"Badlands" - Eure lebensfeindlichsten Regionen

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Die Sandwüste (für meine Völker ein unüberwindbares Hindernis), das Hochgebirge und die Tiefen des Meeres...

      Der GeisterbergIm süd-westlichen Bereich der Steppen des Westens erhebt sich ein gewaltiger Berg aus dunklem, glasigem Gestein - der Geisterberg. Übergangslos wächst dieser steinerne Dorn aus der flachen Landschaft etwa viertausend Meter in die Höhe.
      Die steilen Hänge krönt ein zweihundert Meter mächtiger Zylinder mit spiegelglatten, senkrechten Wänden. Er gilt als absolut unerklimmbar, doch dies versucht ohnehin niemand, denn der Berg ist ein Ort unverständlicher Kräfte. Fremde, verzerrende Mächte walten hier, und wer diesen Landstrich betritt, wird in eine unwirkliche Welt versetzt. Trotz der offensichtlichen Trockenheit dieses Ortes, scheint die Luft sonderbar klebrig und zäh. Im weiten Umfeld des Berges nimmt die Tier und Pflanzenwelt verstörende Formen an. Bekannte Arten haben sich hier zu verwachsenen Monstrositäten entwickelt. Mischwesen, versehen mit Merkmalen unterschiedlicher Rassen und irritierend andersartiger Einflüsse. Aufgedunsene und Spindeldürre, Degenerierte und Überentwickelte Bestien jagen hier nach Beute - den das Umland des Berges beheimatet beinahe nur Fleischfresser. Selbst die wenigen Krüppelpflanzen, welche hier gedeihen, ernähren sich von Fleisch und Blut. In direkter Nähe des Berges scheint jede neue Generation noch bizarrere Gestalten anzunehmen, Tiere und Pflanzen verhalten sich ungewöhnlich aggressiv und feindselig und beinahe alle der grotesken Lebewesen sind Fleischfresser. Die eigentlichen Hänge des Berges sind bar jeglichen Lebens.
      Von Weitem lassen sich sonderbar unförmigen Gebilde auf dem Plateau ausmachen. Niemand vermag zu sagen ob es sich dabei um bizarre Gesteinsformationen oder um Ruinen fremdartiger Bauwerke handelt. Manche Legenden behaupten, dies wäre einst ein Wachturm der Götter gewesen. Andere erzählen, dies sei der Thron eines Geistes der Urschwärze.
      Einen besonders beunruhigenden Anblick bietet der Gipfel vor der steigenden oder sinkenden Sonne. Steht sie vom Betrachter aus direkt hinter dem glasigen Zylinder, so scheint sie leicht durch das Gestein und offenbart krumme, konturlose Dinge die zappeln und umherquellen. Die Gelehrten sind sich uneinig, ob diese Schatten im Berg erleuchtet werden - oder ob das Gestein wie eine Linse wirkt, mit welcher die Schatten in der Sonne gesehen werden können. Man ist sich jedoch weitgehend einig, dass diese verzerrten Bewegungen dämonischen Wesens sind.
      Das bizarre Umland ist nicht scharf abgegrenzt und reicht mehrere Tagesmärsche in alle Richtungen.
      und er sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis hin zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln unter dem Himmel; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe.

      1.Mose 6,7
    • Also erstmal @ Heinrich: Die 'Pechwüste' finde ich irgendwie genial. Alleine der Name und das Szenario an sich. Kann ich mir sehr gut vorstellen! Ich mag solche 'verdorrten' Landschaften genauso gerne wie saftige grüne Wälder :)

      Nun zu meinem Ort:

      Einen wirklich lebensFEINDLICHE Gegend gibt es bei mir im Grunde auch nicht. Aber für einen potentiellen menschlichen Wanderer auf meiner Welt gäbe es da schon einen Ort. Er wird von den Eingeborenen als 'Labyrinth' bezeichnet. Im Grunde handelt es sich um einen Laubmischwald, der durch ein besonderes Ereignis in Dunkelheit und eine Art schwarzen Nebel gehüllt ist. An diesem Ort herrscht seither der Irrsinn, wodurch ein Mensch tatsächlich wahnsinnig werden kann, sprich schlimmen Haluzinationen, Angst, Panik und Paranoia verfallen kann. Es ist ein Ort, an dem 'die Sinne nicht sehen' und ein Ort der an dem der Tag nicht mehr Tag, sondern Zwielicht ist.


      Auch bleibt dieser Schacht
      nicht immer gleich tief
    • Lebensfeindlich auf planetarer Ebene? Da finden sich erst mal drei "Gebiete":
      - Der beständige gigantische Wirbelsturm auf Ankor, der das Überleben mit seinen Überschallwinden, extremen Blitzschlägen und röstender Sonnenstrahlung im Auge des Sturms jegliches Leben fast unmöglich macht. Die dunkle Seite des Planeten, der in gebundener Rotation zu seiner Sonne steht, lädt allerdings ebenfalls nicht ein, dort leben zu wollen.
      - Die Eiswelt Pylakso, deren Bewohner sich nach einem globalen Impaktwinter in die Meere zurückzogen. Die Oberfläche besteht fast nur noch aus Eiswüsten. Einzig am Äquator reißt diese Eisdecke etwas auf.
      - Die radioaktive verstrahlte Welt Fullato, deren letzte Bewohner sich fast ausschließlich in Bunkern aufhalten, während draußen die Überreste der Natur durch die massiven Mutationen immer bizarrere Formen annahm.

      Auf interstellarer Ebene fallen mir ad hoc ebenfall drei Gebiete ein:
      - Das schwarze Loch Deltrus, das als Sperrgebiet auf allen Sternkarten gekennzeichnet ist.
      - Die Sternenwüste, zuweilen auch Gebiet der Jungfrauen-Sonnen genannt. Ein ungefähr sphärisches Gebiet von ca. 50 Tares Durchmesser (200 Lichtjahre), in dem zwar diverse Sterne existieren, aber keinerlei Planeten.
      - Das große Nebelgebiet Borése Belén, das einen großen Teil der Grenze zwischen der Nuhma-Hegemonie und der Allianz der inneren Randwelten bildet. Nicht nur, dass er das überlichtschnelle Reisen hindurch verhindert, zudem gilt er als gefährlicher Strahlungsgürtel, und wird zudem von militärischen "Warnbojen" überwacht. Denn wer dort todesverachtend reinfliegen will, hat vermutlich die Absicht unerlaubt auf die andere Seite in das andere Hoheitsgebiet zu gelangen.
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

      Damokles-Sternenring - meine kleine Galaxie
      Rollenspiel-Anekdoten
    • @ Nemedon:

      Heißt das, dass der Planet Ankor sich also innerhalb eines Jahres nur einmal um sich selbst dreht?
      Wenn das so ist, dann ist die Corioliskraft, je nachdem wie groß der Planet ist und wie lange ein Jahr dauert, praktisch null. Das würde wiederum die Entstehung eines Wirbelsturmes sehr unwahrscheinlich machen ;)
      Eher würde es am Übergang zwischen heller und dunkler Seite (die höchstwahrscheinlich komplett vereist ist) einen beständigen kalten Wind geben, der zur hellen Seite strömt.
    • Mit dem beständigen kalten Wind in Bodennähe hast du mit Sicherheit recht. Wenn du auf Ankor klickst, dann findest du dort auch meine eingehenderen Überlegungen dazu. ;)
      Ich war mir selbst nicht sicher, was den Wirbelsturm betrifft, nur relativ sicher bezüglich der globalen Luft- und Wasserbewegungen. Doch selbst für Aurelia propagierten Wissenschaftler einen Wirbelsturm. Doch so oder so benötigt meine Welt u.a. eine weitreichende Wolkendecke, damit die Wärme möglichst weit auf die kalte Nachtseite transportiert werden kann.
      Nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht doch hinter dir her sind! (Frei nach Terry Pratchett)

      Damokles-Sternenring - meine kleine Galaxie
      Rollenspiel-Anekdoten
    • Gaia ist ja hier noch gar nicht vertreten...hmm...

      Die Mana-Ebene:
      Eigentlich ein sehr wichtiger Ort, was die Energieversorgung der Welt angeht. Doch wer sich hier zu lange ungeschützt aufhält, wird früher oder später von dem Übermaß an Mana verändert und mutiert zu etwas...anderem...
      Die Ebene an sich ist ein Krater mit ca. 1.000 km Durchmesser. Überall ragen hier Manakristalle aus dem zerrissenen Boden heraus und der gesamte Krater ist von einem giftig-grünen Nebel bedeckt. Hier und da kann man Bewegungen in den grünen Schwaden ausmachen. Bewegungen all jener verdammten Kreaturen, welche sich zu tief in die Ebene hineingewagt haben.

      Die Aschewüste:
      Einst eine blühende Landschaft und Oase des Friedens, der Magie und der Wissenschaft ist das Land Obeola nun nur noch eine Fetzen seiner selbst. Eine gähnend leere Wüste voller Asche, verdrehter Bäume und die wenigen schwarzen Ruinen der einst prachtvollen Städte. Geht man, so fern man so mutig - oder dumm - ist, tiefer in die Aschewüste zu gehen als unbedingt nötig, so gelangt man in die Ruinen von Koth, der einstigen Hauptstadt von Obeola. Die Ruinen sind aber nun nur noch ein Ort des Schreckens und des Wahnsinns. Die Sinne werden unentwegt von huschenden Schatten und flüsternden Stimmen getäuscht. Alles ist irgendwie verzerrt und verwirrend. Im Zentrum öffnet sich letztendlich der Höllenschlund. Der Ursprung des Übels und allen Vergehens. Was einst hier geschehen ist, zerriss die Welt an dieser Stelle und hebte sie aus ihren Angeln. Was übrig blieb, war ein gähnender Abgrund des Todes. Ein manaverschlingendes Grab, dass bis in die Untiefen der Welt reicht.

      "Wer in die Asche geht, wird zur Asche.", heißt ein altes Sprichwort im angrenzenden Rissreich und das mag definitiv stimmen. Die Verzerrung treibt die Menschen in den Wahn und in die Irre, wo sie dann letztendlich zu Staub zerfallen.
      Die Entstehung der Aschewüste liegt in dem Schatten der Vergangenheit - und auch in der Tatsache, dass ich durch die letzten neuen Überlegungen zu Gaia noch nicht ganz genau weiß, wie es nun geschehen ist - doch ist von unheiligem Einsatz von Magie und den Kirathu, den Geistern, die Rede.
      Am Rande der Aschewüste befinden sich die Stämme der Druu-Norr, des schwarzen Volkes. Aschenomaden, welche die Finsternis der Hölle nicht fürchten und auf gräßlichen Pfaden durch diese wandeln.


      Neben der Manaebene und der Aschewüste gibt es noch recht weltliche Badlands, wie zum Beispiel die große Sheradur, welche eine gewaltige Wüstenregion ist.
      "Barbarism is the true nature of mankind. Civilisation is unnatural!" - Conan
      "Das ist KEIN Müll! Das ist MEINE WELT!" - Rilli
      Gaia | Cimorra | Brainfarts
      Deviant Art | Logan's Fantastische Welten

    • Ui, interessante Sachen gibt es hier.

      Auf der Insel gibt es keine wirklichen Badlands, auch die Wüste und die Gebirge und das tiefe Wasser sind bewohnt. Auf dem Meer draussen allerdings ist dann nichts mehr, obwohl da durchaus was machbar wäre - und in Zukunft auch gemacht wird, ein paar Jahrhunderte Minimum von jetzt gesehen.

      Kaláte bietet die üblichen Kandidaten von zu heissen, zu kalten oder sauerstofflosen Planeten, das ist nicht weiter verwunderlich. Eher in die Kategorie Badlands, weil von einer bewohnbaren Region aus ohne grossen Aufwand erreichbar, fällt die Nordhalbkugel von Selastres. Irgendwo, relativ nahe, oberhalb der Ekliptik des selastranischen Sonnensystems befindet sich ein astronomisches Phänomen (weiss noch nicht genau, was für eines), das fleissig Gammastrahlen ausstrahlt, sodass nur die davon wegzeigende Südhalbkugel bewohnbar ist. Der Norden ist tödlich, ausser man ist entweder gut abgeschirmt unterwegs oder ein sehr sehr zähes Bakterium (Deinococcus radiodurans ;) ).
      Don't diagnose and drive.

      Dieser Bastler hat sich freiwillig dazu verpflichtet, ab sofort je Woche einen wertvollen Bastelpost mehr zu verfassen als bisher. Er möchte damit das Forum zu mehr Aktivität anregen. Hilf ihm und mach einfach mit!
    • Die wahrscheinlich lebensfeindlichste Gegend meiner Welt ist wohl der Planet Porvil, der quasi das Gegenstück zur Venus ist. Kurz gesagt: Es herrscht dort ein gewaltiger Atmosphärendruck, es ist mörderisch heiß und die Wolken bestehen aus Schwefelsäure. Ein Unterschied zur Venus ist, dass es dort nachts etwas "kühler" ist, aber auch nur gerade so viel, dass die Schwefelsäure auf die Oberfläche regnen kann.

      Auf Sapphiria selbst gibt es auch eine magisch "verstrahlte" Gegend, die von Explosionskratern übersäten "Käseberge". Es gibt dort ein paar relativ sichere Pfade, wobei "sicher" heißt, dass man dort "nur" mit langsam wirkenden Effekten wie Mutationen oder einer Art "Strahlenkrankheit" rechnen muss. Abseits dieser Pfade kommt noch dazu, dass man mit unmittelbaren Wirkungen rechnen muss: Bäume können, wenn man ihnen zu nahe kommt, ohne weiteren erkennbaren Grund in Flammen aufgehen oder Blitze schleudern. Steine explodieren bei zu festem Anstoßen oder teleportieren einen, wobei man schon Glück haben muss, dass dies nicht stückweise passiert oder einen an einen "ungünstigen" Ort wie 50 Meter über dem Erdboden befördert.
      "Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
      - Douglas Adams, "Das Restaurant am Ende des Universums"
    • Benutzer online 1

      1 Besucher