[WBO 2018] Nachbesprechung

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    Vom 3.5.-6.5. findet das Weltenbastler-Frühjahrstreffen in Arnolds Ferienhof in Oberlauringen (Landkreis Schweinfurt) statt. Zur verbindlichen Anmeldung geht es hier lang.

    Neulinge sind wie immer höchst erwünscht und wir freuen uns euch kennenzulernen!

    • [WBO 2018] Nachbesprechung

      Da offenbar niemand anders den Anfang machen will, eröffne ich den Nachbesprechungsthread. Ich zitiere dazu Vinni:

      Vinni schrieb:

      Ich mach mal einen Thread zur Nachbesprechung auf, so wie in den letzten Jahren. Hier kann man Fragen klären, die die Juroren in den Beurteilungen gefragt haben und seine Gedanken weiter ausführen - und auch zurückfragen, wenn man an den Beurteilungen was nicht richtig verstanden hat.

      Sachliche Kritik ist gerne gesehen, das soll aber nicht in nachträgliches Punkteschachern ausarten. Die Punkte sind vergeben und endgültig. Man kann da gerne noch mal drüber reden - aber die Juroren, die das doch freiwillig machen, sollten sich nicht rechtfertigen müssen.

      Um die Übersichtlichkeit zu wahren: jeder Post sollte als erstes folgende Zeilen enthalten (ggf. aus Zitaten entfernen und nach oben schieben, damit die Posts nicht unendlich lang werden):
      Kategorie
      Beitrag
      Wer fragt Wen? (ergänzt durch die Richtung: Teilnehmer > Jury bzw. Jury > Teilnehmer ODER Leser > Jury bzw. Leser > Teilnehmer oder ...)

      Ein Beispiel (aus einem alten Jahr)?

      Wenn ich also Sturmi zu ihrem Beitrag in Mythologie etwas fragen wollen würde, dann hätte mein Beitrag folgenden Header (ruhig auch so gequotet, damit es sich besser abhebt)

      Zitat
      Kategorie: Mythologie
      Beitrag: Das nimmerleere Fläschchen
      Vinni fragt Sturmi (Jury > Teilnehmer)

      Achtet drauf, dass ihr nicht zu viel in ein Post packt und es unübersichtlich wird, lieber in Häppchen fragen/antworten, damit die anderen auch noch folgen können.

      :)
      "Die Leichen der Euren werden genügen diese Ebene in Calislad, die Knochenebene, zu verwandeln. Ich sage euch noch einmal: geht!, hier und zwischen diesen Bäumen wartet nur der Tod auf euch.“
    • Kategorie: Lebewesen
      Beitrag: Feuerbusch
      Yelaja fragt Blaps Mortisaga (Teilnehmer > Jury)

      Im Bewertungstext lobst du mehrmals Stimmigkeit und Details. Dennoch hast du in Beiden Punkte abgezogen. Das irritiert mich ein bisschen.
      Ich wüsste deshalb gerne, was dich an Details noch interessiert hätte bzw. welche Aspekte des Beitrags du unstimmig fandest.
      "Die Leichen der Euren werden genügen diese Ebene in Calislad, die Knochenebene, zu verwandeln. Ich sage euch noch einmal: geht!, hier und zwischen diesen Bäumen wartet nur der Tod auf euch.“
    • Yelaja schrieb:

      Kategorie: Lebewesen
      Beitrag: Feuerbusch
      Yelaja fragt Blaps Mortisaga (Teilnehmer > Jury)

      Im Bewertungstext lobst du mehrmals Stimmigkeit und Details. Dennoch hast du in Beiden Punkte abgezogen. Das irritiert mich ein bisschen.
      Ich wüsste deshalb gerne, was dich an Details noch interessiert hätte bzw. welche Aspekte des Beitrags du unstimmig fandest.
      Ich hätte sehr gerne noch mehr über das adulte weibliche Stadium erfahren, eben weil ich es so wunderbar skurril finde, da es sich stark von den anderen Stadien unterscheidet. ;D
      s c h w a r z k ä f e r


      Auch bleibt dieser Schacht
      nicht immer gleich
      tief
    • Kategorie: Städtisches Wahrzeichen
      Beitrag: Die Markierungen in der Schlaufe
      Alpha beantwortet Thalak (Teilnehmer > Jury)

      Thalak schrieb:

      Ich habe es so verstanden, dass die persönlichen Markierungen das Wahrzeichen sind, doch es wird nicht erklärt, das nicht darüber gesprochen wird. Es wird nicht gern über das Ding gesprochen, aber mir hat sich leider nicht erschlossen was das Ding genau ist. Die Schlaufe? Dafür hab ich leider zwei Punkte abziehen müssen.

      Die Markierungen sind das Wahrzeichen, richtig. Ich habe sie zugegebenermaßen an das Setting angehaftet, um irgendwie die Aufgabenstellung zu erfüllen. Das mit dem ungeschriebenen Gesetz habe ich nicht so wirklich reinbringen können, da ist der Punktabzug durchaus berechtigt. Das Ding hat mit der Aufgabenstellung nichts zu tun, das ist nur zusätzlicher Fluff. Ich habe keine Ahnung, was ich daraus mache.



      Kategorie: Lokale Persönlichkeit
      Beitrag: Der verlorene Champion
      Alpha beantwortet Elatan (Teilnehmer > Jury)


      Elatan schrieb:

      Die Sternchen ließen mich wirklich beim Lesen desöfteren stolpern und irgendwie fand ich es dann nicht ganz konsequent, wenn du z.B. schreibt "Im Laden stand nur allein die Verkäufer*in" - wäre hier nicht "der/die" oder irgendwas in die Richtung dann angebrachter? Außerdem ist es komisch, dass dann wiederum dort steht "woher sollte ein Krämer wie du so etwas wissen?". Da die Figuren in der Geschichte ansonsten auch in der wörtlichen Rede, also im Umgang miteinander mit "Sternchen sprechen" kommt mir das nicht sehr stimmig vor.

      Ich weiß, dass die Sternchenschreibweise anstrengend sein kann, ich habe sie in diesem Beitrag zum ersten Mal für Zr'ton ausprobiert. Einige Formulierungen klingen etwas holperig, das mit dem Krämer habe ich tatsächlich einfach übersehen.

      Meine Intention dahinter: Das neutrale Personalpronomen verwende ich ja schon länger. Das hat den Nachteil, das Dativ- und Possesivformen rein grammatikalisch die männlichen Formen annhemen ("ihm", "sein"), was einen unbewussten Trend zu "männlich by default" erzeugt, der mich schon länger stört. Deswegen will ich die weiblichen Formen bei den Berufsbezeichnungen vorziehen, also "die Verkäufer*in". Ob ich jetzt Binnen-I oder Sternchen verwende, ist mir persönlich dann nicht so wichtig.


      Kategorie: Kommunikation/Sprache
      Beitrag: Von Menschen und Igeln
      Alpha beantwortet Jerron (Teilnehmer > Jury)


      Jerron schrieb:

      Hmtja, eine Kommunikationsform zwischen Menschen und hypnotischen LSD-Igeln... In dieser Welt sond wohl jegliche Fragen nach Begründungen dafür, wie sich etwas bestimmtes entwickelt haben könnte, fehl am Platz. Deswegen macht es wohl auch keinen Sinn, danach zu fragen, warum diese Kommunikation nur zwischen Mensch und Igel funktioniert und nicht zwischen Igel und Igel, oder wie sich diese Beziehung zwischen Menschen und Igeln historisch entwickelt hat bzw. welchen evolutionären Sinn das haben soll. Das sind alles Fragen, die mich interessiert hätten, aber in Rhingon wird man darauf wohl nie Antworten erhalten.

      Evolution ist tatsächlich ein Konzept, dass hier schlicht und einfach nicht angewendet werden kann. Menschen und Igel sind von ihrer irdischen Form auf Rhingon übertragen und an die dortigen Gesetzmäßigkeiten angepasst worden. Irgendwo dabei hat sich die Connection des Igeslprechens etabliert, aber da muss ich noch mehr über die Gesetze Rhingons herausfinden, dass ich das wirklich stringent erklären kann. Zumindest die Frage, warum es ausgerechnet Menschen und Igel sein müssen, kann ich allerdings relativ einfach beantworten: Menschen haben keine Stacheln und Igel haben keine Hände. Das Igelsprechen benötigt explizit die Schnittstelle Menschliche Hand-Igelstachel. Ich habe mir tatsächlich überlegt, einen Teil des Beitrags aus allwissender, erklärender Perspektive zu schreiben, wo ich zumindest auf Entstehung und Entwicklung etwas mehr hätte eingehen können. Aber das hätte den Flauschfaktor ein wenig gschmälert, deswegen bin ich bei der beschränkten Perspektive geblieben.


      Kategorie: Historisches Ereignis
      Beitrag: Der verschwunene Vertrag
      Alpha beantwortet Jury (Teilnehmer > Jury)

      Erstmal: Der erste Südfeldzug ist im Beitrag "Orch'trn St - Eine Persönlichkeit der Gegensätze" aus der Perspektive von So'sr'st'th beschrieben (2013, Lokale Persönlichkeit). Da werden die Kräfteverhältnisse denke ich etwas klarer beschrieben.

      Vinni schrieb:

      Bei den „überraschend großen Folgen“ komme ich ein bisschen in Zweifel bezüglich der Vorgabentreue – weil ich nicht so recht durchblicke, was das überhaupt für ein Konflikt ist, wer gegen wen, und wie die Entwicklung wohl mit dem Vertrag gewesen wäre. Das liegt natürlich an der Innenperspektive des*er Bürgermeister*in, aber als Leser ohne Hintergrundinformationen fehlt dann halt ein bisschen was… da mangelt es dann auch an Stimmigkeit und Detailfüll


      Yaccohr schrieb:


      Mir scheint es etwas unlogisch, dass das verschwinden eines Vertrags solche auswirkungen hat. also ein ganzes Heer auflöst. Man hat doch
      meistens Kopien oder jede Vertragspartei bekommt einen Vertrag. Das ein Handelsabkommen platzen kann, wenn ein Vertrag verschwindet,
      oder auch ein Friedensvertrag scheint mir möglich, wenn die Situation wirklich angespannt ist. Bei einem Angriffspakt hingegen scheint mir das
      etwas unlogischer. Vor allem frag ich mich auch, was den konkret da drinsteht? Das gewonnen land aufteilen tut man doch erst danach, wenn
      feststeht wer wie viele Verluste hatte und am meisten entschädigt werden sollte.


      Die Erklärung ist tatsächlich der Perspektive geschuldet. Es war vielleicht nicht so geschickt, erst nach Verschwinden des Vertrags einzusteigen. Jedenfalls ist So'sr'st'th ein militärisch relativ weit entwickeltes Land (eins der wenigen auf Zr'ton, das diese Bezeichnung verdient) und hat sich mit der Zeit Vorposten in den Nordwäldern eingerichtet, unter anderem auf dem Felsen Ts'tn, der eine wichtige symbolische Bedeutung hat. Im ersten Südfeldzug sind die heterogenen Stämme der Nordwälder gemeinsam losgezogen um den zurückzuerobern, ohne Vertrag. Es gibt viele lokale Feindschaften und als ein Häuptling auf dem Weg an einer Krankheit verstarb, wurde Mord vermutet und das ganze Heer zerstritt sich, es gab viele Tote. Deshalb wurde zum nächsten Angriff ein Vertrag aufgesetzt, der den Umgang mit solchen Situationen festlegte, auch Geiseln waren Teil des Vetrags. Es wird wohl das erste Mal gewesen sein, dass die Stämme der Nordwälder so etwas tun, deswegen wurden Kopien schlicht und einfach nicht für nötig erachtet. Das Dorf, dessen BürgermeisterIn den Beitrag erzählt, wurde als neutraler Ort ausgewählt und seine PriesterInnen waren als InterpretiererInnen und BewacherInnen auf dem Feldzug vorgesehen, sodass niemand den Inhalt manipulieren kann. Das Misstrauen aus dem ersten Feldzug (etwa 10 Jahre her) war die ganze Zeit überall da. Die Prozedur wurde im Hinblick darauf konzipiert, dass die verschiedenen Stämme sich gegenseitg kontrollieren können und der Vertrag die oberste Instanz dabei ist. Das Aushandeln hat viele Wochen gedauert. Mit dem Diebstahl durch Rot'stn hat dann niemand gerechnet und natürlich sind sofort die alten Feindschaften aufgebrochen.
      Zwei gesichtslose Tintenfische tanzen in den Tod

      Fragen stellen ist wichtiger als Antworten geben. Meistens...
    • Dann will ich auch mal:

      Kategorie: Handelsware
      Beitrag: Der Kassinghofener Käse
      Riothamus beantwortet Alpha Centauri (Teilnehmer > Jury)

      Alpha Centauri schrieb:

      Ist es Zufall, dass die Karte an die Sillhouette einer Person erinnert? Jedenfalls ist dir da ein sehr gelungener und gut ausgeschmückter Beitrag gelungen, der für mich der Sieger der Disziplin ist. Er ist gut strukturiert und hält auch die Vorgaben ein. Bei den Erklärungen zur Wirkung und zum Geruch ist ein wenig Suspension of disbelief dabei, das Timing wirkt etwas konstruiert, aber ansonsten hat es mir sehr gut gefallen.
      Die Form der Landmasse ist Zufall. Es ist ein anders gestalteter Ausschnitt einer größeren Version der Karte, die ich als Avatar nutze. Ich habe sogar versucht, den Ausschnitt etwas anders zu wählen, um diesen Effekt zu vermeiden. Dann habe ich mich aber doch dafür entschieden, die Beschriftung lesbarer zu halten und dafür den suggestiven Eindruck in Kauf zu nehmen.
      Ja, das Timing ist konstruiert. Schließlich wurde der Käse ausgedacht. ;) Im Ernst: Leider war ich Rechnen ziemlich verwirrt. Sonst wäre das Timing etwas anders geworden. War irgendwie so ein Moment, wo nicht mal einfache Mathematik klappt. Allerdings hätte es auch dann wohl nicht viel am konstruierten Eindruck geändert. Ich hatte tatsächlich kurz überlegt, ob ich es organischer Einbauen soll, hatte aber Angst, dass ich damit dem Text insgesamt nichts Gutes tue.

      Kategorie: Handelsware
      Beitrag: Der Kassinghofener Käse
      Riothamus beantwortet Salyan (Teilnehmer > Jury)

      Salyan schrieb:

      Auch der Kontext der Geschichte ist sehr detailliert ausgearbeitet, obwohl man vielleicht ein bisschen drucheinander kommen kann, wenn man vorher nicht von der Träne oder der restlichen Welt gehört hat ;) Kann man die Verträge zur Handelsstadt nicht neu verhandeln und somit diese Moore oder Dschungel umgehen?

      Ich war mir während der WBO unsicher wieviel Hintergundinfos wie angebracht werden sollen. Da habe ich mitunter zuviel, öfter wohl zuwenig eingebaut. Nachdem ich jetzt Feedback habe und andere Beispiele betrachten konnte, habe ich einige Möglichkeiten für das nächste Jahr im Kopf.
      Die politische Situation im Bereich der Südlichen Inseln ist nicht danach, die Verträge neu zu verhandeln. Wenn sich daran etwas ändert dürften Lösungen erst einmal "zu teuer" sein, weil Interessengruppen davon profitieren. Also ganz wie einige Kuriositäten manchmal auch auf der Erde passieren. Letztlich muss sich Athalasso wohl selbst in eine verkehrsgünstigere Position bringen. Wodurch ist noch nicht ganz klar. Aber zu jener Zeit ist es noch nicht so weit. So eine Stadt wollte ich immer schon mal bebasteln und hier passte sie gut hinein. Handelsstädte, deren Häfen ich immer mehr entfernen, gibt es ja auch auf der Erde. Nur hier ist es schneller geschehen. In der Zukunft wird noch von der Stadt zu hören sein.

      Kategorie: Handelsware
      Beitrag: Der Kassinghofener Käse
      Riothamus beantwortet Crimson Square (Teilnehmer > Jury)

      Crimson Square schrieb:

      Die Ware gewinnt ihren vollen Wert ja erst durchs Altern, nicht wirklich nur durch den Transport - theoretisch könnte der Käse im gleichen Dorf ja auch als Insektengift verwendet werden, und auch wenn es dort weniger benötigt und damit billiger wäre, ist das doch nicht ganz das gleiche. Ansonsten ist mir Stinkekäse als Insektizid gleich sympathisch, und während ich ein bisschen neugierig bin, was die Geschichte der Bewohner von Kassinghofen mit ihrem Käse angeht - wieso haben die die Wirkung gegenüber Insekten nicht entdeckt? - ist der Beitrag sehr detailreich und im Allgemeinen sehr schön.

      Ja, ich habe tatsächlich noch eine andere Version, in der eingearbeitet ist, dass der notwendigerweise holprige Transport mit Pferdewagen über vormoderne Straßen einen weiteren Prozess anstößt. Da sich das nicht so schön einfügte, weder in den Text noch -zumindest bisher- in den Hintergrund, habe ich gezögert und bis zum Schluss überlegt, ob ich die neue Version hochladen soll. Eine kurze Ablenkung und die vergangene Zeit hat mich dann der Entscheidung enthoben. Anders ausgedrückt: Da hab' ich zu lang gewartet. Allerdings ist es nun ja so, dass der zu alt gewordene Käse immer schnell entsorgt wurde. Dadurch hatte er nie die Chance seine Eigenschaften nach der zweiten, der "Stinkereife" zu zeigen. Insofern ist diese Eigenschaft nur durch den Transport hervorgekommen ... *grins* Nun, wie auch immer, es ist jedenfalls der Grund, warum die Kassinghofener nie etwas gemerkt haben. Vielleicht gab es an den Stellen, wo der Käse vergraben wurde eine etwas spärlichere Vegetation. Aber er wurde ja auch nicht in Äckern oder Wiesen vergraben, sondern möglichst abseits, wo er nicht stören kann. Wenn es aufgefallen wäre, hätten sie sich auch nur gedacht, dass es eben an der Giftigkeit des Käses liegt.

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    • Kategorie: Historisches Ereignis
      Beitrag: Der geschnitzte Thron von Kirra
      Riothamus beantwortet Vinni (Teilnehmer > Jury)

      Vinni schrieb:

      Hups, mit Außerirdischen hatte ich an der Stelle nicht gerechnet. Da sie nicht eingreifen, wären die auch nicht nötig gewesen, aber es gibt eine spaßige zusätzliche Außenperspektive. Immerhin wissen die, was wirklich passiert ist – ich hab nur nicht verstanden, warum der Thron eine Pappmaché-Kopie war (und warum das vorher so lange geheim geblieben war, Personal kam dem Thron doch bestimmt mal nahe). *kopfkratz* Das hätte mich ja schon interessiert. Immerhin ist es spaßig, dass hier das Verschwinden eine wichtige Rolle spielt von etwas, was eigentlich schon lange nicht mehr da war. Auf jeden Fall mag ich die Vielfalt der angebotenen Mythen, da ist der romantische Abenteurer dabei und der Wicht Rutzelbitz, ein herrlicher Name *g*
      Die Außerirdischen sind ein generelles Problem meiner Welten. Um eine Verbindung zu haben, habe ich "den" verrückten Wissenschaftler entworfen, der im erdfernen Forschungskomplex MZZ-1701-alpha Experimente mit Welten und Weltbestandteilen durchführt. Er hat natürlich unzählige Mitarbeiter und entführte auch die Stadt Bielefeld, die er durch die Kulisse B**l*f*ld ersetzte. Das Bundesamt für Verschwörung und Metatechnologie ist ihm mittlerweile auf den Fersen. So sind dann meine Welten auch mit einer Version unserer Welt verknüpft. Ich musste dringend zu einer anderen Perspektive wechseln, da ich merkte, dass der Text sonst zu lang wird. Statt neu anzufangen waren die skrupellosen Wissenschaftler eine Möglichkeit. Eigentlich existieren sie eher theoretisch, aber hier dürfen sie mal in Erscheinung treten.
      Die Kopie ist natürlich eine Hommage an den Scone-Thron bei Terry-Pratchett, der alle paar hundert Jahre zerbröselt und neu gebacken wird, womit er wiederum auf irdische Artefakte anspielt, von denen vermutet wird, dass sie so in der Existenz gehalten wurden. Bei der Bundeslade wurde es z.B. vermutet und spekuliert, dass ihr Verschwinden damit zusammenhängt, dass man sie nicht mehr erneuerte. Und bei der Aufgabenstellung stand mir gleich so ein Setting vor Augen, wo der 'Betrug' aufgegeben wird.
      Was das Geheimnis angeht, gab es auch auf der Erde Zeiten, in denen Geheimnisse durch alle Mitglieder einer Organisation gewahrt wurden. Hier ein Problem zu sehen ist irdisch-modern. Die Geschichte hingegen ist voll von Beispielen, in denen dem Personal wichtige Geheimnisse bekannt waren, die es aber zu wahren wusste, bis es irrelevant wurde. Daher sehe ich da kein Problem. Unsichere Kantonisten konnten ja einfach vom Óbjekt des Geheimnisses fern gehalten werden.

      Kategorie: Historisches Ereignis
      Beitrag: Der geschnitzte Thron von Kirra
      Riothamus beantwortet Cyaral (Teilnehmer > Jury)

      Cyaral schrieb:

      Ein interessanter Beitrag, auch wenn er mit Bildern weiter hätte ausgeschmückt werden können.
      Ich mache den Fehler selbst auch, aber könntest du nächstes Mal deine Sätze mit weniger Nebensätzen formulieren? Bei einigen musste ich echt länger drauf gucken, um ihren Sinn zu verstehen.
      Im großen und Ganzen ein schöner Beitrag und gerade die am Ende angedeutete Situation interessiert mich. Haben die Beobachter dieses Experiment wirklich durchgezogen? Und was ist dadurch in Kirra geschehen?
      Ja, mein Mangel an zeichnerischem können, hat mich bei der WBO mehr als einmal behindert. Daher habe ich auch einen Versuch gestartet, dass so weit zu erlernen, dass ich meine Ergebnisse vorzeigen kann. Ja, die Schachtelsätze. An ihrer Zunahme ist bei mir erhöhter Streßlevel zu erkennen. Mitunter ist es aber auch Absicht. Wie im Beitrag zu lesen, kam es nicht zu den Tests, sondern zu einer Beobachtung: "Eine spätere Notiz vermerkt, dass die angedachten Experimente an anderen Welten durchgeführt wurden ...", da die weitere Entwicklung Kirras beobachtet werden sollte. Damit habe ich auch endlich einen Grund, dass an Kirra und der Götterträne schon länger keine größeren Experimente mehr durchgeführt wurden.

      Kategorie: Historisches Ereignis
      Beitrag: Der geschnitzte Thron von Kirra
      Riothamus beantwortet Yaccohr (Teilnehmer > Jury)

      Yaccohr schrieb:

      Sehr viel text. Die Geschichte ist aber soweit stimmig. Ich fand es zwischendurch sehr verwirrend, die verschiedenen Legenden auseinander zu halten. Ein kleines manko finde ich aber das der Thron nirgends wirklich beschrieben wird. Und das mit dem nicht zerstören des Gegenstandes ist hier etwas grenzwertig. Er wurde ja schließlich zerlegt und liegt jetzt in Einzelteilen verstreut irgendwo rum. Klar man kann ihn wieder zusammenbauen, aber er ist am ende der Geschichte nicht benutzbar und für mich deshalb zerstört. Ich zieh mal nur einen Punkt ab, weils irgendwo nicht ganz eindeutig ist.
      Ja, ich merkte zu spät, dass die Inworld-Perspektive es recht lang werden lies. Die Fülle schien mir angesichts historischer Bedeutung und verschiedener Einflussgruppen angemessen. Ebenso die auseinandergerissene Darstellung, die dem Leser die Unübersichtlichkeit der Intrigen vermittelt, ohne dass mehr geschrieben werden musste. Die mangelnde Beschreibung des Throns hängt damit zusammen, dass es zu meiner Welt passen soll, ich aber einiges noch nicht weit genug gebastelt habe. Ähnliche Probleme hatte ich bei der WBO mehrfach. Demnächst werde ich bei so etwas Abgabe-Version und Welt-Version trennen. Die Zerstörung sehe ich anders. Aber wenn wir alle dieselben Anschauungen hätten, wäre es ja langweilig. Ich hätte schreiben sollen, dass in Kirra einst die Möbel so gebaut sind, dass sie auseinandernehmbar sind. Das ist bei einem Großteil der Möbel nach irdischen Vorbildern dort tatsächlich der Fall. Ich meine, dass wäre bei einem Speedbasteln hinzugekommen. Ich empfand es beim Schreiben -und kann nicht mal sagen, wieso - nicht notwendig das zu erwähnen. Vielleicht habe ich meine Möbel schon zu oft auseinander genommen.

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    • Kategorie: Landschaftlich markanter Punkt
      Beitrag: Der Felsengarten von Kermaring
      Amanita beantwortet Yaccohr (Teilnehmer > Jury)

      Yacchor schrieb:

      Ich kenn mich in deiner Welt nicht aus, aber wieso stört es die Elementare nicht, das die Menschen das Metall abbauen? Wenn sie doch nur dort entstehen wo das Metall vorkommt wird Ihnen doch so die lebensgrundlage genommen?
      Die Elementare können überall dort entstehen, wo ihr Element vorkommt, aber in Erzlagerstätten gibt es eben besonders viele von ihnen. Sie können sich aber sehr frei bewegen und sind deswegen durch Bergbau nicht bedroht, es macht für sie keinen Unterschied in welcher chemischen Form ihr Element vorliegt und sie finden es sogar spannend mitzuerleben, was die Menschen dann aus ihrem Metall so alles machen.

      Kategorie: Magisches und Übernatürliches
      Beitrag: Die Quelle von Nimejra
      Amanita beantwortet Ehana (Teilnehmer > Jury)

      Ehana schrieb:

      Und gab es für die Ausgestoßenen in der südlichen Gesellschaft keinen anderen möglichen Zufluchtsort als die Einöde? Die Entdecker der Quelle wussten ja im Vorgeld nicht, dass es diese gibt und ihre Reise nach Norden ihnen immerhin den Hauch einer Chance auf ein Überleben bietet.
      Die Existenz von "Oasen" in der Einöde war manchen durchaus bekannt und wurde zumindest vermutet, deswegen waren die Entdecker der Quelle der Meinung, dass ihre Chancen so eine Oase zu entdecken besser stehen als die Wahrscheinlichkeit, dass sie das Kriegsgebiet unbeschadet durchqueren konnten. Außerdem erschienen ihnen in ihrer Situation die Gefahren der Einöde als geringeres Übel im Vergleich zu menschlicher Gewalt, die ihnen dort gedroht hätte.
    • -- Disziplin: Kriminalität & Konflikt; Teilnehmer*in antwortet Jury --

      @dat Ly

      Ly schrieb:

      Bitte nicht … statt Binnen-I ein Asterix zu verwenden, macht es NICHT besseer … erst Recht nicht, wenn es nicht konsequent durchgezogen wird. *schauder* Was so schon eine Folter für's Auge ist, ist in einem Weltentext so was von unangebracht und beleidigt dazu noch jedwedes dritte, vierte oder wievielte Geschlecht auch immer, dass ich hoffe, dass der-/diejenige zukünftig dann doch darauf verzichtet.
      Ich hab mir dazu über die letzten Jahre eine Menge Gedanken gemacht. Kurz: Konsequent durchziehen werde ich gar nichts - aus meiner Sicht schadet Sprachpurismus, egal welcher Art, immer auch der Sprache, die selbst ein fluides Ding ist. Darüber hab ich sogar schon einen Blogpost verfasst. Verbesserung ist nur möglich, wenn Veränderung zugelassen wird, und zwar verschiedene Optionen gleichzeitig, so dass sich einige davon durchsetzen können. Bottom-Up statt Top-Down. ;)

      Spezifisch zum Gendersternchen: Wie du dir vielleicht denken kannst, hab ich in den letzten Jahren viel darüber nachgedacht und bewege mich ja sehr viel in LGBTQIA+ Kreisen. Es gibt momentan zwei Schreibweisen, die im Aktivismus genutzt werden, einmal das Sternchen, und einmal der Gender-Gap. Also "Bastler*innen" oder "Bastler_innen". Das Sternchen ist dabei meine bevorzugte Schreibweise - in der Informatik steht das Sternchen ja manchmal für "hier Beliebiges einsetzen" und genauso ist es hier auch gemeint. Ein ganz bewusstes Sichtbarmachen von Geschlechtervielfalt.

      Wie konsequent mache ich das aber? Ich praktiziere einen Kompromiss - wenn ich nämlich überall Sternchen reinschmeiße, wird der Text auch für mich unleserlich. D.h. ich verwende sie nur dort, wo ich auch in der gesprochenen Sprache eine Pause sprechen würde bzw. sprechen kann. Statt "Ich sehe eine*n Lehrer*in" lasse ich das Sternchen bei den Nebenworten immer weg. Effektiv wird es also ein generisches Femininum, mit einem Hinweis am Hauptwort darauf, dass alle Geschlechter gemeint sind. Ob das die ideale Lösung ist, weiß ich noch nicht, aber ich arbeite stetig daran, das noch zu verbessern - immer im Sinne von Kompromissen zwischen technically correct und schön. ;)

      Ich schreibe in Weltenbasteltexten mittlerweile fast durchwegs so. Und nein, das ist nicht dem Weltenfeeling abträglich - gegen diesen Vorwurf will ich mich unbedingt verwehren. Das ist aus meiner Sicht schon ein bisschen ein Schlag unter der Gürtellinie - im Gegenteil ist die Auseinandersetzung mit Geschlechtern für mein Basteln nämlich momentan ziemlich zentral, wie auch in meinen diversen Threads zu den Orks deutlich zu sehen ist. Es ist also ein wichtiger Teil der Welt, und wichtiger Teil meines Bastelns, diese so zu beschreiben.

      Es würde mich sehr wundern, wenn sich, wie du schreibst, ein "drittes oder wievieltes Geschlecht auch immer" sich durch meine Schreibweise ärgern würde. Im Gegenteil sind es meiner Erfahrung nach immer Personen, die überhaupt keinen Bezug zum Thema haben, die sich durch diese Schreibweisen gestört fühlen. :meh:

      ...

      Es ist zwar nicht bei meinem Beitrag, aber für Neopronomen wie z.B. "ve/ven" gilt prinzipiell das gleiche - ich habe bereits ein ganzes Buch gelesen, in dem diese konsequent für ein Volk verwendet wurden (soviel zum Weltenfeeling) und, was vielleicht noch wesentlicher ist, es gibt hier in dieser Welt Leute, die es für sich selbst verwenden und so angesprochen werden. In dem Kontext kommt es sehr sehr ungut rüber, das explizit als brechreizauslösend zu bemäkeln, da es eine Menschengruppe trifft, die ohnehin schon permanent einer Menge Spott und Diskriminierung ausgesetzt ist. - Das tut mir richtig weh zu lesen! :( Dabei ist es nicht mal mein Beitrag. Ich hoffe, du verstehst jetzt etwas besser meine anfängliche Reaktion im anderen Thread - ich hab aber inzwischen tief Luft geholt und seh es jetzt gelassen - als etwas, auf das ich im Sinne der Gemeinschaft auch hinweisen muss.

      Ly schrieb:

      Die Grundrisse der Gebäude wären noch interessant gewesen: warum gerade drei- und sechseckig?
      Und anstelle der Priesterschaft wären die Affen interessanter gewesen. Sind sie groß oder klein, clever oder eher verschmust? Und warum gelten sie als Glücksbringer? Das muss ja irgendwie einen Grund haben.
      Ahja, die Zahlen - wir befinden uns da im Kulturkreis des Südkontinents, die haben ein Sechser-Zahlensystem, bei denen ist ständig irgendwas dreieckig und sechseckig, gerade wenn es heilig sein soll. ;)

      Um ehrlich zu sein war der ganze Beitrag mit den Affen ne Last-Minute-Verlegenheitslösung. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass der überhaupt so gut abschneidet, da ist basteltechnisch noch nicht viel drin.^^

      ------------------

      Disziplin: Lokale Persönlichkeit / "Zelten, der Bewahrer" -- Teilnehmer*in antwortet Jury

      @Jerron - volle Punktezahl?! ;D Okay, weirde Welten führen immer mal wieder zu weirden Bewertungen.^^

      Elatan schrieb:

      Allerdings bleiben so viele Fragen noch offen (Warum Telefone? Warum Unverständige? Wie groß ist eigentlich die Welt? Wer sind die Harzmänner? Was hat es mit der Uhr auf sich? usw. usw.). So habe ich leider kein richtiges Bild vor Augen - was vielleicht aber auch Grund dafür ist, dass ich neugierig wurde.
      Freut mich, dass es neugierig macht - es liegt irgendwie in der Natur einer surrealen Welt, dass ständig Fragen offen bleiben müssen. Das geht basteltechnisch eigentlich gar nicht anders. Vermutlich ist in diesem Text bereits das Maximum an Erklärungen erreicht, das es weltintern gibt. Immerhin gibt es außer Zelten nicht besonders viele Menschen, die imstande sind, längerfristig vernünftig zu schreiben.^^

      Ich denke, auf das Problem, dass surreale Welten einfach fundamental anders sind, was Erklärbarkeit angeht, werde ich immer mal wieder stoßen, bei der WBO insbesondere... ich kann es eigentlich nur versuchen durch noch mehr schräge Details auszugleichen, oder?


      Gomeck schrieb:

      Die einzige Frage, die mich doch interessiert hätte, ist, wie sich die Mächtigen und die Alten von den anderen Bewohnern unterscheiden, es scheinen ja alles "Menschen" zu sein, doch wie werden wenige davon zu Mächtigen/Alten?
      Die Weltbevölkerung beläuft sich auf ca. 25-30 Menschen. Von denen sind fast alle Mächtige oder Alte, ein paar bilden dann noch ne dritte oder vierte Fraktion. Die Frage, wie eine Mächtige/Alte sich von anderen Menschen unterscheidet, stellt sich also nicht wirklich.^^

      ------------------------------------

      Disziplin: Religiöse Praxis / Visionen des Dunklen | Teilnehmer*in -> Jury

      Yaccohr schrieb:

      Und etwas schwummrig ist mir auch, weshalb man bezahlt wird wenn man sich als Heh-Jeta zur verfügung stellt. Wenn die Religion so mächtig ist, sollte es doch eher ein Privileg sein als solcher dienen zu dürfen.
      Gute Frage. Ich würd jetzt mal sagen, es ist auch irgendwie ein Privileg, für die, die solche Posten dauerhaft belegen - aber gleichzeitig brauchen sie halt eine Menge davon, und es ist ne relativ seltene Gabe, sodass auch immer welche zusätzlich gesucht werden. (Ich glaube, was es auch selten macht, ist, dass sehr viele den Job auch aus religiösen Gründen ablehnen, oder so. Fällt mir grad noch so ein.^^)

      -----------------

      Generell hab ich besonders viel Spaß an den Beiträgen gehabt, wo ich auch viel Zeug drinhatte, das mit der Aufgabenstellung nicht soo viel zu tun hatte. Grad bei Architektur wurde mir das ja auch mehrfach bemäkelt, aber im Zuge der WBO die 6 Arten von Schwestern zu basteln, hat mir echt viel Spaß gemacht, also hab ich es natürlich unbedingt reinpacken wollen. :D
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Um das ganze Rumgehampele mit diakritischen Zeichen und verknoteten Zungen zu umgehen, hat die deutsche Sprache die Institution eines Geschlechts, das für die neutrale Antwort auf die Frage "Wer?" zuständig ist.

      Das steht durchaus im Gegensatz zu anderen Sprachen. Ein guter Teil der niederdeutschen Dialekte fragt da auch mit dem Neutrum, wenn erwartet wird, dass die Antwort nicht maskulin ist, was doch wohl definitiv diskriminierend ist.

      Nun, seit die Deutsche Sprache vom Recht geregelt wird, sind das große "I", "*" und was es sonst noch alles gibt, per Gesetz Rechtschreib- oder Tippfehler. Das gehört zwar mit zu den Gründen, die Rechtschreibreform abzulehnen, aber ich kann daran nichts ändern.

      Was ich nicht aussprechen kann oder wie ein Sprachfehler oder die berühmten Brandschen Sprachpausen klingt, ist für mich keine akzeptable Lösung. Dazu sind eben darum die benutzten Zeichen ein Rückschritt um Jahrtausende in der Entwicklung der Schrift.

      Daher bleibe ich bei der Neutralität des Maskulinum, dass im Deutschen eben nicht nur für das männliche Geschlecht steht.

      Übrigens: Eigentlich müssten die Männer fordern, nicht mehr von der deutschen Sprache diskriminiert zu werden, da die Frauen ein eigenes Geschlecht haben. Wenn also sinnvoll nicht mehr einzurichten ist, solltet ihr vielleicht fordern, dass zusätzliche Femininum im Deutschen zu streichen. Innerhalb der deutschen Sprache wäre das zumindest rational, wenn auch wohl unpraktikabel.

      Wie schon gesagt, geht dies heute nicht mehr durch Veränderung, sondern durch Gesetzesänderung.

      Mein Fazit: Sucht eine praktikable Lösung und bringt sie als Gesetz ein. Ohne das erste kann es sich rein praktisch nicht durchsetzen, und das zweite diktiert die Gesetzeslage: Ohne wird es nicht Bestandteil der deutschen Sprache. (Es braucht natürlich auch noch einen internationalen Vertrag und m.W. zweier Staatsverträge, aber es ginge sicher noch komplizierter.)

      EDIT: Ich kann dich ja verstehen, Jundurg, aber die bisherigen Vorschläge haben alle ganz große Probleme im Gefolge. Wie unterscheide ich z.B. ein gelesenes "LeserInnen" von einem "Leserinnen"?

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Riothamus ()

    • Das ist in der Tat hochspannend und damit sicher einen eigenen Thread wert. Das meine ich jetzt nicht ironisch. ;)

      Hier ist es aber offtopic, drum hier bitte beim Thema bleiben. ;)
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      The limit of the Willing Suspension Of Disbelief for a given element is directly proportional to its degree of coolness.
    • @Riothamus
      Hm, ich stimme dem überhaupt gar nicht zu. Ich möchte mich kurzfassen.
      Ich halt so einen Gesetzesfatalismus für gefährlich und vollkommen unnötig.
      Ich halte die Aussage "Rückschritt um Jahrtausende in der Entwicklung der Schrift" für polemisierend.
      Die Neutralität des Maskulinums stelle ich ganz klar in Frage.
      Was Männer deiner Meinung nach müssten und was sie tun unterscheidet sich ja sehr. Ich halte es für recht einleuchtend, dass Männer es nicht fordern, da sie sprachlich gesehen eh als Norm erscheinen.
      Ich vertraue darauf, dass die Sprache sich weiter ändern wird, genau wie sich Gesetze ändern werden. Ich sehe nicht warum sich das geändert haben sollte.

      Mein Fazit: Sprache ist das mit dem ich kommuniziere und nicht das was im Gesetz steht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tö. ()

    • :topic:
      Ich hab hier nicht zur Diskussion aufgerufen. Warum ich mich massiv unwohl gefühlt habe beim ersten Drüberschauen über die WBO-Ergebnisse, hab ich kundgetan, und ist eher als Aufruf dazu zu verstehen, solche Themen gerade nicht in die WBO reinzutragen. Bitte.
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • So, los geht's.

      Kategorie: Religiöse Praxis
      Beitrag: Die Wasserschwestern von Kalekor
      Teilnehmer Veria an Juroren

      Trajan schrieb:

      Auch die Aufgabenstellung sehe ich leider nicht wirklich erfüllt. Die (religiöse) Zeremonie wird ja eigentlich komplett vom Priester ausgeführt, wie ich das verstehe. Und wenn sich niemand findet, der Wasserschwester werden möchte, dann besteht auch kein Grund, die Zeremonie überhaupt durchzuführen. Das haben Initiationsriten nunmal so an sich.
      Der Priester ist Zeuge, die Zeremonie wird von der baldigen Wasserschwester allein durchgeführt. Es ist auch nicht so, dass in der Situation noch nein sagen könnte. Gerade auch in späterer Zeit, wo die Schwimmeinlage mit dazugehört, ist dort der Priester ja auch nur insofern beteiligt, dass er das Bestehen bestätigt, wenn die Wasserschwester wieder an Land kommt. (Wer nicht besteht, ersäuft ja.)
      Auch verstehe ich nicht ganz, worin das Problem besteht, dass es sich um einen Initiationsritus handelt? Die Folgen, wenn keiner will, treten zwar nie ein, aber ohne Schöpfwerke sieht so eine Stadt halt schon dumm aus der Wäsche ...

      Yaccohr schrieb:

      Grösster Knackpunkt ist für mich die Tatsache, dass man in deiner antiken Welt, in der man wohl recht komplexe Schöpfwerke bauen kann, diese noch von Hand ankurbelt. Das liesse sich doch sicher mithilfe von Wasserkraft, oder mithilfe von Ochsen lösen.
      Zweifellos. Naja, es gibt keine Ochsen. Aber technische Möglichkeit heisst noch lange nicht, dass die religiöse Ansicht der Dinge das zulässt.


      Kategorie: Städtisches Wahrzeichen
      Beitrag: Das Zeichenwesen und die bemalten Hausecken
      Teilnehmer Veria an Juroren

      Jundurg schrieb:

      Das Zeichenwesen tritt die Nachfolge des legendären Bankwesens vom letzten Jahr an - und aus irgendeinem Grund meint mein Browser, als Betreffzeile für diesen Beitrag den Titel vom letzten Jahr verwenden zu müssen. o_0
      Huch, ja. Da stimmte was mit der Datei nicht.

      Jundurg schrieb:

      Mit etwas mehr Zeit, vermute ich, wäre der Beitrag auch stimmiger geworden
      Allerdings, ja. Da habe ich mich ziemlich einhändig durch die Baby-Nickerchenzeiten gemogelt.


      Kategorie: Lebewesen
      Beitrag: Flugnuss, Bergechse, Fleischpflanzl, Blumschlürfer
      Teilnehmer Veria an Juroren

      Gomeck schrieb:

      Mehr Punkte wären beim Detailreichtum möglich gewesen, da merkt man doch die Kürze des Beitrags mit drei Seiten, gerade bei so unterschiedlichen Stadien, die man gerne noch genauer hätte beschreiben können. So konnte ich mir z.B. gar nicht so recht ein Bild davon machen, wie groß die Tiere denn nun sind.
      Die Flugnuss ist, ohne Flügel, etwa so gross wie eine Walnuss. Das konnte ich natürlich im Beitrag nicht schreiben - Walnüsse sind in der Welt nämlich was anderes, was mit grossen, wasserlebenden Tieren zu tun hat. Die Bergechse ... ich sag mal in etwa Waldeidechse zu Anfang, aber sie wird durchaus so gross wie ein kleines Krokodil, ist aber eher glattschuppig. Diese Kleinkrokodilgrösse hat dann auch der Blumschlürfer ... von dem ich leider nicht so wirklich ganz weiss, wie er genau aussieht, abgesehen vom Rüssel. Vielleicht ein bisschen Richtung Ameisenbär.
      Das Fleischpflanzl dürfte ähnlich wie eine fleischfarbige Sumpfkrug-Pflanze aussehen.


      Kategorie: Architektur/Bauten
      Beitrag: Wählen in Kibarne
      Teilnehmer Veria an Juroren

      Ly schrieb:

      Leider wird einem dann bei der Beschreibung der Innenausstattung dann nur schnell was hingeworfen, dass einen neugierig auf mehr macht, aber nicht weiter ausgeführt wird - wozu gibt es denn einen Duftraum?
      Da die Innenausstattung tatsächlich sehr einfach gehalten ist, gibt es da nicht viel mehr zu sagen. Es gibt einen Raum zum Wählen, darin die Tische für die Eingangskontrolle und der Sichtschutz für die geheimen Wahlen, und für den Fall, dass sie jemand benötigt, gibt es eine Liege und ein Klo (das ist der duftende Raum).

      Ly schrieb:

      Bei der Vorgabentreue gab es 3 Punkte Abzug, weil ich das einmalige Ereignis eine Palisade zu bauen, nicht als "umgehend der Vorschriften" ansehe. Ja die Regel wurde damit umgangen, aber wir wollten ja ein hin und wieder auftretendes Ereignis aus euch herauskitzeln und nicht einen einmaligen Bürokratiestreich.
      Ein jedes hin und wieder auftretendes Ereignis hat ein erstes Mal. Dieser Fall ist ein Präzedenzfall, und wann immer das Problem wieder auftritt, weiss man, dass man es genau so lösen kann.

      Yelaja schrieb:

      Oder man könnte die Häuser von außen deutlich unterscheidbar machen, um Verwechslungen zu vermeiden
      Dann wären sie ja nicht mehr einheitlich, was sie als Wahlhäuser ja sein müssen.
      Was Beschilderungen oder Rüberschicken angeht glaube ich, dass Kalarier es als Blamage ansehen würden, wenn man sie vor dem Wahlhaus umkehren sieht. Vielleicht vermeiden sie es daher nach Kräften und gesetzlich verankert, oder vielleicht finde ich da noch mehr heraus.
      Wer das liest, ist auch nicht schlauer als vorher.
    • Jetzt ich noch. :)

      Erst mal freue ich mich, dass ich bei der religiösen Praxis überall mit dem Tier als Person ohne Abzüge durchgekommen bin. ;D Schön, dass sich die Juroren der Sicht der Weltenbewohner anschließen konnten

      Kategorie: Lebewesen
      Beitrag: Segelfische
      (Teilnehmer > Jury)

      Gomeck schrieb:

      Bei der Vorgabentreue tue ich mich schwer. Die erste Vorgabe ist klar erfüllt, doch bei den Habitatswechseln wird es dünn. Beim Männchen ist es lediglich das letzte Stadium, das das Habitat wechselt, und das auch nur zeitweilig (ich vermute, die Fische schlafen trotzdem noch IM Wasser. Und ja, auch Fische schlafen. ;D). Beim Weibchen musste ich schmunzeln. Ist der Wechsel von Meeresboden zu mittleren Gewässerschichten zu Oberfläche schon ein ausreichender Wechsel des Habitats? Natürlich dachten wir bei der Aufgabenstellung eher an das komplette Verlassen des Wassers (in diesem Beispiel), aber ich mag die originelle Umschiffung der Vorgabenregel und bin dazu geneigt, hier nicht zuviel abzuziehen, da Tiefsee und Oberfläche im Meer tatsächlich ziemlich unterschiedliche Lebensräume sind.
      Mir war aus der Aufgabenstellung nicht bewusst, dass der Habitatswechsel so grundlegend sein muss, ich dachte, ein paar 1000 Kilometer geographischem Abstand tuen das auch. Oberfläche und Tiefsee kommen dazu, tatsächlich ging es mir um den räumlichen Wechsel durch den Wanderstrudel

      Kategorie: lokale Persönlichkeit
      Beitrag: Etashas Schuhe
      (Teilnehmer > Jury)

      @Jerron: Du hattest noch mehr Kommentar, hattest du gesagt? :engel:
      @Elatan: Ja, ich hätte den Namen Tanahareni weglassen können, aber tatsächlich ist mir das "richtige" Feeling der Geschichte da wichtiger als erzwungene Anonymität. :) Ich vertraue darauf, dass die Juroren auch bei Kenntnis des Autors objektiv urteilen.

      Kategorie: Landschaftlich markanter Punkt
      Beitrag: Corrisandes Schleier
      (Teilnehmer > Jury)

      Ja, es war lang, da hat mich das Geschichtenschreiben davongerissen ;D ich bin froh, dass ihr das geduldig auf euch genommen habt und den Beitrag mochtet. Es ist tatsächlich mein Lieblingsbeitrag aus dieser WBO und zeigt mir mal wieder zu welch schönen Dingen man durch die Olympiade inspiriert werden kann

      Kategorie: Kommunikation/Sprache
      Beitrag: Perltaucher
      (Teilnehmer > Jury)

      Da ist mir ein bisschen die Puste ausgegangen, sonst hätte ich vielleicht noch ein paar Unklarheiten beseitigen können, abgefahrener wäre der Beitrag trotzdem nicht geworden, da ist die Welt meistens nicht schräg genug ;) Ich mochte jedenfalls die Grundidee der Blindenkranken

      Gomeck schrieb:

      ...lediglich der letzte Vorgabenpunkt, die taktile Kommunikation, kommt für mich zu kurz, was sehr schade ist, weil ich gerade die Kommunikation bei schlechter Sicht total gut nachvollziehen kann und sehr logisch fand. Und die Berührungssprache ist in diesem Fall auch nicht gegenseitig, weswegen ich von den 4 Punkte, die dort vergeben werden, 2 abgezogen habe.
      Die Aufgabenstellung verlangt: hat sich eine gegenseitige Kommunikationsform [2] entwickelt, die entweder ganz oder teilweise durch taktile Reize geschieht [4].

      Gegenseitig ist die Kommunikation durch die Handzeichen in eine Richtung und die Farbe und die Berührungen in die andere Richtung. ich habe aus der Aufgabenstellung nicht herausgelesen, dass die teilweise taktile Kommunikation auch gegenseitig sein muss :kopfkratz:

      Ausführlicher hätte das Taktile freilich beschrieben sein können, das sehe ich ein
      Mir hatten doch nüscht! Damals, kurz nach dem Krieg!
    • Vinni schrieb:

      @Elatan: Ja, ich hätte den Namen Tanahareni weglassen können, aber tatsächlich ist mir das "richtige" Feeling der Geschichte da wichtiger als erzwungene Anonymität. Ich vertraue darauf, dass die Juroren auch bei Kenntnis des Autors objektiv urteilen.
      Ich bin kein großer Kenner deiner Tanahareni-Geschichten, daher weiß ich auch nicht, ob ich, wenn ich denn ein solcher wäre, ein "richtigeres" Feeling bekommen hätte - ich als Nicht-Kenner fand es jedenfalls mit oder ohne Namen sehr schön und gebe dir da auch ganz recht: Anonymität ist ganz cool, wenn es geht, aber halt jetzt auch kein absolutes Muss. :)


      ~ Der Ort für jene, denen unsere Welt nicht genügt ~
    • Vinni schrieb:

      Die Aufgabenstellung verlangt: hat sich eine gegenseitige Kommunikationsform [2] entwickelt, die entweder ganz oder teilweise durch taktile Reize geschieht [4].
      Man könnte auch den Satz umstellen: "Es hat sich eine entweder ganz oder teilweise durch taktile Reize geschehene gegenseitige Kommunikation entwickelt."

      Ich glaube, dann wird klarer, dass auch die taktile Kommunikation gegenseitig sein sollte. Ich hatte aber auch hin- und hergeschwankt, ob das jetzt 1 oder 2 Punkte Abzug sein sollte... ;D Hätte dich evtl. punktgleich mit dem zweiten Platz werden lassen, dann wärst du für mich vom Bauchgefühl vorn gewesen. ;)
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      Jedes Tier sollte stolz sein, wie Grillgut auszusehen. Besser als wenn man hinschaut und sagt: "Nette Suppeneinlage." (Mara)
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    • Kategorie: Magisches und Übernatürliches
      Beitrag: Der Flug der Silbervögel
      (Teilnehmer > Jury)


      Jundurg schrieb:

      Aah, beim Lesen dieses Beitrags hab ich mich sofort einfach wohlgefühlt. Klar, es bleiben schon Fragen offen, was die Erdmagie ist, aber die Welt wirkt unglaublich lebendig aus dieser Erzählperspektive, da hätte ein Erklärabsatz vielleicht sogar schon gestört.

      Dankeschön =)
      Erdmagie dringt aus dem Inneren der Welt und vergiftet dabei die Umwelt...der Name Erdmagie lässt vielleicht auf etwas natürliches und gutes schließen, allerdings ist sie das genaue Gegenteil: Der sonstigen Magie, die überall um alles Lebendige und Tote herum existiert, ist sie fremd und scheint nicht in diese Welt zu gehören. Darum hat sie so einen schädlichen Einfluss.

      Veria schrieb:

      Die Regeln sind sehr schön ausgearbeitet ... bis auf die Magie: Einmal ist von einem Verbot die Rede, ein andermal muss mindestens einmal täglich gezaubert werden - letzteres vermute ich als ein Überbleibsel aus einer früheren Textversion. Dazu ist, auch wenn niemand weiss, was hinter den Silbervögeln steckt, überaus verwirrend, dass die zunächst aus dem Wald kommen und später aus den Leuten.

      Schade, dass der Beitrag dir nicht so zugesagt hat, was ich aber auch gut nachvollziehen kann: Was du beschreibst, ist natürlich korrekt. Das stammt tatsächlich aus einer alten Version, 100 Punkte ;) Der letzte Punkt spricht auch etwas an, was mir beim Korrekturlesen nicht aufgefallen ist: Eigentlich sollten die Silbervögel aus allem Lebendingen hervorbrechen: Dem Wald, den Wiesen, den Menschen, den Tieren (die man vielleicht nicht sieht, weil es Insekten sind und die Vögel dementsprechend vielleicht eher an Glühwürmchen erinnern. Ich hab hier einfach die weitere Beschreibung vergessen. :schild:

      Ehana schrieb:

      Ein toller, stimmungsvoller Beitrag, der einen sofort in die Welt von Uraie und Macrian hineinbefördert - alle beschriebenen Szenarien kann man sich sehr gut bildlich vorstellen. Natürlich hätte mich mehr über die Welt interessiert und insbesondere wie das Magiesystem aussieht, wie verbreitet sie ist und wie man sich ein Leviballspiel vorstellen muss - doch leider gibt das die In-world-Perspektive des Beitrags nicht her. Und was da genau am Schluss mit dem Licht "aus" den beiden passiert, hätte mich auch noch interessiert. :-)

      Vielen Dank =). Da sind alles Punkte, die ich auch gerne wüsste.^^ Aber die Welt ist erst zu diesem Beitrag entstanden und müsste noch ausgearbeitet werden. Und Leviball würde ich mir ein bisschen wie Volleyball vorstellen: Man hat einen großen Stein (wahlweise eine Wand) in der Mitte, der die Sicht auf die andere Seite versperrt. Um diesen Ball wird der Ball geschleudert. Man könnte wahlweise eine Trefferzone auf dem Feld anvisieren oder den gegnerischen Spieler, der halt den Ball abwehren muss und ihn nicht auf den Boden kommen lassen darf. Irgendwie in diese Richtung.

      Und das Licht der beiden...ich hab eine Idee, aber ich überlasse es lieber der Vorstellungskraft des Lesers ;) (die meistens besser ist, als der langweilige Fakt^^)
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
    • Kategorie: Magisches und Übernatürliches
      Beitrag: Draichain Tamarauchat
      (Teilnehmer > Jury)

      Jundurg schrieb:

      (...) Die Vorgabe, zu den Geboten/Verboten, wurde zwar kurz erwähnt, aber die Uneinigkeiten und der Umstand dass es auch etwas gibt, wo sich alle darüber einig sind, kommt nicht wirklich raus. (...)

      Veria schrieb:

      (...) Der einzige Haken liegt an den Regeln, über die sich offensichtlich alle ganz einig sind.

      Ehana schrieb:

      (...) Der Beitrag erfüllt die Vorgaben, doch einen Punkt musste ich abziehen, weil aus den beschriebenen Ge- und Verboten nicht eines hervorgehoben wurde, bei dem sich alle einig sind, dass es eingehalten werden muss. (...)
      Die Uneinigkeit hatte ich versucht dadurch darzustellen, dass unterschiedliche Parteien innerhalb des Volkes verschiedene Ursachen als Entstehung der magischen Brücke für wahrscheinlich hielten und damit verbunden, jeweils andere Verbote / Gebote als sinnvoll erachteten.

      Darauf aufbauend kam es zu einer offensichtlichen Fehlinterpretation meinerseits, die Aufgabenstellung betreffend.

      Aufgabenstellung schrieb:

      (...) Verschiedenen Theorien folgend wurden Verbote bzw. Gebote erlassen, was zu unterlassen respektive zu tun ist - für den Fall, dass es einen Einfluss auf das Phänomen hat. Trotz verschiedener Uneinigkeiten sind sich bei einer Sache alle einig, dass sie eingehalten werden muss.
      Ich hatte angenommen, dass sich trotz "verschiedener Uneinigkeiten" alle in dem einen Punkt einig sind, dass die Verbote bzw. Gebote alle eingehalten werden müssen. Nachdem ich eure Bewertungen gelesen habe, kann ich mir nur an Kopf fassen, wie ich auf diese Interpretation kam, aber so habe ich die Aufgabe verstanden, vielleicht hilft das nachträglich, meinen Gedanken folgen zu können.

      -------

      Jundurg schrieb:

      (...) Ich verstehe auch nicht, wie die Kholouki darauf gekommen sind, dass das Ereignis in Baal direkt mit dem Phänomen zu tun hat, da es ja auch andere Magie in der Welt gibt. (...)
      Das war ja auf jeden Fall nur eine Theorie unter mehreren. Und dann auch noch die Frage, ob es wohl ein Mechanismus war oder ein göttliches / übernatürliches Wesen. Aber auch andere, magische Ursprünge, wurden in den Raum gestellt. Es ist, bis heute, für die Kholouki nicht klar, wo der Ursprung liegt.

      -------

      Jundurg schrieb:

      (...) die Graphik zur Bevölkerungsentwicklung hat bei mir sofort den Satz "Trau keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast" aufblinken lassen. :-D Die Abstände zwischen den einzelnen Jahren sind ja ziemlich willkürlich, mal mehr, mal weniger, von 5 Jahren bis 180 Jahren ist da alles irgendwo anzufinden (...)
      Ja, tatsächlich hatte ich eine lange und hitzige Diskussion mit dem zuständigen Sektionsmeister des kaiserlichen Instituts für innerstaatliche Angelegenheiten, was ihm einfiel mir so eine Statistik auszuhändigen... ich wurde mit dem Hinweis "Der Institutsleiter (ein Neffe der Kaiserin) hat es für gut empfunden und es ist eine Frechheit dies in Frage zu stellen." vor die Tür gesetzt und des Reiches verwiesen...

      -------

      Jundurg schrieb:

      (...) Der Name Drachain Tamarauchat ist sehr schön und ich kann mir vorstellen, dass da eine hübsche Grammatik dahinterliegen könnte.
      Das wird es mit sehr großer Sicherheit, sobald ich mehr dazu bastel als eine (in deinen und meinen Augen) schön gelungene Aneinanderreihung von Buchstaben. :diablo:

      -------

      Ehana schrieb:

      (...) Schade nur, dass die zweite Karte so verwaschen-pixelig aussieht - vielleicht ist da beim Einfügen oder der Konvertierung in PDF irgendetwas schiefgelaufen? (...)
      Leider passte das Bild in schöner Auflösung nicht in den Beitrag und ich hatte zu dem Zeitpunkt keine Gelegenheit ein neues zu erstellen.

      -------

      Ehana schrieb:

      (...) Im Text werden gleich jede Menge an Weltenbegriffen eingeführt, und obwohl nicht alle davon erklärt werden (so ist z. B. die Karte recht grobgliedrig und zeigt nicht, wo die einzelnen Königreiche / Gebiete genau liegen), kann man dem Text doch gut folgen. Mehr Erklärungen zu diesen fehlenden Details hätten den Text aber noch besser verständlich gemacht. (...)


      (...) Hauptsächlich eine genauere Karte vermisst habe, um den Schilderungen im Text besser folgen zu können.
      • Welche Weltenbegriffe hättest du gern noch erklärt gehabt?
      • Was genau meinst du mit grobgliedrige Karte? Also die Lage des betroffenen Gebietes auf einer Weltkarte?
      • Welche weiteren Details hättest du dir gewünscht?
      -------

      Ehana schrieb:

      (...) Auch wäre ein Hinweis auf den Anhang zum Tamarau praktisch gewesen, denn so fragte ich mich die ganze Zeit, wie diese nun aussehen, um am Ende dann die Erklärung vorzufinden. (...)
      Ich war tatsächlich bis zum Schluss am Überlegen, an welcher Stelle ich das am besten einbaue. Zunächst hatte ich es im Fließtext zur Geschichte der Kholouki, fand das aber doch eher unpassend. Am Ende gefiel es mir am Ende am Besten. Zudem soll es eigentlich zum restlichen Beitrag dazugehören, durch die große Textlücke zwischen den Abschnitten, wirkt es aber rückblickend tatsächlich wie ein Anhang. Das war nicht so vorgesehen.

      -------

      Ehana schrieb:

      (...) Verwirrend fand ich auch, dass im letzten Absatz auf S. 1 plötzlich vom "Königreich Skana" die Rede ist, während davor nur "Sakana" erwähnt wurde - da dachte ich erst, dass das wohl ein Tippfehler ist, aber dann war ab S. 2 ständig von "Skana" die Rede. Wurde da etwas umbenannt und lediglich am Anfang vergessen? (...)
      Sakana war der ursprüngliche Name eines Königreiches, welches vom Volk der Skana begründet wurde. Im Laufe meiner Arbeit an dem Text, änderte ich Sakana allerdings in Skana. Dabei habe ich zweimal vergessen, die alte Bezeichnung zu ändern. Bei "Skana" und "Königreich Skana" handelt es sich grundsätzlich aber um das selbe (ähnlich wie man mal "Deutschland" und mal "Bundesrepublik Deutschland" sagt und dabei grundsätzlich das gleiche meint, wenn man davon absieht das man mit Deutschland historisch gesehen auch andere Staaten bzw. Staatengebilde meinen kann). Nur einmal von neunmal ist mit Skana das Volk und nicht das Reich gemeint. Das geht allerdings aus dem Kontext hervor. Bin ich mir zumindest sehr sicher.

      -------

      Ehana schrieb:

      Etwas Abzüge in der Stimmigkeit auch, weil ich es schon für erstaunlich halte, dass ein Volk sein Überleben derart an die Existenz einer einzelnen Tierart knüpft und nicht auch bedeutende andere nichtfleischliche Nahrungsquellen hat.
      Selbstverständlich bezieht das Volk auch Nahrung aus anderen Quellen. Fisch, Kleinwild, Obst und in geringen Mengen Gemüse stehen durchaus auch auf dem Speiseplan bzw. der Zutatenliste. Diese sind geografisch gesehen allerdings nicht so bedeutend und durch die politische Lage ist es ihnen nur begrenzt möglich, außerhalb dieser geografischen Beschränkungen Nahrung zu beschaffen.

      ------- -------


      Allen drei Juroren ganz lieben Dank für die anregenden und konstruktiven Bewertungstexte.

      Und @Jundurg möchte ich bitten seinen Namen in Jundrug zu ändern, damit ich das in Zukunft nicht immer falsch schreibe! :D :D :D
      :alt: :arbeit:

      Erst wenn wir die Vergangenheit gelesen haben, können wir die Zukunft schreiben.

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Thalak ()