Portale: Funktionsweisen u. Bestimmungen

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    • Portale: Funktionsweisen u. Bestimmungen

      Wie könnte man ein funktionierendes Portalnetzwerk erstellen?

      Das beschäftigt mich schon lange... es geht nicht dabei um zu tiefe Aspekte, wie Energiequelle (was man eh brauch), Art (lässt sich inweltlich erklären) und Wählverfahren (ästhetische Wahl). Sondern eher darum: Wie könnte man ein bestimmtes Portal von einer Seite aus anwählen; also welche Daten würde ich benötigen vom Startportal zum Ziel? Ich habe einiges dazu gelesen und einfach 3 Koordinaten scheinen nicht zu funktionieren, wenn Start- u. Zielpunkt in dauernder Bewegung sind.

      Frage kommt hinzu: was ist, wenn mehrere Portale sehr nah am Start-/Zielort sind?

      Ist vielleicht eher etwas für die Astrospezialisten u. Mathermatikaffinen unter uns, aber ich hänge da schon etwas fest bei.
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • Akira schrieb:

      Ich habe einiges dazu gelesen und einfach 3 Koordinaten scheinen nicht zu funktionieren, wenn Start- u. Zielpunkt in dauernder Bewegung sind.
      Was spricht denn gegen eine Kombination aus Breiten-, Längen- und Höhenkoordinate? Meinst du mit Bewegung die geologischen Bewegungen oder eine Bewegung im Sinne "das Zielportal befindet sich auf einem Fortbewegungsmittel"?
      :alt: :arbeit:

      Erst wenn wir die Vergangenheit gelesen haben, können wir die Zukunft schreiben.
    • Riothamus schrieb:

      Du brauchst einen festen Punkt.
      Dazu könnte man ja das Startportal verwenden. Selbst wenn er in eigentlich Bewegung ist, spielt das vielleicht keine Rolle... denn relativ zu ihm, müsste man nur die Positionsveränderung des Zielobjekts berücksichtigen. Eine Idee wäre ein paar Referenzpunkte für die Achsen zu bestimmen (im Universumsmaßstab Sternhaufen, Nebel? Konstellationen finde ich irreführend, da - obwohl vom Planet nahe beieinanderliegend, die einzelnen Sterne sehr weit voneinander entfernt sein könnte).

      Wenn wir beim Universumsmaßstab gerade sind, das hilft beim veranschaulichen. In einer Galaxie ist es ja so, das innere Sterne sich schneller um den Galaxienkern bewegen als äußere. Wenn man irgendwo dazwischen liegt und von dort aus versuchen würde eines anzuwählen, das näher oder weiter vom Kern wäre?
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • Ich habe zwar keine Ahnung, aber wie wäre es mit fest zugeordneten Portal-IDs, die immer die selben bleiben, auch wenn die Position des zugehörigen Zielortes sich ändert (also zB Ort (Portal) mit ID F sich zwischen die Orte (Portale) A und B schiebt). Als Gegenstück dazu dann eine Datenbank, die diese IDs kennt. Eine Art Mobiltelefonnummer für Portale, die allein der Identifizierung dienen.

      Bzw. anders gedacht: Muss man bei diesem Portalnetzwerk überhaupt den Raum drumherum (und die Position des Portals darin) berücksichtigen, oder kann man das Netzwerk und die Wege dazwischen unabhängig davon behandeln? So wie bei U-Bahn-Plänen das Netz vereinfacht dargestellt wird, wodurch die Entfernungen einzelner Stationen nur noch wenig mit realem Raum und tatsächlichen Distanzen zu tun haben ...


      Oder könnte es eine Art feste "Übertragungsmasten" (Basis-Stationen) oder Satelliten geben (abgeleitet von den Sendemasten), die die Kommunikation (+Transport) zu den Portalen ermöglichen? Sodass eher ein Mast angesteuert wird als ein bestimmtes Portal, und der macht dann eben die Portale verfügbar/erreichbar, die sich gerade in seiner Nähe/Reichweite befinden? (ich hoffe das ist jetzt nicht zu weit ab von deiner Fragestellung)
      nobody.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von aeyol ()

    • Akira schrieb:

      Riothamus schrieb:

      Du brauchst einen festen Punkt.
      Dazu könnte man ja das Startportal verwenden. Selbst wenn er in eigentlich Bewegung ist, spielt das vielleicht keine Rolle... denn relativ zu ihm, müsste man nur die Positionsveränderung des Zielobjekts berücksichtigen. Eine Idee wäre ein paar Referenzpunkte für die Achsen zu bestimmen (im Universumsmaßstab Sternhaufen, Nebel? Konstellationen finde ich irreführend, da - obwohl vom Planet nahe beieinanderliegend, die einzelnen Sterne sehr weit voneinander entfernt sein könnte).
      Wenn wir beim Universumsmaßstab gerade sind, das hilft beim veranschaulichen. In einer Galaxie ist es ja so, das innere Sterne sich schneller um den Galaxienkern bewegen als äußere. Wenn man irgendwo dazwischen liegt und von dort aus versuchen würde eines anzuwählen, das näher oder weiter vom Kern wäre?
      Würde das nicht nur bei exakt einem Transport funktionieren?
    • Wenn ich mir ganz laienhaft eine Art Wurmlochverbindung vorstelle, ein immaterieller Schlauch, der die Portale verbindet, dann ist die räumliche Einordnung ja eigentlich egal, oder? Die Verbindung dehnt und windet sich ja mit der Bewegung im Raum mit und führt immer ans Ziel.

      Ich bin mir ziemlich sicher, dass dir das nicht wirklich weiterhilft, aber so würde ich Portale vermutlich funktionieren lassen. ;D
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    • Dennoch braucht es einen gemeinsamen Bezugspunkt, damit so ein Portal ein anderes finden kann.

      Der kann irgendwo sein, sich auch bewegen, aber beide Portale müssen ihre beiden Positionen hinsichtlich dieses Punktes haben. Egal ob das ein Techniker berechnet oder die Portale das 'wissen'. (Da muss auch nichts sein. Es könnte der Punkt sein, an dem sich Planet X vor 1 Millionen Jahren befunden hat. Oder einfach der Ort der ersten Steuerungsstation, die längst woanders im Museum steht. Hauptsache, die Positionen relativ zu der einstigen Position ist bekannt. Theoretisch kann so ein System den Bezugsort auch recht einfach wechseln.)

      Wenn es nur eine kleine Anzahl von Portalen ist, die immer wieder dieselbe Verbindung aufbauen, könnte eine besondere Beziehung zwischen diesen denkbar sein, die stabil bleibt. Doch das ist dann im Grunde wieder Magie.

      Eine Art von Verbindung aufrechtzuerhalten, um den Vektor selbst, der zum anderen Portal führt, zum Bezug zu nehmen, dürfte wohl zu viel Energie kosten.

      Das Problem am immateriellen Schlauch ist, dass erst mal bekannt sein muss, wohin er sich öffnen soll. Sonst landet man irgendwo. Oder es öffnet sich kein Schlauch, weil am Zielort das Portal fehlt.

      Es wäre eine Toleranz denkbar: In einem gewissen Radius mag ein Portal einen solchen Schlauch irgendwie anziehen oder auf sich ausrichten, weil es günstige Bedingungen schafft.
    • In Stargate reicht auch die "Telefonnummer" des entsprechenden Portales, egal auf welchem Planeten oder gar Schiff sich das befindet. Und so hatte ich auch die ..Quantenverschränkung/String-Theorie? verstanden, dass man da Zeugs miteinander verbinden kann.. o.ó

      Aber wenn das Portal ne funktionierende Uhr hat und die Bewegung zu irgendeinem oder allen Bezugsportalen berechnen kann, geht das ja auch. Ggf. muss man nachkalibrieren.

      Dann gibts ja auch ggf. noch das Problem des offenen Portals. Wenn das für Sekunden, Minuten, Stunden oder Tage offen ist, sind Planeten, die mit absurden Geschwindigkeiten um sich selbst und andere Himmelskörper kreisen, ja auch schon während des Portalgebrauchs schnell woanders.
      > Möchte in Fantasy-Ausrichtung an den Erfolg von Scientology anknüpfen.
    • Mit Sympathiemagie sollte es relativ einfach sein:

      Z.B. wird von einem Baum das Holz zu genau zwei Toren verarbeitet - nach Logik gemeinsame Herkunft sind sie miteinander verbunden, und lassen sich zu Portalen aufmotzen.

      Soll ein Portal jedoch einfach nur wo hinführen, und es ist von diesem Ort nur die Koordinate bekannt, dann ... kratzen sich die issoyanischen Magietheoretiker*innen an der Stirn und gucken mich ratlos an. :hmm:

      Irgendwie stellt sich die Frage, was überhaupt Raum ist, bzw. genauer, was ein Ort ist. Auf einem sich drehendem Planeten steht ja "eigentlich" nichts still. Wir sind es aber gewohnt, von einem Haus als einem Ort zu sprechen, und meinen damit nicht Koordinaten - oder allenfalls Koordinaten in Bezug zu einem sich bewegenden Bezugspunkt.

      Wird ein Ort etwas märchenhafter definiert, wird es wieder leichter "Unter der großen Birke im Palast der Kaiserin Önnia" - dann gilt es nur wieder zu klären, was passiert, wenn die Birke umgepflanzt wird, oder abstirbt, oder was passiert, wenn der Palast nicht mehr der Kaiserin Önnia gehört, oder was passiert, wenn Önnia keine Kaiserin mehr, sondern stattdessen Bäckerin ist...

      *guck* Okay, an der Frage geht das alles wohl eher vorbei. Ich verstehe aber nicht so genau, was das Ursprungsproblem ist. :weissnicht:
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • aeyol schrieb:

      Oder könnte es eine Art feste "Übertragungsmasten" (Basis-Stationen) oder Satelliten geben (abgeleitet von den Sendemasten), die die Kommunikation (+Transport) zu den Portalen ermöglichen? Sodass eher ein Mast angesteuert wird als ein bestimmtes Portal, und der macht dann eben die Portale verfügbar/erreichbar, die sich gerade in seiner Nähe/Reichweite befinden? (ich hoffe das ist jetzt nicht zu weit ab von deiner Fragestellung)
      Die Idee finde ich ganz cool. Mich hat die Erklärung bei Stargate immer ziemlich angenervt... Da ist ein solcher Übertragungsmast, der angwählt wird nachvollziehbarer.

      Ich habe mehrere Vorschläge:
      1. Portal-ID (wurde hier aber schon erwähnt).
      2. Ein Netz, ähnlich eines U-Bahnplanes geben, wo man nur auf vorgegeben Stationen entlang reisen kann.
      3. Oder ein Ausgangsportal, dessen Entstücke in genau definierten Abständen auftauchen (ich denke, hier ist nur eine Lokale Reise möglich). Diese Endstücke sind dann je nach Ausgangsportal verschieden...

      ​​
      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Ich liebäugel immer wieder mal mit der Idee, irgendeinem Kaláte-Volk Portale zu spendieren. Das wäre allerdings keine Nullzeit-Reise, sondern man würde eingepackt und durch den Überlichtraum geschossen, mit allen Risiken, die da dabei sind (u.a. kann man von überlichtfähigen Schiffen abgefangen und kaputtgemacht werden), im speziellen, wegen der mangelnden eigenen Steuerungsfähigkeit, findet man sich im leeren All wieder, wenn das Ziel wider Erwarten fehlt.
      Die Zielberechnung wäre da anhand von astronomischen Voraussagen - aber ich meine, die kriegt man so genau eher nicht hin, drum bleibt es beim Liebäugeln.
      Don't diagnose and drive.

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