[2019-01] Trch'zon-Erotik

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    • [2019-01] Trch'zon-Erotik

      Ein Thema, dem ich mich schon lange mal widmen wollte, ist das konkrete Aussehen der Geschlechtsteile meiner Trch'zon. Wenn ich das mal fixiert habe, kann ich auch erotische Aspekte basteln und die Stellung von Sex in der Gesellschaft festlegen.

      Die grundsätzliche Anatomie eines Trch'zon ist im Weltenvorstellungsthread nachzulesen. Trch'zon sind in den allermeisten Fällen Zwitter, das heißt, im Prinzip haben alle Individuen die gleiche Grundausstattung.

      Folgende Ideen breite ich hier jetzt einfach mal aus:
      Jedes Trch'zon hat irgendwo am Hauptkörper eine Spalte im Außenskelett, die durch Widerhaken leicht verschließbar ist und im geschlossenen Zustand auch nicht direkt zu sehen ist. Die Position dieser Spalte kann individuell durchaus abweichen, möglicherweise hängt sie direkt mit dem Geschlecht zusammen. Manche Trch'zon haben auch mehrere Spalten, ich würde sagen so 10-20%. Die Spalte öffnet sich erst ab einem gewissen Alter, dem Äquivalent zur Pubertät. Die Öffnung der Spalte geschieht in der Regel mithilfe der eigenen Greifer, oder der eines anderen Trch'zon. Bei der Teilung behält das Eltern-Trch'zon seine Spalte, was impliziert, dass sie meist in der Nähe der Vordergliedmaße zu finden sein dürfte.

      In der Tasche befindet sich ein aus muskelartigem Gewebe bestehender Lappen, der sowohl nach innen als auch nach außen gestülpt werden kann. Darauf befinden sich einige kitzlerartige Organe, die sehr empfindlich für Berührungen sind. Beim Geschlechtsakt pressen zwei Trch'zon ihre Spalten aneinander und einer der beiden Lappen wird nach außen in die Tasche des anderen gestülpt. Durch Reibung und Saugbewegungen wird das Organ und dahinter liegend Drüsen stimuliert und in der Tasche dahinter sammelt sich Fortpflanzungssekret an. Das Wechseln zwischen verschiedenen Taschen dürfte auf jeden Fall Teil des Sexspiels sein.

      An den beiden Enden der Spalte befindet sich jeweils ein Loch aus dem das Fortpflanzungssekret dann fließen kann. Die Röhre führt hinter dem Lappen befindliche Kammer, in der sich das Sekret während dem Sex ansammelt. Durch eine bewusste Muskelbewegung kann ein "Orgasmus" ausgelöst werden und das Sekret wird in die Tasche des anderen gelassen. von dort gelangt es über porenartige Durchlässe zum Zentralgehirn und bei Kompatibilität und Fruchtbarkeit wird die Teilung initiiert.

      Ich mache hoffentlich die nächsten Tage mal eine Skizze (dann habe ich in meinem Leben mehr Trch'zon-Erotika gezeichnet als Menschen, höhö :engel: ), dann wird Verwirrendes hoffentlich etwas klarer. Fragen dürft ihr trotzdem natürlich gerne jetzt schon stellen.
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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Alpha Centauri ()

    • Ob ich das mit der Skizze noch hinkriege... :pfeif: egal, jetzt bastle ich erstmal am Sex und dem Drumrum weiter.

      Zunächst einmal sei erwähnt, dass das verschließbare Mundfeld der Trch'zon höchst breührungsempfindlich ist. Obwohl die Trch'zon zwei Mundfelder haben, können die sich nicht gegenseitig berühren, da der Körper nicht beweglich genug ist. Mit dem Greifer im Mundfeld rumpulen geht vermutlich schon, istvermutlich so eine Art Masturbationsäquivalent und kann, wenns richtig gemacht wird auch die Sekretproduktion in der Fortpflanzungstasche anregen. Beim normalen Essen sollte das natürlich nicht passieren. Obwohl, vielleicht ist das dann ein gar nicht so seltener Fetisch. Jedefalls ist das gegenseitige Berühren der Mundfelder eindeutig erotisch konnotiert und in den meisten Kulturkreisen Teil des Sexspiels.

      Da die Fortpflanzungsspalte von außen schwer zu sehen ist, dürfte es in den wenigsten Kulturen üblich sein, sie in der Öffentlichkeit mit Kleidung abzudecken. Nacktheit ist bei Trch'zon in der Regel auch nicht sexuell konnotiert, erst wenn die Spalte geöffnet wird, kann dies als anstößig empfunden werden.

      Dadurch, dass der Orgasmusmuskel willentlich betrieben werden kann und nicht zwangsläufig am Ende eines Geschlechtsakt stehen muss, kann er durchaus auch im Alltag eingesetzt werden. Offensichtliche Anwendungsfälle gibt es nicht aber ich hatte schon vor Monaten eine Idee für eine Vorrichtung, bei der ein Ring durch die Löcher in der Spalte gesteckt wird, an dem die Münzringe eines Trch'zon aufgereiht sind. Möglicherweise ist dafür auch Piercing nötig. Durch den Orgasmusmuskel kann der Ring geöffnet werden, wenn das Trch'zon Geld ausgeben will. Das Ganze dient also gewissermaßen als Diebstahlschutz. (Von dieser Halbschlafidee ging im Grunde die Bastelei des gesamten Monats aus :freak: )

      Das anatomisch symmetrische Wechselspiel zwischen den Lappen impliziert, dass Geschlechtsverkehr entweder so ablaufen kann, dass eine Person dominant ist, oder dass es mal in die eine und mal in die andere Richtung geht. Vielleicht sind in einigen Kulturen Beziehungsketten üblich, wo die dominante Rolle sich beim Sex und dadurch auch auf Fortpflanzung auswirkt. Universell ist das aber sicher nicht.
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    • Sind Fortpflanzungstaschen selbstreinigend?

      Kann ein Trch'zon da auch etwas hineinverstauen? Bzw. wenn da die Ringe befestigt sind, ist das vllt zu einem kleinen Teil sogar der Fall?

      Autoerotik bei den Fortpflanzungstaschen?

      Die Mundfelder hab ich grad nicht im Kopf, wie die überhaupt funktionieren. Offensichtlich also auch irgendwie verschließbar... und naja, beim normalen Essen denken auch die wenigsten Leute an Küssen. ;)

      Wie willentlich betätigbar ist denn der Orgasmusmuskel nun?^^

      Nights are deep when days are long. / / / Any sufficiently complex explanation is indistinguishable from ISSO. / / / Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.
      »Aus den Nacken waren Kehlköpfe geworden.« (2019)
    • Jundurg schrieb:

      Sind Fortpflanzungstaschen selbstreinigend?


      Kann ein Trch'zon da auch etwas hineinverstauen? Bzw. wenn da die Ringe befestigt sind, ist das vllt zu einem kleinen Teil sogar der Fall?


      Autoerotik bei den Fortpflanzungstaschen?


      Die Mundfelder hab ich grad nicht im Kopf, wie die überhaupt funktionieren. Offensichtlich also auch irgendwie verschließbar... und naja, beim normalen Essen denken auch die wenigsten Leute an Küssen. ;)


      Wie willentlich betätigbar ist denn der Orgasmusmuskel nun?^^



      Selbstreinigend.. vermutlich nicht vollständig, aber es könnte durchaus was Menstruationsartiges geben. Nicht mit regelmäßigem Zyklus, Eizellen gibts ja auch nicht. Aber ich denke die Trch'zon werden sich da auch mit hilfe ihrer Greifer selbst waschen.

      So viel Platz ist nicht drin in der Tasche, aber für Kleinigkeiten wirds reichen. Ich habe sogar mal eine Tierart für die WBO gebastelt (2013), die das bei der Nahrungsfindung so macht. Also zu dem Zeitpunkt wusste ich natürlich noch nicht, dass es Fortpflanzungstaschen sind, aber es gibt eigentlich nichts, was dagegen spricht. Bei dieser Tierart wären die Taschen dann vermutlich größer als bei Trch'zon.

      Das Verstauen im Vorderbereich der Tasche ist in einigen Kulturen sicher üblich, sonst hätte sich nicht so was wie der Münzgurt etabliert. Je weiter innen die Sachen untergebracht werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass das als ekklig empfunden wird.

      Wenn die Greifer lang genug sind, dürfte es da sicher Möglichkeiten zur Selbstbefriedigung geben. Diejenigen, bei denen das nicht der Fall ist, haben halt Pech gehabt... :diablo:

      Das Mundfeld befindet sich an der Gliedmaßenspitze. Die Kappe, die es verschließt besteht aus dem selben Material wie das Außenskelett. Es kann Nahrung bereits recht umfangreich zersetzen.

      Der Orgasmusmuskel ist sehr willentlich betätigbar, wie ein Kiefermuskel bei uns. Sonst wäre er ja als Diebstahschutz vollkommen ungeeignet, wenn man sich erstmal in die richtige Stimmung bringen müsste, bevor bezahlt werden kann. Es ist nur sehr schwer bzw. unmöglich für ein anderes Trch'zon, diesen Muskel gewaltsam zu öffnen.
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    • Alpha Centauri schrieb:

      Sonst wäre er ja als Diebstahschutz vollkommen ungeeignet, wenn man sich erstmal in die richtige Stimmung bringen müsste, bevor bezahlt werden kann.
      Oh schade.^^
      Ich hatte das damals ja so verstanden, dass es ein langfristiger Diebstahlschutz ist, während das Bargeld für den aktuellen Tag woanders getragen wird. Aber das macht vermutlich nicht so viel Sinn, wenn es kaum Kleidung gibt.

      Wie sehen die Greifer eigentlich aus? Ich stell mir bei dem Wort immer so scharfe Greifzangen vor, und die können ja nur kratzen, das kann es nicht sein.^^
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    • Greifer: Hier mal die Trch'zon-Skizze aus dem Präsentationsthread. Es sind dünne, extrem flexible Fortsätze, die einen geringeren Metallanteil haben als das Außenskelett. Die Länge kann durchaus variieren, zum Mundfeld kommt ein Trch'zon damit aber auf jeden Fall.
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