[Ardana] Stadt Alquinandré

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    • [Ardana] Stadt Alquinandré

      Die Stadt Alquinandré selbst ist als Schmelztiegel der Welt konzipiert: Hier treffen die verschiedensten Kulturen beider bekannten Kontinente aufeinander und bilden somit eine sehr bunte Stadt. In diesem Thread werde ich die Fortschritte beim Bau niederlegen... womöglich wird es mir jedoch an technischen Kapazitäten fehlen, die gesamte Stadt abzubilden, daher wird es wahrscheinlich nur Viertel für Viertel sein.

      Anfangen möchte ich mit einem Tempelkomplex, den ich jedoch noch keiner Gottheit direkt zugeordnet habe. Er befindet sich am Ende einer der Hauptachsen der Stadt, etwas ausserhalb und ist daher umgeben von Feldern.

      Frontüberansicht
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      Hinterschrägansicht
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      Hinterhofansicht
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      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • Bis auf einiges der Vegetation (darin saug ich - irreguläre Formen sind ein Graus) habe ich alles selbst erstellt - womöglich werde ich dieses Problem aber noch irgendwie gelöst bekommen und diese eher unangenehmeren 'Platzhalter' ersetzen. Sie dienen derzeit nur der Visualisierung, da ich das Modell nicht direkt teilen werde.Die Texturen sind frei verfügbare und teilweise modifiziert.
      Ansonsten greife ich auf keine fremden Assets zurück.

      Also Schablone diente am Anfang mein Ardanijatempel, es ist daher durchaus eine Ähnlichkeit zu sehen. Beim Bau ist mir aber die Schönheit der Geometrie aufgefallen... mit ein paar Linien und Farbunterschieden kann man echt nette Ergebnisse erzielen ohne großartig auf Texturen/komplizierte Modellierungen zurückzugreifen.

      Der Bau zog sich über Wochen und hatte mehrere Stadien, sowie Umbauten vonnöten. Alles dabei wurde aus dem Kopf On-the-fly erbaut, also keine Konzeptzeichnungen oder Ähnliches.
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • So... habe mal was gefunden. Der Tempel sieht vielversprechend aus. Er erinnert mich stark an griechische Architektur. Andererseits aber auch an japanische Schreine in ihrem Grundriss. Ich finde die Farbgebung interessant - Warum sind die Statuen und verzierungen aus Gold? Der rest sieht nach Marmor aus. Der Kult muss relativ reich sein.

      Welche Bedeutung steckt denn hinter diesem symetrischen Grundriss? Sind die Statuen Objekte, die etwas bestimmtes darstellen oder ebenfalls nur Platzhalter?

      Und auch, wenn es keiner Gottheit zugeordnet ist(hast du eine Beschreibung deiner Gottheiten), wozu dient der Komplex? Des betens? Des Lernens? Ist er für die Öffentlichkeit bestimmt?

      ​​
      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • @Vyserhad Beim Ardanijatempel (dem Vorgänger) diente damals ein Kupferstich v. Johann Bernhard Fischer von Erlach als Vorlage (Quelle: kunstkopie.de/a/fischer-von-er…n.html?sfl=1&INCLUDE=LIST ). Der Stich v. Mausoleum war primärer Rahmen zur Verwirklichung des Zentralbaus.
      Ich finde seine Werke sehr inspirierend bei eigenen Entwürfen. Die einzelnen Komponenten sind jedoch Industriell/Art Déco angehaucht, deren Ursprung ich nicht mehr ganz zurückverfolgen kann. Griechisch/Römische Architektur war ja schon immer mein Steckenpferd gewesen, die allerersten Modelle waren dem auch noch viel ähnlicher, allerdings verzichtete ich auf verzierte Ornamente und die Gebäude wirkten daher wie eine leere Hülle anstatt fertig. Einerseits ist etwas Nüchternheit gewollt, andererseits hatte es etwas Abweisendes - zum Verweilen luden sie nicht wirklich ein.

      Tatsächlich wird die Stadt eine Mischung aus römischer, asiatischer u. mittelalterlicher Architektur sein - wobei der thlyssanische Einfluss sichtbar sein soll. Die werden eine eigene, mehr markantere Architektur besitzen, die nicht direkt an etwas angelehnt sein wird. Marmor wird überraschenderweise eher dekorativ verwendet. Holz u. gehauener Stein sind in diesem Fall die primären Baumaterialien gewesen. Was das Gold angeht... nunja, es wirkt zuerst nach relativ viel, allerdings wurde hier nur vergoldet.

      Den Rest deiner Fragen fasse ich in der Antwort zu Riothamus zusammen, da sie sich etwas decken.

      @Riothamus
      Die Anordnung hatte nicht direkt ein Vorbild. Ursprünglich war der Zentralbau wesentlich höher geplant und sollte beidseitig eine Paradestraße zur Administratur flanken (mit Verbindungsbrücke zwischen beiden), aber für rein dekorative/repräsentative Zwecke waren sie zu groß, womit diese Idee schnell verfiel. Allerdings habe ich kleinere Versionen, die diese Aufgabe erfüllen.
      Ich probierte einige Male herum... und landete bei diesem Entwurf. Ich glaube am nahesten in Ähnlichkeit waren römische/asiatische Tempelbezirke. Wobei jedoch angemerkt werden soll, dass nach Hinten hinaus eine Klippe geplant war (welche ich verwarf und durch Getreidefelder ersetze)


      Wenn wir die Vorderansicht als Referenz nehmen:

      Die beiden größeren Gebäude zu Seiten des Haupteingangs sind Verwaltungsgebäude, Bibliotheken u. Schatzkammern. Für Männer gibt es generell keinen Zutritt zu diesen, wobei der Bibliotheksbereich in Begleitung einer Frau für sie eingeschränkt betretbar ist. Es ist erlaubt sich Literatur auszuleihen, wobei während der Nutzungsdauer der Bezirk nicht verlassen werden darf.

      Die beiden kleineren Gebäude am Ende der Kolonnaden sind Grüfte. Dort werden die Urnen bedeutender Anhänger/Wirker der Gottheit bestattet. Obwohl für jeden allzeit geöffnet, wird es nicht gern gesehen, wenn man nur aus Neugier hereingeht. Es ist - allgemeiner Höflichkeit gegeben - üblich, einige nette Worte an jemand dort bestatteten zu richten.

      Ganz am Ende befindet sich ein Entspannungsbereich - quasi. Es gibt eine Menge Rastmöglichkeiten, einen offenen Schrein für Gebete. Oftmals finden sich hier auch Künstler, die hier in aller Ruhe ihrer Kreativität nachgehen.

      Der Zentralbau ist nur für Frauen zugänglich und der Haupttempel.

      Der Innenhof wird für Zeremonien genutzt, wobei an den Kolonnaden Zuschauer/Anhänger stehen, während der Zug im Kreis der Straße folgt.

      Die Statuen sind zwar noch Platzhalter, aber sind aber nicht auf einer Gottheit basiert, sondern einer Heldin. Gottheiten selbst werden nicht mittels Statuen dargestellt, da "...niemand weiss, wie sie aussehen. Sie ergreifen Besitz, doch sie erscheinen nicht." Ich überlege noch, wie ich eine statuenhafte Symbolisierung der Gottheiten erreiche...

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      Grundsätzlich ist zu sagen: Der Tempelbezirk ist öffentlich zugänglich zu jeder Zeit, bis auf die Einschränkungen für Männer.

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      So, um nicht ohne Bild dazustehen:
      imgur.com/kPjOxn7 (Straßenecke in Alquinandré - Julaynisch)

      Hier sieht man ganz deutlich den römischen Einfluss. Wobei ich zugeben muss, dass auch etwas asiatisches seinen Weg hineinfand: Die Türen an den Balkonen lassen sich alle öffnen und geben sich eine Menge Licht und Frischluft in die Stuben hinein.

      Inspirativ diente übrigens die rekonstruierten Gebäude von Carnuntum ( carnuntum.at/de/ ) als starke Einflussquelle, ich glaube der Chat hatte den ersten Entwurf einmal gesehen.

      //edit: Die rechte Seite gefällt mir nicht... vielleicht ein kleiner umwallter Innenhof dazu noch?
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Akira ()

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