Einundsiebzigstes Speedbasteln am 28. November: Trinkkultur

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    Vom 22.-25.11. findet das Weltenbastler-Wintertreffen in Arnolds Ferienhof in Oberlauringen (Landkreis Schweinfurt) statt. Zur verbindlichen Anmeldung geht es hier lang.

    Neulinge sind wie immer höchst erwünscht und wir freuen uns euch kennenzulernen!

    Die WBO ist beendet und die Ergebnisse stehen fest.
    Vielen Dank an alle Teilnehmer Gratulation an die Gewinner!
    Die Beiträge und Ergebnisse findet ihr im WBO-Orgatool.

    • Tjarbent – oder aber die „Reise durch Isen“




      So merke Dir gut mein Freund, wenn ein Isener dich herausfordert zu einem Tjarbent, so spendiere im ein Bier und ziehe fröhlich deiner Wege, er wird es dir als Auslädner nicht verübeln…

      Jeorncas - der Erdwanderer





      Die Regeln dieses sehr alten Trinkspiels reichen zurück bis in die Tage der Reichsgründung vor mehr als 200 Jahren.
      Manche Forscher behautpen sogar, dass diese Sitte das erste Mal urkundlich erwähnt wurde vor mehr als 4.000 Jahren, also in der Zeit der Drachenkriege.
      Vielleicht ist genau dieser Ursprung auch der Grund für die doch teils schon sehr ausartenden Tugenden während eines Tjarbent.
      Die Kontrahenten, es sind Magiebegabte, es müssen Magiebegabte sein. Stellen sich gegnüber in einen Kreis zusammen, zwischen ihnen auf dem Boden werden etliche befüllte Metkrüge und Schnapsgläser verteilt.
      Was dann beginnt ist für Außenstehende ein heilloses Chaos, Bierkrüge, und Schnapsgläser fliegen scheinbar wild umher und zerschellen sowohl an anderen Gläsern, als auch an Wänden, Bäumen oder Mitspielern.
      Meistens stinkt der gesamte Ort danach nach einer Mischung aus Alkohol, Blut und Pisse.
      Die Nord-Barbaren sind wirklich nicht zu retten!

      Justinius Cavellain – Statthalter des Protektorats Süd-Isen





      Nichts ist edler, als sich mit dem eigenen Geist und dem seiner Besten Freunde zu messen, drum sage ich sei Tjarbent, sei immer bereit, scheue nicht die Herausforderung und genieße die Zeit!

      Frierja Dumneysir – Regentin von Isens Kindkaiser





      Wie man Tjarbent spielt?
      Seid ihr der Magie fähig?
      Wisst ihr wie es ist Dinge mit dem eigenen Geist schweben zu lassen?
      Wisst ihr wie es ist sich magisch zu duellieren, den Geist des Gegner zu taxieren?
      Seid ihr Mannschaftsspieler?
      Und noch dazu trinkfest?
      Dann probiert es einfach aus!
      Heute Abend ernennen wir gemeinsam den großen Tjarb von Nar Talbis!

      HOCH DIE KRÜGE!

      Aus einem zeitgenössischen Plakat zum jährlich stattfindenen Tjarbent-Turnier.





      Worauf es beim Tjarbent ankommt wollt ihr wissen?
      Das ist einfach, füllt Eure Gegner mit magisch schwebenden Krügen ab, ohne selbst allzu sehr abgefüllt zu werden und steht als Letzter!

      Doran Sohn des Darim – Handelnder Zwerg auf Reisen



      :lol: Die Intelligenz des Wesens namens »Menschenmenge« ist nicht höher als die Quadratwurzel der Anzahl aller Personen." - Terry Pratchett, Fliegende Fetzen :lol:
    • Klassische Trinkkulturen


      Abaren


      Die Arbaren der Klassik sind eine weitgehend alkoholpermissive Kultur, bei denen Alkohol ein Alltagsgetränk ist, das in kleineren Mengen bei Mahlzeiten konsumiert wird. Das Getränk der Wahl ist Mjud, ein süßes Honigbier, das auch die Grundlage verschiedener Hausmittel bei verschiedensten Krankheiten bildet. Mit Wasser verdünnt wird es bereits von Kindern getrunken. Stärkerer Alkohol, wie das Broermjud („Bären-Mjud“) oder der Rukslûg („Rauchtrank“) werden nur zu besonderen Anlässen getrunken und waren ursprünglich bestimmten religiösen Ritualen vorbehalten.

      Die Mjudehol, „Mjud-Halle“, bildet in arbarischen Siedlungen einen zentralen Versammlungsort und in kleineren Gemeinden kommen in der einzigen Mjudehol abendlich alle Dorfbewohner zusammen, um den Tag ausklingen zu lassen. In größeren Orten gibt es mehrere solcher Hallen und die „Zugehörigkeit“ zu einer Mjudehol ist oft gleichbedeutend mit der Zugehörigkeit zu einer bestimmten „Partei“*.



      Erseven


      Die Erseven sind eine weitgehend alkoholexeptionelle Kultur und der Genuss von Alkohol wird nur bei seltenen Anlässen, wie einigen religiösen Zeremonien oder als Behandlung bei Krankheiten zugelassen. Die Erseven im Arrovelosianischen Reich neigen jedoch dazu, sich der echyrischen Trinkkultur anzupassen.

      Die ablehende Haltung der Erseven gegenüber Alkohol ist in der frühen Verbreitung asiranistischer Ideen begründet. Neben einigen altgläubigen Traditionen ist der verbliebene Alkohol vor allem seinem medizinischen Nutzen zu zuschreiben, der von den ersevischen Ärzten verteidigt wird, auch wenn rechtgläubige Asiranisten darin eine Tradierung des Altglaubens sehen.



      Echyren


      Die Echyren sind eine alkoholdeterminierte Kultur, bei der viele Anlässe der Alltagskultur eng mit dem Konsum von Kraiton (Bier) und Phallion (Wein) verbunden sind. Trunkenheit wird in einem gewissen Rahmen gebilligt. Während Kraiton vor allem zu Mahlzeiten getrunken wird, verdünnt auch bereits von Kindern, ist Phallion meist den festlicheren Anlässen wie Geburtstagen, Hochzeiten, Trauerfeiern und anderen Festen vorbehalten. Das Fest der Neistea ist dem Gott Neistes gewidmet, der als Schutzpatron der Weinreben und Winzer gilt, es ist ausschweifend und der erhöhte Konsum von Phallion nahezu verpflichtend, denn im Rausch glauben sich die Echyren dem Gott nah.

      Durch die fortschreitende Asiranisierung, die Aufgrund des 5. Gebotes** den Genuss von Alkohol ablehnt, findet in der Klassik eine Entwicklung zu einer alkoholprohibitiven Kultur statt.



      Gisuvaten

      Die Gisuvaten sind eine alkoholexzeptionelle Kultur und erlauben den Genuss von Alkohol nur im Rahmen von religiösen Ritualen. Dem zum Trotz treiben sie in der Spätklassik regen Handel mit ihrem Achel, einem starken alkoholischen Getränk, das aus Steppenbrot hergestellt wird und besonders im Arroveliosianischen Reich als exotischer Genuss galt.



      Iderusen

      Die Iderusen sind eine alkoholexzessive Kultur. Der Alkoholkonsum gilt als Norm und der Rauschzustand wird als Zeichen der Weiblichkeit angesehen. Der Ursprung dieser Sitten liegt in der Vergangenheit in der Alkohol den, ausschließlich weiblichen, Priesterinnen vorbehalten war. Während der Beiname Cititatrix („Trinkerin“) ursprünglich eine Ehrbezeugung gegenüber Frauen war, die große Mengen Alkohol trinken konnten, bezeichnete Cititator („Säufer“), nachdem der Alkoholkonsum durch Männer legalisiert wurde, Männer, die sich durch den Alkoholkonsum so „weiblich“ machten, dass sie ihren (militärischen) Pflichten nicht nachkommen konnten.***



      Phanecher

      Die Phanecher der Klassik sind eine alkoholdeterminierte Kultur, bei der Alkoholkonsum integraler Bestandteil vieler Anlässe ist, zumindest für Erwachsene (also ab dem 16. Lebensjahr). Das am häufigsten getrunkene alkoholische Getränk ist Beru, das aus Hopfen und Gerste hergestellt und mit Kräutern verfeinert wird. Abseits von festlichen Anlässen ist Beru auch eine flüssige Mahlzeit oder Bestandteil ausgefeilterer Gerichte und wird als solches auch von Kindern verzehrt. Die Beru-Suppe gilt neben dem Fladenbrot Gan als typisch phanechische Speise.


      ----


      *Im Modernen Arbisch bedeutet das von Mjudehôl abstammende Mjuddeling immer noch „Partei“ und ein Mjuddel ist ein „Parteigenosse“.

      **5. Gebot des Asiranismus: Ich nehme Abstand davon, meinen Körper oder Geist mit Mittel zu berauschen, die mein Gewissen schwinden lassen oder beschwichtigen.

      ***Noch im modernen Rusischen bezeichnet der davon abstammende Begriff Cittur einen biologischen Mann, der sich als Frau definiert; auch wenn er im Lauf der Zeit seine pejorative Bedeutung abgelegt hat.


      ~ Der Ort für jene, denen unsere Welt nicht genügt ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nharun () aus folgendem Grund: Formatierung und Rechtschreibung

    • Sämtliche Namen, Orte und Handlungen sind frei erfunden.

      Die Kultur der Trink

      Musik und Tanz umgaben Tera Vasoi, und er gab sich dem Genuss hin. Kinder lachten, Männer tanzten, Frauen sangen – oder war es umgekehrt? – und auch die Alten freuten sich. Teras Sippe nahm nich oft an den Festen teil, doch wenn, dann war sie der Mittelpunkt der Feier. Sie waren die Wächter, die Träger der Würde und der Bürde. Wenn sie auch nicht oft feiern konnten, dann waren die Feste größer, wenn die Vasoi teilnahmen.

      Nayuta Kari kam auf ihn zu. „Willst du noch etwas essen?“ „Nein“, antwortete Tera. „Ich aß bereits die halbe Tafel, und morgen muss ich doch wieder wachen!“ „Vielleicht ein Getränk? Zur Verdauung?“ Jenes nahm er dankend an. Er schloss die Augen, als ihm süßer, dickflüssiger Nectar ihm über die Zunge floss. Ein unvergleichlicher Geschmack, doch hatte er eine Nebenwirkung. Als Tera seine Augen öffnete, nahm er seine Umgebung nur noch verschwommen wahr. Die Farben wechselten rasch, und bald war alles dunkel.

      ***

      Leichte Tropfen feinen Regens benetzten Teras Gesicht, und er wachte auf. Das Fest war vorbei. Die Sonne war aufgegangen. Er war fort. In der Ferne hörte er noch die Musik und den Gesang, würde er sich strecken, könnte er vielleicht auch einige Tänzer sehen. Doch das konnte er nicht. Er hatte zu tun.

      Sorgfältig strich er seine Kleidung glatt, ging zum Steinernen Portal und kniete sich nieder. Er sprach leise, doch wer ihn hören sollte, würde ihn hören. Es war ein Gedicht. Ein Gebet, eine Danksagung. Er wollte jenem danken, der den Wächtern ihre Stärke gegeben hatte, den Willen, zu wachen, und den Mut, sich den Gefahren zu stellen.

      Mia sêj tanari ejo,
      pan-da leo goran miva.
      Tugul esrach, tewa nawi,
      Alrôk matêsh, gulran hanôk.

      Dann verneigte er sich erneut in Richtung des Portals, und erhob sich. „Taranêj sowá! Trink vatêsh!“ Mit diesem Versprechen bewegte er sich zum Torbogen, der den Weg zum Tal hinab öffnete, zog sein Schwert, und wartete. Denn er wusste, sie würden kommen.

      Unterdessen bereiteten sich seine Brüder durch das Ritual auf den Tag vor. „Mia sêj tanari ejo“, ertönte es leise in der Ferne. „Alrôk matêsh, gulran hanôk.“ Und dann, mit lauter Stimme, riefen sie im Chor: „Taranêj sowá! Trink vatêsh!” So kamen sie zu Tera, dem Oberhaupt ihrer Sippe, und wachten mit ihm, gemeinsam.

      ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

      Die Matêj-Familie begann nun auch ihren regulären Tagesablauf. Ihre Mitglieder sorgten dafür, dass alles in Ordnung war. Rannten die Hühner durch die Beine der Kühe, wurden diese voneinander getrennt. War ein Ort oder Gegenstand dreckig, wurde er geputzt. War ein Kind traurig, wurde es aufgeheitert. Jan Matêj war dafür zuständig, die Ordnung zu wahren, und das Chaos zu bannen. Seine Familie erfüllte ihre Pflicht seit hundert Jahren, denn seitdem sind Sie nie aufgetaucht. Denn Sie suchen das Chaos, und wäre es mitten unter ihnen, könnten die Vasoi sie nicht aufhalten.

      ~ ~ ~ ~ ~ ~ ~

      Jôsh, die Meister des Lichts. Sie ließen die Häuser erstrahlen, nachdem die Nacht vertrieben war. Sie waren es auch gewesen, die die Feuer der Nacht entzunden hatten, um das Licht zu behalten. Kerzenschein, Fackeln, Öfen. Sie warteten und reinigten die Quellen des Lichts.

      Luwai, die Hüter der Stille. Sie waren beauftragt, Lärm, Streit und Gewalt zu bannen. Sie waren bemächtigt, jene aus dem Kreis auszuschließen, die die Stille bedrohten. Ihre Ältesten waren Stammesrichter seit Jahrtausenden.

      Und schließlich, Kari: Die des nobelsten Handwerks, des der Ernährung aller. Sie bewirtschafteten die Felder, fertigten Lebensmittel, Haushaltsware, Schmuck. Sie waren diejenigen, die die Feste veranstalteten, denn die Feste waren das Zentrum der Macht der Trink. Ohne die Feste waren sie schwach, und könnten Sie nicht fernhalten. Während der Feste waren Sie gezwungen, fernzubleiben.

      Dies waren die fünf wichtigsten Sippten der Trink, deren alltägliche Aufgaben ihre Kultur beeinflussten, wie ihre Kultur ihre Aufgaben bestimmte. Mögen sie uns lange in erhabener Erinnerung bleiben.

      (Aus unerklärlichen Gründen sind uns die Quellen abhanden gekommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.)
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    • Rygteføde Kygglast ønlynne
      16.11.2421


      Fliegen, bunte Visionen und magische Früchte
      Welche Drinks gerade „in“ sind

      Trinkkulturen gibt es viele in Zwæme.Kein Wunder, bedenkt man die Umstænde der Siedlungen außerhalb der Stædte. Doch auch in den Stædten selbst wird zunehmend getrunken, ein Trend gerade unter Juungeren.
      Wir von Rygteføde haben das zum Anlass genommen, einige jungeBewohner Kygglasts nach ihren Trinkgewohnheiten zu befragen.

      Sønnonfyld, eine sechzehnjæhrige Ælfe, genießt magisch manipulierte Drinks:

      [Screenshot vom Twytteraccount Sønnonfyld_is_a_queen3]
      „@Rygteføde_Kygglast Ich mag die Erlebnisdrinks – ihr wisst schon, diese neuen Teile von denen man für ein paar Minuten schwebt oder sich in ein Tier verwandelt oder so. Es ist mal was anderes als immer nur Ålkohol ;-P“

      Rhydjolf, ein einunzwanzigjähriger Mhensh, steht unterdessen mehr auf die Klassiker:

      [Screenshotvom Twytteraccount SilverDragon69]
      „@Rygteføde_KygglastEs schert mich nicht, was diese ganzen Blümchen für exotische importierte Mischungen trinken, Ich bleibe bei meinem Alemet! Der haut noch richtig rein! Manchmal habe ich noch Tage nach einem Krug davon Hallus!“

      Dønnersang, ein Ælfvon 17 Jahren, ist unterdessen ein wahrer Feinschmecker:

      [Screenshotvom Twytteraccount Dørnenblume146]
      „@Rygteføde_KygglastAuch wenn es jetzt in ist, mag ich Fruchtmischen. Man weiß nie, was man bekommt und wie dicht man am Ende der Nacht sein wird, aber man hat die ganze Zeit Spaß. Alemet ist nur ein billigerer Rohrreiniger @SilverDragon69“

      Man sieht also, es gibt so viele Geschmæcker wie es junge Leute gibt.



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      but it’s not celibacy
      You call me a liar
      For I have no desire
      But this is the way I was meant to be"
      ( youtube.com/watch?v=QBg3ufZJR4c)
    • *flüssige Lobsbeeren misch*

      @Aguran: Interessant. Also man muss die Krüge schweben lassen, den Gegner dazu bringen, den Inhalt zu konsumieren und aufpassen, dass dieser es nicht mit einem macht?

      @Nharun: Eine interessante Auflistung aller Ansichten.

      Nharun schrieb:

      Männer, die sich durch den Alkoholkonsum so „weiblich“ machten, dass sie ihren (militärischen) Pflichten nicht nachkommen konnten
      :D

      @Cyaral: Das Thema hast du gut präsentiert! Schade nur, dass die Links nicht funktionieren, ich hätt gern gewusst, welches Brot ich bin! :D
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    • Nachdem ich den Brottest gemacht habe, weiß ich jetzt, dass ich in Scheiben geschnittenes Weizenbrot bin. Jetzt noch die Lobsbeerenkonfitüre und ich bin unwiderstehlich!

      @Aguran Eine tolle Idee, Magie und Bier, was kann da schief gehen!? Die Präsentationsform anhand der vielen kleinen Zitate ist auch sehr gut, gefällt mir :thumbup:
      @Chrontheon Mal wieder eine sehr kreative Herangehensweise an das Thema und sehr gut lesbar :thumbup: - aber sag mal, hast du die Sprache während des Speedbastelns gebastelt oder nur fleißig übersetzt?
      @Cyaral Das ist ja mal eine geile Präsentation! Allein für die schicke Formatierung hast du dir eine große Portion Lob verdient :thumbup: Der inhaltliche Teil des Beitrag ist auch Klasse, er wirkt sehr lebendig :thumbup: Insgesamt einfach Klasse :thumbup:


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    • Nharun schrieb:

      @Chrontheon Mal wieder eine sehr kreative Herangehensweise an das Thema und sehr gut lesbar - aber sag mal, hast du die Sprache während des Speedbastelns gebastelt oder nur fleißig übersetzt?
      Die Sprache ist spontan entstanden, aber nur von dem Ausruf am Ende hatte ich eine ungefähre Ahnung, was er bedeutet.
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    • @Nharun

      Sehr interessante Auflistung.
      Das mit der Verbindung von "Weiblichkeit und Alkohol" brachte mich ein wenig zum Schmunzeln.


      @Chrontheon

      Interessant, ist die Gesellschaft Kastenmäßig organisiert?
      Liest sich ein wenig danach.

      @Cyaral

      *schmunzelt* Elfen mit Internet und Saufpartys. Das klingt sowas von falsch und doch total witzig. :D



      :lol: Die Intelligenz des Wesens namens »Menschenmenge« ist nicht höher als die Quadratwurzel der Anzahl aller Personen." - Terry Pratchett, Fliegende Fetzen :lol:
    • Nharun schrieb:

      @Aguran Eine tolle Idee, Magie und Bier, was kann da schief gehen!? Die Präsentationsform anhand der vielen kleinen Zitate ist auch sehr gut, gefällt mir

      Danke, habe gedacht ich probiers mal auf die Art und Weise, etwas, zurückgenommen :)

      Chrontheon schrieb:

      @Aguran: Interessant. Also man muss die Krüge schweben lassen, den Gegner dazu bringen, den Inhalt zu konsumieren und aufpassen, dass dieser es nicht mit einem macht?

      Im Grunde genommen ja. Das ist zumindest das Grundprinzip des Spiels.
      Es folgt natürlich festen Regeln, zum Beispiel ist es verboten Feuer einzusetzen, man darf lediglich die Krüge und Gläser und Alkhohol als Waffen zur Ablenkung, oder auch KO schlagen seiner Gegner einsetzen. Wie man diese einsetzt liegt bei den Magiern selbst.
      Der Wichtigere Teil aber und die eigentliche Herausforderung ist es in den Geist des Gegner einzubrechen und ihn dazu zu zwingen den heranfliegenden Krug oder das Schnapsglas zu leeren.
      Man darf dazu auch Ablenkungen fahren indem man den Gegner z.B. mit den levitierten Krügen bewirft, oder ähnliches.

      Aber der Kern ist tatsächlich das geistig magische Duell/Kampf zwischen zwei oder auch mehreren Kontrahenten, oder sogar Mannschaften die gegeneinander spielen.

      Was natürlich mit steigenden Pegeln auf allen Seiten immer schwieriger wird, und auch immer abstrusere Formen annehmen kann. ;)



      :lol: Die Intelligenz des Wesens namens »Menschenmenge« ist nicht höher als die Quadratwurzel der Anzahl aller Personen." - Terry Pratchett, Fliegende Fetzen :lol:
    • Also bevor es möglicherweise zu Missverständnissen kommt, möchte ich noch einen Nachtrag zum Thema "Iderusische Weiblichkeit" liefern, weil das Thema während des Speedbastelns etwas kurz kam:

      Die Iderusen haben, soweit man in der Geschichte zurückblicken kann, immer starke Frauen gehabt, die vor allem die Bereiche der Religion und Politik dominiert haben, während Männer "nur" zum Kriegführen bzw. Schutz der Siedlungen da waren. Im Lauf der Antike entwickelten sich daraus von Priesterköniginnen (Ursatrices) regierte Stadtstaaten und die Frauen der priesterlichen Klans waren als einzige berechtigt, die sich entwickelnden politischen Ämter zu bekleiden. Innerhalb der Familien hatte die Isca ("Mutter") immer starke Vorrechte (darüber habe ich bei einem älteren Speedbasteln zur Volljährigkeit) auch schon mal berichtet. Auch wenn sich bis in die Klassik die Männer eine Teilhabe an der Politik erstritten haben, ist bei den Iderusen der Begriff der Weiblichkeit (Cupilitas) deutlich positiv besetzt und einen Mann als "weibisch" (cupilis) zu bezeichnen, ist an sich keine Beleidigung - denn gerade um sich in der Politik zu behaupten, muss Mann "weibische Tugenden" (Irones cupiles) haben.

      Der militärische Bereich ist jedoch traditionell mit den Männern und Männlichkeit verbunden und aus diesem Verständnis heraus, wird von den Männern erwartet ihren Körper fit und "kriegstauglich" zu halten, woraus sich vermutlich auch das Alkoholverbot für Männer in früheren Zeiten entwickelt hat, ein betrunkener Mann, kann nicht in die Schlachtreihe gestellt werden. Während es also tatsächlich ein Kompliment darstellt, einen Mann als "weibisch" zu bezeichnen, ist die Andeutung der Vernachlässigung seiner militärischen Pflichten bzw. der Männlichkeit (Elomilitas) dennoch ein gesellschaftlicher Angriff - die iderusiche Kultur, gerade in der Klassik ist kompliziert.

      Hier geht es unter die Gürtellinie, also evtl. nicht für jeden geeginet!
      Im Bezug auf männliche Homosexualität ist es für die Iderusen übrigens schicklich, der penetrierte ("passive") Part zu sein, weil Mann sich wie eine Frau verhält. Es ist daher auch für hohe Militärs "schicklich", sich (sogar von Sklaven) penetrieren zu lassen, um so ihre Cupilitas zu demonstrieren - etwas von den Nachbarkulturen nicht unbedingt verstanden wird.


      ~ Der Ort für jene, denen unsere Welt nicht genügt ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nharun ()

    • Aguran schrieb:

      @Chrontheon

      Interessant, ist die Gesellschaft Kastenmäßig organisiert?
      Liest sich ein wenig danach.
      Nein, Kasten sind es nicht. Der Clan Trink hat seinen Sippen einfach unterschiedliche Aufgaben gegeben, die einzelnen Oberhäupter sind dafür zuständig, dass diese erfüllt werden (ob nun von der eigenen Verwandtschaft oder von Fremden, macht keinen Unterschied). Gesellschaftlich sind auch alle Sippen auf gleicher Stufe, sowie voneinander abhängig (zB Ernährer und Wächter). Ehen sind grundsätzlich auch zwischen allen Sippen erlaubt, wobei natürlich darauf geachtet wird, dass Partner nicht zu nah miteinander verwandt sind (bevorzugt wird daher von außen eingeheiratet, falls möglich).

      Nharun schrieb:

      Innerhalb der Familien hatte die Isca ("Mutter") immer starke Vorrechte (darüber habe ich bei einem älteren Speedbasteln zur Volljährigkeit) auch schon mal berichtet.
      Daran erinnere ich mich!
      Weltenthreads | Weltenliteratur
      Fleischrechte für Fisch!
      WB-Chat | "Squisus vult!"
    • So, hat doch etwas gedauert :pfeif: *Lobsbeerenwein einschenk*

      @Aguran: Das klingt nach einem sehr unterhaltsamen Trinkspiel :lol: Kommt es dabei auch mal zu ernsthafteren Verletzungen wegen der herumfliegenden Scherben?

      @Nharun: Das sind alles sehr interessant klingende Kulturen. Am besten gefallen mir die Iderusen aufgrund der Verwebungen zwischen Weiblichkeit und Trinken und was das für die Männer bedeutet, das ist so schön schlüssig :thumbup:

      @Chrontheon: So kann man das Thema auch interpretieren :lol: Gefällt mir und diese Verteilung von Aufgaben auf Familien gefällt mir auch :thumbup:

      @Mein Beitrag:

      @Alle: Danke für die überschwänglichen Lobsbeeren :D Ich bin auch stolzer als sonst auf diesen Beitrag.

      Aguran schrieb:

      *schmunzelt* Elfen mit Internet und Saufpartys. Das klingt sowas von falsch und doch total witzig.
      Die Welt hat sogar auch noch Zwærge. Die sind nur leider vielerorts so selten, dass sie einen vernachlässigbaren Anteil der meisten Städte darstellen und deswegen nicht in diesem Artikel vorkommen. Ælfen und Mhenshyen halten sich in etwa die Waage. (Die Namen sind so exotisch weil die Welt teilweise RPGs und Fantasy-Tropes parodiert)
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      but it’s not celibacy
      You call me a liar
      For I have no desire
      But this is the way I was meant to be"
      ( youtube.com/watch?v=QBg3ufZJR4c)