Sicherheit konzentriert. Die Bedeutung von erblichen Herrscherfamilien entspricht der Dergom-Tradition, genau wie die Vorstellung von Keuschheit als Teil einer Utopie. Hierbei ist eine deutliche Abgrenzung zu den sexuell sehr aktiven Sarilern, bei denen Erbe und Abstammung insbesondere von väterlicher Seite aus keine Rolle spielen. Den arunischen Vorstellungen von Freiheit und Demokratie entspricht dieser Gesellschaftsentwurf jedoch auch nicht.
    • Asmoirea

      Wie vermag die perfekte Welt wohl sein? Dies ist die zentrale Frage der Gesellschaft der Anka´asmoirea und stets arbeiten sie auf diese ideale Welt hin.
      Einst, als diese Gruppe noch Anka´rath hieß, war ihr Name in ganz Norell, ja sogar im ganzen Dreivölkerland bekannt. Ihre Ursprünge gingen zurück bis zur Zeit der Flucht, als Ran und Sai, ehemals Feinde, nun gemeinsam Zuflucht im künftigen Norell fanden. Streit herrschte, Ungerechtigkeit herrschte und Unsicherheit, wie ihr neues Land zu organisieren war. Schließlich setzten die eine Gruppe von Flüchtlingen sich zusammen und beschloss die fore´osila, eine Liste mit Werten, die ein perfektes Reich ausmachten.
      Keiner dieser Flüchtlinge gehörte jedoch zu den von Rubion eingesetzten Herrschern und so mussten sie ihre Überzeugungen auf andere Weise durchsetzen: Sie gründeten die Anka´rath, den „Zorn der Gerechten“, eine fast militärische Gruppe, die jeden strafte, der gegen die Werte verstieß- mit einem Messer seitlich zwischen die Rippen und einem von vorne in die Brust. „Zerstörung eines dunklen Herzens“ hieß diese Methode der Hinrichtung.
      Gelegentlich wurden Mitglieder gefasst und gehängt, aber in einem Land voller zerstrittener Fraktionen konnte die Gruppe nie komplett ausgelöscht werden und sie wurden zu den wahren Herrschern Norells, hielten die offiziell Herrschenden gefügig mit der Angst vor dem Tod.
      Die Jahre vergingen und die Fraktionen endeten allmählich ihre Streitereien untereinander, um ihre mysteriösen Moralwächter nicht zu provozieren.
      Einige Fraktionen vereinten sich und schließlich gründeten sich die neun Stämme Norells aus ihnen. Die Morde wurden seltener, denn auch die Verstöße gegen die ursprüngliche fore´osila wurden es. Doch dennoch war das Reich nicht ohne Schwierigkeiten, denn die Verfasser hatten einige Konfliktpunkte nicht vorher gesehen.
      So kamen dann wohl die Mitglieder der Anka´rath zusammen und verbesserten die Liste und beschlossen, dass alle zehn Jahre über sie neu beschlossen würde.
      Die neue Fore wurde verbreitet und nun mussten auch Vergewaltiger und Diebe sich um ihre dunklen Herzen sorgen, Jahre später schließlich Ehebrecher und Geldverleiher, gegen Ende sogar unverheiratete Mütter.
      Denn auch wenn ein gemeinsamer Rat die neue Fore beschloss, so war für die eine Versammlung dies unmoralisch, für die nächste das und für eine andere beides unproblematisch.
      Ein Anführer der Anka´rath schließlich, Asmoirea, beschloss, dass das Reich nie perfekt sein würde, solange jenseits der südlichen Grenze noch der alte Feind Ran lauerte.
      Er sammelte seine Getreuen um sich, Freiwillige aus den Reihen der Anka´rath und Rekruten aus den Straßen und Wäldern Norells, und zog in den Süden. Jeder Ran auf seinem Weg, ob Bauern und Leibeigene, geknechtet von den Adeligen oder reisender Händler oder sogar wimmerndes Kind, verlor sein Leben an zwei Klingen. Weiter und weiter ging der Marsch der Assasinen und brutaler wurde ihr Vorgehen. Dörfer brannten. Der Tod kam nicht mehr schnell und aus den Schatten, er weidete sich an ihrem Leid, langsam wie eine spielende Katze.
      Asmoireas Stellvertreter, Nekiai, hörte im heimischen Norell von diesen Gräueltaten und realisierte, dass die perfekte Welt für manche die Hölle für manch anderen bedeutet. Nekiai las die erste Fore und realisierte, wie sehr sich der Bund verändert hatte.
      Asmoirea wurde wenig später gefunden, zwei Dolche durch seinen Brustkorb und aufgehängt war er in der Mitte Norells, aufdass ein jeder sah, wie falsch sein Tun gewesen war.
      Fortan nannte der Bund sich Anka´asmoirea zur Erinnerung an ihre größte Scham und daran, dass die perfekte Welt ein Konstrukt ist, das nicht auf Gewalt fußen darf.
      Seitdem üben die Mitglieder sich in stiller Meditation und intellektuellen Debatten statt in der Meuchelei.
      "Asexuality
      I know what you think
      but it’s not celibacy
      You call me a liar
      For I have no desire
      But this is the way I was meant to be"
      ( youtube.com/watch?v=QBg3ufZJR4c)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cyaral ()

    • Die hier angeführten Namen sind aufgrund fehlender Sprachkenntnisse nur Platzhalter. Sollten besagte Sprachkenntnisse zu späterer Zeit ausreichen, sie durch die echten Namen zu ersetzen, wird dies vielleicht getan. Bei Beschwerden wenden Sie sich an den Bastler.

      U-Topia

      Topia – Wirtschaftszentrum, Reiseziel, Ort von Wohlstand und Lebensqualität. Ausgezeichnet zur schönsten Stadt 2094, 2097 und 3033, nominiert als lebenswertestes Wohngebiet 4074, Träger des Unam-Gütesiegels seit Gründung. Errichtet auf ehemaligem Territorium der Schlaraffen, bis diese in die Reservate gedrängt wurden.

      Doch auch eine Stadt wie Topia hat ihre Schattenseite: U-Topia, der „Keller der Stadt“. U-Topia ist die unterste Ebene, der Lebensraum der Bettler, Tagelöhner und Leibeigenen, die von den Konzernen, denen die Untergeschoße der Stadt gehören, ausgebeutet werden.

      Hygienisch gesehen liegt U-Topia noch unter dem Vorort Little Dumping, wo die Müllmenschen leben. Krankenstationen gibt es auf Ebene 0 nicht, und die Polizei wird hier aus dem Abschaum der Stadt rekrutiert. Gewalt gegen Bürger und Gesetzeshüter füllen den Stundenplan, nach den Razzien kann man die Uhr stellen. Feuerwehr und Katastrophendienste schreiten nur ein, wenn höhere Ebenen gefährdet werden, Rettungsdienste werden durch Privatpersonen gestellt.

      Die Bevölkerungsstatistiken sind erschreckend, aber bei einem solchen Vizebürgermeister nachvollziehbar: 10% der Bürger sitzen dauerhaft in Justizvollzugsanstalten, 20% gehen dort regelmäßig ein und aus (jedoch nicht als Besucher), 50% sind chronisch Arbeitslose, denen Sozialhilfe verwehrt wurde, 15% bekämpfen einander in Bandenkriegen und die restlichen 5% kämpfen sich entweder irgendwie durch den Tag – als Tagelöhner, Bettler und Taschendiebe – oder gehören zur oberen Unterschicht, sind also politisch oder im organisierten Verbrechen aktiv.

      Der Bürgermeister, die Justiz und die offiziellen Polizeikräfte tun nichts dagegen, da der Aufwand der Säuberung inzwischen zu groß geworden ist. U-Topianer jedoch sind der Meinung, dass sie nur nicht im öffentlichen Budget sind, weil der Bürgermeister einen Großteil dessen unterschlägt. Solche Gerüchte – ob wahr oder nicht – sorgen wieder für Unruhen, die von gewissen 40% der U-Topianer durchgeführt werden.

      (U-Topia, aus „Schatten des Paradieses“, von Wendil Taranemi)
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    • Und hier kommen die Lobsbeeren, gut abgehangen und hoffentlich bleiben sie nicht alleine!

      @Elatan Das klingt so schön und erinnert mich an Ein Land Vor Unserer Zeit. Ich würde dieses Plateau gerne mal besuchen!
      @Amanita Ich sehe schon, warum das für die Leute dort eine Utopie sein soll, für mich klingt das aber nicht unbedingt erstrebenswert. Gerade bei "Genetisch zur Herrschaft vordisponiert" stellen sich mir die Zehennägel auf.
      @Cyaral Ich weiß nicht, aber jeden abstechen, der mir nicht gefällt, ist nicht meine Vorstellung von Utopie.
      @Chrontheon An sowas hatte ich im ersten Moment auch gedacht. Nicht grad eine Utopie...
      Braiiiins.

      "Aber die Leiche ist noch sehr informativ!" ~ Nharun ~
    • @Teja: Oh, das klingt interessant! Wie unterscheiden sich die Zoveri/Eder denn von unmodifizierten Menschen?
      @Amanita: Auch ein schöner Beitrag! Gibt es denn wirklich dort keine schwarzen Schafe?
      @Cyaral: Urgh, gut, dass sie noch zur Besinnung kamen und sich änderten!
      @Elk: In diesem U-Topia will ich ganz sicher nicht leben!
      Außer Betrieb.
    • *Lobsbeerenessig austeil*

      @Elatan: Weltenbastler! Sie basteln sich eine Welt, wie wir es tun! :D

      @Teja: Weltraumpazifisten. Was hat den ersten Exodus verursacht?

      @Amanita: Interessant!

      @Cyaral: Schlimm, wie sie die Utopie herstellen wollten. Wenigstens hat es ein gutes Ende!

      °'°'°'°'°'°'°'°'°'°'

      Teja schrieb:

      @Chrontheon An sowas hatte ich im ersten Moment auch gedacht. Nicht grad eine Utopie...
      :o Nein, das glaub ich nicht! Nur dass es nicht sehr utopisch ist...

      Elatan schrieb:

      @Elk: In diesem U-Topia will ich ganz sicher nicht leben!
      Vielleicht gefällt dir O-Topia besser! :D
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    • Elatan schrieb:

      @Teja: Oh, das klingt interessant! Wie unterscheiden sich die Zoveri/Eder denn von unmodifizierten Menschen?
      Die Unterschiede sind hauptsächlich optisch: Haare und Augen in allen Farben des Regensbogens und bei den Edern teilweise auch die Haut. Manche haben auch Streifen wie Tiger, die nicht unbedingt tätowiert sein müssen. Das Erscheinungsbild bei den Edern ist dabei wesentlich krasser, als das der Zoveri. Dafür haben die Zoveri andere Anpassungen an ihren Lebensstil auf Nod eingefügt, wie Tapetum Lucidum, Toleranz für höheren CO2 Gehalt der Atmosphäre und sie atmen ständig geringe Konzentrationen eines Gases aus, dass bei normalen Menschen unangenehme Augenreizungen verursacht. Wie übrigens alles auf Nod. Sie sind Pazifisten, aber da man ihnen schonmal den Planeten geklaut hat, haben sie den nächsten einfach so ungemütlich für die Kolonisten gemacht, dass das hoffentlich nicht nochmal passiert...

      Chrontheon schrieb:

      @Teja: Weltraumpazifisten. Was hat den ersten Exodus verursacht?
      Zu der Zeit gab es viele Gruppen, die die Erde verlassen haben. Sie wollten einfach ein neues Leben weit weg von anderen Menschen anfangen.
      Braiiiins.

      "Aber die Leiche ist noch sehr informativ!" ~ Nharun ~
    • *Ein Fass mit Lobsbeerenmet hereinroll*

      @Elatan: Diese Vorstellung klingt wunderbar, aber so wie die reale Welt angedeutet wird, ist es auch kein Wunder, dass deine Leute so eine Utopie erdenken.

      @Teja: Ein sympathisches Volk, ihre Vertreibung tut mir Leid.

      @Amanita: Diese Utopie klingt irgendwie echt nicht sehr utopisch :lol:

      @Chrontheon: Ich mag, wie du das Thema (um)interpretierst und quasi beim Gegenteil der Utopie angekommen bist :thumbup:

      @Mein Beitrag:
      Danke für die Lobsbeeren

      Teja schrieb:

      Ich weiß nicht, aber jeden abstechen, der mir nicht gefällt, ist nicht meine Vorstellung von Utopie.
      Es ist auch nicht meine Vorstellung von Utopie, aber diese Gruppe von Leuten hielt das mal für eine gute Idee :pfeif: Es gibt in meinen Welten eigentlich nie schwarz und weiß (und wenn es sie gibt sind sie subjektiv), sondern eher grau.
      "Asexuality
      I know what you think
      but it’s not celibacy
      You call me a liar
      For I have no desire
      But this is the way I was meant to be"
      ( youtube.com/watch?v=QBg3ufZJR4c)