Achtundfünfzigstes Speedbasteln am 30. August 2018: Architektur

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    • Da ich offiziell mit Ankündigen dran bin, nachdem Elk/Chrontheon unerlaubt abwesend ist, sei nochmals verkündet:

      Schafft die tollsten Bauten, zieht Paläste hoch oder errichtet kleinste Hütten, denn das Thema lautet: Architektur!
    • Das enthüllte Mysterium - Der Kanal von Nexos

      Pellas, M.A. –Entdeckung im antiken Archiv von Pellasenthüllt vergessen gelaubte Geheimnisse über antikes Weltwunder.

      Der Kanal von Nexos war eines der antiken Weltwunderund verband den Golf von Nexosmit dem Phalopischen Meer. Von seiner Entstehung bis zu seiner Vernichtung in der großen Katastrophe des Jahres 0 war er die wichtigste Handelsverbindung der Bekannten Weltund begründete Nexos‘aufstieg nicht nur zu einem wichtigen Handelszentrum, sondern zur größten Stadt der Antike undKlassik.

      Lange Zeit war das Wissen darüber, wie die antiken Echyren diesen Kanal errichten konnten in Vergessenheit geraten. Generationen von Gelehrten glaubten alle Aufzeichnungen seien mit der Stadt zusammen untergangen, doch jüngst gelang es einer Gruppe Historiker in den wiederentdeckten Archiven von PellasAbschriften einiger wichtiger Dokumente wiederzufinden, die vermutlich in Vorbereitung des Pellas-Nephalas-Kanalsin die arrovelosianischeHauptstadt gebracht worden waren.

      Ersten Sichtungen des Materials nach war es keine Technologie Sternenreisender, wie Nekideswiederholt behauptete, sondern das Werk antiker Magierunter der Leitung eines gewissen Pholidraxos, die den Kanal durch ihre vereinten zauberischen Kräfte mithilfe langwieriger Rituale aushoben. Weiterhin zeigt das Material, dass lange bevor in der frühen Klassikdampfbetriebene Schleusen am Kanal eingerichtet wurden, Gruppen von speziell geschulten Zauberern „Schleusentore“ mittels Zauberei aus dem Grund wachsen und die Schleusenbecken mit anderen Ritualen mit Wasser befüllten. Die geborgenen Materialien bestätigen, dass es durch den häufigen Einsatz von Magie in der Zeit oft zu Unfällen in Zusammenhang mit dem damals schier unkontrollierbaren Anderdunkelkam, die nicht nur zur Verderbniseiniger dieser Zauberer oder Seefahrer führten, sondern auch durch Fluten und Erdbeben immer wieder große Teile der Landschaft und Stadt in Mitleidenschaft zogen.

      Dies mag auch der Grund dafür gewesen sein, dass eifrige antikeWissenschaftler aus der Schule der Beria sich an die Erforschung der nötigen Technik machten, die die unzuverlässige Magie durch Dampfschleusen zu ersetzen – und die Einfahrten in den Kanal sogar durch Dampfkanonen zu schützen.

      Wir sind gespannt, welche Erkenntnisse die Wiederentdeckung dieser Aufzeichnungen in den folgenden Jahren noch bringen wird.
    • Fremde, die nach Loranad kommen, werden sich sogleich wie Gnome vorkommen, sind doch die Gebäude von gewaltigen Ausmaßen. Damit ist jedoch nicht gemeint, dass die Bauwerke einfach nur groß wären wie beispielsweise die Türme und Paläste Niturins. Nein, die Gebäude in Loranad, jener Stadt an der Inneren See, sind einfach nicht in einem Maßstab errichtet, der für Menschen angemessen wäre. Von großer Kunstfertigkeit zeugen diese Häuser in Loranad nicht; sie sind aus unbehauenen Steinen errichtet und ähneln in ihrer Form Maulwurfshügeln. Diese Gebäude sind die ältesten in Loranad und zwischen ihnen befinden sich inzwischen mehrere kleinere Häuser, die eher für die Belange von Menschen angepasst sind. In den Riesenhäusern befinden sich meist die Wohnstätten des Adels und öffentliche Gebäude wie der Sitz des Stadtrates mit dem Palast des Hohen Meisters der Stadt.

      Die riesigen Häuser wurden nicht von Menschenhand errichtet und sie waren schon längst verlassen, als die Vorfahren der Loranadi sich in jener Region in der Nähe der Stadt niederließen, die sie jedoch aus Furcht vor etwaigen noch dort lebenden Bewohnern mieden. Allerdings zwangen ständige Angriffe und Repressalien durch nemerische Nomadenstämme schließlich dieses kleine Hirtenvolk dazu, ihre Angst zu überwinden und Schutz hinter der gewaltigen Stadtmauer zu suchen. Mehr noch als diese Mauer aber hielt die Nemerer der Aberglaube, die Loranadi hätten sich mit den Riesen verbündet, die dort noch wohnen würden, von weiteren Angriffen ab.

      Loranad erblühte in den nächsten Jahrhunderten. Aus dem Hirtenvolk wurde ein bedeutender Stadtstaat, der immer seine Unabhängigkeit bewahren, und jedem Angriff trotzen konnte.

      Natürlich hatten die Gelehrten Loranads ihre Theorien über die Riesen, welche einst die Stadt gebaut hatten. Die Heiligen Schriften des Sentarismus berichten davon, wie die Merohim einst aus Zwergen das Volk der Riesen schuf, um starke Arbeitssklaven zu haben und die Loranadi vermuten, dass einige dieser Riesen einst dem Joch entkommen und hierher fliehen konnten, um eine Stadt zu gründen – die einzige bekannte Riesenstadt überhaupt. Die Gelehrten vermuten, dass die Merohim jedoch die Stadt fanden und ihre Existenz nicht duldeten. Sie schickten ihre Elbenarmeen, um die Riesen zu töten oder zurück in die Sklaverei zu zwingen. Diese Vermutung wird dadurch untermauert, dass sich in der Stadt vielerorts Skelette fanden, die schließlich von den Loranadi im größten der Häuser aufgebahrt wurden. Aus einigen Riesenknochen wurde jedoch von einem König Loranads ein beeindruckender Thron in Auftrag gegeben, der noch heute vom Hohen Meister der Stadt benutzt wird. Ein weiteres Indiz dafür, dass die Vermutungen der Gelehrten stimmen könnten, sind die vereinzelten Berichte davon, dass Riesen in den seltenen Fällen, dass sie sich versammeln, Lieder über eine verlorene Stadt singen. Jedoch ist dazuzusagen, dass die Sprache der Riesen von kaum jemandem fließend gesprochen wird und diejenigen, die mehr über diese Stadt erfahren wollten, vermutlich an einem Bratspieß gelandet sind.
      Außer Betrieb.
    • Die Wichtigkeit von Türschwellen

      In Nelander gibt es den weit verbreiteten Glauben, dass man böse Geister aus seinem Heim fernhalten kann, wenn man eine besonders geweihte Türschwelle besitzt. Dieser Glaube findet sich in verschiedenen Ausprägungen bei den Kekesen, bei den Tunnländern, in Grimmingen, in Mitka bis nach Jamarra, und sogar die Cirenen sollen ein Schwellenritual kennen.

      Interessanterweise stehen diese Rituale oft mit Eheschließungen in Verbindung. Die Türschwelle ist damit nicht nur ein wichtiges Teil jedes Heims, sondern wird zu einem wichtigen Grundbaustein einer neuen Familie. Während dem Hochzeitsritual wird bei vielen Kulturen die ganze Schwelle entfernt und zum Tempel gebracht, wo sie von entsprechenden Priestern eingesegnet und dann feierlich wieder eingesetzt wird. Die Mitkaner gehen noch einen Schritt weiter: Jedes Haus hat ein mehr oder minder geheimes Fach, dass unter der Schwelle verborgen ist und in das bei besonderen Anlässen Talismane gelegt werden, die das Haus vor den besagten bösen Geistern schützen sollen.

      Bei den Kekesen ist die Schwelle oft so hoch, dass man selbst darüber stolpert, wenn man nicht aufpasst. Hier lebt nicht nur eine Familie unter einem Dach, sondern oft das halbe Dorf. Gerade im Winter lässt sich so die Wärme so sehr viel besser nutzen.

      Man darf sich fragen, warum nur die bösen Geister von einer entsprechenden Schwelle abgehalten werden, denn die guten Geister scheinen trotzdem hinein zu kommen. Vermutlich ist es ein architektonisches Geheimnis oder es gibt einen geheimen Seiteneingang, den nur die guten Geister erkennen können.
      Braiiiins.

      "Aber die Leiche ist noch sehr informativ!" ~ Nharun ~
    • Musikdorf

      Es gibt eine kleines Dorf in Lyphon welches sich von anderen Städten auf grund seiner ausgefallenen Gebäude von anderen Dörfern stark unterscheidet. Hierbei handelt es sich um das malerische Örtchen Musikdorf im Herzen des Kontinents Lyphon. Musikdorf ist die Heimat der Musikergilde und der weltbesten Musiker. Die liebe zur Musik ist sogar so ausgefallen dass jeder einzelnen in Musikdorf, ein Häuschen besitzt welches einem Musikinstrument nachempfunden ist. Die Gesamte Architektur der Stadt dreht sich um Musik. Die Wäscheleinen bestehen aus echten Gitarrensaiten, einige der Fenster aus hauchdünnen gespannten Ziegenhäuten und die Treppen einiger Häuser sind so ausgestattet dass sie einen Ton erzeugen wenn man darauf tritt.
      Die Reichen Leute aus dem Dorf haben es sich sogar geleistet ihre Wohnhäuser so auszustatten, dass diese bei bestimmtem Wettereinflüssen wunderschöne Melodien erzeugen. Sehr zum Leidwesen mancher Nachbarn.
      Wichtig zu erwähnen ist auch dass jedes einzelne Haus nicht nur aussieht wie ein Instrument sondern obendrein auch noch aus dem selben Material wie das Orignal besteht.
      Gerüchten zufolge sollten Riesen tatsächlich damit musizieren können.
    • Mittelstetter Kerzenarchitektur

      Zum Zuckerbäckerstil Mittelstetts wurde an dieser Stelle schonhäufiger geschrieben. Doch ist weniger bekannt, dass dieser auch in der Kunst der Kerzenzieher seinen Wiederhall findet. Diese bilden zu Mittelstett ihre Kerzen gerne Türmen im Zuckerbäckerstil nach, da sie eine Technik entwickeln konnten, mit der sie um einen Kern kalten Wachses Zierelemente im Zuckerbäckerstil ziehen können, die sie an den Kerzen anbringen. Auf der Träne der Götter gelten diese Kerzen als großer Luxus. Sie werden aber vorzugsweise in den Welten verkauft, in die die Träne versetzt wird. Dies scheint den Kerzenmachern und Händlern auch sinnvoller, da diese Kerzenarchitektur meist nicht lange beliebt bleibt.

      Die Preise auf der Träne selbst werden durch gezielte Verknappung hochgehalten, um zu vermeiden, dass diese Kunst in Vergessenheit gerät, wenn die Träne einmal in Welten versetzt wird, in denen diese Kerzen nicht beliebt sind, während gleichzeitig der Stil auf der Träne durch zu große Verbreitung und Gewohnheit unbeliebt wird. so wollen die Händler Mittelstetts ein wichtiges Produkt bewahren.

      Für Liebhaber der ganz tiefen Zwerge sei angemerkt, dass sich manche Zwerge, die an der Oberfläche aufgrund ihrer Angst vor hohen Räumen in Panik geraten, durch das Herunterbrennen nicht zu dicker Exemplare solcher Kerzen mitunter beruhigen lassen.

      Bei manchen dieser Kerzen sind die Dochte als Elche gestaltet, die bei Entzünden als erstes Abbrennen. Gefragt warum, pflegen die Kerzenmacher zu antworten, dass irgendwer das Schauspiel ja eröffnen müsse.
    • @Nharun: Sehr interessant (ja, ich treibe die Inflation dieses Wortes weiter an - lass mich!), dass dieser doch praktische Kanal auch solche Probleme bereitete. Wie viele Kilometer konnte man sich denn durch den Kanal sparen?
      @Teja: Also jetzt sind die Fächer nicht mehr geheim! Schöner Beitrag! :)
      @Buddy: Yay, ein Erstlingswerk und dann gleich so ein tolles! Diesen Ort würde ich gerne mal besuchen.
      @Rio: Na der Beitrag bringt mal Abwechslung! Ich hätte jetzt gerne eine Elchkerze.
      Außer Betrieb.
    • So, heute habe ich wieder viel Lobsbeerenkompott zu verteilen und heute ist es noch heiß!

      Dafür fallen meine Kommentare wie die Texte etwas kürzer aus, wie auch mein Basteln, denn meine Magengeschwüre ärgern mich mal wieder...

      @Nharun: Diesmal geht deine Faktenvielfalt aus der geschilderten Forschung hervor und wirkt dadurch schön organisch. Irgendwie habe ich jetzt ein Bild von Selbstmord-Magiern. Ist da etwas dran?

      @Elatan: Ein sehr schöner Text zu einem eigentlich hässlichen Kapitel. Bratspieße? Wollen wir mehr über deine Riesen wissen? Interessieren würde mich auch, ob jene Kultur in deinen Welten eine Rolle spielt, oder ob es nur für das Speedbasteln gebastelt ist.

      @Teja: Diese guten Geister! Mogeln einfach mit einem extra Eingang! Dennoch glaubwürdige Bräuche und zur Abwechslung nur ein Architekturteil. Gibt es Strafen für das Stolpern über die Schwelle?

      @Buddy_Deathjoke: Das ist mal eine kreative Architektur. Schön verzögerst du die abschließend gebotene Vorstellung von Riesen-Instrumenten. Können die Behausungen tatsächlich von Riesen gespielt werden, oder ist es nur eine Redensart? Und eine extra große frische Lobsbeere auf den Kompott für deinen gelungenen Einstand!

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    • Hallo!

      Architektur

      Anmerkung: Namen sind lediglich Platzhalter.

      Aureianisches Imperium:
      Die aureianischen Architekten, Bauspezialisten und Handwerker genießen den besten Ruf in der zivilisierten Welt.
      Die Wohngebäude (mehrstöckige Fachwerkhäuser) werden alle nach einem bestimmten Schema F errichtet.
      Der Aufbau ist eigentlich immer gleich:
      Stadtkern, diverse Stadtviertel (Tempelviertel, Wohnviertel, Palastviertel, etc.) Stadtmauer, Befestigungen, Vorposten, Wehranlagen
      Städte an den Außengrenzen und an strategisch wichtigen Punkten sind schwer befestigt mit zusätzlichen Befestigungen und Wehranlagen und einer großen doppelten Stadtmauer.
      Die Städte sind richtige Planstädte, die extra von ausgebildeten Stadtplanern am Reißbrett entworfen werden.
      Der große Palast des aureianischen Kaisers ist das größte Bauwerk des ganzen Imperiums.
      Es besteht aus massivem Granit und ist Innen mit Gold, Silber und Platin ausgekleidet. Es hat eine Ummantelung aus klarem Kristall. Dieser Palast versinnbildlicht die Arroganz und (spätrömische) Dekadenz der aureianischen Aristokratie.
    • Riothamus schrieb:

      @Elatan: Ein sehr schöner Text zu einem eigentlich hässlichen Kapitel. Bratspieße? Wollen wir mehr über deine Riesen wissen? Interessieren würde mich auch, ob jene Kultur in deinen Welten eine Rolle spielt, oder ob es nur für das Speedbasteln gebastelt ist.
      Ich weiß nicht, ob ihr mehr wissen wollt. Wenn ihr wollt, kann ich demnächst ein bisschen mehr liefern. ;) Ich weiß jetzt nicht, welche Kultur du meinst - also die der Loranadi oder die der Riesen -, aber ich kann sagen, dass das, was ich beim Speedbasteln hier präsentiere, auch tatsächlich immer so in meiner Welt landet - ihr dürft nur manchmal nicht alles für bare Münze nehmen, wenn ich einen Inworld-Text hier schreibe. ;D

      EDIT
      @Black Knight: Noch ein neuer Beitrag! :klatsch: Der Palast klingt wirklich recht dekadent. Sind denn alle Städte so geplant? Ich hoffe, wir erfahren noch mehr von dieser Welt. :)
      Außer Betrieb.
    • Hallo!

      Ja, alle Städte sind mehr oder weniger nach dem gleichen Schema/Muster (Stadtkern, diverse Stadtviertel (Tempelviertel, Wohnviertel, Palastviertel, etc.) Stadtmauer, Befestigungen, Vorposten, Wehranlagen) aufgebaut, da dieses Imperium riesig ist (es beherrscht große Teile der westlichen/südlichen Welt) und es daher so einfacher und schneller ist. Natürlich variiert es je nachdem ob es an einem strategisch wichtigen Punkt sich befindet oder an den Außengrenzen und je nach Topologie/Geografie.

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    • Und noch ein Einstand! Auch für dich eine extra dicke frische Lobsbeere, Black Knight!

      Das macht tatsächlich Appetit auf mehr. Da hoffe ich, das Speedbasteln findet Gefallen. Das klingt nach einem großen, alten Reich, dass schon an seiner Größe krankt?

      @Elatan: Ich hatte ja schon im Chat geschrieben, dass man unter Architektur eine ganze Menge subsummieren kann. Elchkerzen gibt es tatsächlich. Die habe ich auf Weihnachtsmärkten gesehen. Sollten also zu finden sein.
    • Ja, es krankte, in der Tat, sehr an seiner Größe.
      Dieses große alte Imperium war am Ende überdehnt, die Aristokratie dekadent, korrupt und verräterisch, was schließlich in einem riesigen Bürgerkrieg mündete, in dem die Aristokratie und deren Armeen ausgelöscht wurde (siehe Beitrag im Thread "Schlachten von weltgeschichtlicher Bedeutung").
      Danach gab es einen Diktator (im positivem Sinne), der das geschrumpfte Imperium wieder vereinte und danach eine Zeit des Friedens und des technologischen Fortschritts begann.

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    • Heute gibt es lecker durchgezogenen Lobsbeerensalat von mir!

      @Nharun Das ist wirklich mal ein Text voller Informationen, gefällt mir! Magier zu benutzen, um Schleusen zu errichten, ist mir bisher auch noch nie irgendwo untergekommen, aber es macht sehr viel Sinn. Darf ich dir das Klauen? Bzw falls das mal irgendwo bei mir auftaucht, fühl die ge-eastereggt!
      @Elatan Deine Elben sind mir echt unsympathisch, Ela. Die armen Riesen. Auch wenn sie Leute braten, find ich das eine echt traurige Geschichte. Die verrät aber auch wirklich viel über den Charakter deiner Welt.
      @Buddy_Deathjoke Das ist ein echt cooles Dorf, obwohl es bei Wind sehr dissonant sein könnte. Vor allem die Treppen, die beim Drauflaufen, gefallen mir. Ein sehr schöner Einstand beim Speedbasteln!
      @Riothamus Ah, interessant! Ich mochte immer schon schöne Kerzen und diese würde ich sofort einkaufen. Aber warum wirken dicke Kerzen auf Zwerge beruhigend? Ist es ein Aberglaube, Magie oder sonstwas?
      @Black_Knigth Das klingt nach einer sehr wuchtigen und beeindruckenden Architektur, vor allem der Palast. Kann man sich denn in Nachbarstädten zurecht finden, wenn man eine kennt? Wenn sie alle gleich gebaut sind? Oder ist es doch nicht ganz so extrem, wie ich gerade denke? Auch von dir ein schönes Einstandsspeedbasteln!

      Elatan schrieb:

      @Teja: Also jetzt sind die Fächer nicht mehr geheim! Schöner Beitrag!
      Sie sind ja sowieso nur semi-geheim, weil jeder eines hat und also auch jeder weiß, dass jeder andere eines hat.

      Riothamus schrieb:

      @Teja: Diese guten Geister! Mogeln einfach mit einem extra Eingang! Dennoch glaubwürdige Bräuche und zur Abwechslung nur ein Architekturteil. Gibt es Strafen für das Stolpern über die Schwelle?
      Direkt Strafen wohl eher nicht, man sieht es aber vielleicht als schlechtes Omen an oder sagt, ein schlechter Geist hat den Menschen stolpern lassen. Kommt aber auch auf die Gegend an! In Jamarra ist man da wesentlich abergläubischer, als zB in Mitka.
      Braiiiins.

      "Aber die Leiche ist noch sehr informativ!" ~ Nharun ~
    • Speedbastelbeiträge sind definitiv eine erbaulichere Morgenlektüre als die Zeitung :) Und nun habe ich auch ein bisschen Zeit, Lobsbeeren zu pflücken und zu verteilen:

      @Elatan Die Wiederbevölkerung einer längst verlassenen Stadt und anderweitige Nutzung von Gebäuden, deren Zweck man nicht mehr erkennt oder gar nicht mehr benötigt, gefällt mir; dass sich hier ein Hirtenvolk aufgrund militärischen Drucks ansiedelt, ist definitiv noch eine Bonuslobsbeere wert. Einerseits ist es ein bisschen makaber, dass aus den Knochen der Vorbewohner ein Thron gefertigt wurde, andererseits sind es Riesenknochen und ich kann das gut verstehen und würde es wohl selbst so machen %-) . Die zweiten Bonuslobsbeeren gibt es für die vielen Informationen über die Riesen :thumbup:

      @Teja Es gefällt mir sehr, wie du etwas im Alltag Unbeachteten eine so tiefgreifende kulturelle Bedeutung zuweist. Durch dieses in verschiedenen Varianten präsentierte Brauchtum erhalten deine Völker für mich eine angenehme Tiefe und Plastizität - was ich ehrlich gesagt bei einem Thema wie "Architektur" niemals erwartet hätte :thumbup:

      @Buddy_Deathjoke Zuerst: Toll, dass du beim Speedbasteln mit machst :wink: , ich hoffe es gefällt dir so gut, dass wird künftig mehr von dir lesen dürfen! Nun zu deinem Beitrag: Das Musikdorf ist ein wunderbar amüsantes Konzept, eine Kuriosität im besten Sinne und eine hübsche Herangehensweise an das Thema :thumbup: . Als taktloser Mensch wäre es zwar für mich die Hölle in so einem Ort zu wohnen, aber das ändert nichts daran, dass mir der Beitrag gefällt. Wenn der Ort der Sitz der Musikergilde ist, sind dort alle Bewohner irgendwie mit Musik und der Gilde in Verbindung? Wird das Musikdorf von Weltbewohnern anderer Orte auch als Kuriosität betrachtet oder gibt es in den Weiten deiner Welt noch ähnlich spektakuläre Orte, die das Musikdorf nicht so heraustreten lassen?

      @Riothamus Super, dass du Bezug zu einem vorherigen Speedbastelbeitrag nimmst, dadurch gewinnt dein Beitrag, trotz seiner Kürze, unglaublich an Tiefe! Deine Mittelstetter scheinen ein Händchen für Wirtschaft zu haben, wenn sie so planvoll vorgehen; ich bin gespannt (was du vielleicht bei zukünftigen Speedbastelsessions) noch für Wirtschaftszweige dieses Ortes offenbarst :thumbup: Auch bei dir muss ich Bonuslobsbeeren loswerden, dafür dass du bei diesem Thema doch einen Weg gefunden hast, die Zwerge miteinzubeziehen :)

      @Black Knight Klasse, dass du nachgereicht hast und auch an dich ein herzliches Willkommen beim Speedbasteln! :wink: Ich hoffe auch dir hat das Konzept soweit gefallen, dass wir künftig mehr von dir lesen dürfen! Dein stichpunktartiger Beitrag zum Thema ist insofern gemein, als dass er einen Wunsch nach weiteren Informationen weckt, geschickt gemacht ;) ! Wie sieht das "Schema F" aus? Vor welchen Feinden müssen die ausgeklügelten Wehranlagen schützen? Versuchen Statthalter oder Provinzverwalter (oder wie auch immer solche Leute in der Struktur des Imperiums heißen) die Pracht des Kaiserpalastes nachzuahmen?



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      Edit: Zu den Kommentaren zum meinem Beitrag


      Elatan schrieb:

      Sehr interessant (ja, ich treibe die Inflation dieses Wortes weiter an - lass mich!), dass dieser doch praktische Kanal auch solche Probleme bereitete. Wie viele Kilometer konnte man sich denn durch den Kanal sparen?
      Danke! Der Kanal verbindet zwei Meere durch eine Landenge, ich habe nicht nachgemessen wie viele Kilometer man sich spart, aber er ist vergleichbar mit dem Suez- oder Panama-Kanal - er spart die Umrundung eines Kontinentes!

      Riothamus schrieb:

      Diesmal geht deine Faktenvielfalt aus der geschilderten Forschung hervor und wirkt dadurch schön organisch. Irgendwie habe ich jetzt ein Bild von Selbstmord-Magiern. Ist da etwas dran?
      Danke! Nun ja, eher ein Selbstmord wie Tabakrauchen - die Leute wissen es ist schädlich, aber es gibt genug die es trotzdem machen. Die Magier der Antike haben die Magie noch nicht richtig verstanden, sie mussten sich mit Ritualen und tradierten Zauberformeln behelfen, die einigermaßen zuverlässig waren, aber niemals exakt waren - etwas was erst durch moderne Computertechnologie möglich wurde - weshalb sich neben den beabsichtigten Effekten leicht zusätzliche Effekte oder Restenergien bildeten, die für den Magier selbst oder seine Umgebung nicht gut waren. Wenn man nun häufig zaubern muss, um den Verkehr im Fluss zu halten, summiert sich das schnell und irgendwann macht es Boom! oder rafft den Zauberer hinweg. Vermutlich wurden sie aber so gut bezahlt, dass sich immer wieder Leute dafür gefunden haben ;)

      Teja schrieb:

      Das ist wirklich mal ein Text voller Informationen, gefällt mir! Magier zu benutzen, um Schleusen zu errichten, ist mir bisher auch noch nie irgendwo untergekommen, aber es macht sehr viel Sinn. Darf ich dir das Klauen? Bzw falls das mal irgendwo bei mir auftaucht, fühl die ge-eastereggt!
      Danke! Natürlich darfst du die Idee gerne benutzen, ich bin mir nicht einmal sicher, ob es originär meine Idee ist (jedenfalls könnte ich mir sowas gut bei den Erdbändigern aus Avatar vorstellen, selbst wenn es sowas in der Serie nicht geben sollte).

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nharun ()