Tenrasyl

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    Es ist soweit - das WBO-Tool hat heute Nacht die ersten beiden Aufgaben der diesjährigen Olympiade frei gegeben!
    Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg und Spaß!

    Für alle, die noch keine so große Erfahrung mit der WBO haben: eine Anmeldung für kommende Disziplinen ist immer noch möglich. Also schnuppert ruhig mal rein.
    Das WBO-Orgatool findet ihr hier!

    • Okay, dann will ich auch mal ein wenig Preis geben, von meiner Hauptwelt, und nutze hier erst mal die Maske welche ich schon bei ein paar anderen gesehen habe.


      Wozu?
      Tanrasyl dient als Grundlage für ein, von mir immer wieder aufgeschobenes Romanprojekt. Ursprünglich war mal ein Büchlein geplant, mittlerweile hab ich gemerkt das die Welt wesentlich mehr Möglichkeiten bietet, weshalb das Projekt auch immer mehr zur Spielwiese wurde.

      Motivation
      Wie oben bereits erwähnt, soll das ganze irgendwann einmal in eine Romanreihe münden. Zumindest wenn es das RL zulässt. Vielleicht kommt ja wieder mehr Schwung in das Gesamtprojekt wen nich es teilen kann und nicht nur tröge vor mich hinwerkel, ohne das es jemals wer zu Gesicht bekommt. ;)

      Bastelschwerpunkt
      Der Schwerpunkt liegt, hier vor allem auf der Ausgestaltung der Weltgeschichte, Politik, Mystik und nicht zuletzt der Beziehung der Völker untereinander. Personen, spare ich allerdings in der Weltvorstellung hier allerdings aus, solange sie nicht absolute Relevanz für die Welt an sich haben.

      Material
      Mir fehlte bisher die Möglichkeit sinnvolle Karten zu erstellen, über ein mittlerweile schon sehr zerfleddertes Gekritzel auf Papier bin ich nie hinaus gekommen. Vieleicht finde ich ja hier auf dem Forum Anregungen wie ich das sinnig bewerkstelligen kan in Zukunft.

      Themen:
      1. Jahresverlauf auf Tenrasyl
      2. Götterwelt von Tenrasyl
      2.1. Die Hauptgötter
      2.2.1 Die Nebengötter/Die jungen Götter
      2.2.2 Die Nebengötter/Die Fremden
      2.3 Die Halbgötter
      2.3.1 Halbgötter und ihre Kulte
      2.4 Die Geister (folgt bald)
      3. Geographie und Sphärenkunde der Welt Tenrasyl (folgt bald)
      4. Die Völker des 2ten Zeitalters auf Tenrasyl (folgt bald)
      5. Flora und Fauna auf Tenrasyl (folgt bald)
      6. Regeln der Magie auf Tenrasyl (folgt bald)
      7. Timeline Tenrasyls (folgt bald)



      Diskussionsthread zu dieser Präsentation ist hier zu finden:

      Tenrasyl - Diskussionsthread



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    • Der Jahresverlauf und mehr auf Tenrasyl


      Zeiteinteilungen

      Ein Jahr auf Tenrasyl dauert im Gegensatz zu unserer Welt ca. 22 Monate, alle 13 Jahre hingegen hat das Jahr sogar 23 Monate.
      Jeder Monat hat immer 20 Tage, ohne Ausnahmen. Ein Tag auf der Welt Tenrasyl hingegen entspricht 32 Stunden, wobei Tag und Nacht offiziell in jeweils 16 Stunden eingeteilt werden. Das bedeutet aber nicht das Tage und Nächte im gesamten Jahresverlauf tatsächlich 16 Stunden betragen müssen. Dies ist nur in den Mittelregionen (Äquator) so. Nördlich und Südllich davon können Tag und Nachtstunden stark variieren.

      Eine Stunde entspricht unserer irdischen Stunde. Und sie wird seid dem zweiten Zeitalter mittels magischer Uhren ermittelt.
      Wieviel wert auf die Zeit im Stundenbereich gelegt wird variiert stark.
      So steht die genaue Tageszeit für Vholiden als auch Antaxminoer im Mittelpunkt der gewöhnlichen Tagesgestaltung.
      In anderen Reichen hingegen wie z.B. Isen, Mathul-Tempras oder aber Helmdhar ist das Einhalten der genauen Zeiten eher eine Sache des Hochadels, der Führung, oder aber der Gelehrten. Das normale Volk nimmt kaum Kenntnis davon.


      Der Jahresverlauf

      Die 22 Monate des Jahres wurden von den Elben im ersten Zeitalter eingeführt. Sie benannten die Monate nach ihren 23 Urahnen, welche während der vorherigen Apokalypse ihr Leben gaben.
      In jedem heute noch lebenden Elben leben diese Ahnen fort, denn Marleija erschuf die Elben aus den Seelen dieser geläuterten Elben.
      Der 23. Ahne, Seseszka, hingegen erhielt keinen festen Monat im regulären Jahresverlauf, er galt als Störenfried und Feind der Elben.
      Nach ihm wurde der 23. Monat benannt welcher nur alle 13 Jahre stattfindet und meist mit großen Entbehrungen einhergeht.


      1. Felberon(Frühlingsbeginn)
      2. Irbaryan
      3. Monoleth
      4. Ferordar (Frühlingsende)
      5. Barunien (Sommerbeginn)
      6. Iskerla
      7. Antam
      8. Jeloka
      9. Freburion
      10. Katala
      11. Serbtor
      12. Samnor
      13. Irilieen (Sommerende)
      14. Kalfi (Herbstbeginn)
      15. Anthur
      16. Argetha (Herbstende)
      17. Inoleen (Winterbeginn)
      18. Beryl (Winterende)
      19. Saxvil (Dunkelbeginn)
      20. Orbar
      21. Nitaliu
      22. Filian (Dunkelende)
      23. Seseszka (langes Dunkel nur alle 13 Jahre)




      Jahreszeiten

      Das Jahr verfügt über fünf Jahreszeiten. Diese Jahreszeiten sind Frühling, Sommer, Herbst, Winter und Dunkel.



      Das elbische Jahr beginnt mit dem Frühling.
      Welcher für die Elben als Neugeburt der Welt gilt. In dieser Jahreszeit werden diverse Fruchtbarkeitsfeste, aber auch die Geburt Marleijas gefeiert. Der Frühling dauert allerdings nur 4 Monate.

      Klima: Warme und angenehme Temperaturen bestimmen hauptsächlich diese Jahreszeit, es regnet viel und viele Flüsse treten massiv über die Ufer was das Land wieder fruchtbarer macht, aber auch große Sümpfe erschafft, die nur schwer urbar zu machen sind. Blüten sprießen zunächst zaghaft, dann jedoch scheint die gesamte Welt in Blüte zu stehen.




      Der Sommer gilt für die Elben als Höhepunkt des Lebens. Genuss und Feste des Genusses stehen hier im Vordergrund. Der Sommer dauert 9 Monate. In früherer Zeit wurde hier Farun gefeiert und geehrt. Bei den Zwergen ist das auch später noch so.

      Elben und Menschen hingegen verlegten diese Ehrung auf Aratis. Orks auf Balmohr.

      Klima: Große Hitze und Gewitter wechseln sich häufig ab. Saftiges Grün dominiert die größten Teile der Welt.




      Der Herbst gilt für die Elben als Zeit der Weisheit und des Alters, die Ehrung der Alten steht hier im elbischen Jahresverlauf im Vordergrund allen Handelns.
      Bei anderen Völkern, vor allen den menschlichen steht hier die Verehrung der Heiler und ihrer Arbeit im Vordergrund. Auch ist es zum Beispiel in Isen üblich im Herbst Obdachlose und Arme bei sich einzuquartieren.

      Klima: Meist dominiert hier ein Klima welches dem im Frühjahr sehr ähnlich ist. Die Regenfälle fallen weniger heftig aus als im Sommer, der Sonnenschein im Vergleich zum Regen dominiert stärker, allerdings kühlen die Nächte bereits empfindlich ab. Die Wälder nehmen eine goldene Färbung an, mit Ausnahme elbischer Zauberwälder, welche sogar im Winter oder Dunkel noch satteste grüne Farben tragen.



      Der Winter gilt den Elben als Übergang zwischen Leben und Tod. Hier werden Feste zur Ehrung der Toten und der Ahnen gefeiert.

      Und am Beginn des Winters ist es Tradition in fast allen anderen Völkern noch einmal alle Familienmitglieder zu diesen Festen zusammen zu rufen, denn es ist nicht sicher das alle noch mal die nächste Geburt des Lebens (Frühling) werden erleben dürfen.

      Klima: Tage wie auch Nächte kühlen empfindlich ab, der Regen wird immer häufiger von den ersten Schneefällen verdrängt, welche die Welt in ein immer gleichtönigeres Weiss hüllen.




      Das Dunkel steht für die Elben für Tod, Schrecken und Verderben. Es herrscht über Monate hinweg Nacht, welche meist von einem Roten Schimmer durchzogen ist, welcher an Blut erinnert, weshalb diese Jahreszeit, neben Dunkel, auch Blutzeit genannt wird. Eis und Schnee und außerdem extremste Temperaturen unter dem Nullpunkt prägen diese Zeit.

      Hier werden keine Feste gefeiert, bis zum 20. Filian, wo das Ende der Blutzeit gefeiert wird. Hier dringt die Welt Tenrasyl in den meisten Jahren aus dem Blutnebel heraus und die Sonnenstrahlen brechen nach Monaten der Finsternis wieder hindurch und erwärmen die Welt.

      Alle 13 Jahre jedoch verlängert sich die Blutzeit um einen Monat, und das wiederum kostete in früheren Zeiten vielen Elben das Leben, weil sie das Ende der Blutzeit gefeiert hatten und damit ihre Vorräte soweit erschöpft hatten, das sie nicht mehr ohne Leid über das Dunkel hinweg kamen.

      Dies änderte sich erst mit der Einführung des elbischen Kalenders durch welchen auch das Dunkel eine berechenbare Jahreszeit wurde, zumindest was die Dauer anging.

      Klima: Die Temperaturen fallen noch weiter ab, und der bisher weiche Schnee gefriert zu festen Eisplatten. Selbst am Äquator beginnt es nun zu schneien.
      Das Eis selbst nimmt eine rötliche Färbung an die an Blut erinnert, eben durch den Blutnebel*, welcher die Welt zu dieser Zeit einhüllt.
      Weiteres wichtiges Faktum zum Dunkel ist, dass der Schleier zwischen den Dimensionen dunkler wird, und somit die Kreaturen der Schattenwelt immer öfter Zutritt nach Tenrasyl erlangen.


      *Der Blutnebel ist ein astronomisches Phänomen in welches die Welt Tenrasyl auf ihrem Verlauf um die Sonne alle 13 Jahre eintaucht. Woher dieser Blutnebel kommt ist unter Gelehrten der Welt umstritten. Die einen behaupten, dass der Blutnebel aus den Überresten der vorvergangenen Welt entstanden sei. Wieder andere Behaupten, dass es die Rache für Sesezkas Niederlage im Krieg der Ahnen sei.



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    • Die Götterwelt auf Tenrasyl


      Die Welt ist geprägt von 2 Hauptgottheiten und 5 Nebengöttern, außerdem gibt es noch die sogenannten Halbgötter deren Verehrung allerdings bei Strafe verboten ist.
      Ein wichtiger Fakt hierbei ist, dass die Götter auf Tenrasyl keine Hirngespinste sind, sie sind absolut real und nicht nur für Gläubige real erlebbar. Die Frage nach Atheismus stellt sich also erst gar nicht, sondern eher die Frage, nach dem eigenen Platz in einer Welt in der Götter real sind.
      Doch das ist eher vielleciht Thema für einen anderen Abschnitt. ;)

      Da die Götter real existent sind, können sie sich auch in bestimmten Formen auf der Welt manifestieren und direkt oder indirekt Einfluss auf den Verlauf der Geschichte/des Lebens nehmen. In den meisten Fällen allerdings wirken sie vor allem über ihre jeweilige Priesterschaft.



      Marleya - Göttin des goldweißen Lichtes und Schöpferin des Lebens

      Erscheinungsformen:
      Ein schwebendes goldweißes Licht, eine silberhaarige Elbin mit grellweiß leuchtenden Augen, ein weißhaariges Menschenmädchen, Sonnenfalken.

      Religion:
      Die Religion der Marleya hat sich in zwei Hauptströmungen aufgeteilt. Nämlich die sogenannte Vholidische und die Elbische Lehre.

      Beiden Strömungen gemein ist dass sie Marleya las die Muttergöttin preisen, die alles Leben erschaffen hat. Ebenso ist ihnen gemein, dass es ausschließlich Priesterinnen der Marleya gibt. Männer spielen in diesem Glauben eine eher untergeordnete Rolle.
      Sie gilt als die Erschafferin der Welt und als Beschützerin des Lebens, auch des Ungeborenen.
      Außerdem gilt sie als Mutter der drei Nebengötter Aratis, Karadmin und Balmor.
      Hier sind die großen Gemeinsamkeiten beider Strömungen aber am Ende angelangt.


      Die vholidische Strömung:
      Diese Strömung sieht Marleya vor allem als Frau und Mutter an, welche sich vor allem mit mütterlicher Güte um ihre Kinder kümmert.
      Überhaupt werden in dieser Strömung vor allem die weichen Eigenschaften der Göttin gepriesen, und sie wird als Vorbild für die gottgefällige Rolle der Frau angesehen.
      Duldsam, Genügsam, Sorgend, sind hierbei Hauptattribute welche der Göttin zugeschrieben werden.
      Sie ist deshalb in den Anhängern der vholidischen Strömung auch vor allem Schutzpatronin der Heilerinnen und Hebammen.
      Marleya soll seit der Schlacht um Samhiun schlafen um sich von den Strapazen zu erholen, wenn sie jedoch wieder kehrt, wird die das Gleichgewicht der Welt wieder herstellen.

      Die elbische Strömung:
      Es ist die ältere Strömung und nimmt für sich in Anspruch die Wahrheit über Marleya zu kennen. Eben diese Wahrheit mit anderen Völkern als dem elbischen zu teilen, sind die Kirchenoberen aber nicht bereit. Sie belächeln lediglich die "naiven Versuche" der Verehrung ihrer Hauptgöttin bei den Menschen.
      Bei den Elben ist Marleya die Erschafferin der Welt, die Mutter des elbischen Geschlechts, eine weise Herrscherin und Kriegerin.
      Beschützend gegenüber allen, welche ihr Respekt zollen, aber verbrennend und heißblütig gegenüber allen die ihr den Respekt verweigern. Kein Volk steht über dem der Elben, denn sie sind die erwählten Kinder der Göttin, und ihr Licht in dieser Welt.
      Aber sie steht auch für die Dualität, wo Leben ist, da ist auch der Tod und wenn sie bestimmen kann das Leben zu schenken, dann ist es auch sie der es zusteht den Zeitpunkt des Todes zu bestimmen.

      Ebenfalls gibt es in der elbischen Strömung noch den Verweis auf ihren Gatten Farun, welcher in der menschlichen Abspaltung der Religion völlig in Vergessenheit geraten ist.
      Das Verhältnis des Götterpaares wird keineswegs als besonders liebevoll umschrieben in den elbischen Texten. Viel mehr ist die Beziehung der beiden Götter von starkem Pragmatismus aber auch von Konkurrenz geprägt. Die Beziehung zielt darauf ab den anderne imemr wieder zu neuen Höchstleistungen zu provozieren.
      Gegensätzliches zieht sich zwar an, kann sich aber auch gegenseitig abstoßen. Doch das ist egal, solange am Ende die unverbrüchliche Treue steht.
      Eben diese Götterbeziehung gilt für die Elben auch als Vorbild für die eigenen Beziehungen zwischen den beiden Geschlechtern.
      Seit der Schlacht um Samhiun, gilt die Göttin als verschollen. Was die Elben in eine sehr prekäre Lage bringt. Ein Geheimnis das die mehr hüten als alles Andere.




      Farun - Gott des Chaos, des Feuers und des Steins

      Erscheinungsformen:
      Rote Flamme, rötlich schimmerndes Gestein, Steinriese

      Religion:
      Farun wird von den Elben als Gott des Chaos gefürchtet, zwar erkennen sie an, dass er durch seine Naturkatastrophen auch Raum für Leben schafft. Aber das Leid das er dadurch verbreitet fürchten sie zutiefst.
      Er ist in der elbischen Mythologie, also der Gott welcher erst den Boden für Marleyas Lebenschaffung bereitete. Aber auch derjenige, welcher aus purer Laune heraus ganze Städte in Erdspalten verschwinden lässt mitsamt ihren Bewohnern. Weshalb es durchaus auch Flüche und Schimpfwörter gibt, welche sich auf Farun beziehen, aber verehrt oder gar vergöttert, wird er von den Elben nicht. Was ihn sehr grämte.

      Farun gilt als Schöpfergott der Zwerge, welche er in einem Streit/Wettstreit mit seiner Gattin Marleya erschaffen hatte.
      Zwölfmal versuchte er sich als Gott des Chaos, entgegen seiner eigenen Natur an der Erschaffung von Leben. Bis er lernte das Chaos zwar die Grundlage für Leben schafft, aber beständiges Leben eher wie der Stein zu sein hat in dessen Mitte ein Feuer brennt.
      So entstanden die Zwerge, welche Farun als ihren Schöpfer verehren, aber seinen Zorn fürchten.

      Bei den Menschen ist Farun jedoch unbekannt.



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    • Die Samhiun-Religionen.

      Die legendäre Schlacht von Samhiun gilt als Anbeginn der Religionen rund um die Nebengötter Aratis, Karadmin und Balmor.
      Was genau in der Schlacht um Samhuin geschah ist im Nebel der Vergangenheit untergegangen.
      Das einzige worin sich die Religionstexte und Legenden einig sind ist dies:
      Es gab einen Krieg zwischen den Völkern der Menschen und denen der Elben. Dieser Krieg sei kurz aber heftig gewesen und es sei um die Vorherrschaft über die Welt gegangen. Im Verlauf der Schlacht um Samhiun, habe die Göttin der Elben, ihre Kinder dazu angehalten Frieden zu schließen. Als dies nicht geschah, bestrafte sie diejenigen, welche sich ihr widersetzten und verwandelte sie in Orks.
      Dies gilt als der Beginn des 2ten Zeitalters.
      Die Texte der verschiedenen Völker und Religionen gegen abgesehen von diesem Kern, jedoch stark auseinander. Welche Quelle nun die Wahrheit sagt, können wohl nur diejenigen sagen, welche dabei waren. Sprich einige der ältesten Elben. Doch die Elben teilen ihr Wissen nur ungern.


      Aratis - Gott der Menschen und der Erleuchtung, Gott der Ordnung

      Erscheinungsformen:
      Flammendes, goldenes Auge, Phönix, Goldene Flamme, Menschlicher Ritter mit flammenden Umhang

      Religion:
      Aratis gilt weithin als der erste Gott welcher sich gezielt den Menschen zuwandte. Laut den Religionstexten soll er sich in der Schlacht auf Samhiun zu allerersten Mal als heilender Gott gezeigt haben.
      Davor galt er vor allem als ein Gott der Gerechtigkeit und Wahrheit. Und nicht zuletzt als ein Gott des Schwertes mit welchem er die Gerechtigkeit einforderte.

      Die Religion rund um Aratis ist eine stark militaristisch ausgeprägte. Laut Aratis befindet sich die Welt in einem Krieg um die Gerechtigkeit und Wahrheit. Der Feind dieser Gerechtigkeit ist Aratis eigener Bruder Balmor, welcher für die Gläubigen des Aratis der Inbegriff von Unordnung und Chaos ist.
      Und eben diese Unordnung und das Chaos seien zu beseitigen. Allein Ordnung und Gerechtigkeit könnten die Welt vor einem immer drohenden Untergang schützen.

      Der Glaube an Aratis ist die Staatsreligion des Menschenreiches Vhol, auf dem Kontinent Medrasyl. Ein Reich das vor allem dafür bekannt ist ständig militärsich zu expandieren und sogar sein ziviles Leben nach militärischer Ordnung auszulegen.
      In der Religion selbst gibt es zahlreiche sogenannte Propheten, welche ihre Weisheiten im direkten Kontakt zu Aratis gefunden hätten. Das Reich Vhol beruft sich auf die sehr militanten Schriften des Vholjenis, welcher noch dazu Reichsgründer Vhols war. Dies ist im zweiten Zeitalter auch die mächtigste Strömung der Aratiskirche.



      Balmor - Gott des Chaos, Gott der Freiheit, Gott der Widlnis

      Erscheinungsformen:
      Eine schwarze Bestie mit grünen Augen, Schwarzer Nebel durchzuckt von grünen Blitzen, grün lodernde Flamme, Dunkler Energiewirbel

      Religion:
      Der Glaube an Balmor gilt als die Religion der Orks, also eben jener Elben, welche sich von ihrer Göttin Marleya verraten fühlten nach der Schlacht um Samhiun.
      Laut den mündlich überlieferten Texten dieser Religion, sei der Auslöser dieses Krieges gegen die Menschen ihre immer rücksichtlosere Landnahme gewesen. Was viele Elben rasend gemacht habe vor Zorn.
      Als sich dann jedoch ausgerechnet in dem Krieg, in welchen mit den Menschen endlich aufgeräumt werden sollte sich die eigene Göttin gegen sie gewandt habe. Seien sie vom Glauben abgefallen und hätten sich verändert, zuerst nur innerlich später auch äußerlich.
      "So schwarz wie unser Herz vor Zorn verdorrt, so sei von heute ab auch unsere Haut, wird sind nicht mehr was wir waren, und wir begrüßen es. Das Ende der Menschheit ist nahe!"
      Die Grundzüge der Religion sind ziemlich klar, Tod allen Verrätern und Feinden. Was auch die noch lebenden Elben mit einschließt.
      Ansonsten ist Balmor ein ziemlich gleichgültiger Gott, den außer seiner Rache und der Leibe zum Tierreich nur wenig interessiert. Doch genau die daraus resultierenden Freiheit schätzen die Orks sehr. Sie begrüßen das Chaos und leben es, selbst innerhalb ihrer eigenen Gesellschaft, in welcher die Machtverhältnisse äußerst volatil sind.



      Karadmin - Gott der Magie, der Wiedergeburt und des Ausgleichs und des Gleichmuts

      Erscheinungsformen:
      Gebrechlicher alter Mann in dunkelblauer Kleidung, Junges Mädchen in dunkelblauer Kleidung, helles blaues Licht, blauäugiger Adler.

      Religion:
      Karadmin ist der Jüngste der Götterdrillinge neben Aratis und Balmor. Er möchte den Frieden durch Ausgleich schaffen und erwählt dafür diejenigen welche der Magie fähig sind.
      Der Sitz der Religion ist die Blaue Stadt Telm, am Fuß des Gebirgszuges Noghul. Und genau hier befindet sich auch der Sitz des "Blauen Ordens" des ersten Magierordens auf Tenrasyl. Und noch dazu der erste Ort an welchem Magie sowohl Menschen als auch Elben gelehrt wurde.
      Die Magier des Blauen Ordens streben danach Perfektion in der Magie zu erlangen, und durch Diplomatie, Gleichmut und Weitsicht Frieden in die Welt zu bringen.
      Außerdem sehen sie sich als Beschützer Marleyas, welche in der Auslegung dieser Religion einen ewigen Traum träumt, bis, zu dem Zeitpunkt an welchem die Brüder Aratis und Balmor sich wieder versöhnen.
      Der Blaue Orden verhält sich neutral im Bezug auf alle Konflikte und tritt als Vermittler auf, wo es möglich ist.
      Allerdings sieht der Blaue Orden sich auch der Wächter über die Magie, welche der Überzeugung des Ordens nach alleiniger Ausdruck Marleyas Gnade sei. Magie sei ihre Kraft und wer sie nutze müsse sie sorgsam nutzen. So wie Karadmin also dem Glauben nach über den Schlafenden Leib der Göttin wacht, so wachen die Magier über die Magie.



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    • Die Fremden (oder die Drachengötter)


      Auf der Welt Droccorosz herrschte bereits seit Jahrhunderten ein Krieg zwischen den Drachenfürsten. Ziel der Fürsten war es immer mehr Macht anzusammeln. Der erfolgreichste von ihnen war der Drachenfürst Ischnofenmrar. Dieser hatte am Schluss über 2/3 der Welt Droccorozs unter seine Kontrolle gebracht und durch das Verschlingen seiner Kontrahenten ihre Stärke, Magie und Macht in sich aufgenommen.
      Die Drachenfürsten hatten schon immer wie Götter über das Echsenvolk der Ryshnr geherrscht, doch keiner der Fürsten ist je näher an wahre Göttlichkeit heran gekommen, wie Ischnofenmrar. Der Drachenfüst am am Höhepunkt seiner Macht angekommen, fast alle seine Feinde waren geschlagen, oder bereits zu seinen Vasallen geworden, als sich eine mysteriöse Seuche auf Droccorosz begann auszubreiten. Jede Echse auf der Welt war davon betroffen, jegliches Öffentliche Leben brach zusammen.
      Die Krankheit verwandelte befallene Echsen in wahnsinnige mordlustige Wesen ,welche weder Freund noch Feind erkannten. Jegliche Kontrolle die die Drachenfürsten noch hatten brach innerhalb weniger Wochen komplett zusammen.

      Ischnofenmrar erkannte bereits sehr früh, dass diese Welt nicht mehr zu halten war, also nutze er einen Großteil seiner geraubten und gehorteten Machtschätze um ein Portal in eine fremde Welt zu öffnen. Sein Plan wares mit seinen Getreuen zu fliehen, solange die Seuche noch nicht seinen Palast erreicht hatte.
      So kamen die Drachen und in ihrem Gefolge die Ryshnr nach Tenrasyl, als Flüchtlinge, ohne Heimat in die sie zurückkehren konnten. Und als Ischnofenmrar noch dazu erkennen musste dass hier bereits 2 mächtige Götter herrschten sah er sich von einem Moment zum Anderen von einem fast unumstrittenen Herrscher, degradiert zu einem Bittsteller.
      Marleya und Farun waren keineswegs begeistert davon die Flüchtlinge aufzunehmen auf ihrer Welt, doch sie sahen auch ein, dass die Drachen und ihr Volk einen sicheren Ort zum Leben finden mussten. So erklärten sie sich dazu bereit ihnen bis zu dem Zeitpunkt an welchem sie eine neue Heimat gefunden hatten Asyl zu gewähren.
      Und für dieses Asyl hob Farun einen neuen Kontinent aus dem Meer, Antaxminor, das Drachenland entwuchs einem unterseeischen Vulkan, angetrieben von Faruns Willen und Macht.
      Ischnofenmrar und sein Volk betrachteten dies ehrfürchtig, niemals hatte ein Drachenfürst es geschafft Land aus dem Meer zu heben, so rand Ischnofenmrar seinen Stolz hinab und dankte den Göttern für das Asyl.
      Doch, Antaxminor war merh als eine Heimat auf Zeit, für die Drachen und die Ryshr, es war ein Gefängnis, welches sie nicht verlassen durften. Niemals sollten sie sich Enrasyl, dem Kontinent der Elben sehen lassen, niemals ihren Kontinent verlassen. Ansonsten, würde der Kontinent mit allem was darauf lebt wieder im Meer versinken und alles ersaufen, was darauf lebte.

      Auch wurde den Elben verboten, auch nur die Küsten des Drachenlandes anzusteuern. Doch dieses Verbot betraf nicht die ersten Menschen, welche von den Elben gejagt und von den Göttern nicht beachtet wurden. Und so kamen nach einigen Jahrzehnten, die ersten Menschen mit Flössen und primitiven Booten an der Küste Antaxminors an. Auf der Suche nach einer Heimat, welche nicht bereits den Elben gehörte.

      Ischofenmrar erkannte genau in den Menschen seine Chance. Zum einen um sein Volk nocch länger auf Tenrasyl anzusiedeln, wie es nötig wäre, zum Anderen aber auch um vielleicht die Machtverhältnisse auf dieser neuen Welt zu seinen Gunsten zu wenden. Denn die Menschen folgten keinem Gott, die gehörtem keinen Gott, sie waren ein verlorenes udn ungewoltes Volk, ganz genau wie die Geschuppten. Vieles verband die ersten mensche nund die Drachen zu jener Zeit, weitaus mehr als sie trennte. Und so unterwarfen sich die ersten Menschen, genauer das Volk der Telumnaren, dem Drachenfürsten Ischnofenmrar.
      Als Lohn, wurden die sie in das neu gegründete Reich Antaxminor integriert gleich berechtigt neben den Ryshnr stehend.
      Die Telumnaren, nahmen Ischnofenmrar als ihren Gott an, so wie es auch für die Ryshnr nur folgerichtig war, und schließlich stieg der Drachenfürst durch den ihn zugedachten Glauben der Menschen entgültig zu einem wahrhaftigen Gott auf.

      Als Farun udn Marleya diese Entwicklung bemerkten, wollten sie Antaxminor, wie angedroht ium Meer versinken lassen, doch es war bereits zu spät, Ischnofenmrar konnte das Versinken des Kontinents aufhalten und bot damit den Göttern Tenrasyls, das erste Mal die Stirn.

      Und es sollte das erste Mal in einer Reihe von weiteren Zwischenfällen in den nächsten 2.000 Jahren sein. Die Zeit der Drachenkriege hatte begonnen.



      Ischnofenmrar - Der rote Drache

      Der Rote Drache erreichte den Höhepunkt seiner Macht während der Drachenkriege. Seine Anhänger, waren vor allem Ryshnr und Menschen, welche einen gemeinsamen Staat bildeten. Der Rote Drache galt seinen Gläubigen sowohl als Beschützer als auch als weltlicher und göttlicher Herrscher.
      Er war der Mittelpunkt seiner eigenen Religion, sein Wille war Gesetz, sein Herrschaftsanspruch Dogma.
      Er und seine Anhänger wollten die Macht der alten Götter brechen und die Drachen an deren Stelle setzen. Auch die Elben sollten sich ihnen unterwerfen, oder mit ihren Göttern vergehen.
      Der Rote Drache war also ein Kriegsgott, und auch seine göttlichen Fähigkeiten waren darauf ausgelegt seinen Truppen Mut zu machen, oder sie zu Höchstleistungen anzupeitschen. Außerdem war er ein Gott des Feuers udn der Erde, so wie auch Farun, der Gott der Zwerge.

      Ischnofenmrar verlor den Drachenkrieg letztlich, da er selbst der ein Träger der Drachenseuche war, welche im Verlauf des Krieges Besitz von ihm ergriff. In der Folge wurdne seine Entscheidugnen immer wwahnwitziger, seine Strategie immer gewagter und undurchdachter. Und das obwohl er wie bereits auf seiner Heimatwelt bereits am Gewinnen war.
      Farun, der Vater der Zwerge, tötete schließlich Ischnofenmrar, doch wurde er dabei verletzt und zog sich selbst die Seuche zu.

      Nach dem Tod Ischnofenmrars zerfiel das eroberte Reich der Tellumnaren in viele kleine Teile und die Elben eroberten viele Gebiete zurück. Auf Antaxminor jedoch gründete sich auf den Ruinen Tellumenars 80 Jahre danach das Drachenkaiserreich Antax und eroberte nach und nach den eingen Kontinent wieder zurück.
      Das Reich Antaxminor verehrt bis heute Ischnofenmrar und glaubt an dessen Rückkehr.


      Fheomarai - Der weiße Drache

      Fheomarai ist die Brutschwester des Drachengottes Ischnofenmrar, sie trat nach dem Tod ihres Bruders aus den Schatten und forcierte die Neugründung des Reiches Antaxminor. Im Gegensatz zu Ischnofenmrar sucht sie jedoch nicht den Krieg mit den alten Göttern, sondern Schutz für ihr Volk zu welchen sie sowohl die Drachen, als auch die Ryshnr und die antaxminoer Menschen zählt.
      Sie ist die weise Beraterin des Drachenkaisers, welcher als Mensch, und in Vertretung für Ischnofenmrar herrscht.
      Fheomarais wirken ist vor allem heilender Natur, auch sie stieg durch die Verehrung zu seinem göttlichen wesen auf, ihre Zielsetzung ist Erhalt und Zusammenhalt. Und nicht zuletzt der Schutz ihres Volkes. Nach ihrem Aufstieg zur Göttlichkeit war sie eine Göttin des Eises und des Wassers, und beeinflusste fortan beides zum Vorteil Antaxminors.



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    • Die Halbgötter Tenrasyls


      In jeder offiziellen Kirche und Glaubensgemeinschaft Tenrasyls ist die Anbetung der Halbgötter strengstens verboten. Das Verbot geht sogar soweit, dass in den offiziellen Lehren der Religionen der Menschen keine Halbgötter erwähnt werden.
      Der einzige Hinweis auf diese Halbgötter sind die in verbotenen Untergrundkulten gepflegten Apokryphen. Also Abschriften eben jener Schriften welche die Halbgötter oder ihre Vertrauten selbst verfasst hatten um sich und ihre Doktrin zu kommunizieren. Manche dieser Halbgötter verfügen nicht einmal über solche Schriften, sondern lediglich über mündliche Überlieferungen, welche ihre Kultisten miteinander teilen.


      Was ist ein Halbgott auf Tenrasyl?

      Entgegen der landläufigen Meinung dass ein Halbgott immer ein Sohn oder eine Tochter eines Gottes sein müsse, sit die Definition diesbezüglich auf Tenrasyl eine andere. Halbgötter sind sowohl Söhne und Töchter von Göttern und Sterblichen, als auch sogenannte Vergöttlichte Sterbliche.

      Die sogenannten Vergöttlichten Sterblichen haben durch ihr eigenes Zutun einen gottähnlichen Status erreicht, und das obwohl sie selbst als Sterbliche geboren wurden. Um ein solcher vergöttlichter Sterblicher zu werden muss der Sterbliche etwas leisten, dass ihn eine göttergleiche Bewunderung unter seinen Anhängern einbringt. Wenn er dann dazu noch in das Schlaglicht der Naturgeister gerät und beginnt an seine eigene Macht zu glauben kann es vorkommen, dass eben diese Naturgeister ihn zu einem Halbgott mutieren lassen. Dieser Prozess ist allerdings nicht steuerbar, ja viele insbesondere Magiebegabte versuchten selbst diese Prozesse für sich und ihre Vergöttlichung zu nutzen, die allermeisten scheiterten an den Versuchen.
      Denn, das Wesen der Naturgeister ist vor allem eines chaotisch und nur schwer vorhersehbar.

      Wichtig zu wissen ist, es gibt eine Vielzahl absolut unbekannter "regionaler Halbgötter", deren Kulte im Geheimen entweder noch heute florieren oder aber mittlerweile schon längst wieder untergegangen sind.
      Eben dieses Geheime ist auch der Grund dafür dass nur wenige dieser Kulte jemals eine offene und kalr erkennbare Bedrohung für die aktuellen Götterpantheons darstellten.
      Dennoch werden sie von den Anhängern der Kirchen heftigst gejagt und dezimiert, ja es gilt zum Beispiel in Vhol schon als verdächtiger Ketzer, welcher es schafft eine treue Gemeinschaft ergebener um sich zu sammeln, welche die Weisheit oder andere Attribute eines Menschen ehren.
      Meist werden diese Ketzer schnell "aussortiert" bevor sie zu wahrer Vergöttlichung gelangen.



      :lol: Die Intelligenz des Wesens namens »Menschenmenge« ist nicht höher als die Quadratwurzel der Anzahl aller Personen." - Terry Pratchett, Fliegende Fetzen :lol:
    • Die "bekanntesten" Halbgötter und ihre Kulte


      Hier werden nur die Kulte genannt, welche es tatsächlich kurzzeitig zu einer gewissen Popularität geschafft haben und damit tatsächlich dem Götterpantheon gefährlich wurden.



      Schattenfee Xinastra - Der Kult vom dunklen Blut


      Xinastra ist die Tochter einer Ork und des Chaosgottes Balmor. Sie war eine eher schwächliche Gestalt, welche von der orkischen Gesellschaft ständig herum geschubst und ausgenutzt wurde. Denn Schwäche gilt den Orks als Gräuel.
      Sie war eine Sklavin, eine Obdachlose, eine Verkrüppelte, eine Kranke, eine Hässliche. Und dennoch trotz aller negativer Erfahrungen ungebrochen im Geist, war ihr Körper auch noch so zerschunden. Balmor lies dieses Leid seiner einzigen Tochter zu, stoisch, ohne sich jemals als ihr Vater zu erkennen zu geben, oder auch nur über irgendwelche Zeichen sein Wohlwollens ihr gegenüber zu zeigen.

      Erst als Xinastra durch einen Überfall der Elben und Menschenheere starb, offenbarte sich Balmor ihr gegenüber, ließ ihre Seele zurück in ihren Leib fahren, er verweigerte ihr den Tod.
      Xinastras Wiedergeburt gilt ihren Gläubigen als die eigentliche Geburtstunde der Schattenfee, wie sie sie nennen. Weitere Namen unter denen sie bekannt ist sind Orkennacht oder Schattenriss.
      Xinastras Wiedergeburt heilte keineswegs ihren zerschundenen Körper, nein, das wäre untypisch für Balmor gewesen.
      Zwischen Leben und Tot in Agonie leidend lag sie auf dem Schlachtfeld. Als ein Schmanane vorbei kam um die Verwundeten zu versorgen verweigerte dieser ihr die Heilung, sie sie ein Krüppel, habe niemals etwas getaugt und er werde die Gabe Balmors nicht auf sie Verschwenden, sie solle endlich loslassen und Sterben.
      Xinastras Geist noch immer ungebrochen, wenn auch durch die Todeserfahrung und den körperlichen Schmerz gezeichnet, geriet daraufhin in solchen Zorn, dass sie zum ersten mal in ihrem Leben Schattenmagie wirkte, sie zerriss den Schleier der Sphären, sog sich mit Schatten voll und tötete den Schamanen, indem sie ihn widerum sämtliche Lebenskrauft aussaugte.

      Erst durch diesen Akt wurde Xinastra frei, frei von ihren selbst auferlegten Fesseln, frei von den Fesseln, welche ihre körperlichen Defizite ihr mitgaben und frei von der Willkür ihres Vaters Balmor. Sie erhob sich als die Schattenfee, ihr Körper vollkommen gesundet und dennoch nicht mehr notwendig.

      Der Kult vom Dunklen Blut bildete sich in den Jahren darauf rund um Xinastra.
      All diejenige, welche durch körperliche Leiden, gesellschaftliche Zurücksetzung und vieles Mehr zu dne Opfern der Orkgesellschaft gehörten schlossen sie ihr an. Sie wollte eine VEränderung der Orkgeselschaft an sich erzwingen, und sie war keineswegs zimperlich bei der Wahl ihrer Mittel.
      Sie hasste ihren Vater, sie hasste seine Schamanen und bekämpfte sie zusammen mit ihren Anhängern. Und mit der Zahl ihrer Anhänger wuchs auch ihre Macht stetig an, bis es irgendwann zu einem offene Bürgerkrieg innerhalb der orkischen Gesellschaft kam.

      Ironischerweise, waren es nicht die Orks und deren Kreigsherren die ihr und ihren Kult letztlich Einhalt geboten, sondern die Heere von Vhol und Amnin, welche in der aufstrebenden Herrscehrin eine wesentlich größere Bedrohung sahen als in dem Orkreich direkt vor ihrer Haustüre.
      Bei diesem "Heiligen Krieg wider die Schatten", tat sich vor allem die Aratiskirche und ihre Kämpfer als besonders effektiv hervor. Allerdings Xinastra selbst, hatten sie nichts entgegen zu setzen.
      Weshalb der Legende nach Aratis selbst von seinem himmlischen Thron herabstieg um seine Nichte in einem Zweikampf zu fordern.

      Xinastra verlor diesen Kampf letztlich, ihre sterbliche Hülle starb und wurde dabei verbrannt.
      Im Zeitpunkt ihres Todes jedoch zerriss die Halbgöttin die Schleier zwischen den Sphären und viele KReaturen der Schatten strömten in die Welt und verheerten die Lande. Auch die Armeen von Amnin und Vhol wurden dabei arg in Mitleidenschaft gezogen.

      Laut dem Glauben ihrer Anhänger floh Xinastras schwarze Seele in die Schattensphäre und wartet dort auf eine günstige Gelegenheit für ihre Rückkehr.
      Der Kult selbst gilt heute offiziell als zerschlagen, dennoch gibt es immer wieder vereinzelte "Ketzer" welche für sich beanspruchen auf den Wegen der Schattenfee zu wandeln. Daraus ist durchaus zu schließen dass sich Splittergruppen des Kultes bis heute erhalten haben.


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      Seseszka - Der Kult des Prinzen

      ((Weiteres Folgt))



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