[2019-01] Sex im Imperium von Sarghai-Tan (Cimorra)

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    • [2019-01] Sex im Imperium von Sarghai-Tan (Cimorra)

      Eigentlich dachte ich, ich hätte diesen Absatz schon einmal irgendwo gepostet. Aber a, wenn ja, dann war er nicht aktuell und b, scheinbar doch nicht. Und zu dem Thema passt er doch auch recht gut.
      Sarghai-Tan, das Imperium des Orchideenthrones ist eines der ältesten und mächtigsten Reiche Cimorras, und auch das Gebiet, über das ich bis dato am meisten herausgefunden habe.


      Männer & Frauen

      In vielen Bereich der sarghai-tanischen Gesellschaft sind Männer und Frauen nahezu gleichgestellt. Je nach der Rolle, die erfüllt werden muss, ist entweder der Mann oder die Frau das dominante Geschlecht. Während der Mann für körperliche schwere Aufgaben sowie für die Verteidigung seiner Stadt verantwortlich ist, ist die Frau Herrin über Haus und Familie. Oft kommt es daher vor, dass Frauen die Herrinnen eines Klanhauses sind, da sich die Männer gerade im Krieg befinden. Es ist innerhalb des Imperiums also durchaus nichts Ungewöhnliches, dass eine Frau zur Herrin einer Stadt aufsteigen oder eine Handelsdynastie leiten kann.

      Eine besondere Rolle übernehmen Kastraten, die nicht mehr als Männer im eigentlichen Sinne angesehen werden. Sie sind in den Reihen der Beamten und der Verwalter des Imperiums verantwortlich. Die traditionelle Erklärung hierfür lautet, dass ein Mann, der noch über seine Männlichkeit verfügt, einfach nicht in der Lage ist, ein Imperium zu verwalten, da er immer nur an Sex und Krieg denken würde.

      Die Sarghai-Tanai betrachten die beiden Geschlechter nicht nur primär nach ihren biologischen Funktionen, sondern nach ihren Aufgaben. Somit gibt es auch Frauen, die, wenn sie zu Kriegerinnen werden, eher als Mann betrachtet werden und Männer, welche eine Rolle in der Verwaltung inne haben, als Frau (siehe auch "Kastraten"). Kriegerinnen führen zum Beispiel auch oft einen Umschnallphallus mit, um dadurch, im Liebesakt mit anderen Frauen oder auch Männern ihre "Männlichkeit" zu zeigen.


      Liebe und Sex

      Die Sarghai-Tanai unterteilen strickt Ehe, Liebe und Sex. Eine Ehe hat oft nicht viel mit Liebe gemeinsam. Gerade in den oberen Gesellschaftschichten werden Ehen schon in frühster Kindheit von den Eltern geplant, um für ihre Kinder das Beste zu erreichen oder um Familien geschickt miteinander zu vereinen, um einen besseren Status zu erlangen. Wer es sich leisten kann, nimmt sich noch eine zweite oder dritte Frau oder Mann leisten. Dies ist dann meist auch der Partner, zu der es eine Liebesverbindung gibt.

      Sex in der Ehe mit dem Hauptehegatten muss meistens ohne Leidenschaft oder gar Zuneigung auskommen, denn dieser dient nur der Zeugung eines Erben und wird nach der Geburt der Kinder meistens komplett eingestellt. Für weitere sexuelle Betätigungen sind dann die Zweitehegatten oder Sklaven die erste Wahl.
      Sex ist in Sarghai-Tan etwas sehr Natürliches; ein alltägliches Bedürfnis wie Essen, Trinken oder Schlafen. Er gehört zum täglichen Leben einfach dazu. Oft sieht man pornographische Darstellungen als Wandgemälde, als Mosaike oder auch als Statuen. Phallusdarstellungen sind ein Symbol für Stärke und Macht, während die Vagina ein Sinnbild für Schönheit und Fruchtbarkeit ist. Auf Grund dieser Normalität wird der Geschlechtsverkehr auch sehr offen gehandhabt. Sicherlich wird man nur sehr selten jemanden sehen, der ihn in der Öffentlichkeit betreibt und wenn dann auch an eher uneinsichtigen Orten, öffentlichen Freudenhäusern oder in den verruchten Rotlichtvierteln der Städte. Sehr normal ist er aber während einer Feierlichkeit, einer ausufernden Orgie oder einer religiösen Zeremonie. Hier wird der Sex schon fast wie eine Kunstform, ja wie ein Schauspiel praktiziert und ist auch für die Gäste etwas Unterhaltendes. Die Darstellung von ungezügelter Leidenschaft zwischen Sklavinnen und Sklaven hat gerade für viele freie Frauen eine willkommene Abwechslung zum oft langweiligen Heimdasein.

      Auch ist gleichgeschlechtlicher Sex ist im Imperium kein Tabu. Frauen genießen es, von Sklavinnen geliebt zu werden, wenn die Männer auf Reisen oder im Krieg sind. Männer hingegen befriedigen ihre Lust oft mit Knaben oder jungen Soldaten, wenn sie sich auf dem Schlachtfeld befinden. In manchen Gebieten sind diese Beziehungen fast Normalität, da die Männer kaum zu Hause sind, um sich mit ihren Frauen zu vergnügen.


      Ein Auszug aus der Kapitel über die sarghai-tanischen Architektur am Beispiel einer Stadtvilla

      Ein wichtiger Raum sarghai-tanischer Villen ist das Bad. Gerade in den trockenen, heißen Regionen ist ein erfrischendes Bad von großer Wichtigkeit. Wie das Bad angelegt ist und welche Spielereien dieses besitzt, obliegt vollkommen dem Geschmack des Hausherren. So sind kleine Wasserfälle, Fontainen, kleine Liebesgrotten oder Becken, die in den Innenhof führen keine Besonderheit mehr. Zu dem Bad gehört immer ein Dampfbad, eine Sauna, ein beheizter Ruheraum (Tepidarium), ein normal temperierter Ruheraum sowie auch Massagemöglichkeiten durch speziell ausgebildete Sklavinnen und Rückzugsräume, um dort seine Lust zu befriedigen.

      Interessant ist, dass in den Villen der Hausherr und seine Gemahlin oder Gemahlinnen getrennte Privatgemächer und nur einen Raum, ein gemeinschaftliches Schlafzimmer, welches aber nur selten zum Schlafen, sondern zur Ausführung der ehelichen Pflichten gedacht ist, besitzen.
      Diese Schlafzimmer, Libiterium genannt, ist ausstaffiert mit erotischen und pornografischen Darstellungen und Plastiken. Bilder von Satyren, der ihre geschwollenen Glieder in zarte Jungfrauen stecken, sind ebenso häufige Motive wie Plastiken von erigierte Glieder oder geöffnete Schamlippen in Lebensgröße aus rotem Marmor. Springbrunnen in der Form von Geschlechtsorganen oder Brüsten gehören ebenso zur Ausstattung dieses Raumes wie Rauchschalen, in denen Kräuter und Harze verbrannt werden, welche eine berauschend-sinnliche Wirkung haben sollen. Das Zentrum des Libiteriums stellt natürlich das Bett dar, welches groß genug ist, um ausdauernde und umfangreiche Orgien zu feiern.
      "Barbarism is the true nature of mankind. Civilisation is unnatural!" - Conan
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    • Logan schrieb:

      Eine besondere Rolle übernehmen Kastraten, die nicht mehr als Männer im eigentlichen Sinne angesehen werden. Sie sind in den Reihen der Beamten und der Verwalter des Imperiums verantwortlich. Die traditionelle Erklärung hierfür lautet, dass ein Mann, der noch über seine Männlichkeit verfügt, einfach nicht in der Lage ist, ein Imperium zu verwalten, da er immer nur an Sex und Krieg denken würde.
      Dann gibt es auch keinen Kaiser sondern eine Kaiserrin oder einen kastrierten Kaiser? Der könnte dann aber ja keine Nachkommen mehr zeugen. Ich weiß ja nicht, ob Frauen nicht auch ständig an Sex und Krieg denken ... :fluecht: Warum lassen die Männer das überhaupt so mit sich machen?


      Logan schrieb:

      Sex in der Ehe mit dem Hauptehegatten muss meistens ohne Leidenschaft oder gar Zuneigung auskommen, denn dieser dient nur der Zeugung eines Erben und wird nach der Geburt der Kinder meistens komplett eingestellt.
      Ist das nicht unpraktisch? Was wenn das Kind dann nach ein paar Jahren stirbt und man plötzlich ohne Erben dasteht und die Mutter dann vielleicht schon zu alt ist um ein neues Kind zur Welt zu bringen?
    • Schwarzer Ritter schrieb:

      Logan schrieb:

      Eine besondere Rolle übernehmen Kastraten, die nicht mehr als Männer im eigentlichen Sinne angesehen werden. Sie sind in den Reihen der Beamten und der Verwalter des Imperiums verantwortlich. Die traditionelle Erklärung hierfür lautet, dass ein Mann, der noch über seine Männlichkeit verfügt, einfach nicht in der Lage ist, ein Imperium zu verwalten, da er immer nur an Sex und Krieg denken würde.
      Dann gibt es auch keinen Kaiser sondern eine Kaiserrin oder einen kastrierten Kaiser? Der könnte dann aber ja keine Nachkommen mehr zeugen. Ich weiß ja nicht, ob Frauen nicht auch ständig an Sex und Krieg denken ... :fluecht: Warum lassen die Männer das überhaupt so mit sich machen?
      Im Moment gibt es einen Kaiser. Es könnte aber auch eine Kaiserin geben. Einen kastrierten Kaiser eher nicht.

      Kastraten sind recht angesehen. Immerhin werden sie gut entlohnt und leben recht sorglos. Viele Kastraten sind Kinder armer Familien, die sich so eine bessere Zukunft für einen Teil ihrer Kinder erhoffen, oder sie waren einst Sklaven, die sich durch entsprechende Fähigkeiten in den Rang eines Beamten hoch gearbeitet haben. Sie tauschen sozusagen ihre Männlichkeit gegen ihre Freiheit ein.

      Schwarzer Ritter schrieb:


      Logan schrieb:

      Sex in der Ehe mit dem Hauptehegatten muss meistens ohne Leidenschaft oder gar Zuneigung auskommen, denn dieser dient nur der Zeugung eines Erben und wird nach der Geburt der Kinder meistens komplett eingestellt.
      Ist das nicht unpraktisch? Was wenn das Kind dann nach ein paar Jahren stirbt und man plötzlich ohne Erben dasteht und die Mutter dann vielleicht schon zu alt ist um ein neues Kind zur Welt zu bringen?
      Das ist eine gute Frage. Zum einen sorgt man schon mal für mehr als nur ein Kind, um eben auf Nummer sicher zu gehen. Sollte es aber wirklich mal keinen Nachfolger geben, so wird dann oft das Kind einer Nebenfrau oder einer Lieblingssklavin als Erbe ernannt. Alternativ werden auch Neffen oder Nichten berufen, wenn gar nichts anderes mehr geht, was aber eher selten ist.
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