Fünfundsechzigstes Speedbasteln am 17. Oktober 2018: Beleuchtung

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    • Chrontheon schrieb:

      ... brennt das Forum? Der Chat? Die Welt? Warum können manche Memes einfach nicht ihre Sätze beenden?
      Weil wegen die strafrechtliche Relevanz!!!11einself
      Straße war gestern, du siehst mich im Board
      Ich häng im World Wide Web, das ist kein friedlicher Ort
      Opfer, wag einen Blick auf die oberen Ränge
      Schieb Respekt; ich bin Forenlegende.


      ~ Komm in den Chat. Wir haben Kekse. ~
    • Elatan schrieb:

      Sonst gibt es die Konsequenzen!
      Die da wären?^^
      "Archäologie ist die Suche nach Fakten. Nicht nach der Wahrheit. Wenn Sie an der Wahrheit interessiert sind, Dr. Tyries Philosophiekurs ist am Ende des Ganges. Also vergessen Sie diese Geschichten von verborgenen Städten und die Welt umzugraben. Wir folgen keinen alten Karten, entdecken keine vermissten Schätze und noch nie hat ein X irgendwann irgendwo einen bedeutenden Punkt markiert."

      - Prof. Dr. Henry Jones Jr.
    • Seht ihr nicht den teuflischen Gesichtsausdruck der kleinen Helferin von Teja? Da schlummert eine Menge teuflischer Energie.

      Weil mein Fieber heute nicht zurückgegangen ist, habe ich schon Axt, Säbel, Flak 8,8, Weihwasser, geweihte Kreuze, Reliquien und, was man sonst so an Waffen im Hause hat, bereitgelegt, falls mir heute nichts zum Basteln einfällt.

      Knoblauch, ich habe keinen Knoblauch mehr.
    • Riothamus schrieb:

      Weil mein Fieber heute nicht zurückgegangen ist, habe ich schon Axt, Säbel, Flak 8,8, Weihwasser, geweihte Kreuze, Reliquien und, was man sonst so an Waffen im Hause hat, bereitgelegt, falls mir heute nichts zum Basteln einfällt.
      Bist du in Wirklichkeit Schweizer?
    • Beleuchtung bei den Tiefen Zwergen

      An der Oberfläche gilt als besonderer Ausdruck von Einsicht, wenn jemand "erleuchtet" ist. Und was genauer "beleuchtet" oder "ans Licht gezerrt" wird, dessen Geheimnisse werden offenbar. Der "Erleuchtete" oder gar "Durchleuchtete" mit den Anreden "Erlaucht" oder "Durchlaucht" hat in der Regel eine hohe Stellung inne.

      Etwas anderes ist es mit den "Beleuchteten" der Tiefen Zwerge, die "Beleuchtung" erfahren haben. Gemeint ist hier die direkte Beleuchtung durch Sonne und andere Gestirne. Bekanntlich fürchten sich die Zwerge vor den Gefahren der Oberfläche. Die Größe und Weite der oberflächlichen Welt soll nun -im Verein mit den anderen Schrecken der Oberfläche- zu mancherlei Geisteskrankheit führen. In solch einem Fall wird davon gesprochen, dass ein Zwerg beleuchtet sei, gleichsam als ob die Sonne hierfür verantwortlich sei.

      Genaugenommen ist die Sonne nur im Fall eines Sonnenstichs verantwortlich, aber im Sprachgebrauch der zwergischen Ärzte bezieht sich dieser Begriff auf alle Geisteskrankheiten, deren Ursache an der Oberfläche gesucht wird. Im Gegensatz zu Ursachen im Unterbewussten sind diese für Zwerge schwerer verständlich und gelten in der Regel als besonders schwer zu behandeln. Im einzelnen muss die Behandlung dem jeweiligen Wahn angepasst werden, um zum Erfolg zu führen. Doch lässt sich ein Behandlungserfolg selten vorhersagen und bedarf in der Regel langwieriger Behandlung. Daher wird ein bloßer Sonnenstich, da ja die Behandlung durch Ärzte der Oberflächlichen schnell in Erfahrung gebracht werden konnte, auch als "einfache Beleuchtung" bezeichnet.

      Eine Sonderform ist der Wahn, dass die Oberfläche sich zur Besiedlung eignet verbunden mit dem Wunsch, ja der Sucht, an der Oberfläche zu sein. Dies wird auch als "Beleuchtung im engeren Sinne" oder "eigentliche Beleuchtung" verstanden. Fälle solch besonders schlimm beleuchteter Zwerge werden in möglichst tiefen Kammern behandelt und diese müssen sich auch nach der Behandlung von den oberen Tunneln fern halten, um nicht von neuem ihrer wahnhaften Sucht zu verfallen.

      Als "wahrhaft durchleuchtet" gelten hoffnungslos Fälle oder solche Zwerge, die "hoffnungslos durchgeknallt" sind, wie es an der Oberfläche formuliert wird. Demgegenüber wird die Behandlung einer Beleuchtung "vertieft", "geht wieder unter die Oberfläche zurück" und Zwerge im Heilungsprozess "steigen wieder in die Tiefe hinab". Geheilte sehen wieder "künstliches Licht", was nach der eigentlichen Wortbedeutung auch als "zwergisches" oder "physikalisches" oder "naturgemäßes" Licht übersetzt werden könnte und ebenso als "unser Licht" verstanden wird, aber eigentlich nicht wirklich übersetzbar ist. Die Beleuchtung durch die Sonne hingegen gilt vielen Zwergen als finsteres Machwerk oberflächlicher Wesen wie Elben, Dämonen und Sonnengöttern.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Riothamus ()

    • Beleuchtung in Loria

      Die am meisten genutzte Lichtquelle zur Beleuchtung von Räumen ist Feuer in Form von Fackeln oder Kerzen. Kerzen aus Wachs sind in Kotaria und Co. ein Zeichen für Wohlstand, da das beschaffen von Wachs ein sehr schwieriges Unterfangen ist. In Tempeln & Schreinen werden meist Ständer genutzt die mit geheiligtem Feuer gezündet sind, welches den Raum in blau erstrahlen lässt.
      Für den privaten Gebrauch werden kompaktere weniger imposante Lichtquellen wie Leuchtsteine ( Steine die im Dunklen Leuchten ) und Glühwürmchen in einer Glaskuppel genutzt. Ist man jedoch Magier kann man einfach einen Licht-Zauber wirken, der um einiges effizienter als etwaige nicht-magische Methoden ist.

      In primitiveren Siedlungsgebieten gibt es andere Arten ihren Raum zu beleuchten. Die Treher, auch Dämmer-Riesen genannt, sind zwar in der Lage Feuer zu erzeugen und sehen es als eine Art der Beleuchtung an, empfinden jedoch früher mal lebende Lichtquellen als .. interessanter. Daher ist bei ihnen die Jagd nach Lichtkröten zu einem Spaß für die ganze Familie geworden. Das extreme bestrahlen der Umwelt ist bei ihnen zu einem Schutzreflex geworden, womit die Riesen jedoch kein Problem haben, solange sie groß und dick genug sind, um sich einfach auf das kleine Tier drauf fallen zu lassen. Diese Amphibien häuten sie dann ( sofern nicht völlig zermatscht ) und legen ihn dann in ihrer Höhle als Attraktion aus. Manchmal verspeisen die Treher diese Tiere auch, um ihren Bauch dann beim Leuchten zu zusehen.

      In Loria existieren jedoch auch Völker die entweder dazu in der Lage sind und es verbieten Licht zu benutzen um das Sehen im Dunkeln zu erleichtern. Die Lekai Elfen, eine Unterart der Hiraku Elfen, verehren die Nacht und den Schatten. Sie sind von Natur aus mit Augen ausgestattet, die dazu in der Lage sind in der Nacht zu sehen. Das sie auf Beleuchtung verzichten hat jedoch nicht mit einer angeborenen Photophobie zu tun, sondern eher mit dem verabscheuen von Licht allgemein. Als Verehrer der Nacht empfinden sie das Licht als Abscheulichkeit und absurd.
    • Ardanische Kristalllaternen(Unbeeindruckende Überschrift... argh)

      Die weitverbreiteste Art die nächtlichen Städte zu erhellen ist mittels gespeicherter Energie. Obwohl vielerorts mittels Öl/Fackeln noch immer die Straßenzüge illuminiert werden, so hat sich diese Entwicklung mittels Speicherkristallen gerade in größeren Städten besonders etabliert. Das Ergebnis war eine relative Manipulationsfreiheit, Wartungsfreiheit und damit verbundene größere Sicherheit auf den nächtlichen Straßen.

      Eine typische ardanische Kristallaterne besteht neben dem Lichtmast auch aus einer kleinen Laterne, in welcher sich ein magischer Kristall befindet. Unbehandelt wirkt es relativ unspektakulär, milchig weiss und weisst keine besondere Erscheinung auf. Doch diese sehr seltenen Formationen ermöglichen die Speicherung von Magie, ähnlich einer Art Batterie - nur etwas mehr als reine Energiespeicherung. Quasi ein auf sie gewirkter Zauber wird dort gefangen, allerdings verlieren sie über Zeit ihre Macht. Diese äußert sich über ein Leuchten.

      Das Spezielle daran ist - je nach gewirktem Zauberelement - verändert sich die Farbe des Schimmerns, welcher der Kristall aussendet. So ist es quasi möglich, dass Licht einzufärben und sorgt so für erweiterte Möglichkeiten... Signalisierung und Ambientebeleuchtung beispielsweise.

      Die Sache ist: Die Kristalle sind selten und sind die einzigen Erinnerungsspeicher. Um den Laterneninhalt vor Diebstahl zu schützen, werden die Laternen nur von Illuminatoren (Platzhaltername) erleuchtet, welche jeden Abend die Straßen Laterne für Laterne mit ihren Zaubern zum Leuchten bringen. Diese wirken dabei hinzu eine Art 24-stündigen Siegelzauber (ein Erinnerungsfragment des Illuminatoren), wodurch der Kristall sich gegen Fremdeinflüsse sperrt und sich nicht vom Sockel entfernen als auch bezaubern lässt (ausser von der Person, welche die Siegelverzauberung vornahm //edit).
      Illuminatoren üben ihren Beruf nicht lange aus, viele Beklagen den Verlust von Erinnerungen über längere Zeit der Ausübung ihrer Tätigkeit, von daher wechseln sie schnell wieder heraus. Die längsten Dienenden (über einen Zeitraum von Jahren) verfallen durchaus in eine schwere Amnesie, wobei ihre Erinnerung mehr an einen löchrigen Käse erinnert (ich spreche hierbei von wirklich großen Löchern und kaum Käse).
      Viele Illuminatoren sind dazu übergegangen, Erinnerungen desselben Tages aufzubrauchen, wobei nicht garantiert ist, dass es ihnen auch gelingt. Diese Doppelbelastung von Zauberei und Erinnerungsextraktion macht sie sehr fragil, allerdings sind Illuminatoren sehr angesehen und werden von der Stadtadministration sehr gut bezahlt.

      Alles in allem... vielleicht mal Job für ein halbes Jahr, aber nichts für wen als Karriereentscheidung.

      (So, das ist etwas grob gehalten... wegen der engen Zeit. Aber ich fand die Idee nicht übel)
      "Sel'ana... Wir werden bestehen." - Arinai Shuir del'Julinya

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Akira ()

    • Bele uch Tung

      Deinak timu satai Numisi rinkavdatme sedui nik Bele. Kedianach latrunus fina deni rinkavdahiit skun su. Dimanande kuroue la Laguru indvenistoun se agamsestoun geaanvestoun skila aluen. Gina la kurupotme li Tung, na Tung poenpe Numisi na sedui edlachat, dena Bele. Nusoben Bele bagreret denoteren la li, naep li Bele uch Tung.
      Nusapsa Bele uch Tung. Benapta. Ni fina Benapta.
      Don't diagnose and drive.

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    • Sternensplitter

      Eines der begehrtesten Handelsgüter von den alfurischen Insel sind jene Kristalle, die auch als Sternen- oder Sonnensplitter bezeichnet werden. Ein strahlendes Licht, das heller ist als jedes Feuer, geht von diesen Steinen aus, doch geht von ihnen keine Hitze aus und erzeugen sie auch keinen Rauch. Eins der eindruckvollsten Beispiele für die Nutzung dieser Kristalle findet sich in der Bibliothek von Elcira, in deren Kuppel sich eine Leuchte befindet, die aus vielen dieser Kristalle besteht, die zusammengesetzt wurden. Tagsüber strahlt dieses Licht in warmen Farben wie die Sonne, des nachts wird es schwächer und ähnelt eher dem Licht der Sterne oder des Mondes, doch ist es selbst dann noch hell genug, um in der Bibliothek zu lesen; ähnlich verhält es sich mit den vielen kleinen Kristallen, die überall zwischen den Regalen befestigt sind. Auch in den Hallen der Zwerge befinden sich viele dieser Lampen und der Thronsaal ihres Gottkönigs soll in ihrem Lichte erstrahlen.

      Das einfache Volk nimmt an, dass in besonders klaren Nächten Sterne vom Himmel fallen, und Elbenmaiden sie dann mit Schüsseln aus Elfenbein aus den Seen Alvaryns schöpfen. Dies ist natürlich nur Aberglaube; allerdings ist die wahre Herstellung dieser Kristalle uns Menschen noch immer unbekannt und die Elben hüten dieses Geheimnis wie einen Schatz – und was anderes als ein Schatz ist dieses Wissen? Die Rohkristalle selbst (die zwar sehr schön sind, aber noch nicht strahlen) stammen jedoch tatsächlich nicht ausschließlich aus den Minen Alvaryns, sondern vor allem aus denen der Zwerge. Die Zwerge geben den Elben diese Kristalle, damit diese sie wiederum mit ihrer Magie zum Leuchten bringen und ihnen einen Teil von ihnen wiedergeben.

      Schon immer waren die Sternensplitter nicht nur beliebte Schmuckstücke, sondern eben wenig überraschend auch sehr praktische Beleuchtungsmöglichkeiten, läuft man mit ihnen schließlich nicht Gefahr, etwas zu verbrennen. Doch leuchten die Kristalle nicht unbegrenzt: Sie müssen Licht aufnehmen, um es ausstrahlen zu können. Ich testete mit einem Stein, den mein Herr mir gab, etwas herum und stellte so fest, dass er nach einer Stunde in der Sonne mehr als zwei Stunden leuchtete. Allerdings sei hierzu gesagt, dass dies wohl nicht pauschal auf alle Kristalle übertragen werden kann und manche noch wesentlich länger das gespeicherte Licht wiedergeben können.

      Zu meinem Bedauern muss ich sagen, dass ich – natürlich im Namen der Wissenschaft – den Stein meines Herrn unbrauchbar machte, weil ich ihn zu lange in völliger Dunkelheit hielt und er danach kein Licht mehr aufnehmen konnte. Allerdings soll es für jene elbischen Meister, welche die Sternensplitter verzaubern, möglich sein, sie wieder zu erwecken.
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    • Bei den hier verwendeten Namen und Bezeichnungen kann es sich um Platzhalter handeln, die im Lauf der Zeit durch die echten Namen und Bezeichnungen ersetzt werden können.

      Bel Euch Tung

      Ein schneebedeckter Mann ging sicheren Schrittes durch die verschneiten Straßen von Briahon. Sein Ziel war das Gasthaus am anderen Ende des Dorfes. Der Tag war lang gewesen. Die Nacht ebenfalls. Zu lang. Zu viele hatten sie verlassen. Er konnte selbst kaum weitermachen. Stiefel abklopfend betrat er den Gastraum. Hell erleuchtet vom warmen Schein des Kaminfeuers. Es wärmte seine gefrorenen Hände. Mit diesen Handschuhen konnte man einfach nicht arbeiten. Der Wirt kam auf ihn zu. Sie kannten einander inzwischen, denn dies war sein Rückzugsort nach der Arbeit.

      „Tavi anerhani, gônx!“ Der Wirt war freundlich, hilfsbereit, gab ihm immer das Beste, doch war die Kommunikation immer ein Problem für sie gewesen. Gesten und Zeichnungen waren ihre gemeinsame Sprache geworden. Die Begrüßung glaubte er aber schon zu verstehen. Es schien so etwas zu bedeuten wie „schön, dich zu sehen“, etwas anderes konnte er sich bei dem Verhalten nicht vorstellen.*

      „Ja, mir geht es gut, danke!“ Mehr konnte er vor dem Auftauen nicht aussprechen. Der Platz vor dem Kamin war angenehm warm. Der Tee war auch gut. Langsam ließen sich die alten Gelenke wieder bewegen. Alte Gelenke … kein Beruf nutzte den Körper mehr ab, da war er sich sicher. „En seran dut walingur.“ Oh, noch so ein Satz. Der Wirt schien seine Reaktion gut zu deuten, denn er zeichnete einen Mann mit einem Stock auf ein Papier, mit Schriftzeichen über dem Kopf. Es schien ihm jemand etwas sagen zu wollen.

      Durch ein Nicken bestätigte der Aufgetaute die Botschaft des Wirts, der sofort losging, um den mysteriösen Gesprächspartner zu hohlen. Als dieser vor ihm erschien, traute er seinen Augen nicht. Dieser Mantel … war er … hatten seine Vorgesetzten tatsächlich jemanden lsogeschickt, um ihm zu helfen? Hatten sie seinen Brief gelesen?

      „Tung?“ Er nickte. „Euch Tung?“ Nun schüttelte er den Kopf. „Euch ist mein Bruder. Ich bin Arach.“ „Sie haben der Zentrale den Brief geschrieben?“ Arach nickte. „Kann ich Sie in einem abgeschiedenen Raum sprechen?“ „Gibt es dort einen Kamin?“ „Sicher doch. Ich nehme an, Sie kamen eben von der Grenze?“ Arach nickte. „Nun gut, kommern Sie. Jzêta! Eni cina!“

      Als sie sich im Hinterzimmer vor den Kamin setzten, kam der Wirt und reichte Arach eine Decke. „Mehr Tee?“, fragte der Bote. „Nein, danke.“ „Gut“, und an den Wirt gewandt: „Zîet, jzêta! Nu eni vanii!“ Der Wirt ging. „Nun, da wir allein sind …“ „Sie wollen wissen, wer von uns höher steht?“ Arach nickte. „Sie sind Bel?“ „Ja, wie mein Bruder.“ „Ich bin Nil. Nil Han Ven.“ „Sind Sie noblen Geblüts?“ „Meine Familie war es, bis vor etwa einem Jahrhundert. Den Namen durften wir uns allerdings behalten. Da nun feststeht, dass Sie über mir stehen, macht es einen großen Unterschied?“ „Nein, nur Formalitäten. Sind Sie gekommen, worum ich gebeten habe?“

      „Das leider nicht. Der Rat wollte dagegen entscheiden, wenn Col Dalen nicht Fürsprecher gewesen wäre. Sie haben eine Diskussion angesetzt, doch würde ich mir so bald keine Unterstützung erhoffen.“ „Kann ich meinen Bruder wenigstens selbst suchen?“, fragte Arach hoffnungsvoll. „Nein, leider nicht“, antwortete der Nil. „Ihre Mitarbeit an der Grenze ist dem Rat zu wertvoll, als dass er Sie entbehren könnte. Der Statistik zufolge schaffen wir den Durchbruch in wenigen Tagen. Danach, je nachdem, wie sich die Lage entwickelt, können wir unter Umständen einen Suchtrupp aufstellen. Aber das wird sich noch zeigen.“

      Arach wurde unruhig. „So lange kann ich nicht warten! In einigen Tagen könnte er schon tot sein, wenn er es nicht schon ist!“ „Das ist es ja: er könnte auch schon tot sein! Darum will der Rat keine Leute abziehen. Ich wünschte, ich könnte mehr für Sie tun, aber mir sind die Hände ebenfalls gebunden!“

      Arach stand auf und ging durch den Raum. „Und der ganze Weg, nur um mir das zu sagen? Ihr macht den ganzen Weg nur, um mir zu sagen, dass mein Bruder, Bel Euch Tung, der beste Mann, den der Rat unter sich wissen konnte, nicht gesucht und gerettet werden kann, weil es bürokratische Barrieren gibt? Zu Kaiserzeiten wäre es nicht dazu gekommen, da hätte man sogar für einen Nil Eurer Abteilung einen Suchtrupp zusammengestellt!“

      „Ich verstehe. Nein, ich bin nicht nur dafür da. Wir planen etwas. Etwas Großes. Ich kann Sie einweihen, weil Sie bestimmt dabei sein werden. Das wird ein Durchbruch unseres Unternehmens. Wenn wir Erfolg haben, können wir den Suchtrupp vielleicht schneller zusammenstellen. Aber ich brauche Sie auf meiner Seite! Ich brauche Ihr Expertenwissen. Sie kennen die Gegend besser als jeder andere, besser als die Anderen! Sind Sie dabei?“

      Han lächelte und streckte ihm die Hand entgegen. Arach zögerte. Sollte er sich tatsälich zu etwas bereit erklären, wovon er keine Ahnung hatte? Andererseits konnte er seinen Bruder auf diese Weise schneller finden. Er musste es tun. Er musste alles für ihn tun! „Wenn ich mitmache, führe ich den Suchtrupp an?“ „Darauf können Sie sich verlassen!“ Arach ergriff Hans Unterarm und bestätigte den Pakt.

      °'°'°'°'°'°'°'°'°'°'
      * Die eigentliche Übersetzung lautet: „Komm herein, Freund!“

      (Diese Geschichte ereignete sich nach dem Verschwinden von Bel Euch Tung, 14/07/1657, Hauptkontinent auf 7N)
    • So, das Licht geht unter, die Zeit endet und ich hoffe, ihr konntet wenigstens ein kurzes Licht auf eure Welten werfen.

      Die Ausführung der Drohung von Dr. Tejas kleiner Laborassistentin kann natürlich weiterhin durch simples Nachreichen vermieden werden.
    • *Lobsbeerenmarmelade verteil*


      @Riothamus: Interessantes alternatives Wortverständnis. Wobei ... so alternativ ist es nicht, wenn man bedenkt, dass auch hierzulande jemandem, der sich unklug verhält, mitunter nachgesagt wird, einen Sonnenstich zu haben.

      @Archont: Die armen Kröten ...

      @Akira: Magische Ampeln, gefällt mir sehr. Schade nur, dass man sie mit dem Gedächtnis bezahlen muss.

      @Elatan: Auch schön, magische Lumineszenz.

      @Chrontheon: *rofl* Bel Euch Tung als Rang und Name, klasse Idee.
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      Dieser Bastler hat sich freiwillig dazu verpflichtet, ab sofort je Woche einen wertvollen Bastelpost mehr zu verfassen als bisher. Er möchte damit das Forum zu mehr Aktivität anregen. Hilf ihm und mach einfach mit!
    • *Lobsbeeren verteil*

      @Riothamus: Erleuchtete Oberflächenbewohner erhalten tolle Titel, erleuchtete Tiefenzwerge ein Zimmer in tiefgelegenen Sanatorien. Wie weit verbreitet sind diese Beleuchtungen? Gibt es Pläne, die bösen Oberflächenbewohner zu beseitigen, die das machen? Oder bleibt man da doch lieber unter der Oberfläche, um nicht selbt beleuchtet zu werden?

      @Archont: Interessant, die unterschiedlichen Beleuchtungsarten. Besonders die Lichtkröten ... warum leuchten die denn?

      @Akira: Auch wenn die Idee von Leuchtenden und/oder magischen Kristallen nicht neu ist, hast du sie doch auf eine Weise umgesetzt, von der ich noch nicht gelesen habe. Vielleicht können wir später mal mehr darüber erfahren, da du doch nicht so viel Zeit hattest?

      @Veria: Ja, eine Übersetzung wär nicht schlecht. Ist das ein Gedicht? Ein Lied? Das Ende einer Ansprache?

      @Elatan: Auch, wenn es nur Aberglaube ist:

      Elatan schrieb:

      und Elbenmaiden sie dann mit Schüsseln aus Elfenbein
      Nehmen die dafür die Knochen ihrer Toten? Leuchtende Kristall haben was. Ich will auch einen!

      °'°'°'°'°'°'°'°'°'°'

      Veria schrieb:

      @Chrontheon: *rofl* Bel Euch Tung als Rang und Name, klasse Idee.
      Ich finds nur blöd, dass er das ausgerechnet in einer ernstgemeinten Stelle schnell hintereinander ausspricht.