Die verwandlung des Englischen Königs des Kingdom of Britisch V'empire [Kurzgeschichte] ( Historische Fantasy)

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    • Die verwandlung des Englischen Königs des Kingdom of Britisch V'empire [Kurzgeschichte] ( Historische Fantasy)

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      Die Geschichte eines Bastards und ein englischer Kriegsheer



      1765


      Schloss Flore de sang strahlte in der untergehenden Sonne. Der Herr des Hauses stand am Fenster und betrachtete die sich langsam neigende Sonne. Sein langer schwarzer Umhang warf lange Schatten in den Saal hinein. Er seufzte und seine grünen Augen zogen sich augenblicklich zurück als der Strahl durch das Fenster fiel. Seine weise Haut prickelte als sie kurz vom Licht getroffen wurde. Er zischte vor Unbehagen und griff sich an den Hals. Der Biss würde noch nach Jahren Schmerzen. Leicht wimmernd, drehte er sich vom Fenster weg und rief einen Befehl auf Französisch. Die Türen des riesigen Saales glitten auf und eine junge Dienstmagd trat herein. Sie verbeugte sich und auf ihrem Lippen lag ein ehrfürchtiges „Monsieur!“. „Die Gardinen!“, befahl er und seine Augen leuchteten rot aus dem Schatten heraus. Die Magd ging zum Fenster und zog die Vorhänge zu. Ihre Augen streiften bewundernd an den riesigen Stoffen entlang. Plötzlich zuckte sie zusammen, als kalte Finger ihren Nacken entlang wanderten.


      „ Du bist so wunderschön Juliett.“, flüsterte der Adlige in ihr Ohr. Seine Hände wanderten von ihrem Nacken zu ihrem Hals. Die rechte umfasste ihr Kinn und die Linke tanzte zu ihrem Dekoltee. Sie spürte seinen Körper hinter ihr. „Marquie Lauro Josephe, Ich bin euer nicht würdig.“, sprach Juliett mit zitternder Stimme. „Wie kann ein Blut nur so riechen, wie deines. Es ist nicht deine Scharm die ich begehre. Mein Blut ist Blau und unrein. Deines hingegen, das spüre ich, ist süßlich wie dein Duft.“, sprach der Graf. Die Dienstmagd zitterte und flüsterte: „Warum wollt ihr mein Blut, Monsieur. Bin ich in den Fängen eines Dämons?“.


      „Nein, Ihr seit in der Hand eines Wesens der Nacht, Freund des Mondes und ewig Lebender.“, flüsterte Louis Lauro dunkel in ihr Ohr. Dann schlang sich die Hand auf ihrem Kinn um ihren Mund und bevor sie schreien konnte bohrten sich spitzte Fänge in ihren Nacken. Sie schrie, doch der Schrei würde grausam erstickt. Dann wirbelte der Graf sie herum und tanzte mit der wimmernden Magd durch den Saal. Genüsslich zog Louis Lauro den betörenden Duft des Blutes ein. Seine Biss blutet nicht stark und es war mehr der Schrecken, der das Mädchen taumeln lies. Der Marquie beendete den Tanz direkt vor einem Bild von Ludwig dem XIV. Er strich der zitternden Markt über ihre Wange und drückte sie mit dem linken Arm fest an sich. „Das ist mein Vater. Du sperrst die Sonne nun schon 15 Jahre aus, Juliett. Doch nun endet dein Leben vor dem König der Sonne und durch die Hand seines Sohnes.“, zischte Louis Laure Josephe und senkte seinen Kopf zu ihrem Hals. Juliett schrie nicht als die tödlichen Zähne sich in ihren Hals bohrten.



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      Die Wellen schlugen gegen den Rumpf der Queen Jane und ließen das Schiff schaukeln. Auf der Reling stand ein Mann. Er trug ein weise Culotte und fühlte sich sichtlich unbehaglich damit,da es zu den Fußgelenken hin immer enger wurde. Der Englische Adlige fragte sich nun schon zum fünfzigsten Mal, wie er in dieser Hose reiten sollte. Seine roten Strümpfe kratzen sehr, die Schuhe waren aus hochwertigem Englischem Leder und vom Palastschuhmacher selbst gefertigt. Sein Unterhemd trug eine Cremefarbe. Die Knöpfe wurden durch das herabhängende Ende seines gebundenen Halstuches verdeckt. Das Halstuch trug die Farben der Englischen Fahne und das Wappen der Familie Stuart. Ein Schild mit gelben Farben und in der Mitte ein breiter Streifen mit Schachbrettmuster.


      Über das Unterhemd trug der Engländer einer der Justaucorps in der Farbe rot und mit goldenen Knöpfen. Er hoffte sehr, dass er bei Marquie Louis Lauro Josephe de Flore Eindruck schinden konnte. Er hatte der Einladung mit Gewissensbissen, seinem Bruder gegenüber, zugestimmt. Den eigentlich stand es dem König von England, Wilhelm dem III. zu nach Frankreich zu fahren. Doch sein Bruder wahr verhindert, so hatte er, James Fred Stuart, General der Britisch Army und Lord von Cumperland, einem Gebiet an den Grenzen Schottlands, die Überfahrt angetreten.


      Nervös blickte Fred James auf das Festland. Gewiss würden sie bald anlegen. Beim Gedanken an Stormfire, seinem Hengst, erfasste ihn bedauern über seine Kleiderwahl. Er hasste die französische Kultur schon jetzt. Doch was tat man nicht alles um seinem Gastgeber gerecht zu werden, dachte er bei sich. Er strich sich durch das blonde Haar und zupfte an seinem Halstuch.


      „General Stuart! My Lord wir legen in wenigen Minuten an. Soll euer Rappe an Deck gebracht werden?“, sprach ein Soldat. Der Bruder des Königs nickte und winkte den Diener mit der Hand hinfort. Er griff in die Taschen des Justaucorps und zog einen Brief heraus. Er entnahm dem Kuvert ein Blatt Pergament und las sich den Brief des Marquie noch einmal durch:


      Sehr geehrte Majestät König Wilhelm von England


      Ich, Marquie (für euch Marquess engl. Titel) Louis Lauro Josephe de Flore, lade euch auf mein Schloss in Frankreich ein. Ich möchte mit euch einen Militärischen Schachzug bezüglich eines Putschs gegen König Ludwig dem XVI besprechen. Ich gebe England die Möglichkeit einer Kolonie in meinem Herrschaftsgebiet. Dafür möchte ich Militärische Unterstürzung der englischen Krone um meinen Anspruch auf Versailles und meine Bourbonische Herkunft gelten zu machen. Ich begehre das Schloss meines Vaters, habe aber nicht die Möglichkeit es ohne Waffengewalt mir anzueignen. Und über die verfüge ich nicht. Ich bin nachweislich ein unehelicher Sohn des Ludwig dem XIV, dem „Roi Soleil“ (dem Sunking für euch). Natürlich bedarf es einer Kriegserklärung um Ludwig zu stürzen. Mit unserem Treffen möchte ich euch die Vorbereitungsphase nahebringen. Mir ist bewusst, dass ein solcher militärischer Feldzug einige Jahre Vorbereitung Eurerseits erfordert.


      Ich würde mich also über einen Besuch freuen.


      Hochachtungsvoll


      Louis Lauro Josephe de Flore


      Marquie von Floure de Lune



      Seine braunen Augen starten auf das leicht fehlerhafte Englisch hinab. 'Einen Krieg anzufangen war der Preis, den Mister de Flore bot nicht wert.', dachte James Fred. Doch war er hergekommen um das Angebot, im Namen seines Bruders, abzulehnen. Er hörte das Wirren seines Pferdes und spürte gleichzeitig den Ruck, der durch die Queen Jane zog. Er sah die Matrosen die Segel einholen und einer der Diener kam mit Stormfire auf ihn zu. Er nickte dem Diener zu, während dieser sich verbeugte. Dann versuchte der Lord sein schwarzes Pferd zu besteigen. Er scheiterte, da ihm die enge der Hose nicht behagte. Doch schließlich gelang es ihm, durch die Hilfe seiner Diener. Fred James gab Stormfire die Sporen und ritt über die lange Rampe von der Queen Jane hinunter. Er hielt an und drehte sich zu einem großgewachsenen Caiptain mit langen schwarzen Haaren und grünen Augen um. Der Mann trug die Uniform der Britisch Army und sah seinem General ehrfürchtig ins Gesicht.


      „Medical! Wenn ich nicht gegen Mittag zurück bin. Dann sucht mich.“, sagte der Bruder des Königs.


      „Yes, Sir!“, kam das monotone Englisch über die Lippen des Caiptains. „Euer französisch müsste reichen um euch Hilfe zu hohlen, wenn es nötig ist, General.“. James Fred lächelte und trieb Stormfire an. Er ritt über die Anlegestelle der kleinen französischen Hafenstadt und hatte im Galopp die Kleinstadt hinter sich gelassen.



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      Der Engländer ritt über das weite Frankreich und hielt unablässig auf Paris zu. Fred James rastete in mancher Gaststätte.So kam er auch ins Dorf Flore de Lune und band seinen Rappen an der Stange der Schenke Sange de Lune. Er trat in den Schankraum und sah sich um. Er sah einen rothaarigen jungen Mann, gerade zum Mann geworden in einer Ecke sitzen. Er spürte den begehrlichen Blick des Jungen. „Ein Bier bitte!“, sagte er zum Barmann und hockte sich auf einen Hocker an der Bar. Aus den Augenwinkeln betrachtete er den Rotschopf. Seine Hand lag am Heft seines Schwertes. Er bekam sein Bier und nippte gerade daran als ein schwarzhaariger Junge herein kam. Der Junge sah sichtlich abgewetzt aus, als ob er schwere Arbeit verrichten müsse. Mit Schrecken entdeckte er die französische Lilie als Metallanhänger um seinen Hals. Der Engländer kippte das Bier herunter und warf mit einem „Mercy!“, ein paar Goldstücke auf den Dressen der Bar und stand auf. Er ging zu dem Jungen. „Hi, Boy!“, rief er. Der Junge starrte ihn an, wie als wäre er ein Tier und würde ihn nicht verstehen. James überlegte kurz und kam dann auf den Gedanken, dass er statt französisch seine Muttersprache gebraucht hatte und verbesserte sich hastig. „Komm her Junge! Entschuldigt kleiner Monsieur! Aber ich bin nicht von hier. Was tragt ihr da um den Hals?“, fragte er in leicht verzerrtem Französisch.


      „Ein Anhänger, den ich von meiner Mutter noch vor ihrem Tod bekommen habe, Monsieur. Sie sehen aus wie ein Comte. Ich kann leider nicht lesen. Können sie mir sagen was auf der Lilie steht?“, fragte der Junge.


      „Ein Comte?“, fragte der englische Lord.


      „Ja, ein Graf, Monsieur.“, antwortete der Junge. „Mein Name ist Adriano Lequa, Sohn von Comte Hugo Lequa. Mein Unterricht beginnt erst in einem Jahr. Ich bin erst sechs Jahre alt. Ihr könnt doch lesen, oder?“


      „Natürlich, little Boy.“, sagte Fred James und nahm den Metallanhänger in seine Hand. „Dies gehört Xavier Juliano de Bourbone, vom Vater verleugnet, vom Großvater verachtet und ausgesetzt. Diese Lilie trägt mein Sohn als Erinnerung an das blaue Blut, dass durch Louis Stanislas Xavier de Bourbone, Prinz Frankreichs, in ihm fließt.“, las er vor. Er starrte den Jungen an. „Du bist ein Bastard, Adriano.“, keuchte er. Der Junge sah ihn erschrocken an und lief weg.


      James hörte ein Lachen und drehte sich um. „Hello, My Lord! Es ist einige Jahre her, dass ich in der Army diente. Britannien hat mir kostbare Zuflucht gewehrt.“, sagte eine Stimme. Er drehte sich erschrocken um und sah den rothaarigen jungen Mann vor sich, der ihn beobachte hatte.


      „Liege ich richtig euer Majestät, wenn ich behaupte, dass ich mit James Fred Stuart, Bruder des King Wilhelms des III. spreche?“, sagte der Mann. „ Nicht so laut! Es muss nicht jeder wissen wer ich bin. Wer seit ihr, wenn ich fragen darf?“ , antwortete Stuart verärgert.


      „Einer , der den Verlauf der Geschichte beobachtet und verändern wird.“, sprach der Mann und ging einfach davon. Völlig in Gedanken versunken bestieg James Fred sein Pferd und ritt weiter.




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      Er kam an ein riesiges Schloss, das von blumigen Ranken umgeben war. Daher trug es offenbar seinen Namen „Flore de Sange“. Der Engländer stieg von Stormfire und klopfte mit dem Löwenkopf als Türklopfer an das Tor. Ein Diener öffnete und betrachtete die Kleidung des Briten. „James Fred Stuart, Richtig?“, fragte der Glatzkopf. „Yes!“, James Fred zögerte als der Mann ihn verständnislos anschaute und verbesserte sich schnell: „Oui!“. Der Diener verdrehte die Augen und murmelte: „Unanständige Inselhocker!“. Aber so leise, dass es der Engländer nicht hören konnte.


      „Folgen sie mir Bitte, Monsieur!“, bat der Mann und verschwand im Schloss. James Fred folgte ihm und wurde durch eine große Eingangshalle zu einer goldenen Flügeltür geführt. Diese wurde geöffnet und mit einer Handbewegung bat der glatzköpfige Diener ihn in den Saal. Der General trat ein und staunte nicht schlecht über die Größe des Saales.


      Ein Mann kam auf ihn zu. Er schien nicht älter als 21 zu sein. Er trug eine dieser weißen Perücken, die Franzosen so mochten. Seine Oberbekleidung bestand aus einer Weste aus schwarzem Stoff. Sein Rock trug die Farbe Schwarzblau. Der gesamte Justaucorps war mit einem Muster aus Gebissen verziert. Seine Culott war schwarz und trug diese Verzierung nicht. Seine Strümpfe waren weiß und seine Schuhe entsprachen der Parisermode.


      „Bonjour euer Majestät! Mein Name ist Louis Lauro Josephe de Flore. Ich hoffe sie hatten eine angenehme Anreiße.“, sagte der junge Mann und verbeugte sich mit der rechten Hand am Rücken vor dem Gast. 'Anstand hat er, das muss man ihm lassen. Aber warum zum Teufel ist er so jung?', dachte Fred James und verbeugte sich vor seinem Gastgeber.


      „Bonjour, oder wie man in meiner Heimat sagt: Hello. Ich freue mich euch persönlich zu begegnen Marquie. Aber ich muss euch enttäuschen. Ich bin nicht Wilhelm der III., sondern sein Bruder Fred James Stuart. Auch bin ich nicht hier um auf euer Anliegen einzugehen. Sondern ich lehne es ab. Die Risiken eines Krieges sind zu hoch für Großbritannien.“, sagte der Engländer.


      Louis Lauro lächelte und schien keines Wegs bestürzt. Er ging zu einem Bild, wo etwas auf dem Boden lag. Er hob es auf und James Fred zog die Luft ein, als er eine Frau mit braunen Haaren gewahr wurde. Sie hatte weit aufgerissene Augen und schien tot zu sein. An ihrer Kleidung stellte der Adlige fest, dass es sich um ein Mädchen vom unteren Stand handelte. „Wass..!“, keuchte Fred James und wich zurück, als der Marquie an ihm vorbei Schritt und die junge Frau seinem Diener übergab. Louis Lauro drehte sich zu seinem Gast um und Fred James hätte beinah geschrien. Als er die Glutroten Augen sah.


      „Ich habe das, was ich wollte. Es ist nicht von Bedeutung, ob ihr auf mein Angebot eingeht oder nicht. Ihr seit zwar nicht der Richtige, aber ihr seit genauso gut. Ich wollte den König von England nur herlocken. Wenn ihr jetzt diesen Raum verlasst, werdet ihr wie Juliett, meine Magd, enden, ehe ihr euer Pferd erreicht. Ich rate euch also an Ort und Stelle zu bleiben und zu zu hören. Ich werde euch nämlich eine Geschichte erzählen. Nach dieser Geschichte könnt ihr zwischen zwei Schicksalen wählen. Bei dem Einen kehrt ihr nie mehr nach England zurück. Bei dem Anderen werdet ihr zurückkehren, doch werdet ihr ein Anderer sein.“, sprach der Marquie mit dunkler drohender Stimme.


      James starrte den Franzosen an. Er wusste irgendwie, dass er keine Chance hatte, trotz Schwert an seinem Gürtel. Louis Lauro schien unbewaffnet zu sein, doch hatte er das Gefühl, dass er Kräfte der Hölle besaß. Es war ein bohrendes Stechen in seiner Brust und diese roten Augen sprachen dafür. Er konnte mit der Geschichte seinen Tod hinauszögern. Er würde auch versuchen die Richtige Entscheidung zu treffen, was auch immer der Marquie von ihm wollte. Also rang er nach Fassung und versuchte seine zitternden Knie zu beruhigen.


      „Erzählt! Ich höre zu!“ , brachte er mühsam ruhig hervor. Die roten Teufelsaugen durchbohrten ihn und Louis Lauro lächelte.


      „Gute Entscheidung, my Lord!“, grinste der Marquie und ging zu dem Bild an der Wand hin. „Alles begann mit der schönsten Frau des Dorfes Flore de Lune, die Marquise des Mondes.“, sagte Louis Lauro.



      Dann begann der Franzose zu erzählen: „Vor fünfzig Jahren, also 1715, starb König Ludwig der XIV. Er wurde auch Sonnenkönig genannt. Seine Hinterlassenschaften, waren eine imposante Hofkultur und Schloss Versailles. Seine ehelichen Kinder waren sechs an der Zahl. Er hatte vier Affären. Unter diesen vier war auch meine Mutter Luna de Lune. Im Jahr 1710 war der König der Königin überdrüssig und suchte nach der schönsten Frau. Da ihm die Idee beim Betrachten des Mondes eingefallen war, suchte er im Dorf Flore de Lune. Ich nehme an ihr seit durch es hindurch gekommen, als ihr nach „Flore de Sange“ rittet. Es wurden gewaltsam alle Frauen des Dorfes zusammen getrieben. Luna war erst 18 Jahre alt. Der König selbst betrachtete die Frauen und wählt Luna aus. Sie wurde nach Versailles gebracht und dort ernannte der König sie zu seiner Muse und erhob sie in den Stand einer Marquise. Luna war 5 Jahre lang eine Art Gespielin für Ludwig. Dann wurde sie jedoch im Jahr seines Todes schwanger. Die Königin schaffte die Marquise de Lune fort, da sie das Kind nicht duldete. Doch die Kutsche, die wurde von einem Mann angehalten und die Kutscher und alle Wachen wurden von einer Bestie getötet. Diese Bestie gab sich der jungen Luna als Mann zu erkennen. Er half Luna das Kind zur Welt zu bringen und sie starb in seinen Armen. Der Italiener Leonardo de Chucha zog das Kind mit dem Namen Louis Lauro auf. Er wurde ein Vater für den kleinen Bourbonen. Als Louis Lauro fünfzehn war fand er heraus wer sein wahrer Vater war. Als er Anspruch auf das Bourbonische Erbe erhebt, wurde er von König Ludwig dem XV zur Köpfung ausgeschrieben. Louis Lauro entkam in dem er Jahre lang den Namen Josephe Florsang trug und in einer kleinen Schneiderei arbeitete. Als er 21 Jahre alt war, kam Leonardo de Chucha zu ihm. Man hatte ihn entdeckt und Soldaten waren bereits ausgeschickt um den Bastard der Sonne zu töten. Louis Lauros Ziehvater offenbarte ihm, dass er ein Indianer aus Amerika war. Doch er sagte ihm noch mehr. Er zeigte ihm die Kreatur die in ihm ruhte. Er sagte das dies das Kind des Dämons Darok war. Leonardo stellte ihm vor die Wahl so zu werden wie er und ein Leben als Unsterblicher einzugehen, oder zu sterben. Louis Lauro wählte die Unsterblichkeit und wurde zum Wesen der Nacht. Dann nahm er den Namen Louis Lauro Josephe de Flore an und schwang sich zum Marquie auf. Und ich tat noch etwas anderes.“. James Fred war nicht entgangen, dass sein gegenüber von Er auf Ich gewechselt war. Er hatte ihm seine eigene Geschichte erzählt.


      Louis Lauro lächelte und winkte seinem Gast ihm zu folgen. Er trat zu einem Vorhang und schob ihn zur Seite. James Fred trat hinter dem Marquie auf einen Balkon. Der Mond strahlte hell auf sie herab und die Haut von Louis Lauro schien silbern zu schimmern. Unter ihnen standen tausende Männer und Frauen, die zu Louis ehrfürchtig herauf blickten. Dann schallten französische Worte über den Hof des Schlosses: „la guérison de votre majestätt Louis Lauro, roi de la nuit! Nous honorons et vous servir sur tout le temps.“.


      Louis hob die Hände und die Rufe verstummten. Er strahlte und sah so gebieterisch auf seine offensichtlichen Untertanen herab, dass er tatsächlich königlich wirkte. „Das sind meine Untertanen. Meine Unsterblichen. Ich werde Daroks Kinder in Frankreich verbreiten. Ich bin ihr König. Der erste Vampirkönig Frankreichs!“ , sagte der Franzose zu seinem Gast und hob dann die Hände und knurrte gefährlich. Seine riesigen Eckzähne wurden zu Reizzähnen, wie sie Raubtiere in ihrem Maul trugen und fauchte so laut. Dass das Geräusch von den Wänden des Hofes wieder hallte. Dann sprach er die Worte:


      „Le soir, je suis!
      Immortalité je suis!
      Le sang qu'ils sont!“.


      Die Reaktion der Menschen auf dem Hof war unglaublich. Die Worte wurden aus tausenden Mündern gegen die Wände geschmettert. Die Kreaturen da unten schrien wie Kinder die nach ihrer Mutter riefen.


      „Das ist ein Spott gegen euren Vater, Oder? Le soir, je suis! Die Nacht bin ich! Ist von „ L’État, c’est moi!“ - „ Der Staat bin ich“ abgeleitet.“, stellte der englische Adlige fest. Louis Lauro starrte ihn an. „Wow, ihr beherrscht meine Sprache? Ja, ich habe mich dazu hinreißen lassen. Der Rest bedeutet: „Die Unsterblichkeit bin ich! Das Blut sind sie!“ Es ist als eine Art Wahlspruch meines Königtums gedacht. Meine Untertanen sagten, als wir hier heraus traten: „ Heil euer Majestät, Louis Lauro, König der Nacht! Wir ehren und dienen euch auf alle Zeit.“.“, sagte er. Dann griff er James Freds Hand und zog sie hoch. Die Vampire unter ihnen jaulten. „ Na, was ist das für ein Gefühl. Natürlich kennt ihr dies als Prinz bereits, im Gegensatz zu mir, der vorher ein Bastard war. Aber seit ihr nicht immer neidisch auf euren Bruder Wilhelm gewesen? Ihr könntet wie ich, ein eigenes Königreich im Schatten eures Bruders besitzen. Alles was ihr dafür braucht ist zu einem Wesen der Nacht zu werden. Ihr könnten neben eurem Bruder stehen.“, erklärte Louis flüsternd.


      „König James Fred Stuart!“, hauchte er in das Ohr seines Gastes und ein Lächeln breitete sich auf dem Gesicht des Engländers aus. Nicht mehr an zweiter Stelle zu stehen, war ein sehr verführerischer Gedanke. Er hatte sich im Bruchteil einer Sekunde entschieden.


      „Ich möchte wie ihr werden, König der Nacht Frankreichs. Gibt mir ein unsterbliches Leben.“, sagte James Fred entschlossen. Und Louis Lauro lächelte. „ So möge es sein.“, sagte er und griff den Kopf des Prinzen von England. Er bog ihn so, dass er an seinen Hals heran kam und versenkte seine Vampirzähne im Hals seines Opfers. Der Engländer gab keinen Laut von sich und spürte wie er das Bewusstsein verlor, desto mehr Blut ihm ausgesaugt wurde. Er schloss die Augen und dachte er würde sterben, als er einen seltsamen Geschmack war nahm. Etwas tropfte auf seine Lippen. Er leckte das süßliche schmeckende dicke Etwas ab und öffnete die Augen. Er öffnete den Mund um zu Schreien und hörte, dass er knurrte. Mit der Zunge befühlte er seine lang gewordenen Eckzähne und öffnete gänzlich die Augen. Seine Augen sahen scharf. Sehr scharf! Er konnte jede Pore auf Louis Lauros Gesicht sehen, während er ihn anlächelte. Er war nun ein Unsterblicher, oder ein Vampir, wie Louis Lauro es genannt hatte.

      Ende