Neunundfünfzigstes Speedbasteln am 4. September 2018

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    • Bei den hier verwendeten Namen und Bezeichnungen kann es sich um Platzhalter handeln, die im Lauf der Zeit durch die echten Namen und Bezeichnungen ersetzt werden können.

      Narinur

      Schnellen Schrittes schritt er durch die Hallen, um seine neue Idee zu präsentieren. Am Eichentor angekommen, fielen ihm die Entwürfe aus den Armen, als er umständlich versuchte, die Tür zu öffnen. Die Anwesenden beobachteten einige Minuten lang seine verzweifelten Versuche, die Rollen aufzuheben und auch bei sich zu behalten. Schließlich meldete sich der Bürgermeister zu Wort. „Wenn Sie dann fertig sind, Ihre Entwürfe auf umständliche Weise auf unserem Boden zu verteilen, können wir endlich beginnen.“

      Beschämt, die Sitzung der Stadträte auf eine solche Weise gestört zu haben, schob er die Entwürfe in eine unauffällige Ecke und breitete den neuesten auf dem Versammlungstisch aus. „Meine Herren, ich habe die ultimative Lösung! Dieses Mal können Sie mich nicht ablehnen! Eine bessere Möglichkeit, Ordnung in das Chaos zu bringen, finden Sie in den nächsten Jahrhunderten nicht!“

      „Das wage ich zu bezweifeln“, sagte der Bürgermeister mit monotoner Stimme. „Aber aufgrund der aktuellen Gesetzeslage bin ich leider dazu verpflichtet, Ihnen diese Audienz zu gewähren, selbst wenn es uns von richtiger Arbeit ablenkt.“ Der Architekt schmunzelte. Der Kaiser war seiner Bitte nachgekommen. „Also dann“, begann er, wurde jedoch sofort vom Infrastrukturstadtrat unterbrochen. „Mein Herr, wenn Sie eine neue Idee für die Straßenführung haben, kann ich Ihnen gleich sagen, dass sie abgelehnt wird.“

      Der Architekt nickte, suchte unter den Rollen einen anderen Entwurf und breitete diesen auf dem Tisch aus. Noch bevor er einen Satz sagen konnte, ergriff der Wohnbaustadtrat das Wort. „Sollte es sich bei dieser Idee um größere, höhere oder andersartige Wohnhäuser handeln, kann ich Ihnen gleich sagen, dass sie abgelehnt wird.“ Der Architekt nickte wieder, diesmal weniger enthusiastisch, und ging zu den Rollen zurück.

      Während er den nächsten Entwurf murmelnd suchte, sprach der Verkehrsstadtrat. „Bedeutet diese Idee die Planung einer neuen Strecke des öffentlichen oder privaten Verkehrs, kann ich Ihnen gleich sagen, dass sie abgelehnt wird.“ Der Architekt ließ die Rolle, die er eben aufghoben hatte, enttäuscht wieder fallen. „Aber irgendetwas müssen wir doch tun können!“ „Nicht auf diese Weise“, antwortete Sênh, Stadtrat wür Wirtschaft. „Sie können die Entwürfe beim Hinausgehen gleich entsorgen.“

      Der Architekt sammelte die Rollen enttäuscht auf. „Ich wollte doch nur etwas verbessern!“ Doch er wusste, dass seine Chance vorbei war, sobald Sênh ihn abgewiesen hatte. Sênh war der älteste und weiseste der Stadträte. Wenn er das Wort erhob, folgte ihm jeder. Bestätigte er einen Entwurf, wurde er allgemein angenommen; lehnte er ihn jedoch ab, wurde er allgemein verworfen. Mit dieser Niederlage verließ der Architekt den Roten Saal. Er musste doch einen Entwurf finden, den sie annehmen würden!

      ***

      Sênh schaute dem Bürgermeister in die Augen. „Glaubt Ihr, er wird das System eines Tages sehen können?“ „Nein, wird er nicht“, antwortete Sênh. „Gut. Dann bleibt das Geheimnis auch trotz seiner Entwürfe gewahrt“, sagte der Bürgermeister zuversichtlich. Sênh bestätigte seine Annahme mit einem leichten Lächeln.

      (Über die Stadtplanung Narinur’s, Autor unbekannt)
    • Auslegung von Minenoperationen



      Die meisten Minenoperationen auf abgelegenen Asteroiden sind für Jahrzehnte angelegt. Die entsprechenden Ansiedlungen werden mit allen Komforts moderner Städte entworfen. Anlagen dieser Art müssen mit großer Sorgfalt entworfen werden, da oft die Mittel fehlen, um im Nachhinein noch umfassende Änderungen vorzunehmen.



      Für gewöhnlich sind die Minen so angelegt, dass sie sich aus eigenem Antrieb ins Innere des ausgewählten Asteroiden bohren können. Die äußeren Bereiche sind als Ressourcensammler und -verabeitungsabteilungen angelegt, während die Inneren zur Versorgung und Unterkunft der Arbeiter dienen. Anders ist es auch gar nicht möglich, da die Arbeiter vor der gefährlichen Strahlung geschützt werden müssen und man auf diese Weise aufwendige und schwere Strahlenschilde einsparen kann.



      Die TW Mining AG ist der Marktführer für diese Art von Stadtplanung. Die Arbeiter werden zwar für gewöhnlich nicht gut bezahlt, dafür überlässt ihnen TW aber die Nutzungsrechte an der Einrichtung, sobald der Asteroid ausgebeutet wurde. Auf diese Weise sind schon viele Ansiedlungen in unwirtlichen Gebieten entstanden.
      Braiiiins.
    • Gründung und Ausbau von Nam Lakea


      Als die Siedler vom Pass herab ins Tal kamen, fanden sie fruchtbares Land vor und schlugen ihre Zelte ein letztes Mal auf. Am folgenden Morgen packten die Vermesser ihre Schnüre und Stäbe aus und steckten die Straßen und Plätze ab nach den Knoten, die die Planer noch in der alten Heimat nach bestimmten Schnurlängen gemacht hatten.
      Die neue Stadt bekam zunächst fünf Plätze, einen innerhalb jedes Stadttores, einen im Zentrum. Die vier Ringe der Stadt waren, von innen nach aussen, für öffentliche Gebäude, für Händler und Dienstleister, für Wohnhäuser und Herbergen sowie für Handwerk, Industrie und Stallungen vorgesehen.
      Bereits am Nachmittag des ersten Tages legten die Siedler die ersten Grundsteine für die Wohnhäuser, die Stadtmauer und den ersten Stall. Als zwei Monate später der erste Schnee fiel, wohnten die Siedler bereits, wenn auch beengt, in Häusern. Und als im folgenden Frühjahr die Kerpatian-Armee über den Pass kam, fand sie eine stark befestigte Stadt vor, die ihr nicht die Gelegenheit gab, herauszufinden, dass innerhalb der Mauer noch immer nur zwei Dutzend Häuser standen und die Straßen und Plätze noch immer nur durch Schnur abgesteckt waren.
      Es dauerte zehn anstrengende Jahre, bis die geplanten Häuser gebaut und die abgesteckten Straßen und Plätze gepflastert waren.

      Zweihundert Jahre später wurde vom Bürgermeister eine Kiste geöffnet, in der weitere Knäuel Schnur lagen. Die Vermesser gingen los und steckten außerhalb der Mauer neue Straßen und Plätze, weitere Ringe mit Grundstücken und eine weitere Mauer ab, 32 anstrengende Jahre später waren auch diese fertig gebaut.

      Fünfhundert Jahre später wurde vom Bürgermeister eine Kiste geöffnet, in der weitere Knäuel Schnur lagen. Die Vermesser ließen die Schnüre über Messrollen laufen und gingen mit Lasern hinaus, Straßen, Plätze, Ringe mit Grundstücken und eine weitere Mauer abzustecken. Der Bau dauerte vier Jahre, aber diesmal strengte sich niemand besonders dabei an.
      Don't diagnose and drive.

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    • Die Gründung von Erpesfurt

      Die erste in den Mittlanden planmäßig nach den Wirren errichtete Stadt war Erpesfurt. Wie ihr Name schon sagt, wurde sie an einer Furt über die Erp gegründet. Genauer müsste man sagen, dass sie bei der alten Brücke gegründet wurde, die den Übergang hier schon länger bequemer gestattete. In die Planung einbezogen werden mussten nur die in Stein errichteten Teile der Burg des Stadtgründers, die einige hundert Meter westlich der Brücke auf der Südseite des Flusses lag, denn in den Wirren waren einige kleine Höfe und ein Kirchlein zerstört worden. Diese bildeten bis dahin die einzige Bebauung des Gebiets, dass eher als Aue anzusprechen war. Durch Gräben musste die Stelle erst dauerhaft trocken gelegt werden, doch der Stadtgründer Graf Benno II. von Erpeloh sah nur eine Stadt als sicher genug an, seinen Sitz zu schützen. Sogar einen kleinen Kanal auf der Nordseite des Flusses ließ er graben, um die saisonalen Überflutungen des Geländes unterhalb seiner etwas erhöht liegenden Burg zu beenden.

      Hierauf ließ er zunächst die Straßen abstecken, um dann Markt, Rathaus und die drei geplanten Kirchen abzustecken. Zunächst wurde die Stadtkirche in Angriff genommen. Dann zogen Mönche in provisorische Behausungen auf dem geplanten Klostergelände, wo am Nordrand die zweite Kirche entstand. Denn nördlich sollten Ordensschwestern ein Heim finden. Die Klöster lagen östlich der Burg, die so etwas vom Rest der Stadt abgeschirmt wurde. Die dritte Kirche wurde von Fernhandelskaufleuten errichtet, die im Gegenzug hierfür und für die Beteiligung an den Kosten der Befestigung und Trockenlegung Grundstücke zugewiesen erhielten und in das Patriziat der Stadt aufgenommen wurden. Eine Schlosskapelle wurde nicht neu errichtet, da die alte weiterbenutzt wurde.

      Um die Kaufmannskirche im Süden der Stadt siedelten sich die Kaufleute an, während sich der Rest der Oberschicht eher um den Marktplatz konzentrierte. Danach bekamen die Handwerker, Krämer und schließlich die Kleinen Leute ihre Grundstücke zugewiesen, bevor auch die leider nicht vermeidbaren Angehörigen der unehrlichen Berufe ihre Plätze zugeteilt erhielten. Da erst in der Entfernung eines Tagesmarsches ein Steinbruch zu finden war, gaben sich zunächst auch die Fernkaufleute mit Fachwerkhäusern zufrieden. Sobald die Steinbauten der Kirchen, der Befestigungen, Klöster und des Rathauses errichtet waren, begannen diese dies Manko zu beseitigen. Den Lehm für die Fachwerkhäuser gewann man in dieser Zeit schon durch das Ausheben der Gräben.

      In den ersten Wochen war die Stadt mit Wall und Palisade umgeben worden. Doch begann schnell der Ausbau mit Mauer und Graben. In halber Bogenschussweite voneinander entfernt wurden Türme errichtet und die Tore waren durch kleine Zwinger und für die Größe der Stadt überdimensionierte Vorburgen mehrfach gesichert. Auch um den Brückenkopf auf dem Nordufer wurde eine kleine Festung errichtet. Den dortigen Platz teilte sich der Stadtherr mit den Lagerhallen der Kaufleute und den Produktionsstätten, die wegen der Geruchsbelästigung nicht im Stadtkern erwünscht waren. Da dies im Vergleich zu anderen Städten gute Umstände für Gerber, Färber und Brauer waren, war schon bei der Planung mehr Platz für diese Gewerbe vorgesehen, als eigentlich benötigt. Dennoch stellte sich heraus, dass dieser Platz in der Folge nicht ausreichte.

      Wer nun gerade Straßen, rechteckige Plätze und Schachbrettmuster in Erpesfurt erwartet, wird enttäuscht. Denn aufgrund militärischer Rücksichten wuden die Straßen gekrümmt und mit Verengungen angelegt. Denn so waren sie nicht gut einzusehen, die Schussweiten begrenzt und Reiter wurden wirksam behindert. Um dies zu erreichen, konstruierte man Dreiecke und nutzte ihre Scheitelpunkte als Mittelpunkt der Kreise, die die Kurven bildeten, um die Hauptstraßen nicht zu lang und zu verwinkelt zu konstruieren. Bei den kleinsten Gässchen ging man nicht so präzise vor, sondern bildete gerne rechte Winkel, wie es gerade zu pass kam. Die Wege mittlerer Größe vermittelten einen Übergang zwischen diesen Methoden.

      Um die Stadt möglichst unabhängig zu machen, waren vier Wasserräder eingeplant, die nicht nur Mühlen betrieben, sondern auch Wasser in Sammelbecken pumpten, Stampfwerke betrieben und was sonst noch der Wasserkraft bedurfte antrieben. Für den Fall der Belagerung waren Freiflächen für Vieh, Gärten und Obstbäume sowie Magazine vorgesehen. Auch mussten alle Schmieden so eingerichtet sein, dass sie zur Not Waffen reparieren und Pfeilspitzen produzieren konnten. An der Mauer gab es ein Krankenhaus und eine halbe Wegstunde außerhalb der Stadt ein Seuchenhaus.

      Dort fanden sich weitere Einrichtungen. Ein durch kleine Schreine markierter Weg begrenzte die städtische Gerichtsbarkeit, von der auch Burg, Klöster und die Festung auf der Nordseite der Erp ausgenommen waren. Das Gericht des Stadtherrn und das Gericht der Stadt wurden an derselben Stelle vor dem Südtor gehalten. Der Platz wurde gepflastert, seine Mitte zum Schutz der Richter überdacht und als Begrenzung des Gerichtsbezirks Linden gepflanzt. Die Richtstätte lag an einem Hügel eine halbe Stunde außerhalb der Stadt. Während die Leichen der Verbecher dort bestattet wurden, entstand für die ehrlichen Toten ein Friedhof außerhalb der Stadt, wo eine bald erweiterte Kapelle errichtet wurde. Er lag in Richtung auf das Seuchenhaus gerade außerhalb des Bezirks des Stadtgerichts.

      [Da es eine Rolle bei der WBO spielt, kann ich die Zeitangabe nicht genauer als mit "Wirren" beschreiben. Gemeint ist eine Zeit von Krieg, Verwüstung und Konflikt. Die Gründung erfolgte zu oder gar nach Ende dieser Zeit. Die Historiker sind sich über die Abgrenzung noch nicht einig.]

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    • Dungeon Crawler
      Sonderausgabe: Unsere Geschichte


      vom 23.07.3044

      Die Gründung von Deekwæll

      DeekterMommeson war ein Revolutionär. Geboren wurde er als fünfter Sohn eines mhenshylichen Landadeligen und wie viele junge, reiche, gelangweilte Leute rief ihn das Abenteuer. Deshalb trainierte er schon früh mit Pfeil und Bogen und suchte im Wald nach Bestien, die er meistern konnte. Jahrelang zog er als Ranger in der Abenteurergruppe „Golderben“ mit, deren Mitglieder ebenfalls reichen Familien entstammten.
      Leider war der Barde der Gruppe nicht sehr gut und so gerieten sie schon bald in Konflikt mit verschiedenen Organisationen, sodass sie fortan die Sicherheit der Kernstädte meiden mussten. Deekter, der für einen Ranger doch ein recht zivilisationsliebender Mann war, litt am meisten darunter. Deshalb begannen die „Golderben“ schon bald, nach einem geeigneten Ort für ihre eigene Stadt zu suchen. Dies war ein schwieriges Unterfangen, wie die geneigten Leser vielleicht wissen mögen, da außerhalb der Kernstädte noch immer Wolken wilder Magie umziehen, die unvorhersehbare Einflüsse auf Lebewesen und Materialien haben können. Der Ort für die eigene Stadt musste also möglichst frei von Residualmagie sein, weit genug entfernt von den etablierten Kernstädten und dennoch geeignet für die Besiedlung.
      Lange suchten die Golderben (und erledigten nebenbei einen tollwütigen Drachen und einen größenwahnsinnigen Nekromanten), bis sie endlich ihren Ort fanden: Eine felsige Erhebung im Dschungel des (PLATZHALTER)-Kontinents.
      Deekter nahm es auf sich, die Stadt zu planen, während der Barde, Schurke und Paladin seiner Gruppe andere aus den Kernstädten verbannte Gruppen einluden, Bürger der Stadt zu werden. Die Magieweberin und der Heiler der Golderben indes neutralisierten die letzten Reste wilder Magie.
      Deekter war kein Mann, der sich mit geringerem zufrieden gab. „Seine“ Stadt sollte größer, schöner und besser werden, als all die anderen Städte, aus denen sie hatten fliehen müssten.
      Zu Ehren seines Rangergefährten Wæll, einem Riesenwolf, sollten die Umrisse der Stadt die Form eines Wolfes haben. Diese Umrisse wurden gebildet von einer hohen, stabilen Mauer. Den Rücken entlang verläuft die Hauptstråta, die an verschiedenen Stellen Abzweigungen hat: eine schräg in den Kopf bis zur „Schnauze“, jeweils eine zu den „Vorder“ und „Hinterbeinen“ und die vierte in den Schwanz. Die Extremitäten wurden als Turboanbaugebiete ausgewiesen (irgendwoher musste ja das Essen der neuen Stadt kommen), während der Hauptteil der Stadt im Torso geplant wurde, inklusive eines kleinen Markplatzes. Das Rathaus kam in die Gegend der Schultern und ein kleiner Park in den Schwanz.
      Schwanzspitze, Ohrenspitzen, Füße und Nasenspitze bekamen Wachtürme und damit war das „Skelett“ der Stadt festgelegt (der kleine Witz sei an dieser Stelle erlaubt).
      Noch heute heißen die Stadtteile von Deekwæll(inzwischen eine bedeutende Künstlerstadt) nach den Körperteilen eines Wolfes und in ihrem Namen leben sein Gründer und dessen Inspiration weiter.
      "Asexuality
      I know what you think
      but it’s not celibacy
      You call me a liar
      For I have no desire
      But this is the way I was meant to be"
      ( youtube.com/watch?v=QBg3ufZJR4c)
    • Beschreibung einer aureianischen Stadt

      Anmerkung: Namen sind lediglich Platzhalter (ich habe noch keine eigene Sprache)

      Eine aureianische Stadt hat in etwa eine quadratische Struktur.
      Beschreibung des Aufbaus erfolgt von Innen nach Außen:
      Im Zentrum befindet sich das Regierungsgebäude bzw. der Palast.
      Um das Regierungsgebäude/Palast herum befinden sich die Tempel und Kapellen (Tempelviertel).
      Dann kommen die diversen Händlerviertel.
      Um das Ganze herum befinden sich die Wohnviertel mit im Erdgeschoss befindlichen Werkstätten.
      Zwischen den Wohnvierteln befinden sich die administrativen, verwaltungstechnischen Einrichtungen.
      Außen herum kommt dann die Stadtmauer mit auf der Innenseite befindlichen militärischen Einrichtungen - Schmiede, Ställe, Kasernen etc.
      Um die Stadt herum sind mehrere kleinere Vorposten verteilt.
      Bei Städten an strategisch wichtigen Punkten oder an den Grenzen kommt eine zweite Stadtmauer außen herum und zusätzliche Wehranlagen, Vorposten und Befestigungen dazu.
      Ich weiß, dass ich weiß, dass ich nichts weiß.
    • *Frischen Lobsbeerensaft press*

      @Teja: Kurz, aber gut. Wie schaut es eigentlich mit der Versorgung dieser Siedlungen aus, nachdem sie nicht mehr von der TW Mining AG verwendet werden?

      @Veria: Stadtplanung im Lauf der Zeit. Warum aber die großen Abstände? Waren die auch geplant?

      @Riothamus: Das ist eine sehr ausführliche Beschreibung! Gerade wegen den "Wirren" wurde die Stadt genau (so) geplant?

      @Cyaral: Liest sich wie das glückliche Ende einer Rollenspielgruppe.

      @Black Knight: Interessant. War wirklich jede Stadt so geplant, oder gab es auch Ausnahmen? Inwiefern hätten sich die Ausnahmen von der Beschreibung unterschieden?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Chrontheon ()

    • So, dann doch noch heute geschmorrte Lobsbeeren. Doch dafür das zweite Mal in Folge nur kurz:

      @Chrontheon : Der Architekt gibt ja schnell auf. Ich nehme an, er hat noch nie ein Haus gebaut. Der Stadtrat gefällt mir: Erst mal alle Veränderung abblocken, die Zeit regelt das schon ... Das geht schon in Richtung westfälischer Dreisatz. Die spannende Frage: Wann greift der Kaiser ein?

      @Teja : Hatten wir nicht genau danach neulich gefragt? Das gibt doch gleich mehr Hintergrund. Ich schließe mich Chrontheons Frage an.

      @Veria : Das ist mal eine vorausschauende Planung mit gut organisierter Durchführung. Wie haben sie die Verteidigungsanlagen so schnell so funktionstüchtig hinbekommen?

      @Black_Knight : Das klingt recht klar nach faschistischer Organisationsform. Ist dem so, oder wie kommt es zu dieser strikten Anlage von Städten, die du ja schon in der letzten Woche ansprachst?

      @Veria und @Black Knight: Es ist bemerkenswert, dass ihr eigentliche Wohngebiete habt, die in der realen Welt doch eher die Ausnahme sind, wenn man den Blickwinkel nicht Euro- und nicht Gegenwartszentrisch wählt.

      @Cyaral : Die Vereinigung eines Widerspruchs. Die Ausführung erinnert an einige Pläne des 19. und 20. Jahrhunderts. Wie kamen denn die Abenteurer damit klar, nicht mehr ins Abenteuer ziehen zu können?
    • Chrontheon schrieb:

      @Veria: Stadtplanung im Lauf der Zeit. Warum aber die großen Abstände? Waren die auch geplant?
      Die Abstände nicht, aber man wusste, dass früher oder später die ein oder andere Erweiterung fällig ist. Also hat man die benötigten Schnüre schon mal vorbereitet.

      Chrontheon schrieb:

      @Veria und @Black Knight: Es ist bemerkenswert, dass ihr eigentliche Wohngebiete habt, die in der realen Welt doch eher die Ausnahme sind, wenn man den Blickwinkel nicht Euro- und nicht Gegenwartszentrisch wählt.
      Die Ringe des ersten Ausbaus sind nur jeweils zwei Häuser breit, man kann also nicht richtig von einem "Gebiet" sprechen. Jeder Händler, Dienstleister oder auch Industriearbeiter oder Bauer musste nur über die Strasse gehen und war an seinem Arbeitsplatz bzw. dort, wo die Tiere übernachten (Felder sind natürlich draussen).

      ---

      *Glas Lobsbeerenmarmelade öffne*


      @Chrontheon: Jetzt wüsste ich natürlich gerne, was das Geheimnis ist.

      @Teja: Sehr schön. Wie überleben die Siedlungen denn, wenn die Asteroiden ausgebeutet sind?

      @Riothamus: Da hat man ziemlich das Gefühl, Erpesfurt müsste in Wikipedia zu finden zu sein.

      @Cyaral: Ich mag, wie du die Mhenshen schreibst. Bei deiner Aufzählung, in welchen Körperteilen welche Einrichtungen gebaut wurden, stellte sich mir die Frage, wo denn das Rotlichtviertel gebaut wurde ... *hust*

      @Black Knight: Klingt nach einer sinnvollen Aufteilung.
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    • Chrontheon schrieb:

      @Black Knight: Interessant. War wirklich jede Stadt so geplant, oder gab es auch Ausnahmen? Inwiefern hätten sich die Ausnahmen von der Beschreibung unterschieden?
      Nicht jede Stadt war so geplant, es variiert je nach topologischer strategischer geografischer Lage konnte die Stadt auch beispielsweise eine Kreisstruktur haben oder eine halbkreisförmige Struktur, wenn sie an einem Berg liegt. Ausnahmen gibt es, z. B. ist die Hauptstadt des Imperiums etwas anders strukturiert, da sie an einem großen Fluss liegt. Es gibt auch vereinzelt Städte ohne Tempelviertel, sondern nur mit einem großen Tempel. Die verschiedenen Viertel können auch nebeneinander sich befinden,nicht verschachtelt. Diese Beschreibung ist nur ein Musterbeispiel, wie sie im Idealfall aufgebaut sein soll.

      Riothamus schrieb:

      @Black_Knight : Das klingt recht klar nach faschistischer Organisationsform. Ist dem so, oder wie kommt es zu dieser strikten Anlage von Städten, die du ja schon in der letzten Woche ansprachst?
      Diese strikte Anlage von Städten resultiert aus den Charaktereigenschaften der Aureianer, denn sie sind sehr ordnungsliebend und perfektionistisch und sehr pragmatisch, aber andererseits sind sie leider auch sehr eitel, hochnäsig und arrogant gegenüber anderen Kulturen. Außerdem bietet diese Anlage von Städten den Vorteil, dass sie besser zu verteidigen sind.
      Ja, man könnte sagen, dass die Aureianer faschistoide in ihrem Denken sind, aber das liegt daran, das ihr Kaiser keine andere Meinungen duldet und ein echter Kriegstreiber ist, der obendrein auch noch verschwenderisch, korrupt, verlogen, dekadent, verräterisch und selbstherrlich ist (das rächte sich jedoch im aureianischen Bürgerkrieg, in dem die Aristokratie und deren Armeen ausgelöscht wurde und der Kaiser ermordet wurde).
      Da es ja wieder um Städte geht, habe ich eben wieder das aureianisches Imperium diesbezüglich für dieses 59. Speedbasteln hergenommen, da ich eben beim aureianischen Imperium zu diesem Thema schon etwas ausgearbeitet habe.

      Riothamus schrieb:

      @Veria und @Black Knight: Es ist bemerkenswert, dass ihr eigentliche Wohngebiete habt, die in der realen Welt doch eher die Ausnahme sind, wenn man den Blickwinkel nicht Euro- und nicht Gegenwartszentrisch wählt.
      Du vergleichst immer mit der Realität, es war ja nur ein Musterbeispiel, und außerdem sind die Städte so besser vor Angriffen geschützt und durch die straffe Struktur ist die Infrastruktur verbessert durch bessere Organisation.
      Ich weiß, dass ich weiß, dass ich nichts weiß.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Black Knight ()

    • @Riothamus:
      "Der Architekt gibt ja schnell auf."
      Der Architekt gibt nicht schnell auf, das hast du falsch verstanden. Du wusstest ja nicht, wie oft er es bisher versucht hat - und wie oft er es noch versuchen wird! Lediglich die einzelnen Entwürfe hat er relativ schnell verworfen, aber wie schon geschrieben steht: Wenn Sênh dich ablehnt, kannst zu zampacken. Außerdem ist der Rangunterschied etwas größer, als du es wahrscheinlich erwartet hast. Vergleichbar wäre die Situation mit unserer Welt, wenn ein kleiner, unbedeutender Mönch vor den Papst und die versammelten Kardinäle tritt und sagt, dies und jenes solle geändert werden (nur dass ein "Überpapst", der noch um einiges über dem Papst stünde, gesagt hätte, dass die Kardinäle den Mönch zumindest anhören müssen.) Der Architekt ist einfach nur mutig und aufdringlich.

      "Ich nehme an, er hat noch nie ein Haus gebaut."
      Doch, das schon, nur wahrscheinlich nicht in dieser Stadt - zumindest nicht in der Altstadt.

      "Der Stadtrat gefällt mir: Erst mal alle Veränderung abblocken, die Zeit regelt das schon ..."

      Ja, Veränderungen abblocken, doch ob die Zeit das regeln wird ... daran glauben die Stadträte inzwischen nicht mehr. Sie hoffen einfach, dass das Geheimnis nicht enthüllt wird. Vielleicht müssen sie zur Wahrung noch ein paar zusätzliche Vorkehrungen treffen...


      "Die spannende Frage: Wann greift der Kaiser ein?"

      Ob, und wenn, inwiefern der Kaiser in das Geheimnis eingeweiht ist, weiß ich noch nicht. Fest steht aber, dass es, zumindest in der Form, nur in Narinur vorkommt. Die Antwort darauf, warum er nicht eingreift, ist also, dass er entweder der Kopf, ein Teil, oder vollkommen unbeteiligt am Geheimnis ist.

      @Veria:

      "Jetzt wüsste ich natürlich gerne, was das Geheimnis ist."
      Dazu kann ich jetzt noch nicht viel sagen. Nur, dass die Stadt nicht, wie der Architekt es sieht, ohne System gewachsen ist, sondern genau geplant wurde, und dass jede Straße, jedes Haus, jede Mauer, und auch die in der Altstadt nutzbaren öffentlichen und privaten Verkehrswegeu und -mittel einem höheren Zweck dienen.

      °'°'°'°'°'°'°'°'°'°'

      Veria schrieb:

      Die Abstände nicht, aber man wusste, dass früher oder später die ein oder andere Erweiterung fällig ist. Also hat man die benötigten Schnüre schon mal vorbereitet.
      Ja, das ergibt Sinn.
    • Ich will mich nicht andauernd wiederholen, daher an euch alle heute kurz und knapp: Tolle und interessante Beiträge! ;D Mir fiel ja gestern nicht so recht etwas dazu ein, daher grade auch Extralobse an jene von euch, die vielleicht auch etwas auf dem Schlauch standen, und trotzdem kurze Texte geliefert haben. :)
      Straße war gestern, du siehst mich im Board
      Ich häng im World Wide Web, das ist kein friedlicher Ort
      Opfer, wag einen Blick auf die oberen Ränge
      Schieb Respekt; ich bin Forenlegende.


      ~ Komm in den Chat. Wir haben Kekse. ~
    • Mich hat gestern auch nicht die richtige Muse geküsst, um etwas beitragen zu können, aber ich habe eure Beiträge sehr gern gelesen und möchte euch die Lobsbeeren dafür nicht vorenthalten:

      @Chrontheon Die Geschichte wirkt auf mich wie eine anekdotenhafte Parabel des "Verbesserers gegen die konservative Einheitsfront", die leider durch die Andeutung gebrochen wird, dass nicht pure Altväterlichkeit hinter der Ablehnung steckt sondern ein Geheimnis, als sei hier eine Verschwörung am Werk. Das macht die Geschichte natürlich in einem anderen Blickwinkel interessant und weckt Neugier beim Leser, die du aber nicht stillst - wie fies ;) Insgesamt schön geschrieben und gut lesbar. :thumbup:

      @Teja Ein in meiner Auflösung nur 6 Zeilen umfassender Beitrag, der es trotz seiner Kürze schafft ein gewisses Weltenfeeling aufzubauen und das Kopfkino laufen zu lassen. Respekt! :thumbup:

      @Veria Eine schön geschriebene Geschichte an der mir das märchenhafte Wiederholungselement gefällt, dessen Abwandlung im letzten Durchlauf ein wunderbarer Erwartungsbruch ist. Ich habe mich beim Lesen sehr gut unterhalten gefühlt, danke dafür :thumbup:

      @Riothamus Dein Beitrag zeigt eine starke Detailtiefe, die sich aber so gut in die Erzählung einfügt, dass ich nicht das Gefühl bekommen habe, von den Details erschlagen zu werden. Am Ende bleibt das Gefühl zurück, dass Erpesfurt gar kein erdachter Ort, sondern ein wirklich existierender ist. Starke Sache! :thumbup:

      @Cyaral Ist das Epilog einer langgespielten RPG-Kampagne? Ich mag den Text, er enthält so schöne Aus- und Einblicke in deine Welt, aber gleichzeitig auch so viel RPGler-Zeug - das muss mir einfach gefallen ;) Eine Stadt auf Wolfsbasis ist außerdem eines der letzten Dinge, die ich im Dschungel vermuten würde. Sehr schön :thumbup:

      @Black Knight Ein rigider, aber durchaus nützlicher Stadtplan, dem es wohl nur um Effizienz geht. Wird dieser Plan irgendwie an die Landschaft angepasst, in der eine Stadt errichtet wird, oder wird die Landschaft so angepasst, dass sich der Plan genau verwirklichen lässt? Toll, dass du weiter beim Speedbasteln mitmachst :thumbup:
    • Nharun schrieb:

      @Black Knight Ein rigider, aber durchaus nützlicher Stadtplan, dem es wohl nur um Effizienz geht. Wird dieser Plan irgendwie an die Landschaft angepasst, in der eine Stadt errichtet wird, oder wird die Landschaft so angepasst, dass sich der Plan genau verwirklichen lässt? Toll, dass du weiter beim Speedbasteln mitmachst
      Wie ich bereits oben in einem Antwort-Beitrag schrieb, handelt es sich bei der Beschreibung um ein Musterbeispiel, wie die Stadt im Idealfall, also am effizientesten und am sichersten, vor allem an der Grenze, oder nahe an der Grenze, oder an strategisch wichtigen Punkten aufgebaut, strukturiert sein soll. Es ist keinesfalls immer so streng rigide, je weiter weg von der Grenze die Stadt sich befindet, und es gibt genug Ausnahmen von der Regel. Ja, es geht nur um die Effizienz, aber nur an den Grenzen bzw. an stark gefährdeten Grenzabschnitten und an strategisch wichtigen Punkten. Der Grund ist der, dass die aureianische Gesellschaft stark militaristisch, also eine Dominanz militärischer Wertvorstellungen und Interessen in der Politik und im gesellschaftlichen Leben, mit der Vorstellung, Kriege seien notwendig oder unvermeidbar, mit durch ein strikt hierarchisches, auf Befehle und Gehorsam beruhendes Denken, geprägt ist. So viel zur Erklärung bezüglich Rigidität.
      An geologisch, topologisch und strategisch günstigen, natürlichen Plätzen, z. B. an einem Pass, einem erhöhten Plateau, an einem Fluss etc, wird dieser Plan militärstrategisch angepasst, sonst wird eher die Landschaft - Waldrodung, an den Plan angepasst.
      Ich weiß, dass ich weiß, dass ich nichts weiß.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Black Knight ()

    • Chrontheon schrieb:



      @Riothamus: Das ist eine sehr ausführliche Beschreibung! Gerade wegen den "Wirren" wurde die Stadt genau (so) geplant?
      Wie ich schon im Thread schrieb, habe ich das Thema, da es nicht so gut in meine Welten passt als Übung genommen. Was als Stadt wahrgenommen wird, unterliegt der Schwankung. Laut der Regelung der internationalen Statistikkonferenz von 1887 ist einfach eine Siedlung ab 2000 Einwohnern als Stadt zu bezeichnen. (Bis 5.000 Landstadt, bis 20.000 Kleinstadt, bis 100.000 Mittelstadt, größere Großstadt. Die Bezeichnung Metropole für Städte ab 1.000.000 wurde später eingeführt und obwohl die regelmäßig veranstaltete Konferenz vor ein paar Jahren die Notwendigkeit einer neuen Einteilung erkannte, sind doch die neuen Medien noch so neu, dass hier sicher noch Änderungen erfolgen werden.) Die Einteilung nach Größe erscheint recht simpel, doch wurde sie aufgrund von Funktionen wie Kommunikation, Stadtregierung, sozialer Zusammenhalt und ähnlichen Dingen erarbeitet, damit schon aus der Klassifizierung die grundlegenden Probleme eines Ortes klar werden. So war es war es für viele Dörfer vor den neuen Medien eine Herausforderung mit dem Anwachsen auf etwa 2000 Einwohnern klar zu kommen. Wenn ich mir nun Gedanlen dazu mache, was Städte bei mir sind, ist es neben diesem lange und klar beschriebenen Funktionieren unterschiedlich großer Orte, wichtig sich anzuschauen, was es an unterschiedlichen Betrachtungsweisen dazu gibt, was eine Stadt ist. Beim Speedbasteln musste ich mich erstmal beschränken und habe zu einer typischen Planstadt des europäischen Mittelalters gebrainstormt. Dabei habe ich die Bürger weitgehend beiseite gelassen, denn dass diese die Stadt ausmachen, war ein im Mittelalter noch nicht aufgegebener Gedanke.

      Daher ist die Antwort zweifach: Im Narrativ ist alles militärische natürlich ein Ausfluss der unruhigen Zeiten, rein praktisch jedoch geht es auf den betrachteten Hintergrund zurück. Ich werde mir noch ein paar unterschiedliche Städte basteln, um mehr Klarheit zu gewinnen, was Städte bei mir in verschiedenen Regionen und Welten sind.

      Schwierig ist dabei, dass es bei solchen Städten immer Besonderheiten gab. Daher der Flussübergang und die Fernkaufleute.

      (Benno II. ist eine kleine Hommage an den Edelherrn Bernhard II. zur Lippe, den Gründer Lippstadt, der ersten planmäßigen Stadtgründung Westfalens. Allerdings kam mir der Gedanke erst, als mir die Ähnlichkeit des Bastelobjekts zu Lippstadt auffiel. Bis dahin hieß er Gernot und die Burg stand an der anderen Seite der Stadt. Wahrscheinlich hatte ich schon vorher unterbewusst Lippstadt im Kopf.)

      Veria schrieb:


      @Riothamus: Da hat man ziemlich das Gefühl, Erpesfurt müsste in Wikipedia zu finden zu sein.
      Wie schon gesagt, ist es eine typische Mittelalter-Stadt, die noch etwas ausgebaut wird und zu der es parallelen geben wird. Das ist zumindest interessanter, als theoretisch die Parallelen nebeneinander zu stellen. An Wikipedia musste ich beim Schreiben auch denken. In letzter Zeit fallen mir die Inworld-Texte schwer, insbesondere jene, die keine Sachtexte sind. Es mag ja an den Themen und einer WBO bedingten Schreibmüdigkeit liegen, aber eine etwas ausgearbeitete Faktensammlung bringt mich in der Regel so ins Basteln, dass die anderen Texte von selbst am Horizont erscheinen.

      @ Elatan: Danke!

      @ Nharun : Danke! Da besteht ja dann noch Hoffnung, dass ich irgendwann mal einen Beitrag hingehe, der ohne Aufzählung zu sein, so in die Tiefe geht, wie die deinen.

      @ Black Knight: Natürlich gehe ich von der realen Welt aus. Wir haben kein anderes korrektiv für den Realismus unserer gebastelten Welten. Wenn etwas dann abweicht, bin ich auf die Erklärung gespannt. Heute wird die Atrennung von Wohn- und Arbeistplatz ja eher als infrastrukturelles Problem gesehen. Da bin ich auf weitere Informationen aus deiner Welt und insbesondere zu den Städten gespannt. Natürlich gibt es dann und wann auch von ISSO zu hören, aber damit kann ich leben.
    • Riothamus schrieb:

      @ Black Knight: Natürlich gehe ich von der realen Welt aus. Wir haben kein anderes korrektiv für den Realismus unserer gebastelten Welten. Wenn etwas dann abweicht, bin ich auf die Erklärung gespannt. Heute wird die Atrennung von Wohn- und Arbeistplatz ja eher als infrastrukturelles Problem gesehen. Da bin ich auf weitere Informationen aus deiner Welt und insbesondere zu den Städten gespannt. Natürlich gibt es dann und wann auch von ISSO zu hören, aber damit kann ich leben.
      Nah ja, also nicht jeder geht von der Realität aus, denn Fantasy ist nun mal Fantasy..., und nicht die Realität, oder nur entfernt.
      Du gehörst wohl zu der Fraktion von Weltenbastlern, die sich sehr an der Realität orientieren und alles möglichst realitätsnah ausarbeiten. Ich orte mich irgendwo zwischen den beiden Fraktionen beim Weltenbasteln Realität und pure Fantasy, außer beim Thema Militär, da muss alles möglichst nahe an der Realität sein, denn einer meiner Schwerpunkte beim Weltenbasteln ist das Militär.

      Bezüglich der Abtrennung von Wohn- und Arbeitsplatz:
      Du kennst dich offensichtlich mit Architektur, Städteplanung und Ähnlichem besser aus als ich, denn dieses Thema spielt bei mir nur eine Nebenrolle. insofern bin ich für Informationen diesbezüglich offen.
      Meine Städte, besonders an den Grenzen, sind eher auf militärische Effizienz bei der Verteidigung ausgelegt, und weniger auf Wohnen und Arbeit, da ist doch diese Strukturierung, wie in obiger Beschreibung, eigentlich ganz praktisch, finde ich.
      Wie soll denn meine beschriebene Stadt deiner Meinung nach "real" so ungefähr strukturiert, aufgebaut sein, das würde mich interessieren?
      Gibt oder gab es den trotzdem reale historische Städte die tatsächlich so ähnlich strukturiert, geplant aufgebaut sind/waren, wie in meiner Beschreibung einer Musterstadt?
      Ich weiß, dass ich weiß, dass ich nichts weiß.

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