[Ashen] Bäume und Baumgeister (und andere mächtige Wesen?)

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    • [Ashen] Bäume und Baumgeister (und andere mächtige Wesen?)

      Ich würde gerne einen der wichtigen Bestandteile meiner Welt vorstellen wollen. Neben der zentralen Magie und den Ashen nehmen die Baumgeister einen wichtigen Platz ein. Doch dazu muss ich etwas ausholen und präsentiere die Entstehung der mächtigen Wesen:

      Die Waldgötter
      Die Waldgötter sind mächtige Kreaturen aus der Schöpfung der Welt. Sie entstammen der Saat der alten Welten, welche nach der Entstehung der Welt aufblühte. Sie besitzen eine enge Beziehung zur Natur. Wo sie sich befinden, wachsen Pflanzen, ihre Tränen bringen grüne Wiesen und ihr Blut mächtige Wälder hervor. Sie sind das Leben.
      Wo ein Waldgott steht, wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.


      Die Waldgötter verteilten sich auf der Erde und im Wasser und begannen es mit Leben zu erfüllen. Nur die eisigen Gebiete warteten sehnsüchtig auf die Waldgötter. Nur wenige begaben sich dorthin.
      Zuerst war das Land mit zartem Gras bewachsen, doch bald erhob sich dort fast gänzlich ein gewaltiger Wald. Selbst die größten Teile des eisigen Landes waren mit Wald bedeckt. Und auch die Meere erfreuten sich dank der Waldgötter mannigfaltigen Lebens.
      Man geht davon aus, dass sie die Welt mit Leben füllten, doch heute gibt es nur noch wenige. Die meisten haben sich zurückgezogen. Ob sie irgendwo schlafen?
      Die Waldgötter sind pflanzliche Wesen von großer Gestalt. Vom Körperzentrum aus wachsen dicke Stränge. Sie bilden daraus verschiedene Formen aus, oft haben sie eine annähernd tierische Gestalt. Dabei ist ihr Körper in den verschiedensten Facetten von grün gefärbt. Die Färbung reicht vom hellem Grün der Wiesen bis zu den dunklen Grün der Wälder.
      Wenn sie sterben, verlieren sie ihr Bewusstsein und bringen Leben in hohem Ausmaß. Dabei handelt es sich um ein Akt der Selbstaufopferung, denn sie sind unsterblich. Sie erliegen selbst den schwersten Verwundungen nicht. Jedoch neigen sie dazu, sich dem Verfall hinzugeben, wenn sie zu stark verletzt sind.
      Kaum einer versteht die Waldgötter. Sie sind alt und mächtig, geben sich aber nicht gerne mit den Ashen ab. Baumgeister verehren sie und von daher sind sie auch den Ashen ein Begriff. Es heißt in den nördlichen Wäldern soll ein Waldgott leben, er zeige sich aber selten.
      Zwar können sich die Waldgötter vermehren, doch tun sie dies selten. Alle paar Jahrhunderte erzeugen sie von sich aus Früchte, welche den Kern neuen Lebens beherbergen. Doch neigen sie nicht dazu, diese auch treiben zu lassen, auf dass neue Waldgötter entstehen. Sie sammeln die Früchte an einem geheimen Ort.
      Dies hat einen Grund, denn als sie noch zahlreich waren in der ersten Generation haben sie sich zuhauf vermehrt. Zwar ging die Vermehrung immer einfacher, doch jede weitere Generation wurde schwächer, dass die Waldgötter die Vermehrung beihnahe aufgaben.
      Und dann war es soweit, der erste Baum entstand aus der Frucht eines Waldgottes. Der Waldgott war lokal verortet und hatte auch keine Weisheit mehr. Als seine erste Blüte aufbrach, so erschien sein Baumgeist. Die großen Blüten bilden große Samen, aus denen neue große Bäume entstehen. Und es steht in der Pflicht der Baumgeister den Baum und seine Saat zu hüten und zu pflegen. Auf diese Weise entstand ein ganzer Hain solch mächtiger Bäume – die Heimat der Baumgeister.
      Von besonderer Bedeutung war schon immer der ursprüngliche Baum. Dessen Wurzeln wachten schon immer über die Welt. Der ihn umgebende Hain ist der älteste von allen und dementsprechend ist er ein heiliger Ort. Auch andere Bäume der ersten Generation werden verehrt. Letztendlich ist aber der erste Baum das Heiligtum der Baumgeister.
      Dennoch gibt es noch weitere Haine und einzeln stehende Bäume. Aus jeden dieser Bäume entspringt ein Baumgeist, sobald er eine Blüte trägt. Die meisten dieser Haine stehen in der Schattenwelt, während sich bei Bäumen, die in der Welt selbst entstehen, kein Hain gebildet hat. Sie wurden dann Zentrum großer Wälder.

      Die Baumgeister

      Die Baumgeister entstehen, wenn ein heiliger Baum seine Blüte öffnet. Der erste Baumgeist eines Baumes ist verpflichtet für den Baum zu sorgen. Zum Teil übernimmt in den Hainen dies sogar der Älteste der Baumgeister für alle nachkommenden. So stand es vielen Baumgeister frei einfach durch die Welt zu ziehen. Der Natur der Baumgeister entspricht es nämlich, sich etwas anzunehmen.
      Interessanterweise entstehen auch bei den Waldgöttern Baumgeister, doch halten sie sich stets gesondert und sind auch viel mächtiger als die normalen Baumgeister. Viel bekannt ist über sie aber nicht.
      Ursprünglich lebten sie für sich und genossen die Natur der Welt. Es gab einige, die sich an Orten niederließen und dort wachten. Und wieder andere banden sich an die Vielfalt der Natur, an Naturen oder Bestien. Jene, die das nicht taten, erfüllte das umherziehen nicht. Sie wurden wahnsinnig und standen im Gegensatz zu den erfüllten Baumgeistern, die sich gebunden hatten. Doch als die Ashen kamen, steckte deren Unruhe sie an, deren Andersheit zog sie an. Sie begannen sich den Ashen zu nähern und übernahmen oft deren Angewohnheiten und Gestalten. Sie banden sich. Sie banden sich an das Land, welches die Ashen besiedelten oder Bauwerke die sie errichteten. Doch manche wollten das nicht, also banden sie andere an Gefühle wie Liebe oder Hass. Oder sie banden sich an Dinge, die die Ashen taten, wie die Schmiedekunst, das Stehlen, das Töten oder das Kriegführen. Es gab sogar Baumgeister, die sich an Blutslinien der Ashen banden.
      Immer hatten die Baumgeister mit den Ashen Kontakt. Sie waren sogar teilweise Besucher der Städte und nahmen und brachten Kultur. Die alten Baumeister schufen mit den Tempeln, die sie über das Land verteilten sogar Stätten, an denen sich die Baumgeister niederlassen konnten.
      Diese Vielfalt mit der sie sich banden führte auch oft zu Streit. Es gab noch immer ungebunden Baumgeister und während manche verehrt wurden, wurden andere ignoriert. Das führte zu großer Missgunst und bei einigen Baumgeister kam es zu einem Wille zu herrschen. Also zogen sie los um zu erobern. Als sie jedoch den gebundenen unterlagen, beschlossen sie ins Schattenreich einzukehren und dort ihre eigene Welt zu erschaffen. Seitdem herrschen sie über die Lande der Schattenwelt.
      Viele nehmen Formen an, die nicht den Ashen gleichen. Meist schaffen sich solche Baumgeister auch Welten, die kein Ash betreten kann, weil sie von ihrem Aufbau den Verstand der Ashen zerstören würde.
      Andere jedoch schufen sich Welten, die der Urwelt ähnlich sind. Sie locken sogar Ashen dorthin. Weiterhin zeigt sich ihr Wille in der Schaffung eigener Völker – die nur durch ihren Willen bestehen und ihnen zu Diensten sind. Sie haben immer gewissen Ähnlichkeiten mit den Ashen. Nicht selten wurden diese von den Ashen oder von den Baumgeistern selber zum Krieg genutzt.
      Doch es kommt auch nicht selten vor, dass sich eine Reihe an Baumgeister zusammenschlossen um ebenfalls eine eigene Ebene zu bilden. Im Gegensatz zu den machtgierigen Baumgeistern jedoch, steht hier nicht die Herrschaft in Vordergrund.
      Weiterhin gibt es auch Baumgeister, welche sich zusammenschließen und dabei zu einem Wesen verschmelzen. Dies hat meist den Grund, gegen stärkere Baumgeister gewappnet zu sein. Allerdings entsteht daraus ein neues Wesen von neuer, starker Macht. Dies findet nicht oft statt, doch sind einige dieser verschmolzenen Baumgeister bekannt.

      Zur Konzeption:
      Sowohl die Baumgeister, als auch die Waldgötter gibt es fast seit Beginn der Welt (also basteltechnisch). Besonders die Baumgeister übernehmen in meiner Welt die Rolle von Götter - dabei habe ich mich allen bedient, was man finden kann. Am ehesten sind sie wohl mit einen Götterpantheon oder Engel zu vergleichen. Ein frühes gedicht zu einem Krieg bezeichnet die Baumgeister auch als Engel - und nein, die gab es so nie bei mir, letztendlich passte dies aber und dient als Übersetzung.

      Auch in meinen Magiesystem kommen die Ashen vor, denn sie ermöglichen aufgrund ihres Kontaktes mit den Ashen die Magie.

      Interressant sind auch die Waldgötter - einst existierten die Bäume und die Waldgötte separat - ich hatte aber stets Probleme damit, weshalb ich versuchte sie konzeptionell zu verknüpfen. Dabei sind verschiedene VOrschläge entstanden - Angefangen, dass sie sich separat entwickelten bis dahin gehend, dass auch die Waldgötter aus den Bäumen entstanden. Dies passte aber nicht zu den Baumgeistern. Und dann fand ich die Möglichkeit, dass die Bäume ebenfalls Waldgötter sind - nur schwächere. Und daher sind die Baumgeister der Waldgötter eher unbekannt.

      Ansonsten worum es mir hier geht: Ich will meine Baumgeister nicht zerreissen oder so... sondern liebes konstruktives Feedback, um eventuelle Lücken zu schließen. Ihr seht... das ist eine kleine Herzensangelegenheit ;(

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Vyserhad ()

    • Es gibt doch sicherlich ein Warum? Die Waldgötter zogen sich zurück... ich könnte nachvollziehen, warum es nach einer Weile geschah. Meine Theorie wäre in dem Fall die Übersättigung der Welt mit Leben.

      Das Sterben ist nicht ganz klar... Sterben die Waldgötter endgültig nun oder nicht? Laut deiner Aussage sind sie unsterblich... dennoch hat sich die Anzahl signifikant verkleinert. Hinzu kommt, dass du den Verfall erwähnst. Ist das eine Art supergeschwächter Status quo als schlafende, geschröpfte Hülle oder sind sie nach dem Verfall nun wirklich tot?

      Was könnte einen Waldgott zur Selbstopferung zwingen? Waren es Naturkatastrophen um schwere (globale/kontinentale) Krisen zu kurieren oder hatten sie ernsthafte Feinde?

      Da seh' ich viel Potential für mehr Hintergrundinformationen :)

      btw: Warum mögen sie die Ashen nicht?
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • Akira schrieb:

      Es gibt doch sicherlich ein Warum? Die Waldgötter zogen sich zurück... ich könnte nachvollziehen, warum es nach einer Weile geschah. Meine Theorie wäre in dem Fall die Übersättigung der Welt mit Leben.
      Ein Grund ist die Vermehrungsrate und die Schwäche der Nachkommen. Auch wenn man das von solch großen Wesen nicht vermuten sollte, sind sie doch zu Enttäuschung fähig. Ein zweiter Grund ist die Zerstörung durch den Todbringer, ein außerweltliches Lebewesen, welches Tod und Zerstörung mit sich brachte.

      Akira schrieb:

      Das Sterben ist nicht ganz klar... Sterben die Waldgötter endgültig nun oder nicht? Laut deiner Aussage sind sie unsterblich... dennoch hat sich die Anzahl signifikant verkleinert. Hinzu kommt, dass du den Verfall erwähnst. Ist das eine Art supergeschwächter Status quo als schlafende, geschröpfte Hülle oder sind sie nach dem Verfall nun wirklich tot?
      Da sie das Leben sind, sind sie unsterblich. Allerdings gibt es zwei Fälle, wo man von "Tod" sprechen kann. Einmal die Selbstaufopferung: In diesem Vorgang vernichten sie sich selber und ihr Bewusstsein, dafür leben sie aber auf ewig weiter in ihrer Schöpfung. Der Verfall ist da eher ein Zustand der Depression. Sie verfallen und werden Teil des Ökosystems - daraus könnten sie jedoch erwachen. Es passt also zu deiner Beschreibung; die gefällt mir ; ) Dies wird auch der Zustand sein, den die meisten Waldgötter annehmen - besonders jene Generationen zwischen Waldgott und Baum, da hier meist Wille und Kraft fehlt zum Sein und zur Selbstaufopferung.

      Akira schrieb:

      Was könnte einen Waldgott zur Selbstopferung zwingen? Waren es Naturkatastrophen um schwere (globale/kontinentale) Krisen zu kurieren oder hatten sie ernsthafte Feinde?
      Auch hier gibt es mehrere Gründe. Einerseits wird es eine Art Verpflichtung sein - Die Umgebung mit Leben zu versorgen. Dies geschieht ja schon allein durch ihre Anwesenheit (siehe Gedicht). Dann gibt es die Selbstopferung als Liebesakt für das sein - für mich schwer zu begreifen, aber doch wesentlicher Bestandteil der Waldgötter. Auch eine Selbstaufgabe in Form der Selbstaufopferung spielt hier eine Rolle. Irgendwann ist auch den Waldgöttern die Ewigkeit zu lang.
      Feinde haben die göttlichen Wesen wirklich - der Todbringer spielt hier eine Rolle. Er vernichtet fast die ganze Welt (lange vor den Ashen) und sorgte dafür, dass außer die Baumgeister, sich fast alle göttlichen Wesen zurückzogen - eben auch die Waldgötter.


      Akira schrieb:

      btw: Warum mögen sie die Ashen nicht?
      Gute Frage! Vermutlich sind die Ashen ihnen zu fremd, zu schnell. Und sie lenken die Baumgeister ab. Also Konkurrenzgedanken?

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Vyserhad schrieb:

      Ein Grund ist die Vermehrungsrate und die Schwäche der Nachkommen. Auch wenn man das von solch großen Wesen nicht vermuten sollte, sind sie doch zu Enttäuschung fähig.
      Ich hoffe ich kann dir helfen beim basteln irgendwie.

      Wenn ich so darüber nachdenke... de jure sind sie ja unsterblich. Für mich kam jetzt direkt zwei Dinge in den Sinn:
      Wie du bereits gesagt hattest, war die Schwächung der Nachkommen der Grund für ihren Rückzug. Dies impliziert, dass die zeugende Generation von dieser selbst unberührt gelieben ist. Schlussfolgernd: Warum hat nicht die erste Generation die Vermehrung übernommen? Insofern wäre die Schwächung selbst stagnant.
      Obwohl ich zugeben muss, mir fehlt da viel Info und ich will nicht zuviel vermuten... gut möglich, das ein Waldgott 1. Gen. bei der Paarung mit einem Waldgott 3. Gen. schwächere Nachkommen zeugt, als ein Waldgott 1. Gen mit einem der 2. Gen. Da hätten sich vielleicht die 1. Gen untereinander paaren sollen. Vielleicht ist das aber auch ein insignifikates Detail und ich sinke zu tief ein.
      Aber dir ist das Thema sehr wichtig, von daher dachte ich, Lücken zu schließen wäre hilfreich.

      Das Zweite wäre: Wann erfuhren sie dies? Wenn zu der Zeit noch 1. Gen gelebt hätte, hätte man mit oberen Beispiel fortfahren können. Weil... ein Machtverlust ist sicherlich nicht schwer zu übersehen, zumindest wenn er einen gewissen Punkt erreicht. Möglicherweise könnte man dort den Todesbringer miteinbringen?
      Große Anzahl, Todebringer taucht auf, Konflikt läuft schlecht, Erkenntnis über Machtverlust trotz Masse, 1./2. Gen bekämpfen Todesbringer, wenige überleben, anschließender Wiederaufbau und Rückzug? Das ist nur ein Beispiel, denn die Intention des Todesbringers ist zwar klar, aber nicht die Motivation, warum er zur Welt kam? Vielleicht hat die Macht der Waldgötter ihn angelockt?
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • Ich nutze die Gelegenheit hier mal aktiv meine Gedankengänge zu schildernd, basierend auf dein Feedback @Akira.

      Akira schrieb:

      Wie du bereits gesagt hattest, war die Schwächung der Nachkommen der Grund für ihren Rückzug. Dies impliziert, dass die zeugende Generation von dieser selbst unberührt gelieben ist. Schlussfolgernd: Warum hat nicht die erste Generation die Vermehrung übernommen? Insofern wäre die Schwächung selbst stagnant.
      Obwohl ich zugeben muss, mir fehlt da viel Info und ich will nicht zuviel vermuten... gut möglich, das ein Waldgott 1. Gen. bei der Paarung mit einem Waldgott 3. Gen. schwächere Nachkommen zeugt, als ein Waldgott 1. Gen mit einem der 2. Gen. Da hätten sich vielleicht die 1. Gen untereinander paaren sollen. Vielleicht ist das aber auch ein insignifikates Detail und ich sinke zu tief ein.
      Aber dir ist das Thema sehr wichtig, von daher dachte ich, Lücken zu schließen wäre hilfreich.
      Die Fortpflanzung der Waldgötter ist eher an Pflanzen angelehnt, als an Tieren. Das heißt hier müsste man sich ehe damit beschäftigen, wie das abläuft. Da es natürlich göttliche Wesen sind, liegt das zu einem Teil außerhalb des erfassbaren.
      Die Fortpflanzung selber kann zwischen mehreren Waldgötter stattfinden (Befruchtung), aber auch als Teilung (vegetativ). Nun die nächste Frage, sollte es da einen Unterschied geben? Besonders bei zweiteres gibt es in der Realität ja nur einen geringen Unterschied zwischen Mutterpflanze und Tochterpflanze - wie schaut es bei den Waldgötter aus? Daraus resultiert also auch keine klare Abgrenzung zwischen den Genrationen.

      Jedenfalls - die Waldgötter stellen fest, dass die Nachkommen schwächer sind. Vermutlich nicht mal in der ersten Generation, sodass auch die ersten Waldgötter keinen Unterschied feststellten und sich auch untereinander fortplanzten. Jetzt schlussfolgere ich daraus, dass die Waldgötter, die sich von den Nachkommen abwendeten, keineswegs alle zu der gleichen Generation gehörten.

      Dennoch resultierte daraus eine Enttäuschung und die Waldgötter, der früheren Generationen grenzten sich von den anderen Waldgötter ab - und hörten auf sich fortzupflanzen. Die zweite Gruppe jedoch konnte die Vermehrung aufgrund ihrer Schwäche aber nicht mehr kontrollieren, weshalb diese Gruppe potenziell anstieg.

      Wichtig: Die Waldgötter sind keineswegs in Massen aufgetreten, auch wenn die Zahl potenzial sich vergrößtere, je weiter die Generation voranschritt - das gilt auch für die Bäume, auch wenn es hiervon ganze Haine gibt. Mhhh.... ob sich Waldgötter auch in den Hainen aufhalten?

      Akira schrieb:

      Das Zweite wäre: Wann erfuhren sie dies? Wenn zu der Zeit noch 1. Gen gelebt hätte, hätte man mit oberen Beispiel fortfahren können. Weil... ein Machtverlust ist sicherlich nicht schwer zu übersehen, zumindest wenn er einen gewissen Punkt erreicht. Möglicherweise könnte man dort den Todesbringer miteinbringen?
      Große Anzahl, Todebringer taucht auf, Konflikt läuft schlecht, Erkenntnis über Machtverlust trotz Masse, 1./2. Gen bekämpfen Todesbringer, wenige überleben, anschließender Wiederaufbau und Rückzug?
      Ich glaube dieser Prozess des Rückzugs fand schon vor dem Todbringer an, denn zu seiner Zeit gab es die Baumgeister schon. Aber eine Beschleunigung hat hier statt gefunden.
      Es war für die Waldgötter schon vorher sichtbar. Fehlende Kontrolle der Fortpflanzung, Schwächung der Fähigkeit Leben zu schaffen, geringere Bewegungsfreiheit und verminderte Intelligenz. Und vor allem Schwächung der Baumgeister der Waldgötter... mhhh... ich muss diese Baumgeister nochmal spezieller ausarbeiten.


      Akira schrieb:

      Das ist nur ein Beispiel, denn die Intention des Todesbringers ist zwar klar, aber nicht die Motivation, warum er zur Welt kam? Vielleicht hat die Macht der Waldgötter ihn angelockt?
      Die Motivation des Todbringers ist klar? Ehrlich gesagt, nicht mal mir ; )
      Eigentlich ist der Todbringer (wie auch die Ashen und wohl noch eine andere Lebensform....) von außerhalb der Schattenwelt gekommen. Meine Theorie ist, dass es sich dabei um einen Weltenfresser handelt. Außerhalb sind das Wesen, die Sonnen und Planeten fressen. Einer der Gründe, weshalb die Ashen überhaupt in diese Welt gekommen sind... aber das nur am Rande. Damit ist er wohl zufällig oder als verbannung in die Welt gekommen. Dann vollführt er einen Fluchtversuch? oder der Todbringer will sich ernähren... oder einfach nur zerstören... ich glaube eine Mischung aus allem...

      Danke, das hat mich grad weitergebracht!

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Vyserhad schrieb:

      Die Fortpflanzung der Waldgötter ist eher an Pflanzen angelehnt, als an Tieren. Das heißt hier müsste man sich ehe damit beschäftigen, wie das abläuft.
      Yap, ich muss zugeben... da war mein Horizont nicht so erweitert.
      Die Arten, wie sich Pflanzen verbreiten, sind sehr, sehr vielfältig... das geht vom ersten Gedanken des Bestäubens (was der tierischen Art der Fortpflanzung eigentlich gar nicht unähnlich ist), über Triebe, Selbstklonung... ach, ich weiß gar nicht alles... sooo viele Möglichkeiten :) Das erinnert mich an den Wald in den USA, der de facto nur aus einem Organismus besteht und sich über mehrere Hektar erstreckt. Alle Bäume sind miteinander verbunden und sind quasi Klone von sich selbst.

      Da würd mich einiges interessieren:
      Was passiert, wenn ich von einem Waldgott quasi einen Trieb abschneiden würde (sorry) und ihn erfolgreich pflanze? (Sofern sie sich so vermehren können?) Es müsste ja auch nicht direkt eine Art der Fortpflanzung sein, möglicherweise hat dieser Trieb nur besondere Eigenschaften á la Jungbrunnen, Verstärker (magisch, alchemistisch?), etc.
      Wie sieht es da auch mit den Früchten aus?

      Und, Zuguterletzt, die versteckten Sammelstellen - da würde mich interessieren: Gibt es die noch? Oder sind alle in Hainen aufgegangen? Und... verotten diese Früchte? Meine Vermutung war ja zuerst nein, da man sie sammelt+versteckt, zumindest scheinen sie lange keimfähig zu bleiben.

      Vyserhad schrieb:

      Alle paar Jahrhunderte erzeugen sie von sich aus Früchte,
      War das ein freiwilliger Akt?

      Vyserhad schrieb:

      Und es steht in der Pflicht der Baumgeister den Baum und seine Saat zu hüten und zu pflegen. Auf diese Weise entstand ein ganzer Hain solch mächtiger Bäume – die Heimat der Baumgeister.
      Pflicht, woher? War das eine Art intuitive Berufung (ähnlich einem Instinkt) oder fand Kommunikation zwischen Baumgeistern und Waldgöttern statt? Ersteres wäre ja irgendwie interessant, denn Instinkte lassen sich ja irgendwie nie so richtig abstellen...

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      Vyserhad schrieb:

      Doch als die Ashen kamen, steckte deren Unruhe sie an, deren Andersheit zog sie an.
      Das ist interessant... denn, ich wage mich herauszulehnen, die Ashen haben sicherlich durch Versiegelung und Rodung Natur zerstört - das steht etwas konträr zur bewahrenden Natur ihrerselbst. Ich vermute also, dass in den Baumgeistern ebenfalls ein nicht zu unterschätzender Anteil des Entdeckertums beheimatet ist. Zumindest verfestigt sich das in Verbindung zu ihrer Wanderlust.

      Nur das mit dem Verbinden hab' ich noch nicht sooo ganz verstanden... das scheint sehr universal zu sein, da sie sich nicht nur an physische Dinge verschiedener Größe banden, sondern auch an Gefühle und Handlungsweisen? Bei physischen Dinge wäre das nachvollziehbar, wie (obwohl, Erklärung erw. xD) aber bei den exotischeren Dingen hängt die Vorstellungen irgendwie, ähnlich der Vorstellung von אi^^

      So, ich kenne aber mal zum Kern zurück.

      Vyserhad schrieb:

      Interressant sind auch die Waldgötter - einst existierten die Bäume und die Waldgötte separat - ich hatte aber stets Probleme damit, weshalb ich versuchte sie konzeptionell zu verknüpfen. Dabei sind verschiedene VOrschläge entstanden - Angefangen, dass sie sich separat entwickelten bis dahin gehend, dass auch die Waldgötter aus den Bäumen entstanden. Dies passte aber nicht zu den Baumgeistern. Und dann fand ich die Möglichkeit, dass die Bäume ebenfalls Waldgötter sind - nur schwächere. Und daher sind die Baumgeister der Waldgötter eher unbekannt.
      Hm... man könnte da so viele Möglichkeiten in Betracht ziehen...
      Gehen wir mal darwinitisch vor (Magie mit eingesprenkelt). Theoretisch reicht ja nur eine Mutation aus... möglicherweise entstammen die Waldgötter früher Bäumen. Eine Fluktuation von Magie (Entladung, Machtansammlung beispielsweise) könnte als Mutagen einige Bäume (womöglich lokal) zu einer Keimbahnmutation angeregt haben. Bedeutet, die eigentlichen Bäume bleiben was sie sind, aber deren Samen tragen die Mutation in sich. Vielleicht zuerst still, doch über Generationen(?) entwickelte es sich weiter.
      Wäre eine Möglichkeit und zudem teilen sie immernoch große Teile des ursprünglichen Erbgutes ihrer Baumvorfahren, was insofern auch die späteren Baumformen erklären könnte.

      Zweites Möglichkeit wäre absichtlicher Einfluss von Außen... ein Vorfahre der Waldgötter (muss nicht mal ein Waldgott direkt sein, vielleicht etwas anderes), hat sich mit einem der Bäume verbunden (magisch?) und trug somit die erste Saat derer in die Welt. Seine Intention könnte vieles sein: Verstecken, anstehender Tod, Lebensmüdigkeit, Wille des Guten?
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya
    • Akira schrieb:

      Was passiert, wenn ich von einem Waldgott quasi einen Trieb abschneiden würde (sorry) und ihn erfolgreich pflanze? (Sofern sie sich so vermehren können?) Es müsste ja auch nicht direkt eine Art der Fortpflanzung sein, möglicherweise hat dieser Trieb nur besondere Eigenschaften á la Jungbrunnen, Verstärker (magisch, alchemistisch?), etc.
      Wie sieht es da auch mit den Früchten aus?
      Das kommt darauf an, in welcher Generation sich der Waldgott befindet. Je neuer der Waldgott, desto schneller kann er sich fortpflanzen - bei den ursprünglichen Waldgöttern ist es eine bewusstse Entscheidung. Ansonsten würde dieser Trieb wohl vergehen, vielleicht sprießen daraus Bäume - schließlich bringen sie ja Leben.

      Akira schrieb:

      Und, Zuguterletzt, die versteckten Sammelstellen - da würde mich interessieren: Gibt es die noch? Oder sind alle in Hainen aufgegangen? Und... verotten diese Früchte? Meine Vermutung war ja zuerst nein, da man sie sammelt+versteckt, zumindest scheinen sie lange keimfähig zu bleiben.

      Gute Frage. Hier müsste ich die Baumgeister der Waldgötter mal näher beleuchten. Ich würde sagen, dass es hier Baumgeister gibt, die explizit auf die Saat aufpassen. Keimfähigkeit würde ich sagen bleibt bestehen... das heißt ja, man könnte neue Waldgötter züchten... oh man... das würde Chaos bringen... Also müssen die Baumgeister (der Waldgötter) als Wächter fungieren.


      Akira schrieb:

      War das ein freiwilliger Akt?
      Nein, dies ist einfach der Zyklus, dieser beschleunigt sich je nach Generation, aber solche Blüten und Früchte kommen unbewusst - schließlich entstehen hier auch die Baumgeister - als Manifestation der Blüte.


      Akira schrieb:

      Pflicht, woher? War das eine Art intuitive Berufung (ähnlich einem Instinkt) oder fand Kommunikation zwischen Baumgeistern und Waldgöttern statt? Ersteres wäre ja irgendwie interessant, denn Instinkte lassen sich ja irgendwie nie so richtig abstellen...
      Ich glaube hier herscht eine interessante Bindung. Der Baumgeist entwickelt sein eigenes Bewusstsein heraus, wenn er entsteht - dieser ist aber abhängig vom Waldgott. Deshalb entwickelt sich daraus eine Art Dienerschaft, Wächterschaft und oder Freundschaft heraus. Instinkte trifft es da schon richtig, die Baumgeister sind von ihrem Baum/Waldgott abhängig. Inwieweit diese Abhängigkeit besteht? Das weiß ich noch nicht. Vielleicht sterben die Baumgeister, wenn der Baum stirbt?
      Das heißt aber auch, dass die Baumgeister, wenn sie von den späteren Generationen, den Bäumen abstammen hier keine Partnerschaft eingehen können - und deshalb freier sind sich zu entfalten. Die idee gefällt mir sehr gut und erläutert auch die Unterschiede der Baumgeister der Bäume (die, die später die Ashen auch kennenlernen) und die der Waldgötter.


      Akira schrieb:

      Das ist interessant... denn, ich wage mich herauszulehnen, die Ashen haben sicherlich durch Versiegelung und Rodung Natur zerstört - das steht etwas konträr zur bewahrenden Natur ihrerselbst. Ich vermute also, dass in den Baumgeistern ebenfalls ein nicht zu unterschätzender Anteil des Entdeckertums beheimatet ist. Zumindest verfestigt sich das in Verbindung zu ihrer Wanderlust.
      Die Ashen kamen an und waren ein sterbendes Volk, da sie in der Welt kaum überleben konnten - die Baumgeister haben sich ihrer erbarmt und sie gerettet, indem sie ihnen eine überlebensfähige Athmosphäre schufen (Die Städte). Interessant für die Baumgeister war, dass die Ashen Informationen schaffen konnten - die Baumgeister können Informationen nur kopieren. Hier dringe ich tief in mein Magie/Physik-konzept ein...


      Akira schrieb:

      Nur das mit dem Verbinden hab' ich noch nicht sooo ganz verstanden... das scheint sehr universal zu sein, da sie sich nicht nur an physische Dinge verschiedener Größe banden, sondern auch an Gefühle und Handlungsweisen? Bei physischen Dinge wäre das nachvollziehbar, wie (obwohl, Erklärung erw. xD) aber bei den exotischeren Dingen hängt die Vorstellungen irgendwie, ähnlich der Vorstellung von אi^^
      Auch hier spricht du etwas an, was im Magie/Physik-Konzept begründet liegt. Informationen spielen hauptsächlich eine Rolle. Und Baumgeister lieben es, sich einen Auftrag zu suchen... liegt vermutlich daran, dass sie keinen Baum/Waldgott zum beschützen haben...
      Demenstprechend verbinden sie sich mit Konzpten. Sei es ein See (der auch nur eine Information darstellt) oder das Konzept der Freundschaft (die aufgrund von Informationen besteht). Informationen sind hierbei auch Erinnerungen. Du hast also recht, eine gewisser Grad an Abstraktheit spielt hier eine Rolle.

      Akira schrieb:

      Hm... man könnte da so viele Möglichkeiten in Betracht ziehen...
      Gehen wir mal darwinitisch vor (Magie mit eingesprenkelt). Theoretisch reicht ja nur eine Mutation aus... möglicherweise entstammen die Waldgötter früher Bäumen. Eine Fluktuation von Magie (Entladung, Machtansammlung beispielsweise) könnte als Mutagen einige Bäume (womöglich lokal) zu einer Keimbahnmutation angeregt haben. Bedeutet, die eigentlichen Bäume bleiben was sie sind, aber deren Samen tragen die Mutation in sich. Vielleicht zuerst still, doch über Generationen(?) entwickelte es sich weiter.
      Wäre eine Möglichkeit und zudem teilen sie immernoch große Teile des ursprünglichen Erbgutes ihrer Baumvorfahren, was insofern auch die späteren Baumformen erklären könnte.

      Zweites Möglichkeit wäre absichtlicher Einfluss von Außen... ein Vorfahre der Waldgötter (muss nicht mal ein Waldgott direkt sein, vielleicht etwas anderes), hat sich mit einem der Bäume verbunden (magisch?) und trug somit die erste Saat derer in die Welt. Seine Intention könnte vieles sein: Verstecken, anstehender Tod, Lebensmüdigkeit, Wille des Guten?
      Ja, auch in diese Richtungen habe ich gedacht. Zwei wesentliche Fakten muss ich aber berücksichten: 1. Die Waldgötter sind aus einer Saat vorheriger Welten entstanden. Dies ist aber noch im Rahmen meiner Welt (anders als der Todbringer, der von außen kam). Es gibt neben diesen Wadgöttern (Leben) konzeptuell noch andere Wesen die entstanden (Erdriesen - Materie, Sturmgeister - Bewegungsenergie, Lichtdrachen - Lichtenergie), welche teilweise noch mächtiger sind. Diese könnten zwar einen Einfluss ausüben - doch das taten sie nicht.

      Da gefällt mir die Idee Waldgötter --> Bäume besser. Aber: Ich würde gerne einen besseren begriff für Bäume haben, der sich besser an meine anderen göttlichen Wesen anpasst....Schattenbäume... mhhh...

      Ansonsten kam mir gerade eine Idee: Die Baumgeister werden ja beeinflusst durch den Todbringer.... auch die Lichtdrachen nehmen später Einfluss auf die Welt... Da wäre eine Beeinflussung der Baumgeister durch die Lichtdrachen auch logisch...

      @Akira: Was bastelst du denn so aktuell... deine Gedanken gefallen mir, da würde ich gerne auch mal lesen... *auf die Suche geh*

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Mir ist gerade aufgefallen, dass es heißt jedem Baum entstünde mit der ersten Frucht ein Baumgeist. Später scheint es dann aber so zu sein, dass jeder Baum mehrere Baumgeister hervorbringt, da du schreibst, dass der erste Baumgeist sich um den Bau kümmert. Nichts großes, wahrscheinlich nur eine Frage der Formulierung. So ist es aber eine Unklarheit.

      Ansonsten ist es eine wunderbare Idee, bei der ich nicht zuviel erklären würde, damit das Märchenhafte nicht verloren geht.
    • @Riothamus: Oh ja, da ist wirklich ein Fehler drin. Eine Blüte heißt ein Baumgeist. Das heißt aber, dass Blüten nicht allzu häufig sind.

      Einen Schwerpunkt setzte ich hier auch vor allem auf die Baumgeister. Wenn es die Ashen nicht gäbe, wären sie das eigentliche intelligente kulturschaffende Volk. So, trotz ihrer Macht, haben sie sich aber in eine Abhängigkeit zu den Ashen gebracht. Das ist ein seltsames Phänomen... mhhh... Darüber habe ich bislang noch nicht viel nachgedacht. Dabei gibt es hier einige Geschichten, die es zu erzählen gäbe...

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Die Baumgeister der Waldgötter:

      Die Baumgeister sind jene göttlichen Wesen, die am stärksten auf die Welt einwirken. Dennoch gibt es hier auch gewaltige Unterschiede, jeder Baumgeist hat seine eigene Persönlichkeit. Die Baumgeister, die mit den Ashen in Kontakt traten, waren jene Baumgeister, die aus den Bäumen entstanden. Diese Baumgeister konnten eine starke eigene Persönlichkeit entwickeln, da die Bäume hier nur eine primitive Bindung mit den Baumgeistern eingehen konnten und eine größere Selbstständigkeit entwickelten.
      Diese Selbstständigkeit brachte den Baumgeistern den nötigen Fortschritt, sodass es generell keinen Unterschied mehr aufgrund ihrer Herkunft gab - den konnten sie ja selbstständig ausgleichen.

      Wenig bekannt ist die Existenz der Baumgeister, die von den Waldgöttern entstammen. Sie sind unglaublich mächtig, viel mächtiger als ihre Verwandten. Sie sind aber auch abhängig von dem Bewusstsein der Waldgötter und deshalb besitzen sie ursprünglich kein stark ausgebildetes Bewusstsein. Ihnen ist keine Neugierde angeboren und sie haben eine starke Bindung zu ihrem Waldgott. Diese ist fast sklavisch ausgeprägt.
      Nun sind die meisten Waldgötter aber zurückgezogen, haben sich Selbstaufgeopfert oder befinden sind im Verfall. Diese Baumgeister ziehen sich zumeist auch zurück oder sie befolgen den Befehl weiterhin über einen Ort zu wachen, in dem die Saat der Waldgötter ruhen.
      Einige wenige aber, vermutlich diejenigen, dessen Waldgötter sich geopfert haben und nicht mehr vorhanden sind, konnten ebenfalls ein selbstständiges Bewusstsein entwickeln. Es sind unruhige Baumgeister, die umherziehen, sich aber selten mit den Ashen abgeben. Sie mischen sich selten in den Verlauf der Dinge ein, binden sich nicht und sind selbst den anderen Baumgeistern fremd.

      P.S.: Die Baumgeister der Waldgötter sind für mich Violett. Die anderen Baumgeister haben keine Farbe - ich weiß auch nicht woher das kommt. Ist so....


      Fortsetzung folgt...

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Die Tyrgeister:
      Heute möchte ich mal eine freundlichere Art der Baumgeister vorstellen. Ihre Domäne sind die Tyr-Elemente, Elemente, die die Erinnerungen charakterisieren. Nicht alle Baumgeister sind so freundlich, oder so niedlich. Ursprünglich waren sie auch für ein Rollenspiel entwickelt, und dann aufgrund ihrer passgennauigkeit für meine Welt adaptiert.
      Letzendlich haben wir hier aber ein extremes Beispiel von Baumgeistern. Sie gehen vollends auf in ihrer Domäne. Es sind aber noch lange nicht alle Tyr-Elemente als Domänen vergeben.

      Die Tyr sindBaumgeister mit Namen Feloi und Tulei. Es gibt noch einen drittenverschollen Baumgeist namens Perrei. Ob es noch weiteregibt? Ungezählte Jahre schon wandeln sie auf den Pfaden desTodes. Alle Tyrgeister sind von sehr verspielter Natur. Sietollen und toben herum und wirken auf Beobachter als sehrgelassen. Wobei – wahrnehmen tun nur die wenigsten die Tyr –aber die meisten erfreuen sich ihrer Taten.
      Jeder, der sie malbeobachten durfte, also vorrangig Kinder oder auch aufgeschlosseneErwachsene, empfand sie als angenehm kindisch und sehr verspielt. NurPerrei – er ist eher zurückhaltend, was man dem Blick in dieZukunft zuschreiben kann.
      Die Geister sind in der Lagedie Tyr-Elemente aufzugreifen und zu beeinflussen. Dabei bringensie aber immer kindlich-gute Effekte hervor.
      Über das Vorlebender Baumgeister ist nicht viel bekannt. Sie haben nahmen sich derTyr-Elemente an und haben damit ihre vergangene Existenz abgelegt.Sie fühlen sich zu Kinder am ehesten verbunden. In dessenungebrochenen Fantasie erschufen sie sich dann ihre jetzige Form.
      Siewurden also durch ihre Magie zu einem Tyrgeist - einem Wächterdes Elements.
      Weiterhin stammen alle drei Geister aus eineranderen Zeit. So war der erste der drei Feloi . Nach langerZeit dann trat Tulei auf den Plan. Den Geistern ist einebesondere Anziehungskraft gegeben, sodass sie sich fanden – undseitdem gemeinsam reisten.
      Bis sie dann zu einem weiterenGeist gezogen wurden. Sie fanden Perrei. Dieser verschwand einesTages einfach. Lange Zeit fiel es den beiden gar nicht schwer, dochirgendwann vermissten sie ihren Gefährten und beschlossen auf dieSuche nach ihren verschollenen Freund zu gehen.
      Die Tyr, soschrieb einst ein Gelehrter auf, sind bestimmte Elemente des Geistes.Diese Elemente beeinflussen die Entscheidung aller denkenden Wesenund sind deshalb von essentieller Bedeutung. Mit anderen Worten -diese Elemente und die Baumgeister bestehen nur, weil es denkendeWesen gibt. Besonders Kinder für sie empfänglich, so der Gelehrte.Der Gelehrte beschrieb sich selber als sehr empfänglich, weswegen erdie Tyr beobachten konnte.

      Erskizzierte vier Elemente: Erinnerungen, die die Vergangenheiten einesGeistes darstellen; Träume, die die Wünsche und Ängste darstellen;die Zukunft, die die Veränderung des Geistes bedeuten; und dieEmpathie, welche die Wahrnehmung von Gefühlen und dasEinfühlungsvermögen beschreibt. Zwar lässt er noch weitereElemente offen, die noch nicht entdeckt wurden, doch sind dies dievier wichtigsten. Einige Ansätze beschreibt er für die Gedanken unddas Denken, bevor er diese Studie beenden konnte, verstarb derGelehrte. Es scheinen hier und da aber einige Fehler zu finden zusein.

      SeineForschungen bezogen sich vor allem auf Feloi und Tulei –daraus lässt sich schließen, dass es zu dieser Zeit Perrei nochgar nicht gab. Dennoch wurde seine Theorie der Tyr bestätigt– schließlich kam danach Perrei der mit der Zukunft spielte.


      Die Tyr-Fee


      • Charakter

        Die Tyr-Fee besitzt ein verspieltes Wesen, besitzt jedoch eine sehr finstere Art. So wie alle Tyr-Geister auch, strahlt sie ein freundliches Wesen aus, doch wirkt sie so fremd, dass oft auch Angst mit entsteht. Dabei ist sie immer gut drauf, sodass sie voller Widersprüche ist. Dennoch tut sie nichts schlechtes. Letztendlich besitzt sie ähnliche Charakterzüge wie die Tyr-Geister selber, tritt aber aufgrund ihrer negativen Austrahlung seltener auf. Meistens dann, wenn der Tod naht.

      • Aussehen

        Die Tyr-Fee sieht aus, wie ein in ein rosa Nachthemd und Schühchen gekleidetes Mädchen. Sie trägt immer eine Puppe bei sich, aber nie die gleiche. Sie erscheint selber unecht wie eine Puppe und recht geisterhaft in ihrer Gestalt. So ist ihr Körper durchscheinend und gräulich. Ihre glatten, eng am Kopf anliegenden Haare leuchten blau. Ihre Augen glühen in einem dunklem rot und erzeugen mit ihrer Begabung diese negativen Gefühle.

      • Begabung

        Die Tyr-Fee stellt das Element des Todabdruck dar. Aus diesem Grund wirkt sie auch so dermaßen finster, letztendlich ist es der Tod, den die Leute fürchten. Doch sollte man das nicht, denn es ist nichts schlechtes. Die Tyr-Fee kann auf die Abdrücke, die sterbende Wesen auf der Welt hinterlassen zugreifen und diese zugänglich machen. Es ist nicht immer schön, doch wichtig und manchmal nützlich.

      • Biografie

        Über die Tyr-Fee ist gar nichts bekannt. Sie ist die Herrin der Tyr-Geister - diese wissen aber nicht von ihr. Schließlich lebt sie sehr zurückgezogen. Sie selber beherrscht nur ein Element - und zwar das finsterste. Vielleicht hatte sie Einfluss auf die armen Kinder und gab ihnen die Möglichkeit zu einem der Tyr-Geister zu werden...



      Feloi
      • Gesinnung

        Feloi ist der fröhlichste von allem. Er ist auch derjenige, der den Menschen erscheint - vorrangig in ihren Träumen und mit ihnen herumtollt. Durch seine Offenheit hat er auch etwas Berühmtheit erlangt - vor allem bei Kindern.

      • Aussehen

        Von aufrechter Statur ist Feloi ein kleiner 50 cm großer Kobold, mit grünem Fell. Die Bauchseite hat ein helleres und kürzeres Fell als sein Rücken. Seine spitzen Fuchsohren sind immer Neugierig gespitzt, sein katzenarties Gesicht schaut immer verschmitzt drein. Die Haare am Kopf sind immer kurz. Seine kräftigen Beine und kurzen Arme machen ihn für jene, die ihn sehen, zu einer sehr niedlichen Gestalt.

      • Begabung

        Feloi selber nimmt die Träume anderer wahr und spielt damit, um anderen gerne eine Freude zu machen. Dabei formt er aus diesen eine Art Spielplatz auf die er und seine Freunde - meist mit dem Besitzer, aber nicht immer - herumtollen kann. So kann er auch allen gute Träume besorgen. Oder schlechte, wenn er der Meinung ist, dass diese es verdient haben. Allerdings nur mit gutem Ende!

      • Biografie

        Feloi ist der erste der Geister. Alleine spielte er überall in den Städten mit den Träumen und sorgte für schöne Träume, bis er seinen Bruder fand.



      Tulei
      • Charakter

        Tulei ist immer offen und heiter. Ihm ist immer daran gelegen, die Leute aufzumuntern.

      • Aussehen

        Tulei besitzt eine marderähnliche Gestalt und läuft gerne auf seinen vier kräftigen Stampfern. Sein goldbraunes Fell glänzt im Sonnenlicht und macht ihn zu einem Hingucker. Das Fell ist an der Bauchseite heller als auf dem Rücken, aber generell kurz gehalten.

      • Begabung

        Tulei reagiert auf Erinnerungen und ruft sie gerne hervor. Böses sortiert er aus – das bereitet ja keine Freude. Er ruft den leuten somit ihre Vergangenheit in Erinnerung, wenn es nötig ist und ringt einem jedem Ereignis eine gute Deutung ab. Und das spielen erzeugt immer eine positive Wirkung auf andere.

      • Biografie

        Tulei ist der zweite der Geister. Er fand seinen Bruder Feloi und seither waren sie gemeinsam unterwegs. Sie waren zu dieser Zeit viel in den Seewinden unterwegs, bis sie Perrei fanden.



      Perrei
      • Charakter

        Perrei hingegen ist ziemlich zurückhaltend und schüchtern - freut sich aber über jede Kleinigkeit. Es sind die kleinen Dinge, die ihm glücklich machen. Er mag es aber sehr, andere auf dem Arm zu nehmen.


      • Aussehen

        Perrei besitzt an seinem kleinen hundeartigen Kopf zwei große Schlappohren. Sein dunkelviolettes Fell lässt ihn aussehen, als wenn er ein Kleid trägt, da sich dieses nach unten wausweitet. Perrei Arme sind recht kurz und seine Beine unter dem Fell versteckt.

      • Begabung

        Perrei sieht die Zukunft und treibt damit Schabernack – dabei sorgt er jedoch immer für ein gutes Ende. Gerne mag er Dinge, die in Küsse enden. Dies gelingt ihm auch gut bei einer nahem Zukunft. So nutzt er sein WIssen aus, um anderen was gutes zu tun. Seine Begabung wird auch der Grund für seine zurückhaltende Art zu sein. So ist die Zukunft zu unbeständig und man kann ihr wenig gutes abgewinnen. Perrei ist also der Geist, der am meisten mit dem schlechten zu kämpfen hat.

      • Biografie

        Perrei ist der momentan jüngste der Geister. Er blieb eine zeitlang bei seinen Brüder und reiste mit ihnen voller Freude. Sie suchten sich die verlorenen Wälder als Heimstatt - die verspielten Waldgeister nahmens sie auf. Dort blieben sie mindestens 200 Jahre, ohne auch nur irgendwas von der Außenwelt mitzubekommen. Dann musste er seine Brüder aber dann verlassen. Seither wird er von ihnen gesucht.


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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Die beeinflussten Baumgeister


      Die Baumgeister waren einst jene Wesen, die die Welt durchstreiften. Ähnlich wie die Ashen, bildeten sie ihre eigenen Kulturen verbündeten sich oder bekriegten sich. Auch andere Wesenheiten - mächtiger als die Baumgeister - benutzten die Baumgeister. Teilweise gottgleich stellten sie sich über diese.


      Zuallererst sei der Todbringer erwähnt. Der Todbringer ist eine Gestalt gekommen von jenseits der Welt. Er brachte Zerstörung über das empfindliche Gleichgewicht, welches in den Wesen der Welt herrschte. Nach der Ankunft des Todbringers zogen sich die Sturmgeister noch weiter zurück und auch für die restlichen Waldgötter, Erdriesen endete der Kampf in vergessen. Während sich die meisten Wesen gegen den Todbringer stellten, gelang es ihm einige zu beeinflussen und sich aus diesen eine Armee aufzustellen. Die göttlichen Wesen hatten Angst vor ihn, zu recht, denn etliche Baumgeister verdarb er.


      Unter seinem Einfluss wandelten sich einige Baumgeister und nahmen finstere Gestalt und Gesinnung an (Vgl. Cthulu-Mythos). Zwar wurde der Todrbinger besiegt und seine körperlichen Überreste in der Welt verteilt, doch noch von da gelingt es ihm Baumgeister zu verderben - wenn diese auch schwächer sind. Mit seiner Essenz getränkt, wurden sie zu seinen Abkömmlingen.


      Die verdorbenen Baumgeister greifen immer ein, ohne feste seite, stille Beobachter. Ihr wesentliches Ziel ist es Unruhe zu stiften und Chaos zu verbreiten.


      Doch nicht nur der Todbringer beeinflusste die Baumgeister, auch die Lichtdrachen haben aktiv im Weltgeschehen eingegriffen und waren damit die erbittertsten Feinde des Todbringers. Lange bevor der Todbringer auf die Welt kam, haben die Lichtdrachen die Welt nach ihren gutdünken beeinflusst. Noch heute gibt es von ihnen stark beeinflusste Landschaften - Orte, an denen Licht und Zeit sich anders verhalten, als sonst. Und die Lichtdrachen haben sich die beeinflussbaren Baumgeister als Vasallen genommen. Noch in der Zeit der Ashen gibt es Lichtdrachen, die aktiv wurden (unter anderem schuf ein Lichtdrache ein Koloniensystem im Raum, wo er Ashen ansiedelte und die Welten bis zu einem Moment gleich laufen lies.... und dann experimentell fünf verschiedene Entscheidungen treffen lies...). Die Vasallen-Baumgeister sind noch heute aktiv, haben aber längst keine Lichtdrachen, die sie lenken.

      So... hier mal etwas zu den Baumgeistern.... das mit den Lichtdrachen kam mir letztens die Idee, das mit den Todbringer ist schon älter... erstere sind für mich gelb/golden, letztere schwarz... erstaunlicherweise sind die normalen Baumgeister auch beeinflusst... udn zwar von den Ashen... hier ist aber das Machtgefälle ein anderes.

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Ich muss hier erstmal am Anfang ansetzen...

      Da steht wo, aus der Frucht eines der Waldgötter entstand der erste Baum. Heißt das, es gab davor keine Bäume?
      Oder wie steht die restliche Vegetation mit den Waldgöttern in Verbindung - also die übrige Pflanzenwelt?
      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
    • Jundurg schrieb:

      Ich muss hier erstmal am Anfang ansetzen...

      Da steht wo, aus der Frucht eines der Waldgötter entstand der erste Baum. Heißt das, es gab davor keine Bäume?
      Oder wie steht die restliche Vegetation mit den Waldgöttern in Verbindung - also die übrige Pflanzenwelt?
      Die Bäume im sinne dieses Threads sind magische Wesen. Sie sind auch nur bedingt vom aussehen, wie normale Bäume. Normale Vegetation entsteht durch die Waldgötter ursprünglich, und dann so wie wir es kennen.

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Mir gefällt das Konzept grundsätzlich ausnehmend gut. Ja, sportn meien eigenen kreativen Säfte sogar an. ;)

      Beim Lesen warfen sich mir einige Fragen auf, vielleicht hast du darauf ja bereits selbst die Antworten für dich parat, vielleicht hilft dir das aber auch deine Gedanken weiter zu spinnen. Zumindest mir helfen Fragen oft mehr weiter als einfach nur "Kritik" oder "Lob" in herömmlicher weise. :)



      - Wenn die Baumgeister so mächtige Wesen sind, was macht sie dann so beeinflussbar von fremden Einflüssen? Neugier allein dürfte es ja vermutlich nicht sein, oder?

      - Dann der Todbringer, er kam ja von Außen in diese Welt und führte Krieg, wenn ich das richtig verstanden habe. Was hatte er für Beweggründe dazu?
      Weiterhin, wenn der Körper des Todbringers verteilt wurde auf der Welt, stellt sich mir die Frage ob die Verteilung der Körperteile ebenfalls heute noch Effekte in der Welt haben?
      Weshalb war es überhaupt nötig die Leib zu verteilen, oder geschah das einfach zufällig?

      - Die Lichtdrachen, du sprichst davon das diese Lichtdrachen quasi schon imemr der "natürliche Konterpart" zu den Waldgöttern gewesen seien. Wenn das so ist, wie haben sie sich dann im Konflikt mit dem Todbringer verhalten?
      Haben sie sich vornehm zurückgehalten und ihr eigenes Süppchen gekocht?
      Oder sind sie gar eine vorrübergehende Allianz mit einer der beiden Seiten eingegangen?
      Und vor allem haben sie den Konflikt genutzt um ihre eigene Machtbasis zu stärken?
      Und nicht zuletzt, wenn immer weniger Waldgötter "aktiv" unterwegs sind, bewirkt das nicht automatisch dann ein Ungleichgewicht zu Gunsten der Lichtdrachen?



      :lol: Die Intelligenz des Wesens namens »Menschenmenge« ist nicht höher als die Quadratwurzel der Anzahl aller Personen." - Terry Pratchett, Fliegende Fetzen :lol:
    • Aguran schrieb:

      - Wenn die Baumgeister so mächtige Wesen sind, was macht sie dann so beeinflussbar von fremden Einflüssen? Neugier allein dürfte es ja vermutlich nicht sein, oder?
      Das ist wirklich eine spannende Frage. Zu einem Teil ist Abhängigkeit natürlich in ihrem Wesen verankert. Eigentlich sind sie abhöngig von den Waldgöttern - da diese Abhängigkeit aufgrund der Schwächung der Waldgötter zu Bäumen dahin ist, sind sie sehr leicht auf was anderes zu beziehen. Ich denke, vieles ist damit zu erläutern. Aber wo du recht hast, Lichtdrachen und der Todbringer können die BAumgeister noch anders beeinflussen... da muss ich mal drübner meditieren.

      Bei der Beziehung zu den Ashen ist es aber wirklich Neugierde - und natürlich die Möglichkeit des Machtgewinns, weil die Ashen den Baumgeistern andere Möglichkeiten gewähren....


      Aguran schrieb:

      Dann der Todbringer, er kam ja von Außen in diese Welt und führte Krieg, wenn ich das richtig verstanden habe. Was hatte er für Beweggründe dazu?
      Weiterhin, wenn der Körper des Todbringers verteilt wurde auf der Welt, stellt sich mir die Frage ob die Verteilung der Körperteile ebenfalls heute noch Effekte in der Welt haben?
      Weshalb war es überhaupt nötig die Leib zu verteilen, oder geschah das einfach zufällig?
      Das war Zufall... Wenn die Außengeschichte stimm, wollte er außerhalb der Welt Universen fressen und wurde dorthinein verbannt...

      Ja, die Teile des Todbringers haben immer noch negativen Einfluss... ein wichtiger Aspekt der Weltgeschichte ist auch stets die versiegelung dieser Teile.

      Die Wesen der Welt konnten den Todbringer nicht besiegen... er war zu fremd (die Ashen könnten es, sie sind aber zu schwach... seufz.)


      Aguran schrieb:

      Die Lichtdrachen, du sprichst davon das diese Lichtdrachen quasi schon imemr der "natürliche Konterpart" zu den Waldgöttern gewesen seien. Wenn das so ist, wie haben sie sich dann im Konflikt mit dem Todbringer verhalten?
      Haben sie sich vornehm zurückgehalten und ihr eigenes Süppchen gekocht?
      Oder sind sie gar eine vorrübergehende Allianz mit einer der beiden Seiten eingegangen?
      Und vor allem haben sie den Konflikt genutzt um ihre eigene Machtbasis zu stärken?
      Und nicht zuletzt, wenn immer weniger Waldgötter "aktiv" unterwegs sind, bewirkt das nicht automatisch dann ein Ungleichgewicht zu Gunsten der Lichtdrachen?
      Naja, Konterpart zu den Waldgöttern ist zuviel... eigentlich sind sie der Konterpart zu den Sturmgeister - die aber seltenst aktiv in das Weltgeschehen eingriffen. Es bildete sich also nie eine Feindschaft in dem Sinne aus, wie man es vermuten könnte.

      Nur im Kampf mit dem Todbringer haben sich die Wesen zusammengetan - das Resultat war die Teilung und Verbannung des Todbringers und seiner Abkömmlinge und der Rückzug der meisten Wesen - Waldgötter, Sturmgeister, Erdriesen und letzlich auch der Lichtdrachen... nach diesem Konflikt waren es die Baumgeister, die die Welt belebten. Naja, hier spielen aber eben noch die Lichtdrachen (über die beeinflussten Baumgeister vorallem ) noch eine Rolle. Und die Sturmgeister treten auch ab und an mal auf.

      Vielleicht interessant zu wissen... die Wesen stehen für gewisse "ELemente" Sturmgeister stehen für Bewegungsenergie, Lichtdrachen für Licht und Wärmeenergie, Erdriesen für Materie und Waldgötter für Leben. Das aber nur am Rande.

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
      wo ein Waldgott weint, entstehen Sümpfe,
      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
    • Ich werde hier mal die Geschichte des wichtigsten Baumgeistes kurz schildern.


      Elotril

      Einst als die Ashen kamen, waren sie verletzlich. Die Welt tötete sie und die Ashen standen kurz vor dem Untergang. Doch die Ankunft der der Ashen lockte die Baumgeister heran. Neugierig waren sie, doch trauten sie sich nicht mit ihnen in Kontakt zu treten. Nur einer war so mutig, denn er spürte, dass sie sich gegenseitig helfen konnten. Es war Elotril. Elotril nahm Kontakt auf und merkte die Qual der Ashen. Er schuf den Ashen eine Kuppel und unter dieser Kuppel konnten die Ashen leben. Sie warem dem Baumgeist sehr dankbar, dass sie unter der Kuppel die Siedlung Elotril nannten. Elotril war zum Wächter der Ashenheit aufgestiegen.
      Nun waren auch andere Baumgeister in Kontakt getreten und beide Parteien profitierten von einander. Die Ashen entwickelten Pläne, sich ihren Lebensraum zu erkämpfen und die Baumgeister konnten mithilfe der Ashen neue Dinge schaffen. Im Laufe der Zeit füllte sich die Stadt Elotril so, dass bereits die Städte um den Ashensee angefangen wurden zu besiedeln. Doch das rief erneut den Unmut der Baumgeister hervor. Eine Gruppe beschloss dem ein Ende zu setzen und sie zogen gegen die Stadt Elotril. Elotril selber wurde dort als Schutzpatron verehrt, doch die Baumgeister wollten ihn bluten sehen. Sie zerstörten seine Stadt und ginge von dannen.
      Elotril wollte Frieden wahren, also half er den Ashen, Elotril wieder aufzubauen. Nachdem dies geschah, wollten die Ashen jedoch sich rächen und zogen in einen Krieg. Sie nutzen ihr Wissen um Waffen herzustellen, aus Licht, aus Erz, aus Wasser und dann eilten sie in den Krieg, den sie unter hohen Verlusten gewannen.
      Elotril war traurig darüber, dass so viele Ashen und so viele seiner Brüder ihr Leben lassen mussten und er beschloss, die Ashen zu verlassen. Die ihm gewidmete Stadt entnahm er der Welt, auf dass kein Ash, der nicht würdig sei, Elotril betreten konnte. Die anderen Städte der Baumeister versiegelte er jedoch. Jede der Städte versah er mit einem Baumgeist, auf dass dieser die Stadt bewache und behüte. Dann zog er sich aus der Welt zurück.

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      Wo ein Waldgott steht wächst grünes Gras,
      wo ein Waldgott ruht, sprießen Wälder,
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      wo ein Waldgott blutet, ist das Land geheiligt
      und wo ein Waldgott stirbt, wird leben sein.​
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