Einundfünfzigstes Speedbasteln am 10. Juli 2018: Symbionten

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    Liebe Bastler - das Forum wird schlanker! Die besprochene Umstrukturierung der Boards wird Wirklichkeit! Also macht euch schon mal bereit dafür, dass es hier in ein paar Tagen ganz anders aussehen wird. Wir freuen uns sehr auf die neue Struktur, und hoffen, dass sie euch ebenfalls gefällt und für ein bisschen frischen Wind sorgt. Bitte nehmt euch ein wenig Zeit und guckt euch die neue Ordnung ein paar Tage an - ihr dürft uns natürlich gerne Feedback geben!

    • Die Krabbenschnecken von Jahagog IV.

      Auf dem vierten Planeten des Jahagog Systems, der vor allem für seine idyllischen Strände bekannt ist, wird manch einem Touristen schon aufgefallen sein, dass die Abschnitte, die zum Baden gedacht sind, durch Maschendrahtzäune vom Rest des Meeres getrennt sind. Die Gründe hierfür können an Stränden gesehen werden, die naturbelassener geblieben sind: An ihnen tummeln sich häufig schneckenartige Kreaturen, die ausgewachsen fast so groß werden können wie eine durchschnittliche Mülltonne. Die Panzer dieser Wesen können ganz unterschiedlich aussehen. Von manchen sind sie länglich und spitzzulaufend, von anderen wiederum sehen sie nicht viel anders aus als die irdischer Weinbergschnecken. Dies liegt nicht etwa daran, dass es sich hier um unterschiedliche Arten handelt. Viel mehr ist es so, dass die Krabbenschnecken, wie diese Kreaturen genannt werden, die Panzer aus einem Sekret, das sie ausscheiden, mit ihren Tentakeln formen. Wie genau sie sich für die Form entscheiden, konnte bisher nicht geklärt werden. Manche Wissenschaftler vermuten, sie würden sich hierbei an den »Designs« orientieren, die andere Schnecken in ihrem Umfeld benutzen – andere behaupten das Gegenteil und sagen, die Schnecken würden gerade anders aussehen wollen, um sich abzugrenzen und für mögliche Partner aus der Masse hervorzustechen.

      Beim Formen der Panzer müssen die Schnecken zwingend aus dem Meer kommen, sodass sie in der Sonne trocknen können. In dieser Zeit wären Schnecken ziemlich schutzlos, wenn sie nicht eine Verbindung zu einer besonderen Krabbenart hätten. Diese Krabben mit rasiermesserscharfen und überaus kräftigen Scheren wachen über die Schnecken, bis diese ausgehärtet sind, um sich danach gemeinsam mit der Schnecke in ihren Panzer zurückzuziehen. Auf diese Weise erhält die Krabbe also ein sicheres Heim, die Schnecke im Gegenzug auf eine gewisse Art »Angriffskraft«, sollte es doch einmal jemand wagen, sie trotz ihres Panzers anzugreifen. Zudem zerstückeln die Krabben ihre Beute und teilen sie mit den Schnecken.


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    • Ungebetene Gäste

      Auf den ersten Blick erscheint Halete B 4 wie ein Paradies. Unberührte Natur, soweit das Auge reicht. Dichte Wälder, Ebenen voller exotischer Wildtiere und kristallklare Ozeane voller Fische und das in einer nahezu perfekten Atmosphäre, die keinerlei Modifikation erfordern würde. Warum ist dieser Planet dann nicht schon seit langem dicht besiedelt?

      Wir haben es versucht und es endete in einem Desaster. Die erste Pioniergruppe, die einen Landeplatz bauen sollte für die folgenden Siedler, stieß zunächst auf keine Probleme. Sie hatten sich ein Gebiet in Äquatornähe ausgesucht und angefangen, den Wald zu roden, um eine Landezone zu errichten für die größeren Schiffe. Der erste Zwischenfall ereignete sich bereits nach zehn Tagen. Es kam zu mehreren Infektionen mit einem unbekannten Erreger und mehrere Arbeiter wurden krank. Ihr Zustand verschlechterte sich auf unerklärliche Weise und schließlich fielen sie sogar ins Koma. Keine Therapie half.

      Ein Team aus Spezialisten wurde ausgesandt, um den Grund für die Krankheitsfälle herauszufinden. Das Gebiet, in dem die Arbeiter infiziert worden waren, war eher unscheinbar. Die lokale Flora bestand dort aus viel Gebüsch mit vereinzelten Pilzbäumen, Vegetation, die leicht zu roden war. Die Spezialisten sammelten Proben, um herauszufinden, was davon so eine Wirkung haben konnte.

      Leider blieb es nicht bei den ursprünglichen Krankheitsfällen. Andere Personen wurden ebenfalls krank, selbst solche, die weit weg von der Rodung gearbeitet hatten. Untersuchungen ergaben, dass die kranken Arbeiter von Pilzsporen befallen waren, die sich schnell in der Lunge ausbreiteten und kurz darauf das Nervensystem befielen. Da sich auch nach drei Wochen keine Besserung abzeichnete, wurde der Evakuierungsbefehl gegeben.

      Schließlich geschah jedoch etwas Unerwartetes: Die ersten Opfer der Pilzsporen erwachten aus dem Koma. Nach der anfänglichen Erleichterung jedoch stellte sich schnell heraus, dass sie nicht mehr sie selbst waren. Der Pilz, der sie befallen hatte, war nicht einfach nur irgendein Organismus, sondern intelligent. Die Arbeiter - und wie sich herausstellen sollte, auch die meisten anderen Pioniere – waren jetzt Teil dieses Organismus. Und der war gar nicht begeistert davon, besiedelt zu werden. Die wenigen gesunden Pioniere, die noch übrig waren, wurden hinausgeworfen mit der deutlichen Botschaft, dass kein Mensch mehr einen Fuß auf Halete B 4 setzen sollte.

      Der Planet wurde unter Quarantäne gestellt und für lange Zeit hörte niemand mehr etwas von den Pionieren. Vor ein paar Jahren hörten die Warnbojen, die im System ausgesetzt worden waren, dann Funksprüche von der Oberfläche. Es scheint so, als wollte diese neue Spezies, die wir durch unser vorschnelles Handeln erschaffen haben, nun doch mit uns kommunizieren.



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    • Skia sind Raubtiere, die über die Fähigkeit der Gestaltswandlung verfügen. Im Gegensatz zu den meisten Wandlern haben Skia jedoch nicht eine feste Zweitgestalt, sondern sind flexibler in ihren Veränderungen und können eine Vielzahl von Körperteilen ausbilden. Dies ist eine der Eigenschaften, die sie näher in die verworrene Verwandtschaft der vielen Bestiae-Arten stellt oder aber zu einer Form der seltenen Multi-Wandler macht.
      Skia treffen ihre Artgenossen häufig nur zur Paarung, sind jedoch keine richtigen Einzelgänger. Außerhalb der Paarungszeit schließen sie sich artfremden Tieren an: Rhaki, Sulken, Hundeartigen, Katzen oder sogar, laut mancher Erzählungen, intelligenten Spezies. Solange die adoptierte Art auf dem Boden ihre Kinder aufzieht und bestenfalls Fleisch frisst, kommen sie als Gastgeber n Frage:
      Sobald die ausgesuchte Gruppe Nachwuchs bekommt, kopiert das Skia die Gestalt des Jungen und schlüpft zu ihm ins Nest oder schließt sich der Herde an (hängt von der Lebensweise der Gastgeber ab). So wird es mit durchgefüttert.
      Im ersten Moment sollte man meinen, dies sei das Verhalten eines Parasiten, doch im Gegensatz zum Wechselhuhn leistet das Skia eine Gegenleistung: Es verteidigt die Brut.
      Erneut sind hierbei seine Gestaltswandelfähigkeiten nützlich: zwar dauert eine Größenveränderung im Kampf oft zu lange (gestaltswandelnde Leser dieses Berichts werden das Problem kennen), doch das kleine Tier kann schnell verschiedenste Waffen ausbilden, perfekt abgestimmt auf den Gegner. Damit verteidigt es seine erwählte Familie so brutal, dass selbst beobachtende Lioreten schon schwerere Verletzungen erlitten.

      (aus „Kurzer zoologischer Bericht aus Cravo“ von Lioretin Aulimne Dia)
      "Asexuality
      I know what you think
      but it’s not celibacy
      You call me a liar
      For I have no desire
      But this is the way I was meant to be"
      ( youtube.com/watch?v=QBg3ufZJR4c)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Cyaral ()

    • @Elatan Ich MAG Schnecken. Und diese Schnecken mag ich besonders. Nur frag ich mich, wie groß eine "durchschnittliche Mülltonne" ist. Meinst du damit die Tonne eines Privathaushaltes? Oder eine von den großen Dingern, die in Mietshäusern stehen?
      Ich mag auch die Vorstellung, dass die großen, sanften Schnecken von Horden von kleinen Aggro-Krabben verteidigt werden. Hat da jede Schnecke ihren eigenen Schwarm? Bleiben die bei der Schnecke, wenn sie ins Wasser geht? Malst du die mal?



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    • @Teja: Uh, das ist interessant und irgendwie unheimlich! Ich frage mich, ob der Pilz schon vorher irgendwelche anderen Wesen übernommen hat, aber erst mit Menschen sein volles Potential quasi entfalten konnte.
      @Cyaral: Schmeißt das Skia denn dafür ein Jungtier aus dem Nest, um dessen Platz einzunehmen?


      Teja schrieb:

      @Elatan Ich MAG Schnecken. Und diese Schnecken mag ich besonders. Nur frag ich mich, wie groß eine "durchschnittliche Mülltonne" ist. Meinst du damit die Tonne eines Privathaushaltes? Oder eine von den großen Dingern, die in Mietshäusern stehen?
      Ich mag auch die Vorstellung, dass die großen, sanften Schnecken von Horden von kleinen Aggro-Krabben verteidigt werden. Hat da jede Schnecke ihren eigenen Schwarm? Bleiben die bei der Schnecke, wenn sie ins Wasser geht? Malst du die mal?
      Ja, ich meine die von Privathaushalten. Die Krabben bleiben immer bei der Schnecke, also auch im Wasser. Teilweise nahm man anfangs auch an, dass die Scheren der Krabbe lediglich Beißwerkzeuge der Schnecken sind, bis man dann mal sah, dass sie halt auch manchmal die Schnecke ein kleines Stück weiter verlassen und sie beim Hausbau verteidigen. Vielleicht male ich sie morgen. Besser als Teddybären ... ;D


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    • @Elatan: Coole Tiere! Ich mag vor allem den Aspekt des geteilten Gehäuses!

      @Teja: Ich liebe es, wenn übereifrigen Kolonisten in den Hintern getreten wird :lol:

      @Mein Beitrag:

      @Elatan: Nein, sie werfen kein Junges aus dem Nest, sondern setzen sich nur dazu. Weil sie die echte Brut verteidigen, haben die Eltern keinen großen Selektionsdruck darauf gehabt, die Skia rauszuwerfen. Echte Kuckucke bedeuten nur Nachteile für ihre Wirte, aber bei den Skia wird der zusätzliche Ressourcenverbrauch durch die Verteidigung ausgeglichen.
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    • *lobsbeer*

      @Elatan: Ich mag die Schnecken! Als du geschrieben hast, dass sie Tentakel haben, dachte ich: "Warte - Schnecken, Tentakel, wo ist der Krabbenanteil?" Aber wie du eben jenen Krabbenanteil eingefügt hast, ist dir auch sehr gut gelungen!

      @Teja: Und ein weiterer Sci-Fi-Beitrag! Die Idee der Pilzsymbionten gefällt mir besonders gut! Besonders, dass sie ihre Meinung am Ende geändert haben.

      @Cyaral: Also für einen solchen Schutz würd ich auch ein Skia durchfüttern! :D
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    • Aus dem Seminar zur VO Einführung in die Theoretische Magie A

      Eine Frage noch...

      "... so ergibt es sich, dass man für die Thaumaturgie tatsächlich mathematische Berechnungen braucht, allgemeine Magie und Zauberei hingegen überwiegend mit einem starken Willen und linguistischen Kenntnissen weit kommen können. Das heißt natürlich nicht, dass man nicht mit einem starken Willen Mathe lernen oder thaumaturgische Meisterwerke vollbringen kann. Ich meinte jediglich, dass man für Thaumaturgie nicht den selben Umfang an Konzentration und Willen benötigt. Genau genommen ist sie, wenn man ausreichend Zeit dafür hat, der angenehmste Zweig der Magie. Damit wären wir für heute fertig. Die Übungsblätter 7-9 machen Sie bitte bis zum nächsten Mal, die Präsentationen organieren wir auch erst übermorgen. Dafür haben wir genug Zeit. Haben Sie noch fragen?"

      "Ja, eine", sagte Ghoran. "In TGM spricht unser Professor immer von 'Technischer Magie' anstatt von Thaumaturgie. Warum macht er das?"

      "TGM macht Professor Dûrin?* Ja, das ist einer der Unterschiede zwischen Zwergen und Menschen. 'Thaumaturgie' ist ein menschlich geprägter Begriff, den die Zwerge gar nicht verwenden. Zum ersten Mal als Bezeichnung für technische Magie aufgetreten im 3. Zeitalter, bis dahin hießen die Thaumaturgen wie bei den Zwergen nur 'Techniker'. Kein Zwerg akzeptiert den Begriff, daher werden die Thaumaturgie-Studenten unter euch bis auf die Thaumaturgie Übung bei Professor Glandorin ausschließlich von Technischer Magie reden. Noch eine Frage?"

      Dhovin meldete sich. "Professor, ich habe mich schon immer gefragt, was es nun mit den Drachenreitern auf sich hat."

      Der Dozent setzte sich wieder auf seinen Sessel. Er wusste, das würde nun dauern.

      "Sie wissen, dass die Fakultät der Drachenreiter etwas spezielles ist. Dass sie nicht hier bei uns im Campus liegt, sondern an einem geheimen Ort der Taschendimension. Was ich Ihnen nun sage, steht nicht im Lehrplan, es wird auch nicht geprüft, offiziell weiß ich selbst nicht die ganze Wahrheit darüber. Die Drachenreiter sehen ihre Fakultät mehr als eigenständige Akademie als als Untereinheit einer größeren Universität. Und zu einem gewissen Maß ist sie das auch. Nur Grundstück und Finanzen erhalten sie von uns, ansonsten sind sie unabhängig. Nach der Lehrmeinung der Fakultät der Theoretischen Magie bilden die Drachenreiter die höchste der 21 Stufen, die von den einzelnen Zweigen gebildet werden."

      "Waren es nicht 20 Zweige?", fragte ein Student seiner Fakultät.

      "Nein, es waren tatsächlich 21, doch einer wird inzwischen nicht mehr praktiziert und gilt als ausgestorben. Davon erfahren Sie mehr im Siebten Trimester in Geschichte der Magie 4. Sie müssen noch nichts über die Schatten wissen, das würde Sie nur verwirren! Viele Magietheoretiker in der Geschichte gingen davon aus, dass diese Hierarchie der Zweige Stufen darstellten, die ein jeder Magier einst durchlaufen musste, um die Magie im Gesamten zu beherrschen. Heute wissen wir, dass man als Magier in in einen der Zweige hineingeboren wird und es nicht möglich ist, Magie außerhalb seines Bereiches zu erlernen - mit Ausnahme weniger multipler Begabter, deren Ursprung uns bisher noch unbekannt ist.

      Dennoch gelten Drachenreiter als die mächtigsten der Magier, und das nicht ohne Grund. Ihre Fähigkeit, Drachen zu beherrschen, zu bängigen, sich mit ihnen im Geist zu verbinden, ist das, was sie von jedem anderen Magier und Nichtmagier unterscheidet! Wie Sie noch erfahren werden, ist es für uns extrem schwer, in den Geist anderer Wesen einzudringen, selbst weit niederer als wir. Ein angeborenes Talent haben im Grunde nur die Telepathen. Für uns andere bedeutet das Jahrelanges Training.

      Drachenreiter haben selbst den Telepathen das voraus. Sie verbinden sich nicht nur mit Drachen, sondern mit allen Tieren, aber auch Pflanzen und unbelebten Dingen. Ein Drachenreiter ist eine Art ultimativer Magier - nicht Universalmagier, wohlgemerkt, denn einem Drachenreiter ist dennoch nicht eigen, was uns anderen gegeben ist. Die Frage ist dann, warum heißen sie Drachenreiter?

      Natürlich kam die Bezeichnung durch ihre Verbindung mit den Drachen zustande, doch diese Erklärung reicht uns nicht, schließlich studieren wir die Magie uns alles mit ihr zusammenhängende auf einer Universität. Wir wollen mehr Antworten - wir wollen alle Antworten! Wie kommt diese Verbindung zustande? Es ist die Faszination an Drachen, die zur Arbeit mit ihnen motiviert! Wer von euch hat sich nicht schon immer gewünscht, auf einem Drachen durch die Lüfte zu fliegen, über den Himmel zu gleiten, schneller als jedes andere Flugobjekt, das die Magierschaft jemals hervorgebracht hat, schneller als jeder Vogel, eine unvorstellbare Macht ausstrahlend? Jeder von uns wollte das, doch die Drachenreiter haben ihren Traum wahrgemacht!

      Genau kann ich euch leider nicht sagen, wie die Verbindung zustande kommt, doch Reiter und Drache treten zueinander in eine Wechselbeziehung, aus der jeder der Partner neue Kraft schöpfen kann. Sie geben dem jeweils anderen etwas von sich, und erhalten etwas von ihm. Sie werden eins im Geist und in den Gedanken, sie werden ein Wesen mit zwei Körpern. Eine solche Verbindung ist so stark, dass sie von keiner natürlichen Kraft getrennt werden kann. Das macht die Drachenreiter aus - die Einheit mit ihrem Drachen. Einen der beiden zu töten ist gleichbedeutend mit dem Mord am anderen. Hilft man jedoch einem der beiden, liebt man ihn oder sorgt sich um ihn, merkt der andere der Partnerschaft dies ohne Verzögerung.

      Viel gibt es noch über die Natur der Drachenreiter zu erfahren, doch nicht alles können wir verstehen - kaum etwas, um genau zu sein. Doch wenn wir versuchen, sie zu verstehen, mit ihnen reden, sie als das respektieren, was sie sind - höhere Wesen als wir - dann, meine Freunde, dann können wir mehr über sie erfahren. Ihr könnt mir glauben, denn ich spreche aus Erfahrung!"

      Seine Worte flossen noch in die Studenten der hinteren Reihen, dann regten sie sich. Allen war klar, was nun passiert war. Sie hatten eine im Curriculum nicht vorgesehene Lektion über Drachenreiter gehabt, und jeder, ohne Ausnahme, hat still und aufmerksam zugehört. Die Spannung, die sie spürten, ließ nicht nach, bis sie den Seminarraum verlassen und sich wieder unter die anderen Studenten gemischt hatten. Nut Dhovin blieb, denn er hatte noch eine Frage...

      "Professor? Wenn jeder Zweig der Magie eine Fakultät hat, wie kann es dann sein, dass es eine Fakultät für Theoretische Magie gibt?"

      "Das ist eine gute Frage. Es war vor einigen Jahren, als zwei Drittel der Studenten ihren Bachelor in Theoretischer Magie machten - unabhängig von ihren eigentlichen Fakultäten. Also beschloss die Universitätsleitung, uns eine Fakultät dafür einzurichten, denn es war im Grunde ein eigenes Fach, und das einzige, das nicht an einen Zweig gebunden war. Wir haben einfach die leerstehenden Gebäude übernommen."

      "Die des untergegangenen Zweiges? Hatte er mal eine eigene Fakultät? Was hat es mit den 'Schatten' auf sich?"

      "Was du nun hörst, bleibt unter uns, verstanden?"

      "Ja."

      "Der vergangene Zweig ist der der Schattenmagie. Einst waren es mächtige Magier, die jene Magie beherrschten, doch wurden sie aus dem Lehrplan gestrichen, als sie das Ende des 2. Zeitalters einleiteten..."

      (Ausschnitt aus: Seminar zur VO Einführung in die Theoretische Magie A, Fakultät für Theoretische Magie, Magische Universität Nêthalin)
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    • @Chrontheon: Du weißt aber schon, dass du mich jetzt neugierig gemacht hast, oder? Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Beitrag auch was für Drachenreiter ... äh ... ich meine Eld ... pardon ... @Artifex Nerracis wäre. ;D :fluecht: Da ich bei der Fülle deiner Welten oft den Überblick verliere; hast du noch weitere Beiträge über diese hier verfasst bzw. zu welcher Welt gehört dieser Text?


      ~ Der Ort für jene, denen unsere Welt nicht genügt ~
    • Elatan schrieb:

      @Chrontheon: Du weißt aber schon, dass du mich jetzt neugierig gemacht hast, oder? Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Beitrag auch was für Drachenreiter ... äh ... ich meine Eld ... pardon ... @Artifex Nerracis wäre.
      Da frag ich mich schon, ob Eld auf der Fakultät studieren würde, wäre er in der Welt. :D

      Elatan schrieb:

      Da ich bei der Fülle deiner Welten oft den Überblick verliere; hast du noch weitere Beiträge über diese hier verfasst bzw. zu welcher Welt gehört dieser Text
      Welche Welt: 4. Zeitalter der Magierwelt (7Z), Campus der Magischen Universität Nêthalin, der in einer Taschendimension sitzt.

      Weitere Beiträge der Welt: die 2 Vorlesungen über Farbbedeutungen und Symbolfarben sind auch aus der Welt, aber im 3. Zeitalter (7N) und auf einer anderen Universität. Sonst fällt mir so spontan kein weiterer Beitrag ein.
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