Achtundsiebzigstes Speedbasteln am 15. Januar 2019: Überwachung

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    • Aguran schrieb:

      Und ja, ich bezieh mich vor allem auf den ersten Text, aber auch auf den Zweiten. Gerade der wirkt auf mich so, als ob die Wachen quasi gezwungenermaßen etwas mitbekommen müssen, auch wen es vielelciht nicht ganz der Wahrheit entspricht,. Aber vielleicht habe ich da auch nur den Text falsch interpretiert?
      1. Alle drei Texte beziehen sich auf unterschiedliche Dinge.

      2. Erster Text: Hier ist unklar, warum ausspioniert wird. Im Grunde ist es Glaubens-/Vertrauenssache, ob man das, was Tvîllansmat sagt, für die Wahrheit hält. Er ist ein selbsternannter Prediger, der Rest liegt in der Hand der breiten Bevölkerung.

      3. Zweiter Text: Hier hat die Überwachung sehr wohl einen Zweck. Wie im Text selbst angesprochen, hat der Orden der Wache geholfen, die Kriminalitätsrate zu senken. Zudem haben die Brüder auch einen Königsmord verhindert und eine Invasion entdeckt!
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    • Ah, das erklärt meine Verwirrung. :D
      Ich habe versucht alle Texte irgendwie in Zusammenhang zu bringen miteinander. Aber wenn es sich auf unterschiedliche Dinge bezieht, dann ist jetzt alles logisch.

      Danke für die Erklärung. :)



      :lol: Die Intelligenz des Wesens namens »Menschenmenge« ist nicht höher als die Quadratwurzel der Anzahl aller Personen." - Terry Pratchett, Fliegende Fetzen :lol:
    • @Teja: Umisano erinnert mich mit ihren spionierenden Kinderchen an Varys. Kamen die Adligen nicht aber irgendwann auf die Idee, Schreiber aus anderen Gegenden anzuwerben und hatte Umisano auch einen Plan für den Fall, dass einem Adligen dann doch mal der Kragen platzt und einfach mit ein paar Spießgesellen bei ihr auftaucht, um sich ihrer zu entledigen?
      @Saavedro: Deine Dämmerelben sind mir nun nicht unbedingt sympathischer als deine edlen Hochorks. ;D Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Autor des Berichtes doch eine nicht ganz unverzerrte Darstellung liefert. Der Text war wieder einmal sehr spannend zu lesen und ich hoffe doch sehr, dass das nächste Speedbastelthema dir soweit entgegenkommt, dass du uns berichten kannst, was in der Dûn-à-M'ur geschah.
      @Nharun: Eigentlich sehr praktisch - ob man es nun für gute Zwecke einsetzt oder für de Überwachung von Untergebenen. Kann ein einfacher Arbare eigentlich merken, ob der Zauber aktiv ist oder nicht? Mit anderen Worten; kann er unbemerkt überwacht werden?
      @Aguran: Eine düstere, sehr interessante Idee! Ich nehme an, dass das Reich der Thzohai dann nicht durch irgendwelche inneren Probleme zerbrochen ist, oder?
      @Chrontheon: Also die Rede von Tvîllansmat Brûîtalzhnîc klingt wie das Geschwafel eines Wahnsinnigen - steckt denn mehr dahinter? Wie macht man sich unsichtbar?
      @Veria: Das klingt doch nach einem schönen kleinen und beschaulichen Ort, sehr fein!


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      @Teja Eine Tellerwäscher-zu-Millionär-Geschichte! Ich finde gut, dass du unter dem Thema Überwachung in dieser kleinen Biographie auch andere Themen ansprichst (wie die wirtschaftlich-gesellschaftliche Stellung von alleinstehenden Frauen)!
      @Saavedro Ein sehr spannend geschriebener Erlebnisbericht; du schaffst es wirklich sehr gut eine gewisse Antipathie gegenüber deinen Dämmerelben zu wecken
      @Aguran Beim Inhalt deines Textes fällt es mir schon schwer zusagen, aber: Ich mag diese Blutwürmer. Eine ausgezeichnete, düster-magische Idee, die ich mir gut im Rahmen spannender Geschichten vorstellen kann!
      @Chrontheon Drei sehr unterschiedliche Texte in so kurzer Zeit zu schreiben, verdient durchaus Respekt. Den zweiten Text finde ich etwas wirr, aber gerade durch wirkt er wie eine authentische Erzählung über etwas, über das nicht gesprochen werden soll.
      @Elatan Ein schöner Text! Besonders das Detail, dass ELben und Magier unterschiedliche Herangehensweisen haben, gefällt, aber auch die Paranoia, die beim Schreiber aufgrund der ihm bekannten Möglichkeit der Spionage entstehen!
      @Veria Eine amüsante Interpretation und eine schöne Ortsbeschreibung!



      -----
      Zu meinem Beitrag:

      Chrontheon schrieb:

      @Nharun: Yay, eine weitere Ausgabe! Und wieder ein interessantes Thema! Eine Frage noch: Wer schreibt dieses Magazin?
      Ich verweise hier mal auf das Impressum:

      'Impressum (Magische Geschichte 5/77) schrieb:

      Redaktionsanschrift
      Barydas Lumia and.
      Anyspitis dr 7
      A-M-62 Mynas
      mg@barydas-lumia@maur

      Geschäftsführer
      Servas Perrigorchatas

      Inhaltliche Verantwortung
      Sn. Charalas Arropris
      Sn. Asiranitan Reskumelon

      Veria schrieb:

      @Nharun: Schönes Detail am Schluss.
      Danke :)

      Aguran schrieb:

      @Nharun Also quasi eine Art Kindererziehung für Helikoptereltern? Schöne Idee.

      Ich denke, die Ursprünge dieser Praxis liegen irgendwo in der späten Antike, als die arbarischen Stämme nach und nach von der traditionellen Familie zum Horgertum übergehen und Kindern noch nicht von klein auf beigebracht wurde, dass es pervers ist, ab etwa 12 noch bei seinen Erzeugern zu wohnen oder sich gar von diesen ausbilden zu lassen. Da wurde das Degna bestimmt benutzt um ausgebüchste Kinder wieder einzufangen oder in Erfahrung zu bringen ob Eltern sich ihr Kind wieder zurückgeholt haben.
      Später mag es je nach Wesensart des Horgers durchaus zu einer überfürsorglichen Pflege á la Helikopter gekommen sein.


      Elatan schrieb:

      @Nharun: Eigentlich sehr praktisch - ob man es nun für gute Zwecke einsetzt oder für de Überwachung von Untergebenen. Kann ein einfacher Arbare eigentlich merken, ob der Zauber aktiv ist oder nicht? Mit anderen Worten; kann er unbemerkt überwacht werden?

      Die (klassische) Standardausführung dieses Rituals erfolgt im Beisein des Empfängers, der durch das Ritual schon spürt, dass ein Zauber aktiviert wird. Spätere Variationen der Renaissance bzw. besonders nach der GEV können auch auf Entfernung bewerkstelligt werden und ohne dass der Empfänger mehr als ein leichtes Kribbeln spürt (hier ist dann aber auch keine Tätowierung mehr notwendig, um den Zauber aufzunehmen).
      Du suchst einen Ort an dem es um dein Hobby, den Weltenbau geht und nicht um sinnlose Dikussionen? Besuch doch mal
      ~•~ Das Imaginarium ~•~
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    • Elatan schrieb:

      @Aguran: Eine düstere, sehr interessante Idee! Ich nehme an, dass das Reich der Thzohai dann nicht durch irgendwelche inneren Probleme zerbrochen ist, oder?

      Die Forschung über die Thzohai ist bei Weitem nicht abgeschlossen.
      Was man weiß ist das dass Reich sehr lange bestand hatte, vermutlich zwischen 3.000 und 5.500 Jahre, wobei vor allem über den Anfang des Reiches, also die Reichsgründung gestritten wird. Ebenso weiß man sicher, dass das Reich die ersten 1.000 (nach Rechnung derjenigen die von 3.000 Jahren Reichsbestand ausgehen) Jahre beschränkt war auf die Gebiete der Tiefebene, die Geschichte und Kultur in diesme Zeitraum ist sehr facettenreich. Es gibt Hinweise auf Revolten, Machtkämpfe, wechselnde Regierungsformen usw.
      Erst zwischen 1.200 und 1.500 nach Reichsgründung gibt es erste Hinweise auf die Blutwürmer und die entsprechenden Rituale. Etwa in dieser Zeit gibt es auch massive Veränderungen von den künstlerischen Darstellungen an in Ruinenstädten. Kunstwerke werden zusehends weniger gefunden. Und Fresken an öffentlichen Gebäuden werden zusehends religöser aber auch politischer.

      Etwa ab dem Jahr 2.000 findet man überall auf Ardalin (der Welt in der das ganze angesiedelt ist) Ruinen von Städten und Vorposten des Reiches. Was auf eine explosionsartige Ausdehnung des Reichsgebietes schließen lässt. Es war buchstäblich ein Reich in welchem die Sonne nie untergeht. Und es gibt in diesem Zeitraum bis zum Ende keinerlei Hinweise auf Unruhen, oder Revolten.
      So gesehen ist das Reich von Thzohai schon fast einzigartig in seiner Bedeutung, aber es brach, wohl an einem einzigen Tag, oder zumindest innerhalb kürzester Zeit vollkommen zusammen.

      Wie oben schon erwähnt, die Forscher sind sich uneinig darüber, wie das geschah. Die einen gehen von einem Feind aus der mächtiger war, von dem man aber keine Spuren fand bisher. Die anderen gehen von Seuchen oder noch unbekannten Gefahren aus. Das Feld der Spekulation ist weit.
      Aber eine mittlerweile von einigen Schriftgelehrten bevorzugte These ist, dass es religiöser Massenselbstmord war, welcher das Reich zum Fall brachte, Belege dafür gibt es allerdings genauso wenig wie zu den anderen Szenarien.
      Dafür, wie auch für das Seuchenszenario spricht, dass es auf ganz Ardalin, absolut keine kulturschaffende Spezies mehr gibt, die auch nur im Ansatz den Thzohai ähnelt. Was auch immer dne Thzohai also dne Garaus gemacht hat, war sehr gründlich.



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    • Elatan schrieb:

      @Teja: Umisano erinnert mich mit ihren spionierenden Kinderchen an Varys.
      Also wo du das jetzt ansprichst, seh ich es auch!

      Elatan schrieb:

      @Chrontheon: Also die Rede von Tvîllansmat Brûîtalzhnîc klingt wie das Geschwafel eines Wahnsinnigen - steckt denn mehr dahinter?
      Also die Inworld-Meinung aus Mehrheitssicht ist dir schon bekannt. Ich selbst weiß, es gibt ein gewisses Überwachungsorgan, und jenes wird verwendet. Doch was genau es ist, wie es funktioniert und so weiß ich auch noch nicht.

      Elatan schrieb:

      Wie macht man sich unsichtbar?
      Um das zu erfahren, musst du Tvîllansmats Seminare besuchen! :D

      Nharun schrieb:

      Als Dessert zum Mittagessen servieren wir Ihnen heute frische Lobsbeeren:
      Wie deliziös! *Lobsbeeren ess* Danke! :D :D :D

      Nharun schrieb:

      @Chrontheon Drei sehr unterschiedliche Texte in so kurzer Zeit zu schreiben, verdient durchaus Respekt.
      Naja, ich hab einfach einen neuen begonnen, als mir die Ideen für den vorherigen ausgegangen sind.

      Nharun schrieb:

      Den zweiten Text finde ich etwas wirr, aber gerade durch wirkt er wie eine authentische Erzählung über etwas, über das nicht gesprochen werden soll.
      Ich weiß gar nicht so recht, wie viel darüber gesprochen wird. Die Bevölkerung weiß, dass es eine Über-Wache gibt, nur wie genau sie funktioniert, wird ihnen nicht bekannt sein. Fest steht allerdings, dass die Rundgänge von Ran und Lon nicht notwendig sind, wie wir im Lauf des Textes erfahren.

      Nharun schrieb:

      Ich verweise hier mal auf das Impressum:
      Yay! Jetzt kann ich Leserbriefe schreiben! Und fragen, warum die dortigen E-Mail-Adressen zwei @'s haben! :D
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    • im Original sind es keine @, sondern ähnliche Symbole für die Telekommunikationsadresse. Das Schema ist dabei zwar ähnlich unserem (also das 2te @ könnte man quasi durch einen Punkt ersetzen) allerdings werden mit diesen Adressen Dienstgeister angesprochen, über die seit den späten 1960ern die Telekommunikation läuft
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    • @Teja Die Umisano gefällt mir richtig gut, klingt nach einem Charakter, den ich in einem RPG gerne spielen oder zumindest treffen möchte. Ich finde solche Wissensmonopole generell sehr interessant, insbesondere, wenn es sich um geheimes Wissen handelt. Hermaeus Mora, mein alter Patron, lässt grüßen. Falls sich bei dir mal die Gelegenheit ergibt, lese ich gerne mehr von Umisano.

      @Nharun Oh ja, Magie! Da kribbeln mir sofort die Detailfragen auf der Zunge. Gibt es Varianten, mit denen man noch mehr Informationen des verzauberten Schützlings abgreifen kann, als nur Position und Gefahrenlage? Lässt sich der Zauber auch auf Objekte prägen, z.B. auf wertvolle Dokumente, Bücher, Artefakte oder (manufakturell großdimensioniert gedacht) in der Münzstanzerei für jede einzelne Münze?

      @Aguran Bei deinen Hexenmeistern graust es mir ja richtig, die Dämmerelben sind gute Nachbarn dagegen. Mir gefällt die Detailliertheit deiner Beschreibung. Ist denn die Anzahl der Blutwürmer beschränkt, die jemand auf andere wirken kann (durch seine "magische Kraft" etc.)? Kann man Blutwürmer transitiv insetzen, d.h. Lakai X ist per Blutwurm im Gehorsam von Hexer Y, der per Blutwurm im Gehorsam von Oberschuft Z ist?

      @Chrontheon Zum Auge: Wer sind denn "sie"? Was ist denn das nun für ein Ding? Mach mich doch nicht neugierig, Mann! ^^ Zur Beglaubigung von Dokumenten: So ist es recht. Kein Detail darf im geschriebenen Gesetz ausgelassen werden. Erst recht nicht, wenn es den Umgang mit weiteren Schriftstücken betrifft.

      @Elatan Du bastelst eine Rebellion gegen Magierfürsten? Das kann ich nicht gutheißen. Und dann denken die Leute auch noch daran, die wertvollen Magierbücher zu verbrennen??? Hast du kein Erbarmen in dir??? Ich ringe die Hände, während ich das lese.

      @Veria "Nächster Halt - Überwaachung. Ausstieg in Fahrtrichtung rechts. Bitte beachten Sie die Höhe der Wortspielkante."
    • Und hier kommen meine Lobsbeeren gut gereift und besonders lecker:

      @Saavedro Brrr, gruselig. Da würde ich nicht leben wollen! Ich möchte aber trotzdem wissen, was der Schreiber in Dun-à-M’ur gefunden hat!

      @Nharun Eine Einrichtung, die quasi als magische Fußfessel dient. Eine interessante Anwendung und wie ich froh bin, dass ich nicht dort wohne.

      @Aguran Es wird immer schlimmer. Erst Wächter, dann Tattoos und jetzt Blutwürmer! Aber was ist ein wandelndes Auge?

      @Chrontheon Das beantwortet meine Frage nicht.

      @Elatan Die armen Tiere! Leiden die denn unter Auswirkungen, wenn man sie mit Gewalt kontrolliert? Und kamen die Leute irgendwann dahinter, dass sie von Tieren bespitzelt wurden?

      @Veria Ich muss zugeben, für mich klingt das auch nach Satire.


      Und Erklärungen zu meinem Zeugs:

      @Chrontheon Schreiber sind Leute die Schreiben können und sich für Geld Briefe diktieren lassen oder vorlesen. Da kommen hin und wieder eben auch Sachen vor, die der Diktierende lieber geheim sehen würde.

      @Aguran Ja ich dachte auch schonmal daran, daraus eine Geschichte zu machen. Danke.

      @Elatan Natürlich haben die Adligen versucht, Umisano daran zu hindern. Nur hat sie halt den ausländischen Schreibern ein Angebot gemacht, dass die nicht ablehnen konnten. Und wenn dann mal einer mit Söldnern vor ihre Tür kam, hatte sie genug kompromat und eigene Söldner, um das Problem zu lösen. Vielleicht hatte sie auch irgendwo Unterlagen gelagert, die bei ihrem Tod veröffentlich werden würden oder sie hat die Leute zumindest sowas in der Art glauben lassen.

      @Saavedro *knicks* Danke! Bisher ist das aber der einzige Text über sie, obwohl ich sie schon lange kenne. Allerdings mit anderem Wohnort.







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    • Saavedro schrieb:

      @Elatan Du bastelst eine Rebellion gegen Magierfürsten? Das kann ich nicht gutheißen. Und dann denken die Leute auch noch daran, die wertvollen Magierbücher zu verbrennen??? Hast du kein Erbarmen in dir??? Ich ringe die Hände, während ich das lese.
      #notallmagierfürsten #prayforegemenoi ;D

      Aber immer schön, wenn Basteleien solche Emotionen wecken! ;D

      Teja schrieb:

      @Elatan Die armen Tiere! Leiden die denn unter Auswirkungen, wenn man sie mit Gewalt kontrolliert? Und kamen die Leute irgendwann dahinter, dass sie von Tieren bespitzelt wurden?
      Ich glaube, erst Perilos kam einige Jahre später dahinter, wie es genau gemacht wurde, aber ich könnte mir vorstellen, dass es zumindest den Verdacht gab.

      EDIT: Achso, was das leiden angeht; ja, die Tiere können dabei unter Umständen unteranderem panische Angst verspüren, wenn sie ihren Körper nicht mehr unter Kontrolle haben. Im Extremfall kann das dann sogar bis zum Tod führen. Wenn der Magier in dem Moment noch den Körper kontrolliert, kann dies für ihn auch äußerst unangenehm sein, da er eben mitbekommt, wie der Körper, in dem er sich auf gewisse Weise befindet, stirbt und es damit so ist ist, als würde er selbst sterben. Das kann verstörend und gar traumatisierend sein, für den Magier ist es aber im Prinzip nicht weiter schlimm. Wie schon gesagt: Für die Tiere ist es wesentlich schrecklicher.


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    • Saavedro schrieb:

      @Chrontheon Zum Auge: Wer sind denn "sie"?
      Die genannten "sie" sind die Adeligen des Landes.

      Saavedro schrieb:

      Was ist denn das nun für ein Ding? Mach mich doch nicht neugierig, Mann! ^^
      Dieses Ding ist ein Auge. [vgl. Titel]

      Saavedro schrieb:

      Zur Beglaubigung von Dokumenten: So ist es recht. Kein Detail darf im geschriebenen Gesetz ausgelassen werden. Erst recht nicht, wenn es den Umgang mit weiteren Schriftstücken betrifft.
      Natürlich doch! Auf die Idee bin ich nach einer Diskussion mit Elatan nach seinem Kriegsveteranenbeitrag gekommen.

      Saavedro schrieb:

      @Veria "Nächster Halt - Überwaachung. Ausstieg in Fahrtrichtung rechts. Bitte beachten Sie die Höhe der Wortspielkante."
      :D :D :D

      Teja schrieb:

      Und hier kommen meine Lobsbeeren gut gereift und besonders lecker:
      Njomnjomnjom!

      Teja schrieb:

      Ich möchte aber trotzdem wissen, was der Schreiber in Dun-à-M’ur gefunden hat!
      Ich auch!

      Teja schrieb:

      @Nharun Eine Einrichtung, die quasi als magische Fußfessel dient. Eine interessante Anwendung und wie ich froh bin, dass ich nicht dort wohne.
      Aber nur wegen der Helikopter-Horger, oder?

      Teja schrieb:

      @Chrontheon Das beantwortet meine Frage nicht.
      Welche Frage?

      Teja schrieb:

      @Veria Ich muss zugeben, für mich klingt das auch nach Satire.
      Aber wieso? Ich hab doch mal was über U-Topia geschrieben, dessen Name auf ähnliche Weise gebildet wurde.

      Teja schrieb:

      @Chrontheon Schreiber sind Leute die Schreiben können und sich für Geld Briefe diktieren lassen oder vorlesen. Da kommen hin und wieder eben auch Sachen vor, die der Diktierende lieber geheim sehen würde.
      Das ergibt Sinn. Und für sowas sollte es auch eine Geheimhaltungspflicht geben!
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    • Saavedro schrieb:

      Oh ja, Magie! Da kribbeln mir sofort die Detailfragen auf der Zunge. Gibt es Varianten, mit denen man noch mehr Informationen des verzauberten Schützlings abgreifen kann, als nur Position und Gefahrenlage? Lässt sich der Zauber auch auf Objekte prägen, z.B. auf wertvolle Dokumente, Bücher, Artefakte oder (manufakturell großdimensioniert gedacht) in der Münzstanzerei für jede einzelne Münze?
      In der Zeit des Hemingeres Degna gibt es tatsächlich noch die Möglichkeit durch weitere Zauber mehr über den physischen Zustand eines Schützlings zu erfahren, den genauen Ort zu erfragen, den genauen Gemütszustand festzustellen oder sogar durch die Augen des Schützlings zu blicken. Diese Methoden sind allerdings keinesfalls massentauglich. Der Zauber des Hemingeres Degna ist (auf der Meta-Ebene) als "Amateurzauber" eingestuft, d.h. auch wenn nicht unbedingt jeder Torajaner diesen Zauber beherrscht, ist er recht verbreitet und man muss so gut wie nichts von Magie verstehen um ihn wirken zu können. Die auf diesem Zauber "aufbauenden" Zauber sind allerdings höherstufig und dementsprechend seltener; das durch die Augen blicken kann bspw. nur eine wahre Koryphäe, also ist die Wahrscheinlichkeit, dass irgendein x-beliebiger Horger das kann quasi gleich null.

      Die anderen Fragen muss ich in zwei Schritten beantworten: Nein, bis zu Renaissance ist es nicht möglich diesen Zauber auf Objekte zu prägen und das ganze auch nicht manufakturell großdimensioniert. Im folgenden Zeitalter, der Magischen Revolution (welche quasi die Industrielle Revolution ersetzt) verbreitet sich jedoch das Wissen Magie und magische Gegenstände manufakturell und industriell in großem Maßstab anzufertigen; die magische Forschung ist zu diesem Zeitpunkt auch schon recht weit fortgeschritten, so dass es zumindest möglich scheint, das zu bewerkstelligen.
      Im Informationszeitalter, also jener Zeit aus der auch mein Artikel stammt, ist magische Technologie so sehr im Alltag verbreitet, wie bei uns Elektronik und Computer; Bargeld wird in dieser Zeit von seriösen Staaten nicht nur möglichst fälschungssicher hergestellt, sondern auch möglichst verzauberungssicher. Ich weiß über die "jüngeren" Zeitalter der Toraja noch nicht viel, aber ich weiß dass es seit der Moderne internationale Abkommen über den Gebrauch bestimmter Magie gibt, also ist es wahrscheinlich, dass der Verwendung solcher Spionagezauber unter harten Auflagen erfolgen.
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    • Saavedro schrieb:

      @Aguran Bei deinen Hexenmeistern graust es mir ja richtig, die Dämmerelben sind gute Nachbarn dagegen. Mir gefällt die Detailliertheit deiner Beschreibung. Ist denn die Anzahl der Blutwürmer beschränkt, die jemand auf andere wirken kann (durch seine "magische Kraft" etc.)? Kann man Blutwürmer transitiv insetzen, d.h. Lakai X ist per Blutwurm im Gehorsam von Hexer Y, der per Blutwurm im Gehorsam von Oberschuft Z ist?

      Die Hexenmeister sind tatsächlich keine besonders angenehmen Gesellen. *schmunzelt*
      Der Vorteil ist noch das sie untereinander verstritten sind und lieber miteinander konkurieren als zu kooperieren, ansonsten wäre die Welt ihnen vermutlich sehr schnell Untertan, einfach deshalb weil Moral für sie Schwäche ist und rein Machtfülle und Wissenserwerb (um wirklich JEDEN Preis) Triebfedern für sie sind.

      Aber zu deiner Frage. Der Blutwurm, bzw. die Blutwurmmagie, ist nicht dafür geeignet komplexe hierarchische Strukturen dadurch auszubauen und zu festigen. Dafür ist diese Form der Blutmagie zu archaisch (aber auch erschreckend einfach zu erlernen, magische Grundausbildung in der Blutmagie vorausgesetzt).
      Das liegt vor allem n der Natur des Wurmes, es kann in jedem Wirt nur ein Wurmstamm lebensfähig sein, wird ein zweiter hinzugefügt, dann bekämpfen sich diese Magien gegenmseitig. Wenn das Opfer Glück hat kommt es dabei mit hohem Fieber davon während eine Blutwurmkolonie die andere vernichtet. Wenn er jedoch Pech hat, löschen sich die Würmer gegenseitg aus, was zu kleinen magischen e
      Explosionen im Körper des Opfers führt, dann verblutet die arme Sau innerlich an zerfetzten Organgen.
      Was die Hexenmeister natürlich zur Genüge erforscht haben am lebenden Objekt.

      Nein um komplexe Hierarchische Strukturen zu bilden und magisch zu stützen gibt es elegantere Wege, der beliebteste ist die Kristallomantie. Ganz kurz umrissen, es werden den Untergebenen Kristalle geschenkt, welche magisch versetzt, Magier würden sagen verflucht sind. Die Folge ist, dass die Kristalle abzulegen für den Träger unmöglich wird. Außerdem aber verursacht der Fluch dann Schmerzen, wen nder Untrgeben zu lange von seinem "Herren" getrennt ist, welcher bei jeder Begegnung den Fluch erneuern muss.
      Dieses Instrument wird gerne für die Ausbuildung komplexer Hierarchien hergenommen, weil man dann einfach den Fluch eines untergebenen Befehlshabers so modifizieren muss, dass seine Untergebenen eine Aufladung erfahren sobald sie in der Nähe ihres Befehlshabers sind.
      Im Grunde genommen wird hier über Suchtmechanismen gearbeitet. Anwesenheit des Herrschers erfüllt die Opfer mit Euphorie, während zu lange Abwesenheit Entzugserscheinungen erzeugt.

      Teja schrieb:

      @Aguran Es wird immer schlimmer. Erst Wächter, dann Tattoos und jetzt Blutwürmer! Aber was ist ein wandelndes Auge?


      Die wandelnden Augen sind sozusagen "Wächterlementare" in Avirsan. Die crux bei ihnen ist, dass sie in das jeweilige Element eindringen können, welches ihr Mutterelement (Feuer, Wasser, Erde, Luft, Leben, Tod) ist. Deshalb können sie in Häuser der Bürger spähen, ohne das diese das zwingend mitbekommen müssen. Fällt diesen Elementaren etwas "gesetzeswidirges" auf, erhalten die sogenannten Observatoren einen Alarm und diese verständigen dann die Dominatoren, die sich der Sache annehmen.
      Faktisch gibt es also keine wirkliche Privatsphäre in Avirsan, die Wände haben Augen und Ohren.



      :lol: Die Intelligenz des Wesens namens »Menschenmenge« ist nicht höher als die Quadratwurzel der Anzahl aller Personen." - Terry Pratchett, Fliegende Fetzen :lol:

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    • Aguran schrieb:

      Die wandelnden Augen sind sozusagen "Wächterlementare" in Avirsan. Die crux bei ihnen ist, dass sie in das jeweilige Element eindringen können, welches ihr Mutterelement (Feuer, Wasser, Erde, Luft, Leben, Tod) ist. Deshalb können sie in Häuser der Bürger spähen, ohne das diese das zwingend mitbekommen müssen. Fällt diesen Elementaren etwas "gesetzeswidirges" auf, erhalten die sogenannten Observatoren einen Alarm und diese verständigen dann die Dominatoren, die sich der Sache annehmen.
      Faktisch gibt es also keine wirkliche Privatsphäre in Avirsan, die Wände haben Augen und Ohren.
      Naja, wenn die Wände aus Schichten bestehen, wo jede aus einem anderen Element besteht, müsste das doch möglich sein!

      Oder vielleicht kann man es irgendwie magisch abschirmen, wenn man weiß, wie?
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    • Chrontheon schrieb:

      Naja, wenn die Wände aus Schichten bestehen, wo jede aus einem anderen Element besteht, müsste das doch möglich sein!
      Oder vielleicht kann man es irgendwie magisch abschirmen, wenn man weiß, wie?
      Man kann es natürlich probieren die Magokratie auszutricksen. *nick*
      Grade aber z.B. Lebenselementare werden sich im Zweifel in Mäusen z.B. einnisten und dann durch Ritzen in Häuser kriechen.

      Magokratie austricksen ist aber möglich, bloß es steckt Aufwand dahinter.



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